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Immobilien Schweiz: Was ist bei Sanierung und Hypothek zu beachten?


Immoservice

Jetzt schnell noch sanieren? Und was ist mit der Hypothek?



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«Es gibt kein Recht, in Zürich zu wohnen» — Tsri


Die Migros-Pensionskasse hält über 1000 Wohnungen in Zürich. Immobilienleiter Reto Schär erklärt im Gespräch, wie die Mietpreise entstehen, welche Rolle Markt und Recht spielen – und wo die Grenzen sozialer Verantwortung liegen.

In Zürich gehören rund 30 Prozent des professionellen Immobilienmarktes institutionellen Investoren wie Versicherungen, Immobilienfonds oder Pensionskassen. Diese sind damit wichtige Eigentümer auf dem Wohnungsmarkt. Eine davon ist die Migros-Pensionskasse (MPK), die schweizweit über 14’500 Wohnungen hält, davon gut 1’000 in der Stadt Zürich. 

Wie die MPK ihre Immobilienstrategie ausrichtet und wo ihre Schwerpunkte liegen, erklärt der Leiter Immobilien Schweiz, Reto Schär, im Gespräch.

Herr Schär, sind Sie Mieter oder Eigentümer in Ihrem Zuhause?

Ich wohne im Thurgau in einem Einfamilienhaus, das mir gehört, und pendle jeden Tag mit dem Zug nach Schlieren. Das geht ohne umzusteigen und ich stehe nicht im Stau – die Bahn rollt. 

Für wen schaffen Sie mit der Migros-Pensionskasse Wohnraum? Wer ist die Zielgruppe?

Wir schaffen Wohnungen für verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Einkommensklassen. Mitarbeitende von Migros-Unternehmen oder Pensionierte der Migros-Pensionskasse haben bei der Wohnungsvergabe ein Vorrecht, wenn sie sich bewerben. Wir bieten ein breites Spektrum von Wohnungen an, konzentrieren uns aber stark auf das mittlere Segment. Luxuriöse Objekte haben wir nur wenige. Am Zürichberg sind die Mieten natürlich automatisch höher, dort ist auch der Landpreis teurer. 

«Wenn wir Wohnungen unter Marktwert vermieten würden, müssten unsere Versicherten die Mieter:innen quersubventionieren.»

Reto Schär

Eine Stichprobe auf der Webseite zeigt, dass Ihre Wohnungen in Zürich nicht gerade günstig sind – rund 1000 Franken pro Zimmer.

Grundsätzlich gibt es einen grossen Preisunterschied von Wohnungen in Neubauten verglichen mit älteren Wohnungen in der Wiedervermietung. Wir orientieren uns in beiden Fällen an den periodisch überprüften internen Zielmieten, also dem Marktpreis. Aber wir versuchen nicht, die Zitrone bis zum letzten Tropfen auszupressen. Unser Mietpreismodell haben wir gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Wüest Partner entwickelt. Als Indikator achten wir darauf, dass wir immer noch 20–30 Bewerbungen pro Wohnung erhalten – das zeigt uns, dass der Preis im Rahmen ist. Wären es nur zwei Bewerbungen, wüssten wir, dass wir zu hoch liegen.

Also Mieten nach Marktlogik – aber das Mietrecht setzt ja Grenzen, etwa bei der zulässigen Rendite?

Wir halten uns selbstverständlich an das Mietrecht. Es gibt klare Regeln, zum Beispiel, dass eine Miete nicht missbräuchlich ist, wenn sie im Rahmen der Orts- und Quartierüblichkeit liegt oder keine überhöhte Rendite abwirft. Gerade bei älteren Liegenschaften ist die Berechnung oft sehr komplex, da fehlen buchhalterisch die Grundlagen. Daher orientieren wir uns vor allem an der Orts- und Quartierüblichkeit.

Könnten Sie die Wohnungen angesichts der Wohnkrise auch günstiger anbieten?

Unsere Aufgabe gemäss Bundesverfassung ist es, im Interesse der Versicherten zu handeln und ihnen so zusammen mit der AHV eine Rente auszuzahlen, welche die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung ermöglicht. Wenn wir Wohnungen unter Marktwert vermieten würden, müssten unsere Versicherten die Mieter:innen quersubventionieren. Das wäre eine ungerechtfertigte Bevorzugung einzelner. Das ist nicht unser Auftrag.

Der Wohnungsmarkt ist angespannt – vor allem in Städten wie Zürich. Haben Sie eine soziale Verantwortung?

Selbstverständlich! Die berufliche Vorsorge ist eine Sozialversicherung und somit haben wir schon im Namen eine soziale Verantwortung. Unsere Verantwortung liegt darin, dass wir korrekt und gesetzeskonform vermieten – zudem bemühen wir uns, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die steigende Nachfrage nach Wohnungen kann nur gedeckt werden, wenn mehr gebaut wird. Deshalb versuchen wir, unsere Grundstücke gezielt zu entwickeln und zu verdichten. Wir haben etwa 30 bis 40 Liegenschaften in laufender Entwicklung. Aber die Verfahren sind in den letzten Jahren mit zusätzlichen Vorschriften extrem langwierig geworden: Richtpläne, Gestaltungspläne, Lärmgutachten, Einsprachen von Nachbarn – das kann Jahre dauern.

