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TEXT:
Die britische Finanzministerin Rachel Reeves plant laut einem Bericht der Financial Times eine Steuererhöhung für Besitzer teurer Immobilien. Demnach sollen im kommenden Haushalt neue, höhere Stufen der Grundsteuer (Council Tax) eingeführt werden, um mehrere Milliarden Pfund für die klammen Staatskassen zu generieren.
Wie die Financial Times am Freitag berichtete, gelten diese Maßnahmen als die effektivste Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen für das britische Finanzministerium zu erzielen.
Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen. (Bericht von Mrinmay Dey in Bengaluru; Redaktion: Diane Craft)
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Die britische Finanzministerin Rachel Reeves plant laut einem Bericht der Financial Times eine Steuererhöhung für Besitzer teurer Immobilien. Demnach sollen im kommenden Haushalt neue, höhere Stufen der Grundsteuer (Council Tax) eingeführt werden, um mehrere Milliarden Pfund für die klammen Staatskassen zu generieren.
Wie die Financial Times am Freitag berichtete, gelten diese Maßnahmen als die effektivste Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen für das britische Finanzministerium zu erzielen.
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31.10.2025, 12:5631.10.2025, 12:56
Die Stadt Luzern will mehr Einfluss auf den Immobilienmarkt nehmen, um den Anteil günstiger Wohnungen zu erhöhen. Sie soll sich ein Vorkaufsrecht sichern und Liegenschaften erwerben, eine Wohnbaustiftung gründen und Darlehen an Wohnbaugenossenschaften vergeben.
Die Stadt Luzern will den Anteil günstiger Wohnungen erhöhen. (Symbolbild)Bild: keystone
Die Stadtregierung hat am Freitag ihre neue Wohnraumpolitik vorgestellt. Es handelt sich dabei um Gegenvorschläge zu zwei Volksinitiativen von SP und Grünen. Die Stadtregierung stuft deren Forderungen als zu teuer und zu unflexibel ein und lehnt sie deswegen ab.
Auch in der Stadt und Region Luzern steigen die Mietzinskosten, und zwar stärker als im Schweizer Durchschnitt. Die Stadt Luzern schramme knapp an einer Wohnungsnot vorbei, sagte Baudirektorin Korintha Bärtsch (Grüne).
Die Stadt Luzern hat sich bislang das Ziel gesetzt, den Anteil der Genossenschaftswohnungen bis 2037 auf 16 Prozent zu erhöhen. Allerdings kann sie dies nach Einschätzung der Stadtregierung mit den bisherigen Instrumenten nicht erreichen. Es brauche einen zusätzlichen Schub, sagte Bärtsch.
Baudirektorin, Korintha Bärtsch.Bild: KEYSTONE
1100 Wohnungen bereitstellen
Die Stadtregierung will das 16-Prozent-Ziel neu nicht nur erreichen, sondern die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbau verlängern. Die neue Zielsetzung lautet deswegen, bis 2048 einen Anteil von 18 Prozent zu erreichen. Dies entspricht 1100 zusätzlichen günstigen Wohnungen, die bis dahin realisiert werden müssen.
20 Jahre sei ein langer Horizont, sagte Bärtsch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Aufgabe sei aber auch gross. «Wir können nicht von heute auf morgen die Ziele erreichen.»
Der Plan der Stadtregierung fusst auf vier Massnahmen. So soll sich die Stadt ein Vorkaufsrecht bei Immobilienverkäufen sichern. Dieser Eingriff in den Markt ist laut Bärtsch gerechtfertigt. «Wir haben ein Marktversagen» sagte sie.
Neue Wohnformen fördern
Die Stadt will ferner 70 Millionen Franken in eine neue Stiftung stecken, die als Akteurin auf dem Wohnungsmarkt auftritt und bis 2048 500 Wohnungen bereitstellt. Der Fokus soll dabei auf neuen Wohnformen liegen. Eine Stiftung könne agiler auf dem Markt agieren als die Stadt und sie sei unabhängig von der Politik, sagte Bärtsch.
Die restlichen 600 Wohnungen sollen je hälftig von der Stadt und von Genossenschaften realisiert werden. Die Stadtregierung möchte dabei die Genossenschaften mit Darlehen in der Höhe von 44 Millionen Franken unterstützen. Die Kosten für die eigene Immobilientätigkeit dürften sich auf rund 200 Millionen Franken belaufen.
Luzern erfinde mit diesen Massnahmen die Welt nicht neu, sagte Bärtsch. Zürich, Basel oder Bern hätten ähnliche Instrumente. Für die Zentralschweiz seien sie aber neu.
Derzeit befindet sich die Stadt Luzern dank hohen Steuerzahlungen von Unternehmen finanziell in einer komfortablen Lage. Sie nutze nun dieses Momentum, sagte Bärtsch. (sda)
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Die Stadt Luzern will mehr Einfluss auf den Immobilienmarkt nehmen, um den Anteil günstiger Wohnungen zu erhöhen. Sie soll sich ein Vorkaufsrecht sichern und Liegenschaften erwerben, eine Wohnbaustiftung gründen und Darlehen an Wohnbaugenossenschaften vergeben.
Die Stadt Luzern will den Anteil günstiger Wohnungen erhöhen. (Symbolbild)Bild: keystone
Die Stadtregierung hat am Freitag ihre neue Wohnraumpolitik vorgestellt. Es handelt sich dabei um Gegenvorschläge zu zwei Volksinitiativen von SP und Grünen. Die Stadtregierung stuft deren Forderungen als zu teuer und zu unflexibel ein und lehnt sie deswegen ab.
