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Besser finanzieren beginnt bei Hypo Broker…

5. October 2026

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Month: Mai 2026

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Steigende Zinsen bei Festhypotheken: Was müssen Schuldner nun unternehmen? – Cash


Nach einem schleichenden Staatsanleihen-Ausverkauf weltweit haben sich die Renditen bei den Papieren in den letzten Wochen und Monaten deutlich erhöht. So ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen in diesem Monat von 4,378 bis auf ​4,556 Prozent gestiegen. Die Rendite der Bundesanleihen in Deutschland steht bei 3 Prozent, selbst im einem klassischen Tiefzinsland wie Japan ist sie auf 2,7 Prozent gestiegen, dem höchsten Wert in diesem Jahrhundert.

Auch in der Schweiz ist der Zinsschub spürbar, wenn auch – wie gewohnt – auf klar tieferem Niveau: Die Rendite der zehnjährigen «Eidgenossen» ist von 0,23 Prozent Anfang Februar bis auf 0,6 Prozent am 22. Mai gestiegen. Das war der höchste Stand seit Ende März 2025. Zuletzt notierte der Zins bei 0,48 Prozent.

Der Markt reagiert damit auf die kriegerischen Ereignisse am Golf und auf die Entwicklungen an den Rohwarenmärkten. Anleger befürchten dass die anhaltend hohen Energiepreise die Inflation weiter ​nach oben treiben und zu Zinserhöhungen wichtiger Notenbanken führen. In den USA wächst etwa die Gruppe von jenen US-Notenbankern, welche nun eher eine Leitzinsanhebung statt einer lange Zeit erwogenen Zinssenkung in Betracht ziehen.

Die Entwicklungen bei den Obligationen haben Einfluss auf den Schweizer Hypothekarmarkt. So sind die Zinsen für zehnjährige Festhypotheken in den letzten Monaten angestiegen. Sie orientieren sich an den langfristigen Kapitalmarktzinsen (auch Swapsätze). Der Durchschnittssatz bei Anbietern von zehnjährigen Festhypotheken ist von 1,663 Prozent auf 1,9942 Prozent am 25. Mai geklettert.

Diese Verteuerung von Hypothekenkrediten beobachtet auch Florian Schubiger, Geschäftsführer von hypotheke.ch: «Es war ein Anstieg auf breiter Front. Einerseits über alle Anbieter, andererseits auch über alle Laufzeiten hinweg. Auch bei den ‹verhandelten› Zinsen», sagt Schubiger gegenüber cash.ch. Bei Pensionskassen sei der Anstieg etwas weniger ausgeprägt. Diese Tendenz sei bei steigenden Zinsen oft sichtbar, weil die Pensionskassen Zinsen weniger regelmässig anpassten als andere Kreditgeberarten, fügt Schubiger an.

Die Daten von hypotheke.ch zeigen auch, dass der Zinsanstieg die Nachfrage nach Saron-Hypotheken gesteigert hat. Der Anteil von Abschlüssen bei diesen Hypotheken lag im März noch bei 33,5 Prozent, im Mai stieg er auf 39,6 Prozent. Zeitgleich fiel der Anteil an Abschlüssen bei zehnjährigen Festhypotheken: Von 38,5 Prozent auf 29,7 Prozent. 

Schubiger bestätigt, dass die Nachfrage bei Immobilienkrediten vor allem zulasten der zehnjährigen Hypotheken geht. Allerdings sei dies in solchen Phasen nichts Aussergewöhnliches: «So ist es immer, wenn die Zinsen steigen.»

Wie entwickeln sich die Zinsen?

Bleiben zwei Fragen für Hypothekarnehmer: Wie entwickeln sich die Zinsen? Und müssen (künftige) Schuldner etwas unternehmen? Bei der ersten Frage gehen die Meinungen wie immer auseinander. Zinsprognosen sind erfahrungsgemäss fast schon ein Vabanquespiel. Jamie Dimon, Chef der US-Bank JP Morgan, warnte letzte Woche, dass die Zinsen selbst vom aktuellen Niveau noch deutlich steigen könnten.

Auf die Schweiz relativiert dies Daniel Hartmann, Chefökonom bei Bantleon: «Sowohl der strukturelle Vorteil bei der Inflation als auch bei der Staatsverschuldung sprechen für anhaltend niedrige Staatsanleihen-Renditen in der Schweiz». Die (relativ) tiefen Schweizer Renditen seien Ausdruck der aussergewöhnlichen politischen und wirtschaftlichen Stabilität der Schweiz in geopolitisch unsicheren Zeiten. 

Dennoch lockt in Zeiten von steigenden Zinsen der Abschluss von Saron-Hypotheken, die sich am Leitzins der Schweizerischen Nationalbank (SNB) orientieren und für Banken weniger attraktiv sind als Festhypotheken. Eine Saron-Hypothek kostet im Schnitt rund 1 Prozent (der Leitzins der SNB liegt bei 0 Prozent).