Was ist Ihrer Meinung nach heute das grösste Hindernis beim Wohnbau?

In den letzten 30 Jahren konnten in der Schweiz rund 50’000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden – grösstenteils auf der grünen Wiese, auf Baulandreserven. Diese Flächen versiegen aber zusehends. Die nationale Raumplanung sieht deshalb nun vor, dass wir nach innen verdichten, also in bereits bebauten Gebieten. Das Potenzial wäre da: Wenn man beispielsweise in der Stadt Zürich jedes Gebäude einfach um ein Stockwerk aufstocken würde, hätte das eine enorme Wirkung und es wären deutlich mehr Wohnungen möglich. Aber in der Praxis ist das – gerade in der Stadt Zürich – unglaublich schwierig umzusetzen. Grundsätzlich sind viele für Verdichtung, aber eben nicht im eigenen Quartier. 

Wenn man nach innen verdichtet, kommt es immer wieder auch zu Leerkündigungen und alle Mieter:innen verlieren ihr Zuhause. Wie stehen Sie dazu?

Leerkündigungen sind auch für unsere Bewirtschafter:innen nicht einfach und stets mit erheblichem Mehraufwand verbunden. Manchmal ist eine Leerkündigung aber unumgänglich, weil die Eingriffe so tief sind, dass ein Verbleib in der Wohnung nicht möglich ist. Beispiele sind Abbruch und Neubau der Liegenschaft aufgrund energetisch schlechter Bausubstanz, Totalsanierungen mit Veränderungen im Grundriss der Wohnungen oder die Beseitigung von Altlasten wie Asbest im Rahmen einer Sanierung. 

Und helfen Sie dann der bestehenden Mieterschaft, Alternativen zu finden?

Ja, wenn immer möglich unterstützen wir unsere Mieter:innen auf verschiedene Arten. Wir hatten gerade kürzlich ein Umbauprojekt in Bassersdorf: Aufgrund der Totalsanierung mussten wir die ganze Liegenschaft entmieten. Da die Sanierung in drei Etappen erfolgt, konnten wir den Mieter:innen der zweiten und dritten Etappe sanierte Wohnungen aus der ersten Etappe anbieten. Aber wir haben den Mieter:innen bei Bedarf auch geholfen, eine neue Lösung in der näheren Umgebung zu finden. Entweder über freie Wohnungen in unserem eigenen Bestand, oder zusammen mit anderen Eigentümer:innen. Einige Mieter:innen konnten so in der Überbauung verbleiben. Es gibt aber auch jene, die sich die höheren Mieten nach dem Umbau nicht mehr leisten können. 

«Es gibt kein Recht, in der Stadt Zürich zu wohnen.»

Reto Schär

Was löst es bei Ihnen aus, wenn Leute wegen einer Totalsanierung ihr Zuhause verlieren?

Es tut unseren Bewirtschafter:innen schon weh, wenn beispielsweise eine 84-jährige Frau ausziehen muss, mit welcher ein Mietverhältnis über Jahre oder sogar Jahrzehnte bestand. Je mehr man die Mieter:innen persönlich kennt, desto näher geht es einem. 

Führt es dazu, dass Sie weniger aggressiv auf Leerkündigungen setzen?

Wir versuchen, möglichst fair zu sein und geben den Mieter:innen immer zwei Jahre Zeit, wenn sie wegen einer Sanierung ausziehen müssen. Die Leute sollen genug Zeit haben, eine Alternative zu finden. Dies ist natürlich schwierig, wenn man zum Beispiel in Zürich wohnt. Aber vielleicht muss man dann ausweichen und den Suchradius erweitern – von Winterthur bis Frauenfeld und Schaffhausen bis Aarau. Mit der S-Bahn ist man immer noch gut an Zürich angeschlossen. Es braucht am Schluss einfach mehr Flexibilität von allen. Auch von den Mieter:innen. Es gibt kein Recht, in der Stadt Zürich zu wohnen.

Finden Sie es grundsätzlich richtig, dass Pensionskassen so stark in Immobilien investieren und mit Wohnraum Gewinne machen?

Für Pensionskassen sind gerade Immobilien in der Schweiz, welche dank der Mietzinseinnahmen regelmässige Cash-Flows aufweisen, neben Anlagen in Aktien und Obligationen eine ideale Anlageklasse, um die Rentenverpflichtungen zu bedienen. Deshalb hat die MPK auch rund 24 Prozent des Vermögens in Immobilien in der Schweiz investiert. Es geht uns nämlich nicht darum, mit wildem Kauf und Verkauf von Immobilien Gewinne zu machen, sondern wir halten die Immobilien über Jahrzehnte. Wir sind nicht an einem überhitzten Markt interessiert. Es geht um die regelmässigen Zahlungsströme, welche uns helfen, die Renten auszahlen zu können.

