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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
Die Kansai Electric Power Co., Inc. ist die japanische Nr. 2 in der Erzeugung und Verteilung von Strom. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Aktivitäten: – Erzeugung und Verteilung von elektrischer Energie (78,3%): Wasserkraft, Thermoelektrik, Kernenergie und Windenergie (117,6 GWh verkauft in 2020/21); – Erzeugung und Verteilung von Erdgas (10,5%); – Telekommunikationsdienste (7,1%): Internetzugang, Telefonie und Fernsehübertragungsdienste; – Sonstige (4,1%). Fast alle Verkäufe finden in Japan statt.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:
Die Kansai Electric Power Co., Inc. ist die japanische Nr. 2 in der Erzeugung und Verteilung von Strom. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Aktivitäten: – Erzeugung und Verteilung von elektrischer Energie (78,3%): Wasserkraft, Thermoelektrik, Kernenergie und Windenergie (117,6 GWh verkauft in 2020/21); – Erzeugung und Verteilung von Erdgas (10,5%); – Telekommunikationsdienste (7,1%): Internetzugang, Telefonie und Fernsehübertragungsdienste; – Sonstige (4,1%). Fast alle Verkäufe finden in Japan statt.
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TEXT:
In der Schweiz ist eine eigene Immobilie eher die Ausnahme als die Regel. In anderen europäischen Ländern sieht es beim Thema Hypothek schon anders aus.
Eine eigene Immobilie zu besitzen, ist nicht nur der Traum von Schweizerinnen und Schweizern. – Depositphotos
Die Schweiz ist bekanntlich ein Land der Mieterinnen und Mieter. Nur etwa 36 Prozent der Menschen besitzen eine eigene Immobilie.
Osteuropa beim Wohneigentum an der Spitze
Laut einer Statistik von Eurostat liegt Rumänien an der Spitze: 95,6 Prozent der Menschen besitzen ihre Immobilie. Dicht dahinter folgen die Slowakei mit 93,6 Prozent, Kroatien mit 91,2 Prozent und Ungarn mit 90,5 Prozent.
Das erste westeuropäische Land der Liste ist Portugal mit 76,0 Prozent, gefolgt von Spanien (75,3 Prozent) und Italien (75,2 Prozent).
In vielen Metropolen besitzen Menschen Immobilien, die sie dort entweder selbst bewohnen oder vermieten. – Depositphotos
Die Schweiz liegt mit 36 Prozent wie bereits erwähnt beim Wohneigentum auf dem letzten Platz. Die niedrigste Wohneigentumsquote in der Schweiz hat übrigens Basel mit 16 Prozent. Appenzell Innerrhoden hat mit 56 Prozent die höchste.
Mit Deutschland (45 Prozent) gibt es nur ein weiteres europäisches Land, in dem weniger als die Hälfte der Bevölkerung eine eigene Immobilie besitzt.
Privatisierungen in Osteuropa als Hintergrund
Die hohen Wohneigentumsquoten in Osteuropa haben historische Gründe: Während der Jahrzehnte des Sozialismus befanden sich die meisten Häuser und Wohnungen in staatlicher Hand.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Ende der sozialistischen Regime wurden die Immobilien privatisiert. Die Mieterinnen und Mieter konnten sie meist sehr günstig kaufen oder erhielten sie sogar kostenlos. Eine teure Hypothek wie im Westen war nicht erforderlich.
Auch in anderen Ländern ist es beliebt, Wohneigentum zu besitzen. – Depositphotos
Dies ändert sich jedoch mittlerweile. In beliebten Metropolen, in denen moderne Wohnungen gebaut werden, sind die Immobilienpreise stark gestiegen. In Rumäniens Hauptstadt Bukarest schnellten die Immobilienpreise beispielsweise im 4. Quartal 2024 laut offiziellen Daten um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe.
Rumänien ist jedoch insgesamt noch günstig: Zwischen 2010 und 2024 stiegen die Immobilienpreise nur um insgesamt 35 Prozent an. In Ungarn betrug die Preissteigerung derweil 260 Prozent und in Estland 238 Prozent.
Bauen ohne Hypothek in Südeuropa
Auch in Südeuropa haben Immobilien traditionell einen hohen Stellenwert. Sie sind oft eine Familienangelegenheit, die über Generationen weitergegeben wird.
Zwar müssen viele Menschen auch hier eine Hypothek für eine Stadtwohnung aufnehmen, doch der Staat unterstützt sie mit grosszügigen Förderprogrammen und Steuererleichterungen. In Spanien konnten beispielsweise Hypothekenzinsen steuerlich abgesetzt werden.
Oft wird eine Hypothek aufgenommen, um den Hausbau zu finanzieren. – Depositphotos
Zudem werden Bauvorschriften oft sehr grosszügig ausgelegt. So entstehen viele Immobilien privat ohne teure Baufirmen, wodurch eine teure Hypothek überflüssig wird.
Nachbarn und Bekannte packen mit an, und oft dauert es Jahre, bis ein neues Haus fertiggestellt ist. Die erwachsenen Kinder wohnen so lange bei den Eltern. Ihnen ist es wichtiger, später eine attraktive Immobilie zu besitzen, die zugleich Altersvorsorge und Statussymbol ist.
Die weniger strengen Bauvorschriften und die von Privatpersonen ausgeführten Bauarbeiten führen ausserdem dazu, dass Immobilien insgesamt günstiger sind.
Teures Wohneigentum im Norden
In Nord- und Westeuropa – beispielsweise in der Schweiz und in Deutschland – haben strenge Vorschriften die Quadratmeterpreise immer weiter in die Höhe getrieben. Hinzu kommt der anhaltende Druck auf den Immobilienmarkt in Ländern mit hoher Einwanderung.
In Nordeuropa gibt es oft strenge Bauvorschriften. – Depositphotos
Weil die Banken zugleich hohe Anforderungen an die Finanzierung stellen, bleibt eine Hypothek für viele Menschen unerschwinglich. Stichwort: Tragbarkeit. Menschen, die gerne eine Immobilie kaufen würden, sind daher gezwungen, zu mieten.
Viele Menschen sind jedoch auch als Mieterinnen und Mieter zufrieden. Da Immobilien einen geringeren Stellenwert haben als in Südeuropa und Osteuropa, fühlen sie sich nicht benachteiligt. Der Mieterschutz ist in der Regel hoch, und gerade junge Menschen schätzen die Flexibilität, wenn sie berufsbedingt häufiger umziehen müssen.