Auch in der Stadt und Region Luzern steigen die Mietzinskosten, und zwar stärker als im Schweizer Durchschnitt. Die Stadt Luzern schramme knapp an einer Wohnungsnot vorbei, sagte Baudirektorin Korintha Bärtsch (Grüne).
Die Stadt Luzern hat sich bislang das Ziel gesetzt, den Anteil der Genossenschaftswohnungen bis 2037 auf 16 Prozent zu erhöhen. Allerdings kann sie dies nach Einschätzung der Stadtregierung mit den bisherigen Instrumenten nicht erreichen. Es brauche einen zusätzlichen Schub, sagte Bärtsch.
Baudirektorin, Korintha Bärtsch.Bild: KEYSTONE
1100 Wohnungen bereitstellen
Die Stadtregierung will das 16-Prozent-Ziel neu nicht nur erreichen, sondern die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbau verlängern. Die neue Zielsetzung lautet deswegen, bis 2048 einen Anteil von 18 Prozent zu erreichen. Dies entspricht 1100 zusätzlichen günstigen Wohnungen, die bis dahin realisiert werden müssen.
20 Jahre sei ein langer Horizont, sagte Bärtsch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Aufgabe sei aber auch gross. «Wir können nicht von heute auf morgen die Ziele erreichen.»
Der Plan der Stadtregierung fusst auf vier Massnahmen. So soll sich die Stadt ein Vorkaufsrecht bei Immobilienverkäufen sichern. Dieser Eingriff in den Markt ist laut Bärtsch gerechtfertigt. «Wir haben ein Marktversagen» sagte sie.
Neue Wohnformen fördern
Die Stadt will ferner 70 Millionen Franken in eine neue Stiftung stecken, die als Akteurin auf dem Wohnungsmarkt auftritt und bis 2048 500 Wohnungen bereitstellt. Der Fokus soll dabei auf neuen Wohnformen liegen. Eine Stiftung könne agiler auf dem Markt agieren als die Stadt und sie sei unabhängig von der Politik, sagte Bärtsch.
Die restlichen 600 Wohnungen sollen je hälftig von der Stadt und von Genossenschaften realisiert werden. Die Stadtregierung möchte dabei die Genossenschaften mit Darlehen in der Höhe von 44 Millionen Franken unterstützen. Die Kosten für die eigene Immobilientätigkeit dürften sich auf rund 200 Millionen Franken belaufen.
Luzern erfinde mit diesen Massnahmen die Welt nicht neu, sagte Bärtsch. Zürich, Basel oder Bern hätten ähnliche Instrumente. Für die Zentralschweiz seien sie aber neu.
Derzeit befindet sich die Stadt Luzern dank hohen Steuerzahlungen von Unternehmen finanziell in einer komfortablen Lage. Sie nutze nun dieses Momentum, sagte Bärtsch. (sda)
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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:
31.10.2025, 11:1231.10.2025, 11:12
Die Wohnungsmieten sind im dritten Quartal 2025 weiter gestiegen. Am deutlichsten war das Plus bei Altbauwohnungen und in den grossen Ballungszentren.
Konkret legte der Mietzins bei neu abgeschlossenen Mietverträgen im dritten Quartal in Altbauwohnungen um 1,3 Prozent zu, wie das Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ergibt sich sogar ein Plus von 5,0 Prozent.
Etwas weniger dynamisch ist die Entwicklung bei Neubauten. Hier resultierte im Quartalsvergleich sogar ein leichter Rückgang um 0,3 Prozent, im Jahresvergleich steht aber immer noch ein Plus von 2,4 Prozent zu Buche. Deutlich aufwärts ging es vor allem in den Ballungszentren Zürich (+5,1) und der Genfersee-Region (+1,7%), während der Alpenraum (-3,5%) und Jura (-3,3%) klar rückläufig waren.
«Tiefe Zinsen, sinkende Leerstände und eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum stützen den Markt weiter», begründet Fahrländer-Experte Stefan Fahrländer die Entwicklung. Durch die weiterhin hohe Zuwanderung und die geringe Bautätigkeit würden daher vor allem die Mieten in gefragten Regionen steigen.
Preise für Mehrfamilienhäuser auf Rekordniveau
Bei Mehrfamilienhäusern stiegen die Verkaufspreise im Jahresvergleich um 8,5 Prozent. Im dritten Quartal hat sich die Wachstumsrate mit lediglich 0,5 Prozent aber etwas abgeschwächt. Jedoch habe das Preisniveau nun den bisherigen Höchststand vom Jahr 2022 übertroffen, nachdem es 2023 einen leichten Rücksetzer gab, heisst es weiter.
Die Preise haben dabei in allen Regionen angezogen. Am deutlichsten war das Plus im Jahresvergleich auch hier in Zürich (+9,1%) und am Genfersee (+8,8%). Klar zulegen konnten aber auch das Mittelland (+8,7%) und die Südschweiz (+8,0).
Harzig zeigten sich dagegen weiter die Büroimmobilien. Hier sanken die Vertragsmieten für Neuabschlüsse im Vergleich zum Vorquartal sogar leicht um 1,0 Prozent. Im dritten Quartal zeigte sich eine leichte Erholung, die Mieten zogen hier wieder um 2,3 Prozent an. (sda/awp)
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Die Wohnungsmieten sind im dritten Quartal 2025 weiter gestiegen. Am deutlichsten war das Plus bei Altbauwohnungen und in den grossen Ballungszentren.
