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LEG Immobilien zahlt mehr Dividende und sieht weiteres Wachstum

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DOW JONES–LEG Immobilien hat im vergangenen Jahr den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Der im MDAX notierte Immobilienkonzern profitierte dabei von der Integration der übernommenen Brack Capital Properties (BCP), dem Mietwachstum und dem Anstieg bei Zusatzdienstleistungen. LEG bestätigte seinen im November veröffentlichten Ausblick für 2026, der ein weiteres Gewinnwachstum vorsieht. Für das abgelaufene Jahr sollen die Aktionäre eine Dividende von 2,92 Euro erhalten nach 2,70 Euro im Vorjahr.

Damit schüttet LEG den bereinigten operativen Gewinn FFO komplett als Dividende aus. Die Kennzahl legte um 10 Prozent auf 220,5 Millionen Euro zu bzw auf 2,92 Euro je Aktie. Analysten hatten im Konsens von Visible Alpha mit einem bereinigten FFO (AFFO) von 222 Millionen Euro gerechnet.

Die Nettokaltmiete legte um 7,0 Prozent auf 920 Millionen Euro zu.

Für das laufende Jahr stellt LEG einen bereinigten FFO von 220 bis 240 Millionen Euro in Aussicht. Das Mietwachstum sieht der Konzern bei 3,8 bis 4,0 Prozent. Der Analystenkonsens steht bei einem bereinigten FFO von 232 Millionen Euro bzw von 3,08 Euro je Aktie.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 05, 2026 01:05 ET (06:05 GMT)

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DOW JONES–LEG Immobilien hat im vergangenen Jahr den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Der im MDAX notierte Immobilienkonzern profitierte dabei von der Integration der übernommenen Brack Capital Properties (BCP), dem Mietwachstum und dem Anstieg bei Zusatzdienstleistungen. LEG bestätigte seinen im November veröffentlichten Ausblick für 2026, der ein weiteres Gewinnwachstum vorsieht. Für das abgelaufene Jahr sollen die Aktionäre eine Dividende von 2,92 Euro erhalten nach 2,70 Euro im Vorjahr.

Damit schüttet LEG den bereinigten operativen Gewinn FFO komplett als Dividende aus. Die Kennzahl legte um 10 Prozent auf 220,5 Millionen Euro zu bzw auf 2,92 Euro je Aktie. Analysten hatten im Konsens von Visible Alpha mit einem bereinigten FFO (AFFO) von 222 Millionen Euro gerechnet.

Die Nettokaltmiete legte um 7,0 Prozent auf 920 Millionen Euro zu.

Für das laufende Jahr stellt LEG einen bereinigten FFO von 220 bis 240 Millionen Euro in Aussicht. Das Mietwachstum sieht der Konzern bei 3,8 bis 4,0 Prozent. Der Analystenkonsens steht bei einem bereinigten FFO von 232 Millionen Euro bzw von 3,08 Euro je Aktie.

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March 05, 2026 01:05 ET (06:05 GMT)

Quelle: ch.marketscreener.com

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JPMorgan belässt LEG Immobilien auf ‘Overweight’ – Ziel 91 Euro

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NEW YORK (dpa-AFX Analyser) – Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LEG nach Zahlen mit einem Kursziel von 91 Euro auf “Overweight” belassen. Die im Rahmen der Erwartungen liegenden Resultate 2025 sollten die Aktien stützen, schrieb Neil Green am Donnerstag. Die Immobiliengesellschaft entwickle sich ordentlich.

/mis/rob/ag
Veröffentlichung der Original-Studie: 05.03.2026 / 06:38 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 05.03.2026 / 06:38 / GMT
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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NEW YORK (dpa-AFX Analyser) – Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LEG nach Zahlen mit einem Kursziel von 91 Euro auf “Overweight” belassen. Die im Rahmen der Erwartungen liegenden Resultate 2025 sollten die Aktien stützen, schrieb Neil Green am Donnerstag. Die Immobiliengesellschaft entwickle sich ordentlich.

/mis/rob/ag
Veröffentlichung der Original-Studie: 05.03.2026 / 06:38 / GMT
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Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Quelle: ch.marketscreener.com

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LEG Immobilien : Vermerk Vergütungsbericht 2025

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VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS ÜBER DIE PRÜFUNG DES VERGÜTUNGSBERICHTS NACH § 162 ABS. 3 AKTG

An die LEG Immobilien SE, Düsseldorf

Prüfungsurteil

Wir haben den Vergütungsbericht der LEG Immobilien SE, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 daraufhin formell geprüft, ob die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG im Vergütungsbericht gemacht wurden. In Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir den Vergütungsbericht nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung sind im beigefügten Vergütungsbericht in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden. Unser Prüfungsurteil erstreckt sich nicht auf den Inhalt des Vergütungsberichts.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Vergütungsberichts in Übereinstimmung mit § 162 Abs. 3 AktG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Die Prüfung des Vergütungsberichts nach § 1C2 Abs. 3 AktG (IDW PS 870 (0S.2023)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach dieser Vorschrift und diesem Standard ist im Abschnitt “Verantwortung des Wirtschaftsprüfers” unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir haben als Wirtschaftsprüferpraxis die Anforderungen der IDW Ǫualitätsmanagementstandards angewendet. Die Berufspflichten gemäß der Wirtschaftsprüferordnung und der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer/verei-digte Buchprüfer einschließlich der Anforderungen an die Unabhängigkeit haben wir eingehalten.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind verantwortlich für die Aufstellung des Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen Angaben, der den Anforderungen des § 162 AktG entspricht. Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen Angaben, zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob im Vergütungsbericht in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden sind, und hierüber ein Prüfungsurteil in einem Vermerk abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung so geplant und durchgeführt, dass wir durch einen Vergleich der im Vergütungsbericht gemachten Angaben mit den in § 162 Abs. 1 und 2 AktG geforderten Angaben die formelle Vollständigkeit des Vergütungsberichts feststellen können. In Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Vergütungsberichts nicht geprüft.

Umgang mit etwaigen irreführenden Darstellungen

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, den Vergütungsbericht unter Berücksichtigung der Kenntnisse aus der Abschlussprüfung zu lesen und dabei für Anzeichen aufmerksam zu bleiben, ob der Vergütungsbericht irreführende Darstellungen in Bezug auf die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Vergütungsberichts enthält.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine solche irreführende Darstellung vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Düsseldorf, den 3. März 2026

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Künemann Nicole Meyer

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

096470100

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VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS ÜBER DIE PRÜFUNG DES VERGÜTUNGSBERICHTS NACH § 162 ABS. 3 AKTG

An die LEG Immobilien SE, Düsseldorf

Prüfungsurteil

Wir haben den Vergütungsbericht der LEG Immobilien SE, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 daraufhin formell geprüft, ob die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG im Vergütungsbericht gemacht wurden. In Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir den Vergütungsbericht nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung sind im beigefügten Vergütungsbericht in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden. Unser Prüfungsurteil erstreckt sich nicht auf den Inhalt des Vergütungsberichts.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Vergütungsberichts in Übereinstimmung mit § 162 Abs. 3 AktG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Die Prüfung des Vergütungsberichts nach § 1C2 Abs. 3 AktG (IDW PS 870 (0S.2023)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach dieser Vorschrift und diesem Standard ist im Abschnitt “Verantwortung des Wirtschaftsprüfers” unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir haben als Wirtschaftsprüferpraxis die Anforderungen der IDW Ǫualitätsmanagementstandards angewendet. Die Berufspflichten gemäß der Wirtschaftsprüferordnung und der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer/verei-digte Buchprüfer einschließlich der Anforderungen an die Unabhängigkeit haben wir eingehalten.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand und der Aufsichtsrat sind verantwortlich für die Aufstellung des Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen Angaben, der den Anforderungen des § 162 AktG entspricht. Ferner sind sie verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen Angaben, zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob im Vergütungsbericht in allen wesentlichen Belangen die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG gemacht worden sind, und hierüber ein Prüfungsurteil in einem Vermerk abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung so geplant und durchgeführt, dass wir durch einen Vergleich der im Vergütungsbericht gemachten Angaben mit den in § 162 Abs. 1 und 2 AktG geforderten Angaben die formelle Vollständigkeit des Vergütungsberichts feststellen können. In Einklang mit § 162 Abs. 3 AktG haben wir die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Vergütungsberichts nicht geprüft.

Umgang mit etwaigen irreführenden Darstellungen

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, den Vergütungsbericht unter Berücksichtigung der Kenntnisse aus der Abschlussprüfung zu lesen und dabei für Anzeichen aufmerksam zu bleiben, ob der Vergütungsbericht irreführende Darstellungen in Bezug auf die inhaltliche Richtigkeit der Angaben, die inhaltliche Vollständigkeit der einzelnen Angaben oder die angemessene Darstellung des Vergütungsberichts enthält.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine solche irreführende Darstellung vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Düsseldorf, den 3. März 2026

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Künemann Nicole Meyer

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

096470100

Quelle: ch.marketscreener.com

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LEG Immobilien : Nichtfinanzielle Konzernerklärung der LEG Immobilien SE 2025

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leg-se.com


Nichtfinanzielle Konzernerklärung

nach § 315b HGB (Nachhaltigkeitsbericht)

2025

Nichtfinanzielle Konzernerklärung (Nachhaltigkeitsbericht) Allgemeine Angaben

Einführung

Die LEG Immobilien SE, Düsseldorf, und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden “LEG”) zählen zu den größten Wohnungsunternehmen in Deutschland. Am 31. Dezember 2025 hielt die LEG 172.960 (31. Dezember 2024: 165.510) Wohn- und Gewerbeeinheiten im Bestand. Neben organischen Investitionen konnte die LEG im Berichtsjahr ihr Portfolio auch durch externes Wachstum stärken. Nachdem die LEG bereits im Jahr 2021 eine Minderheits-beteiligung von rund 31 % an der Brack Capital Properties (BCP) erworben hatte, konnten der Transaktionsprozess im Jahresverlauf 2025 abgeschlossen und die BCP-Bestände vollständig integriert werden.

Die LEG verfolgt als integriertes Immobilienunternehmen drei Kernaktivitäten: die Optimierung und Digitalisierung des Kerngeschäfts, den Ausbau der Wertschöpfungskette sowie die Stärkung des Portfolios.

Die vorliegende nichtfinanzielle Konzernerklärung wurde am 3. März 2026 vom Vorstand der LEG Immobilien SE zur Veröffentlichung genehmigt.

Grundlagen für die Erstellung

DR BP-1: Allgemeine Grundlagen für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärungen

Die LEG veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2025 eine nichtfinanzielle Konzernerklärung nach § 315b und 315c HGB i.V. m. § 289c-e HGB. Sie umfasst die wesentlichen nichtfinanziellen Aspekte, die aufgrund erheblicher Auswirkungen auf die Belange hinsichtlich der HGB-Aspekte Umwelt, Soziales, Arbeitnehmer, Bekämpfung von Korruption und Bestechung und Menschenrechte sowie ihrer Relevanz für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der LEG im Geschäftsjahr 2025 bestimmt wurden. Diese nichtfinanzielle Konzernerklärung ist in Konformität zur europäischen CSR-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)), unter vollständiger Beachtung der ESRS, erstellt und wird im Folgenden als Nachhaltigkeitsbericht bezeichnet. Die Anfertigung dieses Berichts folgt der Auffassung der EFRAG, dass eine freiwillige vorzeitige Anwendung des ESRS ein Jahr vor dem nach CSRD vorgeschriebenen Zeitpunkt, keinen Einfluss auf die Übergangsfristen (sog. Phase-Ins) hat.

Somit nutzt die LEG die ESRS als Rahmenwerk für einen Nachhaltigkeitsbericht. Die Anwendung der ESRS wird damit begründet, dass diese durch die Europäische Kommission für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten als Berichtsstandard vorgesehen sind.

Die ESRS decken die fünf Aspekte der nichtfinanziellen Erklärung (Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozial-belange, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung) ab.

Der Konsolidierungskreis für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entspricht dem des Konzernabschlusses.

Die von der LEG zusammen mit verschiedenen Partnern gegründeten Gemeinschaftsunternehmen dekarbo GmbH, Renowate GmbH und termios GmbH sowie die assoziierten Unternehmen Kommunale Haus und Wohnen GmbH und Beckumer Wohnungsgesellschaft mbH werden nach der Equity-Methode bilanziert. Die Gemeinschaftsunternehmen werden at-equity bilanziert und als Investment betrachtet und sind Bestandteil der Lieferkette der LEG.

Das Geschäftsmodell der dekarbo ist eine Gesamtlösung zur Installation von Luft-Luft-Wärmepumpen sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen. Dekarbo übernimmt hierbei alle notwendigen Schritte, angefangen von der effizienten und digitalen Planung über die Terminabstimmung und Einweisung sowie die standardisierte Installation der Anlage bis hin zum Fernmonitoring und Controlling der installierten Anlagen.

Das Hauptprodukt der termios GmbH ist termios Pro, ein smartes Heizthermostat für den dynamisch adaptiven hydraulischen Abgleich von Heizkörpern in Mehrfamilienhäusern. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung und Vermarktung innovativer digitaler Lösungen für energieeffizientes Heizen in Wohngebäuden.

Das Geschäftsmodell der Renowate GmbH besteht in der seriellen energetischen Sanierung von Bestandsgebäu-den. Sie ist Gesamtlösungsanbieter für den gesamten Sanierungsprozess – von der ersten Bestandsanalyse bis zur schlüsselfertigen Montage.

Diese drei Unternehmen werden im Folgenden auch Green Ventures genannt, da sie zum einen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zum anderen als eigenständiges Geschäftsmodell positioniert sind.

Zur Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts sowie der zugrunde liegenden Wesentlichkeitsanalyse der Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden auch die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten berücksichtigt. Eine Beschreibung der Wertschöpfungsketten ist unter SBM-1 zu finden. Von der Möglichkeit, bestimmte Informationen auszulassen, die sich auf geistiges Eigentum, Know-how oder die Ergebnisse von Innovationen beziehen, macht die LEG nicht Gebrauch.