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In der Schweiz ist eine eigene Immobilie eher die Ausnahme als die Regel. In anderen europäischen Ländern sieht es beim Thema Hypothek schon anders aus.
Eine eigene Immobilie zu besitzen, ist nicht nur der Traum von Schweizerinnen und Schweizern. – Depositphotos
Die Schweiz ist bekanntlich ein Land der Mieterinnen und Mieter. Nur etwa 36 Prozent der Menschen besitzen eine eigene Immobilie.
Osteuropa beim Wohneigentum an der Spitze
Laut einer Statistik von Eurostat liegt Rumänien an der Spitze: 95,6 Prozent der Menschen besitzen ihre Immobilie. Dicht dahinter folgen die Slowakei mit 93,6 Prozent, Kroatien mit 91,2 Prozent und Ungarn mit 90,5 Prozent.
Das erste westeuropäische Land der Liste ist Portugal mit 76,0 Prozent, gefolgt von Spanien (75,3 Prozent) und Italien (75,2 Prozent).
In vielen Metropolen besitzen Menschen Immobilien, die sie dort entweder selbst bewohnen oder vermieten. – Depositphotos
Die Schweiz liegt mit 36 Prozent wie bereits erwähnt beim Wohneigentum auf dem letzten Platz. Die niedrigste Wohneigentumsquote in der Schweiz hat übrigens Basel mit 16 Prozent. Appenzell Innerrhoden hat mit 56 Prozent die höchste.
Mit Deutschland (45 Prozent) gibt es nur ein weiteres europäisches Land, in dem weniger als die Hälfte der Bevölkerung eine eigene Immobilie besitzt.
Privatisierungen in Osteuropa als Hintergrund
Die hohen Wohneigentumsquoten in Osteuropa haben historische Gründe: Während der Jahrzehnte des Sozialismus befanden sich die meisten Häuser und Wohnungen in staatlicher Hand.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Ende der sozialistischen Regime wurden die Immobilien privatisiert. Die Mieterinnen und Mieter konnten sie meist sehr günstig kaufen oder erhielten sie sogar kostenlos. Eine teure Hypothek wie im Westen war nicht erforderlich.
Auch in anderen Ländern ist es beliebt, Wohneigentum zu besitzen. – Depositphotos
Dies ändert sich jedoch mittlerweile. In beliebten Metropolen, in denen moderne Wohnungen gebaut werden, sind die Immobilienpreise stark gestiegen. In Rumäniens Hauptstadt Bukarest schnellten die Immobilienpreise beispielsweise im 4. Quartal 2024 laut offiziellen Daten um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe.
Rumänien ist jedoch insgesamt noch günstig: Zwischen 2010 und 2024 stiegen die Immobilienpreise nur um insgesamt 35 Prozent an. In Ungarn betrug die Preissteigerung derweil 260 Prozent und in Estland 238 Prozent.
Bauen ohne Hypothek in Südeuropa
Auch in Südeuropa haben Immobilien traditionell einen hohen Stellenwert. Sie sind oft eine Familienangelegenheit, die über Generationen weitergegeben wird.
Zwar müssen viele Menschen auch hier eine Hypothek für eine Stadtwohnung aufnehmen, doch der Staat unterstützt sie mit grosszügigen Förderprogrammen und Steuererleichterungen. In Spanien konnten beispielsweise Hypothekenzinsen steuerlich abgesetzt werden.
Oft wird eine Hypothek aufgenommen, um den Hausbau zu finanzieren. – Depositphotos
Zudem werden Bauvorschriften oft sehr grosszügig ausgelegt. So entstehen viele Immobilien privat ohne teure Baufirmen, wodurch eine teure Hypothek überflüssig wird.
Nachbarn und Bekannte packen mit an, und oft dauert es Jahre, bis ein neues Haus fertiggestellt ist. Die erwachsenen Kinder wohnen so lange bei den Eltern. Ihnen ist es wichtiger, später eine attraktive Immobilie zu besitzen, die zugleich Altersvorsorge und Statussymbol ist.
Die weniger strengen Bauvorschriften und die von Privatpersonen ausgeführten Bauarbeiten führen ausserdem dazu, dass Immobilien insgesamt günstiger sind.
Teures Wohneigentum im Norden
In Nord- und Westeuropa – beispielsweise in der Schweiz und in Deutschland – haben strenge Vorschriften die Quadratmeterpreise immer weiter in die Höhe getrieben. Hinzu kommt der anhaltende Druck auf den Immobilienmarkt in Ländern mit hoher Einwanderung.
In Nordeuropa gibt es oft strenge Bauvorschriften. – Depositphotos
Weil die Banken zugleich hohe Anforderungen an die Finanzierung stellen, bleibt eine Hypothek für viele Menschen unerschwinglich. Stichwort: Tragbarkeit. Menschen, die gerne eine Immobilie kaufen würden, sind daher gezwungen, zu mieten.
Viele Menschen sind jedoch auch als Mieterinnen und Mieter zufrieden. Da Immobilien einen geringeren Stellenwert haben als in Südeuropa und Osteuropa, fühlen sie sich nicht benachteiligt. Der Mieterschutz ist in der Regel hoch, und gerade junge Menschen schätzen die Flexibilität, wenn sie berufsbedingt häufiger umziehen müssen.
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Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser als auch jene für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr an.Bild: keystone
30.10.2025, 08:3930.10.2025, 08:39
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent zu.
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 0,8 Prozent, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,5 Prozent) als auch jene für Eigentumswohnungen (+0,1 Prozent) gegenüber dem Vorquartal an.
Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise am meisten (+3,7 Prozent) in den intermediären Gemeinden – also in jenen Ortschaften, die weder klar städtisch noch klar ländlich geprägten sind. Dagegen fielen Preise für Einfamilienhäuser in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-0,8 Prozent).
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3 Prozent). Den grössten Rückgang der Eigentumswohnungspreise gab es in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (-0,9 Prozent).
Der IMPI wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Er basiert auf durchschnittlich rund 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Das BFS stützt sich dabei auf Daten der 28 grössten Hypothekarinstitute. Diese decken einen grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird. (sda/awp)
Mehr zum Thema Immobilien:
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Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser als auch jene für Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahr an.Bild: keystone
30.10.2025, 08:3930.10.2025, 08:39
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamts für Statistik (BFS) legte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent zu.
Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 0,8 Prozent, wie das BFS am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September zogen schweizweit sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+1,5 Prozent) als auch jene für Eigentumswohnungen (+0,1 Prozent) gegenüber dem Vorquartal an.
Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise am meisten (+3,7 Prozent) in den intermediären Gemeinden – also in jenen Ortschaften, die weder klar städtisch noch klar ländlich geprägten sind. Dagegen fielen Preise für Einfamilienhäuser in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration am deutlichsten (-0,8 Prozent).
Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisanstieg in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration statt (+1,3 Prozent). Den grössten Rückgang der Eigentumswohnungspreise gab es in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (-0,9 Prozent).
Der IMPI wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Er basiert auf durchschnittlich rund 7000 Transaktionen aus allen Regionen der Schweiz. Das BFS stützt sich dabei auf Daten der 28 grössten Hypothekarinstitute. Diese decken einen grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird. (sda/awp)
Hypotheken sind teurer geworden, weil den Banken das günstige Geld fehlt
Banken erhöhten ihre Margen bei der Finanzierung von Wohneigentum – vor allem bei Saron-Hypotheken spüren Kunden den Aufschlag direkt. Wie die ZKB den Aufschlag begründet.
Wohneigentümern mit einer Saron-Hypothek dürfte aufgefallen sein, dass Banken in den vergangenen Wochen ihre Zinsmarge erhöht haben. Der Anstieg liegt bei 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten. Bei einzelnen Banken ist es sogar deutlich mehr. Eine höhere Marge beschert den Banken zwar grundsätzlich mehr Einnahmen, doch aktuell dürften die Finanzinstitute mit einer moderaten Erhöhung kaum mehr Gewinn machen.
«Die Banken haben momentan weniger Geld auf Konten ihrer Kundinnen und Kunden», sagt Florian Schubiger, Geschäftsführer von Hypotheke.ch. Mit anderen Worten: Der Hauptgrund für diese Margenausweitung ist ein Mangel an günstigem Kapital im Bankensektor. Durch die Verknappung wird das Kapital teurer, was zu einer höheren Marge führt.
Die Verknappung ist nicht regulatorisch bedingt – etwa durch die Anfang Jahr in Kraft getretenen strengeren Basel-III-Regeln. Da das Sparkonto oder Anleihen im aktuellen Umfeld mit Nullzinsen wenig attraktiv sind, haben Kunden ihr Kapital vermehrt in andere Anlageformen wie Aktien oder Kryptowährungen umgeschichtet.
Dieser Abfluss von Kontoguthaben führt dazu, dass Banken weniger leicht verfügbares Sparkapital zur Bedienung von Hypotheken haben. Dies führt zur erwähnten Verknappung des Geldes.
Bei Festhypotheken fällt der Anstieg weniger auf
Aus dem gleichen Grund sind auch die Zinssätze für Festhypotheken gestiegen. Kunden bemerken den Anstieg bei Festhypotheken jedoch kaum. Bei der Saron-Hypothek ist die Marge – der Aufschlag auf den Referenzsatz – unmittelbar sichtbar. Aufgrund der aktuellen Nullzinsen bezahlt die Kundschaft ohnehin nur die Marge. Bei Festhypotheken kann es jedoch sein, dass bei einer Ablösung der neue Zinssatz trotz Aufschlag gleich hoch oder tiefer ist als der bisherige. So fällt die Erhöhung nicht auf.
Einzelne Banken haben die Saron-Marge jedoch stärker erhöht. So liegt dieser Redaktion das Beispiel eines Kunden vor, bei dem die Zürcher Kantonalbank (ZKB) eine Erhöhung um satte 0,4 Prozentpunkte angekündigt hat. Eine mögliche Erklärung wäre eine stark erhöhte Nachfrage nach Hypotheken bei der ZKB. Dies allenfalls als Folge der Fusion zwischen UBS und CS.
Die ZKB geht in einer Stellungnahme nicht auf diese Frage ein. Sie verweist darauf, dass sie aufgrund höherer Refinanzierungskosten die Richtmarge von 1,1 auf 1,35 Prozent erhöht habe. Eine Trendumkehr zeichne sich nicht ab.
Die öffentlich publizierten Richtmargen liegen laut Hypotheke.ch derzeit bei durchschnittlich 1,1 Prozent. Wer verhandelt, bekommt üblicherweise günstigere Konditionen. Wie Florian Schubiger erläutert, sind bei guter Bonität derzeit Sätze von ungefähr 0,65 bis 0,85 Prozent erhältlich.
Bernhard Kislig ist Redaktor im Ressort Wirtschaft der Zentralredaktion des Tages-Anzeigers. Er beantwortet Fragen zu Geld und Recht.Mehr Infos@berrkii
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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
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TEXT:
Wichtig für Eigenheimbesitzer: Finanzinstitute informieren ihre Kundschaft derzeit über Änderungen in ihren Hypothekarverträgen.
Bild: Christian Beutler / Keystone
Das kryptische Schreiben flatterte dieser Tage in die Briefkästen. Die Zuger Kantonalbank hat die Kundschaft über wichtige Änderungen in den Hypothekarverträgen informiert. Es sei eine Anpassung nötig, um «den neuen Anforderungen der Schweizerischen Nationalbank bezüglich Liquiditätsversorgung gerecht zu werden», heisst es in dem Brief, der CH Media vorliegt. Eine Ergänzungsvereinbarung zum Hypothekarvertrag sei bis Ende Mai unterzeichnet an die Bank zurückzusenden.
Bei solchen Aufforderungen werden Schweizer Kundinnen und Kunden naturgemäss stutzig, vor allem wenn der Vertragszusatz solche Sätze enthält: «Die Bank ist berechtigt, das Kreditverhältnis und insbesondere die Kreditforderungen mit dafür bestehenden Sicherheiten ganz oder teilweise sicherungs- oder erfüllungshalber an einen Dritten in der Schweiz zu übertragen oder zu verpfänden, wie etwa zum Zweck der Refinanzierung oder des Risikotransfers oder zwecks Auslagerung oder Verkauf.»
