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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Quelle: www.blick.ch

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Eidgenossenschaft steckt Milliarde in Immobilien

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Die Schweizer Botschaft in London soll umfangreich saniert werden. (Bild: EDA / muula.ch)

Der Bund gibt für Gebäudesanierungen sowie für Neubauten nunmehr hohe Verpflichtungskredite frei. Wert- und Funktionserhalt benötigt aber noch mehr.

Beim Schweizer Staat herrscht Ebbe in den Kassen und dennoch müssen zivile Immobilien regelmässig gepflegt werden.

Sparen durch Sanieren

Damit der Bestand nicht vollkommen verlottert und keine grösseren Probleme für die Eidgenossenschaft entstehen, muss der Bund dennoch Sicherheits- und Sofortmassnahmen sowie Projekte mit vertraglichen Verpflichtungen durchführen.

Sanierungen können ja auch zu wirtschaftlicher Entlastung führen, etwa weil Energie- oder Heizkosten über den gesamten Lebenszyklus gespart werden.

Gesamtaufstellung der Einzelimmobilien. (Screenshot: muula.ch)

Der Geldbedarf beläuft sich dabei auf fast 1 Milliarde Franken, wie aus der Immobilienbotschaft 2026 hervorgeht.

Der Betrag ergibt sich aus den eigentlichen Verpflichtungskrediten.

Doch hinzu kommen noch Vorstudien und Projektierungen sowie Nebenkosten, wie etwa die Auslagerung von Beamten während der Sanierungs- oder Umbauphasen, welche bei den Verpflichtungskrediten noch nicht enthalten sind.

Bund mit Seltenheit in London

Die Schweiz sitzt auf einem Immobilienschatz mit einem Anschaffungswert von rund 8,2 Milliarden Franken. Der tatsächliche Marktwert ist viel höher, weil viele der Objekte heutzutage kaum noch bezahlbar wären.

Da zählt etwa die Schweizer Botschaft in London dazu, weil sie sich seit 1922 an zentraler Lage im Stadtteil Marylebone befindet.

Sowohl das Grundstück als auch das Gebäude sind im Eigentum der Eidgenossenschaft, was in London eine Seltenheit sei, klopft sich der Bund selbst auf die Schultern.

Drei Gebäude zu einem Ensemble

Der aktuelle Botschafter in London, Dominique Paravicini, hat es einem Namensvetter oder möglicherweise sogar einem Verwandten zu verdanken.

1922 wurde die Liegenschaft des Eckgebäudes 21 Bryanston Square erstmals durch den damaligen Schweizer Botschafter Paravicini angemietet, hiess es in den Projektunterlagen.

1923 kamen die im Osten anschliessenden Liegenschaften 16-18 Montagu Place hinzu.

1962 konnten die drei Liegenschaften, also der Eckbau, 16-18 Montagu Place sowie 19 + 20 Bryanston Square, erworben werden.

Ausquartierung während der Bauphase

Der Denkmalschutz verhinderte aber regelmässig komplette Neubauten.

Doch nun plant der Bund, endlich wieder einmal Nägel mit Köpfen zu machen und Gebäudehülle, Haustechnik sowie Innenausbau nach über 50 Jahren an Betrieb am Ende ihrer Lebensdauer gesamtzusanieren.

Die Inbetriebnahme sei für 2031 vorgesehen, hiess es nunmehr zum Bauprojekt. Fast 100 Millionen Franken stehen dabei bereit. 

Anmiete und Bereitstellung erforderlicher Provisorien für Botschaftsbüros, Dienstwohnungen, Konsulat & Co. während der Bauzeit in London würden über ein separates Projekt abgewickelt, hiess es allerdings ohne eine Gesamtschau weiter.

Bundeskanzlei sorgt für sich

Die Sanierung und der Neubau der Nationalbibliothek verschlingen über 200 Millionen Franken.

Auch hier sei der Lebenszyklus überschritten.

In Bern soll es zudem die Bundeskanzlei schöner haben. Dafür veranschlagen die Beamten rund 66 Millionen Franken an der Monbijoustrasse 40.

Das Nationale Sportzentrum Magglingen (NSM) bekommt einen anderen Touch, nachdem Beton keinen Anklang fand und Holz her soll.

Weil es zu Verzögerungen kam, musste hier ebenfalls ein Provisorium her, um die Athleten zwischenzeitlich unterzubringen.

Verkäufe berücksichtigen

In Basel soll der Zoll ein neues Zuhause bekommen. Da es keine Immobilie zu kaufen gibt, soll grosszügig im Stücki Park angemietet werden.

Die Umbauten und das Zusammenführen mehrerer Standorte kosten erst einmal fast 60 Millionen Franken.

Die schöne Villa in der Innenstadt Basels, wo das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, derzeit untergebracht ist, soll verkauft werden.