DR BP-2: Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen

Die von der LEG definierten Zeithorizonte wurden innerhalb des Berichtzeitraums angepasst und entsprechen nun den Vorgaben in ESRS 1 Abschnitt 6.4:

  • Kurzfristiger Zeithorizont: Entspricht dem Berichtszeitraum (01. Januar – 31. Dezember 2025) der LEG

  • Mittelfristiger Zeithorizont: Entspricht einem Zeitraum vom Ende des Berichtzeitraums bis fünf Jahre (01. Januar 2026 – 31. Dezember 2030)

  • Langfristiger Zeithorizont: Entspricht einem Zeitraum von mehr als fünf Jahren

Insofern möglich, basiert die Berichterstattung der LEG auf den aktuell zur Verfügung stehenden Ist-Daten. Innerhalb der identifizierten vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten müssen jedoch auch Schätzwerte verwendet werden. Hierbei handelt es sich um Schätzungen in Bezug auf den Stromverbrauch der Mieter in der nachgelagerten Wertschöpfungskette “Vermietung und Verpachtung”, die im Folgenden näher erläutert werden. Im Bereich der Scope 3-Emissionen werden die Emissionen aus der Vorkette Wärme (Scope 3.3) sowie die Emissionen aus dem Haushaltsstrom der Mieter (Scope 3.13) betrachtet. Diese Emissionen machen rund 77 % der gesamten Scope 3-Emissionen aus, sodass die übrigen Scope 3-Kategorien als unwesentlich betrachtet werden. Die Scope 3.13-Emissionen wurden geschätzt, da konkrete Verbräuche aufgrund der direkten Abrechnung des Haushaltsstroms zwischen Stromversorger und Mietern unbekannt sind. Die Mitteilung der Stromverbräuche der Mieter an die LEG erfolgt nur auf freiwilliger Basis und wird derzeit nicht abgefragt. Daher bezieht sich die LEG bei der Berechnung des Haushaltsstroms auf den veröffentlichten Stromspiegel für Deutschland. Hierbei wird auf Basis der Personenanzahl je Wohneinheit, geschätzt anhand der Wohnfläche, ein durchschnittlicher Stromverbrauch berechnet.

Außerdem unterliegen weitere Werte Ergebnisunsicherheiten durch Schätzungen. Die Energieverbräuche und THG-Emissionen für Scope 1, 2 und 3 im Jahr 2025 sind mit Messunsicherheiten behaftet. Die Energieverbräuche für das Geschäftsjahr 2025 zu Scope 1 und 2 und die daraus resultierenden Emissionen wurden geschätzt, da die konkreten Verbräuche zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vorliegen. Aus diesem Grund werden die Vorjahresverbräuche herangezogen und um Portfolioveränderungen und mittels Klimafaktor des Deutschen Wet-terdienstes (DWD) auf das Berichtsjahr bereinigt. Diese Bereinigung ist notwendig, um die Witterungsbedingungen für das Berichtsjahr 2025 abzubilden. Zudem werden die Treibhausgas (THG)-Einsparungen aus bereits durchgeführten Dekarbonisierungsmaßnahmen, die im Kapitel zu E1-1 näher beschrieben werden, in der Hochrechnung für das Geschäftsjahr 2025 berücksichtigt. Die CO2-Bilanz bildet zudem eine wesentliche Grundlage für das langfristige Vergütungsziel des Vorstands (Long-term Incentive (LTI)). Da die Energieverbräuche für das Berichtsjahr zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht vorliegen, liegen den Scope 3.3-Emissionen ebenfalls geschätzte bzw. hochgerechnete Werte zugrunde.

Um die Datengenauigkeit zu erhöhen, werden entsprechende Maßnahmen umgesetzt: Zum Beispiel werden sukzessive fernauslesbare Heizkostenverteiler und Wärmemengenzähler in den Objekten eingesetzt, um zum Be-richtszeitpunkt die Verbräuche für Scope 1, 2 und 3.3 für das Berichtsjahr vorliegen zu haben.

Die Scope 1-, 2- und 3-Emissionen werden außerdem basierend auf den Emissionsfaktoren des Umweltbundes-amts ermittelt. Da dieser Prozess deutschlandweit nicht standardisiert ist, kann es durch die Verwendung von Emissionsfaktoren zu Abweichungen kommen.

Die für das Berichtsjahr geschätzten und entsprechend ausgewiesenen Werte für Scope 1 und 2 werden im Folgejahr durch die tatsächlichen Werte ersetzt. Die Abweichung dieser geschätzten Verbräuche zu den tatsächlichen Energieverbräuchen lag im Jahr 2024 bei 2,09 %; die der Emissionen bei -0,35 %.

Des Weiteren werden auch im S1-Teil Schätzwerte für die Berechnung des Gender Pay Gaps verwendet. So werden die Produktivstunden der Mitarbeiter, welche keiner Arbeitszeiterfassung unterliegen (u.a. TSP oder Führungskräfte der LEG), auf Basis der vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten ermittelt. Für Mitarbeiter, die einer Arbeitszeiterfassung unterliegen, stehen für die Produktivstunden entsprechend Ist-Werte zur Verfügung. Die Produktivstunden der BCP-Mitarbeiter wurden auf Basis des individuellen Beschäftigungsgrades mit den Produktivstunden eines LEG-Tarifangestellten kalkuliert.

Im Vergleich zum vorangegangenen Bericht hat sich außerdem eine Änderung bei der Erstellung der CO₂-Bilanz ergeben. Diese wurde in den Jahren 2024 und 2025 durch Automatisierungsprozesse optimiert. Dies betrifft vor allem den größten Teil – die Portfolioemissionen (Raumwärme- und Warmwasserbereitung in vermieteten Objekten). Durch den Wechsel zu einer relationalen Datenbank wird eine höhere Datenqualität realisiert, da keine manuellen Datenabzüge mehr durchgeführt, sondern die Daten direkt im Konzern-Datawarehouse über codierte Logik in Relation gebracht werden. Die Abweichung zur vorherigen Bilanzierungslogik liegt im Vergleich zur bis dahin bestehenden Ist-Bilanz 2023 lediglich bei -0,23 %. Als Referenzwert wurden die ermittelten Verbräuche und Emissionen der CO2-Bilanz 2023 genutzt, da diese zum Zeitpunkt der Entwicklung des Tools die aktuellsten Ist-Werte abbildeten und somit eine korrekte Programmierung der datenbankbasierten CO2-Bilanz sichergestellt werden konnte.

Die Offenlegung der Datenpunkte DR S1-14: Parameter für Gesundheitsschutz und Sicherheit sowie DR S1-15: Parameter für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben entfällt im Berichtszeitraum aufgrund der Anwendung des Delegierten Rechtsakts (EU) 2025/1416 zur Änderung des ESRS Set 1 (Delegierte Verordnung (EU) 2023/2772) (“Quick-Fix”).

Im Berichtsjahr 2024 hat die LEG erstmalig über die Fälle von Korruption oder Bestechung gemäß den Vorgaben der ESRS berichtet. Durch einen Fehler im Hinblick auf die Definition für “bestätigte Fälle” ergab sich eine Korrektur der Angaben zu “Gesamtzahl und Art der bestätigten Fälle von Korruption oder Bestechung” und “Zahl der bestätigten Fälle, in denen eigene Arbeitskräfte wegen Korruption oder Bestechung entlassen oder diszipliniert wurden”. Weitere Informationen und den angepassten Vorjahreswert sind Kapitel ESRS G1: Unternehmenspolitik im Abschnitt DR G1-4: Bestätigte Korruptions- oder Bestechungsfälle zu entnehmen.

In diesem Nachhaltigkeitsbericht werden außerdem die Angabepflichten der EU-Taxonomieverordnung erfüllt. Die Erstellung der THG-Bilanz entspricht den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocols (GHG). Die Einteilung der physischen und transitorischen Risiken erfolgt auf Basis des TCFD-Rahmenwerks.

Informationen, die mittels Verweis aufgenommen wurden, sind in der nachfolgenden Liste angegeben:

Verweise in andere Berichtsteile


Angabepflicht nach ESRS 2 Verweis im Lagebericht

Informationen zu Qualifikationen und Erfahrungen des Aufsichtsrats (ESRS 2 GOV-1, Abs. 20c)

Informationen zu Merkmalen der Beschäftigten des Unternehmens (ESRS S1-6, 50f)

Zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB

Wirtschaftsbericht, Abs. Mitarbeiter

Governance

DR GOV-1: Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Der Vorstand der LEG SE besteht aus drei geschäftsführenden Mitgliedern, die die operative Leitung des Unternehmens verantworten. Der Aufsichtsrat setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen und dient als Kontrollorgan.

In der LEG bestehen bei den einschlägigen, personalhaltenden Tochtergesellschaften gewählte Mitbestimmungs-gremien, darunter Konzern-, Gesamt-, Regional- und Spartenbetriebsräte sowie ein Wirtschaftsausschuss. Im Aufsichtsrat der LEG SE sind keine Arbeitnehmervertreter vertreten, jedoch gibt es einen mitbestimmten Aufsichtsrat bei der LEG Wohnen GmbH. Die Mitglieder des Aufsichtsrats verfügen über die entsprechenden notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen zur Ausübung ihrer Tätigkeit (s. Bericht des Aufsichtsrats). Die Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK 2022) werden gemäß Entsprechenserklärung 2025 und Erklärung zur Unternehmensführung (EzU) vollumfänglich erfüllt.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2024 die Fortschreibung der ESG-Strategie und die Implementierung des THG-Monitorings intensiv in einem eigenen ESG-Ausschuss begleitet. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die aus dem Dekarbonisierungspfad abgeleitete THG-Reduktion im Bestand zu monitoren und die Markt-fähigkeit der THG-Reduktionsmaßnahmen zu bewerten. Die Aufgaben, die der ESG-Ausschuss bisher mit Blick auf das THG-Monitoring wahrgenommen hat, hat der Aufsichtsrat ab dem Geschäftsjahr 2025 auf den Risiko- und Prüfungsausschuss übergeleitet. Die LEG hat im Geschäftsjahr 2025 die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 veröffentlicht. Die Mitglieder des Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschusses verfügen nach Ansicht des Vorstands über angemessene Erfahrungen und Kenntnisse der ESG-Thematik.

Die Aufteilung des Vorstands und die des Aufsichtsrats nach Geschlecht stellt sich wie folgt dar:

Aufteilung Vorstand und Aufsichtsrat

Geschlecht

Anteil in %

Aufsichtsrat

Männlich

67%

Weiblich

33%

Vorstand

Männlich

67%

Weiblich

33%

Es gibt keine Veränderung in der Aufteilung im Vergleich zum Vorjahr.

Der Aufsichtsrat der LEG SE hat in seiner Sitzung am 5. November 2024 gemäß dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen die Beschlüsse zur Festlegung der Frauenquote (jeweils 33 %) im Vorstand und Aufsichtsrat bestätigt und bis zum 31. Dezember 2029 verlängert. 100 % der Mitglieder des Aufsichtsrats sind unabhängig im Sinne des DCGK.

Die LEG verfügt über ein konzernweites Risikomanagementsystem (RMS), welches durch das IT-Tool Risk2Chance (R2C) unterstützt wird. Das Risikomanagement der LEG dient der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, Dokumentation und Kommunikation von unternehmerischen Risiken sowie deren Überwachung. Hauptziel des Risikomanagements ist es, die identifizierten Risiken zu vermeiden, zu mindern (z.B. durch entsprechende Gegenmaßnahmen), auf andere zu übertragen (z.B. auf Versicherungen), finanzielle Vorsorge zu treffen (z.B. durch Rückstellungen) oder den Risiken bewusst gegenzusteuern. Für den Planungszeitraum monetär bewertete Nach-haltigkeitsrisiken werden im Rahmen der vierteljährlichen Risikoinventur gemeinsam mit den übrigen Risiken erfasst und im Risikoinventurbericht dargestellt sowie dem Vorstand präsentiert. Somit übernimmt der gesamte Vorstand die Überwachung, Verwaltung und Beaufsichtigung von Auswirkung, Risiken und Chancen und informiert regelmäßig den Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss.

Ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements ist das konzernweite Risikofrüherkennungssystem (RFS), welches nach dem IDW-Prüfungsstandard 340 n. F. ausgerichtet ist. Nach § 91 Abs. 2 AktG ist “der Vorstand einer Aktiengesellschaft verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden”. Das RFS der LEG wurde im Rahmen der Abschlussprüfung hinsichtlich der aktienrechtlichen Anforderungen geprüft. Die Prüfung hat ergeben, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen zur Einrichtung eines RFS in geeigneter Form getroffen hat und dass das RFS geeignet ist, Entwicklungen, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus wird das gesamte Risikomanagement im Dreijah-resrhythmus durch die interne Revision der LEG geprüft (in der Regel mit Unterstützung einer extern beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft).

Zusätzlich zum Risikomanagement ist ein internes Kontrollsystem (IKS) etabliert. Dies umfasst seit dem Geschäftsjahr 2025 auch Kontrollen in Bezug auf den Nachhaltigkeitsbericht. Diese Kontrollen sind derzeit noch im Prozess der Implementierung und befinden sich aufgrund der erstmaligen Durchführung im “Test of Implementation”. Das Verfahren für Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen basiert auf der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie 2030, die als strategischer Rahmen für die Identifikation, Bewertung und Steuerung nachhaltig-keitsbezogener Themen dient. Dabei werden die Auswirkungen, Risiken und Chancen im Bereich Umwelt (u.a. Dekarbonisierung), Soziales (u.a. in Bezug auf Mitarbeiter und Kunden) und Unternehmensführung (u.a. in Bezug auf Compliance) integriert und umgesetzt. Die jeweiligen Themen werden durch die Fachbereiche operativ umgesetzt und gemonitort. Weitere Kontrollen für das Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen sind derzeit nicht implementiert.

Der Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss des Aufsichtsrates wird von Vorstand und der Revision zweimal pro Jahr, sowie bei Bedarf, über aktuelle Entwicklungen und Prüfungen der Revision informiert. Ebenso wird dem Ri-siko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss die jährliche Prüfungsplanung der Revision vorgestellt. Über die Risikolage der LEG-Gruppe wird vierteljährlich durch den Vorstand im Rahmen der Risikoinventur und jährlich über die Einhaltung der IKS-Regelungen informiert. Bei Bedarf erfolgen zeitnahe Berichte an den Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss.