Konkret legte der Mietzins bei neu abgeschlossenen Mietverträgen im dritten Quartal in Altbauwohnungen um 1,3 Prozent zu, wie das Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ergibt sich sogar ein Plus von 5,0 Prozent.
Etwas weniger dynamisch ist die Entwicklung bei Neubauten. Hier resultierte im Quartalsvergleich sogar ein leichter Rückgang um 0,3 Prozent, im Jahresvergleich steht aber immer noch ein Plus von 2,4 Prozent zu Buche. Deutlich aufwärts ging es vor allem in den Ballungszentren Zürich (+5,1) und der Genfersee-Region (+1,7%), während der Alpenraum (-3,5%) und Jura (-3,3%) klar rückläufig waren.
«Tiefe Zinsen, sinkende Leerstände und eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum stützen den Markt weiter», begründet Fahrländer-Experte Stefan Fahrländer die Entwicklung. Durch die weiterhin hohe Zuwanderung und die geringe Bautätigkeit würden daher vor allem die Mieten in gefragten Regionen steigen.
Preise für Mehrfamilienhäuser auf Rekordniveau
Bei Mehrfamilienhäusern stiegen die Verkaufspreise im Jahresvergleich um 8,5 Prozent. Im dritten Quartal hat sich die Wachstumsrate mit lediglich 0,5 Prozent aber etwas abgeschwächt. Jedoch habe das Preisniveau nun den bisherigen Höchststand vom Jahr 2022 übertroffen, nachdem es 2023 einen leichten Rücksetzer gab, heisst es weiter.
Die Preise haben dabei in allen Regionen angezogen. Am deutlichsten war das Plus im Jahresvergleich auch hier in Zürich (+9,1%) und am Genfersee (+8,8%). Klar zulegen konnten aber auch das Mittelland (+8,7%) und die Südschweiz (+8,0).
Harzig zeigten sich dagegen weiter die Büroimmobilien. Hier sanken die Vertragsmieten für Neuabschlüsse im Vergleich zum Vorquartal sogar leicht um 1,0 Prozent. Im dritten Quartal zeigte sich eine leichte Erholung, die Mieten zogen hier wieder um 2,3 Prozent an. (sda/awp)
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TEXT:
Zürich – Die Fondsleitung Zurich Invest AG führt vom 10. November 2025 bis 21. November 2025 eine Kapitalerhöhung in der Höhe von rund 100 Millionen Schweizer Franken für den «ZIF Immobilien Direkt Schweiz» durch. Der erzielte Erlös dient der Finanzierung laufender Bauprojekte und selektiven Zukäufen. Die Kapitalerhöhung erhöht die Ertragsstärke des Immobilienfonds und festigt die Basis für zukünftige Erträge.
Der Emissionserlös wird vorwiegend zur Finanzierung wertschöpfender Bauprojekte innerhalb des Portfolios eingesetzt. Das zusätzliche Kapital stärkt somit die Basis für zukünftige Mieterträge und trägt zur langfristigen Ertragskraft des Immobilienfonds bei. Neben der Finanzierung laufender Grossprojekte nutzt die Fondsleitung strategische Chancen, indem sie gezielt Zukäufe prüft. Sie behält sich zudem das Recht vor, den Emissionserlös flexibel zu verwenden, um kurzfristig Fremdkapital zu reduzieren. Die Emission erhöht somit die Handlungsfähigkeit des Fonds und schafft eine solide Grundlage für künftige Ertragssteigerungen. (Zurich/mc/ps)
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Zürich – Die Fondsleitung Zurich Invest AG führt vom 10. November 2025 bis 21. November 2025 eine Kapitalerhöhung in der Höhe von rund 100 Millionen Schweizer Franken für den «ZIF Immobilien Direkt Schweiz» durch. Der erzielte Erlös dient der Finanzierung laufender Bauprojekte und selektiven Zukäufen. Die Kapitalerhöhung erhöht die Ertragsstärke des Immobilienfonds und festigt die Basis für zukünftige Erträge.
Der Emissionserlös wird vorwiegend zur Finanzierung wertschöpfender Bauprojekte innerhalb des Portfolios eingesetzt. Das zusätzliche Kapital stärkt somit die Basis für zukünftige Mieterträge und trägt zur langfristigen Ertragskraft des Immobilienfonds bei. Neben der Finanzierung laufender Grossprojekte nutzt die Fondsleitung strategische Chancen, indem sie gezielt Zukäufe prüft. Sie behält sich zudem das Recht vor, den Emissionserlös flexibel zu verwenden, um kurzfristig Fremdkapital zu reduzieren. Die Emission erhöht somit die Handlungsfähigkeit des Fonds und schafft eine solide Grundlage für künftige Ertragssteigerungen. (Zurich/mc/ps)
Das aktuelle Preisniveau für zehnjährige Festhypotheken von 1,30 bis 1,55 Prozent für Schuldner mit guter Bonität steht einem Saron-Angebot mit einem durchschnittlichen Aufschlag von 0,75 Prozent gegenüber. Die Saron-Hypothek ist knapp halb so teuer wie ein zehnjährige Festhypothek. Die Attraktivität der Festhypothek liegt indessen beim Zinsänderungsrisiko: Während die Kosten für eine zehnjährige Festhypothek über die nächsten zehn Jahre gleich bleiben, kann es beim Saron zu Änderungen kommen. Zur Erinnerung: Mit der anziehenden Inflation 2022 erhöhten die hiesigen Währungshüter den Leitzins Saron innerhalb von weniger als zwei Jahren um 2,75 Prozent von minus 0,75 auf 1,75 Prozent.