Sie verlangen auch Marktmieten und profitieren von steigenden Marktpreisen.

Ja, die bei der MPK versicherten Migros-Mitarbeitenden profitieren von diesen Erträgen auf ihrem Vorsorgevermögen. Wir haben wie gesagt den klaren Auftrag, die Renten unserer Versicherten sicherzustellen. 

Bei Pensionskassen findet eine Umverteilung von unten nach oben statt: Denn auch Geringverdienende, die vielleicht nicht einer Pensionskasse angeschlossen sind, finanzieren die Renten der anderen. Und: Gutverdienende leben im Eigentum, während die anderen ihnen die Rente finanzieren. Wie finden Sie das?

Das scheint mir eine sehr plakative Pauschalaussage zu sein, welche so sicher nicht stimmt. Die Leistungen der MPK werden im Kapitaldeckungsverfahren finanziert: Sparbeiträge von Mitarbeitenden und Arbeitgebende der Migros werden über die MPK in Aktien, Obligationen und auch Immobilien investiert. Das so über oft 40 Jahre gebildete Altersguthaben dient bei Pensionierung der Finanzierung der Altersrenten. Alle versicherten Mitarbeitenden der Migros profitieren also von den Vermögenserträgen. Dazu kommt, dass unsere Mieter:innen aus allen Einkommensschichten kommen – vom Detailhandelsangestellten bis zur Bankdirektorin. Es gibt in diesem Sinne keine Umverteilung von unten nach oben! 

Wo müsste die Politik ansetzen, damit die Mieten sinken?

Es braucht sowohl für institutionelle Anleger als auch für die übrigen privaten Immobilienbesitzer:innen dringend Anreize, damit mehr Wohnungen gebaut werden. Leider kann die Politik auf Bundesebene nicht viel ausrichten, weil die Umsetzung der Raumplanung bei den einzelnen Gemeinden liegt. Es muss attraktiver und einfacher werden, in den heutigen Siedlungsgebieten zu verdichten. Doch es gibt aktuell zu viele Rekurs-Möglichkeiten, was die Investor:innen abschreckt. Angesichts von anstehenden Abstimmungen gerade auch im Kanton Zürich möchte ich festhalten, dass es eher weniger als mehr gesetzliche Bestimmungen braucht. 

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An der Universität Zürich hat Simon Politikwissenschaften und Publizistik studiert. Nach einem Praktikum bei Watson machte er sich selbstständig und hat zusammen mit einer Gruppe von motivierten Journalist:innen 2015 Tsüri.ch gegründet und vorangetrieben. Seit 2023 teilt er die Geschäftsleitung mit Elio und Nina. Sein Engagement für die Branche geht über die Stadtgrenze hinaus: Er ist Gründungsmitglied und Co-Präsident des Verbands Medien mit Zukunft und macht sich dort für die Zukunft dieser Branche stark. Zudem ist er Vize-Präsident des Gönnervereins für den Presserat und Jury-Mitglied des Zürcher Journalistenpreises. 2024 wurde er zum Lokaljournalist des Jahres gewählt.



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Immobilien Schweiz: Schweizer Immobilienbranche so optimistisch wie nie




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Immobilien: Mietkosten in der Stadt und auf dem Land


Die einen träumen vom aufregenden Stadtleben, die anderen von ländlicher Idylle. Oft entscheiden die Preise der Immobilien darüber, wo man wohnen kann.

Sowohl Käuferinnen und Käufer von Immobilien als auch Mieterinnen und Mieter wissen es: Die Lage ist einer der grössten Einflussfaktoren auf den Preis. Wie zu erwarten war, liegen die Grossstädte der Schweiz bei den Preisen weit vorne.

Besitzen Sie Immobilien?

Immobilien in Zürich und Genf besonders teuer

In den beiden grossen Metropolen Zürich und Genf müssen Menschen für Immobilien besonders tief in die Tasche greifen. Laut «Investropa» liegt Zürich mit Quadratmeterpreisen von knapp 17’000 bis über 21’000 Franken an der Spitze. Genf folgt nur knapp dahinter mit Preisen zwischen 16’000 und 21’000 Franken.

Mit 10’700 bis 13’000 Franken liegt Basel auf dem dritten Platz. Dahinter holen mittlere Städte wie Lausanne und Zug auf. Sie haben sich in den letzten Jahren als moderne Hubs für Technologie und IT-Unternehmen etabliert.

Knappheit lässt Mieten in den Städten steigen

Hohe Kaufpreise wirken sich selbstverständlich auf die Mieten aus. Hinzu kommt das Problem der Wohnknappheit. Wie der Bundesrat in einer Meldung aus dem Jahr 2024 mitteilte, lag die Leerstandsquote schweizweit bei 1,08 Prozent, in Zürich sogar nur bei unter 0,5 Prozent.