Über die Ziele in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen wird der Vorstand sowie der Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss vierteljährlich informiert. Dabei werden die Ergebnisse der Risikoinventur innerhalb

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Nichtfinanzielle Konzernerklärung

nach § 315b HGB (Nachhaltigkeitsbericht)

2025

Nichtfinanzielle Konzernerklärung (Nachhaltigkeitsbericht) Allgemeine Angaben

Einführung

Die LEG Immobilien SE, Düsseldorf, und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden “LEG”) zählen zu den größten Wohnungsunternehmen in Deutschland. Am 31. Dezember 2025 hielt die LEG 172.960 (31. Dezember 2024: 165.510) Wohn- und Gewerbeeinheiten im Bestand. Neben organischen Investitionen konnte die LEG im Berichtsjahr ihr Portfolio auch durch externes Wachstum stärken. Nachdem die LEG bereits im Jahr 2021 eine Minderheits-beteiligung von rund 31 % an der Brack Capital Properties (BCP) erworben hatte, konnten der Transaktionsprozess im Jahresverlauf 2025 abgeschlossen und die BCP-Bestände vollständig integriert werden.

Die LEG verfolgt als integriertes Immobilienunternehmen drei Kernaktivitäten: die Optimierung und Digitalisierung des Kerngeschäfts, den Ausbau der Wertschöpfungskette sowie die Stärkung des Portfolios.

Die vorliegende nichtfinanzielle Konzernerklärung wurde am 3. März 2026 vom Vorstand der LEG Immobilien SE zur Veröffentlichung genehmigt.

Grundlagen für die Erstellung

DR BP-1: Allgemeine Grundlagen für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärungen

Die LEG veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2025 eine nichtfinanzielle Konzernerklärung nach § 315b und 315c HGB i.V. m. § 289c-e HGB. Sie umfasst die wesentlichen nichtfinanziellen Aspekte, die aufgrund erheblicher Auswirkungen auf die Belange hinsichtlich der HGB-Aspekte Umwelt, Soziales, Arbeitnehmer, Bekämpfung von Korruption und Bestechung und Menschenrechte sowie ihrer Relevanz für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der LEG im Geschäftsjahr 2025 bestimmt wurden. Diese nichtfinanzielle Konzernerklärung ist in Konformität zur europäischen CSR-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)), unter vollständiger Beachtung der ESRS, erstellt und wird im Folgenden als Nachhaltigkeitsbericht bezeichnet. Die Anfertigung dieses Berichts folgt der Auffassung der EFRAG, dass eine freiwillige vorzeitige Anwendung des ESRS ein Jahr vor dem nach CSRD vorgeschriebenen Zeitpunkt, keinen Einfluss auf die Übergangsfristen (sog. Phase-Ins) hat.

Somit nutzt die LEG die ESRS als Rahmenwerk für einen Nachhaltigkeitsbericht. Die Anwendung der ESRS wird damit begründet, dass diese durch die Europäische Kommission für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten als Berichtsstandard vorgesehen sind.

Die ESRS decken die fünf Aspekte der nichtfinanziellen Erklärung (Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozial-belange, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung) ab.

Der Konsolidierungskreis für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entspricht dem des Konzernabschlusses.

Die von der LEG zusammen mit verschiedenen Partnern gegründeten Gemeinschaftsunternehmen dekarbo GmbH, Renowate GmbH und termios GmbH sowie die assoziierten Unternehmen Kommunale Haus und Wohnen GmbH und Beckumer Wohnungsgesellschaft mbH werden nach der Equity-Methode bilanziert. Die Gemeinschaftsunternehmen werden at-equity bilanziert und als Investment betrachtet und sind Bestandteil der Lieferkette der LEG.

Das Geschäftsmodell der dekarbo ist eine Gesamtlösung zur Installation von Luft-Luft-Wärmepumpen sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen. Dekarbo übernimmt hierbei alle notwendigen Schritte, angefangen von der effizienten und digitalen Planung über die Terminabstimmung und Einweisung sowie die standardisierte Installation der Anlage bis hin zum Fernmonitoring und Controlling der installierten Anlagen.

Das Hauptprodukt der termios GmbH ist termios Pro, ein smartes Heizthermostat für den dynamisch adaptiven hydraulischen Abgleich von Heizkörpern in Mehrfamilienhäusern. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung und Vermarktung innovativer digitaler Lösungen für energieeffizientes Heizen in Wohngebäuden.

Das Geschäftsmodell der Renowate GmbH besteht in der seriellen energetischen Sanierung von Bestandsgebäu-den. Sie ist Gesamtlösungsanbieter für den gesamten Sanierungsprozess – von der ersten Bestandsanalyse bis zur schlüsselfertigen Montage.

Diese drei Unternehmen werden im Folgenden auch Green Ventures genannt, da sie zum einen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zum anderen als eigenständiges Geschäftsmodell positioniert sind.

Zur Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts sowie der zugrunde liegenden Wesentlichkeitsanalyse der Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden auch die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten berücksichtigt. Eine Beschreibung der Wertschöpfungsketten ist unter SBM-1 zu finden. Von der Möglichkeit, bestimmte Informationen auszulassen, die sich auf geistiges Eigentum, Know-how oder die Ergebnisse von Innovationen beziehen, macht die LEG nicht Gebrauch.

DR BP-2: Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen

Die von der LEG definierten Zeithorizonte wurden innerhalb des Berichtzeitraums angepasst und entsprechen nun den Vorgaben in ESRS 1 Abschnitt 6.4:

  • Kurzfristiger Zeithorizont: Entspricht dem Berichtszeitraum (01. Januar – 31. Dezember 2025) der LEG

  • Mittelfristiger Zeithorizont: Entspricht einem Zeitraum vom Ende des Berichtzeitraums bis fünf Jahre (01. Januar 2026 – 31. Dezember 2030)

  • Langfristiger Zeithorizont: Entspricht einem Zeitraum von mehr als fünf Jahren

Insofern möglich, basiert die Berichterstattung der LEG auf den aktuell zur Verfügung stehenden Ist-Daten. Innerhalb der identifizierten vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten müssen jedoch auch Schätzwerte verwendet werden. Hierbei handelt es sich um Schätzungen in Bezug auf den Stromverbrauch der Mieter in der nachgelagerten Wertschöpfungskette “Vermietung und Verpachtung”, die im Folgenden näher erläutert werden. Im Bereich der Scope 3-Emissionen werden die Emissionen aus der Vorkette Wärme (Scope 3.3) sowie die Emissionen aus dem Haushaltsstrom der Mieter (Scope 3.13) betrachtet. Diese Emissionen machen rund 77 % der gesamten Scope 3-Emissionen aus, sodass die übrigen Scope 3-Kategorien als unwesentlich betrachtet werden. Die Scope 3.13-Emissionen wurden geschätzt, da konkrete Verbräuche aufgrund der direkten Abrechnung des Haushaltsstroms zwischen Stromversorger und Mietern unbekannt sind. Die Mitteilung der Stromverbräuche der Mieter an die LEG erfolgt nur auf freiwilliger Basis und wird derzeit nicht abgefragt. Daher bezieht sich die LEG bei der Berechnung des Haushaltsstroms auf den veröffentlichten Stromspiegel für Deutschland. Hierbei wird auf Basis der Personenanzahl je Wohneinheit, geschätzt anhand der Wohnfläche, ein durchschnittlicher Stromverbrauch berechnet.

Außerdem unterliegen weitere Werte Ergebnisunsicherheiten durch Schätzungen. Die Energieverbräuche und THG-Emissionen für Scope 1, 2 und 3 im Jahr 2025 sind mit Messunsicherheiten behaftet. Die Energieverbräuche für das Geschäftsjahr 2025 zu Scope 1 und 2 und die daraus resultierenden Emissionen wurden geschätzt, da die konkreten Verbräuche zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vorliegen. Aus diesem Grund werden die Vorjahresverbräuche herangezogen und um Portfolioveränderungen und mittels Klimafaktor des Deutschen Wet-terdienstes (DWD) auf das Berichtsjahr bereinigt. Diese Bereinigung ist notwendig, um die Witterungsbedingungen für das Berichtsjahr 2025 abzubilden. Zudem werden die Treibhausgas (THG)-Einsparungen aus bereits durchgeführten Dekarbonisierungsmaßnahmen, die im Kapitel zu E1-1 näher beschrieben werden, in der Hochrechnung für das Geschäftsjahr 2025 berücksichtigt. Die CO2-Bilanz bildet zudem eine wesentliche Grundlage für das langfristige Vergütungsziel des Vorstands (Long-term Incentive (LTI)). Da die Energieverbräuche für das Berichtsjahr zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht vorliegen, liegen den Scope 3.3-Emissionen ebenfalls geschätzte bzw. hochgerechnete Werte zugrunde.

Um die Datengenauigkeit zu erhöhen, werden entsprechende Maßnahmen umgesetzt: Zum Beispiel werden sukzessive fernauslesbare Heizkostenverteiler und Wärmemengenzähler in den Objekten eingesetzt, um zum Be-richtszeitpunkt die Verbräuche für Scope 1, 2 und 3.3 für das Berichtsjahr vorliegen zu haben.

Die Scope 1-, 2- und 3-Emissionen werden außerdem basierend auf den Emissionsfaktoren des Umweltbundes-amts ermittelt. Da dieser Prozess deutschlandweit nicht standardisiert ist, kann es durch die Verwendung von Emissionsfaktoren zu Abweichungen kommen.

Die für das Berichtsjahr geschätzten und entsprechend ausgewiesenen Werte für Scope 1 und 2 werden im Folgejahr durch die tatsächlichen Werte ersetzt. Die Abweichung dieser geschätzten Verbräuche zu den tatsächlichen Energieverbräuchen lag im Jahr 2024 bei 2,09 %; die der Emissionen bei -0,35 %.

Des Weiteren werden auch im S1-Teil Schätzwerte für die Berechnung des Gender Pay Gaps verwendet. So werden die Produktivstunden der Mitarbeiter, welche keiner Arbeitszeiterfassung unterliegen (u.a. TSP oder Führungskräfte der LEG), auf Basis der vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten ermittelt. Für Mitarbeiter, die einer Arbeitszeiterfassung unterliegen, stehen für die Produktivstunden entsprechend Ist-Werte zur Verfügung. Die Produktivstunden der BCP-Mitarbeiter wurden auf Basis des individuellen Beschäftigungsgrades mit den Produktivstunden eines LEG-Tarifangestellten kalkuliert.

Im Vergleich zum vorangegangenen Bericht hat sich außerdem eine Änderung bei der Erstellung der CO₂-Bilanz ergeben. Diese wurde in den Jahren 2024 und 2025 durch Automatisierungsprozesse optimiert. Dies betrifft vor allem den größten Teil – die Portfolioemissionen (Raumwärme- und Warmwasserbereitung in vermieteten Objekten). Durch den Wechsel zu einer relationalen Datenbank wird eine höhere Datenqualität realisiert, da keine manuellen Datenabzüge mehr durchgeführt, sondern die Daten direkt im Konzern-Datawarehouse über codierte Logik in Relation gebracht werden. Die Abweichung zur vorherigen Bilanzierungslogik liegt im Vergleich zur bis dahin bestehenden Ist-Bilanz 2023 lediglich bei -0,23 %. Als Referenzwert wurden die ermittelten Verbräuche und Emissionen der CO2-Bilanz 2023 genutzt, da diese zum Zeitpunkt der Entwicklung des Tools die aktuellsten Ist-Werte abbildeten und somit eine korrekte Programmierung der datenbankbasierten CO2-Bilanz sichergestellt werden konnte.

Die Offenlegung der Datenpunkte DR S1-14: Parameter für Gesundheitsschutz und Sicherheit sowie DR S1-15: Parameter für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben entfällt im Berichtszeitraum aufgrund der Anwendung des Delegierten Rechtsakts (EU) 2025/1416 zur Änderung des ESRS Set 1 (Delegierte Verordnung (EU) 2023/2772) (“Quick-Fix”).

Im Berichtsjahr 2024 hat die LEG erstmalig über die Fälle von Korruption oder Bestechung gemäß den Vorgaben der ESRS berichtet. Durch einen Fehler im Hinblick auf die Definition für “bestätigte Fälle” ergab sich eine Korrektur der Angaben zu “Gesamtzahl und Art der bestätigten Fälle von Korruption oder Bestechung” und “Zahl der bestätigten Fälle, in denen eigene Arbeitskräfte wegen Korruption oder Bestechung entlassen oder diszipliniert wurden”. Weitere Informationen und den angepassten Vorjahreswert sind Kapitel ESRS G1: Unternehmenspolitik im Abschnitt DR G1-4: Bestätigte Korruptions- oder Bestechungsfälle zu entnehmen.

In diesem Nachhaltigkeitsbericht werden außerdem die Angabepflichten der EU-Taxonomieverordnung erfüllt. Die Erstellung der THG-Bilanz entspricht den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocols (GHG). Die Einteilung der physischen und transitorischen Risiken erfolgt auf Basis des TCFD-Rahmenwerks.

Informationen, die mittels Verweis aufgenommen wurden, sind in der nachfolgenden Liste angegeben:

Verweise in andere Berichtsteile


Angabepflicht nach ESRS 2 Verweis im Lagebericht

Informationen zu Qualifikationen und Erfahrungen des Aufsichtsrats (ESRS 2 GOV-1, Abs. 20c)

Informationen zu Merkmalen der Beschäftigten des Unternehmens (ESRS S1-6, 50f)

Zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB

Wirtschaftsbericht, Abs. Mitarbeiter

Governance

DR GOV-1: Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Der Vorstand der LEG SE besteht aus drei geschäftsführenden Mitgliedern, die die operative Leitung des Unternehmens verantworten. Der Aufsichtsrat setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen und dient als Kontrollorgan.

In der LEG bestehen bei den einschlägigen, personalhaltenden Tochtergesellschaften gewählte Mitbestimmungs-gremien, darunter Konzern-, Gesamt-, Regional- und Spartenbetriebsräte sowie ein Wirtschaftsausschuss. Im Aufsichtsrat der LEG SE sind keine Arbeitnehmervertreter vertreten, jedoch gibt es einen mitbestimmten Aufsichtsrat bei der LEG Wohnen GmbH. Die Mitglieder des Aufsichtsrats verfügen über die entsprechenden notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen zur Ausübung ihrer Tätigkeit (s. Bericht des Aufsichtsrats). Die Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK 2022) werden gemäß Entsprechenserklärung 2025 und Erklärung zur Unternehmensführung (EzU) vollumfänglich erfüllt.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2024 die Fortschreibung der ESG-Strategie und die Implementierung des THG-Monitorings intensiv in einem eigenen ESG-Ausschuss begleitet. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, die aus dem Dekarbonisierungspfad abgeleitete THG-Reduktion im Bestand zu monitoren und die Markt-fähigkeit der THG-Reduktionsmaßnahmen zu bewerten. Die Aufgaben, die der ESG-Ausschuss bisher mit Blick auf das THG-Monitoring wahrgenommen hat, hat der Aufsichtsrat ab dem Geschäftsjahr 2025 auf den Risiko- und Prüfungsausschuss übergeleitet. Die LEG hat im Geschäftsjahr 2025 die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 veröffentlicht. Die Mitglieder des Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschusses verfügen nach Ansicht des Vorstands über angemessene Erfahrungen und Kenntnisse der ESG-Thematik.