In einem weiteren Dokument ist explizit davon die Rede, dass eine «Veräusserung von Hypotheken an Dritte» möglich ist, wenn dies der Bank dazu dient, Kreditrisiken zu reduzieren. Ein besorgter Leser meldete sich bei CH Media und fragt sich: «Wie sicher ist diese Bank, wenn sie jetzt versucht, Hypotheken an Dritte zu verkaufen?»
Die Frage ist mehr als berechtigt. Banken, die Hypotheken verkaufen – das erinnert an die dunklen Zeiten der Finanzkrise 2007, als diese Praxis vor allem in Amerika üblich war. Auch die Schweizer Grossbanken verbrannten sich damit mehr als nur die Finger.
Nationalbank: «Nachdrücklich empfohlen»
Doch so bedrohlich, wie sich der Kunde der Zuger Kantonalbank die Situation vorgestellt hat, ist sie nicht. Wie sich herausstellt, ist der Hintergrund eine Initiative der Nationalbank namens «Liquidität gegen hypothekarische Sicherheiten» (LGHS). Dieses SNB-Programm dient nicht der alltäglichen Liquiditätssteuerung, sondern ist ein Instrument für den Krisenfall.
Es sieht vor, dass Geschäftsbanken im Notfall kurzfristig liquide Mittel von der SNB erhalten können, wenn sie sich nicht mehr am Markt refinanzieren können. Die Nationalbank wirkt dabei als Kreditgeberin in letzter Instanz, als «Lender of Last Resort», wie es im Fachjargon heisst. Im Gegenzug verpfänden die Geschäftsbanken der SNB die Schuldbriefe der Hypotheken.
LGHS richtet sich nur an nicht systemrelevante Banken. Die systemrelevanten Banken UBS, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und Postfinance sind schon seit längerem an die sogenannte ELA-Fazilität angeschlossen (Emergency Liquidity Assistance) und können neben hypothekarischen Sicherheiten auch Wertschriften einliefern. Den nicht systemrelevanten Banken hat die SNB nach Angaben einer Sprecherin «nachdrücklich empfohlen, an LGHS teilzunehmen und ein für Krisensituationen ausreichendes Volumen an Sicherheiten vorzubereiten».
Neben der Zuger Kantonalbank sind diverse Finanzinstitute wie etwa die Valiant derzeit an der Umsetzung der Massnahmen im Kontext von LGHS. Grundvoraussetzung dafür ist, dass der digitale Register-Schuldbrief der Hypothek auf die Infrastrukturbetreiberin SIX als neue Treuhandverwaltung übertragen wird. Trotz Gläubigerwechsel im Grundbuch bleibt der Kreditvertrag zwischen Kunde und Bank bestehen.
Als erste nicht systemrelevante Bank erfüllt die Migros Bank schon seit dem ersten Halbjahr 2024 die Anforderungen der SNB. Die Luzerner Kantonalbank macht derzeit «umfassende Vorabklärungen» bezüglich LGHS, wie eine Sprecherin sagt. In der neuen Eignerstrategie des Kantons äussert der Luzerner Regierungsrat gar die explizite Erwartung, dass die LUKB an der LGHS-Initiative teilnimmt. Kein Einzelfall, wie sich zeigt: Auch die St.Galler Regierung schreibt vor, dass sich die Kantonalbank am SNB-Programm beteiligt.
Rein theoretisch wäre mehr möglich
Die Übertragbarkeit von Hypotheken an Dritte wird also schon bald in den allermeisten Hypothekarverträgen vermerkt sein, wenn es nicht heute schon der Fall ist. So wird zum Beispiel die Nidwaldner Kantonalbank demnächst mit der Anpassung der vertraglichen Grundlage für die mögliche Umsetzung von LGHS beginnen. «Im Zuge dessen werden die Hypothekar- und Kreditverträge um eine Übertragbarkeitsklausel ergänzt, die eine zentrale Anforderung in diesem Kontext darstellt», bestätigt ein Sprecher.
Die Finanzinstitute sprechen von Übertragung oder Verpfändung, doch die Erläuterungen im Merkblatt der Zuger Kantonalbank zeigen, dass rein theoretisch mit der Einräumung des Rechts, das Kreditverhältnis an einen Dritten zu übertragen, mehr möglich wäre als die reine Teilnahme am SNB-Programm. Die Zuger Kantonalbank betont jedoch: «Es ist nicht geplant, Hypotheken an Dritte zu verkaufen.
Mit den Änderungen in den Verträgen schaffen wir die Grundlage, um Kreditforderungen gegenüber unseren Kunden im Krisenfall als Sicherheit an die Nationalbank zu übertragen, um so kurzfristig liquide Mittel zu erhalten», sagt ein Sprecher. Die Vertragsänderungen seien eine regulatorisch gewünschte vorsorgliche Massnahme für mögliche Krisenfälle.
Einen Brief gab es auch von der Zuger Kantonalbank.
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Wichtig für Eigenheimbesitzer: Finanzinstitute informieren ihre Kundschaft derzeit über Änderungen in ihren Hypothekarverträgen.
Bild: Christian Beutler / Keystone
Das kryptische Schreiben flatterte dieser Tage in die Briefkästen. Die Zuger Kantonalbank hat die Kundschaft über wichtige Änderungen in den Hypothekarverträgen informiert. Es sei eine Anpassung nötig, um «den neuen Anforderungen der Schweizerischen Nationalbank bezüglich Liquiditätsversorgung gerecht zu werden», heisst es in dem Brief, der CH Media vorliegt. Eine Ergänzungsvereinbarung zum Hypothekarvertrag sei bis Ende Mai unterzeichnet an die Bank zurückzusenden.
Bei solchen Aufforderungen werden Schweizer Kundinnen und Kunden naturgemäss stutzig, vor allem wenn der Vertragszusatz solche Sätze enthält: «Die Bank ist berechtigt, das Kreditverhältnis und insbesondere die Kreditforderungen mit dafür bestehenden Sicherheiten ganz oder teilweise sicherungs- oder erfüllungshalber an einen Dritten in der Schweiz zu übertragen oder zu verpfänden, wie etwa zum Zweck der Refinanzierung oder des Risikotransfers oder zwecks Auslagerung oder Verkauf.»
In einem weiteren Dokument ist explizit davon die Rede, dass eine «Veräusserung von Hypotheken an Dritte» möglich ist, wenn dies der Bank dazu dient, Kreditrisiken zu reduzieren. Ein besorgter Leser meldete sich bei CH Media und fragt sich: «Wie sicher ist diese Bank, wenn sie jetzt versucht, Hypotheken an Dritte zu verkaufen?»
