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Immobilienmarkt Schweiz: Hypozinsen ziehen wieder an

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Hypozinsen ziehen wieder an

Die Kosten für Hypotheken in der Eidgenossenschaft verteuern sich innerhalb von zwei Wochen so markant wie lange nicht mehr. Bislang aber hält die Zinsspanne seit Jahresanfang. Die Unsicherheit über den Juni-Entscheid der Nationalbank wächst.

Die Kreditkosten für das Eigenheim sind hierzulande wieder nach oben geklettert.

Bild: Getty Images

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Die Kreditkosten für Wohnbaudarlehen steigen in der Schweiz. Das zeigt die Auswertung von fünfzehn Anbietern von Hypothekardarlehen, die «Finanz und Wirtschaft» regelmässig beobachtet. Alle hoben in den vergangenen zwei Wochen ihre Richtsätze an, und zwar über alle Laufzeiten. Für zwei-, drei- und fünfjährige Hypotheken stiegen die Zinsen im Schnitt um jeweils 0,12 Prozentpunkte, für zehnjährige um 0,09 Prozentpunkte. Einen so starken Zuwachs hat es seit Januar nur drei Mal in so kurzer Zeit gegeben.

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Hypozinsen ziehen wieder an

Die Kosten für Hypotheken in der Eidgenossenschaft verteuern sich innerhalb von zwei Wochen so markant wie lange nicht mehr. Bislang aber hält die Zinsspanne seit Jahresanfang. Die Unsicherheit über den Juni-Entscheid der Nationalbank wächst.

Die Kreditkosten für das Eigenheim sind hierzulande wieder nach oben geklettert.

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Die Kreditkosten für Wohnbaudarlehen steigen in der Schweiz. Das zeigt die Auswertung von fünfzehn Anbietern von Hypothekardarlehen, die «Finanz und Wirtschaft» regelmässig beobachtet. Alle hoben in den vergangenen zwei Wochen ihre Richtsätze an, und zwar über alle Laufzeiten. Für zwei-, drei- und fünfjährige Hypotheken stiegen die Zinsen im Schnitt um jeweils 0,12 Prozentpunkte, für zehnjährige um 0,09 Prozentpunkte. Einen so starken Zuwachs hat es seit Januar nur drei Mal in so kurzer Zeit gegeben.

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Quelle: www.fuw.ch

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HIAG Immobilien : Jahresbericht 2025

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Geschäftsbericht

2025

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Inhalt

Einleitung

4

Finanzbericht

53

Jahresrechnung Holding

91

Schlüsselkennzahlen

5

Konsolidierte Bilanz

54

Bilanz

92

Unsere Stärken

8

Konsolidierte Erfolgsrechnung

55

Erfolgsrechnung

93

Strategie & Geschäftsmodell

9

Konsolidierte Geldflussrechnung

55

Anhang

94

Aktieninformation

12

Konsolidierter Eigenkapitalnachweis

56

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung

99

Lagebericht

14

Konsolidierte Segmentberichterstattung

57

Aktionärsbrief

15

Anhang zum konsolidierten Jahresabschluss

57

Geschäftsentwicklung

17

Bericht der Revisionsstelle zur konsolidierten Jahresrechnung

77

Corporate Governance

23

Bericht des unabhängigen Schätzungsexperten

80

Grundsätze

24

Alternative Performance-Kennzahlen

83

Verwaltungsrat

28

Liegenschaftsspiegel

86

Geschäftsleitung

35

Bestandsportfolio

87

Weitere Informationen

38

Entwicklungsportfolio

89

Vergütungsbericht

42

Detailangaben zu den Projekten

90

Bericht der Revisionsstelle zum Vergütungsbericht

51

2025

Geschäftsbericht

«Gemeinsam schaffen wir auf unseren Arealen für Menschen und Unternehmen ganzheitliche Lebensräume der Zukunft.»

‌HIAG‌

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 4

Einleitung

Einleitung 4

Schlüsselkennzahlen 5

Unsere Stärken 8

Strategie & Geschäftsmodell 9

Aktieninformation 12

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 5

Das Wichtigste in Kürze Schlüsselkennzahlen

6 78

5 F G H

E 1

A

4 D

C

3

B

2

nach Nutzungen

nach Kantonen

Marktwerte der Immobilienanlagen Marktwerte der Immobilienanlagen

nach Nutzungen1per 31.12.2025 nach Kantonen per 31.12.2025

1 Industrie / Gewerbe

32.5%

A

Zürich

34.4%

2 Bauland

23.7%

B

Aargau

24.1%

3 Wohnen

15.1%

C

Genf

11.7%

4 Verkauf

10.8%

D

Zug

9.7%

5 Büro

10.1%

E

Solothurn

8.1%

6 Distribution / Logistik

5.6%

F

Basel-Landschaft

4.6%

7 Wohn- / Geschäftsliegenschaft

1.0%

G

St. Gallen

3.4%

8 Übrige

1.1%

H

Übrige

4.0%

93%

1 Die Berechnungen der Nutzungsarten richten sich nach den Hauptnutzungen der Liegenschaften.

des Immobilienportfolios der HIAG

befinden sich in den Regionen Zürich, Aargau, Genf, Zug, Solothurn und Basel-Landschaft.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 6

70.7

77.2

75.1

79.3

75.6

Immobilienportfolio in Mio. CHF

Soll-Mietertrag, Leerstand und Leerstandsquote in Mio. CHF

10.7


6.4

7.6

4.9

4.0

3.0

3.2

2.5

3.2

2.4

1’926.4

1’784.4

1’897.7

1’961.3

2’005.8

1’137.7

646.8

1’223.2

703.2

782.5

1’115.2

735.1

1’226.2

798.2

1’207.7

2021 2022 2023 2024 2025 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

Entwicklungsportfolio


Bestandsportfolio

Soll-Mietertrag


Leerstand

89.3

99.4

115.1

63.1

67.7

70.3

75.6

77.4

Reingewinn in Mio. CHF

Liegenschaftsertrag in Mio. CHF

47.0

75.2

2021 2022 2023 2024 2025 2021 2022 2023 2024 2025

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 7

Finanzielle Kennzahlen 31.12.2025 31.12.2024

Liegenschaftsertrag TCHF 77’355 75’595

Wertänderung aus Neubewertung Immobilienanlagen TCHF 51’405 26’006

  • davon im Bestandsportfolio TCHF 14’153 -3’816

  • davon im Entwicklungsportfolio TCHF 37’251 29’823

    EBITDA TCHF 139’761 93’831

    Reingewinn TCHF 115’105 75’162

    Reingewinn vor Wertänderung TCHF 68’666 51’812

    Geldfluss aus operativer Geschäftstätigkeit TCHF 20’112 94’308

    Geldfluss aus Investitionstätigkeit TCHF -2’733 -39’282

    Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit TCHF -23’160 -42’672

    Flüssige Mittel TCHF 31’882 37’676

    Eigenkapital TCHF 1’207’690 1’124’646

    Eigenkapitalquote % 57.0 55.2

    Eigenkapitalrendite % 9.9 6.8

    Durchschnittlicher Zinssatz für Finanzverbindlichkeiten

    (Periode) % 1.7 1.8

    LTV-Ratio brutto % 38.9 39.3

    LTV-Ratio netto % 37.3 37.3

    Bilanzsumme TCHF 2’119’581 2’038’909

    Anzahl Vollzeitkräfte FTE 73.9 86.0

  • davon Immobilien FTE 73.9 73.0

  • davon Jaeger et Bosshard SA FTE – 13.0

    Portfoliokennzahlen 31.12.2025 31.12.2024

    Immobilienportfolio TCHF 2’005’846 1’961’310

  • davon Bestandsportfolio TCHF 1’207’656 1’226’227

  • davon Entwicklungsportfolio TCHF 798’191 735’083

    Bruttorendite Bestandsliegenschaften % 5.3 5.5

    Nettorendite Bestandsliegenschaften % 4.2 4.6

    Marktwerte der Immobilien TCHF 1’958’603 1’909’384

    Anzahl bewertete Liegenschaften Anzahl 94 106

  • davon Bestandsliegenschaften Anzahl 53 61

  • davon Entwicklungsliegenschaften Anzahl 41 45

    Anzahl bewertete Areale (Bestand und Entwicklung) Anzahl 36 41

    Weighted Average (Unexpired) Lease Terms – WAULT

    Gesamtportfolio Jahre 6.5 6.4

    WAULT top 15 Mieter Jahre 7.1 7.8

    Investitionen in Immobilienanlagen TCHF 89’488 78’925

  • davon im Bestandsportfolio TCHF 2’289 5’507

  • davon im Entwicklungsportfolio TCHF 87’199 73’393

  • davon Akquisitionen/Arrondierungen TCHF – 25

Investitionen in Promotionen TCHF 24’411 20’983

Alternative Performance-Kennzahlen¹ 31.12.2025 31.12.2024

Adjustiertes Eigenkapital (NAV) TCHF 1’325’419 1’254’978

Adjustiertes Eigenkapital (NAV) pro Aktie CHF 131.04 124.22

Funds from Operations (FFO) I TCHF 53’295 50’609

FFO I pro Aktie CHF 5.3 5.0

1Siehe hierzu «Definition alternative Perfomance-Kennzahlen» auf Seite 83 ff.

Kennzahlen pro Aktien

31.12.2025

31.12.2024

Ausstehende Aktien

Anzahl

10’114’709

10’102’871

Durchschnittlich ausstehende Aktien

Anzahl

10’110’375

10’102’379

Ergebnis pro Aktie (EPS)

CHF

11.38

7.44

EPS vor Wertänderung

CHF

6.79

5.13

Dividende pro Aktie¹

CHF

3.70

3.30

Payout-Ratio²

%

54.50

64.45

Dividendenrendite

%

3.12

3.86

Eigenkapital (NAV) pro ausstehende Aktie exkl. latente Steuern

CHF

127.85

119.70

Eigenkapital (NAV) pro ausstehende Aktie inkl. latente Steuern

CHF

119.40

111.32

1 Antrag an die ordentliche Generalversammlung vom 23. April 2026 für das Geschäftsjahr 2025. Die Ausschüttung erfolgt zu 98% aus den Reserven aus Kapitaleinlagen.

2 Dividenden Ausschüttung im Verhältnis zum Reingewinn abzüglich Wertänderung im Berichtsjahr.

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 8

Unsere Stärken

Langfristig ausgelegtes Geschäftsmodell unterstützt von nachhaltiger Vision des Ankeraktionärs

Integriertes Geschäftsmodell mit drei profitablen Geschäftsfeldern

Fokussierte Nachhaltigkeitsstrategie und nachhaltige Energieproduktion aus eigenen Solar- und Wasserkraftwerken

Solide Finanzstruktur, stabile Cashflows und nachhaltige Dividendenpolitik

Erfolgreicher Wachstumskurs mit Fokus auf dem profitablen Kerngeschäft Immobilien

Hinsichtlich Marktsegmenten, Mieterstruktur und Standorten breit abgestütztes Immobilienportfolio

Kontinuierliche Wertsteigerungen und langfristiges Entwicklungspotenzial in Wachstumssegmenten

Langfristig orientierte, flexible Investitionspolitik unterstützt durch Cashflow aus Kapitalrecycling

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 9

Strategie & Geschäftsmodell

Strategie

Das integrierte Geschäftsmodell deckt die Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus einer Liegenschaft ab. Kernele-mente sind das Portfolio-/Asset-Management mit einer eigenen Bewirtschaftung, die Arealentwicklung sowie das Transaktionsmanagement zur kontinuierlichen Optimierung des Portfolios und Umsetzung der Kapitalrecyclingstrategie.

Die Anlagestrategie ist auf Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftlichen Kernregionen und zukunftsorientierten Wachs-tumsregionen der Deutsch- und Westschweiz ausgerichtet.

Das Immobilienportfolio wird kontinuierlich ausgebaut – einerseits durch die Realisierung von Entwicklungsprojekten und deren Überführung in den Bestand, andererseits durch gezielte Zukäufe von ertragsstarken Renditeliegenschaften. Angestrebt werden breit abgestützte und stabile Mieteinnahmen aus dem Renditeportfolio und somit eine kontinuierlich wachsende Dividendenbasis. HIAG konzentriert sich auf ausgewählte Entwicklungsliegenschaften an zukunftsfähigen Standorten und mit einem vorteilhaften Rendite-Risiko-Profil. Das Transaktionsgeschäft bietet attraktives Gewinnpotenzial und ermöglicht effektives Kapital-Recycling. Der Verkauf von nicht mehr strategiekonformen Be-stands- und Entwicklungsliegenschaften generiert massgebliche Mittel, die sowohl in die Realisierung renditestarker Entwicklungsprojekte wie auch in Zukäufe von hochwertigen Liegenschaften fliessen.

Mit Zugang zum Kapitalmarkt als börsennotiertes Unternehmen und einer grundsoliden Bilanz gepaart mit dem langfristig orientierten Ankeraktionariat verfügt HIAG über hohe wirtschaftliche Schlagkraft. Marktentwicklungen werden mit einer unternehmerischen Firmenkultur, kurzen Entscheidungswegen und einem qualifizierten Mitarbeiterstab proaktiv genutzt.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen schafft HIAG ökonomischen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert und verfolgt eine investorenfreundliche Ausschüttungspolitik.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von HIAG umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von Immobilien: Portfolio-/Asset-Management, Arealentwicklung und Transaktionsmanagement. Wir investieren in Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftsstarken Schweizer Regionen, bauen das Portfolio durch Entwicklungsprojekte und Zukäufe aus und sichern damit stabile Mieteinnahmen und eine wachsende Dividendenbasis. Das Transaktionsgeschäft bietet attraktives Gewinnpotenzial und ermöglicht effektives Kapital-Recycling. Der Zugang zum Kapitalmarkt und die grundsolide Bilanz ermöglichen hohe Finanzierungsflexibilität und wirtschaftliche Schlagkraft. Mit diesem Geschäftsmodell bietet HIAG auf ihren Arealen für Menschen und Unternehmen ganzheitliche Lebensräume der Zukunft und schafft damit ökonomischen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert.

Portfolio-/Asset-Management

HIAG legt grossen Wert auf den persönlichen Kontakt mit Mietern, Behörden und weiteren Anspruchsgruppen durch ihre aktive und eigene Bewirtschaftung und Hauswartung. Das ist in Verbindung mit einem attraktiven Mietermix die Mietertragsbasis von HIAG und unterstützt eine kontinuierliche Wertschöpfung des Immobilienportfolios, das sich aus Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftsstarken Schweizer Regionen zusammensetzt. Das Immobilienportfolio wird durch die Realisierung von Entwicklungsprojekten und deren Überführung in den Bestand sowie durch gezielte Zukäufe von ertragsstarken Renditeliegenschaften weiter ausgebaut. Daraus ergeben sich breit abgestützte und stabile Mieteinnahmen aus dem Renditeportfolio und somit eine kontinuierlich wachsende Dividendenbasis. Ein weiteres wichtiges Element der Arealbewirtschaftung sind Übergangsnutzungen. Sie erlauben mit einer schrittweisen Öffnung und Belebung der Areale eine kontinuierliche Entwicklung und sukzessive Wertsteigerungen des Immobilienportfolios.

Mehr über das Portfolio und Assetmanagement

Transaktionen

HIAG optimiert mit gezielten Transaktionen kontinuierlich die Qualität und die Ertragskraft ihres Immobilienportfolios. Zu- und Verkäufe ergänzen das organische Wachstum und liefern einen Beitrag zur langfristigen Wertschöpfung. Das Transaktionsgeschäft bietet ein attraktives Gewinnpotenzial und ermöglicht effektives Kapital-Recycling: Der Verkauf von ausgewählten Bestands- und Entwicklungsliegenschaften generiert massgebliche Mittel, die sowohl in die Realisierung renditestarker Entwicklungsprojekte wie auch in Zukäufe von hochwertigen Liegenschaften fliessen. Dank dem finanziellen Spielraum, den profunden Marktkenntnis-sen und einem erfahrenen Team ist HIAG in der Lage, auch kurzfristige Opportunitäten erfolgreich wahrzunehmen.

Mehr über Transaktionen

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 10

Arealentwicklung

Im Zentrum der Arealentwicklung von HIAG steht eine nachhaltige Wertschöpfung im Interesse aller Anspruchsgruppen. HIAG konzentriert sich auf ausgewählte Entwicklungsliegenschaften an zukunftsfähigen Standorten und einem vorteilhaften Rendite-Risiko-Profil. Potenzial für Wertsteigerungen bieten die Identifizierung der optimalen Nutzung einer Immobilie, eine massgeschneiderte Produktgestaltung für Mieter und die aktive Vermarktung sowie das straffe Prozess- und Kostenmanagement. HIAG bietet auf ihren Arealen für Menschen und Unternehmen ganzheitliche Lebensräume der Zukunft und schafft damit ökonomischen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert.

Mehr über Arealentwicklung

Highlights aus dem Geschäftsjahr 2025

Schärfung der Unternehmensstrategie

Aus einer Position der Stärke nutzte HIAG die Chance, die Unternehmensstrategie gezielt zu schärfen. Die drei strategischen Geschäftsfelder Arealentwicklung, Portfolio-/Asset-Management und Transaktionen bleiben unverändert Kernbestandteile der Strategie, wurden jedoch neu ausbalanciert. Künftig gewinnt das Bestandsportfolio als stabile und nachhaltig wachsende Ertragsbasis weiter an Bedeutung. Parallel dazu intensiviert HIAG das Transaktionsgeschäft, um das Kapital-Recycling zu stärken und zusätzliche Renditepotenziale zu erschliessen. Die Projekt- und Arealentwicklung bleibt ein zentraler Wachstums- und Ertragstrei-ber mit attraktivem Risiko-/Rendite-Profil. Mit einem diversifizier-ten Portfolio, einer gut gefüllten Projektpipeline sowie hoher Transaktionskompetenz ist HIAG strategisch gut positioniert, um das Potenzial des Schweizer Immobilienmarkts langfristig und er-tragsorientiert zu nutzen.

Mehr zur Strategie

Erfolgreiche Transaktionen und konsequentes Kapital-Recycling Die geschärfte Strategie widerspiegelt sich bereits deutlich im Transaktionssegment: HIAG nutzte 2025 das günstige Marktumfeld, setzte ihr Kapital-Recycling konsequent um und veräusserte dabei sowohl Entwicklungsareale als auch nicht strategische Bestandsliegenschaften. Darunter fallen Areale in Ermatingen, Yver-don-les-Bains, Birsfelden sowie einzelne Objekte in Aathal, Wetzikon, Klingnau und Kleindöttingen. Das Kaufpreisvolumen der verkauften und beurkundeten Liegenschaften, deren Eigentumsübertragung teilweise im Jahr 2026 erfolgt, beträgt rund CHF 125 Mio. und übertrifft die letzten geschätzten Marktwerte deutlich, was zu einem signifikanten Ergebnisbeitrag führte. Die generierten Mittel werden für Zukäufe von Geschäftsliegenschaften und die Realisierung renditestarker Entwicklungsprojekte genutzt.

Mietvertrag mit OC Oerlikon und Grundsteinlegung am Campus Reichhold

Im Frühjahr schloss HIAG mit OC Oerlikon einen langfristigen Mietvertrag über 20 Jahre für neue Produktions- und Bürogebäude auf dem Campus Reichhold in Hausen/Lupfig (AG) ab. Mit dem Abschluss zählt Oerlikon zu den fünf grössten Mietern von HIAG. Nach Erhalt der rechtskräftigen Baubewilligung Ende Februar 2025 erfolgte im April 2025 der Baustart sowie die Grundsteinlegung für das moderne Innovations- und Produktionszentrum. Die beiden Neubauten umfassen eine Mietfläche von rund 15’000 m². Der Bezug ist ab Ende 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2027.

Grundsteinlegung Campus Reichhold, Hausen/Lupfig

«Alto» & «Chama»: Planmässige Baufortschritte

Die beiden Bauprojekte «Alto» und «Chama» verzeichneten im Berichtsjahr planmässige Baufortschritte, inklusive der jeweiligen Aufrichtefeiern als zentrale Meilensteine. Der Bezug der Mietwohnungen des Hochhauses «Alto» in Zürich-Altstetten beginnt im März 2026. Im Erdgeschoss des Gebäudes hat Lidl im Februar 2026 eine grosse und attraktive Detailhandelsfläche eröffnet.

Aufrichtefeier «Alto», Altstetten

https://www.alto-tower.ch

Die zweite Bauetappe auf dem «Chama»-Areal in Cham ist in vollem Gange. Auf sechs Gebäudekörper verteilt entstehen 140 Miet-und Eigentumswohnungen. Die hohe Nachfrage nach den Eigentumswohnungen überstieg die eigenen Erwartungen von HIAG. Der Vermarktungsstand inkl. reservierter Einheiten lag per Ende 2025 bei 71%. Nach dem Vermarktungsstart der Mietwohnungen im Januar 2026 stiessen die Einheiten ebenfalls auf eine ausserordentlich hohe Nachfrage, was die Attraktivität des Projekts unterstreicht. Der gestaffelte Bezug ist ab Ende August vorgesehen. Der reibungslose Bauverlauf bestätigt die Qualität der Projektsteuerung und bildet eine solide Grundlage für die termingerechte Fertigstellung sowie den nachhaltigen Wertzuwachs der Projekte.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 11

Wohnsiedlung «Chama», Cham

https://www.chama.ch

Visualisierung «Im Farn», Niederhasli

https://www.imfarn.ch

«Fahrwerk», Winterthur

https://www.fahrwerk.ch

Rechtskräftiger Gestaltungsplan Niederhasli

Bereits 2024 stimmte die Bevölkerung von Niederhasli (ZH) dem Gestaltungsplan für das Entwicklungsgebiet «Im Farn/Bahnhof Niederhasli» deutlich zu und legte damit die politische Grundlage für die zukünftige Quartierentwicklung. Im Berichtsjahr 2025 folgte der abschliessende planungsrechtliche Schritt: Nach der formellen Prüfung durch die Baudirektion des Kantons Zürich wurde der Gestaltungsplan rechtskräftig. Auf dieser Basis stellte HIAG Ende 2025 das Baugesuch für die ersten fünf Wohnhäuser mit ergänzenden Gewerbeflächen. Das Projekt umfasst rund 170 Miet- und Eigentumswohnungen sowie publikumsorientierte Nutzungen in den Erdgeschossen. Die Baubewilligung wird 2026 erwartet, der Baustart ist nach aktuellem Stand für Anfang 2027 vorgesehen.

Langfristige Mietverträge mit NorthC Schweiz AG und der Schweizerischen Post

HIAG erzielte Ende 2025 zwei bedeutende Vermietungserfolge und stärkte damit die Qualität und Stabilität ihres Bestandsportfo-lios weiter. Mit der NorthC Schweiz AG unterzeichnete HIAG einen langfristigen Mietvertrag über mehr als 30 Jahre für einen neu zu erstellenden Gewerbebau zur Data Center Nutzung auf dem Campus «The Hive» in Meyrin (GE). Der Vertrag basiert auf einer bestehenden Entwicklungsvereinbarung und umfasst ein multifunktio-nales Gebäude mit rund 5’700 m² Mietfläche. Ebenfalls konnte HIAG die Schweizerische Post als neue Mieterin für das befahr-bare Gewerbehaus «Fahrwerk» in Winterthur (ZH) gewinnen. Der Mietvertrag mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren umfasst rund 3’000 m² Mietfläche im Erdgeschoss.

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 12

‌Aktien-informationen

Die Aktie der HIAG Immobilien Holding AG

  1. Dividendenpolitik

    HIAG ist bestrebt, den Aktionären jährlich eine attraktive Dividende auszuschütten. Die Ausschüttung orientiert sich am erwirtschafteten Reingewinn (exklusiv Neubewertungseffekte, inklusiv daraus resultierende latente Steuern und vor wesentlichen nicht geldflusswirksamen Verbuchungen). Die Ausschüttungsquote beträgt davon maximal 100%.

    Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 23. April 2026 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 3.70 brutto pro Aktie für maximal 10’119’600 ausstehende Aktien vor.

  2. Rückzahlung von Kapitaleinlagen

    Per Ende 2025 betrugen die Reserven aus Kapitaleinlagen TCHF 94’737. Aufgrund der Dividendenausschüttung im Jahr 2025 haben die gesetzlichen Reserven aus Kapitaleinlagen um TCHF 30’309 abgenommen. Die per 31. Dezember 2025 ausgewiesenen gesetzliche Reserven aus Kapitaleinlagen in der Höhe von TCHF 94’737 wurden von der ESTV im Umfang von TCHF 87’105 anerkannt. Diese Reserven können steuerprivilegiert an die Aktionäre zurückbezahlt werden.

  3. Aktienkursentwicklung

    Der Kurs der Aktie der HIAG Immobilien Holding stieg seit dem

    3. Januar 2025 um 38.9% von CHF 85.40 auf CHF 118.60. Das Eigenkapital pro Aktie (NAV) betrug per 31. Dezember 2025 CHF 119.40; somit wurde die Aktie der HIAG Immobilien Holding Ende Jahr mit einem Abschlag von 0.7% gehandelt. 2025 wurden im Schnitt täglich 9’265 Aktien gehandelt.

    Eine detaillierte Übersicht über die Entwicklung des Aktienkurses kann unter folgendem Link abgerufen werden:

    Mehr zur Aktie der HIAG Immobilien Holding AG

  4. Kennzahlen

SIX Swiss Exchange: Symbol HIAG, Valor 23951877, ISIN CH0239518779

Aktienkurs (in CHF)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Höchst

119.00

85.60

85.60

107.00

118.00

Tiefst

83.80

69.40

73.40

78.00

91.40

Periodenende

118.60

85.40

79.80

82.00

95.00

Börsenkapitalisierung (in Mio. CHF)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Höchst

1’203.65

864.81

865.27

1’080.27

1’190.13

Tiefst

847.61

701.14

741.95

787.49

921.85

Periodenende

1’199.60

862.79

806.64

827.87

958.15

Anzahl Aktien (in Stück)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Ausgegebene Aktien

10’119’600

10’119’600

10’119’600

10’119’600

10’119’600

Eigene Aktien

4’891

16’729

11’350

23’581

33’767

Ausstehende Aktien

10’114’709

10’102’871

10’108’250

10’096’019

10’085’833

Durchschnittlich ausstehende Aktien

10’110’375

10’102’379

10’102’964

10’092’004

8’592’296

Kennzahlen pro Aktie (in CHF)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Ergebnis pro Aktie (EPS)

11.38

7.44

4.65

9.85

10.39

Ausschüttung pro Aktie¹

3.70

3.30

3.10

2.90

2.70

Payout-Ratio²

54.53%

64.45%

64.56%

76.55%

73.86%

Dividendenrendite

3.12%

3.86%

3.88%

3.54%

2.84%

Eigenkapital pro Aktie (NAV)

119.40

111.32

106.96

105.22

98.06

Prämie / Abschlag zum NAV

-0.67%

-23.28%

-25.39%

-22.07%

-3.12%

Eigenkapital pro Aktie vor Abzug latenter Steuern

127.85

119.70

115.16

113.67

106.10

Prämie / Abschlag zum NAV vor Abzug latenter Steuern

-7.24%

-28.65%

-30.71%

-27.86%

-10.46%

1 Antrag an die ordentliche Generalversammlung vom 23. April 2026 für das Geschäftsjahr 2025. Die Ausschüttung erfolgt zu 98% aus den Reserven aus Kapitaleinlagen.

2 Dividenden Ausschüttung im Verhältnis zum Reingewinn abzüglich Wertänderungen im Berichtsjahr.

‌HIAG‌

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 14

Lagebericht

Lagebericht 14

Aktionärsbrief 15

Geschäftsentwicklung 17

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 15

Aktionärsbrief

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, geschätzte Leserinnen und Leser

HIAG erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein Rekordergebnis. Alle drei Geschäftsbereiche haben zu dieser erfolgreichen Entwicklung beigetragen. Mit der im August kommunizierten Strategie-schärfung wurde die starke Position von HIAG weiter gefestigt. Dank der Steigerung der Mieterträge, der Intensivierung des Transaktionsge-schäfts und der Konzentration auf Entwicklungen mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil erzielten wir mit CHF 115.1 Mio. (2024: CHF 75.2 Mio.) ein deutlich höheres Unternehmensergebnis als im Vorjahr.

Zentrale Erfolgsfaktoren im Berichtsjahr waren die erneute Steigerung der Mieterträge, ausserordentliche Erfolge im Transaktionsgeschäft und über den Erwartungen liegende Fortschritte bei der Vermarktung der Eigentumswohnungen im Promotionsprojekt

«Chama» in Cham sowie deutlich positive Neubewertungseffekte, die durch weitere Fortschritte in den Projektentwicklungen getrieben wurden. Die Eigenkapitalrendite konnte auf knapp 10% (2024: 6.8%) gesteigert werden.

Die konsequente Umsetzung unserer strategischen Ausrichtung verläuft nach Plan und spiegelt sich in der überdurchschnittlichen Performance sowie in der herausragenden Entwicklung unseres Portfolios eindrucksvoll wider.

Indem wir unsere ambitionierten Ziele nicht nur erreicht, sondern massgeblich übertroffen haben, setzen wir ein klares Zeichen für weiteres nachhaltiges Wachstum und anhaltende Innovations-kraft.

Mietertrag erneut gesteigert

Ein besonderer Erfolg ist die erneute Steigerung des Mietertrags bei einer weiterhin tiefen Leerstandsquote von 3.2%. Auch beim aus Vermarktungssicht anspruchsvollen Gewerbeneubau «Fahr-werk» in Winterthur (ZH) konnten weitere Vermietungserfolge erzielt werden. Unter anderem wurde die Schweizerische Post als Ankermieterin für das Erdgeschoss gewonnen. Durch Anpassungen im Nutzungskonzept und die gezielte Ansprache neuer Mietergruppen hat sich die Nachfrage für das innovative Flächenangebot im Gewerbe- und Industriequartier «Hegmatten» spürbar erhöht.

Überzeugende Entwicklungserfolge

Unsere Projekte entwickeln sich planmässig. Dazu zählen unter anderem der rechtsgültige Gestaltungsplan für das Quartier «Im Farn» in Niederhasli (ZH), die auf dieser Basis eingereichten Baugesuche für fünf neue Wohnhäuser mit Gewerbeflächen sowie der langfristige Mietvertrag mit dem Data-Center-Betreiber NorthC für ein neu zu erstellendes Gebäude auf dem Campus «The Hive» in Meyrin (GE). Diese Entwicklungserfolge widerspiegeln die nachhaltige Wertschöpfung unseres Portfolios, was zu deutlich positiven Neubewertungseffekten führte. Die konsequente Umsetzung unserer Entwicklungsstrategie trägt weiterhin massgeblich zur stabilen Entwicklung von HIAG mit langfristig profitablem Wachstum bei.

Sehr gut entwickelt sich auch die Vermarktung der sich im Bau befindenden Eigentumswohnungen auf dem Areal «Chama» in Cham (ZG). Mit einem Vermarktungsstand inklusive reservierter Einheiten per Ende 2025 von 71% übertrifft sie unsere Erwartungen. Entsprechend hoch ist der ausgewiesene Erfolg per Bilanzstichtag.

Unsere geschärfte Unternehmensstrategie, die weiterhin auf den drei bewährten Säulen Portfolio- und Asset-Management, Arealentwicklung und Transaktionen basiert, hat uns ermöglicht, Chancen gezielt zu nutzen und neue Massstäbe zu setzen.

Dr. Felix Grisard, Präsident des Verwaltungsrats Marco Feusi, CEO

HIAG

Geschäftsbericht 2025

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 16

HIAG profitiert von aktivem Transaktionsmarkt

Im Berichtsjahr wurden Liegenschaften, Entwicklungen und Kleinflächen mit einem Verkaufspreisvolumen von rund CHF 125 Mio. verkauft oder beurkundet. Die erzielten Verkaufspreise lagen insgesamt deutlich über den zuletzt geschätzten Marktwerten der Objekte, was zu einem signifikanten Erfolgsbeitrag führte. Diese Verkäufe stehen im Einklang mit der geschärften Unternehmensstrategie, die eine fokussierte Weiterentwicklung und kontinuierliche Wertsteigerung des Immobilienportfolios an strategisch relevanten Standorten vorsieht. Die frei werdenden Mittel aus Devestitionen werden für die Projektrealisierung und Akquisitionen verwendet, wodurch HIAG ein aktives, bilanzschonendes Capital-Recycling betreibt.

Starker Schweizer Immobilienmarkt

Der Schweizer Immobilienmarkt präsentiert sich weiterhin produktiv. Insbesondere im Wohnsegment profitiert HIAG an allen Standorten von einer konstant hohen Nachfrage, die durch die Attraktivität der Schweiz als Wirtschaftsstandort gestützt wird. Auch im Gewerbe- und Logistikbereich sehen wir eine stabile Entwicklung. Die tiefen Zinsen und die robuste Konjunktur tragen zusätzlich zur positiven Marktdynamik bei.

Die Schweiz überzeugt als krisenfester Wirtschaftsstandort – insbesondere in Phasen geopolitischer Unsicherheit. Entscheidende Standortvorteile sind die hohe Lebensqualität, die exzellente Infrastruktur, die renommierten Hochschulen und Universitäten sowie die Rechtssicherheit. Diese Faktoren fördern die Ansiedlung internationaler Unternehmensgruppen und stützen die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien.

Stark aufgestellt

Im Geschäftsjahr 2026 ist die Fertigstellung diverser Bauprojekte geplant, die unsere Ertragsbasis stärken und die Qualität unseres Immobilienportfolios weiter erhöhen dürften. Namentlich werden Schlüsselprojekte wie das Wohnhochhaus «Alto» in Zürich Altstetten und die zweite Bauetappe des Projekts «Chama» in Cham (ZG) bezugsbereit sein. Auch auf dem «Campus Reichhold» in Hau-sen/Lupfig (AG) schreiten die Bauvorhaben planmässig voran, und 2026 stehen wichtige Meilensteine an.

Dank unseres engagierten Teams, unserer geschärften Strategie und unserer finanziellen Stärke sehen wir uns gut gerüstet, um auch die Chancen der kommenden Jahre erfolgreich zu nutzen und weiterhin nachhaltig Mehrwert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre, unsere Kunden und Geschäftspartner sowie Mitarbeitenden zu schaffen.

Balz Halter hat sich entschieden, nach mehr als 6-jähriger Tätigkeit als Verwaltungsrat und Vizepräsident des Gremiums an der nächsten Generalversammlung im April 2026 nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten. Wir danken ihm bereits heute herzlich für sein wertvolles Engagement und seinen persönlichen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Als neues Mitglied schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 23. April 2026 Karl Theiler zur Wahl vor. Er war Mitgründer und CEO der Akara Gruppe von 2016 bis 2022 und ist heute Mitinhaber und Verwal-tungsratspräsident der Brickvalue AG, einem auf Immobilieninves-titionen spezialisierten Family Office und hält weitere Mandate in nicht kotierten Unternehmen. Karl Theiler verfügt über einen Executive MBA der Universität St. Gallen (HSG) sowie über eine Ausbildung als Betriebsökonom der Kaderschule Zürich und als dipl. Architekt HTL des Technikums Winterthur. Er wird den Verwaltungsrat als unabhängiges Mitglied mit seinen Kompetenzen und seiner Erfahrung wertvoll ergänzen.

Aufgrund der sehr erfolgreichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 und der vielversprechenden Zukunftsaussichten beantragt der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung vom

23. April 2026 eine Erhöhung der Dividende um 12% auf CHF 3.70 pro Aktie (Vorjahr: CHF 3.30).

2026 markiert unser 150-jähriges Bestehen, ein Beleg für die Wi-derstandskraft und Anpassungsfähigkeit unseres Geschäftsmodells. Wir sind stolz auf unsere industrielle Herkunft, die uns heute noch prägt. Dieses Erbe ist unser täglicher Ansporn, bestehende Substanz nicht nur zu bewahren, sondern sie nachhaltig in die Zukunft zu transformieren und neuen Lebensraum zu schaffen.

Wir danken Ihnen herzlich, werte Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung und freuen uns, den weiteren Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen.

Dr. Felix Grisard Marco Feusi

Präsident des Verwaltungsrats CEO

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 17

Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung von HIAG im Geschäftsjahr 2025 war äusserst erfolgreich und die ambitionierten Ziele konnten in weiten Teilen übertroffen werden. Der Liegenschaftsertrag nahm um 2.3% erneut zu auf CHF 77.4 Mio. (2024: CHF 75.6 Mio.). Der Leerstand konnte mit 3.2% per 1. Januar 2026 auf dem tiefen Niveau des Vorjahrs (1.1.2025: 3.2%) gehalten werden. Die planmässigen Fortschritte in der Projektentwicklung trugen wesentlich zum Erfolg aus Neubewertungen in der Höhe von CHF 51.4 Mio. (2024: CHF 26.0 Mio.) bei. Die Eigentumswohnungen der zweiten Bauetappe auf dem «Chama»-Areal in Cham (ZG) stiessen auf eine hohe Nachfrage: 55.6% der Wohnungen waren per Stichtag beurkundet, was in einem Erfolg aus dem Verkauf von Promotionen in der Höhe von CHF 25.0 Mio. resultierte (2024: CHF 18.1 Mio.). Im Rahmen der geschärften Strategie wurde das Transaktionsgeschäft von HIAG intensiviert. Durch den Verkauf von nicht mehr der Strategie entsprechenden Bestands- und Entwicklungsliegenschaften sowie Kleinflächen zu Erlösen deutlich über den Buchwerten wurde ein Erfolg aus dem Verkauf von Immobilienanlagen in der Höhe von CHF 18.7 Mio. (2024: CHF 2.9 Mio.) erzielt. Die Investitionen in die Liegenschaften und in die Projekte sowie die Wertsteigerungen vermochten den Einfluss der Devestitionen zu kompensieren, und der Portfoliowert nahm um CHF 45 Mio. zu auf CHF 2.006 Mrd. (31.12.2024: CHF 1.961 Mrd.). Der Immobilienaufwand entsprach 14.8% des Liegenschaftsertrags (2024: 10.3%), er bewegte sich wie auch die restlichen Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen in der üblichen Bandbreite, und HIAG wird auch in Zukunft mit hohem Kostenbewusstsein agieren. Das tiefe Zinsumfeld beeinflusste das Finanzergebnis positiv. Erneut ermöglichten steuerlich abzugsfähige Verlustvorträge den Steueraufwand verhältnismässig tief zu halten. Der Reingewinn wurde im Berichtsjahr um 53.1% deutlich gesteigert auf CHF 115.1 Mio. (2024: CHF 75.2 Mio.) bzw. CHF 68.7 Mio. (2024: CHF 51.8 Mio.) vor Wertänderungen. Die Eigenkapitalrendite nahm um 3.1 Prozentpunkte deutlich zu auf 9.9% (2024: 6.8%).

Liegenschaftsertrag erneut gesteigert

Der Liegenschaftsertrag wurde gegenüber dem Vorjahr um CHF 1.8 Mio. bzw. 2.3% auf CHF 77.4 Mio. (2024: CHF 75.6 Mio.) gesteigert. Dazu beigetragen haben erfolgreiche Projektabschlüsse im Vor- und im Berichtsjahr. Der zusätzliche Mietertrag von CHF 2.6 Mio. hat den Einfluss der wegfallenden Mieten in der Höhe von CHF 1.8 Mio. aufgrund von Devestitionen im Vor- und im Berichtsjahr mehr als kompensiert. Zahlreiche Neuvermietungen mit einem Mietertrag von CHF 1.1 Mio. im Geschäftsjahr 2025 vermochten den Ergebniseinfluss von Kündigungen im Berichtsjahr in der Höhe von CHF 0.6 Mio. ebenfalls mehr als auszugleichen.

Liegenschaftsertrag im Like-for-like-Vergleich um 5.1% gesteigert.

Liegenschaftsertrag in Mio. CHF

Der Leerstand im gesamten Immobilienportfolio lag per 1. Januar 2026 bei 3.2% unverändert auf dem tiefen Niveau des Vorjahrs (1.1.2025: 3.2%). Bereinigt um den Anfangsleerstand des im Mai 2025 fertig-gestellten Gewerbeneubaus «Fahrwerk» in Winterthur (ZH) betrug der Leerstand lediglich 2.0%. Nach einem verhaltenen Start hat sich die Nachfrage für das aus Vermarktungssicht anspruchsvolle Flächenangebot spürbar belebt, unter anderem konnte die Schweizerische Post ab Frühling 2026 als Ankermieterin für das Erdgeschoss im «Fahrwerk» gewonnen werden.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 18

10.7%

6.4%

4.0%

3.2%

3.2%

01.01.2022 01.01.2023 01.01.2024 01.01.2025 01.01.2026

Die höhere Bewertung der Liegenschaften geht einher mit einer leicht tieferen Rendite der Immobilien: Die Bruttorendite der Bestandsliegenschaften nahm leicht ab auf 5.3% (2024: 5.5%); die Nettorendite sank auf 4.2% (2024: 4.6%), hauptsächlich auch aufgrund höherer Immobilienaufwendungen im Berichtsjahr.

Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) lag mit 6.5 Jahren per 1. Januar 2026 (1.1.2025: 6.4 Jahre) auf Vorjahresniveau. Bezogen auf die 15 grössten Mieter ging der Wert per 1. Januar 2026 leicht zurück auf 7.1 Jahre (1.1.2025: 7.8 Jahre).

Fortschritte in den laufenden Bau- und Immobilienprojekten

Im Mai 2025 wurde der Bau des befahrbaren Gewerbehauses «Fahrwerk» in Winterthur (ZH) planmässig fertiggestellt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts betrug die Vermietungsquote 61%. Nach Anpassungen im Nutzungskonzept und der gezielten Ansprache neuer Mietergruppen konnte die Nachfrage für das innovative Flächenangebot in der zweiten Jahreshälfte spürbar erhöht werden. Der angestrebte Mieterlös bei Vollvermietung des Gewerbehauses «Fahrwerk» beläuft sich auf CHF 2.3 Mio.

Nachdem in der zweiten Hälfte des Vorjahrs mit dem Bau von 140 Miet- und Stockwerkeigentumseinheiten im Rahmen der zweiten Etappe des Projekts «Chama» in Cham (ZG) begonnen worden war, entwickelte sich die Vermarktung der Eigentumswohnungen mit einem Vermarktungsstand inklusive reservierter Einheiten per Ende 2025 von 71% (55.6% beurkundet, 15.4% reserviert) sehr erfreulich. Im Berichtsjahr resultierte aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen ein Erfolg in der Höhe von CHF 25.0 Mio.; im Vorjahr belief sich der Erfolg aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen aus der ersten Etappe auf CHF 18.1 Mio. Nach dem Vermarktungsstart der Mietwohnungen im Januar 2026 stiessen die Einheiten ebenfalls auf eine ausserordentlich hohe Nachfrage. Das Bauvolumen dieses Projekts beläuft sich auf rund CHF 100 Mio., wobei ein Verkaufserlös für die 73 Eigentumswohnungen von CHF 154 Mio. und ein künftiger jährlicher Mieterlös aus den 67 Mietwohnungen inkl. der Nebenflächen von rund CHF

3.1 Mio. angestrebt wird.

Im Berichtszeitraum wurde beim Wohnhochhaus «Alto» mit Gewerbesockel in Zürich-Altstetten die Bauhöhe von 80 Metern erreicht und mit dem Innenausbau gestartet. Der Bau wird planmässig abgeschlossen, womit der Bezug im März 2026 beginnen kann. Das Investitionsvolumen dieses

Hochhausprojekts beläuft sich auf rund CHF 100 Mio. und die jährlichen Mieterlöse betragen circa CHF

6.3 Mio.

Im ersten Halbjahr 2025 sind auf dem «Campus Reichhold» in Hausen/Lupfig (AG) die Spatenstiche für das Bürogebäude und das Produktions- und Vertriebszentrum für den Mieter «OC Oerlikon» erfolgt. Zusätzlich wurde mit den Vorarbeiten für den Bau eines Datacenters, das die «Global Technical Realty (GTR)» als Baurechtsnehmerin in Eigenregie erstellt, begonnen. Die gesamten Investitio-nen von HIAG in die beiden Projekte «OC Oerlikon» und «GTR» belaufen sich auf knapp CHF 60 Mio. Die erwarteten jährlichen Miet-erträge und Baurechtszinsen betragen rund CHF 3.4 Mio., wovon Baurechtszinsen in der Höhe von CHF 0.5 Mio. p.a. bereits vereinnahmt werden. Die Baubewilligung für ein Operations Center, das ursprünglich für das Schweizer Food-Logistikunternehmen «Saviva» geplant war, ist im ersten Halbjahr 2025 wie erwartet eingetroffen. Nachdem «Saviva» im Jahr 2024 von «Transgourmet» übernommen worden war, stieg die Käuferin jedoch im Berichtszeitraum aus der bestehenden Entwicklungsvereinbarung aus und entschädigte HIAG für alle bisher entstandenen Entwicklungskosten. Für das attraktive Baufeld, das sich besonders für eine künftige Logistiknutzung anbietet, wird nun eine alternative Lösung gesucht.

Beim Projekt «Walzmühlehaus» in Frauenfeld (TG) wurde die umfassende Sanierung und Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Industriegebäudes im November 2025 mit der Schadstoffsanierung gestartet und im Januar 2026 haben die Baumeisterarbeiten begonnen. Hier sollen per Mitte 2027 29 Mietwohnungen und eine Gewerbefläche bezugsbereit sein. Das gesamte Investitionsvolumen dieses Projekts beläuft sich auf rund CHF 29 Mio., der erwartete Mietertrag beträgt CHF 1.0 Mio. p.a.