Die Aufteilung des Vorstands und die des Aufsichtsrats nach Geschlecht stellt sich wie folgt dar:

Aufteilung Vorstand und Aufsichtsrat

Geschlecht

Anteil in %

Aufsichtsrat

Männlich

67%

Weiblich

33%

Vorstand

Männlich

67%

Weiblich

33%

Es gibt keine Veränderung in der Aufteilung im Vergleich zum Vorjahr.

Der Aufsichtsrat der LEG SE hat in seiner Sitzung am 5. November 2024 gemäß dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen die Beschlüsse zur Festlegung der Frauenquote (jeweils 33 %) im Vorstand und Aufsichtsrat bestätigt und bis zum 31. Dezember 2029 verlängert. 100 % der Mitglieder des Aufsichtsrats sind unabhängig im Sinne des DCGK.

Die LEG verfügt über ein konzernweites Risikomanagementsystem (RMS), welches durch das IT-Tool Risk2Chance (R2C) unterstützt wird. Das Risikomanagement der LEG dient der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, Dokumentation und Kommunikation von unternehmerischen Risiken sowie deren Überwachung. Hauptziel des Risikomanagements ist es, die identifizierten Risiken zu vermeiden, zu mindern (z.B. durch entsprechende Gegenmaßnahmen), auf andere zu übertragen (z.B. auf Versicherungen), finanzielle Vorsorge zu treffen (z.B. durch Rückstellungen) oder den Risiken bewusst gegenzusteuern. Für den Planungszeitraum monetär bewertete Nach-haltigkeitsrisiken werden im Rahmen der vierteljährlichen Risikoinventur gemeinsam mit den übrigen Risiken erfasst und im Risikoinventurbericht dargestellt sowie dem Vorstand präsentiert. Somit übernimmt der gesamte Vorstand die Überwachung, Verwaltung und Beaufsichtigung von Auswirkung, Risiken und Chancen und informiert regelmäßig den Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss.

Ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements ist das konzernweite Risikofrüherkennungssystem (RFS), welches nach dem IDW-Prüfungsstandard 340 n. F. ausgerichtet ist. Nach § 91 Abs. 2 AktG ist “der Vorstand einer Aktiengesellschaft verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden”. Das RFS der LEG wurde im Rahmen der Abschlussprüfung hinsichtlich der aktienrechtlichen Anforderungen geprüft. Die Prüfung hat ergeben, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen zur Einrichtung eines RFS in geeigneter Form getroffen hat und dass das RFS geeignet ist, Entwicklungen, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus wird das gesamte Risikomanagement im Dreijah-resrhythmus durch die interne Revision der LEG geprüft (in der Regel mit Unterstützung einer extern beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft).

Zusätzlich zum Risikomanagement ist ein internes Kontrollsystem (IKS) etabliert. Dies umfasst seit dem Geschäftsjahr 2025 auch Kontrollen in Bezug auf den Nachhaltigkeitsbericht. Diese Kontrollen sind derzeit noch im Prozess der Implementierung und befinden sich aufgrund der erstmaligen Durchführung im “Test of Implementation”. Das Verfahren für Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen basiert auf der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie 2030, die als strategischer Rahmen für die Identifikation, Bewertung und Steuerung nachhaltig-keitsbezogener Themen dient. Dabei werden die Auswirkungen, Risiken und Chancen im Bereich Umwelt (u.a. Dekarbonisierung), Soziales (u.a. in Bezug auf Mitarbeiter und Kunden) und Unternehmensführung (u.a. in Bezug auf Compliance) integriert und umgesetzt. Die jeweiligen Themen werden durch die Fachbereiche operativ umgesetzt und gemonitort. Weitere Kontrollen für das Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen sind derzeit nicht implementiert.

Der Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss des Aufsichtsrates wird von Vorstand und der Revision zweimal pro Jahr, sowie bei Bedarf, über aktuelle Entwicklungen und Prüfungen der Revision informiert. Ebenso wird dem Ri-siko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss die jährliche Prüfungsplanung der Revision vorgestellt. Über die Risikolage der LEG-Gruppe wird vierteljährlich durch den Vorstand im Rahmen der Risikoinventur und jährlich über die Einhaltung der IKS-Regelungen informiert. Bei Bedarf erfolgen zeitnahe Berichte an den Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss.

Über die Ziele in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen wird der Vorstand sowie der Risiko-, Prüfungs- und ESG-Ausschuss vierteljährlich informiert. Dabei werden die Ergebnisse der Risikoinventur innerhalb

Quelle: ch.marketscreener.com

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Immobilien-Gigant im Zinswende-Test – was Anleger in DACH jetzt prüfen sollten

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Die CBRE Group profitiert von stabileren US-Zinsen, leidet aber unter schwachem Transaktionsmarkt. Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich die Frage: Einstiegschance in einen globalen Immobilien-Dienstleister oder Value Trap?

CBRE Group Inc. rutscht in einem schwierigen Immobilienmarkt nicht ab, wächst solide im Dienstleistungsgeschäft und setzt auf Kostendisziplin. Für Anleger im DACH-Raum ist die Aktie damit ein seltener Zugang zu einem globalen Immobilien-Asset-Light-Modell, das deutlich anders tickt als Vonovia, LEG oder Swiss Prime Site.

Was Sie jetzt wissen müssen: Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, wie gut CBRE mit dem weltweit schwachen Transaktionsvolumen und den höheren Finanzierungskosten zurechtkommt und ob die Aktie bei aktuellen Kursen für deutsche, österreichische und Schweizer Investoren attraktiv bewertet ist.

Im Fokus stehen vor allem drei Fragen: Wie robust ist das margenstarke Beratungsgeschäft in einem Umfeld aus Homeoffice-Trend und Flächenreduktion, wie stark erholt sich der Investmentbereich bei einer möglichen Zinswende und welche Rolle spielt CBRE als Partner für institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mehr zum Unternehmen CBRE Group

Analyse: Die Hintergründe

CBRE Group Inc. ist der weltweit größte Immobiliendienstleister mit Fokus auf Beratung, Vermittlung, Bewirtschaftung und Investment-Management. Anders als klassische Immobilien-AGs im DAX oder am Schweizer Markt hält CBRE vergleichsweise wenig eigene Bestände und verdient überwiegend an Gebühren und Provisionen.

Gerade für Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das entscheidend: Während heimische Immobilienwerte stark vom Bewertungsniveau ihrer Portfolios und der Entwicklung des EURIBOR abhängen, ist CBRE viel stärker an globale Transaktionsvolumina, Mietmärkte und Beratungsmandate gekoppelt. Das macht den Titel zu einem Diversifikationsbaustein im Depot.

Im jüngsten Quartal zeigte sich genau dieses Modell: Das klassische Investmentgeschäft litt weiterhin unter hohen Zinsen und Zurückhaltung institutioneller Käufer, während das Geschäft mit Outsourcing, Property Management und Facility Services relativ stabil blieb. CBRE selbst betont, dass Großkunden langfristige Verträge unterschrieben haben, was zu wiederkehrenden Einnahmen führt.

Für Anleger im DACH-Raum, die etwa stark in Vonovia, TAG Immobilien oder CA Immo engagiert sind, bietet CBRE damit eine indirekte Wette auf eine Erholung der globalen Transaktionsmärkte, ohne das volle Bewertungsrisiko von Bestandsportfolios zu tragen.

Relevant für deutsche Investoren: CBRE ist auch in Deutschland ein zentraler Player bei Bürotransaktionen in Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf, bei Logistikprojekten in Nordrhein-Westfalen und Bayern sowie im Retailsegment in Innenstädten wie Köln oder Stuttgart. Wenn der deutsche Investmentmarkt wieder anzieht, profitiert CBRE nicht nur über Provisionen, sondern auch über Mandate ausländischer Investoren, die in den Euro-Raum drängen.

Für österreichische Anleger ist spannend, dass CBRE in Wien regelmäßig an großen Büro- und Living-Deals beteiligt ist und damit direkt am heimischen Marktgeschehen partizipiert. In der Schweiz ist CBRE als Berater im Raum Zürich, Genf und Basel aktiv und gilt als Ansprechpartner für internationale Pensionskassen und Versicherer, die in Core-Immobilien investieren.

Insgesamt macht das Geschäft in EMEA, also Europa, Nahost und Afrika, einen signifikanten Anteil am Konzernumsatz aus. Damit ist die Aktie keine reine US-Wette, sondern ein Hebel auf globale Immobilienzyklen, inklusive der DACH-Region.

Zinswende als möglicher Katalysator

Für die CBRE-Aktie ist die Zinsentwicklung zentral. Seit den massiven Zinserhöhungen in den USA und Europa sind Transaktionen deutlich zurückgegangen, weil Käufer und Verkäufer bei Preisniveaus weit auseinanderliegen. Eine Stabilisierung oder sukzessive Senkung der Leitzinsen von Fed und EZB würde die Bewertungsunsicherheit reduzieren und wieder mehr Abschlüsse ermöglichen.

Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz heißt das: Wer ohnehin auf eine Normalisierung des Immobilienmarktes setzt, kann diese These über CBRE spielen, ohne direkt in hochverschuldete Bestandshalter zu gehen. CBRE profitiert vor allem über Volumen, nicht über steigende Immobilienpreise an sich.

Parallel bleibt jedoch ein Risiko: Der Strukturwandel im Büromarkt durch Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle. In Städten wie Frankfurt, München, Zürich oder Wien stehen Eigentümer unter Druck, ältere Flächen aufzuwerten oder umzunutzen. CBRE positioniert sich hier als Berater für Repositionierungen, ESG-Optimierungen und Portfolio-Strategien.

Je stärker Unternehmen in DACH ihre Büroflächen digitalisieren, verkleinern oder qualitativ aufwerten, desto mehr Beratungsbedarf entsteht. Mittelfristig kann das den Rückgang der klassischen Vermietungsvolumina teilweise kompensieren.

Geschäftsmodell: Asset-Light statt Betonlastig

Für Investoren aus der DACH-Region, die traditionell in Betongold engagiert sind, ist CBRE ein anderer Typ Immobilienwert. Das Unternehmen agiert als Serviceplattform und verdient über:

  • Beratung und Transaktionsvermittlung (Investment, Vermietung)
  • Property & Facility Management mit laufenden Gebühren
  • Global Workplace Solutions für Großkunden (Outsourcing von Immobilienfunktionen)
  • Investment-Management über CBRE Investment Management mit Performance-Fees

Dieses Modell führt in der Regel zu geringeren Bilanzrisiken, aber auch zu einer höheren Abhängigkeit vom Transaktions- und Beratungszyklus. In schwachen Marktphasen, wie aktuell, zeigt sich, wie gut die diversifizierten Dienstleistungen das zyklische Maklergeschäft abfedern.

Deutsche und Schweizer Anleger, die in den vergangenen Jahren schmerzliche Kursrückgänge bei Immobilien-REITs und Wohnkonzernen gesehen haben, könnten CBRE deshalb als Beimischung im Immobiliensegment nutzen. Auch ETF-Investoren kennen CBRE, weil die Aktie häufig in globalen Immobilien- oder Infrastruktur-Indizes vertreten ist.

Handelbarkeit im DACH-Raum

Die CBRE-Aktie ist für private und institutionelle Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz problemlos handelbar. Sie notiert an der NYSE und ist über gängige Online-Broker im DACH-Raum verfügbar, inklusive Handelsplätzen wie Xetra oder Tradegate über entsprechende Sekundärlistings oder außerbörslichen Handel.

Wichtig aus steuerlicher Sicht für deutsche Privatanleger: Dividenden und Kursgewinne unterliegen wie gewohnt der Abgeltungsteuer, inklusive Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Als US-Titel greift zudem die Quellensteuer in den USA, die über das Formular W-8BEN häufig reduziert und mit der deutschen Steuer verrechnet werden kann. Ähnlich relevant ist dies für Anleger in Österreich und der Schweiz, die sich die steuerliche Behandlung von US-Dividenden im Detail mit ihrem Steuerberater anschauen sollten.

Bewertung im Vergleich zu DACH-Immobilienwerten

Während viele börsennotierte Immobiliengesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit hohen Abschlägen auf ihren Net Asset Value (NAV) gehandelt werden, wird CBRE typischerweise über ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und ein Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA bewertet. Der Fokus liegt also stärker auf zukünftigen Erträgen als auf stillen Reserven in der Bilanz.

Für Anleger, die heute in DACH stark in NAV-getriebene Werte investiert sind, kann CBRE ein Ausgleich sein, weil das Unternehmen eher einem globalen Dienstleister mit Immobilienfokus ähnelt als einem klassischen Bestandshalter. Das Chance-Risiko-Profil unterscheidet sich damit deutlich vom heimischen Immobilienportfolio.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht’s zu den echten Meinungen:

Das sagen die Profis (Kursziele)

Die jüngsten Analystenkommentare zu CBRE zeichnen ein differenziertes, aber überwiegend positives Bild. Mehrere große US-Häuser sehen in dem Konzern einen Qualitätswert im Immobiliensektor, der von einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer Wiederbelebung der Transaktionsmärkte profitieren kann.

Ein wesentlicher Punkt in vielen Research-Noten: CBRE hat die Kostenbasis gestrafft und sich in den vergangenen Quartalen stark auf margenstarke servicelastige Segmente fokussiert. Dadurch sind die Gewinnschwankungen im Zyklus geringer als bei reinen Maklerhäusern.

Für Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wichtig: Internationale Investmentbanken vergleichen CBRE immer wieder explizit mit europäischen Immobiliendienstleistern, etwa JLL oder Savills, und sehen CBRE häufig als Benchmark in Sachen Größe und Skalierungsvorteilen. Das spiegelt sich in den Kurszielen wider, die in vielen Fällen über dem aktuellen Kursniveau liegen, was auf ein moderates Aufwärtspotenzial hindeutet, sollte die Markterholung einsetzen.

Gleichzeitig warnen Analysten aber vor kurzfristigen Rückschlägen, falls die Zinswende später kommt als vom Markt erwartet oder wenn der Büromarkt in Metropolen wie Frankfurt, München, Zürich oder London schwächer bleibt als prognostiziert. Für defensivere DACH-Anleger könnte deshalb ein gestaffelter Einstieg über Sparpläne oder Teilkäufe sinnvoll sein, statt alles auf einen Schlag zu investieren.