Gigantische Position «Sonstiges»

Bei all den Projekten fehlt für die Öffentlichkeit allerdings eine Gesamtsicht, weil Verpflichtungskredite teils mit früheren Immobilienbotschaften bewilligt oder ungenutzt verstrichen sind.

Hinzu kommt, dass die eingebauten Kostenungenauigkeiten auch völlig danebengegangen sein könnten.

Wer nun schon auf die Medieninformation des Bundesamtes für Bauten und Logistik BBL zur Sanierung des Hauptgebäudes auf dem Landgut Lohn in Kehrsatz BE schaut, fragt sich, wann und wo die 9 Millionen Franken bewilligt wurden.

Vielleicht fällt dies alles unter die grosse Position «Sonstiges» von fast 200 Millionen Franken.

Kunstschatz in der Tiefgarage

Wer aber nur schon auf die Schweizer Botschaft in London schaut, sieht, wie weitsichtig Diplomaten mit dem Kauf der Immobilien waren.

Da darf es eigentlich über 100 Jahre später auch nicht an etwas Unterhalt und Weiterentwicklung fehlen.

In der Tiefgarage der Botschaft liessen die Schweizer Diplomaten vor einem Vierteljahrhundert sogar den britischen Künstler Banksy zahlreiche Kunstwerke vollbringen, was die Immobilie mit einem unschätzbaren Kunstschatz ausstattete, wie etwa «RTS», die «Basler Zeitung» oder die «SonntagsZeitung» berichteten.

Fehlerhafte Berechnungsgrundlagen

Trotz Ebbe in den Staatskassen sollte die Schweiz all ihre Immobilien logischerweise nicht verkommen lassen.

Eine Gesamtschau auf Dinge darf dabei aber ex-post auch nicht fehlen.

Eventuell sollte die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK den Immobilienbestand des Bundes mal genauer unter die Lupe nehmen, schliesslich haben die Auditoren unlängst exorbitante Anstiege der Betriebskosten bei Bundesimmobilien festgestellt.

Die ganzen Projektpläne wären damit Makulatur.

Ewige Verzögerungen

Und die offene Ausschreibung für die Erneuerung der Schweizer Botschaft in London fand auch schon im Jahr 2022 statt. Es gewann das Studio Dia.

Der Verpflichtungskredit wird dann aber erst 2026 beantragt.

02.08.2026/kut.

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Die Schweizer Botschaft in London soll umfangreich saniert werden. (Bild: EDA / muula.ch)

Der Bund gibt für Gebäudesanierungen sowie für Neubauten nunmehr hohe Verpflichtungskredite frei. Wert- und Funktionserhalt benötigt aber noch mehr.

Beim Schweizer Staat herrscht Ebbe in den Kassen und dennoch müssen zivile Immobilien regelmässig gepflegt werden.

Sparen durch Sanieren

Damit der Bestand nicht vollkommen verlottert und keine grösseren Probleme für die Eidgenossenschaft entstehen, muss der Bund dennoch Sicherheits- und Sofortmassnahmen sowie Projekte mit vertraglichen Verpflichtungen durchführen.

Sanierungen können ja auch zu wirtschaftlicher Entlastung führen, etwa weil Energie- oder Heizkosten über den gesamten Lebenszyklus gespart werden.

Gesamtaufstellung der Einzelimmobilien. (Screenshot: muula.ch)

Der Geldbedarf beläuft sich dabei auf fast 1 Milliarde Franken, wie aus der Immobilienbotschaft 2026 hervorgeht.

Der Betrag ergibt sich aus den eigentlichen Verpflichtungskrediten.

Doch hinzu kommen noch Vorstudien und Projektierungen sowie Nebenkosten, wie etwa die Auslagerung von Beamten während der Sanierungs- oder Umbauphasen, welche bei den Verpflichtungskrediten noch nicht enthalten sind.

Bund mit Seltenheit in London

Die Schweiz sitzt auf einem Immobilienschatz mit einem Anschaffungswert von rund 8,2 Milliarden Franken. Der tatsächliche Marktwert ist viel höher, weil viele der Objekte heutzutage kaum noch bezahlbar wären.

Da zählt etwa die Schweizer Botschaft in London dazu, weil sie sich seit 1922 an zentraler Lage im Stadtteil Marylebone befindet.

Sowohl das Grundstück als auch das Gebäude sind im Eigentum der Eidgenossenschaft, was in London eine Seltenheit sei, klopft sich der Bund selbst auf die Schultern.

Drei Gebäude zu einem Ensemble

Der aktuelle Botschafter in London, Dominique Paravicini, hat es einem Namensvetter oder möglicherweise sogar einem Verwandten zu verdanken.

1922 wurde die Liegenschaft des Eckgebäudes 21 Bryanston Square erstmals durch den damaligen Schweizer Botschafter Paravicini angemietet, hiess es in den Projektunterlagen.