Auf Basis einer Entwicklungsvereinbarung für den Gewerbebau «Hive 06» auf dem Areal in Meyrin (GE) wurde Ende 2025 mit «NorthC Schweiz AG», die Schweizer Tochtergesellschaft der NorthC Group, einer führenden Rechenzentrumsbetreiberin in Nordwesteuropa, ein Mietvertrag über mehr als 30 Jahre für ein neu zu erstellendes Gebäude zur Datacenter-Nutzung abgeschlossen. Die rechtskräftige Baubewilligung traf Ende 2025 ein. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2026 und die Übergabe an die Mieterin für Ende 2027 geplant. Das gesamte Investitionsvolumen für dieses Projekt beträgt CHF 22 Mio., und die Mieterlöse belaufen sich auf 2.7 Mio. p.a.

Parallel zur Umsetzung der Bauprojekte wurden im Berichtszeitraum wichtige Meilensteine erreicht und die mittel- bis langfristige Projektpipeline konkretisiert. Für das Areal «Schönau» in Wetzikon (ZH) erfolgten für drei Baufelder Baueingaben; für ein weiteres Baufeld wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt mit dem Ziel, das entsprechende Baugesuch im dritten Quartal 2026 einreichen zu können. Auf Basis des Gestaltungsplans für das Areal «Im Farn/Bahnhof» in Niederhasli (ZH) wurde das Baugesuch für die erste Realisierungsetappe mit fünf Wohnhäusern eingereicht. Dieses Teilprojekt umfasst rund 100 Miet- und gegen 70 Eigentumswohnungen mit 2.5 bis 5.5 Zimmern. Zudem entstehen in zwei Gebäuden im Erdgeschoss rund 2’300 m2 Flächen für Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen. Insgesamt erlaubt der Gestaltungsplan bei einem Mindestgewerbeanteil von 20% die Realisierung von rund 350 Miet- und Eigentumswohnungen. Für die Liegenschaften am Kelchweg in Zürich-Altstetten wird zurzeit ein Projekt mit Eigentumswohnungen erarbeitet; die Einreichung des Baugesuchs soll im ersten Halbjahr 2026 erfolgen.

HIAG

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Corporate Governance

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Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 19

Im Zuge der im August 2025 kommunizierten Schärfung der Unternehmensstrategie wird die Projektpipeline laufend analysiert. Dazu gehört, dass Projekte priorisiert und nicht mehr strategiekonforme Objekte insbesondere auch Entwicklungsliegenschaften verkauft werden.

Das geplante offene Investitionsvolumen der sich im Bau befindenden oder kurz vor Baustart stehenden Projekte beträgt rund CHF 140 Mio. Der erwartete Mietertrag aus diesen Projekten beläuft sich auf rund CHF 17 Mio., und aus dem Verkauf von Stockwerkeigentumseinheiten wird ein Erlös in der Höhe von rund CHF 154 Mio. angestrebt.

Die mittelfristige Entwicklungspipeline mit einem offenen Investitionsvolumen von rund CHF 629 Mio. umfasst gegen 153’000 m2 Nutzfläche. Der potenzielle jährliche Mietertrag entspricht über CHF 30 Mio. Aus dem Verkauf von Promotionseinheiten werden rund CHF 191 Mio. erwartet. Langfristig verfügt HIAG im Entwicklungsportfolio über weiteres Investitionspotenzial im Umfang von ca. CHF 1.9 Mrd. Das daraus resultierende Mietertragspotenzial liegt bei ungefähr CHF 90 Mio. und der erwartete Verkaufserlös aus Promotionsprojekten bei rund CHF 550 Mio.

Aufwertung des Bestands- und Entwicklungsportfolios

Die Fortschritte bei den Immobilienprojekten führten im Geschäftsjahr 2025 zu einer Nettoaufwertung des Entwicklungsportfolios um CHF 37.3 Mio. bzw. 4.9% (2024: CHF 29.8 Mio. bzw. 4.2%). Das Bestandsportfolio erfuhr eine Aufwertung in der Höhe von netto CHF 14.2 Mio. bzw. 1.2% (2024: CHF -3.8 Mio. bzw. -0.3%). Die Zinsentwicklung im Berichtszeitraum beeinflusste den Immobilienmarkt und auch die Wertentwicklung der Immobilien positiv. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) reduzierte den Leitzins kontinuierlich, zuletzt im vergangenen Juni auf 0%.

Der vom unabhängigen Immobilienbewerter in den Bewertungen angewandte durchschnittliche reale Diskontierungssatz auf dem Gesamtportfolio reduzierte sich um zehn Basispunkte auf 3.25% (31.12.2024: 3.35%). Der nominale Diskontierungssatz sank um 35 Basispunkte auf 4.29% (31.12.2024:

4.64%).

Wertänderungen in Mio. CHF:

60.5

51.4

26.0

-3.8

16.4

33.5

46.7

15.7

29.8

37.3

14.2

64.3

10.6

1.9

-27.4

25.4

-1.9

2021 2022 2023 2024 2025

Bestandsportfolio

Entwicklungsportfolio

Transaktion

HIAG

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 20

Transaktionssegment profitiert von hoher Immobiliennachfrage

Die nach wie vor hohe Nachfrage nach Immobilien beflügelte im Berichtsjahr auch den Transaktionsmarkt. HIAG profitierte von diesem Momentum und veräusserte einige nicht mehr strategiekonforme Bestands- und Entwicklungsliegenschaften sowie Kleinflächen mit einem Bilanzwert von CHF 81.4 Mio. und einem jährlichen Liegenschaftsertrag in der Höhe von CHF 5.1 Mio. zu Verkaufspreisen, die durchschnittlich um rund 25% über dem Buchwert lagen.

Im Berichtszeitraum wurden zudem drei weitere Entwicklungsliegenschaften und eine Landwirt-schaftsparzelle mit einem Bilanzwert von CHF 15.9 Mio. und jährlichem Liegenschaftsertrag von CHF 1.1 Mio. zu einem im Durchschnitt um rund 40% höher liegenden Preis verkauft. Die Eigentumsübertragung soll im ersten Quartal 2026 vollzogen werden, weshalb der Erfolg erst im Geschäftsjahr 2026 erfasst wird.

Insgesamt betrug der Erfolg aus dem Verkauf von Liegenschaften im Berichtsjahr CHF 18.7 Mio., was eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr darstellt (2024: CHF 2.9 Mio.).

Übertragung des Metall-Recycling-Geschäfts an die Thommen Group vollzogen

Das Metall-Recycling-Geschäft von Jaeger et Bosshard SA auf dem Areal in Lancy (GE) ist nach Erhalt der behördlichen Bewilligung im Berichtszeitraum mit Vollzug per 30. Juni 2025 rückwirkend auf den 1. Januar 2024 auf die Thommen Group, die den Betrieb bereits bisher operativ geführt hatte, übertragen worden. Der Übernahmevertrag hält fest, dass sämtliche für den Betrieb relevanten Aktiven und Passiven übertragen werden und die Thommen Group das gesamte Personal (per 30.6.2025: 10 Personen, per 31.12.2024: 13 Personen) übernimmt. Das betroffene Grundstück und die Gesellschaft Jaeger et Bosshard SA selbst verbleiben im Eigentum von HIAG. Für den betroffenen Teilbereich des Areals ist ein entsprechender Mietvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren mit der Thommen Group abgeschlossen worden. In der Jahresrechnung 2025 von HIAG wurde der Erfolg des Metall-Recycling-Geschäfts in der Höhe von CHF 0.6 Mio., der der Thommen Group nach Vollzug rückwirkend vergütet wurde, entsprechend erfasst (2024: CHF 1.1 Mio.).

Übriger Betriebsertrag sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwand entsprechen den Erwartungen

Der übrige Betriebsertrag in der Höhe von CHF 6.2 Mio. (2024: CHF 9.3 Mio.) ist weitgehend durch das Metall-Recycling-Geschäft der Tochtergesellschaft Jaeger et Bosshard SA getrieben. Da das Geschäft wie vorstehend beschrieben rückwirkend per 1. Januar 2024 mit Vollzug per 30. Juni 2025 auf die Thommen Group übertragen wurde, ist der Erfolg aus dem Metall-Recycling-Geschäft über den sonstigen Verwaltungsaufwand ausgebucht (CHF 0.6 Mio.) worden.

Der Aufwand für Unterhalt und Reparaturen sowie der Betriebsaufwand der Immobilienanlagen sum-mierten sich im Berichtsjahr auf CHF 11.5 Mio. und waren damit höher als im Vorjahr (2024: CHF 7.8 Mio.). Mit 14.8% (2024: 10.3%) des Liegenschaftsertrags lag der Immobilienaufwand im Berichtsjahr am oberen Rand der üblichen Schwankungsbandbreite. Die Baurechtszinsen in der Höhe von CHF 1.0 Mio. (2024: CHF 0.9 Mio.) entsprachen dem Vorjahresniveau.

Der direkte Aufwand aus dem Verkauf der Stockwerkeigentumseinheiten der zweiten Etappe auf dem Areal in Cham (ZG) beträgt CHF 39.4 Mio. (2024: CHF 30.9 Mio.) und bemisst sich wie der Ertrag aus Promotionen am Verkaufsstand und am Projektfortschritt, die per Ende 2025 bei 55.6% bzw. 75.3% lagen. Der Aufwand im Vorjahr betraf das Promotionsprojekt der ersten Etappe auf demselben Areal, das im Jahr 2024 fertiggestellt und verkauft wurde.

Der Materialaufwand in der Höhe von CHF 2.9 Mio. (2024: CHF 5.1 Mio.) stand im Zusammenhang mit dem Metall-Recycling-Geschäft von Jaeger et Bosshard SA, weshalb hierzu auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen wird.

Per Bilanzstichtag beschäftigte die HIAG-Gruppe insgesamt 81 Mitarbeitende (31.12.2024: 93 Mitarbeitende), entsprechend 73.9 Vollzeitstellen (FTE) (31.12.2024: 86 FTE). Die Reduktion der Anzahl Mitarbeitenden im Vergleich zum Vorjahr ist primär auf den Übertrag des Metall-Recycling-Geschäfts von Jaeger et Bosshard SA an die Thommen Gruppe zurückzuführen. Der Personalaufwand lag mit CHF

16.8 Mio. auf Vorjahresniveau (2024: CHF 16.7 Mio.).

Die Abnahme des Beratungs- und Dienstleistungsaufwands sowie des sonstigen Verwaltungsaufwands im Berichtsjahr auf CHF 6.8 Mio. (2024: CHF 7.4 Mio.) erklärt sich hauptsächlich mit der vorstehend erwähnten Ausbuchung des Erfolgs aus dem Metall-Recycling-Geschäft.

Rekordergebnis – EBIT und Reingewinn deutlich gesteigert

Das EBIT von CHF 138.8 Mio. (2024: CHF 93.3 Mio.) wurde im Vergleich zum Vorjahr um 48.8% deutlich gesteigert. Dazu beigetragen haben die Zunahme der Mieterträge, die Erfolge im Transaktionsgeschäft und über den Erwartungen liegende Fortschritte bei der Vermarktung der Eigentumswohnungen im zweiten Promotionsprojekt in Cham sowie die Neubewertungserfolge, getrieben durch Fortschritte in den Projektentwicklungen.

Die Finanzierungen profitierten vom aktuellen Zinsumfeld, das von tiefen Zinsen geprägt ist. Das Finanzergebnis lag mit CHF 15.2 Mio. (2024: CHF 16.5 Mio.) um 7.9% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs, was vorwiegend auf die Wertberichtigung eines Aktivdarlehens im Vorjahr zurückzuführen ist.

Die im Berichtsjahr steuerlich anrechenbaren Verlustvorträge ermöglichten auch im Berichtszeitraum verhältnismässig tiefe Ertragssteuern. Der Steueraufwand in der Höhe von CHF 8.5 Mio. (2024: CHF 1.6 Mio.) ergibt eine Steuerrate berechnet auf dem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 6.9% (2024: 2.1%). Bis Ende des Geschäftsjahrs 2025 wurden damit alle wesentlichen Verlustvorträge steuerlich geltend gemacht und aufgebraucht.

HIAG kann für das Jahr 2025 mit einem Reingewinn von CHF 115.1 Mio. ein Rekordergebnis präsentieren, das um 53.1% deutlich über dem Vorjahr liegt (2024: CHF 75.2 Mio.). Bereinigt um die Neubewertungseffekte lag der Reingewinn mit CHF 68.7 Mio. um 32.5% höher als im Vorjahresvergleich.

HIAG

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Jahresrechnung Holding 21

Portfoliowert gesteigert – Investitionen und Neubewertungen kompensieren Devestitionen

Die Investitionen in die Immobilienprojekte und der positive Effekt der Neubewertungen im Berichtsjahr kompensierten den Einfluss der Devestitionen, und der Wert des Immobilienportfolios nahm um 2.3% respektive CHF 44.5 Mio. auf CHF 2.006 Mrd. (31.12.2024: CHF 1.961 Mrd.) zu.

700

575

560

70

455

510

Veränderung Portfoliowert in Mio. CHF

Finanzierungsstruktur in Mio. CHF:

793

780

770

780

820

Grosse finanzielle Flexibilität

Am 3. Januar 2025 lancierte HIAG im Rahmen ihres «Green Financing Frameworks» ihren ersten Green Bond über CHF 100 Mio. mit einer Laufzeit von 5.3 Jahren und einem Coupon von 1.42%. Per Bilanzstichtag waren insgesamt vier Anleihen mit einem Gesamtvolumen von CHF 510 Mio. emittiert (31.12.2024: CHF 410 Mio.). Nach dem Bilanzstichtag konnte am 15. Januar 2026 ein zweiter Green Bond platziert werden, wiederum über CHF 100 Mio., mit einer siebenjährigen Laufzeit bis 2033 und einem Coupon von 1.34%.

Von der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten, kommittierten Syndikatskreditlinie über CHF 500 Mio. waren mit CHF 200 Mio. per 31. Dezember 2025 rund 40% beansprucht. Damit verfügt HIAG weiterhin über einen komfortablen Finanzierungsspielraum für Investitionen und Akquisitionen. Das ausstehende Hypothekarvolumen beträgt unverändert CHF 70 Mio. Für kurzfristige Finanzierungen nutzt HIAG auch Private Placements, wobei per Stichtag keine ausstehend waren (31.12.2024: CHF 45 Mio.).

Für das aktive Zinsmanagement setzt HIAG auch Zinssatzswaps ein, wobei stets auf ein ausgeglichenes Fälligkeitsprofil geachtet wird. Das Volumen der ausstehenden Zinssatzswaps beträgt per 31.12.2025 CHF 140 Mio. (31.12.2024: CHF 200 Mio.).

31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

93

245

70

150

245

70

200

Anleihen/Private Placements

Hypotheken

Syndikatskredit

Der durchschnittliche Zinssatz der Finanzverbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum mit 1.7% leicht tiefer als im Vorjahr (2024: 1.8%). Die gewichtete Zinsbindung per Bilanzstichtag betrug 2.2 Jahre (31.12.2024: 2.6 Jahre) und die gewichtete Kapitalbindung 2.5 Jahre (31.12.2024: 3.0 Jahre).

Der Loan-to-Value (LTV) betrug Ende 2025 brutto 38.9% (31.12.2024: 39.3%) und netto unverändert 37.3% (31.12.2024: 37.3%), was genügend Finanzierungsspielraum offenlässt und deutlich unter der selbst definierten LTV-Obergrenze von 45% liegt.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 22

44.5%

39.6%

42.6%

40.9%

41.1%

39.8%

39.3%

37.3%

38.9%

37.3%

31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

LTV-Ratio brutto

LTV-Ratio netto

Nach einer Ausschüttung an die Aktionärinnen und Aktionäre im ersten Halbjahr 2025 von CHF 33.3 Mio. verfügte HIAG am Stichtag mit 57.0% (31.12.2024: 55.2%) weiterhin über eine komfortable Eigenkapitalquote.

52.0%

53.1%

53.9%

55.2%

57.0%

31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

‌HIAG‌

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 23

Corporate Governance

Corporate Governance 23

Grundsätze 24

Verwaltungsrat 28

Geschäftsleitung 35

Weitere Informationen 38

Vergütungsbericht 42

Bericht der Revisionsstelle zum Vergütungsbericht 51

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 24

Corporate Governance

  1. ‌Grundsätze

    HIAG bekennt sich zu einer verantwortungsbewussten und wertorientierten Führung und Kontrolle des Unternehmens. Dabei ist Corporate Governance eine zentrale Voraussetzung, um strategische Unternehmensziele zu erreichen und nachhaltig Werte für Aktionärinnen und Aktionäre sowie für alle weiteren Interessengruppen zu schaffen. Die wichtigsten Elemente der Corporate Governance von HIAG sind eine klar definierte Kompetenzverteilung zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung, die Wahrung der Aktionärsinteressen und die transparente Information der Öffentlichkeit.

    Der vorliegende Bericht zur Corporate Governance enthält die Angaben gemäss der Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance der SIX Exchange Regulation (RLCG) und folgt im Wesentlichen deren Struktur. Wo nichts anderes vermerkt ist, erfolgen die Aussagen per 31. Dezember 2025. Die Prinzipien und Regeln von HIAG zur Corporate Governance sind in erster Linie in den Statuten und im Organisationsreglement festgelegt.

    Besonderes Augenmerk gilt den Verhaltenskodizes, in denen sich HIAG ausdrücklich zu umfassender Integrität sowie zur Beachtung der Gesetze und aller weiteren externen und internen Vorschriften bekennt. Von allen Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und deren Subunternehmen wird erwartet, dass sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, mit Menschen, Gesellschaft und Umwelt rücksichtsvoll umgehen, die geltenden Regeln befolgen und integer sind.

    Die Dokumente sind unter folgendem Link abrufbar:

    Mehr Dokumente zu Corporate Governance

  2. Gruppenstruktur und Aktionariat

    1. Gruppenstruktur

      1. Operative Gruppenstruktur (interne Führungsstruktur)

        Das folgende Organigramm zeigt die operative Gruppenstruktur per 31. Dezember 2025.

Vergütungs- und Nominationsausschuss

Revisions- und Risikomanagementausschuss

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Leiter Entwicklung/ Realisation

Leiterin Portfolio/ Transaktionen

Die Aufsicht über die HIAG-Gruppe wird durch den Verwaltungsrat und die operative Führung durch die Geschäftsleitung wahrgenommen. Der CEO ist für die Geschäftsführung der HIAG-Gruppe zuständig. Unter seiner Führung befasst sich die Geschäftsleitung mit allen gruppenrelevanten Themen, entscheidet im Rahmen ihrer Kompetenzen und stellt Anträge an den Verwaltungsrat. Die Geschäftsleitung bestand im Berichtszeitraum aus dem CEO, dem CFO, dem General Counsel, dem Leiter Entwicklung und Realisation sowie der Leiterin Portfolio und Transaktionen. Der CEO zeichnet verantwortlich für die Bereiche Geschäftsleitung, Human Resources und Investor Relations. Der CFO ist verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Kommunikation, IT sowie Nachhaltigkeit und Risikomanagement. Der General Counsel regelt die rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten der HIAG-Gruppe. Der Leiter Entwicklung und Realisation verantwortet den Bereich Areal-/Projektentwicklung (inkl. Baumanagement) und die Leiterin Portfolio und Transaktionen den Bereich Portfolio-/Asset-Management und Transaktionen. Zusätzliche Informationen zu den drei Bereichen des Geschäftsmodells Arealentwicklung, Portfolio-

/Asset-Management (Bestand) und Transaktionen finden sich im Kapitel Segmentberichterstattung im Anhang zum konsolidierten Jahresabschluss auf Seite 57 dieses Geschäftsberichts.

Veränderungen in der Gruppenstruktur

Im Geschäftsjahr 2025 fanden keine Veränderungen in der Gruppenstruktur (interne Führungsstruktur) statt.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 25

      1. Kotierte Gesellschaften

        Die Muttergesellschaft der HIAG-Gruppe ist die HIAG Immobilien Holding AG.

        Die Verteilung der Aktien am 31. Dezember 2025 setzte sich wie folgt zusammen:

        Nicht

        Total

        Anzahl eingetragene

        Eingetragene

        Eingetragene

        eingetragene ausgegebene

        Gesellschaft HIAG Immobilien Holding AG

        Namenaktien

        Aktionäre

        Aktien

        Sitz

        Basel, Schweiz

        Anzahl

        %

        Anzahl

        Aktien

        Anzahl

        Aktien

        Kotierung

        SIX Swiss Exchange, Zürich

        1 bis 100

        487

        36.1%

        23’589

        0.2%

        Börsenkapitalisierung 31. Dezember 2025

        CHF 1’199.6 Mio.

        101 bis 1’000

        636

        47.1%

        227’782

        2.3%

        Symbol

        HIAG

        1’001 bis 10’000

        164

        12.1%

        544’351

        5.4%

        Valor

        23’951’877

        10’001 bis 100’000

        54

        4.0%

        1’557’455

        15.4%

        ISIN

        CH0239518779

        100’001 bis 1’000’000

        6

        0.4%

        1’314’479

        13.0%

        1’000’001 und mehr

        3

        0.2%

        5’460’921

        54.0%

        % ausgeg.

        Aktien

        % ausgeg.

        Aktien

        Die Kennzahlen zur Aktie der HIAG Immobilien Holding AG sind in den «Aktieninformationen» des vorliegenden Geschäftsberichts ab Seite 12 zu finden.

      2. Nicht kotierte Gesellschaften

        Zum Konsolidierungskreis gehören ausser der HIAG Immobilien Holding AG ausschliesslich nicht kotierte Gesellschaften. Die zum Konsolidierungskreis der Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften sind mit Firmensitz, Aktienkapital und Beteiligungsquote im Anhang der konsolidierten Jahresrechnung ab Seite 58 aufgeführt.

    1. Aktionariat

      Am 31. Dezember 2025 waren im Aktienregister der HIAG Immobilien Holding AG 1’350 Aktionärinnen und Aktionäre (Vorjahr: 1’169) mit Stimmrecht eingetragen. Von den total ausgegebenen Aktien befanden sich 0.05% (Vorjahr: 0.17%) eigene Aktien bei der HIAG Immobilien Holding AG.

      Total eingetragene

      Aktionäre/Aktien

      1’350

      100.0%

      9’128’577

      90.2%

      Total nicht eingetragene

      Aktien

      991’023

      9.8%

      Total – – 9’128’577 – 991’023 – 10’119’600

      Eingetragene Aktionäre und Aktien

      Eingetragene Aktionäre

      Eingetragene

      Aktien

      Anzahl

      %

      Anzahl

      %

      Natürliche Personen

      1’119

      82.9%

      701’078

      7.7%

      Juristische Personen

      54

      4.0%

      5’674’184

      62.2%

      Pensionskassen

      45

      3.3%

      761’484

      8.3%

      Versicherungen

      9

      0.7%

      110’752

      1.2%

      Fonds

      83

      6.1%

      1’590’685

      17.4%

      Übrige Stiftungen

      27

      2.0%

      117’694

      1.3%

      Banken

      10

      0.7%

      126’200

      1.4%

      Öffentlich-rechtliche Körperschaften

      3

      0.2%

      46’500

      0.5%

      Total

      1’350

      100.0%

      9’128’577

      100.0%

      Schweiz

      1’231

      91.2%

      8’847’660

      96.9%

      Europa (ohne Schweiz)

      110

      8.1%

      231’013

      2.5%

      Nordamerika

      7

      0.5%

      49’374

      0.5%

      Andere Länder

      2

      0.1%

      530

      0.0%

      Total

      1’350

      100.0%

      9’128’577

      100.0%

      Quelle: SIX Exchange Regulation/Bedeutende Aktionäre

      HIAG

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      Finanzbericht

      Liegenschaftsspiegel

      Jahresrechnung Holding 26

      1. Bedeutende Aktionäre

        Die nachstehende Tabelle zeigt den Stand der bedeutenden Aktionäre, die 3% oder mehr des Aktienkapitals der HIAG Immobilien Holding AG halten, gemäss der «Übersicht über bedeutende Aktionäre» von SIX Exchange Regulation. Die Werte gemäss dem Aktienregister der HIAG Immobilien Holding AG per 31. Dezember 2025 finden sich im konsolidierten Abschluss auf Seite 73 und in der Jahresrechnung der HIAG Immobilien Holding AG auf Seite 97.

        Aktionär

        Anzahl Aktien

        Stimmrechtsanteil

        Quelle

        Aktionärsgruppe¹, bestehend aus:

        5’521’882

        54.6%

        Mitteilung vom

    2. Dispobestand

      Per 31. Dezember 2025 betrug der Dispobestand 9.79% (Vorjahr: 9.57%) des gesamten Aktienkapitals.

    3. Kreuzbeteiligungen

      Per 31. Dezember 2025 bestanden keine Kreuzbeteiligungen.

  1. Kapitalstruktur per 31. Dezember 2025

    24.12.2022

    SFAG Holding AG²

    in CHF

    31.12.2025

    31.12.2024

    31.12.2023

    Grisgros Beteiligungs AG³

    Ordentliches Aktienkapital (nominal)

    10’119’600

    10’119’600

    10’119’600

    BraCHe Beteiligungs AG⁴

    Kapitalband (nominal)

    1’011’960

    1’011’960

    UBS Fund Management (Switzerland) AG

    448’350

    5.3%

    Mitteilung vom

    Bedingtes Aktienkapital (nominal)

    350’000

    350’000

    350’000

    15.09.2021

    Anzahl Eigene Aktien

    4’891

    16’729

    11’350

    Basellandschaftliche Pensionskasse

    303’508

    3.0%

    Mitteilung vom 06.02.2024

    3.2 Bedingtes Kapital

    1. Kapital

      1 Die Mitglieder dieser Aktionärsgruppe bilden gemäss Aktionärsbindungsvertrag vom 6. Dezember 2022 eine Gruppe im Sinne von Art. 121 FinfraG.

      2 Die SFAG Holding AG wird durch Felix Grisard beherrscht.

      3 Die Grisgros Beteiligungs AG wird durch Andrea Grisard beherrscht.

      4 Die BraCHe Beteiligungs AG wird durch Salome Grisard Varnholt beherrscht.

      Zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. Dezember 2025 wurden keine Änderungen mitgeteilt und auf der Website der SIX Exchange Regulation publiziert.

      Die Offenlegungsmeldungen an die HIAG Immobilien Holding AG und die SIX Swiss Exchange AG im Zusammenhang mit Aktionärsbeteiligungen an der HIAG Immobilien Holding AG werden auf der elektronischen Veröffentlichungsplattform der SIX Swiss Exchange AG publiziert und können mittels Such-maske über den folgenden Link abgefragt werden:

      Zur Übersicht Bedeutende Aktionäre der SIX Exchange Regulation

      2.2.2 Management-Transaktionen

      Erfolgte Management-Transaktionen werden auf der Homepage der SIX Exchange Regulation publiziert und sind unter folgendem Link abrufbar:

      Zur Übersicht Management-Transaktionen der SIX Exchange Regulation

      Das bedingte Aktienkapital ist in Art. 3a der Statuten geregelt.

      Art. 3a Das Aktienkapital der Gesellschaft wird gemäss Art. 3a der Statuten um maximal CHF 350’000 erhöht durch Ausgabe von höchstens 350’000 voll zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1.00 infolge der Ausübung von Options- oder ähnlichen Rechten, die Mitarbeitern, Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungsplänen eingeräumt werden. Der Verwaltungsrat erlässt in Zusammenarbeit mit dem Vergütungs- und Nominationsausschuss die entsprechenden Mitarbeiterbeteiligungspläne.

      1. Kapitalband

        Das Kapitalband ist in Art. 3b der Statuten geregelt.

        Art. 3b Der Verwaltungsrat ist gemäss Art. 3b der Statuten ermächtigt, bis zum 17. April 2029 das Aktienkapital bis zu einer Obergrenze von CHF 11’131’560 durch die Ausgabe von 1’011’960 voll liberierten Namenaktien im Nennwert von CHF 1.00 zu erhöhen. Der Erwerb und die Übertragung der neuen Aktien unterliegen den Beschränkungen gemäss Statuten.

        Der genaue Wortlaut der Statutenbestimmungen zum bedingten Kapital und zum Kapitalband sind in den Statuten der HIAG Immobilien Holding AG ersichtlich und auf der Website von HIAG unter dem folgenden Link abrufbar:

        Zu den Statuten der HIAG Immobilien Holding AG

        HIAG

        Geschäftsbericht 2025

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        Lagebericht

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        Finanzbericht

        Liegenschaftsspiegel

        Jahresrechnung Holding 27

      2. Kapitalveränderungen

        Im Geschäftsjahr 2025 fanden keine Kapitalveränderungen statt. Das Aktienkapital der HIAG Immobilien Holding AG hat sich in den letzten drei Jahren wie folgt verändert:

        Anzahl Namenaktien

        Nominalwert pro Aktie in CHF

        Nominalwert

        in CHF

        Ausgegebenes, voll einbezahltes Aktienkapital

        31. Dezember 2023

        10’119’600

        1.00

        10’119’600

        Ausgegebenes, voll einbezahltes Aktienkapital

        31. Dezember 2024

        10’119’600

        1.00

        10’119’600

        Ausgegebenes, voll einbezahltes Aktienkapital

        31. Dezember 2025

        10’119’600

        1.00

        10’119’600

        Gesetzliche Kapitalreserve

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        1’610

        31. Dezember 2024

        2’024

        31. Dezember 2025

        2’024

        Gesetzliche Reserve (Reserven aus Kapitaleinlagen)

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        148’551

        31. Dezember 2024

        125’046

        31. Dezember 2025

        94’737

        Gesetzliche Gewinnreserve

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        7’450

        31. Dezember 2024

        97

        31. Dezember 2025

        76

        Bilanzgewinn

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        828

        31. Dezember 2024

        3’010

        31. Dezember 2025

        533

      3. Aktien sowie Partizipations- und Genussscheine

        Das Aktienkapital der HIAG Immobilien Holding AG ist voll liberiert und beträgt CHF 10’119’600. Es ist eingeteilt in 10’119’600 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 1.00. Jede Namenaktie entspricht einer Stimme und ist dividendenberechtigt. Unter Ziffer 7 auf Seite 38 ist die Stimmberechtigung erläutert. Vorzugsrechte und ähnliche Berechtigungen bestehen keine.

        Per 31. Dezember 2025 waren keine Partizipationsscheine und keine Genussscheine ausgegeben.

      4. Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee-Eintragungen

        Der Verwaltungsrat führt ein Aktienbuch, in das die Eigentümer, Nutzniesser und Nominees mit Namen, Adresse und Staatsangehörigkeit sowie bei juristischen Personen mit Sitz eingetragen werden. Im Verhältnis zur Gesellschaft wird als Aktionär, Nutzniesser oder Nominee nur anerkannt, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Erwerber von Aktien werden auf Gesuch als Aktionäre mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen, sofern sie ausdrücklich erklären, diese Aktien im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erworben zu haben. Art. 685d Abs. 3 OR bleibt vorbehalten. Personen, die im Eintragungsgesuch nicht ausdrücklich erklären, die Aktien für eigene Rechnung zu halten (nachstehend «Nominees»), werden bis maximal 2% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen. Über dieses Limit hinaus werden Aktien von Nominees nur dann mit Stimmrecht eingetragen, wenn der betreffende Nominee die Namen, Adressen, Staatsangehörigkeiten und Anzahl Aktien derjenigen Personen bekannt gibt, für deren Rechnung er 0.5% oder mehr des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals hält. Nominees, die untereinander kapital- oder stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind oder die im Hinblick auf eine Umgehung der Bestimmungen über die Nominees koordiniert vorgehen, gelten als ein Nominee. Der Verwaltungsrat kann die Eintragung eines Aktionärs, Nutzniessers oder Nominees ablehnen, wenn die Eintragung zur Verunmögli-chung des durch die Anerkennung des Erwerbers von der Gesetzgebung geforderten Nachweises über die Zusammensetzung des Aktionärskreises (Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland, BewG) führen würde. Die Gesellschaft kann nach Anhörung des Betroffenen Eintragungen im Aktienbuch streichen, wenn diese durch falsche Angaben zustande gekommen sind. Der Erwerber muss über die Streichung sofort informiert werden.

      5. Wandelanleihen und Optionen

      HIAG hat keine ausstehenden Wandelanleihen und Optionen.

      HIAG

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      Jahresrechnung Holding 28

  2. ‌Verwaltungsrat

    Die Aufgaben des Verwaltungsrats der HIAG Immobilien Holding AG richten sich nach dem Schweizerischen Obligationenrecht (OR) sowie nach den Statuten und dem Organisationsreglement der Gesellschaft, die unter folgendem Link abrufbar sind:

    Zum Organisationsreglement und den Statuten der HIAG Immobilien Holding AG

    1. Mitglieder des Verwaltungsrats

Der Verwaltungsrat der HIAG Immobilien Holding AG besteht gemäss Art. 16 der Statuten aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Am 31. Dezember 2025 setzte sich der Verwaltungsrat aus sechs mehrheitlich unabhängigen Mitgliedern zusammen. Als unabhängig gelten im Sinne des Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance von economiesuisse nicht-exekutive Mitglieder des Verwaltungsrats, die der Geschäftsführung nie oder vor mehr als drei Jahren angehört haben und die mit der Gesellschaft in keinen oder nur verhältnismässig geringfügigen geschäftlichen Beziehungen stehen. Im Berichtsjahr war mit Ausnahme von Dr. Jvo Grundler, General Counsel, kein Mitglied des Verwaltungsrats exekutiv für HIAG tätig. Es existieren keine Kreuzverflechtungen.

Die nachfolgende Aufstellung vermittelt einen Überblick über die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der HIAG Immobilien Holding AG am 31. Dezember 2025. Sämtliche Mitglieder sind bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt.

Name

Nationalität

Jahrgang

Funktion

Amtsantritt

Exekutiv

Unabhängig

Dr. Felix Grisard

Schweiz

1968

Präsident

2009

nein

ja

Revisions- und Risikomanagementausschuss

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Balz Halter

Schweiz

1961

Vizepräsident

2019

nein

ja

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss (Vorsitz)

Vergütungs- und Nominationsausschuss

Salome Grisard Varnholt

Schweiz

1966

Mitglied

2009

nein

ja

Vergütungs- und Nominationsausschuss (Vorsitz)

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Dr. Jvo Grundler

Schweiz

1966

Mitglied

2017

ja

nein

Anja Meyer

Schweiz

1967

Mitglied

2021

nein

ja

Vergütungs- und Nominationsausschuss

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Micha Blattmann

Schweiz

1973

Mitglied

2023

nein

ja

Revisions- und Risikomanagementausschuss (Vorsitz)

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 29

Dr. Felix Grisard (CH) Präsident des Verwaltungsrats

Ausbildung

Dr. oec. Universität St. Gallen, OPM Harvard Business School

Beruflicher Hintergrund

2002 – 2010 CEO HIAG-Gruppe

1998 – 2001 COO HIAG-Gruppe

1996 – 1998 Boston Consulting Group

Frühere Tätigkeiten für die HIAG Holding Gruppe

2019 Geschäftsführer ad interim

29. April bis 31. Dezember 2019

2002 – 2010 CEO HIAG-Gruppe

1996 – 2001 COO HIAG-Gruppe

Schlüsselkompetenzen

  • Führung in Management/VR kotierte Gesellschaft

  • Immobilienentwicklung (Entwicklung, Verwaltung)

  • Innovation/Digitalisierung

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    Balz Halter (CH)

    Vizepräsident des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    Dipl. Bau-Ing. ETH Zürich, lic. iur. Universität Zürich, Stanford Executive Program, USA

    Beruflicher Hintergrund

    1986 – heute Präsident des Verwaltungsrats

    der Halter Gruppe, Zürich

    Schlüsselkompetenzen

  • Immobilienentwicklung (Entwicklung, Verwaltung)

  • Innovation/Digitalisierung

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    Salome Grisard Varnholt (CH) Mitglied des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    Dipl. Architektin ETH/SIA, Zürich

    Beruflicher Hintergrund

    1999 – heute Architekturbüro grisard’architektur, Zürich

    1999 – 2002 Assistenz bei Prof. Dominique Perrault, ETH Zürich

    1991 – 1998 Mitarbeit bei Herzog & de Meuron, Basel, Richter & Dahl Rocha, Lausanne, Burkhard Meyer, Baden

    Schlüsselkompetenzen

  • Immobilienentwicklung (Entwicklung, Verwaltung)

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    HIAG

    Geschäftsbericht 2025

    Einleitung

    Lagebericht

    Corporate Governance

    Finanzbericht

    Liegenschaftsspiegel

    Jahresrechnung Holding 30

    Dr. Jvo Grundler (CH) Exekutives Mitglied des

    Verwaltungsrats, General Counsel

    Ausbildung

    Dr. iur. Universität St. Gallen, Rechtsanwalt,

    LL. M. University of Cambridge, UK

    Beruflicher Hintergrund

    2017 – heute General Counsel HIAG Immobilien Holding AG 2017 – heute Partner bei einer Zürcher Wirtschaftskanzlei 2002 – 2017 Rechtsberater und Partner Ernst & Young, u. a.

    Leiter der Rechtsberatung und General Counsel

    2000 – 2002 Rechtsberater bei Andersen Legal

    1993 – 2000 Zürcher Wirtschaftskanzlei

    Schlüsselkompetenzen

  • Führung in Management/VR kotierte Gesellschaft

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

    Anja Meyer (CH)

    Mitglied des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    Intensivstudium KMU-HSG, Handelsdiplom der Kantonsschule Luzern

    Beruflicher Hintergrund

    2009 – heute Inhaberin und Delegierte des Verwaltungsrats der smeyers Holding AG, Luzern

    2002 – 2008 Serimo Immobiliendienste AG, Mitglied der Geschäftsleitung – Leiterin Vermarktung

    1995 – 2002 Regus Plc., Business Development Director, Schweiz und Österreich

    Schlüsselkompetenzen

  • Innovation/Digitalisierung

  • Finanzen (Immobilieninvestitionen)/Risikomanagement

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    Micha Blattmann (CH) Mitglied des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    lic. iur. Universität Zürich, LL.M. UCLA Los Angeles, Rechtsanwalt

    Beruflicher Hintergrund

    2013 – heute Gründungspartner bei Vicenda Group AG, Baar, Rechtsanwalt in eigener Kanzlei, Neuheim

    2011 – 2013 Equity/Fixed Income Capital Market Team bei Merrill Lynch Investment Bank, London/Zürich

    2009 – 2011 Global Family Office Group bei UBS Wealth Management, Zürich

    2005 – 2011 Equity Derivatives Capital Market Team bei UBS Investment Bank, Zürich

    2001 – 2005 Kapitalmarktanwalt bei Bär & Karrer, Zürich, Andersen Legal, Zürich

    Schlüsselkompetenzen

  • Führung in Management/VR kotierte Gesellschaft

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Geschäftsbericht

2025

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Inhalt

Einleitung

4

Finanzbericht

53

Jahresrechnung Holding

91

Schlüsselkennzahlen

5

Konsolidierte Bilanz

54

Bilanz

92

Unsere Stärken

8

Konsolidierte Erfolgsrechnung

55

Erfolgsrechnung

93

Strategie & Geschäftsmodell

9

Konsolidierte Geldflussrechnung

55

Anhang

94

Aktieninformation

12

Konsolidierter Eigenkapitalnachweis

56

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung

99

Lagebericht

14

Konsolidierte Segmentberichterstattung

57

Aktionärsbrief

15

Anhang zum konsolidierten Jahresabschluss

57

Geschäftsentwicklung

17

Bericht der Revisionsstelle zur konsolidierten Jahresrechnung

77

Corporate Governance

23

Bericht des unabhängigen Schätzungsexperten

80

Grundsätze

24

Alternative Performance-Kennzahlen

83

Verwaltungsrat

28

Liegenschaftsspiegel

86

Geschäftsleitung

35

Bestandsportfolio

87

Weitere Informationen

38

Entwicklungsportfolio

89

Vergütungsbericht

42

Detailangaben zu den Projekten

90

Bericht der Revisionsstelle zum Vergütungsbericht

51

2025

Geschäftsbericht

«Gemeinsam schaffen wir auf unseren Arealen für Menschen und Unternehmen ganzheitliche Lebensräume der Zukunft.»

‌HIAG‌

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 4

Einleitung

Einleitung 4

Schlüsselkennzahlen 5

Unsere Stärken 8

Strategie & Geschäftsmodell 9

Aktieninformation 12

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 5

Das Wichtigste in Kürze Schlüsselkennzahlen

6 78

5 F G H

E 1

A

4 D

C

3

B

2

nach Nutzungen

nach Kantonen

Marktwerte der Immobilienanlagen Marktwerte der Immobilienanlagen

nach Nutzungen1per 31.12.2025 nach Kantonen per 31.12.2025

1 Industrie / Gewerbe

32.5%

A

Zürich

34.4%

2 Bauland

23.7%

B

Aargau

24.1%

3 Wohnen

15.1%

C

Genf

11.7%

4 Verkauf

10.8%

D

Zug

9.7%

5 Büro

10.1%

E

Solothurn

8.1%

6 Distribution / Logistik

5.6%

F

Basel-Landschaft

4.6%

7 Wohn- / Geschäftsliegenschaft

1.0%

G

St. Gallen

3.4%

8 Übrige

1.1%

H

Übrige

4.0%

93%

1 Die Berechnungen der Nutzungsarten richten sich nach den Hauptnutzungen der Liegenschaften.

des Immobilienportfolios der HIAG

befinden sich in den Regionen Zürich, Aargau, Genf, Zug, Solothurn und Basel-Landschaft.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 6

70.7

77.2

75.1

79.3

75.6

Immobilienportfolio in Mio. CHF

Soll-Mietertrag, Leerstand und Leerstandsquote in Mio. CHF

10.7


6.4

7.6

4.9

4.0

3.0

3.2

2.5

3.2

2.4

1’926.4

1’784.4

1’897.7

1’961.3

2’005.8

1’137.7

646.8

1’223.2

703.2

782.5

1’115.2

735.1

1’226.2

798.2

1’207.7

2021 2022 2023 2024 2025 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

Entwicklungsportfolio


Bestandsportfolio

Soll-Mietertrag


Leerstand

89.3

99.4

115.1

63.1

67.7

70.3

75.6

77.4

Reingewinn in Mio. CHF

Liegenschaftsertrag in Mio. CHF

47.0

75.2

2021 2022 2023 2024 2025 2021 2022 2023 2024 2025

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 7

Finanzielle Kennzahlen 31.12.2025 31.12.2024

Liegenschaftsertrag TCHF 77’355 75’595

Wertänderung aus Neubewertung Immobilienanlagen TCHF 51’405 26’006

  • davon im Bestandsportfolio TCHF 14’153 -3’816

  • davon im Entwicklungsportfolio TCHF 37’251 29’823

    EBITDA TCHF 139’761 93’831

    Reingewinn TCHF 115’105 75’162

    Reingewinn vor Wertänderung TCHF 68’666 51’812

    Geldfluss aus operativer Geschäftstätigkeit TCHF 20’112 94’308

    Geldfluss aus Investitionstätigkeit TCHF -2’733 -39’282

    Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit TCHF -23’160 -42’672

    Flüssige Mittel TCHF 31’882 37’676

    Eigenkapital TCHF 1’207’690 1’124’646

    Eigenkapitalquote % 57.0 55.2

    Eigenkapitalrendite % 9.9 6.8

    Durchschnittlicher Zinssatz für Finanzverbindlichkeiten

    (Periode) % 1.7 1.8

    LTV-Ratio brutto % 38.9 39.3

    LTV-Ratio netto % 37.3 37.3

    Bilanzsumme TCHF 2’119’581 2’038’909

    Anzahl Vollzeitkräfte FTE 73.9 86.0

  • davon Immobilien FTE 73.9 73.0

  • davon Jaeger et Bosshard SA FTE – 13.0

    Portfoliokennzahlen 31.12.2025 31.12.2024

    Immobilienportfolio TCHF 2’005’846 1’961’310

  • davon Bestandsportfolio TCHF 1’207’656 1’226’227

  • davon Entwicklungsportfolio TCHF 798’191 735’083

    Bruttorendite Bestandsliegenschaften % 5.3 5.5

    Nettorendite Bestandsliegenschaften % 4.2 4.6

    Marktwerte der Immobilien TCHF 1’958’603 1’909’384

    Anzahl bewertete Liegenschaften Anzahl 94 106

  • davon Bestandsliegenschaften Anzahl 53 61

  • davon Entwicklungsliegenschaften Anzahl 41 45

    Anzahl bewertete Areale (Bestand und Entwicklung) Anzahl 36 41

    Weighted Average (Unexpired) Lease Terms – WAULT

    Gesamtportfolio Jahre 6.5 6.4

    WAULT top 15 Mieter Jahre 7.1 7.8

    Investitionen in Immobilienanlagen TCHF 89’488 78’925

  • davon im Bestandsportfolio TCHF 2’289 5’507

  • davon im Entwicklungsportfolio TCHF 87’199 73’393

  • davon Akquisitionen/Arrondierungen TCHF – 25

Investitionen in Promotionen TCHF 24’411 20’983

Alternative Performance-Kennzahlen¹ 31.12.2025 31.12.2024

Adjustiertes Eigenkapital (NAV) TCHF 1’325’419 1’254’978

Adjustiertes Eigenkapital (NAV) pro Aktie CHF 131.04 124.22

Funds from Operations (FFO) I TCHF 53’295 50’609

FFO I pro Aktie CHF 5.3 5.0

1Siehe hierzu «Definition alternative Perfomance-Kennzahlen» auf Seite 83 ff.