Auch ESG-Aspekte rücken in den Studien zunehmend in den Vordergrund. CBRE positioniert sich als Partner für Dekarbonisierung von Immobilienportfolios, Energieeffizienz und nachhaltige Neubaukonzepte. Gerade institutionelle Investoren aus dem deutschsprachigen Raum, die an strenge Nachhaltigkeitsvorgaben gebunden sind, dürften CBRE als wichtigen Dienstleister sehen, was die langfristige Nachfrage nach den Services stützen kann.

Fazit für Anleger im DACH-Raum

Für Privatanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist CBRE eine Möglichkeit, am globalen Immobilienzyklus teilzunehmen, ohne direkt ins Risiko hochverschuldeter Bestandshalter zu gehen. Die Aktie ist zyklisch, aber weniger „betonlastig“ und stärkeren Service- und Beratungslogiken unterworfen.

Wer bereits stark in heimische Wohn- oder Büro-Player investiert ist, kann mit CBRE das Immobilienexposure geografisch und strukturell diversifizieren. Der Titel eignet sich vor allem für Anleger, die an eine graduelle Erholung der Transaktionsmärkte in den kommenden Jahren glauben und die Volatilität eines US-zentrierten, global agierenden Dienstleisters im Depot akzeptieren.

Langfristig hängt die Investmentstory daran, ob CBRE seine Rolle als globaler Platzhirsch in der Immobilienberatung halten und ausbauen kann und ob die Zinslandschaft eine Rückkehr zu höheren Volumina am Investmentmarkt ermöglicht. Für Anleger im DACH-Raum ist die Aktie damit eine spannende Beimischung im Immobilien- und Dienstleistungssegment, die eng mit der Entwicklung der großen Städte von Berlin bis Zürich verbunden ist.



US1252691001 | CBRE GROUP INC. | boerse | 68636267 | ftmi

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Die CBRE Group profitiert von stabileren US-Zinsen, leidet aber unter schwachem Transaktionsmarkt. Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich die Frage: Einstiegschance in einen globalen Immobilien-Dienstleister oder Value Trap?

CBRE Group Inc. rutscht in einem schwierigen Immobilienmarkt nicht ab, wächst solide im Dienstleistungsgeschäft und setzt auf Kostendisziplin. Für Anleger im DACH-Raum ist die Aktie damit ein seltener Zugang zu einem globalen Immobilien-Asset-Light-Modell, das deutlich anders tickt als Vonovia, LEG oder Swiss Prime Site.

Was Sie jetzt wissen müssen: Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, wie gut CBRE mit dem weltweit schwachen Transaktionsvolumen und den höheren Finanzierungskosten zurechtkommt und ob die Aktie bei aktuellen Kursen für deutsche, österreichische und Schweizer Investoren attraktiv bewertet ist.

Im Fokus stehen vor allem drei Fragen: Wie robust ist das margenstarke Beratungsgeschäft in einem Umfeld aus Homeoffice-Trend und Flächenreduktion, wie stark erholt sich der Investmentbereich bei einer möglichen Zinswende und welche Rolle spielt CBRE als Partner für institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mehr zum Unternehmen CBRE Group

Analyse: Die Hintergründe

CBRE Group Inc. ist der weltweit größte Immobiliendienstleister mit Fokus auf Beratung, Vermittlung, Bewirtschaftung und Investment-Management. Anders als klassische Immobilien-AGs im DAX oder am Schweizer Markt hält CBRE vergleichsweise wenig eigene Bestände und verdient überwiegend an Gebühren und Provisionen.

Gerade für Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das entscheidend: Während heimische Immobilienwerte stark vom Bewertungsniveau ihrer Portfolios und der Entwicklung des EURIBOR abhängen, ist CBRE viel stärker an globale Transaktionsvolumina, Mietmärkte und Beratungsmandate gekoppelt. Das macht den Titel zu einem Diversifikationsbaustein im Depot.

Im jüngsten Quartal zeigte sich genau dieses Modell: Das klassische Investmentgeschäft litt weiterhin unter hohen Zinsen und Zurückhaltung institutioneller Käufer, während das Geschäft mit Outsourcing, Property Management und Facility Services relativ stabil blieb. CBRE selbst betont, dass Großkunden langfristige Verträge unterschrieben haben, was zu wiederkehrenden Einnahmen führt.

Für Anleger im DACH-Raum, die etwa stark in Vonovia, TAG Immobilien oder CA Immo engagiert sind, bietet CBRE damit eine indirekte Wette auf eine Erholung der globalen Transaktionsmärkte, ohne das volle Bewertungsrisiko von Bestandsportfolios zu tragen.

Relevant für deutsche Investoren: CBRE ist auch in Deutschland ein zentraler Player bei Bürotransaktionen in Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf, bei Logistikprojekten in Nordrhein-Westfalen und Bayern sowie im Retailsegment in Innenstädten wie Köln oder Stuttgart. Wenn der deutsche Investmentmarkt wieder anzieht, profitiert CBRE nicht nur über Provisionen, sondern auch über Mandate ausländischer Investoren, die in den Euro-Raum drängen.

Für österreichische Anleger ist spannend, dass CBRE in Wien regelmäßig an großen Büro- und Living-Deals beteiligt ist und damit direkt am heimischen Marktgeschehen partizipiert. In der Schweiz ist CBRE als Berater im Raum Zürich, Genf und Basel aktiv und gilt als Ansprechpartner für internationale Pensionskassen und Versicherer, die in Core-Immobilien investieren.

Insgesamt macht das Geschäft in EMEA, also Europa, Nahost und Afrika, einen signifikanten Anteil am Konzernumsatz aus. Damit ist die Aktie keine reine US-Wette, sondern ein Hebel auf globale Immobilienzyklen, inklusive der DACH-Region.

Zinswende als möglicher Katalysator

Für die CBRE-Aktie ist die Zinsentwicklung zentral. Seit den massiven Zinserhöhungen in den USA und Europa sind Transaktionen deutlich zurückgegangen, weil Käufer und Verkäufer bei Preisniveaus weit auseinanderliegen. Eine Stabilisierung oder sukzessive Senkung der Leitzinsen von Fed und EZB würde die Bewertungsunsicherheit reduzieren und wieder mehr Abschlüsse ermöglichen.

Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz heißt das: Wer ohnehin auf eine Normalisierung des Immobilienmarktes setzt, kann diese These über CBRE spielen, ohne direkt in hochverschuldete Bestandshalter zu gehen. CBRE profitiert vor allem über Volumen, nicht über steigende Immobilienpreise an sich.

Parallel bleibt jedoch ein Risiko: Der Strukturwandel im Büromarkt durch Homeoffice und hybride Arbeitsmodelle. In Städten wie Frankfurt, München, Zürich oder Wien stehen Eigentümer unter Druck, ältere Flächen aufzuwerten oder umzunutzen. CBRE positioniert sich hier als Berater für Repositionierungen, ESG-Optimierungen und Portfolio-Strategien.

Je stärker Unternehmen in DACH ihre Büroflächen digitalisieren, verkleinern oder qualitativ aufwerten, desto mehr Beratungsbedarf entsteht. Mittelfristig kann das den Rückgang der klassischen Vermietungsvolumina teilweise kompensieren.

Geschäftsmodell: Asset-Light statt Betonlastig

Für Investoren aus der DACH-Region, die traditionell in Betongold engagiert sind, ist CBRE ein anderer Typ Immobilienwert. Das Unternehmen agiert als Serviceplattform und verdient über:

  • Beratung und Transaktionsvermittlung (Investment, Vermietung)
  • Property & Facility Management mit laufenden Gebühren
  • Global Workplace Solutions für Großkunden (Outsourcing von Immobilienfunktionen)
  • Investment-Management über CBRE Investment Management mit Performance-Fees

Dieses Modell führt in der Regel zu geringeren Bilanzrisiken, aber auch zu einer höheren Abhängigkeit vom Transaktions- und Beratungszyklus. In schwachen Marktphasen, wie aktuell, zeigt sich, wie gut die diversifizierten Dienstleistungen das zyklische Maklergeschäft abfedern.

Deutsche und Schweizer Anleger, die in den vergangenen Jahren schmerzliche Kursrückgänge bei Immobilien-REITs und Wohnkonzernen gesehen haben, könnten CBRE deshalb als Beimischung im Immobiliensegment nutzen. Auch ETF-Investoren kennen CBRE, weil die Aktie häufig in globalen Immobilien- oder Infrastruktur-Indizes vertreten ist.

Handelbarkeit im DACH-Raum

Die CBRE-Aktie ist für private und institutionelle Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz problemlos handelbar. Sie notiert an der NYSE und ist über gängige Online-Broker im DACH-Raum verfügbar, inklusive Handelsplätzen wie Xetra oder Tradegate über entsprechende Sekundärlistings oder außerbörslichen Handel.

Wichtig aus steuerlicher Sicht für deutsche Privatanleger: Dividenden und Kursgewinne unterliegen wie gewohnt der Abgeltungsteuer, inklusive Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Als US-Titel greift zudem die Quellensteuer in den USA, die über das Formular W-8BEN häufig reduziert und mit der deutschen Steuer verrechnet werden kann. Ähnlich relevant ist dies für Anleger in Österreich und der Schweiz, die sich die steuerliche Behandlung von US-Dividenden im Detail mit ihrem Steuerberater anschauen sollten.

Bewertung im Vergleich zu DACH-Immobilienwerten

Während viele börsennotierte Immobiliengesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit hohen Abschlägen auf ihren Net Asset Value (NAV) gehandelt werden, wird CBRE typischerweise über ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und ein Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA bewertet. Der Fokus liegt also stärker auf zukünftigen Erträgen als auf stillen Reserven in der Bilanz.

Für Anleger, die heute in DACH stark in NAV-getriebene Werte investiert sind, kann CBRE ein Ausgleich sein, weil das Unternehmen eher einem globalen Dienstleister mit Immobilienfokus ähnelt als einem klassischen Bestandshalter. Das Chance-Risiko-Profil unterscheidet sich damit deutlich vom heimischen Immobilienportfolio.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht’s zu den echten Meinungen:

Das sagen die Profis (Kursziele)

Die jüngsten Analystenkommentare zu CBRE zeichnen ein differenziertes, aber überwiegend positives Bild. Mehrere große US-Häuser sehen in dem Konzern einen Qualitätswert im Immobiliensektor, der von einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer Wiederbelebung der Transaktionsmärkte profitieren kann.

Ein wesentlicher Punkt in vielen Research-Noten: CBRE hat die Kostenbasis gestrafft und sich in den vergangenen Quartalen stark auf margenstarke servicelastige Segmente fokussiert. Dadurch sind die Gewinnschwankungen im Zyklus geringer als bei reinen Maklerhäusern.

Für Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wichtig: Internationale Investmentbanken vergleichen CBRE immer wieder explizit mit europäischen Immobiliendienstleistern, etwa JLL oder Savills, und sehen CBRE häufig als Benchmark in Sachen Größe und Skalierungsvorteilen. Das spiegelt sich in den Kurszielen wider, die in vielen Fällen über dem aktuellen Kursniveau liegen, was auf ein moderates Aufwärtspotenzial hindeutet, sollte die Markterholung einsetzen.

Gleichzeitig warnen Analysten aber vor kurzfristigen Rückschlägen, falls die Zinswende später kommt als vom Markt erwartet oder wenn der Büromarkt in Metropolen wie Frankfurt, München, Zürich oder London schwächer bleibt als prognostiziert. Für defensivere DACH-Anleger könnte deshalb ein gestaffelter Einstieg über Sparpläne oder Teilkäufe sinnvoll sein, statt alles auf einen Schlag zu investieren.

Auch ESG-Aspekte rücken in den Studien zunehmend in den Vordergrund. CBRE positioniert sich als Partner für Dekarbonisierung von Immobilienportfolios, Energieeffizienz und nachhaltige Neubaukonzepte. Gerade institutionelle Investoren aus dem deutschsprachigen Raum, die an strenge Nachhaltigkeitsvorgaben gebunden sind, dürften CBRE als wichtigen Dienstleister sehen, was die langfristige Nachfrage nach den Services stützen kann.

Fazit für Anleger im DACH-Raum

Für Privatanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist CBRE eine Möglichkeit, am globalen Immobilienzyklus teilzunehmen, ohne direkt ins Risiko hochverschuldeter Bestandshalter zu gehen. Die Aktie ist zyklisch, aber weniger „betonlastig“ und stärkeren Service- und Beratungslogiken unterworfen.

Wer bereits stark in heimische Wohn- oder Büro-Player investiert ist, kann mit CBRE das Immobilienexposure geografisch und strukturell diversifizieren. Der Titel eignet sich vor allem für Anleger, die an eine graduelle Erholung der Transaktionsmärkte in den kommenden Jahren glauben und die Volatilität eines US-zentrierten, global agierenden Dienstleisters im Depot akzeptieren.

Langfristig hängt die Investmentstory daran, ob CBRE seine Rolle als globaler Platzhirsch in der Immobilienberatung halten und ausbauen kann und ob die Zinslandschaft eine Rückkehr zu höheren Volumina am Investmentmarkt ermöglicht. Für Anleger im DACH-Raum ist die Aktie damit eine spannende Beimischung im Immobilien- und Dienstleistungssegment, die eng mit der Entwicklung der großen Städte von Berlin bis Zürich verbunden ist.



US1252691001 | CBRE GROUP INC. | boerse | 68636267 | ftmi

Quelle: www.ad-hoc-news.de

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Keine Anpassungen bei Mieten: Referenzzinssatz bleibt gleich – News


  • Für Mieterinnen und Mieter in der Schweiz ändert sich vorerst nichts an der mietrechtlich relevanten Zinssituation.
  • Der hypothekarische Referenzzinssatz verharrt bei 1.25 Prozent.
  • Das hat das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) mitgeteilt.
  • Konkret sank der für den Referenzzinssatz massgebende Durchschnittszinssatz lediglich von 1.33 auf 1.32 Prozent. Der Zinssatz wird kaufmännisch gerundet und beim Über- beziehungsweise Unterschreiten des Grenzwerts gleich um 25 Basispunkte angepasst. Er bleibt konkret auf dem aktuellen Niveau, bis der Durchschnittszinssatz auf unter 1.13 Prozent sinkt oder auf über 1.37 Prozent steigt.