Das führt zu entsprechend hohen Preisen. In Zürich und Genf liegen die Mieten im Schnitt bei etwa 420 Franken pro Quadratmeter und Jahr. Das entspricht einer Steigerung von 23,7 Prozent in den letzten 25 Jahren. In Genf betrug die Steigerung sogar 33,4 Prozent.

Aufgrund der anhaltenden Wohnungsknappheit in den Städten ist keine Besserung in Sicht: Es wird noch immer viel zu wenig gebaut, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.

Ländliche Preise unterscheiden sich stark

Daher ist es wenig verwunderlich, dass die Immobilienpreise in bestimmten ländlichen Gebieten mittlerweile ebenfalls steigen. Dies gilt vor allem für gut angebundene Regionen wie das Wallis und Appenzell Innerrhoden.

Von dort aus lassen sich die Städte gut erreichen. Während einige aus der Not heraus aufs Land ziehen, weil sie sich nur hier eine Immobilie leisten können, fällen andere diese Entscheidung bewusst.

Gerade Familien bevorzugen ein Eigenheim mit Garten, in dem die Kinder ungestört spielen können. Längere Anfahrtswege zur Arbeit in der Stadt werden dafür in Kauf genommen.

Der Trend zum Homeoffice hat die Nachfrage nach Immobilien in diesen Regionen weiter verstärkt. Wer nur noch ein- bis zweimal pro Woche ins Büro pendeln muss, weiss eine ruhige Lage auf dem Land umso mehr zu schätzen.

In einigen Kantonen sinken die Immobilienpreise

Das Nachsehen haben Kantone mit einer schlechteren Anbindung und Infrastruktur, darunter das Tessin im Süden der Schweiz. So sanken die Immobilienpreise im Luganese beispielsweise um neun Prozent und im Mendrisiotto um sieben Prozent.

Auch Jura, Neuenburg und einige Regionen des Wallis waren von Stagnation und Rückgängen betroffen. Durch Abwanderung stehen hier mehr Immobilien zur Verfügung, was die Preise sinken lässt. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage bislang eher schwach.

Die weitere Entwicklung hängt daher vor allem davon ab, wie sich diese Regionen entwickeln. Neue Verkehrsanbindungen an die Städte sowie die Ansiedlung neuer Firmen, die Arbeitsplätze schaffen, könnten schnell zu steigenden Preisen führen. Doch ganz allgemein wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wer in wirtschaftlich starken, beliebten Städten wohnen möchte, muss entsprechend tief in die Tasche greifen.



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Was läuft schief am Immobilienmarkt?


In nur zehn Jahren ist Wohneigentum in Zürich um 60 Prozent teurer geworden, so eine neue Studie der UBS. Gleichzeitig wenden einkommensschwache Haushalte teilweise bis zu 50 Prozent ihres Einkommens für die Miete auf. Was läuft falsch auf dem Schweizer Immobilienmarkt?

Donato Scognamiglio ist einer der bekanntesten und unterhaltsamsten Immobilien-Experten der Schweiz. Als Verwaltungsratspräsident der Immobilienberatungsfirma Iazi AG und Dozent an der Universität Bern spricht er im neuen Geldcast über die Gründe für die hohen Mieten und die hohen Immobilienpreise. Zudem gibt er Tipps für Hauskäuferinnen und Mieter und sagt, warum eine Airbnb-Regulierung keine schlechte Idee ist.

Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio CanetgExterner Link, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

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Swiss Prime Site: Bundesgericht wird über Zürcher Maag-Hallen-Pläne entscheiden




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Autohauskäufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz


Holger Ballwanz Immobilien unterstützt Autohauskäufer beim Erwerb von Autohausimmobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Off Market Vermittlung von Autohausimmobilien für Autohauskäufer in der D-A-CH-Region

Holger Ballwanz Immobilien ist der Partner für Autohauskäufer, die auf der Suche nach Off Market Autohausimmobilien in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind. Das Unternehmen, das sich auf Off-Market-Transaktionen spezialisiert hat, bietet gezielte Vermittlungen von Autohausstandorten für Autohauskäufer, die ihr Ankaufsprofil einreichen.

Autohauskäufer profitieren von gezielter Objektvermittlung

Autohauskäufer, die ein Autohaus in der D-A-CH-Region erwerben möchten, können bei Holger Ballwanz Immobilien auf ein erfahrenes Team zugreifen. Durch die Fokussierung auf Off-Market-Immobilien stellt das Unternehmen sicher, dass Autohauskäufer exklusiven Zugang zu Angeboten erhalten, die nicht öffentlich verfügbar sind. Diese diskrete Vermittlung sorgt für eine effiziente, maßgeschneiderte Lösung für Käufer von Autohausimmobilien.

Warum ein Autohaus kaufen mit Holger Ballwanz Immobilien?

Mit Holger Ballwanz Immobilien entscheiden sich Kaufinteressenten für einen Partner, der weit mehr als nur Marktkenntnisse mitbringt. Das Unternehmen bietet eine maßgeschneiderte Lösung für Autohauskäufer, die ein Autohaus kaufen möchten, sei es für die Eigennutzung oder als renditestarke Investition. Durch das spezialisierte Netzwerk und die fundierte Expertise im Bereich der Autohausimmobilien wird jeder Kaufprozess professionell begleitet.