Kennzahlen pro Aktien

31.12.2025

31.12.2024

Ausstehende Aktien

Anzahl

10’114’709

10’102’871

Durchschnittlich ausstehende Aktien

Anzahl

10’110’375

10’102’379

Ergebnis pro Aktie (EPS)

CHF

11.38

7.44

EPS vor Wertänderung

CHF

6.79

5.13

Dividende pro Aktie¹

CHF

3.70

3.30

Payout-Ratio²

%

54.50

64.45

Dividendenrendite

%

3.12

3.86

Eigenkapital (NAV) pro ausstehende Aktie exkl. latente Steuern

CHF

127.85

119.70

Eigenkapital (NAV) pro ausstehende Aktie inkl. latente Steuern

CHF

119.40

111.32

1 Antrag an die ordentliche Generalversammlung vom 23. April 2026 für das Geschäftsjahr 2025. Die Ausschüttung erfolgt zu 98% aus den Reserven aus Kapitaleinlagen.

2 Dividenden Ausschüttung im Verhältnis zum Reingewinn abzüglich Wertänderung im Berichtsjahr.

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 8

Unsere Stärken

Langfristig ausgelegtes Geschäftsmodell unterstützt von nachhaltiger Vision des Ankeraktionärs

Integriertes Geschäftsmodell mit drei profitablen Geschäftsfeldern

Fokussierte Nachhaltigkeitsstrategie und nachhaltige Energieproduktion aus eigenen Solar- und Wasserkraftwerken

Solide Finanzstruktur, stabile Cashflows und nachhaltige Dividendenpolitik

Erfolgreicher Wachstumskurs mit Fokus auf dem profitablen Kerngeschäft Immobilien

Hinsichtlich Marktsegmenten, Mieterstruktur und Standorten breit abgestütztes Immobilienportfolio

Kontinuierliche Wertsteigerungen und langfristiges Entwicklungspotenzial in Wachstumssegmenten

Langfristig orientierte, flexible Investitionspolitik unterstützt durch Cashflow aus Kapitalrecycling

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 9

Strategie & Geschäftsmodell

Strategie

Das integrierte Geschäftsmodell deckt die Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus einer Liegenschaft ab. Kernele-mente sind das Portfolio-/Asset-Management mit einer eigenen Bewirtschaftung, die Arealentwicklung sowie das Transaktionsmanagement zur kontinuierlichen Optimierung des Portfolios und Umsetzung der Kapitalrecyclingstrategie.

Die Anlagestrategie ist auf Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftlichen Kernregionen und zukunftsorientierten Wachs-tumsregionen der Deutsch- und Westschweiz ausgerichtet.

Das Immobilienportfolio wird kontinuierlich ausgebaut – einerseits durch die Realisierung von Entwicklungsprojekten und deren Überführung in den Bestand, andererseits durch gezielte Zukäufe von ertragsstarken Renditeliegenschaften. Angestrebt werden breit abgestützte und stabile Mieteinnahmen aus dem Renditeportfolio und somit eine kontinuierlich wachsende Dividendenbasis. HIAG konzentriert sich auf ausgewählte Entwicklungsliegenschaften an zukunftsfähigen Standorten und mit einem vorteilhaften Rendite-Risiko-Profil. Das Transaktionsgeschäft bietet attraktives Gewinnpotenzial und ermöglicht effektives Kapital-Recycling. Der Verkauf von nicht mehr strategiekonformen Be-stands- und Entwicklungsliegenschaften generiert massgebliche Mittel, die sowohl in die Realisierung renditestarker Entwicklungsprojekte wie auch in Zukäufe von hochwertigen Liegenschaften fliessen.

Mit Zugang zum Kapitalmarkt als börsennotiertes Unternehmen und einer grundsoliden Bilanz gepaart mit dem langfristig orientierten Ankeraktionariat verfügt HIAG über hohe wirtschaftliche Schlagkraft. Marktentwicklungen werden mit einer unternehmerischen Firmenkultur, kurzen Entscheidungswegen und einem qualifizierten Mitarbeiterstab proaktiv genutzt.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen schafft HIAG ökonomischen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert und verfolgt eine investorenfreundliche Ausschüttungspolitik.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von HIAG umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von Immobilien: Portfolio-/Asset-Management, Arealentwicklung und Transaktionsmanagement. Wir investieren in Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftsstarken Schweizer Regionen, bauen das Portfolio durch Entwicklungsprojekte und Zukäufe aus und sichern damit stabile Mieteinnahmen und eine wachsende Dividendenbasis. Das Transaktionsgeschäft bietet attraktives Gewinnpotenzial und ermöglicht effektives Kapital-Recycling. Der Zugang zum Kapitalmarkt und die grundsolide Bilanz ermöglichen hohe Finanzierungsflexibilität und wirtschaftliche Schlagkraft. Mit diesem Geschäftsmodell bietet HIAG auf ihren Arealen für Menschen und Unternehmen ganzheitliche Lebensräume der Zukunft und schafft damit ökonomischen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert.

Portfolio-/Asset-Management

HIAG legt grossen Wert auf den persönlichen Kontakt mit Mietern, Behörden und weiteren Anspruchsgruppen durch ihre aktive und eigene Bewirtschaftung und Hauswartung. Das ist in Verbindung mit einem attraktiven Mietermix die Mietertragsbasis von HIAG und unterstützt eine kontinuierliche Wertschöpfung des Immobilienportfolios, das sich aus Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftsstarken Schweizer Regionen zusammensetzt. Das Immobilienportfolio wird durch die Realisierung von Entwicklungsprojekten und deren Überführung in den Bestand sowie durch gezielte Zukäufe von ertragsstarken Renditeliegenschaften weiter ausgebaut. Daraus ergeben sich breit abgestützte und stabile Mieteinnahmen aus dem Renditeportfolio und somit eine kontinuierlich wachsende Dividendenbasis. Ein weiteres wichtiges Element der Arealbewirtschaftung sind Übergangsnutzungen. Sie erlauben mit einer schrittweisen Öffnung und Belebung der Areale eine kontinuierliche Entwicklung und sukzessive Wertsteigerungen des Immobilienportfolios.

Mehr über das Portfolio und Assetmanagement

Transaktionen

HIAG optimiert mit gezielten Transaktionen kontinuierlich die Qualität und die Ertragskraft ihres Immobilienportfolios. Zu- und Verkäufe ergänzen das organische Wachstum und liefern einen Beitrag zur langfristigen Wertschöpfung. Das Transaktionsgeschäft bietet ein attraktives Gewinnpotenzial und ermöglicht effektives Kapital-Recycling: Der Verkauf von ausgewählten Bestands- und Entwicklungsliegenschaften generiert massgebliche Mittel, die sowohl in die Realisierung renditestarker Entwicklungsprojekte wie auch in Zukäufe von hochwertigen Liegenschaften fliessen. Dank dem finanziellen Spielraum, den profunden Marktkenntnis-sen und einem erfahrenen Team ist HIAG in der Lage, auch kurzfristige Opportunitäten erfolgreich wahrzunehmen.

Mehr über Transaktionen

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 10

Arealentwicklung

Im Zentrum der Arealentwicklung von HIAG steht eine nachhaltige Wertschöpfung im Interesse aller Anspruchsgruppen. HIAG konzentriert sich auf ausgewählte Entwicklungsliegenschaften an zukunftsfähigen Standorten und einem vorteilhaften Rendite-Risiko-Profil. Potenzial für Wertsteigerungen bieten die Identifizierung der optimalen Nutzung einer Immobilie, eine massgeschneiderte Produktgestaltung für Mieter und die aktive Vermarktung sowie das straffe Prozess- und Kostenmanagement. HIAG bietet auf ihren Arealen für Menschen und Unternehmen ganzheitliche Lebensräume der Zukunft und schafft damit ökonomischen sowie ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert.

Mehr über Arealentwicklung

Highlights aus dem Geschäftsjahr 2025

Schärfung der Unternehmensstrategie

Aus einer Position der Stärke nutzte HIAG die Chance, die Unternehmensstrategie gezielt zu schärfen. Die drei strategischen Geschäftsfelder Arealentwicklung, Portfolio-/Asset-Management und Transaktionen bleiben unverändert Kernbestandteile der Strategie, wurden jedoch neu ausbalanciert. Künftig gewinnt das Bestandsportfolio als stabile und nachhaltig wachsende Ertragsbasis weiter an Bedeutung. Parallel dazu intensiviert HIAG das Transaktionsgeschäft, um das Kapital-Recycling zu stärken und zusätzliche Renditepotenziale zu erschliessen. Die Projekt- und Arealentwicklung bleibt ein zentraler Wachstums- und Ertragstrei-ber mit attraktivem Risiko-/Rendite-Profil. Mit einem diversifizier-ten Portfolio, einer gut gefüllten Projektpipeline sowie hoher Transaktionskompetenz ist HIAG strategisch gut positioniert, um das Potenzial des Schweizer Immobilienmarkts langfristig und er-tragsorientiert zu nutzen.

Mehr zur Strategie

Erfolgreiche Transaktionen und konsequentes Kapital-Recycling Die geschärfte Strategie widerspiegelt sich bereits deutlich im Transaktionssegment: HIAG nutzte 2025 das günstige Marktumfeld, setzte ihr Kapital-Recycling konsequent um und veräusserte dabei sowohl Entwicklungsareale als auch nicht strategische Bestandsliegenschaften. Darunter fallen Areale in Ermatingen, Yver-don-les-Bains, Birsfelden sowie einzelne Objekte in Aathal, Wetzikon, Klingnau und Kleindöttingen. Das Kaufpreisvolumen der verkauften und beurkundeten Liegenschaften, deren Eigentumsübertragung teilweise im Jahr 2026 erfolgt, beträgt rund CHF 125 Mio. und übertrifft die letzten geschätzten Marktwerte deutlich, was zu einem signifikanten Ergebnisbeitrag führte. Die generierten Mittel werden für Zukäufe von Geschäftsliegenschaften und die Realisierung renditestarker Entwicklungsprojekte genutzt.

Mietvertrag mit OC Oerlikon und Grundsteinlegung am Campus Reichhold

Im Frühjahr schloss HIAG mit OC Oerlikon einen langfristigen Mietvertrag über 20 Jahre für neue Produktions- und Bürogebäude auf dem Campus Reichhold in Hausen/Lupfig (AG) ab. Mit dem Abschluss zählt Oerlikon zu den fünf grössten Mietern von HIAG. Nach Erhalt der rechtskräftigen Baubewilligung Ende Februar 2025 erfolgte im April 2025 der Baustart sowie die Grundsteinlegung für das moderne Innovations- und Produktionszentrum. Die beiden Neubauten umfassen eine Mietfläche von rund 15’000 m². Der Bezug ist ab Ende 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2027.

Grundsteinlegung Campus Reichhold, Hausen/Lupfig

«Alto» & «Chama»: Planmässige Baufortschritte

Die beiden Bauprojekte «Alto» und «Chama» verzeichneten im Berichtsjahr planmässige Baufortschritte, inklusive der jeweiligen Aufrichtefeiern als zentrale Meilensteine. Der Bezug der Mietwohnungen des Hochhauses «Alto» in Zürich-Altstetten beginnt im März 2026. Im Erdgeschoss des Gebäudes hat Lidl im Februar 2026 eine grosse und attraktive Detailhandelsfläche eröffnet.

Aufrichtefeier «Alto», Altstetten

https://www.alto-tower.ch

Die zweite Bauetappe auf dem «Chama»-Areal in Cham ist in vollem Gange. Auf sechs Gebäudekörper verteilt entstehen 140 Miet-und Eigentumswohnungen. Die hohe Nachfrage nach den Eigentumswohnungen überstieg die eigenen Erwartungen von HIAG. Der Vermarktungsstand inkl. reservierter Einheiten lag per Ende 2025 bei 71%. Nach dem Vermarktungsstart der Mietwohnungen im Januar 2026 stiessen die Einheiten ebenfalls auf eine ausserordentlich hohe Nachfrage, was die Attraktivität des Projekts unterstreicht. Der gestaffelte Bezug ist ab Ende August vorgesehen. Der reibungslose Bauverlauf bestätigt die Qualität der Projektsteuerung und bildet eine solide Grundlage für die termingerechte Fertigstellung sowie den nachhaltigen Wertzuwachs der Projekte.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 11

Wohnsiedlung «Chama», Cham

https://www.chama.ch

Visualisierung «Im Farn», Niederhasli

https://www.imfarn.ch

«Fahrwerk», Winterthur

https://www.fahrwerk.ch

Rechtskräftiger Gestaltungsplan Niederhasli

Bereits 2024 stimmte die Bevölkerung von Niederhasli (ZH) dem Gestaltungsplan für das Entwicklungsgebiet «Im Farn/Bahnhof Niederhasli» deutlich zu und legte damit die politische Grundlage für die zukünftige Quartierentwicklung. Im Berichtsjahr 2025 folgte der abschliessende planungsrechtliche Schritt: Nach der formellen Prüfung durch die Baudirektion des Kantons Zürich wurde der Gestaltungsplan rechtskräftig. Auf dieser Basis stellte HIAG Ende 2025 das Baugesuch für die ersten fünf Wohnhäuser mit ergänzenden Gewerbeflächen. Das Projekt umfasst rund 170 Miet- und Eigentumswohnungen sowie publikumsorientierte Nutzungen in den Erdgeschossen. Die Baubewilligung wird 2026 erwartet, der Baustart ist nach aktuellem Stand für Anfang 2027 vorgesehen.

Langfristige Mietverträge mit NorthC Schweiz AG und der Schweizerischen Post

HIAG erzielte Ende 2025 zwei bedeutende Vermietungserfolge und stärkte damit die Qualität und Stabilität ihres Bestandsportfo-lios weiter. Mit der NorthC Schweiz AG unterzeichnete HIAG einen langfristigen Mietvertrag über mehr als 30 Jahre für einen neu zu erstellenden Gewerbebau zur Data Center Nutzung auf dem Campus «The Hive» in Meyrin (GE). Der Vertrag basiert auf einer bestehenden Entwicklungsvereinbarung und umfasst ein multifunktio-nales Gebäude mit rund 5’700 m² Mietfläche. Ebenfalls konnte HIAG die Schweizerische Post als neue Mieterin für das befahr-bare Gewerbehaus «Fahrwerk» in Winterthur (ZH) gewinnen. Der Mietvertrag mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren umfasst rund 3’000 m² Mietfläche im Erdgeschoss.

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 12

‌Aktien-informationen

Die Aktie der HIAG Immobilien Holding AG

  1. Dividendenpolitik

    HIAG ist bestrebt, den Aktionären jährlich eine attraktive Dividende auszuschütten. Die Ausschüttung orientiert sich am erwirtschafteten Reingewinn (exklusiv Neubewertungseffekte, inklusiv daraus resultierende latente Steuern und vor wesentlichen nicht geldflusswirksamen Verbuchungen). Die Ausschüttungsquote beträgt davon maximal 100%.

    Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 23. April 2026 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 3.70 brutto pro Aktie für maximal 10’119’600 ausstehende Aktien vor.

  2. Rückzahlung von Kapitaleinlagen

    Per Ende 2025 betrugen die Reserven aus Kapitaleinlagen TCHF 94’737. Aufgrund der Dividendenausschüttung im Jahr 2025 haben die gesetzlichen Reserven aus Kapitaleinlagen um TCHF 30’309 abgenommen. Die per 31. Dezember 2025 ausgewiesenen gesetzliche Reserven aus Kapitaleinlagen in der Höhe von TCHF 94’737 wurden von der ESTV im Umfang von TCHF 87’105 anerkannt. Diese Reserven können steuerprivilegiert an die Aktionäre zurückbezahlt werden.

  3. Aktienkursentwicklung

    Der Kurs der Aktie der HIAG Immobilien Holding stieg seit dem

    3. Januar 2025 um 38.9% von CHF 85.40 auf CHF 118.60. Das Eigenkapital pro Aktie (NAV) betrug per 31. Dezember 2025 CHF 119.40; somit wurde die Aktie der HIAG Immobilien Holding Ende Jahr mit einem Abschlag von 0.7% gehandelt. 2025 wurden im Schnitt täglich 9’265 Aktien gehandelt.

    Eine detaillierte Übersicht über die Entwicklung des Aktienkurses kann unter folgendem Link abgerufen werden:

    Mehr zur Aktie der HIAG Immobilien Holding AG

  4. Kennzahlen

SIX Swiss Exchange: Symbol HIAG, Valor 23951877, ISIN CH0239518779

Aktienkurs (in CHF)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Höchst

119.00

85.60

85.60

107.00

118.00

Tiefst

83.80

69.40

73.40

78.00

91.40

Periodenende

118.60

85.40

79.80

82.00

95.00

Börsenkapitalisierung (in Mio. CHF)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Höchst

1’203.65

864.81

865.27

1’080.27

1’190.13

Tiefst

847.61

701.14

741.95

787.49

921.85

Periodenende

1’199.60

862.79

806.64

827.87

958.15

Anzahl Aktien (in Stück)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Ausgegebene Aktien

10’119’600

10’119’600

10’119’600

10’119’600

10’119’600

Eigene Aktien

4’891

16’729

11’350

23’581

33’767

Ausstehende Aktien

10’114’709

10’102’871

10’108’250

10’096’019

10’085’833

Durchschnittlich ausstehende Aktien

10’110’375

10’102’379

10’102’964

10’092’004

8’592’296

Kennzahlen pro Aktie (in CHF)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2021

Ergebnis pro Aktie (EPS)

11.38

7.44

4.65

9.85

10.39

Ausschüttung pro Aktie¹

3.70

3.30

3.10

2.90

2.70

Payout-Ratio²

54.53%

64.45%

64.56%

76.55%

73.86%

Dividendenrendite

3.12%

3.86%

3.88%

3.54%

2.84%

Eigenkapital pro Aktie (NAV)

119.40

111.32

106.96

105.22

98.06

Prämie / Abschlag zum NAV

-0.67%

-23.28%

-25.39%

-22.07%

-3.12%

Eigenkapital pro Aktie vor Abzug latenter Steuern

127.85

119.70

115.16

113.67

106.10

Prämie / Abschlag zum NAV vor Abzug latenter Steuern

-7.24%

-28.65%

-30.71%

-27.86%

-10.46%

1 Antrag an die ordentliche Generalversammlung vom 23. April 2026 für das Geschäftsjahr 2025. Die Ausschüttung erfolgt zu 98% aus den Reserven aus Kapitaleinlagen.

2 Dividenden Ausschüttung im Verhältnis zum Reingewinn abzüglich Wertänderungen im Berichtsjahr.

‌HIAG‌

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 14

Lagebericht

Lagebericht 14

Aktionärsbrief 15

Geschäftsentwicklung 17

‌HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 15

Aktionärsbrief

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, geschätzte Leserinnen und Leser

HIAG erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein Rekordergebnis. Alle drei Geschäftsbereiche haben zu dieser erfolgreichen Entwicklung beigetragen. Mit der im August kommunizierten Strategie-schärfung wurde die starke Position von HIAG weiter gefestigt. Dank der Steigerung der Mieterträge, der Intensivierung des Transaktionsge-schäfts und der Konzentration auf Entwicklungen mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil erzielten wir mit CHF 115.1 Mio. (2024: CHF 75.2 Mio.) ein deutlich höheres Unternehmensergebnis als im Vorjahr.

Zentrale Erfolgsfaktoren im Berichtsjahr waren die erneute Steigerung der Mieterträge, ausserordentliche Erfolge im Transaktionsgeschäft und über den Erwartungen liegende Fortschritte bei der Vermarktung der Eigentumswohnungen im Promotionsprojekt

«Chama» in Cham sowie deutlich positive Neubewertungseffekte, die durch weitere Fortschritte in den Projektentwicklungen getrieben wurden. Die Eigenkapitalrendite konnte auf knapp 10% (2024: 6.8%) gesteigert werden.

Die konsequente Umsetzung unserer strategischen Ausrichtung verläuft nach Plan und spiegelt sich in der überdurchschnittlichen Performance sowie in der herausragenden Entwicklung unseres Portfolios eindrucksvoll wider.

Indem wir unsere ambitionierten Ziele nicht nur erreicht, sondern massgeblich übertroffen haben, setzen wir ein klares Zeichen für weiteres nachhaltiges Wachstum und anhaltende Innovations-kraft.

Mietertrag erneut gesteigert

Ein besonderer Erfolg ist die erneute Steigerung des Mietertrags bei einer weiterhin tiefen Leerstandsquote von 3.2%. Auch beim aus Vermarktungssicht anspruchsvollen Gewerbeneubau «Fahr-werk» in Winterthur (ZH) konnten weitere Vermietungserfolge erzielt werden. Unter anderem wurde die Schweizerische Post als Ankermieterin für das Erdgeschoss gewonnen. Durch Anpassungen im Nutzungskonzept und die gezielte Ansprache neuer Mietergruppen hat sich die Nachfrage für das innovative Flächenangebot im Gewerbe- und Industriequartier «Hegmatten» spürbar erhöht.

Überzeugende Entwicklungserfolge

Unsere Projekte entwickeln sich planmässig. Dazu zählen unter anderem der rechtsgültige Gestaltungsplan für das Quartier «Im Farn» in Niederhasli (ZH), die auf dieser Basis eingereichten Baugesuche für fünf neue Wohnhäuser mit Gewerbeflächen sowie der langfristige Mietvertrag mit dem Data-Center-Betreiber NorthC für ein neu zu erstellendes Gebäude auf dem Campus «The Hive» in Meyrin (GE). Diese Entwicklungserfolge widerspiegeln die nachhaltige Wertschöpfung unseres Portfolios, was zu deutlich positiven Neubewertungseffekten führte. Die konsequente Umsetzung unserer Entwicklungsstrategie trägt weiterhin massgeblich zur stabilen Entwicklung von HIAG mit langfristig profitablem Wachstum bei.

Sehr gut entwickelt sich auch die Vermarktung der sich im Bau befindenden Eigentumswohnungen auf dem Areal «Chama» in Cham (ZG). Mit einem Vermarktungsstand inklusive reservierter Einheiten per Ende 2025 von 71% übertrifft sie unsere Erwartungen. Entsprechend hoch ist der ausgewiesene Erfolg per Bilanzstichtag.

Unsere geschärfte Unternehmensstrategie, die weiterhin auf den drei bewährten Säulen Portfolio- und Asset-Management, Arealentwicklung und Transaktionen basiert, hat uns ermöglicht, Chancen gezielt zu nutzen und neue Massstäbe zu setzen.

Dr. Felix Grisard, Präsident des Verwaltungsrats Marco Feusi, CEO

HIAG

Geschäftsbericht 2025

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 16

HIAG profitiert von aktivem Transaktionsmarkt

Im Berichtsjahr wurden Liegenschaften, Entwicklungen und Kleinflächen mit einem Verkaufspreisvolumen von rund CHF 125 Mio. verkauft oder beurkundet. Die erzielten Verkaufspreise lagen insgesamt deutlich über den zuletzt geschätzten Marktwerten der Objekte, was zu einem signifikanten Erfolgsbeitrag führte. Diese Verkäufe stehen im Einklang mit der geschärften Unternehmensstrategie, die eine fokussierte Weiterentwicklung und kontinuierliche Wertsteigerung des Immobilienportfolios an strategisch relevanten Standorten vorsieht. Die frei werdenden Mittel aus Devestitionen werden für die Projektrealisierung und Akquisitionen verwendet, wodurch HIAG ein aktives, bilanzschonendes Capital-Recycling betreibt.

Starker Schweizer Immobilienmarkt

Der Schweizer Immobilienmarkt präsentiert sich weiterhin produktiv. Insbesondere im Wohnsegment profitiert HIAG an allen Standorten von einer konstant hohen Nachfrage, die durch die Attraktivität der Schweiz als Wirtschaftsstandort gestützt wird. Auch im Gewerbe- und Logistikbereich sehen wir eine stabile Entwicklung. Die tiefen Zinsen und die robuste Konjunktur tragen zusätzlich zur positiven Marktdynamik bei.

Die Schweiz überzeugt als krisenfester Wirtschaftsstandort – insbesondere in Phasen geopolitischer Unsicherheit. Entscheidende Standortvorteile sind die hohe Lebensqualität, die exzellente Infrastruktur, die renommierten Hochschulen und Universitäten sowie die Rechtssicherheit. Diese Faktoren fördern die Ansiedlung internationaler Unternehmensgruppen und stützen die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien.

Stark aufgestellt

Im Geschäftsjahr 2026 ist die Fertigstellung diverser Bauprojekte geplant, die unsere Ertragsbasis stärken und die Qualität unseres Immobilienportfolios weiter erhöhen dürften. Namentlich werden Schlüsselprojekte wie das Wohnhochhaus «Alto» in Zürich Altstetten und die zweite Bauetappe des Projekts «Chama» in Cham (ZG) bezugsbereit sein. Auch auf dem «Campus Reichhold» in Hau-sen/Lupfig (AG) schreiten die Bauvorhaben planmässig voran, und 2026 stehen wichtige Meilensteine an.

Dank unseres engagierten Teams, unserer geschärften Strategie und unserer finanziellen Stärke sehen wir uns gut gerüstet, um auch die Chancen der kommenden Jahre erfolgreich zu nutzen und weiterhin nachhaltig Mehrwert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre, unsere Kunden und Geschäftspartner sowie Mitarbeitenden zu schaffen.

Balz Halter hat sich entschieden, nach mehr als 6-jähriger Tätigkeit als Verwaltungsrat und Vizepräsident des Gremiums an der nächsten Generalversammlung im April 2026 nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten. Wir danken ihm bereits heute herzlich für sein wertvolles Engagement und seinen persönlichen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Als neues Mitglied schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 23. April 2026 Karl Theiler zur Wahl vor. Er war Mitgründer und CEO der Akara Gruppe von 2016 bis 2022 und ist heute Mitinhaber und Verwal-tungsratspräsident der Brickvalue AG, einem auf Immobilieninves-titionen spezialisierten Family Office und hält weitere Mandate in nicht kotierten Unternehmen. Karl Theiler verfügt über einen Executive MBA der Universität St. Gallen (HSG) sowie über eine Ausbildung als Betriebsökonom der Kaderschule Zürich und als dipl. Architekt HTL des Technikums Winterthur. Er wird den Verwaltungsrat als unabhängiges Mitglied mit seinen Kompetenzen und seiner Erfahrung wertvoll ergänzen.

Aufgrund der sehr erfolgreichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 und der vielversprechenden Zukunftsaussichten beantragt der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung vom

23. April 2026 eine Erhöhung der Dividende um 12% auf CHF 3.70 pro Aktie (Vorjahr: CHF 3.30).

2026 markiert unser 150-jähriges Bestehen, ein Beleg für die Wi-derstandskraft und Anpassungsfähigkeit unseres Geschäftsmodells. Wir sind stolz auf unsere industrielle Herkunft, die uns heute noch prägt. Dieses Erbe ist unser täglicher Ansporn, bestehende Substanz nicht nur zu bewahren, sondern sie nachhaltig in die Zukunft zu transformieren und neuen Lebensraum zu schaffen.

Wir danken Ihnen herzlich, werte Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung und freuen uns, den weiteren Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen.

Dr. Felix Grisard Marco Feusi

Präsident des Verwaltungsrats CEO

‌HIAG

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 17

Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung von HIAG im Geschäftsjahr 2025 war äusserst erfolgreich und die ambitionierten Ziele konnten in weiten Teilen übertroffen werden. Der Liegenschaftsertrag nahm um 2.3% erneut zu auf CHF 77.4 Mio. (2024: CHF 75.6 Mio.). Der Leerstand konnte mit 3.2% per 1. Januar 2026 auf dem tiefen Niveau des Vorjahrs (1.1.2025: 3.2%) gehalten werden. Die planmässigen Fortschritte in der Projektentwicklung trugen wesentlich zum Erfolg aus Neubewertungen in der Höhe von CHF 51.4 Mio. (2024: CHF 26.0 Mio.) bei. Die Eigentumswohnungen der zweiten Bauetappe auf dem «Chama»-Areal in Cham (ZG) stiessen auf eine hohe Nachfrage: 55.6% der Wohnungen waren per Stichtag beurkundet, was in einem Erfolg aus dem Verkauf von Promotionen in der Höhe von CHF 25.0 Mio. resultierte (2024: CHF 18.1 Mio.). Im Rahmen der geschärften Strategie wurde das Transaktionsgeschäft von HIAG intensiviert. Durch den Verkauf von nicht mehr der Strategie entsprechenden Bestands- und Entwicklungsliegenschaften sowie Kleinflächen zu Erlösen deutlich über den Buchwerten wurde ein Erfolg aus dem Verkauf von Immobilienanlagen in der Höhe von CHF 18.7 Mio. (2024: CHF 2.9 Mio.) erzielt. Die Investitionen in die Liegenschaften und in die Projekte sowie die Wertsteigerungen vermochten den Einfluss der Devestitionen zu kompensieren, und der Portfoliowert nahm um CHF 45 Mio. zu auf CHF 2.006 Mrd. (31.12.2024: CHF 1.961 Mrd.). Der Immobilienaufwand entsprach 14.8% des Liegenschaftsertrags (2024: 10.3%), er bewegte sich wie auch die restlichen Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen in der üblichen Bandbreite, und HIAG wird auch in Zukunft mit hohem Kostenbewusstsein agieren. Das tiefe Zinsumfeld beeinflusste das Finanzergebnis positiv. Erneut ermöglichten steuerlich abzugsfähige Verlustvorträge den Steueraufwand verhältnismässig tief zu halten. Der Reingewinn wurde im Berichtsjahr um 53.1% deutlich gesteigert auf CHF 115.1 Mio. (2024: CHF 75.2 Mio.) bzw. CHF 68.7 Mio. (2024: CHF 51.8 Mio.) vor Wertänderungen. Die Eigenkapitalrendite nahm um 3.1 Prozentpunkte deutlich zu auf 9.9% (2024: 6.8%).

Liegenschaftsertrag erneut gesteigert

Der Liegenschaftsertrag wurde gegenüber dem Vorjahr um CHF 1.8 Mio. bzw. 2.3% auf CHF 77.4 Mio. (2024: CHF 75.6 Mio.) gesteigert. Dazu beigetragen haben erfolgreiche Projektabschlüsse im Vor- und im Berichtsjahr. Der zusätzliche Mietertrag von CHF 2.6 Mio. hat den Einfluss der wegfallenden Mieten in der Höhe von CHF 1.8 Mio. aufgrund von Devestitionen im Vor- und im Berichtsjahr mehr als kompensiert. Zahlreiche Neuvermietungen mit einem Mietertrag von CHF 1.1 Mio. im Geschäftsjahr 2025 vermochten den Ergebniseinfluss von Kündigungen im Berichtsjahr in der Höhe von CHF 0.6 Mio. ebenfalls mehr als auszugleichen.

Liegenschaftsertrag im Like-for-like-Vergleich um 5.1% gesteigert.

Liegenschaftsertrag in Mio. CHF

Der Leerstand im gesamten Immobilienportfolio lag per 1. Januar 2026 bei 3.2% unverändert auf dem tiefen Niveau des Vorjahrs (1.1.2025: 3.2%). Bereinigt um den Anfangsleerstand des im Mai 2025 fertig-gestellten Gewerbeneubaus «Fahrwerk» in Winterthur (ZH) betrug der Leerstand lediglich 2.0%. Nach einem verhaltenen Start hat sich die Nachfrage für das aus Vermarktungssicht anspruchsvolle Flächenangebot spürbar belebt, unter anderem konnte die Schweizerische Post ab Frühling 2026 als Ankermieterin für das Erdgeschoss im «Fahrwerk» gewonnen werden.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 18

10.7%

6.4%

4.0%

3.2%

3.2%

01.01.2022 01.01.2023 01.01.2024 01.01.2025 01.01.2026

Die höhere Bewertung der Liegenschaften geht einher mit einer leicht tieferen Rendite der Immobilien: Die Bruttorendite der Bestandsliegenschaften nahm leicht ab auf 5.3% (2024: 5.5%); die Nettorendite sank auf 4.2% (2024: 4.6%), hauptsächlich auch aufgrund höherer Immobilienaufwendungen im Berichtsjahr.

Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) lag mit 6.5 Jahren per 1. Januar 2026 (1.1.2025: 6.4 Jahre) auf Vorjahresniveau. Bezogen auf die 15 grössten Mieter ging der Wert per 1. Januar 2026 leicht zurück auf 7.1 Jahre (1.1.2025: 7.8 Jahre).

Fortschritte in den laufenden Bau- und Immobilienprojekten

Im Mai 2025 wurde der Bau des befahrbaren Gewerbehauses «Fahrwerk» in Winterthur (ZH) planmässig fertiggestellt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts betrug die Vermietungsquote 61%. Nach Anpassungen im Nutzungskonzept und der gezielten Ansprache neuer Mietergruppen konnte die Nachfrage für das innovative Flächenangebot in der zweiten Jahreshälfte spürbar erhöht werden. Der angestrebte Mieterlös bei Vollvermietung des Gewerbehauses «Fahrwerk» beläuft sich auf CHF 2.3 Mio.

Nachdem in der zweiten Hälfte des Vorjahrs mit dem Bau von 140 Miet- und Stockwerkeigentumseinheiten im Rahmen der zweiten Etappe des Projekts «Chama» in Cham (ZG) begonnen worden war, entwickelte sich die Vermarktung der Eigentumswohnungen mit einem Vermarktungsstand inklusive reservierter Einheiten per Ende 2025 von 71% (55.6% beurkundet, 15.4% reserviert) sehr erfreulich. Im Berichtsjahr resultierte aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen ein Erfolg in der Höhe von CHF 25.0 Mio.; im Vorjahr belief sich der Erfolg aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen aus der ersten Etappe auf CHF 18.1 Mio. Nach dem Vermarktungsstart der Mietwohnungen im Januar 2026 stiessen die Einheiten ebenfalls auf eine ausserordentlich hohe Nachfrage. Das Bauvolumen dieses Projekts beläuft sich auf rund CHF 100 Mio., wobei ein Verkaufserlös für die 73 Eigentumswohnungen von CHF 154 Mio. und ein künftiger jährlicher Mieterlös aus den 67 Mietwohnungen inkl. der Nebenflächen von rund CHF

3.1 Mio. angestrebt wird.

Im Berichtszeitraum wurde beim Wohnhochhaus «Alto» mit Gewerbesockel in Zürich-Altstetten die Bauhöhe von 80 Metern erreicht und mit dem Innenausbau gestartet. Der Bau wird planmässig abgeschlossen, womit der Bezug im März 2026 beginnen kann. Das Investitionsvolumen dieses

Hochhausprojekts beläuft sich auf rund CHF 100 Mio. und die jährlichen Mieterlöse betragen circa CHF

6.3 Mio.

Im ersten Halbjahr 2025 sind auf dem «Campus Reichhold» in Hausen/Lupfig (AG) die Spatenstiche für das Bürogebäude und das Produktions- und Vertriebszentrum für den Mieter «OC Oerlikon» erfolgt. Zusätzlich wurde mit den Vorarbeiten für den Bau eines Datacenters, das die «Global Technical Realty (GTR)» als Baurechtsnehmerin in Eigenregie erstellt, begonnen. Die gesamten Investitio-nen von HIAG in die beiden Projekte «OC Oerlikon» und «GTR» belaufen sich auf knapp CHF 60 Mio. Die erwarteten jährlichen Miet-erträge und Baurechtszinsen betragen rund CHF 3.4 Mio., wovon Baurechtszinsen in der Höhe von CHF 0.5 Mio. p.a. bereits vereinnahmt werden. Die Baubewilligung für ein Operations Center, das ursprünglich für das Schweizer Food-Logistikunternehmen «Saviva» geplant war, ist im ersten Halbjahr 2025 wie erwartet eingetroffen. Nachdem «Saviva» im Jahr 2024 von «Transgourmet» übernommen worden war, stieg die Käuferin jedoch im Berichtszeitraum aus der bestehenden Entwicklungsvereinbarung aus und entschädigte HIAG für alle bisher entstandenen Entwicklungskosten. Für das attraktive Baufeld, das sich besonders für eine künftige Logistiknutzung anbietet, wird nun eine alternative Lösung gesucht.

Beim Projekt «Walzmühlehaus» in Frauenfeld (TG) wurde die umfassende Sanierung und Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Industriegebäudes im November 2025 mit der Schadstoffsanierung gestartet und im Januar 2026 haben die Baumeisterarbeiten begonnen. Hier sollen per Mitte 2027 29 Mietwohnungen und eine Gewerbefläche bezugsbereit sein. Das gesamte Investitionsvolumen dieses Projekts beläuft sich auf rund CHF 29 Mio., der erwartete Mietertrag beträgt CHF 1.0 Mio. p.a.

Auf Basis einer Entwicklungsvereinbarung für den Gewerbebau «Hive 06» auf dem Areal in Meyrin (GE) wurde Ende 2025 mit «NorthC Schweiz AG», die Schweizer Tochtergesellschaft der NorthC Group, einer führenden Rechenzentrumsbetreiberin in Nordwesteuropa, ein Mietvertrag über mehr als 30 Jahre für ein neu zu erstellendes Gebäude zur Datacenter-Nutzung abgeschlossen. Die rechtskräftige Baubewilligung traf Ende 2025 ein. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2026 und die Übergabe an die Mieterin für Ende 2027 geplant. Das gesamte Investitionsvolumen für dieses Projekt beträgt CHF 22 Mio., und die Mieterlöse belaufen sich auf 2.7 Mio. p.a.

Parallel zur Umsetzung der Bauprojekte wurden im Berichtszeitraum wichtige Meilensteine erreicht und die mittel- bis langfristige Projektpipeline konkretisiert. Für das Areal «Schönau» in Wetzikon (ZH) erfolgten für drei Baufelder Baueingaben; für ein weiteres Baufeld wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt mit dem Ziel, das entsprechende Baugesuch im dritten Quartal 2026 einreichen zu können. Auf Basis des Gestaltungsplans für das Areal «Im Farn/Bahnhof» in Niederhasli (ZH) wurde das Baugesuch für die erste Realisierungsetappe mit fünf Wohnhäusern eingereicht. Dieses Teilprojekt umfasst rund 100 Miet- und gegen 70 Eigentumswohnungen mit 2.5 bis 5.5 Zimmern. Zudem entstehen in zwei Gebäuden im Erdgeschoss rund 2’300 m2 Flächen für Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen. Insgesamt erlaubt der Gestaltungsplan bei einem Mindestgewerbeanteil von 20% die Realisierung von rund 350 Miet- und Eigentumswohnungen. Für die Liegenschaften am Kelchweg in Zürich-Altstetten wird zurzeit ein Projekt mit Eigentumswohnungen erarbeitet; die Einreichung des Baugesuchs soll im ersten Halbjahr 2026 erfolgen.

HIAG

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Corporate Governance

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Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 19

Im Zuge der im August 2025 kommunizierten Schärfung der Unternehmensstrategie wird die Projektpipeline laufend analysiert. Dazu gehört, dass Projekte priorisiert und nicht mehr strategiekonforme Objekte insbesondere auch Entwicklungsliegenschaften verkauft werden.

Das geplante offene Investitionsvolumen der sich im Bau befindenden oder kurz vor Baustart stehenden Projekte beträgt rund CHF 140 Mio. Der erwartete Mietertrag aus diesen Projekten beläuft sich auf rund CHF 17 Mio., und aus dem Verkauf von Stockwerkeigentumseinheiten wird ein Erlös in der Höhe von rund CHF 154 Mio. angestrebt.

Die mittelfristige Entwicklungspipeline mit einem offenen Investitionsvolumen von rund CHF 629 Mio. umfasst gegen 153’000 m2 Nutzfläche. Der potenzielle jährliche Mietertrag entspricht über CHF 30 Mio. Aus dem Verkauf von Promotionseinheiten werden rund CHF 191 Mio. erwartet. Langfristig verfügt HIAG im Entwicklungsportfolio über weiteres Investitionspotenzial im Umfang von ca. CHF 1.9 Mrd. Das daraus resultierende Mietertragspotenzial liegt bei ungefähr CHF 90 Mio. und der erwartete Verkaufserlös aus Promotionsprojekten bei rund CHF 550 Mio.

Aufwertung des Bestands- und Entwicklungsportfolios

Die Fortschritte bei den Immobilienprojekten führten im Geschäftsjahr 2025 zu einer Nettoaufwertung des Entwicklungsportfolios um CHF 37.3 Mio. bzw. 4.9% (2024: CHF 29.8 Mio. bzw. 4.2%). Das Bestandsportfolio erfuhr eine Aufwertung in der Höhe von netto CHF 14.2 Mio. bzw. 1.2% (2024: CHF -3.8 Mio. bzw. -0.3%). Die Zinsentwicklung im Berichtszeitraum beeinflusste den Immobilienmarkt und auch die Wertentwicklung der Immobilien positiv. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) reduzierte den Leitzins kontinuierlich, zuletzt im vergangenen Juni auf 0%.

Der vom unabhängigen Immobilienbewerter in den Bewertungen angewandte durchschnittliche reale Diskontierungssatz auf dem Gesamtportfolio reduzierte sich um zehn Basispunkte auf 3.25% (31.12.2024: 3.35%). Der nominale Diskontierungssatz sank um 35 Basispunkte auf 4.29% (31.12.2024:

4.64%).

Wertänderungen in Mio. CHF:

60.5

51.4

26.0

-3.8

16.4

33.5

46.7

15.7

29.8

37.3

14.2

64.3

10.6

1.9

-27.4

25.4

-1.9

2021 2022 2023 2024 2025

Bestandsportfolio

Entwicklungsportfolio

Transaktion

HIAG

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 20

Transaktionssegment profitiert von hoher Immobiliennachfrage

Die nach wie vor hohe Nachfrage nach Immobilien beflügelte im Berichtsjahr auch den Transaktionsmarkt. HIAG profitierte von diesem Momentum und veräusserte einige nicht mehr strategiekonforme Bestands- und Entwicklungsliegenschaften sowie Kleinflächen mit einem Bilanzwert von CHF 81.4 Mio. und einem jährlichen Liegenschaftsertrag in der Höhe von CHF 5.1 Mio. zu Verkaufspreisen, die durchschnittlich um rund 25% über dem Buchwert lagen.

Im Berichtszeitraum wurden zudem drei weitere Entwicklungsliegenschaften und eine Landwirt-schaftsparzelle mit einem Bilanzwert von CHF 15.9 Mio. und jährlichem Liegenschaftsertrag von CHF 1.1 Mio. zu einem im Durchschnitt um rund 40% höher liegenden Preis verkauft. Die Eigentumsübertragung soll im ersten Quartal 2026 vollzogen werden, weshalb der Erfolg erst im Geschäftsjahr 2026 erfasst wird.

Insgesamt betrug der Erfolg aus dem Verkauf von Liegenschaften im Berichtsjahr CHF 18.7 Mio., was eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr darstellt (2024: CHF 2.9 Mio.).

Übertragung des Metall-Recycling-Geschäfts an die Thommen Group vollzogen

Das Metall-Recycling-Geschäft von Jaeger et Bosshard SA auf dem Areal in Lancy (GE) ist nach Erhalt der behördlichen Bewilligung im Berichtszeitraum mit Vollzug per 30. Juni 2025 rückwirkend auf den 1. Januar 2024 auf die Thommen Group, die den Betrieb bereits bisher operativ geführt hatte, übertragen worden. Der Übernahmevertrag hält fest, dass sämtliche für den Betrieb relevanten Aktiven und Passiven übertragen werden und die Thommen Group das gesamte Personal (per 30.6.2025: 10 Personen, per 31.12.2024: 13 Personen) übernimmt. Das betroffene Grundstück und die Gesellschaft Jaeger et Bosshard SA selbst verbleiben im Eigentum von HIAG. Für den betroffenen Teilbereich des Areals ist ein entsprechender Mietvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren mit der Thommen Group abgeschlossen worden. In der Jahresrechnung 2025 von HIAG wurde der Erfolg des Metall-Recycling-Geschäfts in der Höhe von CHF 0.6 Mio., der der Thommen Group nach Vollzug rückwirkend vergütet wurde, entsprechend erfasst (2024: CHF 1.1 Mio.).

Übriger Betriebsertrag sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwand entsprechen den Erwartungen

Der übrige Betriebsertrag in der Höhe von CHF 6.2 Mio. (2024: CHF 9.3 Mio.) ist weitgehend durch das Metall-Recycling-Geschäft der Tochtergesellschaft Jaeger et Bosshard SA getrieben. Da das Geschäft wie vorstehend beschrieben rückwirkend per 1. Januar 2024 mit Vollzug per 30. Juni 2025 auf die Thommen Group übertragen wurde, ist der Erfolg aus dem Metall-Recycling-Geschäft über den sonstigen Verwaltungsaufwand ausgebucht (CHF 0.6 Mio.) worden.

Der Aufwand für Unterhalt und Reparaturen sowie der Betriebsaufwand der Immobilienanlagen sum-mierten sich im Berichtsjahr auf CHF 11.5 Mio. und waren damit höher als im Vorjahr (2024: CHF 7.8 Mio.). Mit 14.8% (2024: 10.3%) des Liegenschaftsertrags lag der Immobilienaufwand im Berichtsjahr am oberen Rand der üblichen Schwankungsbandbreite. Die Baurechtszinsen in der Höhe von CHF 1.0 Mio. (2024: CHF 0.9 Mio.) entsprachen dem Vorjahresniveau.

Der direkte Aufwand aus dem Verkauf der Stockwerkeigentumseinheiten der zweiten Etappe auf dem Areal in Cham (ZG) beträgt CHF 39.4 Mio. (2024: CHF 30.9 Mio.) und bemisst sich wie der Ertrag aus Promotionen am Verkaufsstand und am Projektfortschritt, die per Ende 2025 bei 55.6% bzw. 75.3% lagen. Der Aufwand im Vorjahr betraf das Promotionsprojekt der ersten Etappe auf demselben Areal, das im Jahr 2024 fertiggestellt und verkauft wurde.