1923 kamen die im Osten anschliessenden Liegenschaften 16-18 Montagu Place hinzu.

1962 konnten die drei Liegenschaften, also der Eckbau, 16-18 Montagu Place sowie 19 + 20 Bryanston Square, erworben werden.

Ausquartierung während der Bauphase

Der Denkmalschutz verhinderte aber regelmässig komplette Neubauten.

Doch nun plant der Bund, endlich wieder einmal Nägel mit Köpfen zu machen und Gebäudehülle, Haustechnik sowie Innenausbau nach über 50 Jahren an Betrieb am Ende ihrer Lebensdauer gesamtzusanieren.

Die Inbetriebnahme sei für 2031 vorgesehen, hiess es nunmehr zum Bauprojekt. Fast 100 Millionen Franken stehen dabei bereit. 

Anmiete und Bereitstellung erforderlicher Provisorien für Botschaftsbüros, Dienstwohnungen, Konsulat & Co. während der Bauzeit in London würden über ein separates Projekt abgewickelt, hiess es allerdings ohne eine Gesamtschau weiter.

Bundeskanzlei sorgt für sich

Die Sanierung und der Neubau der Nationalbibliothek verschlingen über 200 Millionen Franken.

Auch hier sei der Lebenszyklus überschritten.

In Bern soll es zudem die Bundeskanzlei schöner haben. Dafür veranschlagen die Beamten rund 66 Millionen Franken an der Monbijoustrasse 40.

Das Nationale Sportzentrum Magglingen (NSM) bekommt einen anderen Touch, nachdem Beton keinen Anklang fand und Holz her soll.

Weil es zu Verzögerungen kam, musste hier ebenfalls ein Provisorium her, um die Athleten zwischenzeitlich unterzubringen.

Verkäufe berücksichtigen

In Basel soll der Zoll ein neues Zuhause bekommen. Da es keine Immobilie zu kaufen gibt, soll grosszügig im Stücki Park angemietet werden.

Die Umbauten und das Zusammenführen mehrerer Standorte kosten erst einmal fast 60 Millionen Franken.

Die schöne Villa in der Innenstadt Basels, wo das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, derzeit untergebracht ist, soll verkauft werden.

Gigantische Position «Sonstiges»

Bei all den Projekten fehlt für die Öffentlichkeit allerdings eine Gesamtsicht, weil Verpflichtungskredite teils mit früheren Immobilienbotschaften bewilligt oder ungenutzt verstrichen sind.

Hinzu kommt, dass die eingebauten Kostenungenauigkeiten auch völlig danebengegangen sein könnten.

Wer nun schon auf die Medieninformation des Bundesamtes für Bauten und Logistik BBL zur Sanierung des Hauptgebäudes auf dem Landgut Lohn in Kehrsatz BE schaut, fragt sich, wann und wo die 9 Millionen Franken bewilligt wurden.

Vielleicht fällt dies alles unter die grosse Position «Sonstiges» von fast 200 Millionen Franken.

Kunstschatz in der Tiefgarage

Wer aber nur schon auf die Schweizer Botschaft in London schaut, sieht, wie weitsichtig Diplomaten mit dem Kauf der Immobilien waren.

Da darf es eigentlich über 100 Jahre später auch nicht an etwas Unterhalt und Weiterentwicklung fehlen.

In der Tiefgarage der Botschaft liessen die Schweizer Diplomaten vor einem Vierteljahrhundert sogar den britischen Künstler Banksy zahlreiche Kunstwerke vollbringen, was die Immobilie mit einem unschätzbaren Kunstschatz ausstattete, wie etwa «RTS», die «Basler Zeitung» oder die «SonntagsZeitung» berichteten.

Fehlerhafte Berechnungsgrundlagen

Trotz Ebbe in den Staatskassen sollte die Schweiz all ihre Immobilien logischerweise nicht verkommen lassen.

Eine Gesamtschau auf Dinge darf dabei aber ex-post auch nicht fehlen.

Eventuell sollte die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK den Immobilienbestand des Bundes mal genauer unter die Lupe nehmen, schliesslich haben die Auditoren unlängst exorbitante Anstiege der Betriebskosten bei Bundesimmobilien festgestellt.

Die ganzen Projektpläne wären damit Makulatur.

Ewige Verzögerungen

Und die offene Ausschreibung für die Erneuerung der Schweizer Botschaft in London fand auch schon im Jahr 2022 statt. Es gewann das Studio Dia.

Der Verpflichtungskredit wird dann aber erst 2026 beantragt.

02.08.2026/kut.

Quelle: muula.ch

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Preise für Wohneigentum legen im Frühling weiter zu

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Neuenburg – Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im zweiten Quartal weiter gestiegen. Grund dafür sind die Eigentumswohnungen, die teurer wurden, während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken.

Von April bis Juni legte der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent auf 127,7 Punkte zu, wie das BFS am Donnerstag bekannt gab. Im Jahresvergleich klettern die Preise um 3,5 Prozent.