Die Frage ist mehr als berechtigt. Banken, die Hypotheken verkaufen – das erinnert an die dunklen Zeiten der Finanzkrise 2007, als diese Praxis vor allem in Amerika üblich war. Auch die Schweizer Grossbanken verbrannten sich damit mehr als nur die Finger.
Nationalbank: «Nachdrücklich empfohlen»
Doch so bedrohlich, wie sich der Kunde der Zuger Kantonalbank die Situation vorgestellt hat, ist sie nicht. Wie sich herausstellt, ist der Hintergrund eine Initiative der Nationalbank namens «Liquidität gegen hypothekarische Sicherheiten» (LGHS). Dieses SNB-Programm dient nicht der alltäglichen Liquiditätssteuerung, sondern ist ein Instrument für den Krisenfall.
Es sieht vor, dass Geschäftsbanken im Notfall kurzfristig liquide Mittel von der SNB erhalten können, wenn sie sich nicht mehr am Markt refinanzieren können. Die Nationalbank wirkt dabei als Kreditgeberin in letzter Instanz, als «Lender of Last Resort», wie es im Fachjargon heisst. Im Gegenzug verpfänden die Geschäftsbanken der SNB die Schuldbriefe der Hypotheken.
LGHS richtet sich nur an nicht systemrelevante Banken. Die systemrelevanten Banken UBS, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und Postfinance sind schon seit längerem an die sogenannte ELA-Fazilität angeschlossen (Emergency Liquidity Assistance) und können neben hypothekarischen Sicherheiten auch Wertschriften einliefern. Den nicht systemrelevanten Banken hat die SNB nach Angaben einer Sprecherin «nachdrücklich empfohlen, an LGHS teilzunehmen und ein für Krisensituationen ausreichendes Volumen an Sicherheiten vorzubereiten».
Neben der Zuger Kantonalbank sind diverse Finanzinstitute wie etwa die Valiant derzeit an der Umsetzung der Massnahmen im Kontext von LGHS. Grundvoraussetzung dafür ist, dass der digitale Register-Schuldbrief der Hypothek auf die Infrastrukturbetreiberin SIX als neue Treuhandverwaltung übertragen wird. Trotz Gläubigerwechsel im Grundbuch bleibt der Kreditvertrag zwischen Kunde und Bank bestehen.
Als erste nicht systemrelevante Bank erfüllt die Migros Bank schon seit dem ersten Halbjahr 2024 die Anforderungen der SNB. Die Luzerner Kantonalbank macht derzeit «umfassende Vorabklärungen» bezüglich LGHS, wie eine Sprecherin sagt. In der neuen Eignerstrategie des Kantons äussert der Luzerner Regierungsrat gar die explizite Erwartung, dass die LUKB an der LGHS-Initiative teilnimmt. Kein Einzelfall, wie sich zeigt: Auch die St.Galler Regierung schreibt vor, dass sich die Kantonalbank am SNB-Programm beteiligt.
Rein theoretisch wäre mehr möglich
Die Übertragbarkeit von Hypotheken an Dritte wird also schon bald in den allermeisten Hypothekarverträgen vermerkt sein, wenn es nicht heute schon der Fall ist. So wird zum Beispiel die Nidwaldner Kantonalbank demnächst mit der Anpassung der vertraglichen Grundlage für die mögliche Umsetzung von LGHS beginnen. «Im Zuge dessen werden die Hypothekar- und Kreditverträge um eine Übertragbarkeitsklausel ergänzt, die eine zentrale Anforderung in diesem Kontext darstellt», bestätigt ein Sprecher.
Die Finanzinstitute sprechen von Übertragung oder Verpfändung, doch die Erläuterungen im Merkblatt der Zuger Kantonalbank zeigen, dass rein theoretisch mit der Einräumung des Rechts, das Kreditverhältnis an einen Dritten zu übertragen, mehr möglich wäre als die reine Teilnahme am SNB-Programm. Die Zuger Kantonalbank betont jedoch: «Es ist nicht geplant, Hypotheken an Dritte zu verkaufen.
Mit den Änderungen in den Verträgen schaffen wir die Grundlage, um Kreditforderungen gegenüber unseren Kunden im Krisenfall als Sicherheit an die Nationalbank zu übertragen, um so kurzfristig liquide Mittel zu erhalten», sagt ein Sprecher. Die Vertragsänderungen seien eine regulatorisch gewünschte vorsorgliche Massnahme für mögliche Krisenfälle.
Einen Brief gab es auch von der Zuger Kantonalbank.
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In der Schweiz entscheiden sich immer mehr Hypothekarkunden für eine verlängerte Laufzeit ihrer Kredite.
Dank der geringeren Zinsen erreichten laut Moneypark zehnjährige Festhypotheken 51 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens aus. (Symbolbild) – Depositphotos
Hypothekarnehmer in der Schweiz haben sich im zweiten Semester 2024 wieder vermehrt für längere Laufzeiten entschieden. Für mehr als die Hälfte der Hypotheken wurde dank des tiefen Zinsumfeldes eine Laufzeit von zehn Jahren gewählt.
Dank der geringeren Zinsen erreichten zehnjährige Festhypotheken 51 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens aus, wie aus dem am Dienstag von Moneypark publizierten «Finanzierungs- und Immobilien Update» hervorgeht.
Während der Tiefzinsphase in den Jahren 2020 und 2021 habe der Anteil der zehnjährigen Festhypotheken noch leicht höher gelegen, sei dann aber auf unter 30 Prozent abgesunken.
Trotz zweier weiterer Leitzinssenkungen im zweiten Halbjahr seien Saron-Hypotheken nicht die erste Wahl gewesen, so die Studie. Das derzeit äusserst tiefe Zinsniveau habe dazu geführt, dass deutlich mehr Festhypotheken mit zehn und auch mehr Jahren Laufzeit abgeschlossen werden.
In der Westschweiz zeigt sich dies noch etwas stärker als in der Deutschschweiz. In der Romandie hatten 62 Prozent der Hypotheken eine Laufzeit von zehn Jahren und länger, in der Deutschschweiz waren es 51 Prozent und gesamthaft 55 Prozent. Schweizweit haben die Abschlüsse mit diesen Laufzeiten im Vergleich zum ersten Semester um rund einen Drittel zugenommen.