Der Materialaufwand in der Höhe von CHF 2.9 Mio. (2024: CHF 5.1 Mio.) stand im Zusammenhang mit dem Metall-Recycling-Geschäft von Jaeger et Bosshard SA, weshalb hierzu auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen wird.

Per Bilanzstichtag beschäftigte die HIAG-Gruppe insgesamt 81 Mitarbeitende (31.12.2024: 93 Mitarbeitende), entsprechend 73.9 Vollzeitstellen (FTE) (31.12.2024: 86 FTE). Die Reduktion der Anzahl Mitarbeitenden im Vergleich zum Vorjahr ist primär auf den Übertrag des Metall-Recycling-Geschäfts von Jaeger et Bosshard SA an die Thommen Gruppe zurückzuführen. Der Personalaufwand lag mit CHF

16.8 Mio. auf Vorjahresniveau (2024: CHF 16.7 Mio.).

Die Abnahme des Beratungs- und Dienstleistungsaufwands sowie des sonstigen Verwaltungsaufwands im Berichtsjahr auf CHF 6.8 Mio. (2024: CHF 7.4 Mio.) erklärt sich hauptsächlich mit der vorstehend erwähnten Ausbuchung des Erfolgs aus dem Metall-Recycling-Geschäft.

Rekordergebnis – EBIT und Reingewinn deutlich gesteigert

Das EBIT von CHF 138.8 Mio. (2024: CHF 93.3 Mio.) wurde im Vergleich zum Vorjahr um 48.8% deutlich gesteigert. Dazu beigetragen haben die Zunahme der Mieterträge, die Erfolge im Transaktionsgeschäft und über den Erwartungen liegende Fortschritte bei der Vermarktung der Eigentumswohnungen im zweiten Promotionsprojekt in Cham sowie die Neubewertungserfolge, getrieben durch Fortschritte in den Projektentwicklungen.

Die Finanzierungen profitierten vom aktuellen Zinsumfeld, das von tiefen Zinsen geprägt ist. Das Finanzergebnis lag mit CHF 15.2 Mio. (2024: CHF 16.5 Mio.) um 7.9% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs, was vorwiegend auf die Wertberichtigung eines Aktivdarlehens im Vorjahr zurückzuführen ist.

Die im Berichtsjahr steuerlich anrechenbaren Verlustvorträge ermöglichten auch im Berichtszeitraum verhältnismässig tiefe Ertragssteuern. Der Steueraufwand in der Höhe von CHF 8.5 Mio. (2024: CHF 1.6 Mio.) ergibt eine Steuerrate berechnet auf dem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 6.9% (2024: 2.1%). Bis Ende des Geschäftsjahrs 2025 wurden damit alle wesentlichen Verlustvorträge steuerlich geltend gemacht und aufgebraucht.

HIAG kann für das Jahr 2025 mit einem Reingewinn von CHF 115.1 Mio. ein Rekordergebnis präsentieren, das um 53.1% deutlich über dem Vorjahr liegt (2024: CHF 75.2 Mio.). Bereinigt um die Neubewertungseffekte lag der Reingewinn mit CHF 68.7 Mio. um 32.5% höher als im Vorjahresvergleich.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 21

Portfoliowert gesteigert – Investitionen und Neubewertungen kompensieren Devestitionen

Die Investitionen in die Immobilienprojekte und der positive Effekt der Neubewertungen im Berichtsjahr kompensierten den Einfluss der Devestitionen, und der Wert des Immobilienportfolios nahm um 2.3% respektive CHF 44.5 Mio. auf CHF 2.006 Mrd. (31.12.2024: CHF 1.961 Mrd.) zu.

700

575

560

70

455

510

Veränderung Portfoliowert in Mio. CHF

Finanzierungsstruktur in Mio. CHF:

793

780

770

780

820

Grosse finanzielle Flexibilität

Am 3. Januar 2025 lancierte HIAG im Rahmen ihres «Green Financing Frameworks» ihren ersten Green Bond über CHF 100 Mio. mit einer Laufzeit von 5.3 Jahren und einem Coupon von 1.42%. Per Bilanzstichtag waren insgesamt vier Anleihen mit einem Gesamtvolumen von CHF 510 Mio. emittiert (31.12.2024: CHF 410 Mio.). Nach dem Bilanzstichtag konnte am 15. Januar 2026 ein zweiter Green Bond platziert werden, wiederum über CHF 100 Mio., mit einer siebenjährigen Laufzeit bis 2033 und einem Coupon von 1.34%.

Von der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten, kommittierten Syndikatskreditlinie über CHF 500 Mio. waren mit CHF 200 Mio. per 31. Dezember 2025 rund 40% beansprucht. Damit verfügt HIAG weiterhin über einen komfortablen Finanzierungsspielraum für Investitionen und Akquisitionen. Das ausstehende Hypothekarvolumen beträgt unverändert CHF 70 Mio. Für kurzfristige Finanzierungen nutzt HIAG auch Private Placements, wobei per Stichtag keine ausstehend waren (31.12.2024: CHF 45 Mio.).

Für das aktive Zinsmanagement setzt HIAG auch Zinssatzswaps ein, wobei stets auf ein ausgeglichenes Fälligkeitsprofil geachtet wird. Das Volumen der ausstehenden Zinssatzswaps beträgt per 31.12.2025 CHF 140 Mio. (31.12.2024: CHF 200 Mio.).

31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

93

245

70

150

245

70

200

Anleihen/Private Placements

Hypotheken

Syndikatskredit

Der durchschnittliche Zinssatz der Finanzverbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum mit 1.7% leicht tiefer als im Vorjahr (2024: 1.8%). Die gewichtete Zinsbindung per Bilanzstichtag betrug 2.2 Jahre (31.12.2024: 2.6 Jahre) und die gewichtete Kapitalbindung 2.5 Jahre (31.12.2024: 3.0 Jahre).

Der Loan-to-Value (LTV) betrug Ende 2025 brutto 38.9% (31.12.2024: 39.3%) und netto unverändert 37.3% (31.12.2024: 37.3%), was genügend Finanzierungsspielraum offenlässt und deutlich unter der selbst definierten LTV-Obergrenze von 45% liegt.

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 22

44.5%

39.6%

42.6%

40.9%

41.1%

39.8%

39.3%

37.3%

38.9%

37.3%

31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

LTV-Ratio brutto

LTV-Ratio netto

Nach einer Ausschüttung an die Aktionärinnen und Aktionäre im ersten Halbjahr 2025 von CHF 33.3 Mio. verfügte HIAG am Stichtag mit 57.0% (31.12.2024: 55.2%) weiterhin über eine komfortable Eigenkapitalquote.

52.0%

53.1%

53.9%

55.2%

57.0%

31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2025

‌HIAG‌

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Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 23

Corporate Governance

Corporate Governance 23

Grundsätze 24

Verwaltungsrat 28

Geschäftsleitung 35

Weitere Informationen 38

Vergütungsbericht 42

Bericht der Revisionsstelle zum Vergütungsbericht 51

HIAG

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Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 24

Corporate Governance

  1. ‌Grundsätze

    HIAG bekennt sich zu einer verantwortungsbewussten und wertorientierten Führung und Kontrolle des Unternehmens. Dabei ist Corporate Governance eine zentrale Voraussetzung, um strategische Unternehmensziele zu erreichen und nachhaltig Werte für Aktionärinnen und Aktionäre sowie für alle weiteren Interessengruppen zu schaffen. Die wichtigsten Elemente der Corporate Governance von HIAG sind eine klar definierte Kompetenzverteilung zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung, die Wahrung der Aktionärsinteressen und die transparente Information der Öffentlichkeit.

    Der vorliegende Bericht zur Corporate Governance enthält die Angaben gemäss der Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance der SIX Exchange Regulation (RLCG) und folgt im Wesentlichen deren Struktur. Wo nichts anderes vermerkt ist, erfolgen die Aussagen per 31. Dezember 2025. Die Prinzipien und Regeln von HIAG zur Corporate Governance sind in erster Linie in den Statuten und im Organisationsreglement festgelegt.

    Besonderes Augenmerk gilt den Verhaltenskodizes, in denen sich HIAG ausdrücklich zu umfassender Integrität sowie zur Beachtung der Gesetze und aller weiteren externen und internen Vorschriften bekennt. Von allen Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und deren Subunternehmen wird erwartet, dass sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, mit Menschen, Gesellschaft und Umwelt rücksichtsvoll umgehen, die geltenden Regeln befolgen und integer sind.

    Die Dokumente sind unter folgendem Link abrufbar:

    Mehr Dokumente zu Corporate Governance

  2. Gruppenstruktur und Aktionariat

    1. Gruppenstruktur

      1. Operative Gruppenstruktur (interne Führungsstruktur)

        Das folgende Organigramm zeigt die operative Gruppenstruktur per 31. Dezember 2025.

Vergütungs- und Nominationsausschuss

Revisions- und Risikomanagementausschuss

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Leiter Entwicklung/ Realisation

Leiterin Portfolio/ Transaktionen

Die Aufsicht über die HIAG-Gruppe wird durch den Verwaltungsrat und die operative Führung durch die Geschäftsleitung wahrgenommen. Der CEO ist für die Geschäftsführung der HIAG-Gruppe zuständig. Unter seiner Führung befasst sich die Geschäftsleitung mit allen gruppenrelevanten Themen, entscheidet im Rahmen ihrer Kompetenzen und stellt Anträge an den Verwaltungsrat. Die Geschäftsleitung bestand im Berichtszeitraum aus dem CEO, dem CFO, dem General Counsel, dem Leiter Entwicklung und Realisation sowie der Leiterin Portfolio und Transaktionen. Der CEO zeichnet verantwortlich für die Bereiche Geschäftsleitung, Human Resources und Investor Relations. Der CFO ist verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Kommunikation, IT sowie Nachhaltigkeit und Risikomanagement. Der General Counsel regelt die rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten der HIAG-Gruppe. Der Leiter Entwicklung und Realisation verantwortet den Bereich Areal-/Projektentwicklung (inkl. Baumanagement) und die Leiterin Portfolio und Transaktionen den Bereich Portfolio-/Asset-Management und Transaktionen. Zusätzliche Informationen zu den drei Bereichen des Geschäftsmodells Arealentwicklung, Portfolio-

/Asset-Management (Bestand) und Transaktionen finden sich im Kapitel Segmentberichterstattung im Anhang zum konsolidierten Jahresabschluss auf Seite 57 dieses Geschäftsberichts.

Veränderungen in der Gruppenstruktur

Im Geschäftsjahr 2025 fanden keine Veränderungen in der Gruppenstruktur (interne Führungsstruktur) statt.

HIAG

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Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 25

      1. Kotierte Gesellschaften

        Die Muttergesellschaft der HIAG-Gruppe ist die HIAG Immobilien Holding AG.

        Die Verteilung der Aktien am 31. Dezember 2025 setzte sich wie folgt zusammen:

        Nicht

        Total

        Anzahl eingetragene

        Eingetragene

        Eingetragene

        eingetragene ausgegebene

        Gesellschaft HIAG Immobilien Holding AG

        Namenaktien

        Aktionäre

        Aktien

        Sitz

        Basel, Schweiz

        Anzahl

        %

        Anzahl

        Aktien

        Anzahl

        Aktien

        Kotierung

        SIX Swiss Exchange, Zürich

        1 bis 100

        487

        36.1%

        23’589

        0.2%

        Börsenkapitalisierung 31. Dezember 2025

        CHF 1’199.6 Mio.

        101 bis 1’000

        636

        47.1%

        227’782

        2.3%

        Symbol

        HIAG

        1’001 bis 10’000

        164

        12.1%

        544’351

        5.4%

        Valor

        23’951’877

        10’001 bis 100’000

        54

        4.0%

        1’557’455

        15.4%

        ISIN

        CH0239518779

        100’001 bis 1’000’000

        6

        0.4%

        1’314’479

        13.0%

        1’000’001 und mehr

        3

        0.2%

        5’460’921

        54.0%

        % ausgeg.

        Aktien

        % ausgeg.

        Aktien

        Die Kennzahlen zur Aktie der HIAG Immobilien Holding AG sind in den «Aktieninformationen» des vorliegenden Geschäftsberichts ab Seite 12 zu finden.

      2. Nicht kotierte Gesellschaften

        Zum Konsolidierungskreis gehören ausser der HIAG Immobilien Holding AG ausschliesslich nicht kotierte Gesellschaften. Die zum Konsolidierungskreis der Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften sind mit Firmensitz, Aktienkapital und Beteiligungsquote im Anhang der konsolidierten Jahresrechnung ab Seite 58 aufgeführt.

    1. Aktionariat

      Am 31. Dezember 2025 waren im Aktienregister der HIAG Immobilien Holding AG 1’350 Aktionärinnen und Aktionäre (Vorjahr: 1’169) mit Stimmrecht eingetragen. Von den total ausgegebenen Aktien befanden sich 0.05% (Vorjahr: 0.17%) eigene Aktien bei der HIAG Immobilien Holding AG.

      Total eingetragene

      Aktionäre/Aktien

      1’350

      100.0%

      9’128’577

      90.2%

      Total nicht eingetragene

      Aktien

      991’023

      9.8%

      Total – – 9’128’577 – 991’023 – 10’119’600

      Eingetragene Aktionäre und Aktien

      Eingetragene Aktionäre

      Eingetragene

      Aktien

      Anzahl

      %

      Anzahl

      %

      Natürliche Personen

      1’119

      82.9%

      701’078

      7.7%

      Juristische Personen

      54

      4.0%

      5’674’184

      62.2%

      Pensionskassen

      45

      3.3%

      761’484

      8.3%

      Versicherungen

      9

      0.7%

      110’752

      1.2%

      Fonds

      83

      6.1%

      1’590’685

      17.4%

      Übrige Stiftungen

      27

      2.0%

      117’694

      1.3%

      Banken

      10

      0.7%

      126’200

      1.4%

      Öffentlich-rechtliche Körperschaften

      3

      0.2%

      46’500

      0.5%

      Total

      1’350

      100.0%

      9’128’577

      100.0%

      Schweiz

      1’231

      91.2%

      8’847’660

      96.9%

      Europa (ohne Schweiz)

      110

      8.1%

      231’013

      2.5%

      Nordamerika

      7

      0.5%

      49’374

      0.5%

      Andere Länder

      2

      0.1%

      530

      0.0%

      Total

      1’350

      100.0%

      9’128’577

      100.0%

      Quelle: SIX Exchange Regulation/Bedeutende Aktionäre

      HIAG

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      Jahresrechnung Holding 26

      1. Bedeutende Aktionäre

        Die nachstehende Tabelle zeigt den Stand der bedeutenden Aktionäre, die 3% oder mehr des Aktienkapitals der HIAG Immobilien Holding AG halten, gemäss der «Übersicht über bedeutende Aktionäre» von SIX Exchange Regulation. Die Werte gemäss dem Aktienregister der HIAG Immobilien Holding AG per 31. Dezember 2025 finden sich im konsolidierten Abschluss auf Seite 73 und in der Jahresrechnung der HIAG Immobilien Holding AG auf Seite 97.

        Aktionär

        Anzahl Aktien

        Stimmrechtsanteil

        Quelle

        Aktionärsgruppe¹, bestehend aus:

        5’521’882

        54.6%

        Mitteilung vom

    2. Dispobestand

      Per 31. Dezember 2025 betrug der Dispobestand 9.79% (Vorjahr: 9.57%) des gesamten Aktienkapitals.

    3. Kreuzbeteiligungen

      Per 31. Dezember 2025 bestanden keine Kreuzbeteiligungen.

  1. Kapitalstruktur per 31. Dezember 2025

    24.12.2022

    SFAG Holding AG²

    in CHF

    31.12.2025

    31.12.2024

    31.12.2023

    Grisgros Beteiligungs AG³

    Ordentliches Aktienkapital (nominal)

    10’119’600

    10’119’600

    10’119’600

    BraCHe Beteiligungs AG⁴

    Kapitalband (nominal)

    1’011’960

    1’011’960

    UBS Fund Management (Switzerland) AG

    448’350

    5.3%

    Mitteilung vom

    Bedingtes Aktienkapital (nominal)

    350’000

    350’000

    350’000

    15.09.2021

    Anzahl Eigene Aktien

    4’891

    16’729

    11’350

    Basellandschaftliche Pensionskasse

    303’508

    3.0%

    Mitteilung vom 06.02.2024

    3.2 Bedingtes Kapital

    1. Kapital

      1 Die Mitglieder dieser Aktionärsgruppe bilden gemäss Aktionärsbindungsvertrag vom 6. Dezember 2022 eine Gruppe im Sinne von Art. 121 FinfraG.

      2 Die SFAG Holding AG wird durch Felix Grisard beherrscht.

      3 Die Grisgros Beteiligungs AG wird durch Andrea Grisard beherrscht.

      4 Die BraCHe Beteiligungs AG wird durch Salome Grisard Varnholt beherrscht.

      Zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. Dezember 2025 wurden keine Änderungen mitgeteilt und auf der Website der SIX Exchange Regulation publiziert.

      Die Offenlegungsmeldungen an die HIAG Immobilien Holding AG und die SIX Swiss Exchange AG im Zusammenhang mit Aktionärsbeteiligungen an der HIAG Immobilien Holding AG werden auf der elektronischen Veröffentlichungsplattform der SIX Swiss Exchange AG publiziert und können mittels Such-maske über den folgenden Link abgefragt werden:

      Zur Übersicht Bedeutende Aktionäre der SIX Exchange Regulation

      2.2.2 Management-Transaktionen

      Erfolgte Management-Transaktionen werden auf der Homepage der SIX Exchange Regulation publiziert und sind unter folgendem Link abrufbar:

      Zur Übersicht Management-Transaktionen der SIX Exchange Regulation

      Das bedingte Aktienkapital ist in Art. 3a der Statuten geregelt.

      Art. 3a Das Aktienkapital der Gesellschaft wird gemäss Art. 3a der Statuten um maximal CHF 350’000 erhöht durch Ausgabe von höchstens 350’000 voll zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1.00 infolge der Ausübung von Options- oder ähnlichen Rechten, die Mitarbeitern, Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungsplänen eingeräumt werden. Der Verwaltungsrat erlässt in Zusammenarbeit mit dem Vergütungs- und Nominationsausschuss die entsprechenden Mitarbeiterbeteiligungspläne.

      1. Kapitalband

        Das Kapitalband ist in Art. 3b der Statuten geregelt.

        Art. 3b Der Verwaltungsrat ist gemäss Art. 3b der Statuten ermächtigt, bis zum 17. April 2029 das Aktienkapital bis zu einer Obergrenze von CHF 11’131’560 durch die Ausgabe von 1’011’960 voll liberierten Namenaktien im Nennwert von CHF 1.00 zu erhöhen. Der Erwerb und die Übertragung der neuen Aktien unterliegen den Beschränkungen gemäss Statuten.

        Der genaue Wortlaut der Statutenbestimmungen zum bedingten Kapital und zum Kapitalband sind in den Statuten der HIAG Immobilien Holding AG ersichtlich und auf der Website von HIAG unter dem folgenden Link abrufbar:

        Zu den Statuten der HIAG Immobilien Holding AG

        HIAG

        Geschäftsbericht 2025

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        Jahresrechnung Holding 27

      2. Kapitalveränderungen

        Im Geschäftsjahr 2025 fanden keine Kapitalveränderungen statt. Das Aktienkapital der HIAG Immobilien Holding AG hat sich in den letzten drei Jahren wie folgt verändert:

        Anzahl Namenaktien

        Nominalwert pro Aktie in CHF

        Nominalwert

        in CHF

        Ausgegebenes, voll einbezahltes Aktienkapital

        31. Dezember 2023

        10’119’600

        1.00

        10’119’600

        Ausgegebenes, voll einbezahltes Aktienkapital

        31. Dezember 2024

        10’119’600

        1.00

        10’119’600

        Ausgegebenes, voll einbezahltes Aktienkapital

        31. Dezember 2025

        10’119’600

        1.00

        10’119’600

        Gesetzliche Kapitalreserve

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        1’610

        31. Dezember 2024

        2’024

        31. Dezember 2025

        2’024

        Gesetzliche Reserve (Reserven aus Kapitaleinlagen)

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        148’551

        31. Dezember 2024

        125’046

        31. Dezember 2025

        94’737

        Gesetzliche Gewinnreserve

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        7’450

        31. Dezember 2024

        97

        31. Dezember 2025

        76

        Bilanzgewinn

        in TCHF

        31. Dezember 2023

        828

        31. Dezember 2024

        3’010

        31. Dezember 2025

        533

      3. Aktien sowie Partizipations- und Genussscheine

        Das Aktienkapital der HIAG Immobilien Holding AG ist voll liberiert und beträgt CHF 10’119’600. Es ist eingeteilt in 10’119’600 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 1.00. Jede Namenaktie entspricht einer Stimme und ist dividendenberechtigt. Unter Ziffer 7 auf Seite 38 ist die Stimmberechtigung erläutert. Vorzugsrechte und ähnliche Berechtigungen bestehen keine.

        Per 31. Dezember 2025 waren keine Partizipationsscheine und keine Genussscheine ausgegeben.

      4. Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee-Eintragungen

        Der Verwaltungsrat führt ein Aktienbuch, in das die Eigentümer, Nutzniesser und Nominees mit Namen, Adresse und Staatsangehörigkeit sowie bei juristischen Personen mit Sitz eingetragen werden. Im Verhältnis zur Gesellschaft wird als Aktionär, Nutzniesser oder Nominee nur anerkannt, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Erwerber von Aktien werden auf Gesuch als Aktionäre mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen, sofern sie ausdrücklich erklären, diese Aktien im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erworben zu haben. Art. 685d Abs. 3 OR bleibt vorbehalten. Personen, die im Eintragungsgesuch nicht ausdrücklich erklären, die Aktien für eigene Rechnung zu halten (nachstehend «Nominees»), werden bis maximal 2% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen. Über dieses Limit hinaus werden Aktien von Nominees nur dann mit Stimmrecht eingetragen, wenn der betreffende Nominee die Namen, Adressen, Staatsangehörigkeiten und Anzahl Aktien derjenigen Personen bekannt gibt, für deren Rechnung er 0.5% oder mehr des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals hält. Nominees, die untereinander kapital- oder stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind oder die im Hinblick auf eine Umgehung der Bestimmungen über die Nominees koordiniert vorgehen, gelten als ein Nominee. Der Verwaltungsrat kann die Eintragung eines Aktionärs, Nutzniessers oder Nominees ablehnen, wenn die Eintragung zur Verunmögli-chung des durch die Anerkennung des Erwerbers von der Gesetzgebung geforderten Nachweises über die Zusammensetzung des Aktionärskreises (Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland, BewG) führen würde. Die Gesellschaft kann nach Anhörung des Betroffenen Eintragungen im Aktienbuch streichen, wenn diese durch falsche Angaben zustande gekommen sind. Der Erwerber muss über die Streichung sofort informiert werden.

      5. Wandelanleihen und Optionen

      HIAG hat keine ausstehenden Wandelanleihen und Optionen.

      HIAG

      Geschäftsbericht 2025

      Einleitung

      Lagebericht

      Corporate Governance

      Finanzbericht

      Liegenschaftsspiegel

      Jahresrechnung Holding 28

  2. ‌Verwaltungsrat

    Die Aufgaben des Verwaltungsrats der HIAG Immobilien Holding AG richten sich nach dem Schweizerischen Obligationenrecht (OR) sowie nach den Statuten und dem Organisationsreglement der Gesellschaft, die unter folgendem Link abrufbar sind:

    Zum Organisationsreglement und den Statuten der HIAG Immobilien Holding AG

    1. Mitglieder des Verwaltungsrats

Der Verwaltungsrat der HIAG Immobilien Holding AG besteht gemäss Art. 16 der Statuten aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Am 31. Dezember 2025 setzte sich der Verwaltungsrat aus sechs mehrheitlich unabhängigen Mitgliedern zusammen. Als unabhängig gelten im Sinne des Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance von economiesuisse nicht-exekutive Mitglieder des Verwaltungsrats, die der Geschäftsführung nie oder vor mehr als drei Jahren angehört haben und die mit der Gesellschaft in keinen oder nur verhältnismässig geringfügigen geschäftlichen Beziehungen stehen. Im Berichtsjahr war mit Ausnahme von Dr. Jvo Grundler, General Counsel, kein Mitglied des Verwaltungsrats exekutiv für HIAG tätig. Es existieren keine Kreuzverflechtungen.

Die nachfolgende Aufstellung vermittelt einen Überblick über die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der HIAG Immobilien Holding AG am 31. Dezember 2025. Sämtliche Mitglieder sind bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt.

Name

Nationalität

Jahrgang

Funktion

Amtsantritt

Exekutiv

Unabhängig

Dr. Felix Grisard

Schweiz

1968

Präsident

2009

nein

ja

Revisions- und Risikomanagementausschuss

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Balz Halter

Schweiz

1961

Vizepräsident

2019

nein

ja

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss (Vorsitz)

Vergütungs- und Nominationsausschuss

Salome Grisard Varnholt

Schweiz

1966

Mitglied

2009

nein

ja

Vergütungs- und Nominationsausschuss (Vorsitz)

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Dr. Jvo Grundler

Schweiz

1966

Mitglied

2017

ja

nein

Anja Meyer

Schweiz

1967

Mitglied

2021

nein

ja

Vergütungs- und Nominationsausschuss

Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss

Micha Blattmann

Schweiz

1973

Mitglied

2023

nein

ja

Revisions- und Risikomanagementausschuss (Vorsitz)

HIAG

Geschäftsbericht 2025

Einleitung

Lagebericht

Corporate Governance

Finanzbericht

Liegenschaftsspiegel

Jahresrechnung Holding 29

Dr. Felix Grisard (CH) Präsident des Verwaltungsrats

Ausbildung

Dr. oec. Universität St. Gallen, OPM Harvard Business School

Beruflicher Hintergrund

2002 – 2010 CEO HIAG-Gruppe

1998 – 2001 COO HIAG-Gruppe

1996 – 1998 Boston Consulting Group

Frühere Tätigkeiten für die HIAG Holding Gruppe

2019 Geschäftsführer ad interim

29. April bis 31. Dezember 2019

2002 – 2010 CEO HIAG-Gruppe

1996 – 2001 COO HIAG-Gruppe

Schlüsselkompetenzen

  • Führung in Management/VR kotierte Gesellschaft

  • Immobilienentwicklung (Entwicklung, Verwaltung)

  • Innovation/Digitalisierung

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    Balz Halter (CH)

    Vizepräsident des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    Dipl. Bau-Ing. ETH Zürich, lic. iur. Universität Zürich, Stanford Executive Program, USA

    Beruflicher Hintergrund

    1986 – heute Präsident des Verwaltungsrats

    der Halter Gruppe, Zürich

    Schlüsselkompetenzen

  • Immobilienentwicklung (Entwicklung, Verwaltung)

  • Innovation/Digitalisierung

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    Salome Grisard Varnholt (CH) Mitglied des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    Dipl. Architektin ETH/SIA, Zürich

    Beruflicher Hintergrund

    1999 – heute Architekturbüro grisard’architektur, Zürich

    1999 – 2002 Assistenz bei Prof. Dominique Perrault, ETH Zürich

    1991 – 1998 Mitarbeit bei Herzog & de Meuron, Basel, Richter & Dahl Rocha, Lausanne, Burkhard Meyer, Baden

    Schlüsselkompetenzen

  • Immobilienentwicklung (Entwicklung, Verwaltung)

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    HIAG

    Geschäftsbericht 2025

    Einleitung

    Lagebericht

    Corporate Governance

    Finanzbericht

    Liegenschaftsspiegel

    Jahresrechnung Holding 30

    Dr. Jvo Grundler (CH) Exekutives Mitglied des

    Verwaltungsrats, General Counsel

    Ausbildung

    Dr. iur. Universität St. Gallen, Rechtsanwalt,

    LL. M. University of Cambridge, UK

    Beruflicher Hintergrund

    2017 – heute General Counsel HIAG Immobilien Holding AG 2017 – heute Partner bei einer Zürcher Wirtschaftskanzlei 2002 – 2017 Rechtsberater und Partner Ernst & Young, u. a.

    Leiter der Rechtsberatung und General Counsel

    2000 – 2002 Rechtsberater bei Andersen Legal

    1993 – 2000 Zürcher Wirtschaftskanzlei

    Schlüsselkompetenzen

  • Führung in Management/VR kotierte Gesellschaft

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

    Anja Meyer (CH)

    Mitglied des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    Intensivstudium KMU-HSG, Handelsdiplom der Kantonsschule Luzern

    Beruflicher Hintergrund

    2009 – heute Inhaberin und Delegierte des Verwaltungsrats der smeyers Holding AG, Luzern

    2002 – 2008 Serimo Immobiliendienste AG, Mitglied der Geschäftsleitung – Leiterin Vermarktung

    1995 – 2002 Regus Plc., Business Development Director, Schweiz und Österreich

    Schlüsselkompetenzen

  • Innovation/Digitalisierung

  • Finanzen (Immobilieninvestitionen)/Risikomanagement

  • Erfahrung Schweizer Immobilienmarkt

  • Nachhaltigkeit

    Micha Blattmann (CH) Mitglied des Verwaltungsrats

    Ausbildung

    lic. iur. Universität Zürich, LL.M. UCLA Los Angeles, Rechtsanwalt

    Beruflicher Hintergrund

    2013 – heute Gründungspartner bei Vicenda Group AG, Baar, Rechtsanwalt in eigener Kanzlei, Neuheim

    2011 – 2013 Equity/Fixed Income Capital Market Team bei Merrill Lynch Investment Bank, London/Zürich

    2009 – 2011 Global Family Office Group bei UBS Wealth Management, Zürich

    2005 – 2011 Equity Derivatives Capital Market Team bei UBS Investment Bank, Zürich

    2001 – 2005 Kapitalmarktanwalt bei Bär & Karrer, Zürich, Andersen Legal, Zürich

    Schlüsselkompetenzen

  • Führung in Management/VR kotierte Gesellschaft

  • Finanzen/Risikomanagement

  • M&A/Recht

Quelle: ch.marketscreener.com

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Schweizer Hypotheken: eine attraktive Anlagemöglichkeit für Pensionskassen | Immobilien | Themen

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Samuel Eberhard, Kundenbetreuer, AXA Asset Management. (Bild pd)

Aufgrund ihrer vielversprechenden Renditeerwartungen sind Schweizer Hypothekaranlagen bei Pensionskassen beliebt. Samuel Eberhard, Kundenbetreuer AXA Asset Management, erläutert im Interview die Vorzüge dieser Anlageklasse sowie den Unterschied zu Obligationen.

Herr Eberhard, wieso sollten Vorsorgewerke in eine Hypotheken-Anlagestiftung investieren?

Die Renditeerwartung ist höher als bei den klassischen Schweizer Obligationenindizes. Auch bei steigendem Zinsniveau beträgt die Mehrrendite von Hypotheken gegenüber Schweizer Staatsobligationen rund ein Prozentpunkt und ist somit ausschlaggebend für das Investitionsinteresse.

Obwohl die Zinsen sich wieder im positiven Bereich bewegen, ist die Mehrrendite bei Investitionen in Hypotheken gegenüber Obligationen geblieben. Dieser Renditeaufschlag ist über die Dauer konstant zu beobachten (siehe Grafik).

Zusätzlich führen Hypotheken zu einer Risikoreduktion, da der Schuldnerkreis breiter diversifiziert wird. Zusammen mit der höheren erwarteten Rendite verbessert sich dadurch das Rendite-Risiko-Profil des Gesamtportfolios.

Hypotheken erzeugen durch regelmässige Zinszahlungen konstante Cashflows. Diese Cashflows lassen sich – je nach Liquiditätsbedarf der Pensionskasse – beispielsweise für Rentenzahlungen, Rebalancings etc. verwenden oder, je nach Anbieter, automatisch und kostenneutral reinvestieren.

Zinsentwicklung bei 10-jährigen CHF-Hypotheken und 10-jährigen CHF-Staatsanleihen vom 31.12.2008 bis zum 29.09.2023

Hypotheken können gemäss BVV2 der Obligationenquote Schweiz zugewiesen werden. Und doch sind sie nicht direkt mit Obligationen vergleichbar. Was sind die Unterschiede?

Der Hauptunterschied ist, dass bei Investitionen in Hypotheken eine zusätzliche Sicherheit vorhanden ist: die mit der Hypothek finanzierte und verpfändete Immobilie. Jedoch sind Hypotheken im Vergleich zu klassischen Obligationen weniger liquide. Das heisst – beispielsweise bei der Anlagestiftung AXA Vorsorge Hypotheken Schweiz –, dass unter den üblichen Umständen monatlich investiert werden kann, bei Rücknahmen jedoch eine Ankündigungsfrist von drei Monaten besteht.

Welche Kriterien sollten Pensionskassen bei Investitionen in Hypotheken beachten?

Ein wichtiges Kriterium bei Investitionen in Hypotheken ist die Duration. In der Anlagestiftung AXA Vorsorge Hypotheken Schweiz werden die Hypotheken zum Marktwert und basierend auf den aktuellen Marktzinsen bewertet, wie wir dies auch von Obligationen kennen. Durch Zinsänderungen entstehen also auch bei Hypothekeninvestitionen entsprechende Schwankungen im Portfolio.

Ebenso sollten Investorinnen und Investoren darauf achten, dass die Cash-Quote im eingesetzten Produkt nicht zu hoch ist, welche Arten von Liegenschaften finanziert werden, wo sich diese befinden und wie sie genutzt werden. Beispielsweise werden Wohnliegenschaften im Vergleich zu Gewerbeliegenschaften als risikoärmer eingestuft. Als weiteres Kriterium sollten die Belehnungsquoten berücksichtigt werden. Dies ist wichtig, um die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Hypothek zu bestimmen und das Risiko zu kalkulieren.

Können Sie uns die Ausfallwahrscheinlichkeit von Hypotheken näher erläutern?

Bei Schweizer Staatsanleihen ist die Schuldnerin die Eidgenossenschaft, bei einer Unternehmensanleihe ist es die jeweilige Firma. Schweizer Staatsanleihen gelten als sicher, da ihre Ausfallwahrscheinlichkeit als sehr tief eingeschätzt wird.
Bei Hypotheken ist der Schuldner der individuelle Kreditnehmende. Zusätzlich dient die Liegenschaft als Sicherheit. Um das Risiko eines Ausfalls zu minimieren, sind daher die Anforderungen, die der Hypothekenanbieter an die Kreditnehmenden stellt, sowie die Qualität der finanzierten Liegenschaft entscheidend.

Von welchen Anforderungen sprechen wir da?

Bei der AXA erfolgt die Hypothekarvergabe nach hohen Sicherheitsstandards, was sich in einer selektiven Auswahl der Schuldnerinnen und Schuldner widerspiegelt. Beispielsweise kann ein BVG-Vorbezug nur getätigt werden, wenn zuvor mindestens 20 Prozent Eigenkapital bereitgestellt wurden. Auch finanziert die AXA vorwiegend selbstgenutzte Wohnliegenschaften und schliesst beispielsweise Luxusobjekte, Ferienhäuser und Industrieobjekte ganz aus.

Weitere Informationen zur Anlagestiftung AXA Vorsorge Hypotheken Schweiz finden Sie hier.

Disclaimer: Die hier von der AXA Schweiz bereitgestellten Informationen dienen Werbezwecken und richten sich an professionelle Anlegerinnen und Anleger nach Schweizer Recht. Es liegt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf von Anlageinstrumenten vor. Die hier enthaltenen Meinungsäusserungen geben die aktuelle Einschätzung der AXA Schweiz zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Diese Einschätzung kann sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Eine Haftung oder Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von der AXA Schweiz nicht übernommen.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Samuel Eberhard, Kundenbetreuer, AXA Asset Management. (Bild pd)

Aufgrund ihrer vielversprechenden Renditeerwartungen sind Schweizer Hypothekaranlagen bei Pensionskassen beliebt. Samuel Eberhard, Kundenbetreuer AXA Asset Management, erläutert im Interview die Vorzüge dieser Anlageklasse sowie den Unterschied zu Obligationen.

Herr Eberhard, wieso sollten Vorsorgewerke in eine Hypotheken-Anlagestiftung investieren?

Die Renditeerwartung ist höher als bei den klassischen Schweizer Obligationenindizes. Auch bei steigendem Zinsniveau beträgt die Mehrrendite von Hypotheken gegenüber Schweizer Staatsobligationen rund ein Prozentpunkt und ist somit ausschlaggebend für das Investitionsinteresse.

Obwohl die Zinsen sich wieder im positiven Bereich bewegen, ist die Mehrrendite bei Investitionen in Hypotheken gegenüber Obligationen geblieben. Dieser Renditeaufschlag ist über die Dauer konstant zu beobachten (siehe Grafik).

Zusätzlich führen Hypotheken zu einer Risikoreduktion, da der Schuldnerkreis breiter diversifiziert wird. Zusammen mit der höheren erwarteten Rendite verbessert sich dadurch das Rendite-Risiko-Profil des Gesamtportfolios.

Hypotheken erzeugen durch regelmässige Zinszahlungen konstante Cashflows. Diese Cashflows lassen sich – je nach Liquiditätsbedarf der Pensionskasse – beispielsweise für Rentenzahlungen, Rebalancings etc. verwenden oder, je nach Anbieter, automatisch und kostenneutral reinvestieren.

Zinsentwicklung bei 10-jährigen CHF-Hypotheken und 10-jährigen CHF-Staatsanleihen vom 31.12.2008 bis zum 29.09.2023

Hypotheken können gemäss BVV2 der Obligationenquote Schweiz zugewiesen werden. Und doch sind sie nicht direkt mit Obligationen vergleichbar. Was sind die Unterschiede?

Der Hauptunterschied ist, dass bei Investitionen in Hypotheken eine zusätzliche Sicherheit vorhanden ist: die mit der Hypothek finanzierte und verpfändete Immobilie. Jedoch sind Hypotheken im Vergleich zu klassischen Obligationen weniger liquide. Das heisst – beispielsweise bei der Anlagestiftung AXA Vorsorge Hypotheken Schweiz –, dass unter den üblichen Umständen monatlich investiert werden kann, bei Rücknahmen jedoch eine Ankündigungsfrist von drei Monaten besteht.

Welche Kriterien sollten Pensionskassen bei Investitionen in Hypotheken beachten?

Ein wichtiges Kriterium bei Investitionen in Hypotheken ist die Duration. In der Anlagestiftung AXA Vorsorge Hypotheken Schweiz werden die Hypotheken zum Marktwert und basierend auf den aktuellen Marktzinsen bewertet, wie wir dies auch von Obligationen kennen. Durch Zinsänderungen entstehen also auch bei Hypothekeninvestitionen entsprechende Schwankungen im Portfolio.

Ebenso sollten Investorinnen und Investoren darauf achten, dass die Cash-Quote im eingesetzten Produkt nicht zu hoch ist, welche Arten von Liegenschaften finanziert werden, wo sich diese befinden und wie sie genutzt werden. Beispielsweise werden Wohnliegenschaften im Vergleich zu Gewerbeliegenschaften als risikoärmer eingestuft. Als weiteres Kriterium sollten die Belehnungsquoten berücksichtigt werden. Dies ist wichtig, um die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Hypothek zu bestimmen und das Risiko zu kalkulieren.

Können Sie uns die Ausfallwahrscheinlichkeit von Hypotheken näher erläutern?

Bei Schweizer Staatsanleihen ist die Schuldnerin die Eidgenossenschaft, bei einer Unternehmensanleihe ist es die jeweilige Firma. Schweizer Staatsanleihen gelten als sicher, da ihre Ausfallwahrscheinlichkeit als sehr tief eingeschätzt wird.
Bei Hypotheken ist der Schuldner der individuelle Kreditnehmende. Zusätzlich dient die Liegenschaft als Sicherheit. Um das Risiko eines Ausfalls zu minimieren, sind daher die Anforderungen, die der Hypothekenanbieter an die Kreditnehmenden stellt, sowie die Qualität der finanzierten Liegenschaft entscheidend.

Von welchen Anforderungen sprechen wir da?

Bei der AXA erfolgt die Hypothekarvergabe nach hohen Sicherheitsstandards, was sich in einer selektiven Auswahl der Schuldnerinnen und Schuldner widerspiegelt. Beispielsweise kann ein BVG-Vorbezug nur getätigt werden, wenn zuvor mindestens 20 Prozent Eigenkapital bereitgestellt wurden. Auch finanziert die AXA vorwiegend selbstgenutzte Wohnliegenschaften und schliesst beispielsweise Luxusobjekte, Ferienhäuser und Industrieobjekte ganz aus.

Weitere Informationen zur Anlagestiftung AXA Vorsorge Hypotheken Schweiz finden Sie hier.

Disclaimer: Die hier von der AXA Schweiz bereitgestellten Informationen dienen Werbezwecken und richten sich an professionelle Anlegerinnen und Anleger nach Schweizer Recht. Es liegt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Erwerb oder Verkauf von Anlageinstrumenten vor. Die hier enthaltenen Meinungsäusserungen geben die aktuelle Einschätzung der AXA Schweiz zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Diese Einschätzung kann sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Eine Haftung oder Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen wird von der AXA Schweiz nicht übernommen.

Quelle: investrends.ch

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Schweizer Wohnriesin im Zinsdruck – Chance für DACH-Anleger?

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Schweizer Immobilienwerte wie Mobimo leiden unter hohen Zinsen, gleichzeitig stabilisieren sich Wohnmärkte in Zürich, Genf und der DACH-Region. Wie solide steht Mobimo wirklich da – und was bedeutet das für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Mobimo Holding AG gerät wie die gesamte Immobilienbranche im DACH-Raum zwischen zwei Fronten: steigende Finanzierungskosten auf der einen Seite, stabile bis steigende Mieten in Toplagen auf der anderen. Für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich damit eine zentrale Frage: Ist die Mobimo-Aktie aktuell ein Zinsopfer oder ein Dividendenwert mit Comeback-Potenzial?

In diesem Beitrag erhalten Sie einen kompakten Überblick, was bei Mobimo passiert, wie der Schweizer Immobilienkonzern im Vergleich zu deutschen Wohnriesen wie Vonovia oder LEG Immobilien dasteht und was Sie jetzt wissen müssen, bevor Sie neu einsteigen oder Ihre Position im Depot anpassen.

Offizielle Infos und Kennzahlen direkt bei Mobimo abrufen

Analyse: Die Hintergründe

Mobimo Holding AG mit Sitz in Luzern ist einer der etablierten Schweizer Immobilienwerte. Der Konzern fokussiert sich auf Wohn- und Mischimmobilien in wirtschaftsstarken Zentren wie Zürich, Lausanne, Genf und Luzern. Genau dort ist der Wohnungsmarkt traditionell knapp, was die Mieterträge auch in schwierigeren Konjunkturphasen stützt.

Für Anleger aus dem DACH-Raum ist besonders relevant: Mobimo notiert an der SIX Swiss Exchange und ist damit für viele deutsche und österreichische Broker problemlos handelbar. über gängige Plattformen mit Zugang zur Schweiz können Privatanleger die Aktie in Euro- oder CHF-Konten führen, wobei das Währungsrisiko CHF/EUR mitbedacht werden muss.

Die jüngsten Entwicklungen bei Mobimo stehen in einem größeren Kontext: Nach den kräftigen Zinsanhebungen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Europäische Zentralbank (EZB) wurden Immobilienaktien im gesamten DACH-Raum abverkauft. Deutsche Werte wie Vonovia, LEG Immobilien oder TAG Immobilien mussten teils drastische Kursrückgänge verkraften, weil steigende Zinsen die Finanzierung verteuern und Immobilienbewertungen drücken.

Im Unterschied dazu profitiert Mobimo von zwei strukturellen Schweizer Besonderheiten:

  • Streng regulierter Bodenmarkt mit limitierter Neubautätigkeit, insbesondere in Zürich und Genf.
  • Sehr hohe Nachfrage nach Mietwohnungen, da der Eigentumsanteil in der Schweiz deutlich niedriger ist als in Deutschland oder österreich.

Für die Bilanz von Mobimo bedeutet das: Auch wenn die Bewertungen der Liegenschaften unter Zinsdruck kommen, bleiben die Mieteinnahmen und Auslastungsgrade im Kernportfolio relativ stabil. Genau dieser Punkt unterscheidet hochwertige Schweizer Wohnwerte von stark spekulativen Büro- oder Logistikentwicklern.

Warum das für deutsche und österreichische Anleger besonders spannend ist

Für Anleger aus Deutschland und österreich, die bereits in heimische Wohnwerte investiert sind, kann Mobimo eine geografische Diversifikation innerhalb der DACH-Region darstellen. Während deutsche Immobilienkonzerne intensiv mit Mietpreisbremsen, Wärmepumpenpflicht und Sanierungsdruck nach deutschem Gebäudeenergiegesetz (GEG) kämpfen, sind die regulatorischen Rahmenbedingungen in der Schweiz anders kalibriert.

Die Schweizer Wohnungspolitik setzt stärker auf Marktmechanismen, lokale Zonenplanung und kantonale Regelungen. Das bedeutet nicht, dass es keine Regulierung gäbe, aber die Eingriffe in Mietpreisbildung und energetische Sanierungspflichten sind strukturell anders ausgestaltet als etwa die deutsche Mietpreisbremse oder der Berlin-spezifische Mietendeckel-Versuch, der verfassungsrechtlich gescheitert ist.