Auf nationaler Ebene sind die Preise für Einfamilienhäuser um 0,4 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind die Eigentumswohnungen im Vergleich zum Startquartal um 1,6 Prozent teurer geworden. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden oder in kleinen Städten (+1,8 Prozent). Derweil sind sie in den ländlichen Gemeinden stabil geblieben.

Häuschen in Grossstädten und Dörfern billiger geworden
Dabei haben die Eigentumswohnungen in allen Gemeindegrössen aufgeschlagen. Am stärksten zogen die Preise in den Dörfern auf dem Land an (+2,8 Prozent).

Umgekehrt war die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern: Gerade in Dörfern auf dem Land gaben die Preise am stärksten nach (-1,8 Prozent). Auch in den so genannten «Intermediären Gemeinden» (-0,6 Prozent) und in grossen Städten (-0,8 Prozent) sind Einfamilienhäuser billiger geworden. Dagegen haben die Preise in mittelgrossen Städten und kleinen Städten angezogen.

Aufwärtstrend fortgesetzt
Auf längere Sicht hält der Steigflug am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise an. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser (+2,7 Prozent) als auch Eigentumswohnungen (+4,2 Prozent) deutlich.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 28 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird, heisst es. (awp/mc/ps)

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Neuenburg – Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im zweiten Quartal weiter gestiegen. Grund dafür sind die Eigentumswohnungen, die teurer wurden, während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken.

Von April bis Juni legte der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent auf 127,7 Punkte zu, wie das BFS am Donnerstag bekannt gab. Im Jahresvergleich klettern die Preise um 3,5 Prozent.

Auf nationaler Ebene sind die Preise für Einfamilienhäuser um 0,4 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind die Eigentumswohnungen im Vergleich zum Startquartal um 1,6 Prozent teurer geworden. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden oder in kleinen Städten (+1,8 Prozent). Derweil sind sie in den ländlichen Gemeinden stabil geblieben.

Häuschen in Grossstädten und Dörfern billiger geworden
Dabei haben die Eigentumswohnungen in allen Gemeindegrössen aufgeschlagen. Am stärksten zogen die Preise in den Dörfern auf dem Land an (+2,8 Prozent).

Umgekehrt war die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern: Gerade in Dörfern auf dem Land gaben die Preise am stärksten nach (-1,8 Prozent). Auch in den so genannten «Intermediären Gemeinden» (-0,6 Prozent) und in grossen Städten (-0,8 Prozent) sind Einfamilienhäuser billiger geworden. Dagegen haben die Preise in mittelgrossen Städten und kleinen Städten angezogen.

Aufwärtstrend fortgesetzt
Auf längere Sicht hält der Steigflug am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise an. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser (+2,7 Prozent) als auch Eigentumswohnungen (+4,2 Prozent) deutlich.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 28 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird, heisst es. (awp/mc/ps)

Quelle: www.moneycab.com

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Während über Zuwanderung gestritten wird, wollen 92’400 Romands die Schweiz verlassen (Swiss-Press)

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Bildrechte: comparis.ch AG

31.07.2026, Zürich – Die Romands ächzen unter hohen Wohnkosten. Das zeigt die repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes
Comparis mit dem grössten Immobilienportal der Schweiz. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Miete oder Kaufpreis
in ihrer aktuellen Region teuer finden. Kein Wunder, dass ein Wegzug über die Grenze nach Frankreich für viele finanziell attraktiv
ist.

Hohe Wohnkosten machen Frankreich für viele Westschweizerinnen und Westschweizer zur Wohnalternative. Rund sieben
von zehn Befragten bezeichnen Miete oder Kaufpreis in ihrer Region als teuer. 4,2 Prozent der Befragten – hochgerechnet rund
92’400 Westschweizer – sind aktiv auf der Suche nach einer Immobilie in Frankreich. «Während in der Schweiz über die
Begrenzung der Zuwanderung diskutiert wird, denken viele Romands aus Kostengründen darüber nach, selbst die Grenze zu
überschreiten. Das zeigt, wie stark die Wohnkosten inzwischen in den Alltag hineinwirken», sagt Comparis-Immobilienexperte Harry
Büsser.

Befragt wurden alle französischsprachigen Regionen, also etwa auch Gemeinden im Kanton Bern. Dabei
zeigen sich starke regionale Unterschiede. Während im Kanton Genf die Hälfte der Befragten die Wohnkosten nicht nur als teuer,
sondern sogar als sehr teuer einstuft, sind es in Bern nur 10 Prozent, im Jura 11 Prozent und im Wallis 12 Prozent.