Zum Vergleich: Saron-Hypotheken erreichten im zweiten Semester noch einen Anteil von 7 Prozent, Hypotheken mit kurzen Laufzeiten von 1 bis 4 Jahren 10 Prozent und solche mit mittleren Laufzeiten von 5 bis 9 Jahren 28 Prozent.
Veränderungen bei den Anbietern
Bei den Hypothekaranbietern hat sich zudem eine Verschiebung zu Gunsten der Banken und weg von den Pensionskassen ergeben. Nach einem zurückhaltenden ersten Halbjahr habe sich die Anbietergruppe der Banken im zweiten Halbjahr aktiver gezeigt, heisst es.
Mit attraktiven Konditionen hätten sie den Anteil am vermittelten Volumen insbesondere in der Deutschschweiz stark ausgebaut. Konkret stieg der Anteil der von Banken vermittelten Hypotheken im zweiten Semester auf 60 Prozent von 51 Prozent im ersten. Der Anteil der Pensionskassen hat sich dabei auf 9 Prozent gleichzeitig halbiert. Unverändert liegt der Anteil der Versicherer bei 31 Prozent.
Viele Pensionskassen hätten in den vergangenen Jahren ihr Zielvolumen erfolgreich realisiert, heisst es zur Begründung. Ihre Wachstumsambitionen für das Jahr seien bereits im ersten Halbjahr erfüllt worden, so dass sie im zweiten Halbjahr deutlich zurückhaltender agiert hätten.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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In der Schweiz entscheiden sich immer mehr Hypothekarkunden für eine verlängerte Laufzeit ihrer Kredite.
Dank der geringeren Zinsen erreichten laut Moneypark zehnjährige Festhypotheken 51 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens aus. (Symbolbild) – Depositphotos
Hypothekarnehmer in der Schweiz haben sich im zweiten Semester 2024 wieder vermehrt für längere Laufzeiten entschieden. Für mehr als die Hälfte der Hypotheken wurde dank des tiefen Zinsumfeldes eine Laufzeit von zehn Jahren gewählt.
Dank der geringeren Zinsen erreichten zehnjährige Festhypotheken 51 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens aus, wie aus dem am Dienstag von Moneypark publizierten «Finanzierungs- und Immobilien Update» hervorgeht.
Während der Tiefzinsphase in den Jahren 2020 und 2021 habe der Anteil der zehnjährigen Festhypotheken noch leicht höher gelegen, sei dann aber auf unter 30 Prozent abgesunken.
Trotz zweier weiterer Leitzinssenkungen im zweiten Halbjahr seien Saron-Hypotheken nicht die erste Wahl gewesen, so die Studie. Das derzeit äusserst tiefe Zinsniveau habe dazu geführt, dass deutlich mehr Festhypotheken mit zehn und auch mehr Jahren Laufzeit abgeschlossen werden.
In der Westschweiz zeigt sich dies noch etwas stärker als in der Deutschschweiz. In der Romandie hatten 62 Prozent der Hypotheken eine Laufzeit von zehn Jahren und länger, in der Deutschschweiz waren es 51 Prozent und gesamthaft 55 Prozent. Schweizweit haben die Abschlüsse mit diesen Laufzeiten im Vergleich zum ersten Semester um rund einen Drittel zugenommen.
Zum Vergleich: Saron-Hypotheken erreichten im zweiten Semester noch einen Anteil von 7 Prozent, Hypotheken mit kurzen Laufzeiten von 1 bis 4 Jahren 10 Prozent und solche mit mittleren Laufzeiten von 5 bis 9 Jahren 28 Prozent.
Veränderungen bei den Anbietern
Bei den Hypothekaranbietern hat sich zudem eine Verschiebung zu Gunsten der Banken und weg von den Pensionskassen ergeben. Nach einem zurückhaltenden ersten Halbjahr habe sich die Anbietergruppe der Banken im zweiten Halbjahr aktiver gezeigt, heisst es.
Mit attraktiven Konditionen hätten sie den Anteil am vermittelten Volumen insbesondere in der Deutschschweiz stark ausgebaut. Konkret stieg der Anteil der von Banken vermittelten Hypotheken im zweiten Semester auf 60 Prozent von 51 Prozent im ersten. Der Anteil der Pensionskassen hat sich dabei auf 9 Prozent gleichzeitig halbiert. Unverändert liegt der Anteil der Versicherer bei 31 Prozent.
Viele Pensionskassen hätten in den vergangenen Jahren ihr Zielvolumen erfolgreich realisiert, heisst es zur Begründung. Ihre Wachstumsambitionen für das Jahr seien bereits im ersten Halbjahr erfüllt worden, so dass sie im zweiten Halbjahr deutlich zurückhaltender agiert hätten.
Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
Wer vergleicht Angebote und Zinsen?
Fast ein Viertel der Befragten (23 Prozent) hat vor Vertragsabschluss keine Vergleichsofferten eingeholt und Zinsen nicht verglichen. Bei Hausbank-Kunden liegt der Anteil mit 27 Prozent noch höher.
Interessant sind die Unterschiede nach Siedlungsart:
Stadt: 17 Prozent verzichten auf Anbieter- und Zinsvergleiche
Agglomeration: 24 Prozent holen keine Vergleichsofferten ein
Land: 30 Prozent ziehen keine Vergleiche
Mit zunehmender Distanz zur Stadt wächst die Bereitschaft, bei seiner Bank ohne jeden Zinsvergleich abzuschliessen.
Grosse Unterschiede auch bei den Altersgruppen Vor allem die über 60-jährigen Hypothekarnehmer setzen sich nicht mit den Angeboten auf dem Markt auseinander. Fast jeder Dritte dieser Altersgruppe hat keinen Zinsvergleich durchgeführt. Bei der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen ist es rund jeder Vierte, bei den unter 40-Jährigen nur noch knapp jeder Neunte.
Warum werden Angebote nicht verglichen?
Als wichtigsten Grund für einen Vergleichsverzicht nennen die Befragten ihre Bindung zur Hausbank:
Rund jeder zweite vergleichsfaule Hypothekarkunde war entschlossen, sowieso bei seiner Hausbank abzuschliessen. Für 27 Prozent war “die persönliche Beziehung zum Berater wichtiger, als möglichst tiefe Kosten”. Gut jeder zehnte Hypothekarnehmer hat den Anbieter aufgrund einer Empfehlung von Familienmitgliedern oder Freunden gewählt. Knapp fünf Prozent nennen den zeitlichen Aufwand als Hürde für einen Zinsvergleich.