Im letzten September war der Referenzzinssatz auf das jetzige Niveau gesunken. Davor war er im März 2025 auf 1.50 Prozent gesenkt worden, nach zwei Erhöhungen Mitte und Ende 2023. Zur Ermittlung des Referenzzinssatzes stützt sich das BWO auf den Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen der Schweizer Banken.

Da er sich im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, ergibt sich seit der letzten Bekanntgabe kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch für Mieter, heisst es in der Mitteilung.



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Was die Aktie 2026 für DACH-Anleger spannend macht

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Swiss Prime Site AG sortiert ihr Immobilien-Portfolio neu, erhöht die Ausschüttung und bleibt trotz Zinsrisiken interessant für Dividendenjäger in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wo jetzt Chancen und Fallstricke für DACH-Anleger liegen.

Bottom Line zuerst: Die Swiss Prime Site AG Aktie bleibt ein defensiver Immobilienwert mit solider Dividendenstory, steht aber mitten im Stresstest für Büro- und Detailhandelsflächen im DACH-Raum. Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es jetzt um die Frage: Einstiegschance oder Value Trap?

Was Sie jetzt wissen müssen: Die Gesellschaft richtet ihr Portfolio konsequent auf Core-Immobilien an Toplagen aus, treibt Refinanzierungen voran und setzt weiter auf stabile Ausschüttungen. Gleichzeitig drücken höhere Zinsen, strengere Regulierung und strukturelle Veränderungen im Schweizer Detailhandel und Büromarkt auf die Bewertung.

Für deutschsprachige Privatanleger ist die Swiss Prime Site Aktie spannend, weil sie einen direkten Zugang zum professionell gemanagten Schweizer Immobilienmarkt bietet, der an der SIX Swiss Exchange notiert und über praktisch jeden gängigen Broker in Deutschland, Österreich und der Schweiz handelbar ist.

Mehr zum Unternehmen Swiss Prime Site AG

Analyse: Die Hintergründe

Swiss Prime Site AG ist einer der größten börsennotierten Immobilienkonzerne der Schweiz mit einem Portfolio im Milliardenbereich, fokussiert auf Büro-, Retail- und gemischt genutzte Liegenschaften in wirtschaftsstarken Regionen wie Zürich, Genf, Basel oder Bern. Für Anleger aus dem DACH-Raum fungiert die Aktie als Hebel auf Schweizer Premiumlagen, ohne selbst direkt Objekte zu erwerben.

Der strategische Kern: Swiss Prime Site setzt klar auf qualitativ hochwertige Core-Immobilien, lange Mietverträge und bonitätsstarke Mieter. In Zeiten von geopolitischen Unsicherheiten und schwächerer Konjunktur im Euroraum kann das für Investoren in Deutschland und Österreich einen interessanten Diversifikationseffekt bieten, da der Schweizer Immobilienmarkt traditionell als stabiler gilt.

Während viele deutsche Immobilienwerte aufgrund von Zinsanstiegen und Abwertungen ihrer Portfolios stark unter Druck geraten sind, versucht Swiss Prime Site, den Spagat zwischen bilanzieller Stabilität und attraktiver Ausschüttungspolitik zu halten. Die Gesellschaft kommuniziert gegenüber dem Kapitalmarkt regelmäßig, dass sie ihre Verschuldung aktiv steuert und Investitionen auf die attraktivsten Standorte konzentriert.

Auswirkungen auf Anleger im DACH-Raum

  • Deutsche Anleger: Über Xetra, Tradegate und Auslandsorder an der SIX können Anleger die Swiss Prime Site Aktie bequem handeln. Aus deutscher Sicht ist vor allem die steuerliche Behandlung der Dividende relevant, da Schweizer Quellensteuer anfällt, die im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommens teilweise angerechnet bzw. zurückgefordert werden kann.
  • Österreichische Anleger: Auch in Österreich ist der Zugang zu Schweizer Aktien über gängige Neobroker und Filialbanken etabliert. Entscheidend ist hier die Einordnung als Immobilienwert mit Dividendenfokus, der sich als Ergänzung zu heimischen Titeln wie CA Immo oder Immofinanz anbietet.
  • Schweizer Anleger: Für lokale Investoren ist Swiss Prime Site ein klassischer Core-Baustein im Immobiliensegment, vergleichbar mit deutschen Blue Chips wie Vonovia, aber mit stärkerem Fokus auf qualitativ hochwertige Standorte und Dienstleistungsimmobilien in der Schweiz.

Zinsen, Leerstände und ESG

Der wichtigste Belastungsfaktor bleibt das Zinsniveau. Steigende Kapitalmarktzinsen drücken tendenziell die Bewertungen von Immobilienportfolios, weil Diskontierungsfaktoren anziehen und Investoren höhere Renditen verlangen. Das trifft Swiss Prime Site ähnlich wie deutsche REITs und Immobilien-AGs.

Gleichzeitig verändern sich Nachfrageprofile: Homeoffice-Trends, hybride Arbeitsmodelle und Onlinehandel setzen klassische Büro- und Retailflächen unter Druck. Swiss Prime Site reagiert mit Repositionierungen, Mischnutzungen und konsequenten ESG-Investitionen, um Gebäude fit für neue regulatorische Anforderungen und Nutzerbedürfnisse zu machen.

Gerade im deutschsprachigen Raum sind ESG-Kriterien für institutionelle Anleger inzwischen zwingend. Schweizer Standards, etwa bei Energieeffizienz und CO2-Reduktion, spielen Swiss Prime Site in die Karten, da viele Objekte signifikant modernisiert oder neu entwickelt werden. Das kann langfristig sowohl die Vermietbarkeit als auch die Portfolio-Bewertung stützen.

Warum das für deutsche Anleger relevant ist

Deutsche Investoren, die bereits Engagements in Vonovia, LEG Immobilien oder TAG Immobilien halten, können mit Swiss Prime Site gezielt geografisch diversifizieren. Während deutsche Wohnimmobilien stark von Mietregulierung und politischen Debatten um Mietendeckel geprägt sind, agiert Swiss Prime Site im Schweizer Rahmen mit anderen regulatorischen Leitplanken.

Für Anleger, die einen Teil ihres Vermögens außerhalb des Euroraums halten wollen, kommt zusätzlich der Währungseffekt des Schweizer Frankens ins Spiel. In Phasen von Euro-Schwäche kann die CHF-Notierung ein Stabilitätsanker sein, erhöht aber gleichzeitig das Währungsrisiko, wenn der Franken schwächer wird.

Handelbarkeit und Spreads

Im Vergleich zu sehr liquiden DAX-Werten sind Handelsvolumina bei Schweizer Immobilienaktien naturgemäß geringer. Wer in Deutschland oder Österreich über außerbörsliche Plattformen oder Nebenhandelsplätze ordert, sollte Limit-Orders nutzen, um ungünstige Spreads zu vermeiden. An der Heimatbörse SIX ist die Liquidität in der Regel am höchsten.

Dividenden-Case im Fokus

Swiss Prime Site positioniert sich als stabiler Dividendenzahler. Für viele DACH-Anleger mit Fokus auf laufende Erträge ist das attraktiver als reine Wachstumsstories ohne Ausschüttung. Die Höhe der Dividende, das Pay-out-Ratio und die Nachhaltigkeit der Ausschüttungspolitik sind deshalb zentrale Kennzahlen in jeder Analyse.

Gerade im Vergleich zu Tages- und Festgeldzinsen im Euroraum muss eine Immobilienaktie heute mehr liefern als nur eine Dividendenrendite knapp über dem Zinsniveau. Entscheidend ist, ob die Dividende aus dem operativen Cashflow gedeckt ist und wie robust die Mieterstruktur gegenüber Konjunkturabschwüngen ist.

So ordnen Trader und Community die Lage ein

In Foren und auf Social Media wird Swiss Prime Site häufig als defensiver Dividendenwert beschrieben, der weniger spekulativ ist als viele deutsche Immobilien-Turnaroundstories. Gleichzeitig verweisen kritische Stimmen auf Bewertungsrisiken bei den Portfolios und die Sensitivität gegenüber weiteren Zinsanstiegen.

Im deutschsprachigen YouTube-Universum taucht die Aktie immer wieder in Analysen zu alternativen Immobilieninvestments neben REIT-ETFs und direkten Immobilienkäufen auf. Viele Privatanleger diskutieren, ob der Einstieg in Schweizer Immobilienaktien ein Weg ist, vom stabilen Schweizer Markt zu profitieren, ohne selbst ein Objekt zu erwerben.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht’s zu den echten Meinungen:

Das sagen die Profis (Kursziele)

Professionelle Analysten bewerten Swiss Prime Site typischerweise auf Basis von Net Asset Value (NAV), erwarteten Mieterträgen und Diskontierung zukünftiger Cashflows. Für Anleger im DACH-Raum ist wichtig zu verstehen, dass Kursziele im Immobiliensektor stärker schwanken können, wenn Bewertungsmodelle an geänderte Zinsannahmen angepasst werden.

Worauf Analysten besonders achten

  • Leerstandsquoten: Steigende Leerstände, insbesondere im Büro- und Detailhandelssegment, würden Druck auf den Cashflow ausüben und die Bewertungsannahmen verschlechtern.
  • Refinanzierungskosten: Analysten prüfen genau, zu welchen Konditionen Swiss Prime Site bestehende Schulden prolongiert und welche Zinsbindung die Gesellschaft hat.
  • Transaktionen: Verkäufe von Nicht-Kernimmobilien und Akquisitionen neuer Objekte dienen als Indikator für das Managementtiming und die Einschätzung des Marktumfelds.
  • ESG-Profil: Nachhaltigkeitsratings und Energieeffizienz der Gebäude wirken sich zunehmend auf die Attraktivität für Mieter und institutionelle Investoren aus.

Für Privatanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das: Kursziele sind immer nur eine Momentaufnahme unter bestimmten Zins- und Marktszenarien. Wer investiert, sollte nicht allein auf ein Kursziel schauen, sondern das Gesamtbild aus Dividende, Bilanzqualität, Zinsrisiko und Portfoliostruktur bewerten.

Fazit für DACH-Anleger

Die Swiss Prime Site Aktie bleibt ein Spezialwert für Investoren, die bewusst auf den Schweizer Immobilienmarkt und den Schweizer Franken setzen wollen. Sie eignet sich weniger als kurzfristiger Trading-Play, sondern eher als mittel- bis langfristige Beimischung in einem breit gestreuten Aktien- oder Immobilienportfolio.

Wer bereits stark in deutsche oder österreichische Immobilienaktien investiert ist, kann über Swiss Prime Site geografisch und regulatorisch diversifizieren. Entscheidend ist, Zinsentwicklung, Leerstandstrends und Strategiekommunikation des Managements eng zu verfolgen und die eigene Währungspositionierung im Blick zu behalten.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Swiss Prime Site AG sortiert ihr Immobilien-Portfolio neu, erhöht die Ausschüttung und bleibt trotz Zinsrisiken interessant für Dividendenjäger in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wo jetzt Chancen und Fallstricke für DACH-Anleger liegen.

Bottom Line zuerst: Die Swiss Prime Site AG Aktie bleibt ein defensiver Immobilienwert mit solider Dividendenstory, steht aber mitten im Stresstest für Büro- und Detailhandelsflächen im DACH-Raum. Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es jetzt um die Frage: Einstiegschance oder Value Trap?

Was Sie jetzt wissen müssen: Die Gesellschaft richtet ihr Portfolio konsequent auf Core-Immobilien an Toplagen aus, treibt Refinanzierungen voran und setzt weiter auf stabile Ausschüttungen. Gleichzeitig drücken höhere Zinsen, strengere Regulierung und strukturelle Veränderungen im Schweizer Detailhandel und Büromarkt auf die Bewertung.

Für deutschsprachige Privatanleger ist die Swiss Prime Site Aktie spannend, weil sie einen direkten Zugang zum professionell gemanagten Schweizer Immobilienmarkt bietet, der an der SIX Swiss Exchange notiert und über praktisch jeden gängigen Broker in Deutschland, Österreich und der Schweiz handelbar ist.

Mehr zum Unternehmen Swiss Prime Site AG

Analyse: Die Hintergründe

Swiss Prime Site AG ist einer der größten börsennotierten Immobilienkonzerne der Schweiz mit einem Portfolio im Milliardenbereich, fokussiert auf Büro-, Retail- und gemischt genutzte Liegenschaften in wirtschaftsstarken Regionen wie Zürich, Genf, Basel oder Bern. Für Anleger aus dem DACH-Raum fungiert die Aktie als Hebel auf Schweizer Premiumlagen, ohne selbst direkt Objekte zu erwerben.

Der strategische Kern: Swiss Prime Site setzt klar auf qualitativ hochwertige Core-Immobilien, lange Mietverträge und bonitätsstarke Mieter. In Zeiten von geopolitischen Unsicherheiten und schwächerer Konjunktur im Euroraum kann das für Investoren in Deutschland und Österreich einen interessanten Diversifikationseffekt bieten, da der Schweizer Immobilienmarkt traditionell als stabiler gilt.

Während viele deutsche Immobilienwerte aufgrund von Zinsanstiegen und Abwertungen ihrer Portfolios stark unter Druck geraten sind, versucht Swiss Prime Site, den Spagat zwischen bilanzieller Stabilität und attraktiver Ausschüttungspolitik zu halten. Die Gesellschaft kommuniziert gegenüber dem Kapitalmarkt regelmäßig, dass sie ihre Verschuldung aktiv steuert und Investitionen auf die attraktivsten Standorte konzentriert.

Auswirkungen auf Anleger im DACH-Raum

  • Deutsche Anleger: Über Xetra, Tradegate und Auslandsorder an der SIX können Anleger die Swiss Prime Site Aktie bequem handeln. Aus deutscher Sicht ist vor allem die steuerliche Behandlung der Dividende relevant, da Schweizer Quellensteuer anfällt, die im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommens teilweise angerechnet bzw. zurückgefordert werden kann.
  • Österreichische Anleger: Auch in Österreich ist der Zugang zu Schweizer Aktien über gängige Neobroker und Filialbanken etabliert. Entscheidend ist hier die Einordnung als Immobilienwert mit Dividendenfokus, der sich als Ergänzung zu heimischen Titeln wie CA Immo oder Immofinanz anbietet.
  • Schweizer Anleger: Für lokale Investoren ist Swiss Prime Site ein klassischer Core-Baustein im Immobiliensegment, vergleichbar mit deutschen Blue Chips wie Vonovia, aber mit stärkerem Fokus auf qualitativ hochwertige Standorte und Dienstleistungsimmobilien in der Schweiz.