Besorgniserregend ist die finanzielle Belastung, die Wohnkosten im Haushaltsbudget hinterlassen: Jeder vierte Befragte gab
an, 36 Prozent oder mehr vom Haushaltsbudget für Wohnkosten aufzuwenden. Acht Prozent geben sogar mehr als die Hälfte des
Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Entsprechend attraktiv ist für die Welschen das Auswanderungsland Frankreich, wo
die Wohnkosten oft nur einen Bruchteil von dem betragen, was man in der Schweiz bezahlen muss.

Tiefere
Wohnkosten sind der Hauptgrund für die Attraktivität von Frankreich

Wie in der Umfrage vor einem Jahr, zeigt sich
auch dieses Jahr wieder, dass fast jeder dritte Erwachsene in der Romandie (30 Prozent) sich mit einem Umzug nach Frankreich
anfreunden kann. 4,2 Prozent aller Befragten geben an, derzeit aktiv auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus in
Frankreich zu sein – das sind 92’400 Romands.

Das Motiv ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlicher ausgeprägt:
Mehr Befragte als 2025 rechnen bei einem Grenzübertritt mit tieferen Mieten oder günstigeren Kaufpreisen für Wohneigentum (38
Prozent gegenüber 34 Prozent im Vorjahr).

Die Hürden für den Umzug nach Frankreich

Auch wenn
Frankreich attraktiv ist, gibt es doch einen starken Hinderungsgrund für einen Umzug: 4 von 10 Romands akzeptieren keine
längeren Pendelwege, um günstiger zu wohnen. Weitere 34 Prozent würden höchstens eine halbe Stunde mehr Arbeitsweg in Kauf
nehmen. Damit akzeptieren rund drei Viertel der Befragten gar keine oder nur sehr begrenzte zusätzliche Pendelzeit. «Viele
Romands sitzen in der Pendelfalle, weil Frankreich finanziell attraktiv wäre, ein längerer Arbeitsweg aber kaum akzeptiert ist», sagt
Comparis-Immobilienexperte Harry Büsser.

Viele Romands pendeln heute relativ kurz: 38 Prozent brauchen eine Viertel-
bis halbe Stunde, 21 Prozent weniger als eine Viertelstunde. Weitere 21 Prozent liegen bei 31 bis 60 Minuten, etwas über 6
Prozent pendeln mehr als eine Stunde.

Noch wichtiger als Pendelzeit sind soziale und organisatorische Hürden. Am
häufigsten nennen die Befragten die Entfernung zu Familie und Freunden. Danach folgen Pendelzeit und Verkehrsanbindung sowie
Unsicherheiten bei Verwaltung, Steuern und Krankenkasse. Frankreich ist damit für viele finanziell interessant, aber alltagspraktisch
anspruchsvoll.

«Der Preis zieht. Aber Alltag, Familie und Administration entscheiden mit», sagt Büsser. «Frankreich kann
für Romands finanziell attraktiv sein. Ob ein Umzug funktioniert, entscheidet sich aber daran, ob er im täglichen Leben tragbar
bleibt.»

Grenzgänger im Umfeld senken die Hemmschwelle

Ganz abstrakt ist der Schritt über die Grenze
allerdings nicht. Rund 68 Prozent der Befragten kennen Freunde oder Bekannte, die als Grenzgängerinnen oder Grenzgänger in
Frankreich leben. Das senkt die Schwelle. Wer solche Beispiele im eigenen Umfeld kennt, nimmt einen Umzug eher als machbar
wahr und weniger als Sprung ins Ungewisse.

«Grenzgänger im Bekanntenkreis machen aus einer abstrakten Idee eine
reale Option», sagt Büsser. «Man sieht dann nicht nur den Preisvorteil, sondern auch, wie der Alltag auf der anderen Seite der
Grenze tatsächlich funktioniert.»

Wohnungen auf dem Markt sind oft zu teuer zum Wechseln

Weil
Wohnungen auf dem Markt oft deutlich teurer sind als bestehende Mietverhältnisse, bleiben viele Romands lange in ihrer aktuellen
Wohnsituation. 44 Prozent der Befragten wohnen länger als 10 Jahre in derselben Wohnung oder im selben Haus. Besonders
ausgeprägt ist diese Sesshaftigkeit bei den älteren Romands: 70 Prozent der über 56-Jährigen wohnen seit mehr als zehn Jahren
am gleichen Ort. Auch bei den 36- bis 55-Jährigen sind es 39 Prozent – und selbst bei den 18- bis 35-Jährigen bereits 29 Prozent.
«Wer schon lange in der gleichen Wohnung lebt, hat wenig Anreiz umzuziehen, wohl auch nicht über die Grenze hinweg», vermutet
Büsser.

Der entscheidende Hebel bleibt mehr Wohnraum in den Zentren

Die Analyse zeigt keine einfache
Abwanderungsgeschichte, sondern einen Zielkonflikt: Bleiben ist teuer, Wegziehen kompliziert. Für viele Romands ist Frankreich
eine mögliche finanzielle Entlastung, aber kein müheloser Ausweg.

