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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Die Schweiz könnte laut einer Studie des Bundes fast die Hälfte ihres Strombedarfs über Windkraft decken. Das Potenzial wird auf 29,5 Terawattstunden beziffert. Davon würden wiederum zwei Drittel im Winter anfallen, weil es dann häufiger starken Wind gibt und die kalte, dichtere Luft mehr Energie auf die Rotorblätter überträgt.
Angesichts der Tatsache, dass im Winter der Stromverbrauch höher ist und weniger Energie aus Photovoltaik bereitsteht, wird die Windenergie somit zum entscheidenden Lückenfüller. Das macht sie besonders interessant für die Energieversorgung, die zunehmend von fossilen Brennstoffen wegkommen soll.
Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz aber hinterher. Ein Grund dafür ist die teilweise fehlende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windrädern. Zwar hat sich auf nationaler Ebene eine Mehrheit der Bevölkerung für die Energiewende und damit auch für den Ausbau der Windenergie ausgesprochen. Auf lokaler Ebene stossen entsprechende Projekte jedoch oft auf Gegenwind.
Zur sachlichen Einordnung beitragen
Insbesondere Hausbesitzer befürchten neben Lärm, Schattenwurf und einer Beeinträchtigung der Aussicht, dass sich der Wert ihrer Immobilie mindern könnte. Doch welchen Einfluss haben Windenergieanlagen tatsächlich auf die Immobilienpreise? Dieser Frage sind Gianna Curatolo und Celine Mischler in ihrer Masterarbeit im MAS Real Estate Management an der OST nachgegangen.
Beide haben in ihrer täglichen Arbeit Berührungspunkte mit dem Thema. Den Autoren war es ein Anliegen, angesichts der hitzig geführten Debatte messbare Effekte aufzuzeigen und so zu einer sachlichen Einordnung beizutragen. «Windräder werden sehr emotional diskutiert, umso wichtiger ist es, ihren tatsächlichen Einfluss auf Immobilienpreise nüchtern und faktenbasiert zu untersuchen», sagt Celine Mischler.
Gianna Curatolo betont das Spannungsfeld, in dem sich Fachleute aus der Immobilienbewertung, aber auch aus der Raumplanung, der Energiepolitik oder der Verwaltung befinden, gerade auch vor dem Hintergrund der Energiewende. «Unsere Arbeit soll dabei helfen, zwischen energiepolitischen Zielen und immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen fundiert abzuwägen», sagt sie.
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Die Schweiz könnte laut einer Studie des Bundes fast die Hälfte ihres Strombedarfs über Windkraft decken. Das Potenzial wird auf 29,5 Terawattstunden beziffert. Davon würden wiederum zwei Drittel im Winter anfallen, weil es dann häufiger starken Wind gibt und die kalte, dichtere Luft mehr Energie auf die Rotorblätter überträgt.
Angesichts der Tatsache, dass im Winter der Stromverbrauch höher ist und weniger Energie aus Photovoltaik bereitsteht, wird die Windenergie somit zum entscheidenden Lückenfüller. Das macht sie besonders interessant für die Energieversorgung, die zunehmend von fossilen Brennstoffen wegkommen soll.
Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz aber hinterher. Ein Grund dafür ist die teilweise fehlende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windrädern. Zwar hat sich auf nationaler Ebene eine Mehrheit der Bevölkerung für die Energiewende und damit auch für den Ausbau der Windenergie ausgesprochen. Auf lokaler Ebene stossen entsprechende Projekte jedoch oft auf Gegenwind.
Zur sachlichen Einordnung beitragen
Insbesondere Hausbesitzer befürchten neben Lärm, Schattenwurf und einer Beeinträchtigung der Aussicht, dass sich der Wert ihrer Immobilie mindern könnte. Doch welchen Einfluss haben Windenergieanlagen tatsächlich auf die Immobilienpreise? Dieser Frage sind Gianna Curatolo und Celine Mischler in ihrer Masterarbeit im MAS Real Estate Management an der OST nachgegangen.
Beide haben in ihrer täglichen Arbeit Berührungspunkte mit dem Thema. Den Autoren war es ein Anliegen, angesichts der hitzig geführten Debatte messbare Effekte aufzuzeigen und so zu einer sachlichen Einordnung beizutragen. «Windräder werden sehr emotional diskutiert, umso wichtiger ist es, ihren tatsächlichen Einfluss auf Immobilienpreise nüchtern und faktenbasiert zu untersuchen», sagt Celine Mischler.
Gianna Curatolo betont das Spannungsfeld, in dem sich Fachleute aus der Immobilienbewertung, aber auch aus der Raumplanung, der Energiepolitik oder der Verwaltung befinden, gerade auch vor dem Hintergrund der Energiewende. «Unsere Arbeit soll dabei helfen, zwischen energiepolitischen Zielen und immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen fundiert abzuwägen», sagt sie.
Quelle: www.leaderdigital.ch