Zinsen, Leerstände und ESG

Der wichtigste Belastungsfaktor bleibt das Zinsniveau. Steigende Kapitalmarktzinsen drücken tendenziell die Bewertungen von Immobilienportfolios, weil Diskontierungsfaktoren anziehen und Investoren höhere Renditen verlangen. Das trifft Swiss Prime Site ähnlich wie deutsche REITs und Immobilien-AGs.

Gleichzeitig verändern sich Nachfrageprofile: Homeoffice-Trends, hybride Arbeitsmodelle und Onlinehandel setzen klassische Büro- und Retailflächen unter Druck. Swiss Prime Site reagiert mit Repositionierungen, Mischnutzungen und konsequenten ESG-Investitionen, um Gebäude fit für neue regulatorische Anforderungen und Nutzerbedürfnisse zu machen.

Gerade im deutschsprachigen Raum sind ESG-Kriterien für institutionelle Anleger inzwischen zwingend. Schweizer Standards, etwa bei Energieeffizienz und CO2-Reduktion, spielen Swiss Prime Site in die Karten, da viele Objekte signifikant modernisiert oder neu entwickelt werden. Das kann langfristig sowohl die Vermietbarkeit als auch die Portfolio-Bewertung stützen.

Warum das für deutsche Anleger relevant ist

Deutsche Investoren, die bereits Engagements in Vonovia, LEG Immobilien oder TAG Immobilien halten, können mit Swiss Prime Site gezielt geografisch diversifizieren. Während deutsche Wohnimmobilien stark von Mietregulierung und politischen Debatten um Mietendeckel geprägt sind, agiert Swiss Prime Site im Schweizer Rahmen mit anderen regulatorischen Leitplanken.

Für Anleger, die einen Teil ihres Vermögens außerhalb des Euroraums halten wollen, kommt zusätzlich der Währungseffekt des Schweizer Frankens ins Spiel. In Phasen von Euro-Schwäche kann die CHF-Notierung ein Stabilitätsanker sein, erhöht aber gleichzeitig das Währungsrisiko, wenn der Franken schwächer wird.

Handelbarkeit und Spreads

Im Vergleich zu sehr liquiden DAX-Werten sind Handelsvolumina bei Schweizer Immobilienaktien naturgemäß geringer. Wer in Deutschland oder Österreich über außerbörsliche Plattformen oder Nebenhandelsplätze ordert, sollte Limit-Orders nutzen, um ungünstige Spreads zu vermeiden. An der Heimatbörse SIX ist die Liquidität in der Regel am höchsten.

Dividenden-Case im Fokus

Swiss Prime Site positioniert sich als stabiler Dividendenzahler. Für viele DACH-Anleger mit Fokus auf laufende Erträge ist das attraktiver als reine Wachstumsstories ohne Ausschüttung. Die Höhe der Dividende, das Pay-out-Ratio und die Nachhaltigkeit der Ausschüttungspolitik sind deshalb zentrale Kennzahlen in jeder Analyse.

Gerade im Vergleich zu Tages- und Festgeldzinsen im Euroraum muss eine Immobilienaktie heute mehr liefern als nur eine Dividendenrendite knapp über dem Zinsniveau. Entscheidend ist, ob die Dividende aus dem operativen Cashflow gedeckt ist und wie robust die Mieterstruktur gegenüber Konjunkturabschwüngen ist.

So ordnen Trader und Community die Lage ein

In Foren und auf Social Media wird Swiss Prime Site häufig als defensiver Dividendenwert beschrieben, der weniger spekulativ ist als viele deutsche Immobilien-Turnaroundstories. Gleichzeitig verweisen kritische Stimmen auf Bewertungsrisiken bei den Portfolios und die Sensitivität gegenüber weiteren Zinsanstiegen.

Im deutschsprachigen YouTube-Universum taucht die Aktie immer wieder in Analysen zu alternativen Immobilieninvestments neben REIT-ETFs und direkten Immobilienkäufen auf. Viele Privatanleger diskutieren, ob der Einstieg in Schweizer Immobilienaktien ein Weg ist, vom stabilen Schweizer Markt zu profitieren, ohne selbst ein Objekt zu erwerben.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht’s zu den echten Meinungen:

Das sagen die Profis (Kursziele)

Professionelle Analysten bewerten Swiss Prime Site typischerweise auf Basis von Net Asset Value (NAV), erwarteten Mieterträgen und Diskontierung zukünftiger Cashflows. Für Anleger im DACH-Raum ist wichtig zu verstehen, dass Kursziele im Immobiliensektor stärker schwanken können, wenn Bewertungsmodelle an geänderte Zinsannahmen angepasst werden.

Worauf Analysten besonders achten

  • Leerstandsquoten: Steigende Leerstände, insbesondere im Büro- und Detailhandelssegment, würden Druck auf den Cashflow ausüben und die Bewertungsannahmen verschlechtern.
  • Refinanzierungskosten: Analysten prüfen genau, zu welchen Konditionen Swiss Prime Site bestehende Schulden prolongiert und welche Zinsbindung die Gesellschaft hat.
  • Transaktionen: Verkäufe von Nicht-Kernimmobilien und Akquisitionen neuer Objekte dienen als Indikator für das Managementtiming und die Einschätzung des Marktumfelds.
  • ESG-Profil: Nachhaltigkeitsratings und Energieeffizienz der Gebäude wirken sich zunehmend auf die Attraktivität für Mieter und institutionelle Investoren aus.

Für Privatanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das: Kursziele sind immer nur eine Momentaufnahme unter bestimmten Zins- und Marktszenarien. Wer investiert, sollte nicht allein auf ein Kursziel schauen, sondern das Gesamtbild aus Dividende, Bilanzqualität, Zinsrisiko und Portfoliostruktur bewerten.

Fazit für DACH-Anleger

Die Swiss Prime Site Aktie bleibt ein Spezialwert für Investoren, die bewusst auf den Schweizer Immobilienmarkt und den Schweizer Franken setzen wollen. Sie eignet sich weniger als kurzfristiger Trading-Play, sondern eher als mittel- bis langfristige Beimischung in einem breit gestreuten Aktien- oder Immobilienportfolio.

Wer bereits stark in deutsche oder österreichische Immobilienaktien investiert ist, kann über Swiss Prime Site geografisch und regulatorisch diversifizieren. Entscheidend ist, Zinsentwicklung, Leerstandstrends und Strategiekommunikation des Managements eng zu verfolgen und die eigene Währungspositionierung im Blick zu behalten.

Quelle: www.ad-hoc-news.de

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Teuerster Bauernhof der Schweiz wird verkauft

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Es ist der wohl teuerste Bauernhof der Schweiz! Für 7,2 Millionen Franken wird der Kurmannhof in Pfaffnau LU verkauft. Auf der Plattform Immoscout ist die Liegenschaft als «einzigartiges Liebhaberobjekt voller Charme und Komfort» ausgeschrieben. Der Hof liegt im Luzerner Hinterland auf einem 2500 Quadratmeter grossen Grundstück, hat eine Weide für Pferde, einen Stall mit vier Boxen und sogar eine eigene Quelle.

In den beiden Hausteilen, die 2016 fertiggestellt wurden, gibt es sieben Wohnungen. Drei 4½-Zimmer-, drei 5½-Zimmer- und eine grosszügige 7½-Zimmer-Wohnung. Sie haben Wohnflächen von 108 bis hin zu 213 Quadratmeter. In einer Einstellhalle hat es Platz für 17 Autos. Die Mieterinnen und Mieter teilen sich einen 60 Quadratmeter grossen Fitnessraum, eine Sauna, ein eigenes Kino und eine Bar.

Whirlpool-Badewannen und zentraler Staubsauger

Technisch ist der Kurmannhof auf dem neusten Stand. So verfügt er über eine Erdsonden-Wärmepumpe mit Niedertemperatur-Fussbodenheizung. Die Wohnungen haben alle Whirlpool-Badewannen, einen eigenen Waschturm und eine zentrale Staubsaugeranlage. In kalten Winternächten können es sich die Mieter vor einem Schwedenofen gemütlich machen. «Die traditionelle Architektur weist viele liebevolle, handwerklich höchst anspruchsvolle Details auf», heisst es auf der Homepage des Kurmannhofes. «Auch der prächtige Bauerngarten mit Wegkreuz und Buchshecken ist absolut stilecht angelegt.»

Das Gebäude besteht aus Beton und Kalksandstein. Die Aussenwände sind mit einer hinterlüfteten Holzfassade gedämmt. Das garantiert «Langlebigkeit und beste Energiewerte», heisst es in der Annonce. Und: «Wenn Sie ländlich und doch luxuriös wohnen möchten mit zufriedenen Mietern, die die Betriebskosten mittragen, sind Sie hier genau richtig.»

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Es ist der wohl teuerste Bauernhof der Schweiz! Für 7,2 Millionen Franken wird der Kurmannhof in Pfaffnau LU verkauft. Auf der Plattform Immoscout ist die Liegenschaft als «einzigartiges Liebhaberobjekt voller Charme und Komfort» ausgeschrieben. Der Hof liegt im Luzerner Hinterland auf einem 2500 Quadratmeter grossen Grundstück, hat eine Weide für Pferde, einen Stall mit vier Boxen und sogar eine eigene Quelle.

In den beiden Hausteilen, die 2016 fertiggestellt wurden, gibt es sieben Wohnungen. Drei 4½-Zimmer-, drei 5½-Zimmer- und eine grosszügige 7½-Zimmer-Wohnung. Sie haben Wohnflächen von 108 bis hin zu 213 Quadratmeter. In einer Einstellhalle hat es Platz für 17 Autos. Die Mieterinnen und Mieter teilen sich einen 60 Quadratmeter grossen Fitnessraum, eine Sauna, ein eigenes Kino und eine Bar.

Whirlpool-Badewannen und zentraler Staubsauger

Technisch ist der Kurmannhof auf dem neusten Stand. So verfügt er über eine Erdsonden-Wärmepumpe mit Niedertemperatur-Fussbodenheizung. Die Wohnungen haben alle Whirlpool-Badewannen, einen eigenen Waschturm und eine zentrale Staubsaugeranlage. In kalten Winternächten können es sich die Mieter vor einem Schwedenofen gemütlich machen. «Die traditionelle Architektur weist viele liebevolle, handwerklich höchst anspruchsvolle Details auf», heisst es auf der Homepage des Kurmannhofes. «Auch der prächtige Bauerngarten mit Wegkreuz und Buchshecken ist absolut stilecht angelegt.»

Das Gebäude besteht aus Beton und Kalksandstein. Die Aussenwände sind mit einer hinterlüfteten Holzfassade gedämmt. Das garantiert «Langlebigkeit und beste Energiewerte», heisst es in der Annonce. Und: «Wenn Sie ländlich und doch luxuriös wohnen möchten mit zufriedenen Mietern, die die Betriebskosten mittragen, sind Sie hier genau richtig.»

Quelle: www.bilanz.ch

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ISS Schweiz steigert Umsatz um 1,4%

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Der Hauptsitz von ISS in Zürich-Altstetten (Bild: zVg)

Der Gebäudedienstleister ISS Schweiz hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 914 Mio. CHF erzielt. Gegenüber dem Vorjahr (901 Mio.) entspricht dies einer Steigerung von 1,4 %. Insgesamt 83 % des Gesamtumsatzes erzielt ISS mit integralen Mandaten (IFM/IFS). Davon entfallen 40 % auf technische Services (Gebäudetechnik, Instandhaltung, Energiemanagement und Bauprojekte) und 38 % auf Reinigung und 22 % auf Support-Dienstleistungen. Insbesondere der technische Bereich habe sich 2025 weiterentwickelt, teilt der Schweiz-Ableger des dänischen Konzerns mit. Ergänzend realisierte ISS Bau- und Transformationsprojekte mit einem Volumen von über 140 Mio. CHF. «Kunden setzen verstärkt auf ganzheitliche Betreiber- und Lifecycle-Modelle aus einer Hand, die die Verfügbarkeit erhöhen, Kosten senken und Nachhaltigkeitsziele unterstützen», heisst es.

In Zürich und Lausanne arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben gemeinsam mit PropTech-Partnern an datenbasierten Lösungen für «Predictive Maintenance», Energieoptimierung und intelligente Serviceplanung . Herzstück sei die Plattform «Talk to the Building», die Gebäudedaten aus Sensorik, Anlagen und Servicesystemen in Echtzeit bündele und analysiere.

(Visited 20 times, 20 visits today)

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:

Der Hauptsitz von ISS in Zürich-Altstetten (Bild: zVg)

Der Gebäudedienstleister ISS Schweiz hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 914 Mio. CHF erzielt. Gegenüber dem Vorjahr (901 Mio.) entspricht dies einer Steigerung von 1,4 %. Insgesamt 83 % des Gesamtumsatzes erzielt ISS mit integralen Mandaten (IFM/IFS). Davon entfallen 40 % auf technische Services (Gebäudetechnik, Instandhaltung, Energiemanagement und Bauprojekte) und 38 % auf Reinigung und 22 % auf Support-Dienstleistungen. Insbesondere der technische Bereich habe sich 2025 weiterentwickelt, teilt der Schweiz-Ableger des dänischen Konzerns mit. Ergänzend realisierte ISS Bau- und Transformationsprojekte mit einem Volumen von über 140 Mio. CHF. «Kunden setzen verstärkt auf ganzheitliche Betreiber- und Lifecycle-Modelle aus einer Hand, die die Verfügbarkeit erhöhen, Kosten senken und Nachhaltigkeitsziele unterstützen», heisst es.

In Zürich und Lausanne arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben gemeinsam mit PropTech-Partnern an datenbasierten Lösungen für «Predictive Maintenance», Energieoptimierung und intelligente Serviceplanung . Herzstück sei die Plattform «Talk to the Building», die Gebäudedaten aus Sensorik, Anlagen und Servicesystemen in Echtzeit bündele und analysiere.

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Quelle: www.immobilienbusiness.ch

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Espace Real Estate: Klare Strategie führt zu starken Geschäftszahlen

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Wohnsiedlung «Bahnhof Süd» in Solothurn. Bild: Espace Real Estate AG

Die Wohnungswirtschaft in der Schweiz bleibt ein Hotspot. Dabei ändert sich das Anforderungsprofil schnell. Espace Real Estate erzielte durch die kontinuierliche Portfolio-Optimierung auch 2025 eine starke Gewinnentwicklung, wobei auch der Neubewertungserfolg eine wichtige Rolle spielt. Die Dividende soll auf 6.50 CHF je Aktie angehoben werden.