Für Büsser liegt die wirtschaftliche Pointe deshalb nicht
allein auf der Nachfrageseite. «Zur Wohnungsnot wird hohe Nachfrage erst dann, wenn das Angebot nicht mitwächst», sagt er.
«Wenn viele Menschen dort wohnen wollen, wo die Jobs, die Infrastruktur und das soziale Umfeld sind, dann muss genau dort
mehr gebaut werden.»

Tipps fürs Auswandern

Gesamtkosten statt nur Wohnkosten vergleichen

Eine tiefere Miete oder ein günstigerer Kaufpreis reicht nicht als Entscheidungsgrundlage. Die aktuelle Wohnsituation sollte
einem Umzug innerhalb der Schweiz und einem Umzug nach Frankreich gegenübergestellt werden, inklusive Kalkulation von
Steuern, Krankenversicherung, Energie, Mobilität, Versicherungen, Gebühren und Wechselkursrisiken.

Pendelzeit
realistisch testen

Nicht nur die Distanz auf der Karte prüfen. Entscheidend sind Fahrzeiten zu Stosszeiten,
Grenzverkehr, ÖV-Anschluss, Parkplatzsituation und Homeoffice-Regeln.

Szenarien prüfen

Eine
günstigere Alternative muss nicht nur heute passen, sondern auch bei veränderten Arbeitswegen, Familienpflichten, Zinsen,
Nebenkosten oder Energiepreisen tragbar bleiben.

Soziales Umfeld mitberücksichtigen

Nähe zu Familie,
Freunden, Kinderbetreuung, Schule oder Pflege kann einen finanziellen Vorteil relativieren. Ein Umzug verändert nicht nur
Wohnkosten, sondern auch Alltagsorganisation und persönliche Unterstützung.

Methodik 

Die
repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt, im Auftrag des Online-Vergleichsdienstes
comparis.ch, welcher das grösste unabhängige Immobilienportal der Schweiz betreibt. Die Erhebung fand im Mai 2026 statt.
Befragt wurden 1’001 Personen in den Westschweizer Kantonen Genf, Jura, Neuenburg und Waadt sowie den
französischsprachigen Teilen der Kantone Bern, Freiburg und Wallis

Weitere Informationen:

Harry
Büsser
Immobilienexperte
Telefon: 044 360 53 91
E-Mail: media@comparis.ch
comparis.ch


— ENDE Pressemitteilung Während über Zuwanderung gestritten wird, wollen 92’400 Romands die Schweiz verlassen —


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Bildrechte: comparis.ch AG

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Bildrechte: comparis.ch AG

31.07.2026, Zürich – Die Romands ächzen unter hohen Wohnkosten. Das zeigt die repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes
Comparis mit dem grössten Immobilienportal der Schweiz. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Miete oder Kaufpreis
in ihrer aktuellen Region teuer finden. Kein Wunder, dass ein Wegzug über die Grenze nach Frankreich für viele finanziell attraktiv
ist.

Hohe Wohnkosten machen Frankreich für viele Westschweizerinnen und Westschweizer zur Wohnalternative. Rund sieben
von zehn Befragten bezeichnen Miete oder Kaufpreis in ihrer Region als teuer. 4,2 Prozent der Befragten – hochgerechnet rund
92’400 Westschweizer – sind aktiv auf der Suche nach einer Immobilie in Frankreich. «Während in der Schweiz über die
Begrenzung der Zuwanderung diskutiert wird, denken viele Romands aus Kostengründen darüber nach, selbst die Grenze zu
überschreiten. Das zeigt, wie stark die Wohnkosten inzwischen in den Alltag hineinwirken», sagt Comparis-Immobilienexperte Harry
Büsser.

Befragt wurden alle französischsprachigen Regionen, also etwa auch Gemeinden im Kanton Bern. Dabei
zeigen sich starke regionale Unterschiede. Während im Kanton Genf die Hälfte der Befragten die Wohnkosten nicht nur als teuer,
sondern sogar als sehr teuer einstuft, sind es in Bern nur 10 Prozent, im Jura 11 Prozent und im Wallis 12 Prozent.

Besorgniserregend ist die finanzielle Belastung, die Wohnkosten im Haushaltsbudget hinterlassen: Jeder vierte Befragte gab
an, 36 Prozent oder mehr vom Haushaltsbudget für Wohnkosten aufzuwenden. Acht Prozent geben sogar mehr als die Hälfte des
Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Entsprechend attraktiv ist für die Welschen das Auswanderungsland Frankreich, wo
die Wohnkosten oft nur einen Bruchteil von dem betragen, was man in der Schweiz bezahlen muss.

Tiefere
Wohnkosten sind der Hauptgrund für die Attraktivität von Frankreich

Wie in der Umfrage vor einem Jahr, zeigt sich
auch dieses Jahr wieder, dass fast jeder dritte Erwachsene in der Romandie (30 Prozent) sich mit einem Umzug nach Frankreich
anfreunden kann. 4,2 Prozent aller Befragten geben an, derzeit aktiv auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus in
Frankreich zu sein – das sind 92’400 Romands.