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TEXT:
Immobilien Schweiz –
Die Hypozinsen sinken im Oktober
Durchweg alle Anbieter setzen ihre Richtsätze für langfristige Hypothekarkredite herab.
Der Abstand zwischen lang- und kurzfristigen Zinsen lässt nach.
Bild: Gaetan Bally/Keystone
Die Zinsen auf Hypothekardarlehen in der Schweiz sind in der zweiten Oktoberhälfte gesunken. Besonders bei den längeren Laufzeiten von fünf und zehn Jahren gingen die Richtsätze spürbar zurück (vgl. Grafik unten). Das zeigt die neuste Auswertung von zwanzig Anbietern von Hypothekarkrediten in der Schweiz, die FuW regelmässig beobachtet.
Der Abstand der zehnjährigen zu den zweijährigen Richtwerten war zuletzt im Durchschnitt so gering wie seit Februar nicht mehr (vgl. Grafik unten). Mit 0,46 Prozentpunkten lag er jedoch noch deutlich über den Spannen, die 2023 und 2024 zu beobachten waren. Mit 0 bis 0,2 Prozentpunkten Aufschlag waren damals die zehnjährigen Immobilienfinanzierungen in der Schweiz besonders gefragt.
Zehnjahreszins sinkt stärker
In den vergangenen zwei Wochen sanken die zehn- und die fünfjährigen Hypothekenzinsen im Schnitt um 0,06 und 0,05 Prozentpunkte. Die zehnjährigen liegen mit 1,65% auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte Februar. Die 1,35% für die fünfjährigen sind der geringste Satz seit Juni. Geringer ist der Rückgang der Richtwerte bei den kürzeren Laufzeiten. Die zweijährigen sind im Schnitt um 0,01 Prozentpunkte auf 1,19% gesunken. Das ist ungefähr das Niveau, das seit Juni zu beobachten ist. Bei den dreijährigen ging es 0,03 Prozentpunkte abwärts auf 1,22%.
Die besten Angebote gibt es derzeit für die Laufzeiten von drei bis zehn Jahren bei Hypomat. Die Plattform vertreibt die Onlinehypothek der Glarner Kantonalbank. Sie verlangt für dreijährige Hypotheken 0,95%, für fünfjährige sind es 1,08% und für zehnjährige 1,33%. Bei den zweijährigen liegt Swissquote vorne mit 0,95%. Die höchsten Werte ruft derzeit die Graubündner Kantonalbank mit 1,87% für zehnjährige und 1,41% für dreijährige Hypothekarkredite auf. Bei den zweijährigen Krediten verlangt die St. Galler Kantonalbank mit 1,4% den höchsten Zins aller Anbieter. Bei den fünfjährigen führt Valiant mit 1,55% die Rangliste an.
Bei den fünf- und den zehnjährigen Hypothekarzinsen haben durchweg alle Anbieter ihre Richtwerte herabgesetzt. Dies spricht dafür, dass der Abwärtstrend noch eine Weile weitergehen könnte. Den grössten Rückgang bei den zehnjährigen Sätzen gab es in den vergangenen beiden Wochen mit jeweils 0,13 Prozentpunkten bei der Mobiliar Versicherung und bei PostFinance. Knapp dahinter lag Axa Winterthur mit 0,12 Prozentpunkten.
Unter den kürzeren Laufzeiten gab es vereinzelt Anbieter, die ihre Sätze in den vergangenen zwei Wochen noch anhoben, womit sich im Schnitt eher eine Bodenbildung abzeichnet. Den grössten Rückgang gab es bei den zweijährigen Richtwerten von der Mobiliar Versicherung, der Zuger Kantonalbank und der Zürcher Kantonalbank, die den Satz jeweils um 0,04 Prozentpunkte senkten. Zu den Anbietern, die ihre Hypozinsen erhöhten, gehören Axa Winterthur, Baloise, die Luzerner Kantonalbank sowie Raiffeisen.
Die Zinskosten der Hypothekardarlehen werden massgeblich von den Renditen auf die Obligationen der Eidgenossenschaft und den Swapsätzen bestimmt. Letztere spiegeln den Leitzins der SNB über Jahre hinweg und bestimmen oft die Refinanzierungskosten der Anbieter. Zuletzt waren die Renditen der Staatsobligationen aber stärker gesunken als die Swapsätze (vgl. Grafik).
Die Verzinsung der «Eidgenossen» steht seit den Sommermonaten unter Druck, nachdem die Schweizerische Nationalbank auf gewissen Bankeinlagen bereits Negativzinsen eingeführt hat. Dies hat dazu geführt, dass Geldhäuser in der Schweiz besonders institutionellen Anlegern die Negativzinsen weitergeben. Deswegen wächst seit Sommer der Bedarf der Investoren nach Staatspapieren.
Doch auch deren Verzinsung rutscht immer stärker ins Minus. Nachdem die zwei- und die dreijährigen Renditen von «Eidgenossen» bereits seit Monaten negativ sind, trifft dies seit Oktober auch für die fünfjährigen zu. Solch starke Bewegungen wie bei den Bundesanleihen waren bei den Hypozinsen jedoch nicht zu beobachten. Dies spricht dafür, dass die Richtwerte in den nächsten Monaten eher weiter seitwärts tendieren werden, auch wenn der Abstand zwischen lang- und kurzfristigen Sätzen geringer werden dürfte.Der Abstand zwischen lang- und kurzfristigen Zinsen lässt nach.