Das Ankaufsprofil: So einfach geht“s

Autohauskäufer, die ein Autohaus kaufen wollen, sind eingeladen, ihr Ankaufsprofil zu übermitteln. Um die Suche nach dem passenden Objekt zu optimieren, sollten die Kaufinteressenten folgende Informationen bereitstellen:

– Standortpräferenzen (geplante Region oder Zielstandorte)
– Nutzungskonzept (Eigennutzung, Investition oder Betreiberkonzept)
– Budgetrahmen
– Wünsche und Anforderungen an das Objekt (z.B. Grundstücksgröße, Ausstellungsfläche, Werkstattkapazitäten)
– Vollständige Kontaktdaten

Zugang zu exklusiven Off-Market-Angeboten für Autohauskäufer

Durch die exklusive Ausrichtung auf Off-Market-Immobilien können Autohauskäufer von Holger Ballwanz Immobilien auf Autohaus Immobilien zugreifen, das nicht öffentlich auf Immobilienportalen gelistet wird. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es Autohauskäufern, gezielt Objekte zu erwerben, ohne sich in einem überfüllten Marktumfeld umsehen zu müssen.

Marktkenntnis und Erfahrung von Holger Ballwanz

Dipl.-Kfm. Holger Ballwanz, der Inhaber von Holger Ballwanz Immobilien und Vorstand der REBA IMMOBILIEN AG, ist ein ausgewiesener Experte im Bereich von Spezialimmobilien, insbesondere Autohaus- und Parkhausimmobilien. Mit seinem umfassenden Know-how und einem weitreichenden Netzwerk bietet er Autohauskäufern maßgeschneiderte Lösungen, die den individuellen Anforderungen gerecht werden.

„Der Kauf eines Autohauses erfordert fundierte Marktkenntnisse und ein Gespür für branchenspezifische Anforderungen. Wir unterstützen unsere Kunden, den idealen Standort für ihre Expansionsziele zu finden“, erklärt Holger Ballwanz.

Autohaus kaufen: So einfach geht“s

Interessierte Autohauskäufer, die ein Autohaus kaufen möchten, können ihr Ankaufsprofil ganz einfach per E-Mail an Holger Ballwanz Immobilien übermitteln. Nach einer detaillierten Prüfung der Ankaufsprofile erfolgt eine vertrauliche und direkte Kontaktaufnahme, um passende Objekte aus dem exklusiven Portfolio zu vermitteln.

Jetzt Autohaus kaufen: Kontaktieren Sie uns!

Wer ein Autohaus in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kaufen möchte, kann die Gelegenheit nutzen und sein Ankaufsprofil übermitteln. Holger Ballwanz Immobilien bietet eine zielgerichtete und diskrete Vermittlung von Autohausimmobilien, die den höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.parkhaus-immobilien.com
www.ballwanz.immobilien

Über Holger Ballwanz Immobilien:

Holger Ballwanz Immobilien: Spezialist für Off Market Gewerbeimmobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Immobilieninvestoren und Betreiber von Gewerbeimmobilien, die auf der Suche nach exklusiven Gewerbeimmobilien abseits des öffentlichen Marktes sind, sind bei Holger Ballwanz Immobilien genau richtig. Das Unternehmen hat sich auf die diskrete Vermittlung von Off Market Immobilien spezialisiert und ist der verlässliche Partner für Gewerbeimmobilien in der DACH-Region.

Der Fokus liegt auf dem An- und Verkauf von Gewerbeimmobilien sowie der Verpachtung und Vermittlung von Betreibern für Gewerbeimmobilien, sei es Bestandsimmobilien, Neubau oder Projektentwicklungen. Bei den Off Market Transaktionen werden die Immobilien nicht öffentlich am Markt gehandelt, um höchste Vertraulichkeit und Exklusivität zu gewährleisten.

Zu den Asset-Klassen der Off Market Gewerbeimmobilien von Holger Ballwanz Immobilien gehören:

– Büroimmobilien (Bürogebäude, Gewerbeparks)
– Hotelimmobilien & Hotels (Hotellerie)
– Handelsimmobilien & Nahversorgungsimmobilien wie Einzelhandelsimmobilien, Lebensmittel Discounter, Nahversorger & Retail Immobilien, Supermarkt Immobilien, Fachmarktzentrum Immobilien & Fachmarktzentren
– Gesundheitsimmobilien & Sozialimmobilien, Ärztehaus Immobilien & Ärztehäuser, MVZ Immobilien, Medizinische Versorgungszentren
– Logistikimmobilien und Light Industrial Immobilien
– Spezialimmobilien wie Autohaus-Immobilien, Parkhaus Immobilien & Parkhäuser
– Wohnanlagen

Service für Investoren, Bauträger & Projektentwickler:

– Vermittlung von Gewerbeimmobilien
– Ankauf von Gewerbeimmobilien
– Verkauf von Gewerbeimmobilien
– Vermittlung Betreiber für Gewerbeimmobilien (Betreiberimmobilien)
– Vermittlung Hotelbetreiber für Hotelimmobilien
– Vermittlung Betreiber Mikroapartments: Microliving und Serviced Apartment Betreiber

Holger Ballwanz Immobilien ist der vertrauenswürdige Partner für Off Market Gewerbeimmobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen ist auf die Vermittlung von Gewerbeimmobilien, die nicht öffentlich am Markt angeboten werden, spezialisiert. Das engagierte Team arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den speziellen Anforderungen und Zielen gerecht werden.