Das Motiv ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlicher ausgeprägt:
Mehr Befragte als 2025 rechnen bei einem Grenzübertritt mit tieferen Mieten oder günstigeren Kaufpreisen für Wohneigentum (38
Prozent gegenüber 34 Prozent im Vorjahr).

Die Hürden für den Umzug nach Frankreich

Auch wenn
Frankreich attraktiv ist, gibt es doch einen starken Hinderungsgrund für einen Umzug: 4 von 10 Romands akzeptieren keine
längeren Pendelwege, um günstiger zu wohnen. Weitere 34 Prozent würden höchstens eine halbe Stunde mehr Arbeitsweg in Kauf
nehmen. Damit akzeptieren rund drei Viertel der Befragten gar keine oder nur sehr begrenzte zusätzliche Pendelzeit. «Viele
Romands sitzen in der Pendelfalle, weil Frankreich finanziell attraktiv wäre, ein längerer Arbeitsweg aber kaum akzeptiert ist», sagt
Comparis-Immobilienexperte Harry Büsser.

Viele Romands pendeln heute relativ kurz: 38 Prozent brauchen eine Viertel-
bis halbe Stunde, 21 Prozent weniger als eine Viertelstunde. Weitere 21 Prozent liegen bei 31 bis 60 Minuten, etwas über 6
Prozent pendeln mehr als eine Stunde.

Noch wichtiger als Pendelzeit sind soziale und organisatorische Hürden. Am
häufigsten nennen die Befragten die Entfernung zu Familie und Freunden. Danach folgen Pendelzeit und Verkehrsanbindung sowie
Unsicherheiten bei Verwaltung, Steuern und Krankenkasse. Frankreich ist damit für viele finanziell interessant, aber alltagspraktisch
anspruchsvoll.

«Der Preis zieht. Aber Alltag, Familie und Administration entscheiden mit», sagt Büsser. «Frankreich kann
für Romands finanziell attraktiv sein. Ob ein Umzug funktioniert, entscheidet sich aber daran, ob er im täglichen Leben tragbar
bleibt.»

Grenzgänger im Umfeld senken die Hemmschwelle

Ganz abstrakt ist der Schritt über die Grenze
allerdings nicht. Rund 68 Prozent der Befragten kennen Freunde oder Bekannte, die als Grenzgängerinnen oder Grenzgänger in
Frankreich leben. Das senkt die Schwelle. Wer solche Beispiele im eigenen Umfeld kennt, nimmt einen Umzug eher als machbar
wahr und weniger als Sprung ins Ungewisse.

«Grenzgänger im Bekanntenkreis machen aus einer abstrakten Idee eine
reale Option», sagt Büsser. «Man sieht dann nicht nur den Preisvorteil, sondern auch, wie der Alltag auf der anderen Seite der
Grenze tatsächlich funktioniert.»

Wohnungen auf dem Markt sind oft zu teuer zum Wechseln

Weil
Wohnungen auf dem Markt oft deutlich teurer sind als bestehende Mietverhältnisse, bleiben viele Romands lange in ihrer aktuellen
Wohnsituation. 44 Prozent der Befragten wohnen länger als 10 Jahre in derselben Wohnung oder im selben Haus. Besonders
ausgeprägt ist diese Sesshaftigkeit bei den älteren Romands: 70 Prozent der über 56-Jährigen wohnen seit mehr als zehn Jahren
am gleichen Ort. Auch bei den 36- bis 55-Jährigen sind es 39 Prozent – und selbst bei den 18- bis 35-Jährigen bereits 29 Prozent.
«Wer schon lange in der gleichen Wohnung lebt, hat wenig Anreiz umzuziehen, wohl auch nicht über die Grenze hinweg», vermutet
Büsser.

Der entscheidende Hebel bleibt mehr Wohnraum in den Zentren

Die Analyse zeigt keine einfache
Abwanderungsgeschichte, sondern einen Zielkonflikt: Bleiben ist teuer, Wegziehen kompliziert. Für viele Romands ist Frankreich
eine mögliche finanzielle Entlastung, aber kein müheloser Ausweg.

Für Büsser liegt die wirtschaftliche Pointe deshalb nicht
allein auf der Nachfrageseite. «Zur Wohnungsnot wird hohe Nachfrage erst dann, wenn das Angebot nicht mitwächst», sagt er.
«Wenn viele Menschen dort wohnen wollen, wo die Jobs, die Infrastruktur und das soziale Umfeld sind, dann muss genau dort
mehr gebaut werden.»