Trotz der gestiegenen Attraktivität der Saron-Hypotheken sieht Florian Schubiger aktuell keinen Handlungsbedarf für Hypothekar-Nehmer. «Wer Sicherheit sucht, kann immer noch mit gutem Gewissen eine langfristige Hypothek abschliessen.» Viele Leute seien sich nicht bewusst, wie schnell eine Saron-Hypothek ansteigen könne, wenn die Inflation anziehe.

«Mit den Kriegen, Rohstofflieferketten und vielem anderen würde ich dies persönlich nicht ausschliessen und die Wette auf bald wieder fallende Zinsen eher nicht eingehen», so Schubiger, wobei auch die persönliche Finanzsituation und die Risikoaversion eine Rolle spielten.

Unerwartete Ereignisse einmal ausgenommen, dürfen Saron-Schuldner dennoch einigermassen beruhigt in die Zukunft blicken. «Echte Inflationsgefahren sind in der Schweiz weiterhin nicht in Sicht, weshalb die Schweizerische Nationalbank auch nicht gezwungen sein dürfte, die Leitzinsen aggressiv anzuheben», sagt Chefökonom Hartmann von Bantleon. 

Die Geldterminmärkte erwarten für die nächsten zwei Jahre knapp zwei Leitzinsanhebungen und für die nächsten drei Jahre knapp drei Leitzinsanhebungen um jeweils 25 Basispunkte, so Hartmann. Der Leitzins läge dann zwischen 0,50 Prozent und 0,75 Prozent. 

Daniel HügliMehr erfahren



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Immobilienhandel Schweiz: Wertschöpfung statt passives Vermieten

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Der Schweizer Immobilienmarkt durchläuft derzeit einen strukturellen Wandel. Was jahrzehntelang funktionierte – ein Objekt kaufen, es vermieten, von der Wertsteigerung profitieren – gerät durch regulatorische Eingriffe und makroökonomische Veränderungen unter Druck. Die klassische «Rente aus Beton» entwickelt sich für viele Anleger zur Liquiditätsfalle: Hohe Finanzierungskosten treffen auf stagnierende Mietrenditen, während die diskutierte Abschaffung des Eigenmietwerts gleichzeitig das bisherige Steuersystem grundlegend verändert.

Doch wo die Masse ein Problem sieht, erkennen andere eine Chance. Der Schweizer Immobilienmarkt weist strukturelle Ineffizienzen auf, die systematisch nutzbar sind: Da ist der Sanierungsstau bei älteren Objekten, Erbengenerationen ohne Zeit oder Expertise für Sanierungen, Käufer, die bezugsfertige Lösungen suchen. Genau hier setzt der aktive Immobilienhandel an – nicht als spekulative Wette, sondern durch unternehmerische Wertschöpfung mittels Substanz.

«Der Schweizer Immobilienmarkt belohnt heute nicht mehr den, der am längsten wartet, sondern den, der den meisten Wert schafft», erklärt Adin Ikanovic, Gründer der Swiss Fix&Flip Academy. «Wer eine Immobilie saniert, löst ein gesellschaftliches Problem – und dieser unternehmerische Mehrwert ist die einzige Rendite, auf die man sich heute noch verlassen kann.»

Banken finanzieren keine Luftschlösser

Ein konkretes Beispiel illustriert die Methode: eine Eigentumswohnung aus langjährigem Familienbesitz, technisch veraltet und für klassische Käufer damit unattraktiv. Kaufpreis 620’000 Franken, Sanierungskosten 66’000 Franken. Nach fünf Monaten Umbau erfolgte der Verkauf für 845’000 Franken – ein Gewinn von 153’000 Franken vor Steuern. Das Besondere: Der Käufer war 29 Jahre alt. Es geht nicht um Luxus-Lofts für Vermögende, sondern um bezahlbaren, hochwertigen Wohnraum für die nächste Generation.

Was die Wertsteigerung von kosmetischen Massnahmen unterscheidet, ist die Validierung durch den Finanzierungsmarkt. Im genannten Fall finanzierte eine renommierte Kantonalbank den Exit-Preis vollumfänglich. Wenn eine Kantonalbank den neuen Wert anerkennt, ist das der stärkste Beweis für eine substanzielle Wertschöpfung. Banken in der Schweiz finanzieren keine Luftschlösser – sie bewerten Substanz und Handwerk.

Kritiker wenden ein, dass Immobilienhandel in der Schweiz nicht funktioniere. Zu teuer, zu reguliert, zu kompliziert. Genau diese Wahrnehmung schafft die Opportunität. «Oft höre ich: ‹I de Schwiiz gaht das nöd.› Meine Antwort: Gerade weil alle so denken, liegt das Gold auf der Strasse», so Ikanovic. «Während die Masse über Zinsen jammert, kaufe ich Immobilien, die sonst niemand will, und mache daraus Wohnraum, den jeder sucht.»

Die steuerliche Behandlung spielt eine zentrale Rolle. Durch strukturierte Ansätze, etwa Handel über Gesellschaften im dualistischen System, lässt sich die Grundstücksgewinnsteuer auf rund 15 Prozent reduzieren statt der üblichen 40 bis 45 Prozent bei natürlichen Personen. Diese Optimierung ist legal, etabliert und setzt lediglich voraus, dass die Tätigkeit als gewerbsmässiger Handel eingestuft wird.