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Immobilien Schweiz –
Die Hypozinsen sinken im Oktober
Durchweg alle Anbieter setzen ihre Richtsätze für langfristige Hypothekarkredite herab.
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Bild: Gaetan Bally/Keystone
Die Zinsen auf Hypothekardarlehen in der Schweiz sind in der zweiten Oktoberhälfte gesunken. Besonders bei den längeren Laufzeiten von fünf und zehn Jahren gingen die Richtsätze spürbar zurück (vgl. Grafik unten). Das zeigt die neuste Auswertung von zwanzig Anbietern von Hypothekarkrediten in der Schweiz, die FuW regelmässig beobachtet.
Der Abstand der zehnjährigen zu den zweijährigen Richtwerten war zuletzt im Durchschnitt so gering wie seit Februar nicht mehr (vgl. Grafik unten). Mit 0,46 Prozentpunkten lag er jedoch noch deutlich über den Spannen, die 2023 und 2024 zu beobachten waren. Mit 0 bis 0,2 Prozentpunkten Aufschlag waren damals die zehnjährigen Immobilienfinanzierungen in der Schweiz besonders gefragt.
Zehnjahreszins sinkt stärker
In den vergangenen zwei Wochen sanken die zehn- und die fünfjährigen Hypothekenzinsen im Schnitt um 0,06 und 0,05 Prozentpunkte. Die zehnjährigen liegen mit 1,65% auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte Februar. Die 1,35% für die fünfjährigen sind der geringste Satz seit Juni. Geringer ist der Rückgang der Richtwerte bei den kürzeren Laufzeiten. Die zweijährigen sind im Schnitt um 0,01 Prozentpunkte auf 1,19% gesunken. Das ist ungefähr das Niveau, das seit Juni zu beobachten ist. Bei den dreijährigen ging es 0,03 Prozentpunkte abwärts auf 1,22%.
Die besten Angebote gibt es derzeit für die Laufzeiten von drei bis zehn Jahren bei Hypomat. Die Plattform vertreibt die Onlinehypothek der Glarner Kantonalbank. Sie verlangt für dreijährige Hypotheken 0,95%, für fünfjährige sind es 1,08% und für zehnjährige 1,33%. Bei den zweijährigen liegt Swissquote vorne mit 0,95%. Die höchsten Werte ruft derzeit die Graubündner Kantonalbank mit 1,87% für zehnjährige und 1,41% für dreijährige Hypothekarkredite auf. Bei den zweijährigen Krediten verlangt die St. Galler Kantonalbank mit 1,4% den höchsten Zins aller Anbieter. Bei den fünfjährigen führt Valiant mit 1,55% die Rangliste an.
Bei den fünf- und den zehnjährigen Hypothekarzinsen haben durchweg alle Anbieter ihre Richtwerte herabgesetzt. Dies spricht dafür, dass der Abwärtstrend noch eine Weile weitergehen könnte. Den grössten Rückgang bei den zehnjährigen Sätzen gab es in den vergangenen beiden Wochen mit jeweils 0,13 Prozentpunkten bei der Mobiliar Versicherung und bei PostFinance. Knapp dahinter lag Axa Winterthur mit 0,12 Prozentpunkten.
Unter den kürzeren Laufzeiten gab es vereinzelt Anbieter, die ihre Sätze in den vergangenen zwei Wochen noch anhoben, womit sich im Schnitt eher eine Bodenbildung abzeichnet. Den grössten Rückgang gab es bei den zweijährigen Richtwerten von der Mobiliar Versicherung, der Zuger Kantonalbank und der Zürcher Kantonalbank, die den Satz jeweils um 0,04 Prozentpunkte senkten. Zu den Anbietern, die ihre Hypozinsen erhöhten, gehören Axa Winterthur, Baloise, die Luzerner Kantonalbank sowie Raiffeisen.
Die Zinskosten der Hypothekardarlehen werden massgeblich von den Renditen auf die Obligationen der Eidgenossenschaft und den Swapsätzen bestimmt. Letztere spiegeln den Leitzins der SNB über Jahre hinweg und bestimmen oft die Refinanzierungskosten der Anbieter. Zuletzt waren die Renditen der Staatsobligationen aber stärker gesunken als die Swapsätze (vgl. Grafik).
Die Verzinsung der «Eidgenossen» steht seit den Sommermonaten unter Druck, nachdem die Schweizerische Nationalbank auf gewissen Bankeinlagen bereits Negativzinsen eingeführt hat. Dies hat dazu geführt, dass Geldhäuser in der Schweiz besonders institutionellen Anlegern die Negativzinsen weitergeben. Deswegen wächst seit Sommer der Bedarf der Investoren nach Staatspapieren.
Doch auch deren Verzinsung rutscht immer stärker ins Minus. Nachdem die zwei- und die dreijährigen Renditen von «Eidgenossen» bereits seit Monaten negativ sind, trifft dies seit Oktober auch für die fünfjährigen zu. Solch starke Bewegungen wie bei den Bundesanleihen waren bei den Hypozinsen jedoch nicht zu beobachten. Dies spricht dafür, dass die Richtwerte in den nächsten Monaten eher weiter seitwärts tendieren werden, auch wenn der Abstand zwischen lang- und kurzfristigen Sätzen geringer werden dürfte.Der Abstand zwischen lang- und kurzfristigen Zinsen lässt nach.