Und, besonders interessant: Knapp 4 Prozent wissen nicht, dass es Unterschiede bei den Zinsen der verschiedenen Anbieter gibt. Sie glauben, dass eine Hypothek überall denselben Preis hat.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
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Fast ein Viertel der Befragten (23 Prozent) hat vor Vertragsabschluss keine Vergleichsofferten eingeholt und Zinsen nicht verglichen. Bei Hausbank-Kunden liegt der Anteil mit 27 Prozent noch höher.
Interessant sind die Unterschiede nach Siedlungsart:
Stadt: 17 Prozent verzichten auf Anbieter- und Zinsvergleiche
Agglomeration: 24 Prozent holen keine Vergleichsofferten ein
Land: 30 Prozent ziehen keine Vergleiche
Mit zunehmender Distanz zur Stadt wächst die Bereitschaft, bei seiner Bank ohne jeden Zinsvergleich abzuschliessen.
Grosse Unterschiede auch bei den Altersgruppen Vor allem die über 60-jährigen Hypothekarnehmer setzen sich nicht mit den Angeboten auf dem Markt auseinander. Fast jeder Dritte dieser Altersgruppe hat keinen Zinsvergleich durchgeführt. Bei der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen ist es rund jeder Vierte, bei den unter 40-Jährigen nur noch knapp jeder Neunte.
Warum werden Angebote nicht verglichen?
Als wichtigsten Grund für einen Vergleichsverzicht nennen die Befragten ihre Bindung zur Hausbank:
Rund jeder zweite vergleichsfaule Hypothekarkunde war entschlossen, sowieso bei seiner Hausbank abzuschliessen. Für 27 Prozent war “die persönliche Beziehung zum Berater wichtiger, als möglichst tiefe Kosten”. Gut jeder zehnte Hypothekarnehmer hat den Anbieter aufgrund einer Empfehlung von Familienmitgliedern oder Freunden gewählt. Knapp fünf Prozent nennen den zeitlichen Aufwand als Hürde für einen Zinsvergleich.
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Die Bank UBS hat sich mit dem US-Justizministerium geeinigt. So werden ausstehende Verpflichtungen, die noch von der CS verursacht wurden, beigelegt. Die Bank zahlt 300 Millionen Dollar.
Die UBS ist um eine CS-Altlast leichter.Foto: Keystone
Die UBS hat in den USA eine Einigung mit dem US-Justizministerium (DOJ) für eine weitere Altlast der Credit Suisse erzielt. Im Rahmen der Einigung um sogenannte hypothekenbesicherte Wertpapiere zahlt die UBS 300 Millionen US-Dollar, wie sie am Montag mitteilte. Bei den Hypotheken handelt es sich um sogenannte Residential Mortgage-Backed-Securities (RMBS) aus der Zeit der Finanzkrise, die auch als Ramsch-Hypotheken bezeichnet wurden.
Mit der Einigung werden ausstehende Verpflichtungen beigelegt, die bereits 2017 im Rahmen eines Vergleichs der damaligen Credit Suisse mit dem DOJ geschlossen wurden. Durch die Zahlung der 300 Millionen Dollar würden zudem alle ausstehenden Verpflichtungen für Kunden solcher Produkte abgeglichen, heisst es weiter.
«Mit dieser Vereinbarung hat UBS ein weiteres Altlastenproblem der Credit Suisse gelöst, ganz im Sinne ihrer Absicht, Altlasten zügig, fair und ausgewogen sowie im besten Interesse aller Stakeholder zu bereinigen», schreibt die Grossbank. Im dritten Quartal erwartet die UBS durch die Einigung einen positiven Beitrag im Bereich «Non-core and Legacy» durch die Auflösung von Rückstellungen, die im Rahmen der Übernahme der Credit Suisse gebildet wurden.
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Immobilien Schweiz –
Immobilienmarkt wächst moderat
Immobilien werden schweizweit teurer: Im dritten Quartal legten die Preise um 0,7% zu.
Den höchsten Preisanstieg bei Häusern gab es unter anderem im Kanton Graubünden (+1,7%).
Bild: Christian Beutler/Keystone
Der Schweizer Immobilienmarkt hat im dritten Quartal 2025 leicht zugelegt. Die Preise für Wohnungen und Einfamilienhäuser stiegen laut dem Westschweizer Immobilienbewerter RealAdvisor landesweit um durchschnittlich 0,7% im Vergleich zum Vorquartal.
Damit summiere sich der bisherige Preisanstieg im Jahresverlauf auf 2,6% für Wohnungen und 2,2% für Häuser, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.
Mit Blick auf die Ballungsräume in der Schweiz haben sich laut RealAdvisor im Vorquartalsvergleich vor allem die Preise in den Städten Sitten (+1,3%) und Zürich (+1,2%) dynamisch entwickelt. Gefolgt von den Regionen rund um Freiburg und St. Gallen (je +1,0%). Rückgänge wurden hingegen bei Wohnungen in der Region Genf (-0,4%) und Biel (-0,3%) verzeichnet.
Auf Kantonsebene seien es Appenzell Innerrhoden (+2,6%), Schwyz (+2,2%) und Freiburg (+2,6%), die die höchsten Preiszuwächse bei Wohnungen im Vergleich zum Vorquartal verzeichneten. Die höchsten Preisanstiege bei Häusern gab es indes im Kanton Graubünden (+1,7%), Tessin (+1,1%) und Wallis (+1,0%). Rückläufig waren die Preise derweil im Kanton Glarus (-0,6%) und Jura (-0,2%).
Gleichzeitig bleibt das Angebot indes knapp und dürfte die Preise weiter stützen. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet RealAdvisor einen Preiszuwachs von 3 bis 3,5%. Begründet wird die Prognose mit der Kombination aus niedrigen Zinsen, robuster Nachfrage und begrenztem Angebot.
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Den höchsten Preisanstieg bei Häusern gab es unter anderem im Kanton Graubünden (+1,7%).