Tipps fürs Auswandern

Gesamtkosten statt nur Wohnkosten vergleichen

Eine tiefere Miete oder ein günstigerer Kaufpreis reicht nicht als Entscheidungsgrundlage. Die aktuelle Wohnsituation sollte
einem Umzug innerhalb der Schweiz und einem Umzug nach Frankreich gegenübergestellt werden, inklusive Kalkulation von
Steuern, Krankenversicherung, Energie, Mobilität, Versicherungen, Gebühren und Wechselkursrisiken.

Pendelzeit
realistisch testen

Nicht nur die Distanz auf der Karte prüfen. Entscheidend sind Fahrzeiten zu Stosszeiten,
Grenzverkehr, ÖV-Anschluss, Parkplatzsituation und Homeoffice-Regeln.

Szenarien prüfen

Eine
günstigere Alternative muss nicht nur heute passen, sondern auch bei veränderten Arbeitswegen, Familienpflichten, Zinsen,
Nebenkosten oder Energiepreisen tragbar bleiben.

Soziales Umfeld mitberücksichtigen

Nähe zu Familie,
Freunden, Kinderbetreuung, Schule oder Pflege kann einen finanziellen Vorteil relativieren. Ein Umzug verändert nicht nur
Wohnkosten, sondern auch Alltagsorganisation und persönliche Unterstützung.

Methodik 

Die
repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt, im Auftrag des Online-Vergleichsdienstes
comparis.ch, welcher das grösste unabhängige Immobilienportal der Schweiz betreibt. Die Erhebung fand im Mai 2026 statt.
Befragt wurden 1’001 Personen in den Westschweizer Kantonen Genf, Jura, Neuenburg und Waadt sowie den
französischsprachigen Teilen der Kantone Bern, Freiburg und Wallis

Weitere Informationen:

Harry
Büsser
Immobilienexperte
Telefon: 044 360 53 91
E-Mail: media@comparis.ch
comparis.ch


— ENDE Pressemitteilung Während über Zuwanderung gestritten wird, wollen 92’400 Romands die Schweiz verlassen —


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Bildrechte: comparis.ch AG

Quelle: www.swiss-press.com

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Immobilien Schweiz: Wohnungsmieten und Mehrfamilienhäuser teurer als vor einem Jahr

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Wohnungsmieten und Mehrfamilienhäuser teurer als vor einem Jahr

Gemäss einer Erhebung steigen die Marktmieten für Wohnungen im zweiten Quartal zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 2,4%, Preise für Mehrfamilienhäuser um 6,9%.

Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

Bild: Andreas Becker/Keystone

Die Marktmieten für neu abgeschlossene Mietverträge im 2. Quartal 2026 liegen über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

Zum Vorquartal steigen die Marktmieten für Wohnungen insgesamt um 2,4% , wie das Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag bekannt gab. Im Neubausegment fallen die Anstiege in der Südschweiz (+2%), der Ostschweiz (+1,8%) und im Alpenraum (+1,7%) am stärksten aus. Bei Altbauwohnungen weisen der Alpenraum (+3,3%), der Jura und die Ostschweiz (je +3,1%) die höchsten Zuwächse auf.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser liegen im 2. Quartal 2026 um 6,9% über dem Niveau des Vorjahresquartals. Gegenüber dem Vorquartal seien die Preise um 3,5% gestiegen, hiess es weiter. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Preissteigerungen im Mittelland (+7,5%), in der Ostschweiz (+7,4%) und im Alpenraum (+7,3%) am stärksten aus.

Leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals liegen die Marktmieten für Büroflächen (+0,3%). Gegenüber dem Vorquartal gehen sie um 1,1% zurück. Im Vorjahresvergleich steigen die Marktwerte von Büroimmobilien um 4,2% und liegen auch gegenüber dem Vorquartal leicht höher (+0,5%).

FPRE erwartet für den Rest des Jahres weiter steigende Marktmieten für Wohnungen und Marktwerte von Mehrfamilienhäusern. Grund dafür seien die hohe Nachfrage und das begrenzte Angebot. Für Büroimmobilien werden insgesamt stabile Marktbedingungen erwartet.

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Bild: Andreas Becker/Keystone

Die Marktmieten für neu abgeschlossene Mietverträge im 2. Quartal 2026 liegen über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

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Die Preise für Mehrfamilienhäuser liegen im 2. Quartal 2026 um 6,9% über dem Niveau des Vorjahresquartals. Gegenüber dem Vorquartal seien die Preise um 3,5% gestiegen, hiess es weiter. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Preissteigerungen im Mittelland (+7,5%), in der Ostschweiz (+7,4%) und im Alpenraum (+7,3%) am stärksten aus.

Leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals liegen die Marktmieten für Büroflächen (+0,3%). Gegenüber dem Vorquartal gehen sie um 1,1% zurück. Im Vorjahresvergleich steigen die Marktwerte von Büroimmobilien um 4,2% und liegen auch gegenüber dem Vorquartal leicht höher (+0,5%).

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