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TEXT:
Das neu aufgenommene Kapital dient unter anderem der Reduktion der Fremdkapitalquote. (Bild pd)
Laut Mitteilung wurde die Öffnung der Anlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG» der Anlagestiftung Swiss Life erfolgreich abgeschlossen. Das Emissionsvolumen von 150 Millionen Franken wurde deutlich überzeichnet.
Die Anlagegruppe investiert direkt in Geschäftsliegenschaften mit Fokus auf zentral gelegene Büroliegenschaften und Verkaufsimmobilien an erstklassigen Lagen in den wirtschaftsstarken Regionen der Schweiz. Das neu aufgenommene Kapital dient der Reduktion der Fremdkapitalquote und schafft die Grundlage für weitere strategie- und renditekonforme Zukäufe. Dies ermögliche geplante Investitionen in den Bestand, um die Qualität des Portfolios noch weiter zu steigern.
Das Portfolio zeichne sich durch gemischtgenutzte Immobilien mit Verkaufs-, Büro- und Wohnnutzung aus, die typisch für innerstädtische Lagen in frequenzstarken Fussgängerzonen mit guter Erreichbarkeit sind. 13 Prozent der Gesamtportfolioerträge entfallen auf Wohnnutzung innerhalb gemischt genutzter Liegenschaften (Stand 30. September 2025).
Die Anlagegruppe blickt auf eine erfreuliche Ertrags- und Wertentwicklung zurück. Die Perfomance per Geschäftsjahresende (30. September 2025) war mit 4,34 Prozent erneut sehr positiv. Der selektive Ausbau des Portfolios mit klarem Fokus auf hohe Qualität habe sich bewährt: Seit der Lancierung im Jahr 2011 konnte die Anlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG» eine Performance von 4,74 Prozent pro Jahr verzeichnen. Die Anlagegruppe hielt per Ende September 2025 104 Immobilien mit einem Marktwert von rund 2,6 Milliarden Franken.
Sonja Spichtig, Geschäftsführerin der Anlagestiftung Swiss Life: «Die kontinuierliche Wertentwicklung dieser etablierten Anlagegruppe sowie die erfolgreiche Kapitalerhöhung im aktuellen Marktumfeld unterstreichen das Vertrauen der Anleger in die Qualität unseres Portfolios. Besonders erfreulich ist die Verbesserung unseres GRESB Ratings – ein klarer Beleg für unsere konsequenten Nachhaltigkeitsbemühungen.»
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Das neu aufgenommene Kapital dient unter anderem der Reduktion der Fremdkapitalquote. (Bild pd)
Laut Mitteilung wurde die Öffnung der Anlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG» der Anlagestiftung Swiss Life erfolgreich abgeschlossen. Das Emissionsvolumen von 150 Millionen Franken wurde deutlich überzeichnet.
Die Anlagegruppe investiert direkt in Geschäftsliegenschaften mit Fokus auf zentral gelegene Büroliegenschaften und Verkaufsimmobilien an erstklassigen Lagen in den wirtschaftsstarken Regionen der Schweiz. Das neu aufgenommene Kapital dient der Reduktion der Fremdkapitalquote und schafft die Grundlage für weitere strategie- und renditekonforme Zukäufe. Dies ermögliche geplante Investitionen in den Bestand, um die Qualität des Portfolios noch weiter zu steigern.
Das Portfolio zeichne sich durch gemischtgenutzte Immobilien mit Verkaufs-, Büro- und Wohnnutzung aus, die typisch für innerstädtische Lagen in frequenzstarken Fussgängerzonen mit guter Erreichbarkeit sind. 13 Prozent der Gesamtportfolioerträge entfallen auf Wohnnutzung innerhalb gemischt genutzter Liegenschaften (Stand 30. September 2025).
Die Anlagegruppe blickt auf eine erfreuliche Ertrags- und Wertentwicklung zurück. Die Perfomance per Geschäftsjahresende (30. September 2025) war mit 4,34 Prozent erneut sehr positiv. Der selektive Ausbau des Portfolios mit klarem Fokus auf hohe Qualität habe sich bewährt: Seit der Lancierung im Jahr 2011 konnte die Anlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG» eine Performance von 4,74 Prozent pro Jahr verzeichnen. Die Anlagegruppe hielt per Ende September 2025 104 Immobilien mit einem Marktwert von rund 2,6 Milliarden Franken.
Sonja Spichtig, Geschäftsführerin der Anlagestiftung Swiss Life: «Die kontinuierliche Wertentwicklung dieser etablierten Anlagegruppe sowie die erfolgreiche Kapitalerhöhung im aktuellen Marktumfeld unterstreichen das Vertrauen der Anleger in die Qualität unseres Portfolios. Besonders erfreulich ist die Verbesserung unseres GRESB Ratings – ein klarer Beleg für unsere konsequenten Nachhaltigkeitsbemühungen.»
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Neuenburg – Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent zu.
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 0,8 Prozent, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,5 Prozent) als auch jene für Eigentumswohnungen (+0,1 Prozent) gegenüber dem Vorquartal an.
Der Immobilienexperte Wüst Partner kam am gleichen Tag in einer eigenen Erhebung zu leicht anderen Werten: Demnach haben sich Einfamilienhäusesr im dritten Quartal um 0,8 Prozent verteuert, Eigentumswohnngen um 1,0 Prozent. Auf Jahressicht ergebe das ein Plus von 4,6 Prozent rsp. 4,5 Prozent.