Holger Ballwanz Immobilien bietet seine Dienstleistungen für Investoren, Bauträger und Projektentwickler an, einschließlich der Vermittlung von Gewerbeimmobilien, An- und Verkauf von Gewerbeimmobilien sowie der Vermittlung von Betreibern.

Dipl.-Kfm. Holger Ballwanz ist Inhaber von Holger Ballwanz Immobilien und agiert zudem als Vorstand der Hotel Investments AG sowie als Vorstand der REBA IMMOBILIEN AG.

Weitere Informationen:

www.ballwanz.immobilien
www.reba-immobilien.ch
www.hotel-investments.ch

Kontakt
Holger Ballwanz Immobilien
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 44 677 188
+49 (0) 30 44 677 399

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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.



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Eigenmietwert: Werden Häuser nach dem Aus jetzt noch teurer?


Das Schweizer Stimmvolk hat entschieden: Der Eigenmietwert wird abgeschafft. Experten sind sich uneinig, ob der Entscheid steigende Hauspreise zur Folge hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • 57,7 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten haben für das Eigenmietwert-Aus gestimmt.

  • Experten glauben, dass dies steigende Immobilienpreise zur Folge haben könnte.

  • Hauseigentümer-Chef Gregor Rutz glaubt dagegen, dass die obere Grenze schon erreicht sei.

Im fünften Anlauf hat es geklappt: Die Schweizer Stimmbürger haben den Eigenmietwert gebodigt. Nach 91 Jahren wird die Steuer gekappt, die viele als unfair empfunden haben.

Doch was sind die Folgen des Votums? Klar ist: Der Staatskasse wird künftig Geld fehlen.

Spekuliert wird auch, dass Häuser künftig weniger saniert werden, weil bei den Steuern keine Abzüge mehr geltend gemacht werden können.

UBS glaubt beim Eigenmietwert an Preisanstieg

Und dann ist da noch die Frage nach der Entwicklung der Kosten für Eigenheime. Verschiedene Institutionen wie die UBS oder der Immobilienbewerter Wüest & Partner warnten im Vorfeld vor steigenden Preisen.

Bist du glücklich mit dem Ausgang der Abstimmung zum Eigenmietwert?

So warnte die Grossbank in einem Immobilienbericht vor der Abstimmung über den Eigenmietwert: «Die Annahme dieses Systemwechsels würde einen nicht unbedeutenden Preisanstieg mit sich bringen – insbesondere in einem Tiefzinsumfeld».

Die Begründung der UBS ist von finanztechnischer Natur: «Bei einem durchschnittlichen Hypothekarzins von 1,3 Prozent dürften die laufenden Nutzungskosten eines durchschnittlichen Eigenheims um fast fünf Prozent sinken.»

Nachfrage nimmt zu, wenn die Finanzierung einfacher wird

Oder anders gesagt: Wenn potenzielle Käufer weniger für die Finanzierung ausgeben müssen, nimmt die Nachfrage zu. Was wiederum zu höheren Preisen führt.

Rund 13 Prozent höhere Eigenheimpreise könnten Käufer bei gleichbleibenden Nutzungskosten zahlen, rechnet die Bank vor.

In die gleiche Richtung geht die Analyse der Immobilienbewerter Wüest & Partner.

«Ohne Eigenmietwert sinken – bei moderaten Zinsen – die laufenden Wohnkosten vieler Eigentümerhaushalte. Die Zahlungsbereitschaft für selbstgenutztes Wohneigentum steigt tendenziell», schreibt das Unternehmen auf Anfrage von Nau.ch.

Im Gegensatz zur UBS zeigt sich Wüest & Partner bei seinen Berechnungen aber deutlich konservativer: «Der preistreibende Effekt dürfte nur im unteren einstelligen Prozentbereich liegen, ist aber nicht punktgenau bezifferbar.»

Entscheidend ist dabei auch das Alter der Immobilie.

Denn: Weil keine Abzüge mehr geltend gemacht werden können, sind sanierungsbedürftige Immobilien auf dem Markt weniger interessant. Moderne Liegenschaften dagegen dürften deutlich teurer werden.

Rutz glaubt nicht an steigende Preise

Nicht dieser Meinung ist dagegen Gregor Rutz. Der Zürcher SVPNationalrat ist als Präsident des Hauseigentümerverbands der grosse Sieger des Abstimmungssonntags.

