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UmfrageDas würden Schweizer mit einer Million machen
Würdest du Geld in Aktien, Kryptowährungen, Gold oder Immobilien investieren, wenn du eine Million hättest? Eine Umfrage zeigt, wie Schweizer entscheiden würden.
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Laut einer neuen Umfrage sind Immobilien die bevorzugte Anlageform von Schweizerinnen und Schweizern.
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Aktien und Wertpapiere folgen auf Platz 2.
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Gold und Edelmetalle sind beliebter als Kryptowährungen.
Stelle dir vor, du hättest ein Investment-Budget von einer Million Franken – wie würdest du es investieren? Das wollte der Meinungsforscher Marketagent von Menschen in der Schweiz wissen. Dabei kam heraus, dass nur 10,6 Prozent des Geldes in Kryptowährungen fliessen würde.
So kam die Umfrage zustande
Marketagent hat seinen ersten Krypto-Barometer veröffentlicht. Das Unternehmen hat mit einer Smartphone-App 484 Personen aus der Schweiz im Alter zwischen 18 und 75 Jahren zu Kryptowährungen befragt. Die Umfrage fand zwischen 1. Januar und 30. Juni 2025 statt. Das Sample soll repräsentativ für die Schweizer Bevölkerung sein.
Die bevorzugten Anlageformen in der Umfrage waren Immobilien (40,2 Prozent) und Aktien und Wertpapiere (22,1 Prozent), gefolgt von Gold und Edelmetallen (17,3 Prozent). Wenig beliebt sind Anleihen (9,8 Prozent).
Fast 39 Prozent schliessen Kauf von Kryptos (eher) aus
Fast 39 Prozent könnten sich eher nicht oder überhaupt nicht vorstellen, Geld in Kryptowährungen zu investieren. 73 Prozent sehen ein hohes Risiko durch Kursschwankungen und 66 Prozent befürchten Sicherheitsprobleme beim Verlust von Zugangsdaten.
Ein Grund für die Skepsis könnte sein, dass der Kauf von Kryptowährungen als komplex gilt, obwohl es heute viele einfache Lösungen dafür gibt, wie der Schweizer Krypto-Kenner Pascal Hügli sagt. Schweizer seien generell vorsichtig, wenn es darum gehe, ihr Geld zu investieren.
Gut ein Drittel der Befragten stehe Kryptowährungen (sehr) positiv gegenüber, 27 Prozent haben eine ablehnende Haltung und 38 Prozent sind neutral. Nur 42 Prozent halten Kryptowährungen für vertrauenswürdig.
Schweizer sind offener für Krypto als Österreicher
Auffällig ist das Generationengefälle: Je jünger die Befragten, umso aufgeschlossener zeigen sie sich gegenüber den Digitalwährungen. «Bei den österreichischen Nachbarinnen und Nachbarn herrscht noch deutlich mehr Skepsis gegenüber Bitcoin und Co.», heisst es in der Studie.
Bitcoin ist laut der Umfrage mit 88 Prozent mit Abstand die bekannteste Kryptowährung in der Schweiz. Auf den Plätzen folgen Ethereum (49 Prozent) und der Memecoin Dogecoin (25 Prozent).
Zwei Drittel wissen nur wenig über Bitcoin und Co.
67 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer schätzen ihren Wissensstand über Kryptos als (eher) gering ein. Am besten informiert fühlen sich Männer und Personen, deren finanzielle Situation überdurchschnittlich gut ist.
Auf der positiven Seite bewerten 51 Prozent Kryptowährungen als rentable Investitionsmöglichkeit und gut ein Drittel glaubt, dass sie sich langfristig als Zahlungsmittel etablieren werden.
Für 47 Prozent der Befragten überwiegen alles in allem die Nachteile von Kryptowährungen, 28 Prozent sehen mehr Vorteile. Ein Viertel hält Vor- und Nachteile für ausgeglichen.
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