Mehrere Objekte sind 2025 fertiggestellt und neu vermietet worden. Dazu kommt die Akquisition eines grösseren Projektes mit Baubewilligung. Weitere 300 Wohnungen befinden sich bei Espace Real Estate derzeit im Bau oder in der fortgeschrittenen Planung. 2025 erhöhten sich die Mieteinnahmen um 1.5 Mio. CHF auf 40.6 Mio. CHF. Das EBIT fiel mit 41.1 Mio. CHF um 4.5 Mio. CHF höher aus. Der Periodengewinn stieg um 31,3% auf 29 Mio. CHF. Die vom Unternehmen bevorzugte Kennzahl ist allerdings der operative Gewinn. Der erhöhte sich um 4,4% auf 20.8 Mio. CHF.

Operativer Gewinn und Periodengewinn

Der Unterschied besteht darin, dass der operative Gewinn Liegenschaftsverkäufe und Neubewertungsveränderungen nicht berücksichtigt und somit ein realistisches Bild der operativen Geschäftsentwicklung zeichnet. Die hohe Differenz der beiden Gewinngrössen ist in dem ungewöhnlich hohen Neubewertungserfolg des Geschäftsjahres 2025 begründet. Der hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 9.8 Mio. CHF fast versechsfacht. Hierin drückt sich die weiter gesteigerte Qualität der Liegenschaften aus. Beispielsweise wurde der CO2-Ausstoss um weitere 6,4% vermindert. Das ist eine Folge des fortgesetzten Ausbaus der PV-und E-Mobility-Infrastruktur sowie der Schaffung von virtuellen Eigenverbrauchsgemeinschaften.

Disziplinierte Execution

Auch bei der strategischen Zielsetzung der Erhöhung des Wohnanteils bei den Liegenschaften schafft Espace Real Estate durch konsistente Execution die gewünschten Realitäten. Der Anteil der Wohnliegenschaften an den Mieterlösen betrug 2025 bereits 52,2%. Noch vor wenigen Jahren lag der Anteil bei unter 40%. Ziel sind 60%. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Anzahl der Mieter kräftig um 12,3% auf 1930. Im Januar 2026 wurde auch ein Industrie-und Gewerbeareal veräussert, um auch auf diesem Weg die Fokussierung zu schärfen.

60%-Ziel im Visier

Beim Blick auf die aktuellen Entwicklungsprojekte, deren Fertigstellungszeiträume sowie die geplanten Mieterlöse wird klar, dass das 60%-Ziel wohl bereits in absehbarer Zeit erreicht werden wird. Dennoch bleibt der Gewerbebereich langfristig ein wichtiger Pfeiler der Geschäftspolitik, nur eben mit anderer Gewichtung.

Leerstandsquoten bleiben tief

Die durchschnittliche Leerstandsquote blieb mit 2,8% auf tiefem Niveau, wenn auch etwas erhöht zu den 2,6% im Vorjahr. Bei den Wohnliegenschaften sank die Quote von 1,5% auf 1,3%. im Gewerbesegment dagegen stieg die Quote von 3,8% auf 4,5%. Insgesamt beliefen sich die Mieterlöse auf 41 Mio. CHF und damit 4,4% mehr als im Vorjahr. Dem stand ein Betriebsaufwand von 9.8 Mio. CHF gegenüber, eine Steigerung um 5%.

Gesunde Bilanzverlängerung

Die Bilanz weist ein Immobilienvermögen von 890.6 Mio. CHF aus. Durch Investitionen und den Neubewertungserfolg hat sich der Wert im Geschäftsjahr 2025 um 6,2% erhöht. Während sich der Wert der Anlageliegenschaften um 9,3% auf 834.4 Mio. CHF erhöhte, ging der Bilanzwert der Anlageliegenschaften in Bau um zwei Drittel auf 10.3 Mio. CHF zurück. Darin drückt sich die hohe Anzahl an Neuvermietungen aus. Der Bilanzwert von Bauland und Entwicklungsliegenschaften fiel mit 45.9 Mio. CHF um 1,9% höher aus.

Bilanzqualität

Eine Kennzahl zur Attraktivität des Wohnungsangebotes ist der Anteil der Mieterlöse, die aus Wohnliegenschaften mit erneuerbarer Wärmeerzeugung stammen. Innert 12 Monaten stieg die Quote um ganze 3 Prozentpunkte auf nun 71,1%. Das Eigenkapital erhöhte sich um 3,9% auf 415.3 Mio. CHF, die Eigenkapitalquote ging jedoch um 0.74 Prozentpunkte auf 45,73% zurück. Das Fremdkapital stieg im Jahresverlauf um 32.5 Mio. CHF auf 492.9 Mio. CHF.

Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung geplant

Zur Finanzierung der weiteren geplanten Investitionen ist für 2026 eine Kapitalerhöhung vorgesehen. Zur weiteren Kostenoptimierung liegt der Fokus auf dem Ausbau der Energie-Infrastruktur sowie der Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Trotz des starken Wachstums und der regen Investitionstätigkeit ist die Anzahl der Mitarbeitenden über die Jahre nur wenig gestiegen. In 2025 sank die Anzahl der Vollzeitäquivalente sogar um 5,6% auf 16.9 zum Bilanzstichtag. Dennoch erhöhte sich der Personalaufwand um 0.3 Mio. CHF auf 2.1 Mio. CHF. Der Liegenschaftsaufwand fiel mit 6.3 Mio. CHF ebenfalls um 0.3 Mio. CHF höher aus. Auch der Finanzaufwand stieg durch die Erhöhung des Fremdkapitals, allerdings nur um 0.2 Mio. CHF auf 6.1 Mio. CHF. Ein Grund für die geringe Erhöhung ist die weitere Absenkung der Zinskosten auf durchschnittlich kapitalgewichtet 1,27% sowie die Verkürzung der Zinsbindung der Fremdfinanzierungen auf durchschnittlich 4.8 Jahre von 5 Jahren.

Der Kursverlauf der Espace Real Estate AG zeigt seit 3 Jahren eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung. Chart: otc-x.ch

Fazit

Der GV wird eine weitere Erhöhung der Dividende um 25 Rappen auf 6.50 CHF vorgeschlagen. Die Ausschüttung ist für Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz steuerfrei, da sie aus den Kapitaleinlagereserven bestritten wird. Auf aktueller Kursbasis errechnet sich eine Dividendenrendite von knapp über 3%. Die Aktie stieg 2025 um 18,9%, inklusive der Dividende von 6.25 CHF errechnet sich für das Jahr ein Total Return von 22,4%. Der operative Gewinn je Aktie lag 2025 mit 9.59 CHF um 4,4% über dem Vorjahr. Das Umfeld für eine weiterhin positive Entwicklung ist günstig. Das Zinsniveau ist rückläufig. Die Kapitalerhöhung dient der Finanzierung des Wachstums und der Beschleunigung der Investitionstätigkeit. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass diverse Projekte 2026 und darüber hinaus fertiggestellt werden und dann die Mieteinnahmen signikant erhöhen.

 

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Wohnsiedlung «Bahnhof Süd» in Solothurn. Bild: Espace Real Estate AG

Die Wohnungswirtschaft in der Schweiz bleibt ein Hotspot. Dabei ändert sich das Anforderungsprofil schnell. Espace Real Estate erzielte durch die kontinuierliche Portfolio-Optimierung auch 2025 eine starke Gewinnentwicklung, wobei auch der Neubewertungserfolg eine wichtige Rolle spielt. Die Dividende soll auf 6.50 CHF je Aktie angehoben werden.

Mehrere Objekte sind 2025 fertiggestellt und neu vermietet worden. Dazu kommt die Akquisition eines grösseren Projektes mit Baubewilligung. Weitere 300 Wohnungen befinden sich bei Espace Real Estate derzeit im Bau oder in der fortgeschrittenen Planung. 2025 erhöhten sich die Mieteinnahmen um 1.5 Mio. CHF auf 40.6 Mio. CHF. Das EBIT fiel mit 41.1 Mio. CHF um 4.5 Mio. CHF höher aus. Der Periodengewinn stieg um 31,3% auf 29 Mio. CHF. Die vom Unternehmen bevorzugte Kennzahl ist allerdings der operative Gewinn. Der erhöhte sich um 4,4% auf 20.8 Mio. CHF.

Operativer Gewinn und Periodengewinn

Der Unterschied besteht darin, dass der operative Gewinn Liegenschaftsverkäufe und Neubewertungsveränderungen nicht berücksichtigt und somit ein realistisches Bild der operativen Geschäftsentwicklung zeichnet. Die hohe Differenz der beiden Gewinngrössen ist in dem ungewöhnlich hohen Neubewertungserfolg des Geschäftsjahres 2025 begründet. Der hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 9.8 Mio. CHF fast versechsfacht. Hierin drückt sich die weiter gesteigerte Qualität der Liegenschaften aus. Beispielsweise wurde der CO2-Ausstoss um weitere 6,4% vermindert. Das ist eine Folge des fortgesetzten Ausbaus der PV-und E-Mobility-Infrastruktur sowie der Schaffung von virtuellen Eigenverbrauchsgemeinschaften.

Disziplinierte Execution

Auch bei der strategischen Zielsetzung der Erhöhung des Wohnanteils bei den Liegenschaften schafft Espace Real Estate durch konsistente Execution die gewünschten Realitäten. Der Anteil der Wohnliegenschaften an den Mieterlösen betrug 2025 bereits 52,2%. Noch vor wenigen Jahren lag der Anteil bei unter 40%. Ziel sind 60%. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Anzahl der Mieter kräftig um 12,3% auf 1930. Im Januar 2026 wurde auch ein Industrie-und Gewerbeareal veräussert, um auch auf diesem Weg die Fokussierung zu schärfen.

60%-Ziel im Visier

Beim Blick auf die aktuellen Entwicklungsprojekte, deren Fertigstellungszeiträume sowie die geplanten Mieterlöse wird klar, dass das 60%-Ziel wohl bereits in absehbarer Zeit erreicht werden wird. Dennoch bleibt der Gewerbebereich langfristig ein wichtiger Pfeiler der Geschäftspolitik, nur eben mit anderer Gewichtung.

Leerstandsquoten bleiben tief

Die durchschnittliche Leerstandsquote blieb mit 2,8% auf tiefem Niveau, wenn auch etwas erhöht zu den 2,6% im Vorjahr. Bei den Wohnliegenschaften sank die Quote von 1,5% auf 1,3%. im Gewerbesegment dagegen stieg die Quote von 3,8% auf 4,5%. Insgesamt beliefen sich die Mieterlöse auf 41 Mio. CHF und damit 4,4% mehr als im Vorjahr. Dem stand ein Betriebsaufwand von 9.8 Mio. CHF gegenüber, eine Steigerung um 5%.

Gesunde Bilanzverlängerung

Die Bilanz weist ein Immobilienvermögen von 890.6 Mio. CHF aus. Durch Investitionen und den Neubewertungserfolg hat sich der Wert im Geschäftsjahr 2025 um 6,2% erhöht. Während sich der Wert der Anlageliegenschaften um 9,3% auf 834.4 Mio. CHF erhöhte, ging der Bilanzwert der Anlageliegenschaften in Bau um zwei Drittel auf 10.3 Mio. CHF zurück. Darin drückt sich die hohe Anzahl an Neuvermietungen aus. Der Bilanzwert von Bauland und Entwicklungsliegenschaften fiel mit 45.9 Mio. CHF um 1,9% höher aus.

Bilanzqualität

Eine Kennzahl zur Attraktivität des Wohnungsangebotes ist der Anteil der Mieterlöse, die aus Wohnliegenschaften mit erneuerbarer Wärmeerzeugung stammen. Innert 12 Monaten stieg die Quote um ganze 3 Prozentpunkte auf nun 71,1%. Das Eigenkapital erhöhte sich um 3,9% auf 415.3 Mio. CHF, die Eigenkapitalquote ging jedoch um 0.74 Prozentpunkte auf 45,73% zurück. Das Fremdkapital stieg im Jahresverlauf um 32.5 Mio. CHF auf 492.9 Mio. CHF.

Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung geplant

Zur Finanzierung der weiteren geplanten Investitionen ist für 2026 eine Kapitalerhöhung vorgesehen. Zur weiteren Kostenoptimierung liegt der Fokus auf dem Ausbau der Energie-Infrastruktur sowie der Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Trotz des starken Wachstums und der regen Investitionstätigkeit ist die Anzahl der Mitarbeitenden über die Jahre nur wenig gestiegen. In 2025 sank die Anzahl der Vollzeitäquivalente sogar um 5,6% auf 16.9 zum Bilanzstichtag. Dennoch erhöhte sich der Personalaufwand um 0.3 Mio. CHF auf 2.1 Mio. CHF. Der Liegenschaftsaufwand fiel mit 6.3 Mio. CHF ebenfalls um 0.3 Mio. CHF höher aus. Auch der Finanzaufwand stieg durch die Erhöhung des Fremdkapitals, allerdings nur um 0.2 Mio. CHF auf 6.1 Mio. CHF. Ein Grund für die geringe Erhöhung ist die weitere Absenkung der Zinskosten auf durchschnittlich kapitalgewichtet 1,27% sowie die Verkürzung der Zinsbindung der Fremdfinanzierungen auf durchschnittlich 4.8 Jahre von 5 Jahren.

Der Kursverlauf der Espace Real Estate AG zeigt seit 3 Jahren eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung. Chart: otc-x.ch

Fazit

Der GV wird eine weitere Erhöhung der Dividende um 25 Rappen auf 6.50 CHF vorgeschlagen. Die Ausschüttung ist für Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz steuerfrei, da sie aus den Kapitaleinlagereserven bestritten wird. Auf aktueller Kursbasis errechnet sich eine Dividendenrendite von knapp über 3%. Die Aktie stieg 2025 um 18,9%, inklusive der Dividende von 6.25 CHF errechnet sich für das Jahr ein Total Return von 22,4%. Der operative Gewinn je Aktie lag 2025 mit 9.59 CHF um 4,4% über dem Vorjahr. Das Umfeld für eine weiterhin positive Entwicklung ist günstig. Das Zinsniveau ist rückläufig. Die Kapitalerhöhung dient der Finanzierung des Wachstums und der Beschleunigung der Investitionstätigkeit. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass diverse Projekte 2026 und darüber hinaus fertiggestellt werden und dann die Mieteinnahmen signikant erhöhen.

 

Quelle: www.schweizeraktien.net