Regionale Unterschiede Die regionalen Unterschiede seien allerdings gross, wurde betont. Besonders stark angestiegen im Vergleich zum Vorjahr sind laut Wüest Partner die Preise für Einfamilienhäuser in der Innerschweiz (+7,6%), Westschweiz (+5,1%) und Südschweiz (+4,9%). Weniger dynamisch sei das Preiswachstum in den Regionen Nordwestschweiz (+4,0%) und Genfersee (+3,5%) gewesen.
Bei den Eigentumswohnungen verzeichneten laut den Angaben im vergangenen Jahr die Regionen Innerschweiz (+6,6%), Zürich (+4,7%) und Südschweiz (+4,6%) die stärksten Preisanstiege.
Agglo wird teurer Das BFS schlüsselt die Preise nicht geografisch, jedoch danach nach Rebriken wie «städtisch» oder «ländlich» auf. Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise am meisten (+3,7 Prozent) in den intermediären Gemeinden – also in jenen Ortschaften, die weder klar städtisch noch klar ländlich geprägten sind. Dagegen fielen Preise für Einfamilienhäuser in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-0,8 Prozent).
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3 Prozent). Den grössten Rückgang der Eigentumswohnungspreise gab es in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (-0,9 Prozent).
Der IMPI wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Er basiert auf durchschnittlich rund 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Das BFS stützt sich dabei auf Daten der 28 grössten Hypothekarinstitute. Diese decken einen grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird. (awp/mc/ps)
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:
Neuenburg – Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent zu.
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 0,8 Prozent, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,5 Prozent) als auch jene für Eigentumswohnungen (+0,1 Prozent) gegenüber dem Vorquartal an.
Der Immobilienexperte Wüst Partner kam am gleichen Tag in einer eigenen Erhebung zu leicht anderen Werten: Demnach haben sich Einfamilienhäusesr im dritten Quartal um 0,8 Prozent verteuert, Eigentumswohnngen um 1,0 Prozent. Auf Jahressicht ergebe das ein Plus von 4,6 Prozent rsp. 4,5 Prozent.
Regionale Unterschiede Die regionalen Unterschiede seien allerdings gross, wurde betont. Besonders stark angestiegen im Vergleich zum Vorjahr sind laut Wüest Partner die Preise für Einfamilienhäuser in der Innerschweiz (+7,6%), Westschweiz (+5,1%) und Südschweiz (+4,9%). Weniger dynamisch sei das Preiswachstum in den Regionen Nordwestschweiz (+4,0%) und Genfersee (+3,5%) gewesen.
Bei den Eigentumswohnungen verzeichneten laut den Angaben im vergangenen Jahr die Regionen Innerschweiz (+6,6%), Zürich (+4,7%) und Südschweiz (+4,6%) die stärksten Preisanstiege.
Agglo wird teurer Das BFS schlüsselt die Preise nicht geografisch, jedoch danach nach Rebriken wie «städtisch» oder «ländlich» auf. Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise am meisten (+3,7 Prozent) in den intermediären Gemeinden – also in jenen Ortschaften, die weder klar städtisch noch klar ländlich geprägten sind. Dagegen fielen Preise für Einfamilienhäuser in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-0,8 Prozent).
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3 Prozent). Den grössten Rückgang der Eigentumswohnungspreise gab es in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (-0,9 Prozent).
Der IMPI wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Er basiert auf durchschnittlich rund 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Das BFS stützt sich dabei auf Daten der 28 grössten Hypothekarinstitute. Diese decken einen grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird. (awp/mc/ps)
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
Immobilien Schweiz –
Preise für Wohneigentum im dritten Quartal weiter gestiegen
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex um 0,8%.
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in städtischen Gemeinden oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3%).
Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% zu.
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 0,8%, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,5%) als auch jene für Eigentumswohnungen (+0,1%) gegenüber dem Vorquartal an.
Der Immobilienexperte Wüst Partner kam am gleichen Tag in einer eigenen Erhebung zu leicht anderen Werten: Demnach haben sich Einfamilienhäusesr im dritten Quartal um 0,8% verteuert, Eigentumswohnngen um 1,0%. Auf Jahressicht ergebe das ein Plus von 4,6% rsp. 4,5%.
Regionale Unterschiede
Die regionalen Unterschiede seien allerdings gross, wurde betont. Besonders stark angestiegen im Vergleich zum Vorjahr sind laut Wüest Partner die Preise für Einfamilienhäuser in der Innerschweiz (+7,6%), Westschweiz (+5,1%) und Südschweiz (+4,9%). Weniger dynamisch sei das Preiswachstum in den Regionen Nordwestschweiz (+4,0%) und Genfersee (+3,5%) gewesen.
Bei den Eigentumswohnungen verzeichneten laut den Angaben im vergangenen Jahr die Regionen Innerschweiz (+6,6%), Zürich (+4,7%) und Südschweiz (+4,6%) die stärksten Preisanstiege.
Agglo wird teurer
Das BFS schlüsselt die Preise nicht geografisch, jedoch danach nach Rebriken wie «städtisch» oder «ländlich» auf. Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise am meisten (+3,7%) in den intermediären Gemeinden – also in jenen Ortschaften, die weder klar städtisch noch klar ländlich geprägten sind. Dagegen fielen Preise für Einfamilienhäuser in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-0,8%).