Rutz erklärte in einem Interview mit «Tamedia», dass er nicht an steigende Hauspreise glaube: «Die Hauspreise sind schon an der oberen Grenze. Sie werden primär durch Angebot und Nachfrage bestimmt, nicht durch die Steuern

Entscheidend für die Preisgestaltung sei die Nachfrage, die sich durch die Zuwanderung verschärft habe.

Werden die Hauspreise nun steigen?

Rutz: «Aber auch schon heute gibt es zum Beispiel im Kanton Zürich teure Objekte, die kaum weggehen und lange ausgeschrieben bleiben.»

Angesprochen auf die Berechnungen von UBS und Wüest & Partner sagt Rutz: «Ich teile diese Einschätzung nicht.»

Zusammengefasst: Ob die Hauspreise tatsächlich steigen werden, ist schwierig einzuschätzen.

Ob der Eigenmietwert überhaupt einen Einfluss hat, wird sich ohnehin erst in einigen Jahren zeigen: Die Umsetzung der Initiative dürfte erst im Jahr 2028 erfolgen.



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Was jetzt wichtig ist bei Saron- und Festhypotheken


Beim Abschluss einer Hypothek geht es längerfristig gesehen um Zehntausende Franken. Was bei den verschiedenen Modellen zu beachten ist und für wen sich was eignet.

Am Schweizer Hypothekarmarkt herrscht derzeit eine Ausnahmesituation: Die als besonders sicher geltenden Festhypotheken sind im Durchschnitt günstiger als die schwankungsanfälligen Saron-Hypotheken.

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In der Vergangenheit war es zumeist andersherum. Dies erscheint auch logisch, denn während Festhypotheken Planungssicherheit bieten, gehen Immobilienbesitzer mit Saron-Hypotheken das Risiko ein, dass die Zinsen steigen und dass sie dann mehr für ihre Hypothek bezahlen müssen.

Festhypotheken: gegen steigende Zinsen abgesichert

Laut Lukas Vogt, Chef des Hypothekenvermittlers Moneypark, sind Festhypotheken mit Laufzeiten bis zehn beziehungsweise sogar bis fünfzehn Jahre derzeit günstiger als Saron-Hypotheken. Die attraktivsten Angebote für eine fünfjährige Festhypothek lägen derzeit bei 1,69 Prozent und die für eine zehnjährige Festhypothek bei 1,87 Prozent. Saron-Hypotheken gebe es hingegen ab 2,04 Prozent.

Bei einer Festhypothek werden beim Vertragsabschluss der Zinssatz und die Laufzeit festgelegt. Letztere liegt bei zwischen einem Jahr und zehn Jahren, sie kann auch länger sein. Während dieser definierten Periode wissen die Hypothekarnehmer exakt, was sie für die Finanzierung der Immobilie bezahlen müssen. Mit einer solchen Hypothek sind sie auch gegen steigende Zinsen abgesichert.

Dies ist bei einer Saron-Hypothek nicht der Fall. Bei dieser Finanzierungsart, die auch als Geldmarkthypothek bekannt ist, schwankt der Zins. Er passt sich an den Referenzzinssatz Saron an. Die Abkürzung steht für «Swiss Average Rate Overnight». Wenn die Zinsen sinken, müssen Hypothekarnehmer weniger bezahlen – wenn sie steigen, mehr.

Zinsen für Saron-Hypotheken: von günstiger zu teurer

Laut Florian Schubiger, Mitgründer der Vergleichsplattform Hypotheke.ch, verlangen die Anbieter derzeit im Schnitt einen Zins von 2,25 Prozent für eine zehnjährige Festhypothek. Als dieser Durchschnittszins nach Ende der Corona-Zeit massiv zugelegt hatte und im Oktober 2022 einen Stand von 3,2 Prozent erreichte, kam es bei den Eigenheimkäufern zu einer regelrechten «Flucht in Saron-Hypotheken». Mit diesen liessen sich damals Immobilien mit Zinsen von weniger als 2 Prozent finanzieren.

Mit den Leitzinserhöhungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) verschwand dieser Vorteil aber mehr und mehr, bis Saron-Hypotheken sogar teurer wurden als Festhypotheken.

In der Folge brach auch die Nachfrage nach den Geldmarkthypotheken ein. Wie der Online-Vergleichsdienst Comparis Mitte April mitteilte, haben sich beim Comparis-Hypothekenpartner Hypoplus im ersten Quartal dieses Jahres nur 3 Prozent der Kundinnen und Kunden für eine Saron-Hypothek entschieden. Im selben Vorjahreszeitraum sei es noch rund ein Viertel der Kunden gewesen, teilte das Unternehmen mit.