Bild: Christian Beutler/Keystone
Der Schweizer Immobilienmarkt hat im dritten Quartal 2025 leicht zugelegt. Die Preise für Wohnungen und Einfamilienhäuser stiegen laut dem Westschweizer Immobilienbewerter RealAdvisor landesweit um durchschnittlich 0,7% im Vergleich zum Vorquartal.
Damit summiere sich der bisherige Preisanstieg im Jahresverlauf auf 2,6% für Wohnungen und 2,2% für Häuser, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.
Mit Blick auf die Ballungsräume in der Schweiz haben sich laut RealAdvisor im Vorquartalsvergleich vor allem die Preise in den Städten Sitten (+1,3%) und Zürich (+1,2%) dynamisch entwickelt. Gefolgt von den Regionen rund um Freiburg und St. Gallen (je +1,0%). Rückgänge wurden hingegen bei Wohnungen in der Region Genf (-0,4%) und Biel (-0,3%) verzeichnet.
Auf Kantonsebene seien es Appenzell Innerrhoden (+2,6%), Schwyz (+2,2%) und Freiburg (+2,6%), die die höchsten Preiszuwächse bei Wohnungen im Vergleich zum Vorquartal verzeichneten. Die höchsten Preisanstiege bei Häusern gab es indes im Kanton Graubünden (+1,7%), Tessin (+1,1%) und Wallis (+1,0%). Rückläufig waren die Preise derweil im Kanton Glarus (-0,6%) und Jura (-0,2%).
Gleichzeitig bleibt das Angebot indes knapp und dürfte die Preise weiter stützen. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet RealAdvisor einen Preiszuwachs von 3 bis 3,5%. Begründet wird die Prognose mit der Kombination aus niedrigen Zinsen, robuster Nachfrage und begrenztem Angebot.
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Die Preise am Immobilienmarkt sind im dritten Quartal 2025 gestiegen. Besonders Einfamilienhäuser und Wohnungen verzeichnen moderate Zuwächse.
Laut dem Westschweizer Immobilienbewerter «RealAdvisor» hat der Immobilienmarkt im dritten Quartal 2025 leicht zugelegt. (Symbolbild) – Keystone
Der Schweizer Immobilienmarkt ist im dritten Quartal 2025 laut dem Immobilienbewerter «RealAdvisor» um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Insgesamt stiegen die Preise für Wohnungen 2,6 Prozent und für Einfamilienhäuser 2,2 Prozent im bisherigen Jahresverlauf.
Besonders dynamisch entwickelten sich Sitten und Zürich, während Genf und Biel Rückgänge verzeichneten. Die Kantone Appenzell Innerrhoden und Schwyz führten bei den Wohnungen, Graubünden und Tessin bei den Häusern.
Hohe Nachfrage am Immobilienmarkt
Laut «IAZI Private Real Estate Price Index» sind die Preise für Wohneigentum im dritten Quartal 2025 um 1,0 Prozent gestiegen. Bei Einfamilienhäusern betrug das Plus 1,1 Prozent.
Die Nachfrage bleibe hoch, da tiefere Zinsen geringere Wohnkosten ermöglichen, erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. Die Renditeliegenschaften verzeichnen laut IAZI auch eine Preissteigerung, was eine breite Nachfrage zeige.
Deutlicher Zuwachs für 2025 erwartet
Das Netto-Neugeschäft bei Hypotheken erreichte laut «Resolve» mehr als 22 Milliarden Franken im dritten Quartal dieses Jahres. Das seien 12 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Nachfrage am Immobilienmarkt ist ungebrochen hoch. (Symbolbild) – Keystone
Die günstigen Finanzierungskonditionen und eine SARON-Basis von 0 Prozent unterstützen die Marktstabilität. Die Belehnungsquoten für Wohnsegment liegen bei rund 73 Prozent, was auf ein ausgewogenes Risikoumfeld hindeutet.
Neben den stabilen Preisen bleibe die Nachfrage am Immobilienmarkt laut «RealAdvisor» robust, während die Verfügbarkeit knapp sei. Experten erwarten für das Gesamtjahr 2025 einen Preiszuwachs von 3 bis 3,5 Prozent, basierend auf Zinsniveau, Nachfrage und Angebotssituation.
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Laut dem Westschweizer Immobilienbewerter «RealAdvisor» hat der Immobilienmarkt im dritten Quartal 2025 leicht zugelegt. (Symbolbild) – Keystone
Der Schweizer Immobilienmarkt ist im dritten Quartal 2025 laut dem Immobilienbewerter «RealAdvisor» um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Insgesamt stiegen die Preise für Wohnungen 2,6 Prozent und für Einfamilienhäuser 2,2 Prozent im bisherigen Jahresverlauf.
Besonders dynamisch entwickelten sich Sitten und Zürich, während Genf und Biel Rückgänge verzeichneten. Die Kantone Appenzell Innerrhoden und Schwyz führten bei den Wohnungen, Graubünden und Tessin bei den Häusern.
Hohe Nachfrage am Immobilienmarkt
Laut «IAZI Private Real Estate Price Index» sind die Preise für Wohneigentum im dritten Quartal 2025 um 1,0 Prozent gestiegen. Bei Einfamilienhäusern betrug das Plus 1,1 Prozent.
Die Nachfrage bleibe hoch, da tiefere Zinsen geringere Wohnkosten ermöglichen, erklärt Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. Die Renditeliegenschaften verzeichnen laut IAZI auch eine Preissteigerung, was eine breite Nachfrage zeige.
Deutlicher Zuwachs für 2025 erwartet
Das Netto-Neugeschäft bei Hypotheken erreichte laut «Resolve» mehr als 22 Milliarden Franken im dritten Quartal dieses Jahres. Das seien 12 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Nachfrage am Immobilienmarkt ist ungebrochen hoch. (Symbolbild) – Keystone
Die günstigen Finanzierungskonditionen und eine SARON-Basis von 0 Prozent unterstützen die Marktstabilität. Die Belehnungsquoten für Wohnsegment liegen bei rund 73 Prozent, was auf ein ausgewogenes Risikoumfeld hindeutet.
Neben den stabilen Preisen bleibe die Nachfrage am Immobilienmarkt laut «RealAdvisor» robust, während die Verfügbarkeit knapp sei. Experten erwarten für das Gesamtjahr 2025 einen Preiszuwachs von 3 bis 3,5 Prozent, basierend auf Zinsniveau, Nachfrage und Angebotssituation.