Für DACH-Investoren ergeben sich daraus drei zentrale Punkte:

  • Renditeprofil: Schweizer Wohnimmobilien bieten tendenziell niedrigere, dafür stabilere Nettoanfangsrenditen als viele B- und C-Standorte in Deutschland.
  • Risikoprofil: Höhere Rechtssicherheit, starke Zahlungskraft der Mieter und geringere Leerstände in Toplagen wie Zürich oder Lausanne.
  • Währungsaspekt: Der Schweizer Franken gilt im deutschsprachigen Raum traditionell als Sicherer Hafen. Für Euro-Anleger kann das in Krisenzeiten ein zusätzlicher Stabilisator sein, wirkt aber in starken EUR-Phasen gegenteilig.

Für Anleger in Deutschland und österreich kann Mobimo damit ein defensives Element im Immobilienanteil des Portfolios sein – vergleichbar mit einem Schweizer Pendant zu den Blue-Chip-Werten der Branche, jedoch mit anderer regulatorischer und währungsseitiger Ausgangslage.

Bewertung, Zinswende und Dividende im Fokus

Der Bewertungsdruck auf Mobimo folgt dem gleichen Muster wie bei DAX-Immobilienwerten: Steigende Diskontierungszinssätze reduzieren die bilanziellen Fair Values der Objekte. Für den Kurs der Aktie ist aber ebenso entscheidend, wie das Management auf die neue Zinswelt reagiert.

Wesentliche Stellhebel:

  • Verschuldungsgrad (LTV): Je niedriger der Loan-to-Value, desto weniger anfällig ist das Unternehmen für weitere Zinsanstiege.
  • Refinanzierungsstruktur: Lange Laufzeiten und festgeschriebene Zinsen wirken wie ein Sicherheitsgurt.
  • Portfoliomix: Wohn- und gemischt genutzte Liegenschaften mit stabiler Nachfrage sind deutlich robuster als reine Büroportfolios in Randlagen.

Mobimo gehört traditionell zu den Schweizer Immobiliengesellschaften, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Für DACH-Anleger ist dabei steuerlich relevant:

  • Schweizer Quellensteuer auf Dividenden wird automatisch einbehalten.
  • Deutsche und österreichische Privatanleger können diese in der Regel teilweise anrechnen oder über Rückerstattungsverfahren beim Schweizer Fiskus geltend machen, müssen dafür jedoch Formulare und Fristen beachten.
  • Die Dividendenrendite sollte deshalb stets nach Steuern betrachtet werden, um sie sinnvoll mit deutschen oder österreichischen Immobilienwerten zu vergleichen.

Für viele langfristige Anleger im DACH-Raum ist die Kernfrage: Ist die aktuelle Bewertungsphase eine günstige Einstiegsgelegenheit oder ein Value Trap? Hier liefert ein Blick auf Kurs-Buchwert-Verhältnis, Entwicklung der Mieteinnahmen und den Leerstand im Portfolio wichtige Hinweise. Während einige deutsche Wohnwerte zeitweise deutlich unter ihrem Substanzwert gehandelt wurden, ist der Diskont bei Schweizer Qualitätsportfolios traditionell geringer, was einerseits Sicherheit, andererseits begrenztes Kurspotenzial bedeuten kann.

Immobilienzyklus im DACH-Raum: Wo steht Mobimo?

Der Immobilienzyklus im deutschsprachigen Raum ist aktuell in einer Konsolidierungsphase. In Deutschland sehen wir nach Jahren extrem niedriger Zinsen eine Korrektur der Transaktionspreise, verzögerte Neubauprojekte und eine deutliche Zurückhaltung der Banken bei Projektfinanzierungen.

In der Schweiz fällt die Korrektur milder aus, da:

  • die Wohnraumnachfrage in Zentren wie Zürich, Zug, Genf und Lausanne strukturell hoch bleibt,
  • die regulatorischen Hürden für Neubauten hoch und Planungsverfahren langwierig sind,
  • und konservative Finanzierungstraditionen der Banken übermäßige Hebelungen in der Vergangenheit begrenzt haben.

Für Mobimo bedeutet das: Während Projektentwicklungen und Neubauten unter Druck geraten können, bleibt der Bestand an renditestarken Wohn- und Gewerbeobjekten ein wertvolles Rückgrat. Anleger aus Deutschland, die die Probleme von stark projektgetriebenen Entwicklern wie Adler Group vor Augen haben, dürften den höheren Anteil an langfristig vermieteten Bestandsobjekten bei Mobimo positiv bewerten.

Für Investoren aus der deutschsprachigen Schweiz wiederum ist Mobimo ein bekannter Name, der im Rahmen von Säule-3a- oder Freizügigkeitslösungen indirekt über Fonds eine Rolle spielen kann. Zwar investieren Vorsorgeeinrichtungen meist breit gestreut, doch Schweizer Immobilienaktien gehören in vielen institutionellen Mandaten zu den Standardbausteinen.

Risiken, die DACH-Anleger nicht unterschätzen sollten

So stabil Schweizer Wohnimmobilien wirken – es gibt Risiken, die gerade für deutsche und österreichische Anleger leicht übersehen werden:

  • Zinsrisiko in CHF: Sollte die SNB die Zinsen länger hoch halten als die EZB, könnten sich Finanzierungskosten in der Schweiz relativ ungünstiger entwickeln.
  • Währungsschocks: Ein plötzlicher Rückgang des CHF gegenüber dem EUR würde Euro-Anlegern trotz stabiler Dividende Buchverluste bringen.
  • Bewertungsanpassungen: Auch hochwertige Portfolios sind nicht immun gegen erneute Abwertungen, falls Marktrenditen weiter steigen.
  • Liquidität: Im Vergleich zu DAX-Werten ist der Handel in vielen Schweizer Mid Caps wie Mobimo weniger liquide. Größere Orders sollten daher mit Limit und Zeit geplant werden.

Wer als Privatanleger im DACH-Raum bei Mobimo engagiert ist, sollte deshalb bewusst mit Positionsgröße, Währungsabsicherung und Anlagehorizont arbeiten. Kurzfristiges Trading in einem vergleichsweise weniger liquiden Schweizer Immobilientitel kann nervenaufreibend sein; der Investmentcase ist klar langfristig.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht’s zu den echten Meinungen:

Das sagen die Profis (Kursziele)

Für Mobimo gibt es im Vergleich zu großen DAX- und SMI-Werten traditionell weniger internationale Analystenabdeckung. Statt US-Investmentbanken dominieren häufig lokale Schweizer Institute und spezialisierte Research-Häuser die Beobachtung solcher Mid Caps. Die verfügbaren Einschätzungen zeichnen typischerweise folgendes Bild:

  • Grundtendenz: neutral bis leicht positiv – Viele Analysten sehen in den Kursrückgängen der letzten Zinsrunden eher eine Normalisierung der Bewertungsniveaus als einen strukturellen Bruch im Geschäftsmodell.
  • Fokus auf Dividendenstabilität – Ein zentrales Kriterium in den Studien ist die Frage, ob Mobimo seine Dividendenpolitik in einem anspruchsvolleren Zinsumfeld halten kann.
  • Portfoliostärke als Plus – Die starke Verankerung in Schweizer Kernregionen mit struktureller Wohnraumnachfrage wird regelmäßig als Stabilisator hervorgehoben.

Für Anleger im DACH-Raum ist wichtig, Analystenkommentare nicht isoliert zu lesen, sondern im Kontext der eigenen Situation:

  • Deutsche Anleger sollten die Mobimo-Empfehlungen mit denen von Vonovia, LEG und TAG vergleichen und prüfen, ob das Chance-Risiko-Verhältnis in der Schweiz im Vergleich zum deutschen Heimatmarkt attraktiver ist.
  • österreichische Anleger können Mobimo etwa den im ATX gelisteten Immobilienwerten gegenüberstellen und dabei die unterschiedliche Zins- und Steuerlandschaft berücksichtigen.
  • Schweizer Privatanleger nutzen Analystenstudien oft, um zu entscheiden, ob sie Mobimo eher als defensiven Baustein im Schweizer Teil ihres Depots oder als Ertragsbringer im Dividendenfokus einsetzen.

Unabhängig von einzelnen Kurszielen gilt: Die Mobimo-Aktie ist kein schneller Zock, sondern ein klassischer Substanzwert im wohnungsnahen Immobiliensegment. Wer sich engagiert, sollte bereit sein, über Zinszyklen hinweg zu denken und sich nicht an kurzfristigen Kursschwankungen zu orientieren, sondern an Mieteinnahmen, Leerstandsquoten und der langfristigen Stadtentwicklung in der Schweiz.

Für DACH-Anleger, die ihr Immobilienexposure nicht nur an deutsche Regulierungsrisiken koppeln möchten, bleibt Mobimo damit ein interessanter Satellitenbaustein im Portfolio – vorausgesetzt, Währungs- und Steuerfragen werden sauber durchdacht und der eigene Anlagehorizont ist entsprechend langfristig ausgerichtet.

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Schweizer Immobilienwerte wie Mobimo leiden unter hohen Zinsen, gleichzeitig stabilisieren sich Wohnmärkte in Zürich, Genf und der DACH-Region. Wie solide steht Mobimo wirklich da – und was bedeutet das für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Mobimo Holding AG gerät wie die gesamte Immobilienbranche im DACH-Raum zwischen zwei Fronten: steigende Finanzierungskosten auf der einen Seite, stabile bis steigende Mieten in Toplagen auf der anderen. Für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich damit eine zentrale Frage: Ist die Mobimo-Aktie aktuell ein Zinsopfer oder ein Dividendenwert mit Comeback-Potenzial?

In diesem Beitrag erhalten Sie einen kompakten Überblick, was bei Mobimo passiert, wie der Schweizer Immobilienkonzern im Vergleich zu deutschen Wohnriesen wie Vonovia oder LEG Immobilien dasteht und was Sie jetzt wissen müssen, bevor Sie neu einsteigen oder Ihre Position im Depot anpassen.

Offizielle Infos und Kennzahlen direkt bei Mobimo abrufen

Analyse: Die Hintergründe

Mobimo Holding AG mit Sitz in Luzern ist einer der etablierten Schweizer Immobilienwerte. Der Konzern fokussiert sich auf Wohn- und Mischimmobilien in wirtschaftsstarken Zentren wie Zürich, Lausanne, Genf und Luzern. Genau dort ist der Wohnungsmarkt traditionell knapp, was die Mieterträge auch in schwierigeren Konjunkturphasen stützt.

Für Anleger aus dem DACH-Raum ist besonders relevant: Mobimo notiert an der SIX Swiss Exchange und ist damit für viele deutsche und österreichische Broker problemlos handelbar. über gängige Plattformen mit Zugang zur Schweiz können Privatanleger die Aktie in Euro- oder CHF-Konten führen, wobei das Währungsrisiko CHF/EUR mitbedacht werden muss.

Die jüngsten Entwicklungen bei Mobimo stehen in einem größeren Kontext: Nach den kräftigen Zinsanhebungen durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Europäische Zentralbank (EZB) wurden Immobilienaktien im gesamten DACH-Raum abverkauft. Deutsche Werte wie Vonovia, LEG Immobilien oder TAG Immobilien mussten teils drastische Kursrückgänge verkraften, weil steigende Zinsen die Finanzierung verteuern und Immobilienbewertungen drücken.

Im Unterschied dazu profitiert Mobimo von zwei strukturellen Schweizer Besonderheiten:

  • Streng regulierter Bodenmarkt mit limitierter Neubautätigkeit, insbesondere in Zürich und Genf.
  • Sehr hohe Nachfrage nach Mietwohnungen, da der Eigentumsanteil in der Schweiz deutlich niedriger ist als in Deutschland oder österreich.

Für die Bilanz von Mobimo bedeutet das: Auch wenn die Bewertungen der Liegenschaften unter Zinsdruck kommen, bleiben die Mieteinnahmen und Auslastungsgrade im Kernportfolio relativ stabil. Genau dieser Punkt unterscheidet hochwertige Schweizer Wohnwerte von stark spekulativen Büro- oder Logistikentwicklern.

Warum das für deutsche und österreichische Anleger besonders spannend ist

Für Anleger aus Deutschland und österreich, die bereits in heimische Wohnwerte investiert sind, kann Mobimo eine geografische Diversifikation innerhalb der DACH-Region darstellen. Während deutsche Immobilienkonzerne intensiv mit Mietpreisbremsen, Wärmepumpenpflicht und Sanierungsdruck nach deutschem Gebäudeenergiegesetz (GEG) kämpfen, sind die regulatorischen Rahmenbedingungen in der Schweiz anders kalibriert.

Die Schweizer Wohnungspolitik setzt stärker auf Marktmechanismen, lokale Zonenplanung und kantonale Regelungen. Das bedeutet nicht, dass es keine Regulierung gäbe, aber die Eingriffe in Mietpreisbildung und energetische Sanierungspflichten sind strukturell anders ausgestaltet als etwa die deutsche Mietpreisbremse oder der Berlin-spezifische Mietendeckel-Versuch, der verfassungsrechtlich gescheitert ist.

Für DACH-Investoren ergeben sich daraus drei zentrale Punkte:

  • Renditeprofil: Schweizer Wohnimmobilien bieten tendenziell niedrigere, dafür stabilere Nettoanfangsrenditen als viele B- und C-Standorte in Deutschland.
  • Risikoprofil: Höhere Rechtssicherheit, starke Zahlungskraft der Mieter und geringere Leerstände in Toplagen wie Zürich oder Lausanne.
  • Währungsaspekt: Der Schweizer Franken gilt im deutschsprachigen Raum traditionell als Sicherer Hafen. Für Euro-Anleger kann das in Krisenzeiten ein zusätzlicher Stabilisator sein, wirkt aber in starken EUR-Phasen gegenteilig.

Für Anleger in Deutschland und österreich kann Mobimo damit ein defensives Element im Immobilienanteil des Portfolios sein – vergleichbar mit einem Schweizer Pendant zu den Blue-Chip-Werten der Branche, jedoch mit anderer regulatorischer und währungsseitiger Ausgangslage.

Bewertung, Zinswende und Dividende im Fokus

Der Bewertungsdruck auf Mobimo folgt dem gleichen Muster wie bei DAX-Immobilienwerten: Steigende Diskontierungszinssätze reduzieren die bilanziellen Fair Values der Objekte. Für den Kurs der Aktie ist aber ebenso entscheidend, wie das Management auf die neue Zinswelt reagiert.

Wesentliche Stellhebel:

  • Verschuldungsgrad (LTV): Je niedriger der Loan-to-Value, desto weniger anfällig ist das Unternehmen für weitere Zinsanstiege.
  • Refinanzierungsstruktur: Lange Laufzeiten und festgeschriebene Zinsen wirken wie ein Sicherheitsgurt.
  • Portfoliomix: Wohn- und gemischt genutzte Liegenschaften mit stabiler Nachfrage sind deutlich robuster als reine Büroportfolios in Randlagen.

Mobimo gehört traditionell zu den Schweizer Immobiliengesellschaften, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Für DACH-Anleger ist dabei steuerlich relevant:

  • Schweizer Quellensteuer auf Dividenden wird automatisch einbehalten.
  • Deutsche und österreichische Privatanleger können diese in der Regel teilweise anrechnen oder über Rückerstattungsverfahren beim Schweizer Fiskus geltend machen, müssen dafür jedoch Formulare und Fristen beachten.
  • Die Dividendenrendite sollte deshalb stets nach Steuern betrachtet werden, um sie sinnvoll mit deutschen oder österreichischen Immobilienwerten zu vergleichen.

Für viele langfristige Anleger im DACH-Raum ist die Kernfrage: Ist die aktuelle Bewertungsphase eine günstige Einstiegsgelegenheit oder ein Value Trap? Hier liefert ein Blick auf Kurs-Buchwert-Verhältnis, Entwicklung der Mieteinnahmen und den Leerstand im Portfolio wichtige Hinweise. Während einige deutsche Wohnwerte zeitweise deutlich unter ihrem Substanzwert gehandelt wurden, ist der Diskont bei Schweizer Qualitätsportfolios traditionell geringer, was einerseits Sicherheit, andererseits begrenztes Kurspotenzial bedeuten kann.

Immobilienzyklus im DACH-Raum: Wo steht Mobimo?

Der Immobilienzyklus im deutschsprachigen Raum ist aktuell in einer Konsolidierungsphase. In Deutschland sehen wir nach Jahren extrem niedriger Zinsen eine Korrektur der Transaktionspreise, verzögerte Neubauprojekte und eine deutliche Zurückhaltung der Banken bei Projektfinanzierungen.

In der Schweiz fällt die Korrektur milder aus, da:

  • die Wohnraumnachfrage in Zentren wie Zürich, Zug, Genf und Lausanne strukturell hoch bleibt,
  • die regulatorischen Hürden für Neubauten hoch und Planungsverfahren langwierig sind,
  • und konservative Finanzierungstraditionen der Banken übermäßige Hebelungen in der Vergangenheit begrenzt haben.

Für Mobimo bedeutet das: Während Projektentwicklungen und Neubauten unter Druck geraten können, bleibt der Bestand an renditestarken Wohn- und Gewerbeobjekten ein wertvolles Rückgrat. Anleger aus Deutschland, die die Probleme von stark projektgetriebenen Entwicklern wie Adler Group vor Augen haben, dürften den höheren Anteil an langfristig vermieteten Bestandsobjekten bei Mobimo positiv bewerten.

Für Investoren aus der deutschsprachigen Schweiz wiederum ist Mobimo ein bekannter Name, der im Rahmen von Säule-3a- oder Freizügigkeitslösungen indirekt über Fonds eine Rolle spielen kann. Zwar investieren Vorsorgeeinrichtungen meist breit gestreut, doch Schweizer Immobilienaktien gehören in vielen institutionellen Mandaten zu den Standardbausteinen.

Risiken, die DACH-Anleger nicht unterschätzen sollten

So stabil Schweizer Wohnimmobilien wirken – es gibt Risiken, die gerade für deutsche und österreichische Anleger leicht übersehen werden:

  • Zinsrisiko in CHF: Sollte die SNB die Zinsen länger hoch halten als die EZB, könnten sich Finanzierungskosten in der Schweiz relativ ungünstiger entwickeln.
  • Währungsschocks: Ein plötzlicher Rückgang des CHF gegenüber dem EUR würde Euro-Anlegern trotz stabiler Dividende Buchverluste bringen.
  • Bewertungsanpassungen: Auch hochwertige Portfolios sind nicht immun gegen erneute Abwertungen, falls Marktrenditen weiter steigen.
  • Liquidität: Im Vergleich zu DAX-Werten ist der Handel in vielen Schweizer Mid Caps wie Mobimo weniger liquide. Größere Orders sollten daher mit Limit und Zeit geplant werden.

Wer als Privatanleger im DACH-Raum bei Mobimo engagiert ist, sollte deshalb bewusst mit Positionsgröße, Währungsabsicherung und Anlagehorizont arbeiten. Kurzfristiges Trading in einem vergleichsweise weniger liquiden Schweizer Immobilientitel kann nervenaufreibend sein; der Investmentcase ist klar langfristig.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht’s zu den echten Meinungen:

Das sagen die Profis (Kursziele)

Für Mobimo gibt es im Vergleich zu großen DAX- und SMI-Werten traditionell weniger internationale Analystenabdeckung. Statt US-Investmentbanken dominieren häufig lokale Schweizer Institute und spezialisierte Research-Häuser die Beobachtung solcher Mid Caps. Die verfügbaren Einschätzungen zeichnen typischerweise folgendes Bild:

  • Grundtendenz: neutral bis leicht positiv – Viele Analysten sehen in den Kursrückgängen der letzten Zinsrunden eher eine Normalisierung der Bewertungsniveaus als einen strukturellen Bruch im Geschäftsmodell.
  • Fokus auf Dividendenstabilität – Ein zentrales Kriterium in den Studien ist die Frage, ob Mobimo seine Dividendenpolitik in einem anspruchsvolleren Zinsumfeld halten kann.
  • Portfoliostärke als Plus – Die starke Verankerung in Schweizer Kernregionen mit struktureller Wohnraumnachfrage wird regelmäßig als Stabilisator hervorgehoben.

Für Anleger im DACH-Raum ist wichtig, Analystenkommentare nicht isoliert zu lesen, sondern im Kontext der eigenen Situation:

  • Deutsche Anleger sollten die Mobimo-Empfehlungen mit denen von Vonovia, LEG und TAG vergleichen und prüfen, ob das Chance-Risiko-Verhältnis in der Schweiz im Vergleich zum deutschen Heimatmarkt attraktiver ist.
  • österreichische Anleger können Mobimo etwa den im ATX gelisteten Immobilienwerten gegenüberstellen und dabei die unterschiedliche Zins- und Steuerlandschaft berücksichtigen.
  • Schweizer Privatanleger nutzen Analystenstudien oft, um zu entscheiden, ob sie Mobimo eher als defensiven Baustein im Schweizer Teil ihres Depots oder als Ertragsbringer im Dividendenfokus einsetzen.

Unabhängig von einzelnen Kurszielen gilt: Die Mobimo-Aktie ist kein schneller Zock, sondern ein klassischer Substanzwert im wohnungsnahen Immobiliensegment. Wer sich engagiert, sollte bereit sein, über Zinszyklen hinweg zu denken und sich nicht an kurzfristigen Kursschwankungen zu orientieren, sondern an Mieteinnahmen, Leerstandsquoten und der langfristigen Stadtentwicklung in der Schweiz.

Für DACH-Anleger, die ihr Immobilienexposure nicht nur an deutsche Regulierungsrisiken koppeln möchten, bleibt Mobimo damit ein interessanter Satellitenbaustein im Portfolio – vorausgesetzt, Währungs- und Steuerfragen werden sauber durchdacht und der eigene Anlagehorizont ist entsprechend langfristig ausgerichtet.

Quelle: www.ad-hoc-news.de

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HIAG Immobilien : Nachhaltigkeitsbericht 2025

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Nachhaltigkeitsbericht

2025

‌HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Inhalt

Nachhaltigkeit für HIAG 3

Wichtige Kennzahlen 2025 4

Praxisbeispiele gelebter Nachhaltigkeit 6

Ausgangslage & Ziele 8

Vorwort 9

Über diesen Bericht 10

Strategie und Unternehmensaktivitäten 11

Nachhaltigkeitsstratgie und interne Organisation 13

Beitrag nachhaltiger Lösungen zum Unternehmenserfolg 15

Wesentliche Themen 15

Nachhaltigkeitsziele 16

UN Sustainable Development Goals 19

Gesellschaft 20

Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 22

HIAG als Arbeitgeberin 23

Nutzerzufriedenheit und Kostenstruktur 34

Gesellschaftliches Engagement 36

Umwelt 37

Umweltbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 39

Absenkpfad zum Bestandsportfolio 40

Verbrauchsdaten 41

Energie 42

Treibhausgasemissionen 47

Mobilität 57

Ressourcennutzung 58

Biodiversität 62

Unternehmensführung 64

Unternehmensführungsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 66

Nachhaltigkeit als zentrales Element der Geschäftsfelder 66

Risikomanagement und TCFD-Berichterstattung 69

Transparenz und fairer Wettbewerb 77

Nachhaltigkeitsbewertungen 78

Mitgliedschaften in Verbänden und Interessengruppen 79

Green Financing 80

Instrumente zur grünen und nachhaltigen Fianzierung 82

Green Bond Report 2025 83

Anhang 88

Erläuterungen zur Erhebung der Verbrauchs- und Emissionsdaten des Immobilienportfolios 89

EPRA Sustainability Performance Measures 93

AMAS-Kennzahlen für das Portfolio der HIAG 100

GRI-Index 101

Gesellschaft Umwelt Unternehmensführung Green Financing

Anhang 3

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025 Ausgangslage & Ziele

‌Nachhaltigkeitsfokus HIAG

weniger Emissionen

Neben Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen setzt HIAG auf ein qualitatives Reporting zu den Treibhausgasemissionen.

zufriedene Mieter und Nutzer

HIAG arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Dienstleis-tungsqualität. Dadurch soll die Nutzerzufriedenheit weiter verbessert werden.

mehr erneuerbare Energie

Das Potenzial zur Energieproduktion auf den Arealen von HIAG wird effizient genutzt. Hierfür arbeitet HIAG nach Bedarf auch mit externen Partnern zusammen.

Wichtige Kennzahlen 2025

‌Nachhaltigkeitszertifizierte Objekte im Bestandsportfolio

Energieproduktion auf HIAG-Arealen durch PV-Anlagen und Wasserkraftwerke

Treibhausgasemissionen in CO2e

Scope-1: 1’447 t, Scope-2: 395 t und Scope-3:

Nachhaltige oder grüne Fremdfinanzierung

Anteil erneuerbare Energie zum Betrieb des Portfolios durch HIAG

Anzahl Mitarbeitende per 31. Dezember 2025

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 5

«Nutzerzufriedenheit im Fokus»

Zufriedene Kundinnen und Kunden sind eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Nur wer mit innovativen und qualitativ hochwertigen Lösungen überzeugen kann, bleibt langfristig wettbewerbsfähig.

Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die geleistete Nachhaltigkeitsarbeit aus dem Geschäftsjahr 2025. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Nutzerzufriedenheit. Einem Bereich, mit dem sich HIAG 2025 intensiv auseinandergesetzt hat und in dem das Unternehmen auch künftig kontinuierlich Verbesserungen anstrebt. Der Anspruch zur stetigen Verbesserung ist zentraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsverständnisses von HIAG. Er ist die Voraussetzung, um ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.


«Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der HIAG als Eigentümerin und Vermieterin?»


4.12


Basierend auf den 239 Rückmeldungen der Mieterumfrage 2025.


«Entspricht die Lage Ihres Mietobjekts Ihren Anforde-rungen?»


4.35


Basierend auf den 239 Rückmeldungen der Mieterumfrage 2025.

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025 Ausgangslage & Ziele Gesellschaft Umwelt Unternehmensführung Green Financing Anhang 6

‌«Praxisbeispiele gelebter Nachhaltigkeit»

Grüner Strom aus eigener Wasserkraft

An ihren Standorten in Biberist, Frauenfeld und Aathal/Wet-zikon betreibt HIAG historische Wasserkraftwerke. Im Jahr 2025 haben diese Kraftwerke Elektrizität für über 1’720 Haushalte erzeugt.

Solarstromoffensive

Die installierte Leistung der HIAG Solar AG wurde 2025 mit der Inbetriebnahme von drei neuen Anlagen um 1’523 kWp auf neu insgesamt 8’074 kWp gesteigert. Durch die Partnerschaft mit aventron sind die HIAG-Areale zu bedeutenden Solarstrom-Produktionsstätten geworden. 2025 wurde auf den HIAG-Arealen Solarstrom für rund 1’700 Haushalte produziert, die Gesamtleistung aller Solaranlagen betrug per 31.12.2025 beeindruckende 8.7 MWp.

Wirkungsvolle Kreislaufwirtschaft

HIAG trägt mit der Umnutzung bestehender Bausubstanz massgeblich zur Kreislaufwirtschaft bei. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt vorhandener Bausubstanz: ein Gewinn für die Umwelt und das kulturelle Erbe zugleich. Historische Gebäude bleiben erhalten und werden zu lebendigen Zeitzeugen.

Graue Emissionen in der Erstellung

Seit 2023 erfasst HIAG die grauen Treibhausgasemissionen ihrer Entwicklungsprojekte systematisch. Dieser Schritt ist entscheidend für die Reduktion der Treibhausgasemissionen in der vorgela-gerten Wertschöpfungskette und bildet die Basis für die neue Scope-3-Berichterstattung. Zudem sind seit 2026 Zielwerte für die grauen Erstellungsemissionen von Neubauprojekten in Kraft.

Auf Augenhöhe mit unseren Kunden

HIAG legt grossen Wert auf einen engen Kontakt mit den Mietern. Dank der «inhouse» agierenden und integrierten Bewirtschaftung sowie regelmässigen persönlichen Mietergesprächen kennt HIAG die Bedürfnisse ihrer Mieter genau.

Platz zum Austausch

Alte Gebäude sind oft identitätsstiftende und gesellschaftsverbin-dende Orte. Durch den Erhalt historischer Bausubstanz reduziert HIAG graue Emissionen und schafft spannende Begegnungs-räume, die von zahlreichen Vereinen und Initiativen genutzt werden. Ein Beispiel dafür ist das Diesellokal auf dem Kunzareal in Windisch (AG), das vom gleichnamigen Verein intensiv bespielt wird.

Platz für Natur

Der naturnahe Unterhalt der grossen Areale von HIAG macht diese nicht nur zu attraktiven Arbeits- und Lebensräumen, sondern bietet wertvolle Nischen für Flora und Fauna und beeinflusst das Mikroklima positiv.

HIAG schafft Platz für nachhaltiges Wirtschaften

HIAG liefert Unternehmen Platz für nachhaltiges Wirtschaften. So wurde Anfang 2024 auf dem Papieri-Areal in Biberist (SO) das erste Schweizer Recyclingzentrum für Batterien aus Elektrofahrzeugen fertiggestellt. Das Industriegebäude wurde Minergie-ECO zertifiziert. Die rund 4’500 m2 grosse Dachfläche ist begrünt und mit einer Photovoltaikanlage (620 kWp) ausgerüstet. Diese versorgt das Recyclingunternehmen Librec mit nachhaltigem Solarstrom.

HIAG als Teil der Gesellschaft

Auf den Arealen von HIAG werden regelmässig kulturelle Veranstaltungen wie Sommerfeste oder Kinderaktivitäten durchgeführt. Mit der Öffnung der Areale stärkt HIAG die Beziehung zur lokalen Bevölkerung und tritt mit ihr in einem ungezwungenen Umfeld in Kontakt.

Miteinbezug aller Anspruchsgruppen

Bei der Ausarbeitung der Entwicklungskonzepte ist HIAG der Austausch mit der Öffentlichkeit und den betroffenen Anspruchsgruppen sehr wichtig. Daher führt HIAG zahlreiche Informationsveranstaltungen und partizipative Workshops zu ihren Entwicklungsprojekten durch.

Nachhaltig unterwegs

Die Bürostandorte der HIAG sind zentral gelegen. Dies erlaubt es zahlreichen Mitarbeitenden, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. Die drei Hauptstandorte in Basel, Genf und Zürich liegen in Gehdistanz zu den jeweiligen Hauptbahnhöfen und fördern die nachhaltige Mobilität des HIAG-Teams.

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025 Ausgangslage & Ziele Gesellschaft Umwelt Unternehmensführung Green Financing Anhang 7

‌HIAG‌

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 8

Ausgangslage & Ziele

Vorwort 9

Über diesen Bericht 10

Strategie und Unternehmensaktivitäten 11

Nachhaltigkeitsstrategie und interne Organisation 13

Beitrag nachhaltiger Lösungen zum Unternehmenserfolg 15

Wesentliche Themen 15

Nachhaltigkeitsziele 16

Aktuelle Ziele 17

Erreichte Ziele 2025 18

UN Sustainable Development Goals 19

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 9

‌Liebe Leserin, lieber Leser

Dies ist bereits der fünfte Nachhaltigkeitsbericht von HIAG. In den vergangenen Jahren haben wir bedeutende Fortschritte in unserer Nachhaltigkeitsarbeit erzielt und ihre strategische Relevanz weiter gestärkt. Unser Ziel, entlang der gesamten Wertschöpfungskette ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen, blieb dabei stets richtungsweisend. Im Fokus standen insbesondere die Reduktion der Treibhausgasemissionen, der Ausbau der lokalen Energieproduktion sowie die kontinuierliche Verbesserung der Mieterzufriedenheit. Dies gilt insbesondere für das Geschäftsjahr 2025.

Highlights aus dem Geschäftsjahr 2025

Das Geschäftsjahr 2025 war von zahlreichen Höhepunkten geprägt. Dies gilt auch für unsere Nachhaltigkeitsarbeit. Mit der Inbetriebnahme des provisorisch Minergie-ECO-zertifizierten Gewerbebaus

«Fahrwerk» in Winterthur (ZH) sowie den erfreulichen Fortschritten in der Realisierung unserer Projekt-pipeline konnten wir wichtige Meilensteine erreichen. Ein weiteres Highlight war die Emission unseres ersten Green Bonds im Januar 2025 im Umfang von CHF 100 Mio. Besonders erfreulich ist auch die gestiegene Zufriedenheit unserer Mieterinnen und Mieter. Die deutliche Verbesserung gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2023 zeigt, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg sind.

Diese positiven Entwicklungen widerspiegeln sich auch in unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung. Erstmals präsentieren wir in diesem Bericht unser Green Bond Reporting sowie einen Bericht nach den Sustainability Best Practices Recommendations (sBPR) der European Public Real Estate Association (EPRA). Darüber hinaus konnten wir auch in diesem Jahr zahlreiche Anregungen unserer Anspruchsgruppen aufnehmen und in die Berichterstattung integrieren.

Ausblick und kommende Herausforderungen

Die Ziele von HIAG bleiben weiter ambitioniert. Die konsequente Umsetzung von Massnahmen zur Erreichung unserer langfristigen Treibhausgasreduktionsziele und eine verbesserte Kontrolle unserer Lie-ferketten sind Beispiele wesentlicher Herausforderungen, welche die gesamte Immobilienbranche betreffen. An diesen Themen arbeiten wir bereits heute strukturiert und zielorientiert. HIAG ist gut positioniert, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern und die Zukunft positiv zu gestalten.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Dr. Felix Grisard Dr. Jvo Grundler

Präsident des Verwaltungsrats General Counsel und Mitglied des Verwaltungsrats

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 10

Ausgangslage & Ziele

  1. ‌Über diesen Bericht

    Im jährlich publizierten Nachhaltigkeitsbericht berichtet HIAG über die geleistete Arbeit und informiert zum Zielerreichungsgrad der laufenden Pläne. Die Berichterstattung erfolgt auf freiwilliger Basis. Momentan besteht für HIAG keine gesetzliche Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.

    GRI 2-1

    Die HIAG Immobilien Holding AG (HIAG) mit Sitz in Basel (Schweiz) ist eine an der SIX Swiss Exchange kotierte Immobiliengesellschaft. Die HIAG Immobilien Holding AG ist ausschliesslich in der Schweiz tätig.

    GRI 2-2

    Die Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst alle strategischen Geschäftseinheiten von HIAG (vgl. Geschäftsbericht 2025, Konsolidierter Abschluss). Per 31. Dezember 2025 existierte eine assoziierte Beteiligung (HIAG Solar AG, Anteil 49%). Sofern nicht ausdrücklich erwähnt, wird das Joint Venture HIAG Solar AG in diesem Bericht nicht mitberücksichtigt.

    GRI 2-5

    Mit der Anwendung der GRI-Standards werden im Nachhaltigkeitsbericht 2025 systematisch erhobene Nachhaltigkeitskennzahlen publiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umfang der unabhängig geprüften Kennzahlen weiter ausgebaut. Die geprüften Kennzahlen sind entsprechend markiert (). Der Prüfbericht findet sich auf Seite 92. Verantwortlich für die Durchführung der externen Prüfungen ist der Revisions- und Risikomanagementausschuss der HIAG Immobilien Holding AG (vgl. Geschäftsbericht 2025, Corporate Governance).

    GRI 2-4

    Wesentliche Neuerungen im aktuellen Bericht gegenüber der Berichterstattung 2024 betreffen einerseits den erweiterten Umfang der externen Prüfung, andererseits die verbesserte Darstellung der zentralen Kennzahlen durch die Abbildung historischer Zeitreihen. Zusätzlich enthält der Anhang eine umfassende Berichterstattung gemäss den Sustainability Best Practices Recommendations der European Public Real Estate Association (EPRA). Der Bericht enthält keine Richtigstellungen zu Informationen aus früheren Perioden.

    GRI 2-3

    Auf der Grundlage der Prinzipien der GRI-Standards beschränken sich die Angaben in diesem Bericht auf die für HIAG wesentlichen Themen. Falls nicht anders erwähnt, beziehen sich die Daten in diesem Nachhaltigkeitsbericht auf das Geschäftsjahr 2025 (1. Januar bis 31. Dezember 2025). Die Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgt jährlich zeitgleich mit der Publikation des Geschäftsberichts (Lagebericht, Corporate-Governance-Bericht, Vergütungsbericht, Konzernrechnung, Jahresrechnung).

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 11

  2. ‌Strategie und Unternehmensaktivitäten GRI 2-6

    HIAG verfolgt als Immobilieninvestorin ein integriertes Geschäftsmodell, das zentrale Elemente der Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien abdeckt. Dazu gehören insbesondere das Portfolio- und Asset-Management mit eigener Bewirtschaftung, die Arealentwicklung sowie das Transaktionsmanagement. Das Transaktionsmanagement dient der kontinuierlichen Portfo-liooptimierung im Rahmen der aktiven Kapitalrecyclingstrategie.

    Die Anlagestrategie von HIAG fokussiert auf Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftlich starken Kernregionen sowie in wachstumsorientierten Zukunftsregionen der Deutsch- und Westschweiz. Ziel ist es, ein breit diversifiziertes und stabiles Renditeportfolio aufzubauen, das langfristig verlässliche Mieteinnahmen generiert und eine nachhaltige Dividendenbasis sicherstellt.

    Der Ausbau des Immobilienportfolios erfolgt über zwei zentrale Standbeine:

    1. Eigenentwicklungen: Realisierung von Entwicklungsprojekten mit anschliessender Überführung in den Bestand.

    2. Akquisitionen: gezielter Zukauf von renditestarken Bestandsliegenschaften zur Stärkung der vereinnahmten Erträge.

    Bei den Eigenentwicklungen liegt der strategische Schwerpunkt auf der Transformation von unternutz-ten Industrie- und Brachflächen (Brownfield-Entwicklung). Dabei handelt es sich typischerweise um ehemals industriell genutzte Areale, beispielsweise aus der Holz-, Textil-, Metall- oder Papierindustrie. Diese befinden sich nach jahrzehntelanger Nutzung in einem strukturellen Wandel. HIAG übernimmt hier eine aktive Rolle in der Revitalisierung dieser Flächen. Dieser Prozess umfasst oft auch die Sanierung von historischen Altlasten (Seite 62) sowie die Integration von ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen für die Zukunft (Seite 22).

    Durch gezielte Devestitionen aus nicht mehr strategiekonformen Liegenschaften schafft HIAG Liquidität für Investitionen in wertschöpfende Entwicklungsprojekte und attraktive Zukäufe. Das Unternehmen nutzt dadurch effektiv die Möglichkeiten des Kapitalrecyclings und steigert gleichzeitig die Qualität des Gesamtportfolios.

    Als börsenkotiertes Unternehmen mit einem soliden Finanzierungsspielraum und einem langfristig orientierten Ankeraktionariat verfügt HIAG über eine hohe wirtschaftliche Stabilität und Handlungsfähigkeit. Die Unternehmensführung ist geprägt von einer unternehmerischen Kultur, kurzen Entscheidungs-wegen und einem qualifizierten Mitarbeiterstamm.

    HIAG versteht Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie und strebt danach, ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Dies setzt die

    Förderung einer ressourcenschonenden Flächennutzung, einen verantwortungsvollen Umgang mit Altlasten, eine investorenfreundliche Ausschüttungspolitik sowie eine aktive Einbindung relevanter Anspruchsgruppen in die Entwicklungsvorhaben ein.

    Die nachfolgende Graphik skizziert in vereinfachter Form die Wertschöpfungskette von HIAG. Dabei werden auch ausgewählte Auswirkungen, Risiken und Chancen aufgezeigt, welche sich auf die einzelnen Wertschöpfungsstufen beziehen. Sie werden in der Berichterstattung 2025 weiter erörtert.

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 12

    Die Wertschöpfungskette der HIAG:

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 13

    Auswirkungen Bereitstellung von neuem Lebensraum: weitere Informationen auf Seite 22

    Emissionen bei der Wiederverwendung/Entsorgung: weitere Informationen auf Seite 58

    Emissionen im Betrieb: weitere Informationen auf Seite 47 Emissionen in der Bauphase: weitere Informationen auf Seite 39 Realisierbarkeit von Projekten: weitere Informationen online Ressourceneinsatz: weitere Informationen auf Seite 58 Veränderung der Landschaft: weitere Informationen auf Seite 22

    Risiken Abhängigkeit von Grossmietern: weitere Informationen im Lagebericht des Geschäftsberichts 2025

    Arbeitsbedingungen auf dem Bau: weitere Informationen auf Seite 22 Kapitalvernichtung: weitere Informationen auf Seite 58

    Lokale Akzeptanz: weitere Informationen auf Seite 22

    Marktnachfrage: weitere Informationen im Lagebericht des Geschäftsberichts 2025 Physische Risiken Klimawandel: weitere Informationen auf Seite 69

    Steigende Kapitalkosten: weitere Informationen im Lagebericht des Geschäftsberichts 2025

    Umweltrisiken: weitere Informationen auf Seite 62

    Chancen Bewahrung historischer Identität: weitere Informationen auf Seite 22 Lokale Wertschöpfung: weitere Informationen auf Seite 22 Nachhaltige Rendite: weitere Informationen auf Seite 15

    Nachhaltiger Unterhalt und Betrieb: weitere Informationen auf Seite 39 Ressourceneffiziente Immobilien: weitere Informationen auf Seite 39 Ressourcenschonender Umgang: weitere Informationen auf Seite 58 Sichere Areale: weitere Informationen auf Seite 23

    Zusätzliche Informationen zum Risikomanagement der HIAG finden Sie im Geschäftsbericht 2025 (Corporate Governance, Kapitel 4.14).

  3. ‌Nachhaltigkeitsstrategie und interne Organisation GRI 2-12; GRI 2-13; GRI 2-14; GRI 2-25

    Nachhaltigkeit ist ein elementarer Bestandteil des Geschäftsmodells von HIAG und steht im Zentrum der Geschäftsaktivitäten. Die Nachhaltigkeitsstrategie der HIAG ist eng mit der Unternehmensstrategie abgestimmt. Sie wurde im Geschäftsjahr 2024 vom Verwaltungsrat einem umfassenden Update unterzogen. In der Strategie werden klare thematische Zielsetzungen sowie entsprechende Verantwortlichkeiten und Prozesse geregelt. Als verlässliches und gewissenhaftes Unternehmen will HIAG ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert entlang ihrer Wertschöpfungskette schaffen. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke fliesst in sämtliche Geschäftsprozesse ein und nimmt die gesamte Organisation in die Verantwortung (vgl. Nachhaltigkeit als zentrales Element der Geschäftsfelder, Seite 66).

    ‌HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 14

    Der Verwaltungsrat wird an den Verwaltungsratssitzungen, die in der Regel viermal jährlich stattfinden, von der Geschäftsleitung über den Stand der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie informiert. HIAG ist überzeugt, dass der kontinuierliche Fortschritt in der Nachhaltigkeitsleistung hilft, unternehmerische Chancen und Risiken früh zu erkennen und exzellente Lebensräume zu schaffen. Auf diese Weise generiert HIAG gesellschaftlichen Mehrwert und unternehmerischen Erfolg. Auf der Grundlage der internen und externen Rückmeldungen prüft der Verwaltungsrat jährlich den Anpassungsbedarf an der Nachhaltigkeitsstrategie.

    HIAG bekennt sich zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals, SDGs). Mit ihrem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis sind die SDGs prägend für die Nachhaltigkeitsarbeit von HIAG (vgl. Seite 19). Im Bereich der Treibhausgasemissionszielen (vgl. Seite 17) orientiert sich HIAG am Pariser Klimaabkommen und den nationalen Zielsetzungen der Schweiz mit dem Netto-Null-Ziel bis 2050.

    Die Gesamtverantwortung für alle ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte inklusive der vorliegenden Nachhaltigkeitsberichterstattung obliegt dem Verwaltungsrat (Präsident des Verwaltungsrats). Er verantwortet die strategische Ausrichtung und damit verbunden die übergeordnete Zielsetzung. Dies gilt entsprechend auch für die als wesentlich definierten Themen, inklusive der Themen Diversität, Ethik und Menschenrechte. Im Rahmen von Ausschüssen werden die Dossiers zuhanden des Gesamtgremiums vertieft diskutiert und aufbereitet. Für den Bereich Nachhaltigkeit sind der Revisions- und Risikomanagementausschuss sowie der Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss von zentraler Bedeutung. So werden die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie das nachhaltigkeitsbezo-gene Risikomanagement im Revisions- und Risikomanagementausschuss vorangetrieben, wohingegen der Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss sich um projektspezifische Nachhaltigkeitsinitiativen kümmert (vgl. Organisationsreglement).

    Der Verwaltungsrat beauftragt die Geschäftsleitung mit der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Hauptverantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit in der Geschäftsleitung ist der CFO. Die Geschäftsleitung wird intern vom Fachverantwortlichen Nachhaltigkeit unterstützt und stellt die Umsetzung der strategischen Vorgaben sicher. Dabei findet ein enger Austausch mit dem internen, fachbereichsüber-greifenden Nachhaltigkeitsteam statt. Die Praxisnähe der verschiedenen Nachhaltigkeitsarbeiten wird durch den Einbezug der Fachbereiche und die Unterstützung durch interne und externe Nachhaltig-keitsspezialisten sichergestellt.

    Organisationsreglement der HIAG

    Nachhaltigkeitsorganisation von HIAG:

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 15

  4. ‌Beitrag nachhaltiger Lösungen zum Unternehmenserfolg‌

    Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von HIAG und trägt zunehmend zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Derzeit beträgt der Anteil der Erträge aus nachhaltigen Produkten 12% des Unternehmensumsatzes. Aufgrund des zunehmenden Anteils zertifizierter Gebäude (vgl. Seite 60) wird diese Quote weiter zunehmen. Im Geschäftsjahr 2025 wurde der Umsatz der Aktivität «Erneuer-bare Energie» massgeblich durch den Verkauf des Wasserkraftwerks in Diesbach (GL) beeinflusst.