Was Hypothekarnehmer beachten sollten

Nach der überraschenden Zinssenkung der SNB im März sind Saron-Hypotheken mittlerweile etwas günstiger geworden, ihre Zinssätze hinken aber immer noch hinter denjenigen der Festhypotheken hinterher. Was Hypothekarnehmer im derzeitigen Umfeld und darüber hinaus beachten sollten:

Vieles spricht derzeit für Festhypotheken: Hypothekarnehmer, denen Planungssicherheit wichtig ist, sollten im derzeitigen Umfeld eher auf Festhypotheken setzen. Beat Seger, Partner Real Estate bei KPMG Schweiz, drückt es folgendermassen aus: «Bei einer Saron-Hypothek kann es zu kurzfristigen Zinsänderungen kommen. Dies kann bei einem Zinsanstieg teuer werden.»

Saron-Hypotheken könnten wieder attraktiver werden: Schon bei einer weiteren Zinssenkung der SNB um 0,25 Prozentpunkte dürften Saron-Hypotheken aber wieder günstiger sein als zehnjährige Festhypotheken, sagt Schubiger. Laut Vogt ist eine weitere SNB-Leitzinssenkung im Juni in den Zinsen für Festhypotheken zumindest teilweise eingepreist. Bei Saron-Hypotheken dürfte sie indessen zu einer weiteren Reduktion des effektiv zu bezahlenden Zinssatzes führen. Dadurch würden sich die Zinssätze weiter annähern und könnte eine Saron-Hypothek auch wieder leicht günstiger werden.

«Aufgrund der komplexen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine Einschätzung der künftigen Zinsentwicklung zurzeit sehr schwierig», sagt Seger dazu. In einem Tiefzinsszenario dürfte die Saron-Hypothek attraktiver sein. Diese Finanzierung berge aber auch ein hohes Kostenrisiko, wenn dieses Szenario nicht eintritt.

Saron-Hypotheken waren langfristig günstiger als Festhypotheken: Auf Sicht der letzten zehn Jahre hat es sich für Hypothekarnehmer finanziell ausgezahlt, auf Saron- beziehungsweise Geldmarkthypotheken anstatt auf Festhypotheken zu setzen. Dies liegt daran, dass die Zinsen insgesamt gesehen über diesen Zeitraum hinweg gesunken sind. Allerdings ist die Situation an den Kapitalmärkten unberechenbar. Käme es beispielsweise zu einer neuen «Ära der Inflation» mit deutlich höherer Teuerung, so könnten die Zinsen deutlich steigen.

Saron-Hypotheken ungeeignet für Käufer mit wenig Mitteln: Für jemanden mit einem knappen Budget seien Saron-Hypotheken nicht zu empfehlen, sagt Schubiger weiter. Dasselbe gelte für Leute, die mit dem Risiko, dass sich die Zinsen deutlich veränderten, nicht gut schlafen könnten. «Allerdings wird irgendwann auch eine Festhypothek fällig, und dann braucht es zumeist eine Verlängerung», sagt er.

Saron-Hypotheken aber auch nicht nur etwas für Wohlhabende: Aus Sicht des Finanzberaters sind Saron-Hypotheken nicht nur etwas für Wohlhabende, sondern durchaus auch für den Mittelstand mit einem gewissen finanziellen Polster.

Jemand mit einem guten Einkommen, der beispielsweise ein Haus für 1,5 Millionen Franken gekauft hat und darauf eine Hypothek hat im Volumen von 750 000 Franken, könne problemlos über den Abschluss einer Saron-Hypothek nachdenken, sagt Schubiger. Dasselbe gelte für jemanden, der ein Haus im selben Wert geerbt habe und nur eine Hypothek im Volumen von 300 000 Franken darauf habe. «Solche Hypothekarnehmer können es problemlos verkraften, wenn die Zinsen steigen», sagt Schubiger.

Vorsicht bei Tranchensplits: Laut Vogt sollten Hypothekarnehmer vorsichtig sein, wenn es um einen sogenannten Tranchensplit geht – ein Teil der Hypothek wird als Saron-, ein anderer Teil als Festhypothek ausgegeben. «Dadurch begeben sich Hypothekarnehmer häufig in eine Abhängigkeit zum Finanzierungsanbieter und müssen dann bei der Verlängerung der zuerst fälligen Tranche einen erhöhten Zinssatz in Kauf nehmen, da eine Ablösung durch ein externes Institut vorerst nicht möglich ist», sagt er.

Vorsicht bei besonderen Klauseln: Schubiger weist darauf hin, dass Kunden bei vielen Finanzinstituten nur Saron-Hypotheken mit einer gewissen Rahmenlaufzeit abschliessen können. Sie verpflichten sich also dazu, beispielsweise drei Jahre beim entsprechenden Hypothekaranbieter zu bleiben, und können nicht wechseln.

Manche Finanzinstitute bieten ihren Kunden zusätzlich an, dass sie während dieser Rahmenlaufzeit von einer Saron- in eine Festhypothek wechseln können. Von solchen Angeboten hält der Finanzberater wenig. Es sei davon auszugehen, dass Kunden auch in einem solchen Fall keine guten Konditionen für die Festhypothek erhalten würden, da sie beim entsprechenden Finanzinstitut gebunden sind. Der Verhandlungsspielraum zu den Zinskonditionen der Festhypothek sei folglich beschränkt.



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