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3%). Den grössten Rückgang der Eigentumswohnungspreise gab es in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (-0,9%).
Der IMPI wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Er basiert auf durchschnittlich rund 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Das BFS stützt sich dabei auf Daten der 28 grössten Hypothekarinstitute. Diese decken einen grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird.
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Immobilien Schweiz –
Preise für Wohneigentum im dritten Quartal weiter gestiegen
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex um 0,8%.
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in städtischen Gemeinden oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3%).
Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% zu.
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 0,8%, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,5%) als auch jene für Eigentumswohnungen (+0,1%) gegenüber dem Vorquartal an.
Der Immobilienexperte Wüst Partner kam am gleichen Tag in einer eigenen Erhebung zu leicht anderen Werten: Demnach haben sich Einfamilienhäusesr im dritten Quartal um 0,8% verteuert, Eigentumswohnngen um 1,0%. Auf Jahressicht ergebe das ein Plus von 4,6% rsp. 4,5%.
Regionale Unterschiede
Die regionalen Unterschiede seien allerdings gross, wurde betont. Besonders stark angestiegen im Vergleich zum Vorjahr sind laut Wüest Partner die Preise für Einfamilienhäuser in der Innerschweiz (+7,6%), Westschweiz (+5,1%) und Südschweiz (+4,9%). Weniger dynamisch sei das Preiswachstum in den Regionen Nordwestschweiz (+4,0%) und Genfersee (+3,5%) gewesen.
Bei den Eigentumswohnungen verzeichneten laut den Angaben im vergangenen Jahr die Regionen Innerschweiz (+6,6%), Zürich (+4,7%) und Südschweiz (+4,6%) die stärksten Preisanstiege.
Agglo wird teurer
Das BFS schlüsselt die Preise nicht geografisch, jedoch danach nach Rebriken wie «städtisch» oder «ländlich» auf. Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise am meisten (+3,7%) in den intermediären Gemeinden – also in jenen Ortschaften, die weder klar städtisch noch klar ländlich geprägten sind. Dagegen fielen Preise für Einfamilienhäuser in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-0,8%).
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3%). Den grössten Rückgang der Eigentumswohnungspreise gab es in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (-0,9%).
Der IMPI wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Er basiert auf durchschnittlich rund 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Das BFS stützt sich dabei auf Daten der 28 grössten Hypothekarinstitute. Diese decken einen grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird.
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Das Emissionsvolumen von rund 150 Millionen Franken wurde den Angaben zufolge deutlich überzeichnet. Die Anlagegruppe setzt auf gemischtgenutzte Immobilien in zentralen Lagen.
Redaktion – 30. Oktober 2025
Die Anlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG» investiert in zentralen Lagen (Symbolbild: Depositphotos)
Nach Angaben der Anlagestiftung Swiss Life stiess die Öffnung der Immobilienanlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG», die vom 26. August bis 24. Oktober durchgeführt wurde, bei den Vorsorgeeinrichtungen auf grosses Interesse. Das angestrebte Volumen von rund 150 Mio. CHF sei «deutlich überzeichnet» worden, so Swiss Life Asset Managers. Das neu aufgenommene Kapital werde zur Reduktion der Fremdkapitalquote und für Zukäufe eingesetzt, heisst es.
Die Anlagegruppe investiert direkt in Geschäftsliegenschaften mit Fokus auf zentral gelegene Büroliegenschaften und Verkaufsimmobilien. Im Portfolio befinden sich insbesondere gemischtgenutzte Immobilien mit Verkaufs-, Büro- und Wohnnutzung, die typisch für innerstädtische Lagen in frequenzstarken Fussgängerzonen mit guter Erreichbarkeit sind. Ein Anteil von 13% der Erträge entfällt auf Wohnnutzung innerhalb gemischt genutzter Liegenschaften.
Die Perfomance per Geschäftsjahresende (30. September) betrug 4,34%. Die Anlagegruppe hielt per Ende September 2025 104 Immobilien mit einem Marktwert von rund 2,6 Mrd. CHF. (aw)
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Redaktion – 30. Oktober 2025
Die Anlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG» investiert in zentralen Lagen (Symbolbild: Depositphotos)
Nach Angaben der Anlagestiftung Swiss Life stiess die Öffnung der Immobilienanlagegruppe «Geschäftsimmobilien Schweiz ESG», die vom 26. August bis 24. Oktober durchgeführt wurde, bei den Vorsorgeeinrichtungen auf grosses Interesse. Das angestrebte Volumen von rund 150 Mio. CHF sei «deutlich überzeichnet» worden, so Swiss Life Asset Managers. Das neu aufgenommene Kapital werde zur Reduktion der Fremdkapitalquote und für Zukäufe eingesetzt, heisst es.
Die Anlagegruppe investiert direkt in Geschäftsliegenschaften mit Fokus auf zentral gelegene Büroliegenschaften und Verkaufsimmobilien. Im Portfolio befinden sich insbesondere gemischtgenutzte Immobilien mit Verkaufs-, Büro- und Wohnnutzung, die typisch für innerstädtische Lagen in frequenzstarken Fussgängerzonen mit guter Erreichbarkeit sind. Ein Anteil von 13% der Erträge entfällt auf Wohnnutzung innerhalb gemischt genutzter Liegenschaften.
Die Perfomance per Geschäftsjahresende (30. September) betrug 4,34%. Die Anlagegruppe hielt per Ende September 2025 104 Immobilien mit einem Marktwert von rund 2,6 Mrd. CHF. (aw)