    Aktivität

    Umsatz in Mio. CHF

    in %

    Gesamtumsatz (exkl. Wertsteigerung)

    166.6

    100%

    erneuerbare Energie

    8.5

    5%

    zertifizierte Gebäude

    10.5

    6%

    kostengünstiger Wohnraum

    0.7

    0%

    Total Umsatz mit nachhaltigen Aktivitäten

    19.7

    12%

  5. ‌Wesentliche Themen

    GRI 3-1; GRI 3-2

    Die Liste der wesentlichen Themen bildet die Grundlage dieser Berichterstattung. Sie wurde bei der Ausarbeitung des Strategie-Updates im Jahr 2024 vom Verwaltungsrat bestätigt. Seither gab es keine Anpassungen.

    Die Liste basiert auf dem Grundsatz des indirekten Einbezugs der Anspruchsgruppen. Sie berücksichtigt tatsächliche und potenzielle Auswirkungen gleichermassen und wurde erstmals im Jahr 2020 in Zusammenarbeit mit externen Nachhaltigkeitsexperten erstellt. Dabei wurde auf den internen Erfah-rungsschatz aus persönlichen Mietergesprächen, Diskussionen in Fachmedien und weiteren Publikationen zurückgegriffen. Interne und externe Rückmeldungen haben zu weiteren Verfeinerungen über die vergangenen Jahre beigetragen.

    Darstellung der wesentlichen Themen aus der Materialitätsanalyse 2025 (Doppelte Wesentlichkeit):

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    ‌Green Financing

    Anhang 16

    GRI 2-29

    Zu den Anspruchsgruppen von HIAG zählen Personen und Organisationen, die durch die Geschäftsaktivität von HIAG direkt oder indirekt betroffen sind. Naturgemäss unterscheiden sich Sichtweise und Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen (vgl. Tabelle). HIAG pflegt mit allen hier aufgeführten Anspruchsgruppen einen intensiven und persönlichen Dialog. Über die daraus resultierende Zusammenarbeit soll die Effizienz, Produktivität und Leistungsfähigkeit von HIAG langfristig gestärkt werden.

    Wichtige Anspruchsgruppen und deren Anliegen 2025:

    Anspruchsgruppe: Wesentliche Themen gemäss Materialitätsanalyse:

    Anwohner und Mietende Nutzerzufriedenheit, Energie, Nutzung und Betrieb, nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung, Bauweise und Ressourcennutzung, verantwortungsvolle Geschäftsführung

    Mitarbeitende Mitarbeitende und Unternehmenskultur

    Geschäftspartner Verantwortungsvolle Geschäftsführung, langfristiges und wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsmodell

    Aktionäre und weitere Investoren Langfristiges und wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsmo-

    dell, verantwortungsvolle Geschäftsführung

    Behörden Nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung, Treibhausgasemissionen, Energie, Nutzung und Betrieb, Biodiversität, Bauweise und Ressourcennutzung

  6. ‌Nachhaltigkeitsziele

    GRI 2-25

    Mit den nach dem SMART 1-Konzept entwickelten Nachhaltigkeitszielsetzungen schafft HIAG konkreten Mehrwert, indem negative Auswirkungen der Unternehmenstätigkeiten reduziert und positive Effekte verstärkt werden. Der Erreichungsgrad der verschiedenen Ziele wird regelmässig bewertet und im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung öffentlich kommuniziert.

    Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und deren Zielerreichung ist ein zentrales Element für die Vergütung der Geschäftsleitung (CEO, CFO, Leiterin Portfolio und Transaktionen sowie Leiter Entwicklung und Realisation, vgl. Geschäftsbericht 2025, Vergütungsbericht). Dies gilt auch für weitere Mitarbeitende aus dem Nachhaltigkeitsteam (vgl. Seite 13).

    Organisationen und Verbände

    Nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung Lieferkette, Mitarbeitende und Unternehmenskultur Treibhausgasemissionen, Biodiversität,

    Bauweise und Ressourcennutzung, nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung, Energie, Nutzung und Betrieb

    1 Specific Measurable Achievable Reasonable Time-Bound

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 17

    1. ‌Aktuelle Ziele‌

      Ziel 2022.1

      Reduktion der Treibhausgasemissionen im Bestandsportfolio:

      1. Die Scope-1-Emissionen des Bestandsportfolios werden auf Basis der Werte 2021 bis zum Jahr 2035 pro m2EBF um 85% reduziert.

      2. Die Scope-1- und -2-Emissionen des Bestandsportfolios werden auf Basis der Werte 2021 bis zum Jahr 2035 pro m2EBF um 65% reduziert.

      3. Bis 2050 betragen die Scope-1- und -2-Emissionen des Bestandsportfolios netto 0

        Umwelt

        kg/m2EBF.

        Die Zielsetzungen basieren auf dem Absenkpfad des Bestandsportfolios. Momentan rechnet HIAG damit, dass zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050 Kompensationsmassnahmen (Negativemissionen) notwendig sind. Weitere Informationen sind auf Seite 39 zu finden.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 56

        Ziel 2024.2

        Bis 2026: Weiterentwicklung des bestehenden Konzepts zur Biodiversitätsförderung. Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 62

        Ziel 2023.1

        Unternehmensführung

        Bis 2030: Mindestens 30% der Liegenschaften im Bestandsportfolio verfügen über ein Nach-haltigkeitszertifikat.

        Als Basis dienen die Liegenschaftsbewertungen gemäss Geschäftsbericht. Der Wert lag im Jahr der Zielsetzung (2023) bei 12%.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 60

        Ziel 2023.2

        Bis 2027: Verbesserung der allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit. Als Basis dienen die im Jahr 2023 und 2025 durchgeführten Befragungen.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 30

        Ziel 2024.3

        Gesellschaft

        Bis 2026: Umsetzung eines umfassenden Massnahmenpakets zur weiteren Stärkung der Gesundheit der Mitarbeitenden und zur Verbesserung der Arbeitssicherheit der Arbeitsplätze unter Kontrolle der HIAG.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 31

        Ziel 2024.4

        Bis 2026: Umsetzung eines umfassenden Massnahmenpakets zur weiteren Verbesserung der Mieterzufriedenheit.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 34

        HIAG

        Nachhaltigkeitsbericht 2025

        Ausgangslage & Ziele

        Gesellschaft

        Umwelt

        Unternehmensführung

        Green Financing

        Anhang 18

    2. ‌Erreichte Ziele 2025

      Ziel 2023.2: Bis 2025: Verbesserung der allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit. Als Basis dient die im Jahr 2023 durchgeführte Befragung.

      Im Herbst 2025 fand die zweite umfassende Mitarbeiterbefragung nach 2023 statt. Die Rücklaufquote lag bei hohen 89%. Die Ergebnisse zeigen gegenüber 2023 punktuelle Verbesserungen und machen zugleich deutlich, in welchen Bereichen weiteres Optimierungspotenzial besteht. Weitere Informationen zur Mitarbeiterbefragung sind auf Seite 30 zu finden.

      Ziel 2024.5: Bis 2025: Ausarbeitung eines Positionspapiers zur wirtschaftlich tragbaren Förderung der Kreislaufwirtschaft.

      Der strategische Umgang mit dem Thema wurde von einer internen und interdisziplinären Arbeitsgruppe erarbeitet und durch die Geschäftsleitung genehmigt. Als Ergebnis liegt ein offizielles Positions-papier mit einer internen Anwendungshilfe vor. Das Papier umschreibt sechs für HIAG zentrale Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Prozedural wurde der Inhalt des Positionspapiers in das Manifest und dessen Kriterienkatalog überführt. Weitere Informationen zum Projekt sind auf Seite 58 zu finden.

      Ziel 2024.1: Bis 2026: Ausarbeitung von Treibhausgasemissionsschwellenwerten für Neubauprojekte. Dadurch soll die klimafreundliche Bauweise weiter gefördert und die Treibhausgasemissionen während der Bauphase (Scope-3.2) reduziert werden.

      Die grauen Treibhausgasemissionen von Neubauprojekten der HIAG müssen sich neu am strengen Mi-nergie-ECO Grenzwert 1 orientieren. Projekte, welche diesen Zielwert nicht einhalten können, müssen schlüssig begründet werden. Die entsprechende Begründung ist dem Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss vorzulegen. Sie kann sich beispielsweise auf Zielkonflikte mit anderen nachhaltigkeitsrele-vanten Themen wie sozialen Anliegen stützen. Weitere Informationen sind auf Seite 58 zu finden.

      HIAG

      Nachhaltigkeitsbericht 2025

      Ausgangslage & Ziele

      Gesellschaft

      Umwelt

      Unternehmensführung

      Green Financing

      Anhang 19

  7. ‌UN Sustainable Development Goals (SDGs)‌

    Durch ihr Wirken trägt HIAG aktiv zur Zielerreichung von neun SDGs bei. Das Engagement zu den verschiedenen Zielen wird in der Nachhaltigkeitsberichterstattung detailliert beschrieben. Die folgende Übersicht dient zur Orientierung.

    UN SDGs Umgang von HIAG mit den UN SDGs:

    • Umwelt: Absenkpfad zum Bestandsportfolio, ab Seite 39

    • Umwelt: Treibhausgasemissionen, ab Seite 47

    Umwelt: Bauweise und Ressourcennutzung, ab Seite 58

    • Gesellschaft: HIAG als Arbeitgeberin, ab Seite 23

    • Umwelt: Energie, ab Seite 42

    • Gesellschaft: HIAG als Arbeitgeberin, ab Seite 23

    • Gesellschaft: Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette, ab Seite 22

    • Geschäftsbericht 2025, Finanzbericht

    Umwelt: Biodiversität, ab Seite 62

    Gesellschaft: HIAG als Arbeitgeberin, ab Seite 23

    • Ausgangslage & Ziele: Wesentliche Themen, ab Seite 15

    • Gesellschaft: Gesellschaftliches Engagement, ab Seite 35

    • Umwelt: Energie, ab Seite 42

    ‌HIAG‌

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 20

    Gesellschaft

    Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 22

    Schaffung von Lebensräumen 22

    Gesellschaftliche Akzeptanz der HIAG-Projekte 22

    Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette 22

    Sichere und zugängliche Lebensräume 23

    HIAG als Arbeitgeberin 23

    Mitarbeiterzufriedenheit 27

    Diversität 28

    Vereinbarkeit von Beruf und Lebenssituation 29

    Vergütung 30

    Mitarbeiterentwicklung 30

    Arbeitssicherheit und Gesundheit 31

    Nutzerzufriedenheit und Kostenstruktur 34

    Gesellschaftliches Engagement 36

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 21

    HIAG als Teil der Gesellschaft

    HIAG übernimmt als Arbeitgeberin und Geschäftspartnerin gesellschaftliche Verantwortung.

    Unser Ziel ist es, nicht nur motivierte Mitarbeitende, sondern auch langfristig zufriedene Mieterinnen und Mieter zu haben. Neben modernen und attraktiven Arbeitsbedingungen legen wir daher grossen Wert auf eine qualitativ hochstehende Mieterbetreuung.

    «Uns ist es wichtig, dass sich unsere Mieterinnen und Mieter gut aufgehoben fühlen und wir mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren können.»

    Schliesslich ist die Zufriedenheit unserer Mietenden eine wesentliche Voraussetzung für unseren langfristigen Unternehmenserfolg. Der respektvolle Dialog auf Augenhöhe bildet hierfür eine zentrale Grundlage.

    Béatrice Gollong

    Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Portfolio und Transaktionen

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 22

    ‌Gesellschaft

  8. ‌Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette‌

    Die nachfolgenden Ausführungen zeigen die sozialen Auswirkungen, Chancen und Risiken entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette von HIAG. Der Aufbau der Wertschöpfungs- und Lieferkette wird in der Einleitung dieses Berichts auf Seite 11 erläutert.

    1. ‌Schaffung von Lebensräumen‌

      Die Areale von HIAG haben aufgrund ihrer Grösse und Vorgeschichte oft eine wichtige lokale Bedeutung, die weit über das Areal hinausreicht. Mit der Ansiedlung neuer Mieterinnen und Mieter und der Schaffung von Arbeitsplätzen stiftet HIAG neues Leben und setzt wichtige lokale Impulse. Insbesondere mit der Schaffung von neuem Wohnraum kommt HIAG einem gesellschaftlichen Bedürfnis nach. Der Wohnungsmarkt in der Schweiz gilt als angespannt und die Verfügbarkeit von Wohnraum als eingeschränkt.

      Mit ihrer Entwicklungstätigkeit und der Transformation unternutzter historischer Areale kann HIAG die historische Identität bewahren und in moderne Lebensräumen überführen.

    2. ‌Gesellschaftliche Akzeptanz der HIAG-Projekte GRI 413-1

      Die Veränderung bestehender Bausubstanz kann zu Bedenken und Ablehnung bei Anspruchsgruppen führen. HIAG ist sich dieser Problematik bewusst. Um die Akzeptanz der Projekte zu verbessern und um besser auf lokale Bedürfnisse einzugehen, sucht HIAG bei ihren Projekten den aktiven Austausch mit den verschiedenen Anspruchsgruppen. Dies stärkt die Akzeptanz der Projekte und kann Projektverzö-gerungen infolge Einsprachen reduzieren. Um die oft komplexen Interessenlagen und Rahmenbedingungen einzubinden, werden für städtebauliche Fragestellungen oder Projektentwicklungen regelmässig Studienaufträge und Wettbewerbe durchgeführt. Gleich zu Beginn der umfangreichen Projekte werden alle relevanten Anspruchsgruppen eruiert und einbezogen. Dabei werden beispielsweise die Bedürfnisse von Politik, Denkmalschutz, bestehenden Nutzern, der regionalen Öffentlichkeit und gegebenenfalls von Interessengruppen und Verbänden berücksichtigt. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Mobilität und der Biodiversität sowie oft auch dem Erhalt der historischen Identität eines Areals. Zudem spielt die Analyse und Eindämmung potenzieller Beeinträchtigungen der lokalen Bevölkerung

      während des Bauprozesses eine grosse Rolle. HIAG ist bemüht, die durch die Bauarbeiten auftretenden negativen Begleiterscheinungen für die Anwohnerschaft bei allen Projekten zu minimieren. Hierbei spielen der proaktive Austausch und die Kommunikation mit der Anwohnerschaft eine entscheidende Rolle.

      Die transparente Kommunikation zwischen HIAG und ihren Anspruchsgruppen ist eine Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit. Sie wird in Kommunikationskonzepten verankert, welche beispielsweise interaktive Workshops oder regelmässige Informationsveranstaltungen beinhalten. HIAG ist es wichtig, dass die Anspruchsgruppen jederzeit auf die Projektleitung zugehen können und ein aktiver Austausch gewährleistet ist. Damit geht HIAG deutlich weiter als die gesetzlichen Anforderungen. Der Austausch mit den Anspruchsgruppen wird auch nach Fertigstellung der Projekte fortgeführt.

      Auf den Arealen arbeitet HIAG mit eigenen Teams und lokalen Partnern. Dies stärkt die Nähe zur örtlichen Bevölkerung, fördert die Zusammenarbeit mit den Behörden und ermöglicht die Erarbeitung qualitativ hochwertiger Projekte unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen.

    3. ‌Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette GRI 2-23; GRI 2-24; GRI 204-1‌‌

      ‌Die Einhaltung gesetzlich verankerter Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette stellt aus Sicht von HIAG ein wesentliches soziales Risiko dar. Besonders betroffen ist die vorgelagerte Wertschöpfungskette, etwa bei der Herstellung von Gebäudekomponenten und technischen Anlagen, die häufig in risikobehafteten Niedriglohnländern produziert werden. Weiter risikobehaftet sind auch die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen von HIAG. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Arbeitszeiten, Mindestlöhne, Arbeitssicherheit, Arbeitsverträge und Sozialversicherungen.

      Zur Kontrolle dieser Risiken ergreift HIAG seit einigen Jahren verschiedene Massnahmen. Als ausschliesslich in der Schweiz aktives Unternehmen richtet sich HIAG in ihrer Tätigkeit nach Schweizer Recht und Normen. Die Einhaltung dieser Normen sowie die Vergabe von Aufträgen an das lokale Gewerbe helfen bei der Kontrolle dieser Risiken. Im Jahr 2025 wurden erneut über 99% des Auftragsvolu-mens an in der Schweiz ansässige Unternehmen vergeben. Sie stammen grösstenteils aus den Kernregionen von HIAG. Diese sind: Zürich, Nordwestschweiz und die Romandie. Dieser Ansatz trägt dazu bei, dass die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette hohen Ansprüchen gerecht werden und grundlegende Menschenrechte sichergestellt sind. Neben der Stärkung der regionalen Wirtschaft trägt dieser Ansatz auch zur lokalen Verankerung und Akzeptanz von HIAG bei. Weitere Informationen zur Sorgfaltspflicht nach Art. 964 OR sind der Seite 77 zu entnehmen.

      Zur weiteren Reduktion von sozialen Risiken entlang der Lieferkette wurde im Jahr 2021 ein Verhaltenskodex für Lieferanten in Kraft gesetzt. Dieser Kodex wurde 2025 einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Der Kodex verpflichtet alle relevanten Lieferanten und deren Subunternehmen, die entsprechenden Vorgaben einzuhalten. HIAG erwartet, dass ihr Verstösse oder Verdachtsfälle zu Verstös-sen gemeldet werden und geht Verdachtsfällen nach. Zusätzlich dazu führt HIAG vereinzelte

      HIAG

      Nachhaltigkeitsbericht 2025

      Ausgangslage & Ziele

      Gesellschaft

      Umwelt

      Unternehmensführung

      Green Financing

      Anhang 23

      Stichproben zur Einhaltung der Richtlinien durch. Weitere Informationen zu diesen Stichkontrollen sind auf Seite 69 beschrieben.

      Mit dem Verhaltenskodex für Lieferanten verfügt HIAG über ein Instrument zur Durchsetzung der Re-gelkonformität entlang der Wertschöpfungskette. Der Verhaltenskodex für Lieferanten wird regelmässig überarbeitet und muss von der Geschäftsleitung genehmigt werden. Für das Geschäftsjahr 2025 liegen keine Hinweise auf Verletzungen des Kodex vor. Dies schliesst auch etwaige Hinweise auf Verletzungen gegen Umwelt- und Sozialanforderungen mit ein. Entsprechend waren seitens HIAG keine weiteren Massnahmen erforderlich. Die jeweils aktuelle Version des Kodex ist unter folgendem Link verfügbar:

      Verhaltenskodex für Lieferanten und deren Subunternehmen

      ‌Weitere Informationen zum Thema verantwortungsbewusstes Geschäftsgebaren sind den Seiten 24, 66 und 77 zu entnehmen.

    4. ‌Sichere und zugängliche Lebensräume

      Mit der Entwicklung neuer Immobilien schafft HIAG Lebensräume, welche den neusten Standards und Normen entsprechen. Nicht selten werden im Rahmen der Projekte umfassende Altlastensanierungen aus der historischen Nutzung der Areale durchgeführt. Dies führt zu mehr Sicherheit für Mensch und Umwelt. Weitere Informationen zu Schadstoffen und Altlasten sind auf Seite 62 zu finden.

  9. ‌HIAG als Arbeitgeberin GRI 2-7; GRI 2-8; GRI 401-2

    HIAG beschäftigte per 31. Dezember 2025 in der Deutsch- und Westschweiz 81 Mitarbeitende (2024: 80), die zusammen 73.85 Vollzeitstellen (2024: 73.15) besetzten. Mit Ausnahme der technischen Mitarbeitenden und des internen Facility Managements handelt es sich dabei um administrative Funktionen. Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Aktivitäten der HIAG durch HIAG-Personal ausgeführt. Ausnahmen bilden lediglich ausgewählte befristet angestellte Fachkräfte, Praktikantinnen und Praktikanten oder Vertragsverlängerungen nach dem ordentlichen Pensionsalter. Es gibt keine strukturellen saisonalen Schwankungen im Personalbestand. Detaillierte Kennzahlen zur Zusammensetzung der Belegschaft finden sich auf Seite 25. Sie basieren auf den Daten der zentralen Personaldatenbank.

    HIAG gewährt allen Angestellten unabhängig vom Vertragsverhältnis (Vollzeit, Teilzeit, unbefristet, befristet etc.) die gleichen standardmässigen Mitarbeiterbenefits. Einzige Ausnahme bildet das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (vgl. «Mitarbeiterzufriedenheit und -vergütung», Seite 30). Angestellte mit befristeten Arbeitsverträgen sind davon ausgeschlossen.

    Mit einer motivierenden Unternehmenskultur und viel Raum für Eigenverantwortung schafft HIAG die Voraussetzungen, um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu halten. Die allgemein-gültigen Arbeitsbedingungen sind im HIAG-internen Anstellungsreglement festgehalten. Dieses wird regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst. Anpassungen im Anstellungsreglement werden den Mitarbeitenden persönlich erläutert.

    HIAG will die Personalfluktuation (vgl. Seite 25) auf einem branchenüblichen Niveau stabilisieren. Die Fluktuation soll im langjährigen Mittel bei rund 10-15% liegen. Massnahmen zur Stabilisierung der Fluk-tuationsrate sind etwa die Überarbeitung des Onboardings- und Rekrutierungsprozesses, regelmässige Workshops auf allen Führungsebenen sowie der aktive Dialog mit den Mitarbeitenden über verschiedene Formate wie Mitarbeitergespräche oder anonymisierte Mitarbeiterbefragungen.

    ‌HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 24

    GRI 402-1

    Mitarbeitende werden zeitnah und transparent über wichtige Ereignisse informiert. Dies geschieht über verschiedene Formate, beispielsweise periodische Mitarbeiterinformationen oder das Intranet. Dank der überschaubaren Grösse des Unternehmens sind der direkte, persönliche Kontakt und der Wissenstransfer jederzeit gewährleistet. Die Börsenkotierung garantiert zudem ein hohes Mass an Transparenz und zeitnaher Information. Bei signifikanten betrieblichen Veränderungen, welche sich auf das Arbeitsverhältnis auswirken, gelten die arbeitsvertraglichen Bestimmungen. In der Regel entspricht dies einer Mindestmitteilungsfrist von 90 Tagen.

    Die strategische Verantwortung für Diversität sowie die Vereinbarkeit von Beruf und persönlicher Lebenssituation liegt beim Verwaltungsrat, insbesondere beim Präsidenten. Diese Themen sind zentrale Bestandteile der Unternehmenskultur und zugleich auf operativer Ebene fest verankert. Die Personalabteilung ist für die Umsetzung entsprechender Initiativen zuständig. In enger Zusammenarbeit mit dem CEO entwickelt und realisiert die Abteilung gezielte und bedarfsgerechte Massnahmen zur Förderung einer inklusiven Unternehmenskultur und zur Sicherstellung einer gesunden Work-Life-Balance. Dazu gehören beispielsweise flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Kauf zusätzlicher Ferientage, Teil-zeitmodelle sowie die Möglichkeit, abhängig von der Tätigkeit im Homeoffice oder an anderen HIAG-Standorten zu arbeiten.

    Gemäss dem internen Anstellungsreglement ist ein Homeofficeanteil von bis zu 20% der Arbeitszeit gestattet. Dank der geltenden Jahresarbeitszeit ist für die Mitarbeitenden eine grosse Flexibilität bei der Gestaltung ihrer individuellen Arbeitszeiten möglich. Zudem können ab dem Geschäftsjahr 2026 bis zu fünf zusätzliche Ferientage erworben werden.

    GRI 2-30

    Keiner der HIAG-Arbeitsverträge untersteht einem Gesamtarbeitsvertrag, was in der Schweiz nicht un-üblich ist. Die Arbeitsverträge unterstehen Schweizer Recht und Standards.

    GRI 2-23; GRI 2-24

    Um ein ethisch korrektes und integres Verhalten sicherzustellen, verpflichtet HIAG alle Mitarbeitenden, die Verhaltenskodizes für Mitarbeitende und Geschäftspartner einzuhalten und durchzusetzen. Der Kodex für Mitarbeitende ist ein integraler Bestandteil der Arbeitsverträge und definiert den Rahmen des unternehmerischen Handelns für die Belegschaft. Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine Verletzungen der Verhaltenskodizes festgestellt. Der Verhaltenskodex für Mitarbeitende wurde 2025 einer periodischen Überarbeitung unterzogen. Anpassungen am Kodex müssen von der Geschäftsleitung genehmigt werden. Den Mitarbeitenden stehen entsprechende interne Schulungsunterlagen zur Verfügung (vgl. Seite 30). Die jeweils aktuelle Version des Verhaltenskodex für Mitarbeitende ist unter folgendem Link online verfügbar:

    Verhaltenskodex für Mitarbeitende der HIAG

    Weitere Informationen zum Thema verantwortungsbewusstes Geschäftsgebaren sind den Seiten 22, 66 und 77 zu entnehmen.

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 25

    ‌Personalbestand per 31. Dezember 2025

    GRI 401-1; GRI 405-1

    Verwaltungsratsmitglieder Mitarbeitende nach Regionen

    11


    70


    81

    Deutschschweiz Westschweiz Total

    100% der Verwaltungsräte sind über 50 Jahre alt

    2 Frauen

    33%

    4 Männer

    67%

    28 Frauen (40%)

    42 Männer (60%)

    2 Frauen (18%)

    9 Männer (82%)

    30 Frauen (37%)

    51 Männer (63%)

    Mitarbeitende nach Funktion

    Geschäftsleitung

    1 Frau

    4 Männer

    0 Frauen

    0 Männer

    1 Frau

    4 Männer

    Mitarbeitende mit Kaderfunktion

    4 Frauen

    5 Männer

    0 Frauen

    3 Männer

    4 Frauen

    8 Männer

    Mitarbeitende ohne Kaderfunktion

    23 Frauen

    33 Männer

    2 Frauen

    6 Männer

    25 Frauen

    39 Männer

    Mitarbeitende nach Voll-/Teilzeitstellen

    > 90%

    17 Frauen

    34 Männer

    1 Frau

    6 Männer

    18 Frauen

    40 Männer

    50-90%

    9 Frauen

    7 Männer

    1 Frau

    2 Männer

    10 Frauen

    9 Männer

    2 Frauen

    1 Mann

    0 Frauen

    1 Mann

    2 Frauen

    2 Männer

    Mitarbeitende nach Altersstruktur

    7 Frauen

    5 Männer

    0 Frauen

    2 Männer

    7 Frauen

    7 Männer

    30-50 Jahre

    17 Frauen

    27 Männer

    2 Frauen

    5 Männer

    19 Frauen

    32 Männer

    > 50 Jahre

    4 Frauen

    10 Männer

    0 Frauen

    2 Männer

    4 Frauen

    12 Männer

    Vertragsverhältnis

    Unbefristet

    27 Frauen

    40 Männer

    2 Frauen

    8 Männer

    29 Frauen

    48 Männer

    Befristet

    1 Frau

    1 Mann

    0 Frauen

    0 Männer

    1 Frau

    1 Mann

    Stundenlohnbasis

    0 Frauen

    1 Mann

    0 Frauen

    1 Mann

    0 Frauen

    2 Männer

    geprüfte Zahlen, weitere Informationen auf Seite 92

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 26

    Personalmutationen im Geschäftsjahr 2025

    Deutschschweiz

    Westschweiz

    Total

    Eintrittsrate

    31.9%

    0.0%

    27.3%

    Austrittsrate

    29.0%

    8.7%

    26.1%

    Eintritte nach Alter

    5 Frauen 3 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    5 Frauen

    3 Männer

    30-50 Jahre

    7 Frauen 4 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    7 Frauen

    4 Männer

    > 50 Jahre

    1 Frau 2 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    1 Frau

    2 Männer

    Austritte nach Alter

    2 Frauen 1 Mann

    0 Frauen 0 Männer

    2 Frauen

    1 Mann

    30-50 Jahre

    8 Frauen 6 Männer

    0 Frauen 1 Mann

    8 Frauen

    7 Männer

    > 50 Jahre

    3 Frauen 0 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    3 Frauen

    0 Männer

    geprüfte Zahlen, weitere Informationen auf Seite 92

    Mitarbeitende Immobilien nach Region

    Entwicklung des Personalbestands zwischen den Jahren 2021 und 2025:

    63

    67

    14%


    24%


    14%


    26%


    26%

    76 80 81

    Vollzeitstellen nach Arbeitsfeld per 31.12.2025:

    8%


    6%


    11%


    23%


    34%


    18%

    2021 2022 2023 2024 2025

    Anzahl Männer

    Anzahl Frauen

    Vermarktung und Transaktionen

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 27

    1. Mitarbeiterzufriedenheit

      GRI 404-3

      ‌HIAG ist überzeugt, dass langfristiger Erfolg nur mit engagierten, motivierten und gesunden Mitarbeitenden möglich ist. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden wirkt sich direkt auf Produktivität, Innovations-kraft sowie Kundenbindung aus und ist somit für HIAG auch aus wirtschaftlichen Gründen relevant.

      Zum Monitoring der Mitarbeiterzufriedenheit hat HIAG im Geschäftsjahr 2025 erneut eine digitale, anonyme Mitarbeiterumfrage mit dem externen Partner Great Place To Work® durchgeführt. Dabei handelt es sich um die zweite Durchführung dieser Art nach der erstmaligen Befragung im Jahr 2023. HIAG nutzt diese wertvollen Rückmeldungen, um weitere Verbesserungsmassnahmen anzustossen. Dadurch sollen die Arbeitsbedingungen und die Mitarbeiterzufriedenheit weiter verbessert werden (vgl. Nach-haltigkeitsziel 2023.2, Seite 17). Die Ergebnisse der Umfragen werden jeweils in der Geschäftsleitung analysiert und von den Bereichsleitenden auf Teamebene weiter vertieft. HIAG zielt mit der periodischen Wiederholung der Great Place To Work®-Umfrage (alle 2 Jahre) darauf ab, die Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenskultur hochzuhalten. Ergänzend dazu werden unterjährige, themenspezifi-sche Befragungen durchgeführt. Sie helfen, konkrete Herausforderungen vertieft zu analysieren und gezielte Verbesserungsmassnahmen abzuleiten.

      Analog der Befragung 2023 wurde HIAG auch 2025 erneut als Great Place To Work® zertifiziert. Die Teilnahmequote an dieser anonymen Befragung lag bei sehr hohen 89% (2023: 88%). Die Ergebnisse zeigen eine Verbesserung der Zufriedenheit in Bezug auf die Arbeitsumgebung und die Sozialleistungen.

      Zusätzlich zu den anonymen Befragungen geht HIAG in den mindestens einmal jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen vertieft auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ein. Dabei werden im Rahmen einer Leistungsbeurteilung gemeinsam mit den Mitarbeitenden auch die individuellen Leistungs- und Entwicklungsziele formuliert. Bestandteil der Gespräche sind auch die Themen Unternehmenskultur und Work-Life-Balance. Die jährlichen Mitarbeitergespräche werden mit allen Mitarbeitenden durchgeführt.

      Antwort der Mitarbeitenden in Rahmen der Great Place To Work®-Umfrage 2025 auf die Aussage: «Al-les in allem kann ich sagen, dass dies hier ein sehr guter Arbeitsplatz ist.»

      8%


      18%


      74%

      • trifft fast völlig oder überwiegend zu

      • teils, teils

      • trifft überwiegend nicht oder fast gar nicht zu

        HIAG

        Nachhaltigkeitsbericht 2025

        Ausgangslage & Ziele

        Gesellschaft

        Umwelt

        Unternehmensführung

        ‌Green Financing

        Anhang 28

    2. ‌Diversität

      HIAG verzichtet auf die Festsetzung von Geschlechter- oder anderen Diversitätsquoten. Bei der Einstellung neuer Mitarbeitenden steht die fachliche Qualifikation der Bewerbenden im Vordergrund.

      Diskriminierung und Mobbing werden bei HIAG in keiner Form toleriert. Mitarbeitende, Geschäftspartner und Lieferanten werden durch klare Verhaltensrichtlinien und verbindliche Kodizes über die geltenden Standards in Bezug auf Gleichbehandlung, Respekt und Integrität informiert.

      Verdachtsfälle von Diskriminierung oder Mobbing können über verschiedene Kanäle gemeldet werden. Unter anderem steht hierzu auf der HIAG-Website ein Whistleblowing-Formular zur Verfügung. Alle eingehenden Meldungen werden vertraulich behandelt und gemäss festgelegter interner Prozesse geprüft.

      Über alle Angestellten hinweg liegt der Frauenanteil bei 37%, im Kader ohne Geschäftsleitungsfunktion bei 33%, in der Geschäftsleitung bei 20 % und im Verwaltungsrat ebenfalls bei 33%. Damit hält HIAG die im Obligationenrecht festgehaltenen Geschlechterverteilung (30% Frauenanteil im Verwaltungsrat, 20% in der Geschäftsleitung, Art. 734f OR) ein.

      Geschlechterverhältnisse in den verschiedenen Fachbereichen per 31. Dezember 2025:

      Funktionen

      Vollzeitstellen Frauen in %

      Vollzeitstellen Männer in %

      Services (Backoffice, HR, Finanzen, IT)

      65%

      35%

      Arealentwicklung und Baumanagement

      14%

      86%

      Assetmanagement und Bewirtschaftung

      45%

      55%

      Technische Mitarbeitende und Facility Management

      2%

      98%

      Vermarktung und Transaktionen

      17%

      83%

      Die Zusammensetzung der HIAG-Belegschaft per 31. Dezember 2025 nach Nationalität widerspiegelt den nationalen Durchschnitt (Staatsangehörige Schweiz: 73%, Staatsangehörige anderer Nationen 27%) 2. Die Gruppe der Staatsangehörigen anderer Nationen wird bei HIAG primär durch deutsche (10% der Belegschaft) und französische (7% der Belegschaft) Staatsangehörige geprägt (vgl. Seite 28).

      ‌Staatsangehörigkeiten im HIAG-Personalbestand per 31.12.2025:

      23%


      77%

      • Staatsangehörige Schweiz

      • Staatsangehörige anderer Nationen

        Die Mitarbeitenden sehen gemäss der anonym durchgeführten Mitarbeiterumfrage 2025 eine faire Behandlung aller Mitarbeitenden unabhängig von sexueller Orientierung, Nationalität und Geschlecht (Zustimmungswerte jeweils ≥ 95%). Dieses Ergebnis deckt sich mit den Ergebnissen aus dem Jahr 2023 und spricht für eine gesunde Unternehmenskultur im Bereich Diversität.

        2BfS, Bevölkerung, Stand und Entwicklung (2024)

        HIAG

        Nachhaltigkeitsbericht 2025

        Ausgangslage & Ziele

        Gesellschaft

        Umwelt

        Unternehmensführung

        Green Financing

        Anhang 29

    3. ‌Vereinbarkeit von Beruf und Lebenssituation

      HIAG hält die im Arbeitsgesetz definierten Arbeits- und Ruhezeiten ein. Die Normalarbeitszeit liegt im Jahresdurchschnitt bei 42 Wochenstunden. Die wöchentliche Maximalarbeitszeit beträgt 45 Stunden pro Woche. Die ausgewogene Work-Life-Balance ist ein festes Thema der jährlichen Mitarbeitergespräche und wird auch im Rahmen der anonymen Great Place To Work®-Umfrage analysiert. Dank der etablierten Jahresarbeitszeit können den Mitarbeitenden eine hohe Flexibilität und sehr gute Arbeitszeit-kompensationsmöglichkeiten geboten werden.

      GRI 401-3

      Für aus dem Elternurlaub zurückkehrende Mitarbeitende werden auf Wunsch und nach Möglichkeit spezifische Arbeitsmodelle geschaffen.

      Im Jahr 2025 hatten vier Mitarbeitende (1 Frau, 3 Männer) Anspruch auf Elternurlaub. Alle berechtigten Mitarbeitenden haben den Urlaub in Anspruch genommen. Alle sind innerhalb des Berichtszeitraums an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt oder befinden sich noch im Elternurlaub (Rückkehrrate gemäss GRI 401-3; Frauen: n/a, Männer: 100%). Im Berichtsjahr 2024 sind zwei Frauen und vier Männer aus dem Elternurlaub zurückgekehrt. Vier dieser sechs Mitarbeitenden sind zwölf Monate nach ihrer Rückkehr in der gleichen Funktion bei HIAG beschäftigt (Verbleiberate: 66%, Verbleiberate der Frauen: 50%, Verbleiberate der Männer: 75%).

      Zustimmungswert der Mitarbeitenden in Rahmen der Great Place To Work®-Umfrage 2025 im Fokus-bereich «Fürsorge durch den Arbeitgeber». In diesem Bereich beurteilen Mitarbeitende, ob Themen wie Work-Life-Balance, körperliche Sicherheit und mentale Gesundheit am Arbeitsplatz sichergestellt sind:

      8%


      15%


      77%

      HIAG

      Nachhaltigkeitsbericht 2025

      Ausgangslage & Ziele

      Gesellschaft

      Umwelt

      Unternehmensführung

      ‌Green Financing

      Anhang 30

    4. Vergütung

      ‌HIAG legt Wert auf eine faire Vergütung, die Fähigkeiten und Leistungen anerkennt und einen angemessenen Lebensstandard erlaubt. Frauen und Männer erhalten bei gleicher Position, gleicher Leistung und gleichen Voraussetzungen denselben Lohn. Um die Lohngleichheit vertieft zu analysieren, hat HIAG im Oktober 2025 erstmals eine freiwillige Analyse der Lohngleichheit vollzogen. Die Analyse wurde mit dem Tool «Logib» 3 durchgeführt. Das Instrument wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann zur Verfügung gestellt. Mit einem Gesamtscore von 1.5 ist das Risiko, weniger zu verdienen als aufgrund von Funktion, persönlicher Erfahrung und Ausbildung erwartet, für Männer und Frauen ungefähr gleich hoch. Es besteht kein Ungleichgewicht zu Ungunsten eines Geschlechts. Erst ab einem Gesamtscore von 3 zeigt sich eine deutliche Tendenz zulasten eines Geschlechts. Ab einem Gesamtscore von über 5 (Grenzwert) besteht in der Regel ein klarer Handlungsbedarf.

      Alle Arbeitsverträge der HIAG entsprechen dem Schweizer Recht. Das Vergütungsmodell sieht neben einer attraktiven orts- und branchenüblichen Entlöhnung teilweise zusätzliche leistungsabhängige Zielprämien vor. Weiter verfügt HIAG über ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm, das darauf ausgerichtet ist, dass alle Mitarbeitenden (Voll- und Teilzeitstellen) Teilhaber des Unternehmens sein können. Ende 2025 machten rund 41% (2024: 40%) aller Mitarbeitenden von dieser Möglichkeit Gebrauch.

      ‌GRI 2-21

      Das jährliche Gesamtvergütungsverhältnis nach GRI 2-21 beträgt 17:1 (2024: 16:1). Der Medianlohn sank im Vergleich zu 2024 um 0.4%, die Vergütung des CEO stieg um 2.6%. Sämtliche Lohndaten wurden zwecks Vergleichbarkeit auf Vollzeitstellen hochgerechnet, variable Lohnbestandteile wie individuelle Zielprämien oder LTIP sind mitberücksichtigt, ausschlaggebend sind die Bruttolöhne.

    5. ‌Mitarbeiterentwicklung

‌GRI 404-1

HIAG pflegt eine partnerschaftliche Unternehmenskultur und bietet interessante Arbeitsinhalte mit einem grossen Gestaltungsspielraum. Für sämtliche Mitarbeitenden bestehen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Bei der Neubesetzung von Kaderstellen werden interne Beförderungen auf Basis von Qualifikationen, Erfahrung sowie erbrachter Leistung standardmässig geprüft. Verantwortlich für die interne Entwicklung einzelner Mitarbeitenden ist der Fachbereich in enger Zusammenarbeit mit der internen Personalabteilung.

HIAG erwartet, dass die Mitarbeitenden Verantwortung übernehmen. Das Unternehmen unterstützt sie dabei mit spezifischen Aus- und Weiterbildungsangeboten. So stellt HIAG den Mitarbeitenden jährliche Kostenbeiträge für individuelle und externe Weiterbildungen zur Verfügung. Diese sind analog der Regelung zur Anrechnung von Weiterbildungsstunden als Arbeitszeit transparent im internen Anstellungsreglement festgehalten und haben keine Unternehmensanbindung zur Folge. Bei grösseren mehrjähri-gen Weiterbildungen und Umschulungen können persönliche Vereinbarungen zwischen Mitarbeitenden und der HIAG ausgearbeitet werden. Der individuelle Bedarf an Schulungen und Weiterbildungen wird an den jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen (vgl. Seite 30) zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden besprochen. Dabei werden auch persönliche Entwicklungsziele formuliert.

Im Jahr 2025 unterstützte HIAG 30 Mitarbeitende bei der individuellen Weiterbildung. Dabei handelte es sich um administrative und technische Mitarbeitende. Neben der Arbeitszeitgutschrift gemäss Anstellungsreglement unterstützte HIAG diese individuellen Weiterbildungen mit insgesamt CHF 75’343.

‌Weiter fanden im Jahr 2025 erneut interne digitale Schulungen zu den Themen IT, Nachhaltigkeit und Datenschutz statt. Diese Schulungen behandelten insbesondere folgende Themen: IT-Sicherheit, Um-welt- und Klimaschutz, Anwendung der Nachhaltigkeitsrichtlinie sowie der Verhaltenskodizes für Mitarbeitende und Lieferanten, inkl. der Themen Diversität, Korruptionsbekämpfung, Menschenrechte sowie Kinder- und Zwangsarbeit entlang der Lieferkette. Dazu kamen physische Schulungen im Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit. Sie wurden überwiegend von technischen Mitarbeitenden absolviert. Weiter wurde 2025 ein Erste-Hilfe-Kurs für medizinische Notfälle für alle Mitarbeitenden organisiert.

Insgesamt ergibt sich daraus für das Jahr 2025 ein Ausbildungsaufwand von 1’106 Stunden auf Arbeitszeit. Dazu kommen weitere Weiterbildungs- und Schulungsstunden, welche die Mitarbeitenden ausserhalb der Arbeitszeit absolvierten.

3 https://www.ebg.admin.ch/de/lohngleichheit-analysieren-mit-logib

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Nachhaltigkeitsbericht

2025

‌HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Inhalt

Nachhaltigkeit für HIAG 3

Wichtige Kennzahlen 2025 4

Praxisbeispiele gelebter Nachhaltigkeit 6

Ausgangslage & Ziele 8

Vorwort 9

Über diesen Bericht 10

Strategie und Unternehmensaktivitäten 11

Nachhaltigkeitsstratgie und interne Organisation 13

Beitrag nachhaltiger Lösungen zum Unternehmenserfolg 15

Wesentliche Themen 15

Nachhaltigkeitsziele 16

UN Sustainable Development Goals 19

Gesellschaft 20

Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 22

HIAG als Arbeitgeberin 23

Nutzerzufriedenheit und Kostenstruktur 34

Gesellschaftliches Engagement 36

Umwelt 37

Umweltbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 39

Absenkpfad zum Bestandsportfolio 40

Verbrauchsdaten 41

Energie 42

Treibhausgasemissionen 47

Mobilität 57

Ressourcennutzung 58

Biodiversität 62

Unternehmensführung 64

Unternehmensführungsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 66

Nachhaltigkeit als zentrales Element der Geschäftsfelder 66

Risikomanagement und TCFD-Berichterstattung 69

Transparenz und fairer Wettbewerb 77

Nachhaltigkeitsbewertungen 78

Mitgliedschaften in Verbänden und Interessengruppen 79

Green Financing 80

Instrumente zur grünen und nachhaltigen Fianzierung 82

Green Bond Report 2025 83

Anhang 88

Erläuterungen zur Erhebung der Verbrauchs- und Emissionsdaten des Immobilienportfolios 89

EPRA Sustainability Performance Measures 93

AMAS-Kennzahlen für das Portfolio der HIAG 100

GRI-Index 101

Gesellschaft Umwelt Unternehmensführung Green Financing

Anhang 3

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025 Ausgangslage & Ziele

‌Nachhaltigkeitsfokus HIAG

weniger Emissionen

Neben Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen setzt HIAG auf ein qualitatives Reporting zu den Treibhausgasemissionen.

zufriedene Mieter und Nutzer

HIAG arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Dienstleis-tungsqualität. Dadurch soll die Nutzerzufriedenheit weiter verbessert werden.

mehr erneuerbare Energie

Das Potenzial zur Energieproduktion auf den Arealen von HIAG wird effizient genutzt. Hierfür arbeitet HIAG nach Bedarf auch mit externen Partnern zusammen.

Wichtige Kennzahlen 2025

‌Nachhaltigkeitszertifizierte Objekte im Bestandsportfolio

Energieproduktion auf HIAG-Arealen durch PV-Anlagen und Wasserkraftwerke

Treibhausgasemissionen in CO2e

Scope-1: 1’447 t, Scope-2: 395 t und Scope-3:

Nachhaltige oder grüne Fremdfinanzierung

Anteil erneuerbare Energie zum Betrieb des Portfolios durch HIAG

Anzahl Mitarbeitende per 31. Dezember 2025

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 5

«Nutzerzufriedenheit im Fokus»

Zufriedene Kundinnen und Kunden sind eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Nur wer mit innovativen und qualitativ hochwertigen Lösungen überzeugen kann, bleibt langfristig wettbewerbsfähig.

Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die geleistete Nachhaltigkeitsarbeit aus dem Geschäftsjahr 2025. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Nutzerzufriedenheit. Einem Bereich, mit dem sich HIAG 2025 intensiv auseinandergesetzt hat und in dem das Unternehmen auch künftig kontinuierlich Verbesserungen anstrebt. Der Anspruch zur stetigen Verbesserung ist zentraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsverständnisses von HIAG. Er ist die Voraussetzung, um ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.


«Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der HIAG als Eigentümerin und Vermieterin?»


4.12


Basierend auf den 239 Rückmeldungen der Mieterumfrage 2025.


«Entspricht die Lage Ihres Mietobjekts Ihren Anforde-rungen?»


4.35


Basierend auf den 239 Rückmeldungen der Mieterumfrage 2025.

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025 Ausgangslage & Ziele Gesellschaft Umwelt Unternehmensführung Green Financing Anhang 6

‌«Praxisbeispiele gelebter Nachhaltigkeit»

Grüner Strom aus eigener Wasserkraft

An ihren Standorten in Biberist, Frauenfeld und Aathal/Wet-zikon betreibt HIAG historische Wasserkraftwerke. Im Jahr 2025 haben diese Kraftwerke Elektrizität für über 1’720 Haushalte erzeugt.

Solarstromoffensive

Die installierte Leistung der HIAG Solar AG wurde 2025 mit der Inbetriebnahme von drei neuen Anlagen um 1’523 kWp auf neu insgesamt 8’074 kWp gesteigert. Durch die Partnerschaft mit aventron sind die HIAG-Areale zu bedeutenden Solarstrom-Produktionsstätten geworden. 2025 wurde auf den HIAG-Arealen Solarstrom für rund 1’700 Haushalte produziert, die Gesamtleistung aller Solaranlagen betrug per 31.12.2025 beeindruckende 8.7 MWp.

Wirkungsvolle Kreislaufwirtschaft

HIAG trägt mit der Umnutzung bestehender Bausubstanz massgeblich zur Kreislaufwirtschaft bei. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt vorhandener Bausubstanz: ein Gewinn für die Umwelt und das kulturelle Erbe zugleich. Historische Gebäude bleiben erhalten und werden zu lebendigen Zeitzeugen.

Graue Emissionen in der Erstellung

Seit 2023 erfasst HIAG die grauen Treibhausgasemissionen ihrer Entwicklungsprojekte systematisch. Dieser Schritt ist entscheidend für die Reduktion der Treibhausgasemissionen in der vorgela-gerten Wertschöpfungskette und bildet die Basis für die neue Scope-3-Berichterstattung. Zudem sind seit 2026 Zielwerte für die grauen Erstellungsemissionen von Neubauprojekten in Kraft.

Auf Augenhöhe mit unseren Kunden

HIAG legt grossen Wert auf einen engen Kontakt mit den Mietern. Dank der «inhouse» agierenden und integrierten Bewirtschaftung sowie regelmässigen persönlichen Mietergesprächen kennt HIAG die Bedürfnisse ihrer Mieter genau.

Platz zum Austausch

Alte Gebäude sind oft identitätsstiftende und gesellschaftsverbin-dende Orte. Durch den Erhalt historischer Bausubstanz reduziert HIAG graue Emissionen und schafft spannende Begegnungs-räume, die von zahlreichen Vereinen und Initiativen genutzt werden. Ein Beispiel dafür ist das Diesellokal auf dem Kunzareal in Windisch (AG), das vom gleichnamigen Verein intensiv bespielt wird.

Platz für Natur

Der naturnahe Unterhalt der grossen Areale von HIAG macht diese nicht nur zu attraktiven Arbeits- und Lebensräumen, sondern bietet wertvolle Nischen für Flora und Fauna und beeinflusst das Mikroklima positiv.

HIAG schafft Platz für nachhaltiges Wirtschaften

HIAG liefert Unternehmen Platz für nachhaltiges Wirtschaften. So wurde Anfang 2024 auf dem Papieri-Areal in Biberist (SO) das erste Schweizer Recyclingzentrum für Batterien aus Elektrofahrzeugen fertiggestellt. Das Industriegebäude wurde Minergie-ECO zertifiziert. Die rund 4’500 m2 grosse Dachfläche ist begrünt und mit einer Photovoltaikanlage (620 kWp) ausgerüstet. Diese versorgt das Recyclingunternehmen Librec mit nachhaltigem Solarstrom.

HIAG als Teil der Gesellschaft

Auf den Arealen von HIAG werden regelmässig kulturelle Veranstaltungen wie Sommerfeste oder Kinderaktivitäten durchgeführt. Mit der Öffnung der Areale stärkt HIAG die Beziehung zur lokalen Bevölkerung und tritt mit ihr in einem ungezwungenen Umfeld in Kontakt.

Miteinbezug aller Anspruchsgruppen

Bei der Ausarbeitung der Entwicklungskonzepte ist HIAG der Austausch mit der Öffentlichkeit und den betroffenen Anspruchsgruppen sehr wichtig. Daher führt HIAG zahlreiche Informationsveranstaltungen und partizipative Workshops zu ihren Entwicklungsprojekten durch.

Nachhaltig unterwegs

Die Bürostandorte der HIAG sind zentral gelegen. Dies erlaubt es zahlreichen Mitarbeitenden, mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. Die drei Hauptstandorte in Basel, Genf und Zürich liegen in Gehdistanz zu den jeweiligen Hauptbahnhöfen und fördern die nachhaltige Mobilität des HIAG-Teams.

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025 Ausgangslage & Ziele Gesellschaft Umwelt Unternehmensführung Green Financing Anhang 7

‌HIAG‌

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 8

Ausgangslage & Ziele

Vorwort 9

Über diesen Bericht 10

Strategie und Unternehmensaktivitäten 11

Nachhaltigkeitsstrategie und interne Organisation 13

Beitrag nachhaltiger Lösungen zum Unternehmenserfolg 15

Wesentliche Themen 15

Nachhaltigkeitsziele 16

Aktuelle Ziele 17

Erreichte Ziele 2025 18

UN Sustainable Development Goals 19

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 9

‌Liebe Leserin, lieber Leser

Dies ist bereits der fünfte Nachhaltigkeitsbericht von HIAG. In den vergangenen Jahren haben wir bedeutende Fortschritte in unserer Nachhaltigkeitsarbeit erzielt und ihre strategische Relevanz weiter gestärkt. Unser Ziel, entlang der gesamten Wertschöpfungskette ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen, blieb dabei stets richtungsweisend. Im Fokus standen insbesondere die Reduktion der Treibhausgasemissionen, der Ausbau der lokalen Energieproduktion sowie die kontinuierliche Verbesserung der Mieterzufriedenheit. Dies gilt insbesondere für das Geschäftsjahr 2025.

Highlights aus dem Geschäftsjahr 2025

Das Geschäftsjahr 2025 war von zahlreichen Höhepunkten geprägt. Dies gilt auch für unsere Nachhaltigkeitsarbeit. Mit der Inbetriebnahme des provisorisch Minergie-ECO-zertifizierten Gewerbebaus

«Fahrwerk» in Winterthur (ZH) sowie den erfreulichen Fortschritten in der Realisierung unserer Projekt-pipeline konnten wir wichtige Meilensteine erreichen. Ein weiteres Highlight war die Emission unseres ersten Green Bonds im Januar 2025 im Umfang von CHF 100 Mio. Besonders erfreulich ist auch die gestiegene Zufriedenheit unserer Mieterinnen und Mieter. Die deutliche Verbesserung gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2023 zeigt, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg sind.

Diese positiven Entwicklungen widerspiegeln sich auch in unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung. Erstmals präsentieren wir in diesem Bericht unser Green Bond Reporting sowie einen Bericht nach den Sustainability Best Practices Recommendations (sBPR) der European Public Real Estate Association (EPRA). Darüber hinaus konnten wir auch in diesem Jahr zahlreiche Anregungen unserer Anspruchsgruppen aufnehmen und in die Berichterstattung integrieren.

Ausblick und kommende Herausforderungen

Die Ziele von HIAG bleiben weiter ambitioniert. Die konsequente Umsetzung von Massnahmen zur Erreichung unserer langfristigen Treibhausgasreduktionsziele und eine verbesserte Kontrolle unserer Lie-ferketten sind Beispiele wesentlicher Herausforderungen, welche die gesamte Immobilienbranche betreffen. An diesen Themen arbeiten wir bereits heute strukturiert und zielorientiert. HIAG ist gut positioniert, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern und die Zukunft positiv zu gestalten.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Dr. Felix Grisard Dr. Jvo Grundler

Präsident des Verwaltungsrats General Counsel und Mitglied des Verwaltungsrats

HIAG

Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ausgangslage & Ziele

Gesellschaft

Umwelt

Unternehmensführung

Green Financing

Anhang 10

Ausgangslage & Ziele

  1. ‌Über diesen Bericht

    Im jährlich publizierten Nachhaltigkeitsbericht berichtet HIAG über die geleistete Arbeit und informiert zum Zielerreichungsgrad der laufenden Pläne. Die Berichterstattung erfolgt auf freiwilliger Basis. Momentan besteht für HIAG keine gesetzliche Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.

    GRI 2-1

    Die HIAG Immobilien Holding AG (HIAG) mit Sitz in Basel (Schweiz) ist eine an der SIX Swiss Exchange kotierte Immobiliengesellschaft. Die HIAG Immobilien Holding AG ist ausschliesslich in der Schweiz tätig.

    GRI 2-2

    Die Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst alle strategischen Geschäftseinheiten von HIAG (vgl. Geschäftsbericht 2025, Konsolidierter Abschluss). Per 31. Dezember 2025 existierte eine assoziierte Beteiligung (HIAG Solar AG, Anteil 49%). Sofern nicht ausdrücklich erwähnt, wird das Joint Venture HIAG Solar AG in diesem Bericht nicht mitberücksichtigt.

    GRI 2-5

    Mit der Anwendung der GRI-Standards werden im Nachhaltigkeitsbericht 2025 systematisch erhobene Nachhaltigkeitskennzahlen publiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umfang der unabhängig geprüften Kennzahlen weiter ausgebaut. Die geprüften Kennzahlen sind entsprechend markiert (). Der Prüfbericht findet sich auf Seite 92. Verantwortlich für die Durchführung der externen Prüfungen ist der Revisions- und Risikomanagementausschuss der HIAG Immobilien Holding AG (vgl. Geschäftsbericht 2025, Corporate Governance).

    GRI 2-4

    Wesentliche Neuerungen im aktuellen Bericht gegenüber der Berichterstattung 2024 betreffen einerseits den erweiterten Umfang der externen Prüfung, andererseits die verbesserte Darstellung der zentralen Kennzahlen durch die Abbildung historischer Zeitreihen. Zusätzlich enthält der Anhang eine umfassende Berichterstattung gemäss den Sustainability Best Practices Recommendations der European Public Real Estate Association (EPRA). Der Bericht enthält keine Richtigstellungen zu Informationen aus früheren Perioden.

    GRI 2-3

    Auf der Grundlage der Prinzipien der GRI-Standards beschränken sich die Angaben in diesem Bericht auf die für HIAG wesentlichen Themen. Falls nicht anders erwähnt, beziehen sich die Daten in diesem Nachhaltigkeitsbericht auf das Geschäftsjahr 2025 (1. Januar bis 31. Dezember 2025). Die Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgt jährlich zeitgleich mit der Publikation des Geschäftsberichts (Lagebericht, Corporate-Governance-Bericht, Vergütungsbericht, Konzernrechnung, Jahresrechnung).

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 11

  2. ‌Strategie und Unternehmensaktivitäten GRI 2-6

    HIAG verfolgt als Immobilieninvestorin ein integriertes Geschäftsmodell, das zentrale Elemente der Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien abdeckt. Dazu gehören insbesondere das Portfolio- und Asset-Management mit eigener Bewirtschaftung, die Arealentwicklung sowie das Transaktionsmanagement. Das Transaktionsmanagement dient der kontinuierlichen Portfo-liooptimierung im Rahmen der aktiven Kapitalrecyclingstrategie.

    Die Anlagestrategie von HIAG fokussiert auf Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen in wirtschaftlich starken Kernregionen sowie in wachstumsorientierten Zukunftsregionen der Deutsch- und Westschweiz. Ziel ist es, ein breit diversifiziertes und stabiles Renditeportfolio aufzubauen, das langfristig verlässliche Mieteinnahmen generiert und eine nachhaltige Dividendenbasis sicherstellt.

    Der Ausbau des Immobilienportfolios erfolgt über zwei zentrale Standbeine:

    1. Eigenentwicklungen: Realisierung von Entwicklungsprojekten mit anschliessender Überführung in den Bestand.

    2. Akquisitionen: gezielter Zukauf von renditestarken Bestandsliegenschaften zur Stärkung der vereinnahmten Erträge.

    Bei den Eigenentwicklungen liegt der strategische Schwerpunkt auf der Transformation von unternutz-ten Industrie- und Brachflächen (Brownfield-Entwicklung). Dabei handelt es sich typischerweise um ehemals industriell genutzte Areale, beispielsweise aus der Holz-, Textil-, Metall- oder Papierindustrie. Diese befinden sich nach jahrzehntelanger Nutzung in einem strukturellen Wandel. HIAG übernimmt hier eine aktive Rolle in der Revitalisierung dieser Flächen. Dieser Prozess umfasst oft auch die Sanierung von historischen Altlasten (Seite 62) sowie die Integration von ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen für die Zukunft (Seite 22).

    Durch gezielte Devestitionen aus nicht mehr strategiekonformen Liegenschaften schafft HIAG Liquidität für Investitionen in wertschöpfende Entwicklungsprojekte und attraktive Zukäufe. Das Unternehmen nutzt dadurch effektiv die Möglichkeiten des Kapitalrecyclings und steigert gleichzeitig die Qualität des Gesamtportfolios.

    Als börsenkotiertes Unternehmen mit einem soliden Finanzierungsspielraum und einem langfristig orientierten Ankeraktionariat verfügt HIAG über eine hohe wirtschaftliche Stabilität und Handlungsfähigkeit. Die Unternehmensführung ist geprägt von einer unternehmerischen Kultur, kurzen Entscheidungs-wegen und einem qualifizierten Mitarbeiterstamm.

    HIAG versteht Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie und strebt danach, ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Dies setzt die

    Förderung einer ressourcenschonenden Flächennutzung, einen verantwortungsvollen Umgang mit Altlasten, eine investorenfreundliche Ausschüttungspolitik sowie eine aktive Einbindung relevanter Anspruchsgruppen in die Entwicklungsvorhaben ein.

    Die nachfolgende Graphik skizziert in vereinfachter Form die Wertschöpfungskette von HIAG. Dabei werden auch ausgewählte Auswirkungen, Risiken und Chancen aufgezeigt, welche sich auf die einzelnen Wertschöpfungsstufen beziehen. Sie werden in der Berichterstattung 2025 weiter erörtert.

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 12

    Die Wertschöpfungskette der HIAG:

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 13

    Auswirkungen Bereitstellung von neuem Lebensraum: weitere Informationen auf Seite 22

    Emissionen bei der Wiederverwendung/Entsorgung: weitere Informationen auf Seite 58

    Emissionen im Betrieb: weitere Informationen auf Seite 47 Emissionen in der Bauphase: weitere Informationen auf Seite 39 Realisierbarkeit von Projekten: weitere Informationen online Ressourceneinsatz: weitere Informationen auf Seite 58 Veränderung der Landschaft: weitere Informationen auf Seite 22

    Risiken Abhängigkeit von Grossmietern: weitere Informationen im Lagebericht des Geschäftsberichts 2025

    Arbeitsbedingungen auf dem Bau: weitere Informationen auf Seite 22 Kapitalvernichtung: weitere Informationen auf Seite 58

    Lokale Akzeptanz: weitere Informationen auf Seite 22

    Marktnachfrage: weitere Informationen im Lagebericht des Geschäftsberichts 2025 Physische Risiken Klimawandel: weitere Informationen auf Seite 69

    Steigende Kapitalkosten: weitere Informationen im Lagebericht des Geschäftsberichts 2025

    Umweltrisiken: weitere Informationen auf Seite 62

    Chancen Bewahrung historischer Identität: weitere Informationen auf Seite 22 Lokale Wertschöpfung: weitere Informationen auf Seite 22 Nachhaltige Rendite: weitere Informationen auf Seite 15

    Nachhaltiger Unterhalt und Betrieb: weitere Informationen auf Seite 39 Ressourceneffiziente Immobilien: weitere Informationen auf Seite 39 Ressourcenschonender Umgang: weitere Informationen auf Seite 58 Sichere Areale: weitere Informationen auf Seite 23

    Zusätzliche Informationen zum Risikomanagement der HIAG finden Sie im Geschäftsbericht 2025 (Corporate Governance, Kapitel 4.14).

  3. ‌Nachhaltigkeitsstrategie und interne Organisation GRI 2-12; GRI 2-13; GRI 2-14; GRI 2-25

    Nachhaltigkeit ist ein elementarer Bestandteil des Geschäftsmodells von HIAG und steht im Zentrum der Geschäftsaktivitäten. Die Nachhaltigkeitsstrategie der HIAG ist eng mit der Unternehmensstrategie abgestimmt. Sie wurde im Geschäftsjahr 2024 vom Verwaltungsrat einem umfassenden Update unterzogen. In der Strategie werden klare thematische Zielsetzungen sowie entsprechende Verantwortlichkeiten und Prozesse geregelt. Als verlässliches und gewissenhaftes Unternehmen will HIAG ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Mehrwert entlang ihrer Wertschöpfungskette schaffen. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke fliesst in sämtliche Geschäftsprozesse ein und nimmt die gesamte Organisation in die Verantwortung (vgl. Nachhaltigkeit als zentrales Element der Geschäftsfelder, Seite 66).

    ‌HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 14

    Der Verwaltungsrat wird an den Verwaltungsratssitzungen, die in der Regel viermal jährlich stattfinden, von der Geschäftsleitung über den Stand der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie informiert. HIAG ist überzeugt, dass der kontinuierliche Fortschritt in der Nachhaltigkeitsleistung hilft, unternehmerische Chancen und Risiken früh zu erkennen und exzellente Lebensräume zu schaffen. Auf diese Weise generiert HIAG gesellschaftlichen Mehrwert und unternehmerischen Erfolg. Auf der Grundlage der internen und externen Rückmeldungen prüft der Verwaltungsrat jährlich den Anpassungsbedarf an der Nachhaltigkeitsstrategie.

    HIAG bekennt sich zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals, SDGs). Mit ihrem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis sind die SDGs prägend für die Nachhaltigkeitsarbeit von HIAG (vgl. Seite 19). Im Bereich der Treibhausgasemissionszielen (vgl. Seite 17) orientiert sich HIAG am Pariser Klimaabkommen und den nationalen Zielsetzungen der Schweiz mit dem Netto-Null-Ziel bis 2050.

    Die Gesamtverantwortung für alle ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte inklusive der vorliegenden Nachhaltigkeitsberichterstattung obliegt dem Verwaltungsrat (Präsident des Verwaltungsrats). Er verantwortet die strategische Ausrichtung und damit verbunden die übergeordnete Zielsetzung. Dies gilt entsprechend auch für die als wesentlich definierten Themen, inklusive der Themen Diversität, Ethik und Menschenrechte. Im Rahmen von Ausschüssen werden die Dossiers zuhanden des Gesamtgremiums vertieft diskutiert und aufbereitet. Für den Bereich Nachhaltigkeit sind der Revisions- und Risikomanagementausschuss sowie der Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss von zentraler Bedeutung. So werden die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie das nachhaltigkeitsbezo-gene Risikomanagement im Revisions- und Risikomanagementausschuss vorangetrieben, wohingegen der Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss sich um projektspezifische Nachhaltigkeitsinitiativen kümmert (vgl. Organisationsreglement).

    Der Verwaltungsrat beauftragt die Geschäftsleitung mit der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Hauptverantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit in der Geschäftsleitung ist der CFO. Die Geschäftsleitung wird intern vom Fachverantwortlichen Nachhaltigkeit unterstützt und stellt die Umsetzung der strategischen Vorgaben sicher. Dabei findet ein enger Austausch mit dem internen, fachbereichsüber-greifenden Nachhaltigkeitsteam statt. Die Praxisnähe der verschiedenen Nachhaltigkeitsarbeiten wird durch den Einbezug der Fachbereiche und die Unterstützung durch interne und externe Nachhaltig-keitsspezialisten sichergestellt.

    Organisationsreglement der HIAG

    Nachhaltigkeitsorganisation von HIAG:

    HIAG

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    Anhang 15

  4. ‌Beitrag nachhaltiger Lösungen zum Unternehmenserfolg‌

    Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von HIAG und trägt zunehmend zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Derzeit beträgt der Anteil der Erträge aus nachhaltigen Produkten 12% des Unternehmensumsatzes. Aufgrund des zunehmenden Anteils zertifizierter Gebäude (vgl. Seite 60) wird diese Quote weiter zunehmen. Im Geschäftsjahr 2025 wurde der Umsatz der Aktivität «Erneuer-bare Energie» massgeblich durch den Verkauf des Wasserkraftwerks in Diesbach (GL) beeinflusst.

    Aktivität

    Umsatz in Mio. CHF

    in %

    Gesamtumsatz (exkl. Wertsteigerung)

    166.6

    100%

    erneuerbare Energie

    8.5

    5%

    zertifizierte Gebäude

    10.5

    6%

    kostengünstiger Wohnraum

    0.7

    0%

    Total Umsatz mit nachhaltigen Aktivitäten

    19.7

    12%

  5. ‌Wesentliche Themen

    GRI 3-1; GRI 3-2

    Die Liste der wesentlichen Themen bildet die Grundlage dieser Berichterstattung. Sie wurde bei der Ausarbeitung des Strategie-Updates im Jahr 2024 vom Verwaltungsrat bestätigt. Seither gab es keine Anpassungen.

    Die Liste basiert auf dem Grundsatz des indirekten Einbezugs der Anspruchsgruppen. Sie berücksichtigt tatsächliche und potenzielle Auswirkungen gleichermassen und wurde erstmals im Jahr 2020 in Zusammenarbeit mit externen Nachhaltigkeitsexperten erstellt. Dabei wurde auf den internen Erfah-rungsschatz aus persönlichen Mietergesprächen, Diskussionen in Fachmedien und weiteren Publikationen zurückgegriffen. Interne und externe Rückmeldungen haben zu weiteren Verfeinerungen über die vergangenen Jahre beigetragen.

    Darstellung der wesentlichen Themen aus der Materialitätsanalyse 2025 (Doppelte Wesentlichkeit):

    HIAG

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    Gesellschaft

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    Anhang 16

    GRI 2-29

    Zu den Anspruchsgruppen von HIAG zählen Personen und Organisationen, die durch die Geschäftsaktivität von HIAG direkt oder indirekt betroffen sind. Naturgemäss unterscheiden sich Sichtweise und Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen (vgl. Tabelle). HIAG pflegt mit allen hier aufgeführten Anspruchsgruppen einen intensiven und persönlichen Dialog. Über die daraus resultierende Zusammenarbeit soll die Effizienz, Produktivität und Leistungsfähigkeit von HIAG langfristig gestärkt werden.

    Wichtige Anspruchsgruppen und deren Anliegen 2025:

    Anspruchsgruppe: Wesentliche Themen gemäss Materialitätsanalyse:

    Anwohner und Mietende Nutzerzufriedenheit, Energie, Nutzung und Betrieb, nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung, Bauweise und Ressourcennutzung, verantwortungsvolle Geschäftsführung

    Mitarbeitende Mitarbeitende und Unternehmenskultur

    Geschäftspartner Verantwortungsvolle Geschäftsführung, langfristiges und wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsmodell

    Aktionäre und weitere Investoren Langfristiges und wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsmo-

    dell, verantwortungsvolle Geschäftsführung

    Behörden Nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung, Treibhausgasemissionen, Energie, Nutzung und Betrieb, Biodiversität, Bauweise und Ressourcennutzung

  6. ‌Nachhaltigkeitsziele

    GRI 2-25

    Mit den nach dem SMART 1-Konzept entwickelten Nachhaltigkeitszielsetzungen schafft HIAG konkreten Mehrwert, indem negative Auswirkungen der Unternehmenstätigkeiten reduziert und positive Effekte verstärkt werden. Der Erreichungsgrad der verschiedenen Ziele wird regelmässig bewertet und im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung öffentlich kommuniziert.

    Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und deren Zielerreichung ist ein zentrales Element für die Vergütung der Geschäftsleitung (CEO, CFO, Leiterin Portfolio und Transaktionen sowie Leiter Entwicklung und Realisation, vgl. Geschäftsbericht 2025, Vergütungsbericht). Dies gilt auch für weitere Mitarbeitende aus dem Nachhaltigkeitsteam (vgl. Seite 13).

    Organisationen und Verbände

    Nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung Lieferkette, Mitarbeitende und Unternehmenskultur Treibhausgasemissionen, Biodiversität,

    Bauweise und Ressourcennutzung, nachhaltiger Städtebau und Standortentwicklung, Energie, Nutzung und Betrieb

    1 Specific Measurable Achievable Reasonable Time-Bound

    HIAG

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    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 17

    1. ‌Aktuelle Ziele‌

      Ziel 2022.1

      Reduktion der Treibhausgasemissionen im Bestandsportfolio:

      1. Die Scope-1-Emissionen des Bestandsportfolios werden auf Basis der Werte 2021 bis zum Jahr 2035 pro m2EBF um 85% reduziert.

      2. Die Scope-1- und -2-Emissionen des Bestandsportfolios werden auf Basis der Werte 2021 bis zum Jahr 2035 pro m2EBF um 65% reduziert.

      3. Bis 2050 betragen die Scope-1- und -2-Emissionen des Bestandsportfolios netto 0

        Umwelt

        kg/m2EBF.

        Die Zielsetzungen basieren auf dem Absenkpfad des Bestandsportfolios. Momentan rechnet HIAG damit, dass zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050 Kompensationsmassnahmen (Negativemissionen) notwendig sind. Weitere Informationen sind auf Seite 39 zu finden.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 56

        Ziel 2024.2

        Bis 2026: Weiterentwicklung des bestehenden Konzepts zur Biodiversitätsförderung. Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 62

        Ziel 2023.1

        Unternehmensführung

        Bis 2030: Mindestens 30% der Liegenschaften im Bestandsportfolio verfügen über ein Nach-haltigkeitszertifikat.

        Als Basis dienen die Liegenschaftsbewertungen gemäss Geschäftsbericht. Der Wert lag im Jahr der Zielsetzung (2023) bei 12%.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 60

        Ziel 2023.2

        Bis 2027: Verbesserung der allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit. Als Basis dienen die im Jahr 2023 und 2025 durchgeführten Befragungen.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 30

        Ziel 2024.3

        Gesellschaft

        Bis 2026: Umsetzung eines umfassenden Massnahmenpakets zur weiteren Stärkung der Gesundheit der Mitarbeitenden und zur Verbesserung der Arbeitssicherheit der Arbeitsplätze unter Kontrolle der HIAG.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 31

        Ziel 2024.4

        Bis 2026: Umsetzung eines umfassenden Massnahmenpakets zur weiteren Verbesserung der Mieterzufriedenheit.

        Aktueller Zielerreichungsgrad: vgl. Seite 34

        HIAG

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        Umwelt

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        Anhang 18

    2. ‌Erreichte Ziele 2025

      Ziel 2023.2: Bis 2025: Verbesserung der allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit. Als Basis dient die im Jahr 2023 durchgeführte Befragung.

      Im Herbst 2025 fand die zweite umfassende Mitarbeiterbefragung nach 2023 statt. Die Rücklaufquote lag bei hohen 89%. Die Ergebnisse zeigen gegenüber 2023 punktuelle Verbesserungen und machen zugleich deutlich, in welchen Bereichen weiteres Optimierungspotenzial besteht. Weitere Informationen zur Mitarbeiterbefragung sind auf Seite 30 zu finden.

      Ziel 2024.5: Bis 2025: Ausarbeitung eines Positionspapiers zur wirtschaftlich tragbaren Förderung der Kreislaufwirtschaft.

      Der strategische Umgang mit dem Thema wurde von einer internen und interdisziplinären Arbeitsgruppe erarbeitet und durch die Geschäftsleitung genehmigt. Als Ergebnis liegt ein offizielles Positions-papier mit einer internen Anwendungshilfe vor. Das Papier umschreibt sechs für HIAG zentrale Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Prozedural wurde der Inhalt des Positionspapiers in das Manifest und dessen Kriterienkatalog überführt. Weitere Informationen zum Projekt sind auf Seite 58 zu finden.

      Ziel 2024.1: Bis 2026: Ausarbeitung von Treibhausgasemissionsschwellenwerten für Neubauprojekte. Dadurch soll die klimafreundliche Bauweise weiter gefördert und die Treibhausgasemissionen während der Bauphase (Scope-3.2) reduziert werden.

      Die grauen Treibhausgasemissionen von Neubauprojekten der HIAG müssen sich neu am strengen Mi-nergie-ECO Grenzwert 1 orientieren. Projekte, welche diesen Zielwert nicht einhalten können, müssen schlüssig begründet werden. Die entsprechende Begründung ist dem Investitions- und Nachhaltigkeitsausschuss vorzulegen. Sie kann sich beispielsweise auf Zielkonflikte mit anderen nachhaltigkeitsrele-vanten Themen wie sozialen Anliegen stützen. Weitere Informationen sind auf Seite 58 zu finden.

      HIAG

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      Gesellschaft

      Umwelt

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      Anhang 19

  7. ‌UN Sustainable Development Goals (SDGs)‌

    Durch ihr Wirken trägt HIAG aktiv zur Zielerreichung von neun SDGs bei. Das Engagement zu den verschiedenen Zielen wird in der Nachhaltigkeitsberichterstattung detailliert beschrieben. Die folgende Übersicht dient zur Orientierung.

    UN SDGs Umgang von HIAG mit den UN SDGs:

    • Umwelt: Absenkpfad zum Bestandsportfolio, ab Seite 39

    • Umwelt: Treibhausgasemissionen, ab Seite 47

    Umwelt: Bauweise und Ressourcennutzung, ab Seite 58

    • Gesellschaft: HIAG als Arbeitgeberin, ab Seite 23

    • Umwelt: Energie, ab Seite 42

    • Gesellschaft: HIAG als Arbeitgeberin, ab Seite 23

    • Gesellschaft: Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette, ab Seite 22

    • Geschäftsbericht 2025, Finanzbericht

    Umwelt: Biodiversität, ab Seite 62

    Gesellschaft: HIAG als Arbeitgeberin, ab Seite 23

    • Ausgangslage & Ziele: Wesentliche Themen, ab Seite 15

    • Gesellschaft: Gesellschaftliches Engagement, ab Seite 35

    • Umwelt: Energie, ab Seite 42

    ‌HIAG‌

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    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

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    Anhang 20

    Gesellschaft

    Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette 22

    Schaffung von Lebensräumen 22

    Gesellschaftliche Akzeptanz der HIAG-Projekte 22

    Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette 22

    Sichere und zugängliche Lebensräume 23

    HIAG als Arbeitgeberin 23

    Mitarbeiterzufriedenheit 27

    Diversität 28

    Vereinbarkeit von Beruf und Lebenssituation 29

    Vergütung 30

    Mitarbeiterentwicklung 30

    Arbeitssicherheit und Gesundheit 31

    Nutzerzufriedenheit und Kostenstruktur 34

    Gesellschaftliches Engagement 36

    HIAG

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    Gesellschaft

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    Anhang 21

    HIAG als Teil der Gesellschaft

    HIAG übernimmt als Arbeitgeberin und Geschäftspartnerin gesellschaftliche Verantwortung.

    Unser Ziel ist es, nicht nur motivierte Mitarbeitende, sondern auch langfristig zufriedene Mieterinnen und Mieter zu haben. Neben modernen und attraktiven Arbeitsbedingungen legen wir daher grossen Wert auf eine qualitativ hochstehende Mieterbetreuung.

    «Uns ist es wichtig, dass sich unsere Mieterinnen und Mieter gut aufgehoben fühlen und wir mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren können.»

    Schliesslich ist die Zufriedenheit unserer Mietenden eine wesentliche Voraussetzung für unseren langfristigen Unternehmenserfolg. Der respektvolle Dialog auf Augenhöhe bildet hierfür eine zentrale Grundlage.

    Béatrice Gollong

    Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Portfolio und Transaktionen

    HIAG

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    Ausgangslage & Ziele

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    Unternehmensführung

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    Anhang 22

    ‌Gesellschaft

  8. ‌Soziale Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Wertschöpfungs- und Lieferkette‌

    Die nachfolgenden Ausführungen zeigen die sozialen Auswirkungen, Chancen und Risiken entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette von HIAG. Der Aufbau der Wertschöpfungs- und Lieferkette wird in der Einleitung dieses Berichts auf Seite 11 erläutert.

    1. ‌Schaffung von Lebensräumen‌

      Die Areale von HIAG haben aufgrund ihrer Grösse und Vorgeschichte oft eine wichtige lokale Bedeutung, die weit über das Areal hinausreicht. Mit der Ansiedlung neuer Mieterinnen und Mieter und der Schaffung von Arbeitsplätzen stiftet HIAG neues Leben und setzt wichtige lokale Impulse. Insbesondere mit der Schaffung von neuem Wohnraum kommt HIAG einem gesellschaftlichen Bedürfnis nach. Der Wohnungsmarkt in der Schweiz gilt als angespannt und die Verfügbarkeit von Wohnraum als eingeschränkt.

      Mit ihrer Entwicklungstätigkeit und der Transformation unternutzter historischer Areale kann HIAG die historische Identität bewahren und in moderne Lebensräumen überführen.

    2. ‌Gesellschaftliche Akzeptanz der HIAG-Projekte GRI 413-1

      Die Veränderung bestehender Bausubstanz kann zu Bedenken und Ablehnung bei Anspruchsgruppen führen. HIAG ist sich dieser Problematik bewusst. Um die Akzeptanz der Projekte zu verbessern und um besser auf lokale Bedürfnisse einzugehen, sucht HIAG bei ihren Projekten den aktiven Austausch mit den verschiedenen Anspruchsgruppen. Dies stärkt die Akzeptanz der Projekte und kann Projektverzö-gerungen infolge Einsprachen reduzieren. Um die oft komplexen Interessenlagen und Rahmenbedingungen einzubinden, werden für städtebauliche Fragestellungen oder Projektentwicklungen regelmässig Studienaufträge und Wettbewerbe durchgeführt. Gleich zu Beginn der umfangreichen Projekte werden alle relevanten Anspruchsgruppen eruiert und einbezogen. Dabei werden beispielsweise die Bedürfnisse von Politik, Denkmalschutz, bestehenden Nutzern, der regionalen Öffentlichkeit und gegebenenfalls von Interessengruppen und Verbänden berücksichtigt. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Mobilität und der Biodiversität sowie oft auch dem Erhalt der historischen Identität eines Areals. Zudem spielt die Analyse und Eindämmung potenzieller Beeinträchtigungen der lokalen Bevölkerung

      während des Bauprozesses eine grosse Rolle. HIAG ist bemüht, die durch die Bauarbeiten auftretenden negativen Begleiterscheinungen für die Anwohnerschaft bei allen Projekten zu minimieren. Hierbei spielen der proaktive Austausch und die Kommunikation mit der Anwohnerschaft eine entscheidende Rolle.

      Die transparente Kommunikation zwischen HIAG und ihren Anspruchsgruppen ist eine Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit. Sie wird in Kommunikationskonzepten verankert, welche beispielsweise interaktive Workshops oder regelmässige Informationsveranstaltungen beinhalten. HIAG ist es wichtig, dass die Anspruchsgruppen jederzeit auf die Projektleitung zugehen können und ein aktiver Austausch gewährleistet ist. Damit geht HIAG deutlich weiter als die gesetzlichen Anforderungen. Der Austausch mit den Anspruchsgruppen wird auch nach Fertigstellung der Projekte fortgeführt.

      Auf den Arealen arbeitet HIAG mit eigenen Teams und lokalen Partnern. Dies stärkt die Nähe zur örtlichen Bevölkerung, fördert die Zusammenarbeit mit den Behörden und ermöglicht die Erarbeitung qualitativ hochwertiger Projekte unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen.

    3. ‌Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette GRI 2-23; GRI 2-24; GRI 204-1‌‌

      ‌Die Einhaltung gesetzlich verankerter Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette stellt aus Sicht von HIAG ein wesentliches soziales Risiko dar. Besonders betroffen ist die vorgelagerte Wertschöpfungskette, etwa bei der Herstellung von Gebäudekomponenten und technischen Anlagen, die häufig in risikobehafteten Niedriglohnländern produziert werden. Weiter risikobehaftet sind auch die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen von HIAG. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Arbeitszeiten, Mindestlöhne, Arbeitssicherheit, Arbeitsverträge und Sozialversicherungen.

      Zur Kontrolle dieser Risiken ergreift HIAG seit einigen Jahren verschiedene Massnahmen. Als ausschliesslich in der Schweiz aktives Unternehmen richtet sich HIAG in ihrer Tätigkeit nach Schweizer Recht und Normen. Die Einhaltung dieser Normen sowie die Vergabe von Aufträgen an das lokale Gewerbe helfen bei der Kontrolle dieser Risiken. Im Jahr 2025 wurden erneut über 99% des Auftragsvolu-mens an in der Schweiz ansässige Unternehmen vergeben. Sie stammen grösstenteils aus den Kernregionen von HIAG. Diese sind: Zürich, Nordwestschweiz und die Romandie. Dieser Ansatz trägt dazu bei, dass die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette hohen Ansprüchen gerecht werden und grundlegende Menschenrechte sichergestellt sind. Neben der Stärkung der regionalen Wirtschaft trägt dieser Ansatz auch zur lokalen Verankerung und Akzeptanz von HIAG bei. Weitere Informationen zur Sorgfaltspflicht nach Art. 964 OR sind der Seite 77 zu entnehmen.

      Zur weiteren Reduktion von sozialen Risiken entlang der Lieferkette wurde im Jahr 2021 ein Verhaltenskodex für Lieferanten in Kraft gesetzt. Dieser Kodex wurde 2025 einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Der Kodex verpflichtet alle relevanten Lieferanten und deren Subunternehmen, die entsprechenden Vorgaben einzuhalten. HIAG erwartet, dass ihr Verstösse oder Verdachtsfälle zu Verstös-sen gemeldet werden und geht Verdachtsfällen nach. Zusätzlich dazu führt HIAG vereinzelte

      HIAG

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      Anhang 23

      Stichproben zur Einhaltung der Richtlinien durch. Weitere Informationen zu diesen Stichkontrollen sind auf Seite 69 beschrieben.

      Mit dem Verhaltenskodex für Lieferanten verfügt HIAG über ein Instrument zur Durchsetzung der Re-gelkonformität entlang der Wertschöpfungskette. Der Verhaltenskodex für Lieferanten wird regelmässig überarbeitet und muss von der Geschäftsleitung genehmigt werden. Für das Geschäftsjahr 2025 liegen keine Hinweise auf Verletzungen des Kodex vor. Dies schliesst auch etwaige Hinweise auf Verletzungen gegen Umwelt- und Sozialanforderungen mit ein. Entsprechend waren seitens HIAG keine weiteren Massnahmen erforderlich. Die jeweils aktuelle Version des Kodex ist unter folgendem Link verfügbar:

      Verhaltenskodex für Lieferanten und deren Subunternehmen

      ‌Weitere Informationen zum Thema verantwortungsbewusstes Geschäftsgebaren sind den Seiten 24, 66 und 77 zu entnehmen.

    4. ‌Sichere und zugängliche Lebensräume

      Mit der Entwicklung neuer Immobilien schafft HIAG Lebensräume, welche den neusten Standards und Normen entsprechen. Nicht selten werden im Rahmen der Projekte umfassende Altlastensanierungen aus der historischen Nutzung der Areale durchgeführt. Dies führt zu mehr Sicherheit für Mensch und Umwelt. Weitere Informationen zu Schadstoffen und Altlasten sind auf Seite 62 zu finden.

  9. ‌HIAG als Arbeitgeberin GRI 2-7; GRI 2-8; GRI 401-2

    HIAG beschäftigte per 31. Dezember 2025 in der Deutsch- und Westschweiz 81 Mitarbeitende (2024: 80), die zusammen 73.85 Vollzeitstellen (2024: 73.15) besetzten. Mit Ausnahme der technischen Mitarbeitenden und des internen Facility Managements handelt es sich dabei um administrative Funktionen. Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Aktivitäten der HIAG durch HIAG-Personal ausgeführt. Ausnahmen bilden lediglich ausgewählte befristet angestellte Fachkräfte, Praktikantinnen und Praktikanten oder Vertragsverlängerungen nach dem ordentlichen Pensionsalter. Es gibt keine strukturellen saisonalen Schwankungen im Personalbestand. Detaillierte Kennzahlen zur Zusammensetzung der Belegschaft finden sich auf Seite 25. Sie basieren auf den Daten der zentralen Personaldatenbank.

    HIAG gewährt allen Angestellten unabhängig vom Vertragsverhältnis (Vollzeit, Teilzeit, unbefristet, befristet etc.) die gleichen standardmässigen Mitarbeiterbenefits. Einzige Ausnahme bildet das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (vgl. «Mitarbeiterzufriedenheit und -vergütung», Seite 30). Angestellte mit befristeten Arbeitsverträgen sind davon ausgeschlossen.

    Mit einer motivierenden Unternehmenskultur und viel Raum für Eigenverantwortung schafft HIAG die Voraussetzungen, um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu halten. Die allgemein-gültigen Arbeitsbedingungen sind im HIAG-internen Anstellungsreglement festgehalten. Dieses wird regelmässig überprüft und bei Bedarf angepasst. Anpassungen im Anstellungsreglement werden den Mitarbeitenden persönlich erläutert.

    HIAG will die Personalfluktuation (vgl. Seite 25) auf einem branchenüblichen Niveau stabilisieren. Die Fluktuation soll im langjährigen Mittel bei rund 10-15% liegen. Massnahmen zur Stabilisierung der Fluk-tuationsrate sind etwa die Überarbeitung des Onboardings- und Rekrutierungsprozesses, regelmässige Workshops auf allen Führungsebenen sowie der aktive Dialog mit den Mitarbeitenden über verschiedene Formate wie Mitarbeitergespräche oder anonymisierte Mitarbeiterbefragungen.

    ‌HIAG

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    Anhang 24

    GRI 402-1

    Mitarbeitende werden zeitnah und transparent über wichtige Ereignisse informiert. Dies geschieht über verschiedene Formate, beispielsweise periodische Mitarbeiterinformationen oder das Intranet. Dank der überschaubaren Grösse des Unternehmens sind der direkte, persönliche Kontakt und der Wissenstransfer jederzeit gewährleistet. Die Börsenkotierung garantiert zudem ein hohes Mass an Transparenz und zeitnaher Information. Bei signifikanten betrieblichen Veränderungen, welche sich auf das Arbeitsverhältnis auswirken, gelten die arbeitsvertraglichen Bestimmungen. In der Regel entspricht dies einer Mindestmitteilungsfrist von 90 Tagen.

    Die strategische Verantwortung für Diversität sowie die Vereinbarkeit von Beruf und persönlicher Lebenssituation liegt beim Verwaltungsrat, insbesondere beim Präsidenten. Diese Themen sind zentrale Bestandteile der Unternehmenskultur und zugleich auf operativer Ebene fest verankert. Die Personalabteilung ist für die Umsetzung entsprechender Initiativen zuständig. In enger Zusammenarbeit mit dem CEO entwickelt und realisiert die Abteilung gezielte und bedarfsgerechte Massnahmen zur Förderung einer inklusiven Unternehmenskultur und zur Sicherstellung einer gesunden Work-Life-Balance. Dazu gehören beispielsweise flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Kauf zusätzlicher Ferientage, Teil-zeitmodelle sowie die Möglichkeit, abhängig von der Tätigkeit im Homeoffice oder an anderen HIAG-Standorten zu arbeiten.

    Gemäss dem internen Anstellungsreglement ist ein Homeofficeanteil von bis zu 20% der Arbeitszeit gestattet. Dank der geltenden Jahresarbeitszeit ist für die Mitarbeitenden eine grosse Flexibilität bei der Gestaltung ihrer individuellen Arbeitszeiten möglich. Zudem können ab dem Geschäftsjahr 2026 bis zu fünf zusätzliche Ferientage erworben werden.

    GRI 2-30

    Keiner der HIAG-Arbeitsverträge untersteht einem Gesamtarbeitsvertrag, was in der Schweiz nicht un-üblich ist. Die Arbeitsverträge unterstehen Schweizer Recht und Standards.

    GRI 2-23; GRI 2-24

    Um ein ethisch korrektes und integres Verhalten sicherzustellen, verpflichtet HIAG alle Mitarbeitenden, die Verhaltenskodizes für Mitarbeitende und Geschäftspartner einzuhalten und durchzusetzen. Der Kodex für Mitarbeitende ist ein integraler Bestandteil der Arbeitsverträge und definiert den Rahmen des unternehmerischen Handelns für die Belegschaft. Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine Verletzungen der Verhaltenskodizes festgestellt. Der Verhaltenskodex für Mitarbeitende wurde 2025 einer periodischen Überarbeitung unterzogen. Anpassungen am Kodex müssen von der Geschäftsleitung genehmigt werden. Den Mitarbeitenden stehen entsprechende interne Schulungsunterlagen zur Verfügung (vgl. Seite 30). Die jeweils aktuelle Version des Verhaltenskodex für Mitarbeitende ist unter folgendem Link online verfügbar:

    Verhaltenskodex für Mitarbeitende der HIAG

    Weitere Informationen zum Thema verantwortungsbewusstes Geschäftsgebaren sind den Seiten 22, 66 und 77 zu entnehmen.

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

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    Anhang 25

    ‌Personalbestand per 31. Dezember 2025

    GRI 401-1; GRI 405-1

    Verwaltungsratsmitglieder Mitarbeitende nach Regionen

    11


    70


    81

    Deutschschweiz Westschweiz Total

    100% der Verwaltungsräte sind über 50 Jahre alt

    2 Frauen

    33%

    4 Männer

    67%

    28 Frauen (40%)

    42 Männer (60%)

    2 Frauen (18%)

    9 Männer (82%)

    30 Frauen (37%)

    51 Männer (63%)

    Mitarbeitende nach Funktion

    Geschäftsleitung

    1 Frau

    4 Männer

    0 Frauen

    0 Männer

    1 Frau

    4 Männer

    Mitarbeitende mit Kaderfunktion

    4 Frauen

    5 Männer

    0 Frauen

    3 Männer

    4 Frauen

    8 Männer

    Mitarbeitende ohne Kaderfunktion

    23 Frauen

    33 Männer

    2 Frauen

    6 Männer

    25 Frauen

    39 Männer

    Mitarbeitende nach Voll-/Teilzeitstellen

    > 90%

    17 Frauen

    34 Männer

    1 Frau

    6 Männer

    18 Frauen

    40 Männer

    50-90%

    9 Frauen

    7 Männer

    1 Frau

    2 Männer

    10 Frauen

    9 Männer

    2 Frauen

    1 Mann

    0 Frauen

    1 Mann

    2 Frauen

    2 Männer

    Mitarbeitende nach Altersstruktur

    7 Frauen

    5 Männer

    0 Frauen

    2 Männer

    7 Frauen

    7 Männer

    30-50 Jahre

    17 Frauen

    27 Männer

    2 Frauen

    5 Männer

    19 Frauen

    32 Männer

    > 50 Jahre

    4 Frauen

    10 Männer

    0 Frauen

    2 Männer

    4 Frauen

    12 Männer

    Vertragsverhältnis

    Unbefristet

    27 Frauen

    40 Männer

    2 Frauen

    8 Männer

    29 Frauen

    48 Männer

    Befristet

    1 Frau

    1 Mann

    0 Frauen

    0 Männer

    1 Frau

    1 Mann

    Stundenlohnbasis

    0 Frauen

    1 Mann

    0 Frauen

    1 Mann

    0 Frauen

    2 Männer

    geprüfte Zahlen, weitere Informationen auf Seite 92

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 26

    Personalmutationen im Geschäftsjahr 2025

    Deutschschweiz

    Westschweiz

    Total

    Eintrittsrate

    31.9%

    0.0%

    27.3%

    Austrittsrate

    29.0%

    8.7%

    26.1%

    Eintritte nach Alter

    5 Frauen 3 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    5 Frauen

    3 Männer

    30-50 Jahre

    7 Frauen 4 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    7 Frauen

    4 Männer

    > 50 Jahre

    1 Frau 2 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    1 Frau

    2 Männer

    Austritte nach Alter

    2 Frauen 1 Mann

    0 Frauen 0 Männer

    2 Frauen

    1 Mann

    30-50 Jahre

    8 Frauen 6 Männer

    0 Frauen 1 Mann

    8 Frauen

    7 Männer

    > 50 Jahre

    3 Frauen 0 Männer

    0 Frauen 0 Männer

    3 Frauen

    0 Männer

    geprüfte Zahlen, weitere Informationen auf Seite 92

    Mitarbeitende Immobilien nach Region

    Entwicklung des Personalbestands zwischen den Jahren 2021 und 2025:

    63

    67

    14%


    24%


    14%


    26%


    26%

    76 80 81

    Vollzeitstellen nach Arbeitsfeld per 31.12.2025:

    8%


    6%


    11%


    23%


    34%


    18%

    2021 2022 2023 2024 2025

    Anzahl Männer

    Anzahl Frauen

    Vermarktung und Transaktionen

    HIAG

    Nachhaltigkeitsbericht 2025

    Ausgangslage & Ziele

    Gesellschaft

    Umwelt

    Unternehmensführung

    Green Financing

    Anhang 27

    1. Mitarbeiterzufriedenheit

      GRI 404-3

      ‌HIAG ist überzeugt, dass langfristiger Erfolg nur mit engagierten, motivierten und gesunden Mitarbeitenden möglich ist. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden wirkt sich direkt auf Produktivität, Innovations-kraft sowie Kundenbindung aus und ist somit für HIAG auch aus wirtschaftlichen Gründen relevant.

      Zum Monitoring der Mitarbeiterzufriedenheit hat HIAG im Geschäftsjahr 2025 erneut eine digitale, anonyme Mitarbeiterumfrage mit dem externen Partner Great Place To Work® durchgeführt. Dabei handelt es sich um die zweite Durchführung dieser Art nach der erstmaligen Befragung im Jahr 2023. HIAG nutzt diese wertvollen Rückmeldungen, um weitere Verbesserungsmassnahmen anzustossen. Dadurch sollen die Arbeitsbedingungen und die Mitarbeiterzufriedenheit weiter verbessert werden (vgl. Nach-haltigkeitsziel 2023.2, Seite 17). Die Ergebnisse der Umfragen werden jeweils in der Geschäftsleitung analysiert und von den Bereichsleitenden auf Teamebene weiter vertieft. HIAG zielt mit der periodischen Wiederholung der Great Place To Work®-Umfrage (alle 2 Jahre) darauf ab, die Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenskultur hochzuhalten. Ergänzend dazu werden unterjährige, themenspezifi-sche Befragungen durchgeführt. Sie helfen, konkrete Herausforderungen vertieft zu analysieren und gezielte Verbesserungsmassnahmen abzuleiten.

      Analog der Befragung 2023 wurde HIAG auch 2025 erneut als Great Place To Work® zertifiziert. Die Teilnahmequote an dieser anonymen Befragung lag bei sehr hohen 89% (2023: 88%). Die Ergebnisse zeigen eine Verbesserung der Zufriedenheit in Bezug auf die Arbeitsumgebung und die Sozialleistungen.

      Zusätzlich zu den anonymen Befragungen geht HIAG in den mindestens einmal jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen vertieft auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ein. Dabei werden im Rahmen einer Leistungsbeurteilung gemeinsam mit den Mitarbeitenden auch die individuellen Leistungs- und Entwicklungsziele formuliert. Bestandteil der Gespräche sind auch die Themen Unternehmenskultur und Work-Life-Balance. Die jährlichen Mitarbeitergespräche werden mit allen Mitarbeitenden durchgeführt.

      Antwort der Mitarbeitenden in Rahmen der Great Place To Work®-Umfrage 2025 auf die Aussage: «Al-les in allem kann ich sagen, dass dies hier ein sehr guter Arbeitsplatz ist.»

      8%


      18%


      74%

      • trifft fast völlig oder überwiegend zu

      • teils, teils

      • trifft überwiegend nicht oder fast gar nicht zu

        HIAG

        Nachhaltigkeitsbericht 2025

        Ausgangslage & Ziele

        Gesellschaft

        Umwelt

        Unternehmensführung

        ‌Green Financing

        Anhang 28

    2. ‌Diversität

      HIAG verzichtet auf die Festsetzung von Geschlechter- oder anderen Diversitätsquoten. Bei der Einstellung neuer Mitarbeitenden steht die fachliche Qualifikation der Bewerbenden im Vordergrund.

      Diskriminierung und Mobbing werden bei HIAG in keiner Form toleriert. Mitarbeitende, Geschäftspartner und Lieferanten werden durch klare Verhaltensrichtlinien und verbindliche Kodizes über die geltenden Standards in Bezug auf Gleichbehandlung, Respekt und Integrität informiert.

      Verdachtsfälle von Diskriminierung oder Mobbing können über verschiedene Kanäle gemeldet werden. Unter anderem steht hierzu auf der HIAG-Website ein Whistleblowing-Formular zur Verfügung. Alle eingehenden Meldungen werden vertraulich behandelt und gemäss festgelegter interner Prozesse geprüft.

      Über alle Angestellten hinweg liegt der Frauenanteil bei 37%, im Kader ohne Geschäftsleitungsfunktion bei 33%, in der Geschäftsleitung bei 20 % und im Verwaltungsrat ebenfalls bei 33%. Damit hält HIAG die im Obligationenrecht festgehaltenen Geschlechterverteilung (30% Frauenanteil im Verwaltungsrat, 20% in der Geschäftsleitung, Art. 734f OR) ein.

      Geschlechterverhältnisse in den verschiedenen Fachbereichen per 31. Dezember 2025:

      Funktionen

      Vollzeitstellen Frauen in %

      Vollzeitstellen Männer in %

      Services (Backoffice, HR, Finanzen, IT)

      65%

      35%

      Arealentwicklung und Baumanagement

      14%

      86%

      Assetmanagement und Bewirtschaftung

      45%

      55%

      Technische Mitarbeitende und Facility Management

      2%

      98%

      Vermarktung und Transaktionen

      17%

      83%

      Die Zusammensetzung der HIAG-Belegschaft per 31. Dezember 2025 nach Nationalität widerspiegelt den nationalen Durchschnitt (Staatsangehörige Schweiz: 73%, Staatsangehörige anderer Nationen 27%) 2. Die Gruppe der Staatsangehörigen anderer Nationen wird bei HIAG primär durch deutsche (10% der Belegschaft) und französische (7% der Belegschaft) Staatsangehörige geprägt (vgl. Seite 28).

      ‌Staatsangehörigkeiten im HIAG-Personalbestand per 31.12.2025:

      23%


      77%

      • Staatsangehörige Schweiz

      • Staatsangehörige anderer Nationen

        Die Mitarbeitenden sehen gemäss der anonym durchgeführten Mitarbeiterumfrage 2025 eine faire Behandlung aller Mitarbeitenden unabhängig von sexueller Orientierung, Nationalität und Geschlecht (Zustimmungswerte jeweils ≥ 95%). Dieses Ergebnis deckt sich mit den Ergebnissen aus dem Jahr 2023 und spricht für eine gesunde Unternehmenskultur im Bereich Diversität.

        2BfS, Bevölkerung, Stand und Entwicklung (2024)

        HIAG

        Nachhaltigkeitsbericht 2025

        Ausgangslage & Ziele

        Gesellschaft

        Umwelt

        Unternehmensführung

        Green Financing

        Anhang 29

    3. ‌Vereinbarkeit von Beruf und Lebenssituation

      HIAG hält die im Arbeitsgesetz definierten Arbeits- und Ruhezeiten ein. Die Normalarbeitszeit liegt im Jahresdurchschnitt bei 42 Wochenstunden. Die wöchentliche Maximalarbeitszeit beträgt 45 Stunden pro Woche. Die ausgewogene Work-Life-Balance ist ein festes Thema der jährlichen Mitarbeitergespräche und wird auch im Rahmen der anonymen Great Place To Work®-Umfrage analysiert. Dank der etablierten Jahresarbeitszeit können den Mitarbeitenden eine hohe Flexibilität und sehr gute Arbeitszeit-kompensationsmöglichkeiten geboten werden.

      GRI 401-3

      Für aus dem Elternurlaub zurückkehrende Mitarbeitende werden auf Wunsch und nach Möglichkeit spezifische Arbeitsmodelle geschaffen.

      Im Jahr 2025 hatten vier Mitarbeitende (1 Frau, 3 Männer) Anspruch auf Elternurlaub. Alle berechtigten Mitarbeitenden haben den Urlaub in Anspruch genommen. Alle sind innerhalb des Berichtszeitraums an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt oder befinden sich noch im Elternurlaub (Rückkehrrate gemäss GRI 401-3; Frauen: n/a, Männer: 100%). Im Berichtsjahr 2024 sind zwei Frauen und vier Männer aus dem Elternurlaub zurückgekehrt. Vier dieser sechs Mitarbeitenden sind zwölf Monate nach ihrer Rückkehr in der gleichen Funktion bei HIAG beschäftigt (Verbleiberate: 66%, Verbleiberate der Frauen: 50%, Verbleiberate der Männer: 75%).

      Zustimmungswert der Mitarbeitenden in Rahmen der Great Place To Work®-Umfrage 2025 im Fokus-bereich «Fürsorge durch den Arbeitgeber». In diesem Bereich beurteilen Mitarbeitende, ob Themen wie Work-Life-Balance, körperliche Sicherheit und mentale Gesundheit am Arbeitsplatz sichergestellt sind:

      8%


      15%


      77%

      HIAG

      Nachhaltigkeitsbericht 2025

      Ausgangslage & Ziele

      Gesellschaft

      Umwelt

      Unternehmensführung

      ‌Green Financing

      Anhang 30

    4. Vergütung

      ‌HIAG legt Wert auf eine faire Vergütung, die Fähigkeiten und Leistungen anerkennt und einen angemessenen Lebensstandard erlaubt. Frauen und Männer erhalten bei gleicher Position, gleicher Leistung und gleichen Voraussetzungen denselben Lohn. Um die Lohngleichheit vertieft zu analysieren, hat HIAG im Oktober 2025 erstmals eine freiwillige Analyse der Lohngleichheit vollzogen. Die Analyse wurde mit dem Tool «Logib» 3 durchgeführt. Das Instrument wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann zur Verfügung gestellt. Mit einem Gesamtscore von 1.5 ist das Risiko, weniger zu verdienen als aufgrund von Funktion, persönlicher Erfahrung und Ausbildung erwartet, für Männer und Frauen ungefähr gleich hoch. Es besteht kein Ungleichgewicht zu Ungunsten eines Geschlechts. Erst ab einem Gesamtscore von 3 zeigt sich eine deutliche Tendenz zulasten eines Geschlechts. Ab einem Gesamtscore von über 5 (Grenzwert) besteht in der Regel ein klarer Handlungsbedarf.

      Alle Arbeitsverträge der HIAG entsprechen dem Schweizer Recht. Das Vergütungsmodell sieht neben einer attraktiven orts- und branchenüblichen Entlöhnung teilweise zusätzliche leistungsabhängige Zielprämien vor. Weiter verfügt HIAG über ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm, das darauf ausgerichtet ist, dass alle Mitarbeitenden (Voll- und Teilzeitstellen) Teilhaber des Unternehmens sein können. Ende 2025 machten rund 41% (2024: 40%) aller Mitarbeitenden von dieser Möglichkeit Gebrauch.

      ‌GRI 2-21

      Das jährliche Gesamtvergütungsverhältnis nach GRI 2-21 beträgt 17:1 (2024: 16:1). Der Medianlohn sank im Vergleich zu 2024 um 0.4%, die Vergütung des CEO stieg um 2.6%. Sämtliche Lohndaten wurden zwecks Vergleichbarkeit auf Vollzeitstellen hochgerechnet, variable Lohnbestandteile wie individuelle Zielprämien oder LTIP sind mitberücksichtigt, ausschlaggebend sind die Bruttolöhne.

    5. ‌Mitarbeiterentwicklung

‌GRI 404-1

HIAG pflegt eine partnerschaftliche Unternehmenskultur und bietet interessante Arbeitsinhalte mit einem grossen Gestaltungsspielraum. Für sämtliche Mitarbeitenden bestehen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Bei der Neubesetzung von Kaderstellen werden interne Beförderungen auf Basis von Qualifikationen, Erfahrung sowie erbrachter Leistung standardmässig geprüft. Verantwortlich für die interne Entwicklung einzelner Mitarbeitenden ist der Fachbereich in enger Zusammenarbeit mit der internen Personalabteilung.

HIAG erwartet, dass die Mitarbeitenden Verantwortung übernehmen. Das Unternehmen unterstützt sie dabei mit spezifischen Aus- und Weiterbildungsangeboten. So stellt HIAG den Mitarbeitenden jährliche Kostenbeiträge für individuelle und externe Weiterbildungen zur Verfügung. Diese sind analog der Regelung zur Anrechnung von Weiterbildungsstunden als Arbeitszeit transparent im internen Anstellungsreglement festgehalten und haben keine Unternehmensanbindung zur Folge. Bei grösseren mehrjähri-gen Weiterbildungen und Umschulungen können persönliche Vereinbarungen zwischen Mitarbeitenden und der HIAG ausgearbeitet werden. Der individuelle Bedarf an Schulungen und Weiterbildungen wird an den jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen (vgl. Seite 30) zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden besprochen. Dabei werden auch persönliche Entwicklungsziele formuliert.

Im Jahr 2025 unterstützte HIAG 30 Mitarbeitende bei der individuellen Weiterbildung. Dabei handelte es sich um administrative und technische Mitarbeitende. Neben der Arbeitszeitgutschrift gemäss Anstellungsreglement unterstützte HIAG diese individuellen Weiterbildungen mit insgesamt CHF 75’343.

‌Weiter fanden im Jahr 2025 erneut interne digitale Schulungen zu den Themen IT, Nachhaltigkeit und Datenschutz statt. Diese Schulungen behandelten insbesondere folgende Themen: IT-Sicherheit, Um-welt- und Klimaschutz, Anwendung der Nachhaltigkeitsrichtlinie sowie der Verhaltenskodizes für Mitarbeitende und Lieferanten, inkl. der Themen Diversität, Korruptionsbekämpfung, Menschenrechte sowie Kinder- und Zwangsarbeit entlang der Lieferkette. Dazu kamen physische Schulungen im Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit. Sie wurden überwiegend von technischen Mitarbeitenden absolviert. Weiter wurde 2025 ein Erste-Hilfe-Kurs für medizinische Notfälle für alle Mitarbeitenden organisiert.

Insgesamt ergibt sich daraus für das Jahr 2025 ein Ausbildungsaufwand von 1’106 Stunden auf Arbeitszeit. Dazu kommen weitere Weiterbildungs- und Schulungsstunden, welche die Mitarbeitenden ausserhalb der Arbeitszeit absolvierten.

3 https://www.ebg.admin.ch/de/lohngleichheit-analysieren-mit-logib

Quelle: ch.marketscreener.com

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Mit Club Deals investieren, wo Wohnungen fehlen

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Die Wohnungsnot in der Schweiz treibt Preise für Wohneigentum und Mieten für Wohnungen in die Höhe. Dabei wird in der Schweiz zu wenig gebaut. Oftmals weil Know-How und Ressourcen fehlen.

Der Schweizer Wohnungsmarkt ist ausgetrocknet. Die Leerwohnungsziffer lag per Ende Juni des vergangenen Jahres bei nur 1%. In urbanen Zentren betrug die Quote sogar lediglich 0.5%. (Quelle: BFS)

Auch die Entwicklung der Transaktionspreise für Wohneigentum, sowie der Mietpreise zeigen klar nach oben. Die anhaltende Verknappung des Angebots hat die Preise über Jahre deutlich steigen lassen. Der temporäre Zinseffekt der Jahre 2022/2023 vermochte diese Dynamik lediglich leicht zu bremsen. (Quelle: Wüest Partner)

Betrachtet man die Nettozuwanderung sowie das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung, zeigt sich, dass der Wohnungsbau grundsätzlich mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt gehalten hat. Treiber des Leerstandrekords sind neben der Zuwanderung der Trend hin zu kleineren Wohnungen, sowie die sinkende durchschnittliche Haushaltsgrösse.

Für 2025 prognostiziert Wüest Partner zwar eine erneute Zunahme der Investitionen in Wohnbauten. Dennoch bleibt das Volumen klar unter dem Niveau, welches für eine nachhaltige Entspannung der Wohnungsnot erforderlich wäre.

Bauen in der Schweiz: Chancen und Herausforderungen

Angesichts der Marktknappheit müsste sich Bauen heute eigentlich lohnen. Dennoch ist die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren nicht signifikant gestiegen (Quelle: BFS). Dies zeigt sich einerseits an den stagnierenden direkten Bauinvestitionen, aber auch an der stagnierenden Zahl der Baugesuche. Die Gründe dafür liegen weniger in der Finanzierung, sondern vielmehr in den operativen Herausforderungen des Bauens. Vier zentrale ressourcenbindende Faktoren verlangsamen den Bauprozess und prägen damit den Erfolg von Entwicklungsprojekten:

  1. Anspruchsvolle Genehmigungsverfahren: Die mittlere Bewilligungsdauer für Mehrfamilienhäuser ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Gemäss UBS liegt sie heute bei 200 bis 230 Tagen, in grossen Städten sogar bei bis zu 305 Tagen.
  2. Höhere bauliche und technische Komplexität: Erhöhte Anforderungen an Wohnqualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit führen zu anspruchsvolleren Bauprozessen und aufwendiger Gebäudetechnik. Gleichzeitig eröffnen moderne Systeme neue Mehrwerte, so z.B. digitale Zugangslösungen, intelligente Heizungs- und Lüftungssteuerungen.
  3. Fachkräftemangel in der Baubranche: Qualifizierte Fachkräfte sind knapp und oft langfristig ausgebucht. Dadurch werden Vergabeverfahren komplexer und die Kontrolle sowie Koordination der Gewerke wichtiger. Der Mangel erhöht zudem das Risiko von Verzögerungen und Qualitätsproblemen.
  4. Einkauf mit klarer Vision und konsequenter Margensicht: Der Projekterfolg beginnt beim richtigen Einkauf. Bei Immobilienentwicklungen kommen zusätzliche Risiken hinzu: Planungsunsicherheiten, Baukostenentwicklung und Marktnachfrage.

EROP & SFP Gruppe: Erfolgsfaktoren für effiziente Immobilienentwicklungen

Ein erfolgreicher Entwicklungsprozess basiert auf einer multidisziplinären Zusammenarbeit.

Die Swiss Finance & Property Group (SFP Gruppe) bietet zusammen mit EROP Real Estate & Partners Investoren direkten Zugang zu Immobilienentwicklungen mit den EROP Club Deals. Dabei profitieren qualifizierte Investoren von einem institutionalisierten Zugang zu spezifischen Entwicklungsprojekten und dem Know-How einer Entwicklerin mit ausgewiesener Fachkompetenz. Entwickelt werden Renditeliegenschaften wie auch Wohneigentum. Der Anspruch dabei: Für Investoren eine attraktive Rendite auf dem eingesetzten Kapital von min. 15% p.a. zu erwirtschaften.

Die Mitarbeiter von EROP verfügen über langjährige Erfahrung in der Immobilienentwicklung und einen exzellenten «Track Record». Der Entwicklungsprozess umfasst:

  • Ganzheitliche Planungs- und Ingenieurleistungen zu einem fixen Preis
  • Ausschreibungen und Einsprachen-Management, bei dem aktiv der Dialog gesucht wird
  • Projektüberwachung bis zur vollständigen Realisation
  • Konsequente Budgetführung durch optimierte Planung und Designprozesse

Dieser Ansatz ermöglicht es, Kostenpotenziale zu identifizieren, Risiken zu minimieren und Projekte effizient umzusetzen.

Die SFP Gruppe übernimmt die Funktion der Asset Managerin:

  • Prüfung und Selektion der Club Deals vor Lancierung
  • Sourcing geeigneter Liegenschaften
  • Transparente Offenlegung aller Kosten- und Ertragserwartungen
  • Begleitung jedes Projekts von Lancierung bis Liquidation
  • Überwachung zentraler Meilensteine
  • Kontinuierliche Kommunikation mit Investoren

Damit stellt die SFP Gruppe sicher, dass jedes Investment professionell geprüft, konsequent überwacht und transparent gesteuert wird.

Weitere Informationen:

Florian Lemberger
Head Corporate Finance & Capital Markets
Swiss Finance & Property AG
lemberger@sfp.ch

(Visited 127 times, 4 visits today)

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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Die Wohnungsnot in der Schweiz treibt Preise für Wohneigentum und Mieten für Wohnungen in die Höhe. Dabei wird in der Schweiz zu wenig gebaut. Oftmals weil Know-How und Ressourcen fehlen.

Der Schweizer Wohnungsmarkt ist ausgetrocknet. Die Leerwohnungsziffer lag per Ende Juni des vergangenen Jahres bei nur 1%. In urbanen Zentren betrug die Quote sogar lediglich 0.5%. (Quelle: BFS)

Auch die Entwicklung der Transaktionspreise für Wohneigentum, sowie der Mietpreise zeigen klar nach oben. Die anhaltende Verknappung des Angebots hat die Preise über Jahre deutlich steigen lassen. Der temporäre Zinseffekt der Jahre 2022/2023 vermochte diese Dynamik lediglich leicht zu bremsen. (Quelle: Wüest Partner)

Betrachtet man die Nettozuwanderung sowie das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung, zeigt sich, dass der Wohnungsbau grundsätzlich mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt gehalten hat. Treiber des Leerstandrekords sind neben der Zuwanderung der Trend hin zu kleineren Wohnungen, sowie die sinkende durchschnittliche Haushaltsgrösse.

Für 2025 prognostiziert Wüest Partner zwar eine erneute Zunahme der Investitionen in Wohnbauten. Dennoch bleibt das Volumen klar unter dem Niveau, welches für eine nachhaltige Entspannung der Wohnungsnot erforderlich wäre.

Bauen in der Schweiz: Chancen und Herausforderungen

Angesichts der Marktknappheit müsste sich Bauen heute eigentlich lohnen. Dennoch ist die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren nicht signifikant gestiegen (Quelle: BFS). Dies zeigt sich einerseits an den stagnierenden direkten Bauinvestitionen, aber auch an der stagnierenden Zahl der Baugesuche. Die Gründe dafür liegen weniger in der Finanzierung, sondern vielmehr in den operativen Herausforderungen des Bauens. Vier zentrale ressourcenbindende Faktoren verlangsamen den Bauprozess und prägen damit den Erfolg von Entwicklungsprojekten:

  1. Anspruchsvolle Genehmigungsverfahren: Die mittlere Bewilligungsdauer für Mehrfamilienhäuser ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Gemäss UBS liegt sie heute bei 200 bis 230 Tagen, in grossen Städten sogar bei bis zu 305 Tagen.
  2. Höhere bauliche und technische Komplexität: Erhöhte Anforderungen an Wohnqualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit führen zu anspruchsvolleren Bauprozessen und aufwendiger Gebäudetechnik. Gleichzeitig eröffnen moderne Systeme neue Mehrwerte, so z.B. digitale Zugangslösungen, intelligente Heizungs- und Lüftungssteuerungen.
  3. Fachkräftemangel in der Baubranche: Qualifizierte Fachkräfte sind knapp und oft langfristig ausgebucht. Dadurch werden Vergabeverfahren komplexer und die Kontrolle sowie Koordination der Gewerke wichtiger. Der Mangel erhöht zudem das Risiko von Verzögerungen und Qualitätsproblemen.
  4. Einkauf mit klarer Vision und konsequenter Margensicht: Der Projekterfolg beginnt beim richtigen Einkauf. Bei Immobilienentwicklungen kommen zusätzliche Risiken hinzu: Planungsunsicherheiten, Baukostenentwicklung und Marktnachfrage.

EROP & SFP Gruppe: Erfolgsfaktoren für effiziente Immobilienentwicklungen

Ein erfolgreicher Entwicklungsprozess basiert auf einer multidisziplinären Zusammenarbeit.

Die Swiss Finance & Property Group (SFP Gruppe) bietet zusammen mit EROP Real Estate & Partners Investoren direkten Zugang zu Immobilienentwicklungen mit den EROP Club Deals. Dabei profitieren qualifizierte Investoren von einem institutionalisierten Zugang zu spezifischen Entwicklungsprojekten und dem Know-How einer Entwicklerin mit ausgewiesener Fachkompetenz. Entwickelt werden Renditeliegenschaften wie auch Wohneigentum. Der Anspruch dabei: Für Investoren eine attraktive Rendite auf dem eingesetzten Kapital von min. 15% p.a. zu erwirtschaften.

Die Mitarbeiter von EROP verfügen über langjährige Erfahrung in der Immobilienentwicklung und einen exzellenten «Track Record». Der Entwicklungsprozess umfasst:

  • Ganzheitliche Planungs- und Ingenieurleistungen zu einem fixen Preis
  • Ausschreibungen und Einsprachen-Management, bei dem aktiv der Dialog gesucht wird
  • Projektüberwachung bis zur vollständigen Realisation
  • Konsequente Budgetführung durch optimierte Planung und Designprozesse

Dieser Ansatz ermöglicht es, Kostenpotenziale zu identifizieren, Risiken zu minimieren und Projekte effizient umzusetzen.

Die SFP Gruppe übernimmt die Funktion der Asset Managerin:

  • Prüfung und Selektion der Club Deals vor Lancierung
  • Sourcing geeigneter Liegenschaften
  • Transparente Offenlegung aller Kosten- und Ertragserwartungen
  • Begleitung jedes Projekts von Lancierung bis Liquidation
  • Überwachung zentraler Meilensteine
  • Kontinuierliche Kommunikation mit Investoren

Damit stellt die SFP Gruppe sicher, dass jedes Investment professionell geprüft, konsequent überwacht und transparent gesteuert wird.

Weitere Informationen:

Florian Lemberger
Head Corporate Finance & Capital Markets
Swiss Finance & Property AG
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Quelle: www.immobilienbusiness.ch

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Hypo-Referenzzins bleibt auf 1,25 Prozent

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TEXT:

Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent.Bild: KEYSTONE

Mieterinnen und Mieter können keine weiteren Mietzinsreduktionen einfordern. Denn der mietrechtlich relevante hypothekarische Referenzzinssatz verharrt bei 1,25 Prozent.

02.03.2026, 08:0302.03.2026, 09:23

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Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent.Bild: KEYSTONE

Mieterinnen und Mieter können keine weiteren Mietzinsreduktionen einfordern. Denn der mietrechtlich relevante hypothekarische Referenzzinssatz verharrt bei 1,25 Prozent.

02.03.2026, 08:0302.03.2026, 09:23

Quelle: www.watson.ch

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Keine Mietanpassungen in der Schweiz

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Hyporeferenzzins verharrt bei 1,25%

Im letzten September war der Referenzzins, der vierteljährlich festgelegt wird, von 1,5% auf das jetzige Niveau gesunken.

Zur Ermittlung des Referenzzinses stützt sich das BWO auf den Durchschnittssatz der inländischen Hypothekarforderungen der Schweizer Banken.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

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Mieterinnen und Mieter können keine weiteren Mietzinsreduktionen einfordern. Denn der mietrechtlich relevante hypothekarische Referenzzinssatz verharrt bei 1,25%.

Dies hat das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag mitgeteilt. Konkret sank der für den Referenzzinssatz massgebende Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen lediglich von 1,33 auf 1,32%.

Der Zinssatz wird kaufmännisch gerundet und beim Über- bzw. Unterschreiten des Grenzwerts gleich um 25 Basispunkte angepasst. Er bleibt konkret auf dem aktuellen Niveau, bis der Durchschnittszinssatz auf unter 1,13% sinkt oder auf über 1,37% steigt.

Experten nicht überrascht

Im letzten September war der Referenzzinssatz, der vierteljährlich festgelegt wird, auf das jetzige Niveau gesunken. Davor war er im März 2025 auf 1,50% zurückgegangen, nach zwei Erhöhungen Mitte und Ende 2023. Das aktuelle Niveau entspricht dem Tiefststand.

Für Experten ist es keine Überraschung, dass der Zinssatz bei 1,25% bleibt. Obschon der Leitzins der SNB seit Mitte 2025 bei Null liegt, sei ein noch tieferer Referenzzins kaum denkbar, hiess es im Vorfeld unisono.

Nie unter 1,17%

«Selbst nach mehreren Jahren im Negativzinsumfeld fiel der Durchschnittszins im Jahr 2022 lediglich auf einen Tiefpunkt von 1,17%», schrieb etwa das Immobilien Research der Zürcher Kantonalbank. Und auch das reichte nicht für eine Senkung des Referenzzinssatzes auf 1%.

Bei einer Senkung des Referenzzinssatzes um 0,25 Prozentpunkte, müssen die Vermieter den Mietzins um 2,9% reduzieren – sofern sie auch die vorherigen Erhöhungen umgesetzt haben. Umgekehrt dürfen die Vermieter den Mietzins um 3% erhöhen, wenn der Referenzzinssatz um 0,25 Prozentpunkte steigt.

Behalten die Ökonomen recht, sollten sich Mieterinnen und Mieter also nicht auf sinkende Mietzinsen freuen. Im Gegenteil drohen in absehbarer Zeit Erhöhungen.

Wann geht es aufwärts?

Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile rechnet im Jahr 2027 mit ein bis zwei Leitzinserhöhungen durch die Nationalbank (SNB) um je einen Viertelprozentpunkt – eine fortgesetzte Erholung der Schweizer Wirtschaft vorausgesetzt, wie er kürzlich sagte. «Dann käme ein Anstieg des Referenzzinssatzes wieder in Reichweite.»

Fabian Waltert von UBS hat einen etwas kürzeren Horizont im Auge, wie er im Vorfeld sagte. Denn es brauche nicht zwingend höhere Leinzinsen durch die SNB, damit der Referenzzinssatz steige. Höhere Kapitalmarktzinsen und damit teurere Festhypotheken reichten aus. Er rechnet damit, dass die Zinsen von Festhypotheken bis Herbst 2026 um rund 20 Basispunkte ansteigen. In diesem Szenario sei ein Referenzzinssatzanstieg «im ersten Halbjahr 2027 wahrscheinlich».

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Hyporeferenzzins verharrt bei 1,25%

Im letzten September war der Referenzzins, der vierteljährlich festgelegt wird, von 1,5% auf das jetzige Niveau gesunken.

Zur Ermittlung des Referenzzinses stützt sich das BWO auf den Durchschnittssatz der inländischen Hypothekarforderungen der Schweizer Banken.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

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Mieterinnen und Mieter können keine weiteren Mietzinsreduktionen einfordern. Denn der mietrechtlich relevante hypothekarische Referenzzinssatz verharrt bei 1,25%.

Dies hat das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag mitgeteilt. Konkret sank der für den Referenzzinssatz massgebende Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen lediglich von 1,33 auf 1,32%.

Der Zinssatz wird kaufmännisch gerundet und beim Über- bzw. Unterschreiten des Grenzwerts gleich um 25 Basispunkte angepasst. Er bleibt konkret auf dem aktuellen Niveau, bis der Durchschnittszinssatz auf unter 1,13% sinkt oder auf über 1,37% steigt.

Experten nicht überrascht

Im letzten September war der Referenzzinssatz, der vierteljährlich festgelegt wird, auf das jetzige Niveau gesunken. Davor war er im März 2025 auf 1,50% zurückgegangen, nach zwei Erhöhungen Mitte und Ende 2023. Das aktuelle Niveau entspricht dem Tiefststand.

Für Experten ist es keine Überraschung, dass der Zinssatz bei 1,25% bleibt. Obschon der Leitzins der SNB seit Mitte 2025 bei Null liegt, sei ein noch tieferer Referenzzins kaum denkbar, hiess es im Vorfeld unisono.

Nie unter 1,17%

«Selbst nach mehreren Jahren im Negativzinsumfeld fiel der Durchschnittszins im Jahr 2022 lediglich auf einen Tiefpunkt von 1,17%», schrieb etwa das Immobilien Research der Zürcher Kantonalbank. Und auch das reichte nicht für eine Senkung des Referenzzinssatzes auf 1%.

Bei einer Senkung des Referenzzinssatzes um 0,25 Prozentpunkte, müssen die Vermieter den Mietzins um 2,9% reduzieren – sofern sie auch die vorherigen Erhöhungen umgesetzt haben. Umgekehrt dürfen die Vermieter den Mietzins um 3% erhöhen, wenn der Referenzzinssatz um 0,25 Prozentpunkte steigt.

Behalten die Ökonomen recht, sollten sich Mieterinnen und Mieter also nicht auf sinkende Mietzinsen freuen. Im Gegenteil drohen in absehbarer Zeit Erhöhungen.

Wann geht es aufwärts?

Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile rechnet im Jahr 2027 mit ein bis zwei Leitzinserhöhungen durch die Nationalbank (SNB) um je einen Viertelprozentpunkt – eine fortgesetzte Erholung der Schweizer Wirtschaft vorausgesetzt, wie er kürzlich sagte. «Dann käme ein Anstieg des Referenzzinssatzes wieder in Reichweite.»

Fabian Waltert von UBS hat einen etwas kürzeren Horizont im Auge, wie er im Vorfeld sagte. Denn es brauche nicht zwingend höhere Leinzinsen durch die SNB, damit der Referenzzinssatz steige. Höhere Kapitalmarktzinsen und damit teurere Festhypotheken reichten aus. Er rechnet damit, dass die Zinsen von Festhypotheken bis Herbst 2026 um rund 20 Basispunkte ansteigen. In diesem Szenario sei ein Referenzzinssatzanstieg «im ersten Halbjahr 2027 wahrscheinlich».

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Quelle: www.fuw.ch

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Frische Brise statt Wertverlust? Wie Windräder Immobilienpreise beeinflussen

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Windenergie gilt als wichtiger Pfeiler der Energiewende und sorgt dennoch vielerorts für Widerstand. Besonders Hausbesitzer befürchten Wertverluste ihrer Immobilien durch geplante Windkraftanlagen. Zwei Absolventinnen des MAS Real Estate Management an der OST haben diese Sorge wissenschaftlich untersucht. Ihre Masterarbeit liefert fundierte Erkenntnisse und zeigt: Ein genereller, langfristiger Preiseinbruch lässt sich in der Schweiz nicht nachweisen.

Die Schweiz könnte laut einer Studie des Bundes fast die Hälfte ihres Strombedarfs über Windkraft decken. Das Potenzial wird auf 29,5 Terawattstunden beziffert. Davon würden wiederum zwei Drittel im Winter anfallen, weil es dann häufiger starken Wind gibt und die kalte, dichtere Luft mehr Energie auf die Rotorblätter überträgt.

Angesichts der Tatsache, dass im Winter der Stromverbrauch höher ist und weniger Energie aus Photovoltaik bereitsteht, wird die Windenergie somit zum entscheidenden Lückenfüller. Das macht sie besonders interessant für die Energieversorgung, die zunehmend von fossilen Brennstoffen wegkommen soll.

Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz aber hinterher. Ein Grund dafür ist die teilweise fehlende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windrädern. Zwar hat sich auf nationaler Ebene eine Mehrheit der Bevölkerung für die Energiewende und damit auch für den Ausbau der Windenergie ausgesprochen. Auf lokaler Ebene stossen entsprechende Projekte jedoch oft auf Gegenwind.

Gianna Curatolo

Zur sachlichen Einordnung beitragen

Insbesondere Hausbesitzer befürchten neben Lärm, Schattenwurf und einer Beeinträchtigung der Aussicht, dass sich der Wert ihrer Immobilie mindern könnte. Doch welchen Einfluss haben Windenergieanlagen tatsächlich auf die Immobilienpreise? Dieser Frage sind Gianna Curatolo und Celine Mischler in ihrer Masterarbeit im MAS Real Estate Management an der OST nachgegangen.

Beide haben in ihrer täglichen Arbeit Berührungspunkte mit dem Thema. Den Autoren war es ein Anliegen, angesichts der hitzig geführten Debatte messbare Effekte aufzuzeigen und so zu einer sachlichen Einordnung beizutragen. «Windräder werden sehr emotional diskutiert, umso wichtiger ist es, ihren tatsächlichen Einfluss auf Immobilienpreise nüchtern und faktenbasiert zu untersuchen», sagt Celine Mischler.

Gianna Curatolo betont das Spannungsfeld, in dem sich Fachleute aus der Immobilienbewertung, aber auch aus der Raumplanung, der Energiepolitik oder der Verwaltung befinden, gerade auch vor dem Hintergrund der Energiewende. «Unsere Arbeit soll dabei helfen, zwischen energiepolitischen Zielen und immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen fundiert abzuwägen», sagt sie.

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Windenergie gilt als wichtiger Pfeiler der Energiewende und sorgt dennoch vielerorts für Widerstand. Besonders Hausbesitzer befürchten Wertverluste ihrer Immobilien durch geplante Windkraftanlagen. Zwei Absolventinnen des MAS Real Estate Management an der OST haben diese Sorge wissenschaftlich untersucht. Ihre Masterarbeit liefert fundierte Erkenntnisse und zeigt: Ein genereller, langfristiger Preiseinbruch lässt sich in der Schweiz nicht nachweisen.

Die Schweiz könnte laut einer Studie des Bundes fast die Hälfte ihres Strombedarfs über Windkraft decken. Das Potenzial wird auf 29,5 Terawattstunden beziffert. Davon würden wiederum zwei Drittel im Winter anfallen, weil es dann häufiger starken Wind gibt und die kalte, dichtere Luft mehr Energie auf die Rotorblätter überträgt.

Angesichts der Tatsache, dass im Winter der Stromverbrauch höher ist und weniger Energie aus Photovoltaik bereitsteht, wird die Windenergie somit zum entscheidenden Lückenfüller. Das macht sie besonders interessant für die Energieversorgung, die zunehmend von fossilen Brennstoffen wegkommen soll.

Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz aber hinterher. Ein Grund dafür ist die teilweise fehlende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windrädern. Zwar hat sich auf nationaler Ebene eine Mehrheit der Bevölkerung für die Energiewende und damit auch für den Ausbau der Windenergie ausgesprochen. Auf lokaler Ebene stossen entsprechende Projekte jedoch oft auf Gegenwind.

Gianna Curatolo

Zur sachlichen Einordnung beitragen

Insbesondere Hausbesitzer befürchten neben Lärm, Schattenwurf und einer Beeinträchtigung der Aussicht, dass sich der Wert ihrer Immobilie mindern könnte. Doch welchen Einfluss haben Windenergieanlagen tatsächlich auf die Immobilienpreise? Dieser Frage sind Gianna Curatolo und Celine Mischler in ihrer Masterarbeit im MAS Real Estate Management an der OST nachgegangen.

Beide haben in ihrer täglichen Arbeit Berührungspunkte mit dem Thema. Den Autoren war es ein Anliegen, angesichts der hitzig geführten Debatte messbare Effekte aufzuzeigen und so zu einer sachlichen Einordnung beizutragen. «Windräder werden sehr emotional diskutiert, umso wichtiger ist es, ihren tatsächlichen Einfluss auf Immobilienpreise nüchtern und faktenbasiert zu untersuchen», sagt Celine Mischler.

Gianna Curatolo betont das Spannungsfeld, in dem sich Fachleute aus der Immobilienbewertung, aber auch aus der Raumplanung, der Energiepolitik oder der Verwaltung befinden, gerade auch vor dem Hintergrund der Energiewende. «Unsere Arbeit soll dabei helfen, zwischen energiepolitischen Zielen und immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen fundiert abzuwägen», sagt sie.

Quelle: www.leaderdigital.ch

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ZIF: Immobilienfonds steigert die Mieteinnahmen leicht

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Der Immobilienfonds ZIF Immobilien Direkt Schweiz schliesst das erste Halbjahr mit höheren Erträgen und einer überdurchschnittlichen Performance ab.

Der Fonds setzt überwiegend auf Wohnimmobilien (Symbolbild: © Depositphotos)

Die Zurich Invest AG hat den Halbjahresbericht für den Immobilienfonds «ZIF Immobilien Direkt Schweiz» vorgelegt. Im Zeitraum haben sich die Mietzinseinnahmen von 25,4 Mio. auf 25,9 Mio. CHF erhöht. Die Mietzinsausfallrate ging von 3,0 % auf 2,6 % zurück. Vor allem wegen der Position «Einkauf in laufende Nettoerträge beio der Ausgabe von Anteilen» erhöhte sich der Ertrag insgesamt von 25,5 Mio. auf 27,3 Mio. CHF und der Nettoertrag von 12,3 Mio. auf 13,1 Mio. CHF.

Den Erlös der Kapitalerhöhung vom November in Höhe von 105 Mio. CHF hat die Fondsleitung vorwiegend in die laufenden Grossprojekte investiert. Die Rede ist auch von der Möglichkeit, mit den Mitteln Zukäufe zu tätigen.

Zusammen mit den Halbjahreszahlen vermeldet der Fonds mehrere Projektupdates. So seien die Sanierung und Aufstockung der Wohnliegenschaft am Liebenauweg in Luzern abgeschlossen und alle 22 neuen Wohnungen vermietet. Das Bauprojekt «Baarerstrasse» in Zug wurde Anfang 2026 fertiggestellt. Die Erstvermietung des Grossprojekts «Glatt-/Grosswiesenstrasse» in Zürich ist im ersten Quartal 2027 geplant.

Überdurchschnittliche Performance

Die Fondsperformance liegt zum Ende des Halbjahres (Stichtag: 31. Dezember) bei 13,40 % und damit deutlich über der Halbjahresperformance des Benchmarks SXI Real Estate Funds Broad SWIIT, der 7,21 % auswies. (aw)

 

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Der Fonds setzt überwiegend auf Wohnimmobilien (Symbolbild: © Depositphotos)

Die Zurich Invest AG hat den Halbjahresbericht für den Immobilienfonds «ZIF Immobilien Direkt Schweiz» vorgelegt. Im Zeitraum haben sich die Mietzinseinnahmen von 25,4 Mio. auf 25,9 Mio. CHF erhöht. Die Mietzinsausfallrate ging von 3,0 % auf 2,6 % zurück. Vor allem wegen der Position «Einkauf in laufende Nettoerträge beio der Ausgabe von Anteilen» erhöhte sich der Ertrag insgesamt von 25,5 Mio. auf 27,3 Mio. CHF und der Nettoertrag von 12,3 Mio. auf 13,1 Mio. CHF.

Den Erlös der Kapitalerhöhung vom November in Höhe von 105 Mio. CHF hat die Fondsleitung vorwiegend in die laufenden Grossprojekte investiert. Die Rede ist auch von der Möglichkeit, mit den Mitteln Zukäufe zu tätigen.

Zusammen mit den Halbjahreszahlen vermeldet der Fonds mehrere Projektupdates. So seien die Sanierung und Aufstockung der Wohnliegenschaft am Liebenauweg in Luzern abgeschlossen und alle 22 neuen Wohnungen vermietet. Das Bauprojekt «Baarerstrasse» in Zug wurde Anfang 2026 fertiggestellt. Die Erstvermietung des Grossprojekts «Glatt-/Grosswiesenstrasse» in Zürich ist im ersten Quartal 2027 geplant.

Überdurchschnittliche Performance

Die Fondsperformance liegt zum Ende des Halbjahres (Stichtag: 31. Dezember) bei 13,40 % und damit deutlich über der Halbjahresperformance des Benchmarks SXI Real Estate Funds Broad SWIIT, der 7,21 % auswies. (aw)

 

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Quelle: www.immobilienbusiness.ch