Win-win-win für alle Beteiligten

Was den Ansatz von klassischer Projektentwicklung unterscheidet, ist die Geschwindigkeit und Liquidität. Während traditionelle Entwickler teilweise etliche Jahre für Grossprojekte benötigen, realisieren aktive Händler ihre Renditen in vier bis sechs Monaten. Das Kapital rotiert schneller, das Marktrisiko sinkt damit, und die Liquidität bleibt erhalten. Es ist keine passive Strategie. Sie erfordert Arbeit, Marktkenntnis und Handwerk. Aber es ist auch keine Spekulation, sondern sorgfältig kalkulierte Wertschöpfung.

Der gesellschaftliche Mehrwert ist messbar: Der Schweizer Wohnungsmarkt erhält renovierte, bezugsfertige Objekte im bezahlbaren Segment. Junge Käufer erwerben Eigentum, ohne sich mit monatelangen Sanierungen belasten zu müssen. Verkäufer aus Erbengenerationen werden entlastet. Handwerksbetriebe erhalten Aufträge. Es ist kein Nullsummenspiel, sondern Wertschöpfung für alle Beteiligten.

Die Methode ist systematisierbar. Erfolgreiche Händler arbeiten nicht mit Bauchgefühl, sondern mit standardisierten Prozessen: Objektakquise über definierte Kanäle, Kalkulation mit festen Margen, Sanierung mit bewährten Handwerkern, Verkauf über professionelle Vermarktung. Was in den USA seit Jahrzehnten etabliert ist, findet nun auch in der Schweiz Anwendung, angepasst an lokale Gegebenheiten, Baurecht und Finanzierungsstrukturen.

Der Paradigmenwechsel ist eindeutig: Die Zeit des passiven Wartens auf Wertsteigerung durch Inflation ist vorbei. Die neue Ära gehört jenen, die aktiv Wert schaffen: Durch Sanierung, durch Problemlösung, durch unternehmerisches Handeln. Nicht als Hype, sondern als logische, kaufmännische Antwort auf veränderte Marktbedingungen.

Adin Ikanovic, Gründer der Swiss Fix&Flip AcademyzVg
Adin Ikanovic, Gründer der Swiss Fix&Flip AcademyzVg

Ausbildungsstätte Swiss Fix & Flip Academy

Die erste professionelle Ausbildungsstätte der Schweiz, die Immobilienhandel als systematisches Handwerk lehrt. Abgrenzung: Wir sind keine Makler und kein Fonds. Wir befähigen Menschen, selbst zu Investoren zu werden, indem wir ihnen Zugang zu Off-Market-Strategien, Kalkulations-Tools und einem Netzwerk aus Handwerkern/Notaren/Anwälten geben. Es ist eine «Hilfe zur Selbsthilfe» für Macher.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:

Der Schweizer Immobilienmarkt durchläuft derzeit einen strukturellen Wandel. Was jahrzehntelang funktionierte – ein Objekt kaufen, es vermieten, von der Wertsteigerung profitieren – gerät durch regulatorische Eingriffe und makroökonomische Veränderungen unter Druck. Die klassische «Rente aus Beton» entwickelt sich für viele Anleger zur Liquiditätsfalle: Hohe Finanzierungskosten treffen auf stagnierende Mietrenditen, während die diskutierte Abschaffung des Eigenmietwerts gleichzeitig das bisherige Steuersystem grundlegend verändert.

Doch wo die Masse ein Problem sieht, erkennen andere eine Chance. Der Schweizer Immobilienmarkt weist strukturelle Ineffizienzen auf, die systematisch nutzbar sind: Da ist der Sanierungsstau bei älteren Objekten, Erbengenerationen ohne Zeit oder Expertise für Sanierungen, Käufer, die bezugsfertige Lösungen suchen. Genau hier setzt der aktive Immobilienhandel an – nicht als spekulative Wette, sondern durch unternehmerische Wertschöpfung mittels Substanz.

«Der Schweizer Immobilienmarkt belohnt heute nicht mehr den, der am längsten wartet, sondern den, der den meisten Wert schafft», erklärt Adin Ikanovic, Gründer der Swiss Fix&Flip Academy. «Wer eine Immobilie saniert, löst ein gesellschaftliches Problem – und dieser unternehmerische Mehrwert ist die einzige Rendite, auf die man sich heute noch verlassen kann.»

Banken finanzieren keine Luftschlösser

Ein konkretes Beispiel illustriert die Methode: eine Eigentumswohnung aus langjährigem Familienbesitz, technisch veraltet und für klassische Käufer damit unattraktiv. Kaufpreis 620’000 Franken, Sanierungskosten 66’000 Franken. Nach fünf Monaten Umbau erfolgte der Verkauf für 845’000 Franken – ein Gewinn von 153’000 Franken vor Steuern. Das Besondere: Der Käufer war 29 Jahre alt. Es geht nicht um Luxus-Lofts für Vermögende, sondern um bezahlbaren, hochwertigen Wohnraum für die nächste Generation.

Was die Wertsteigerung von kosmetischen Massnahmen unterscheidet, ist die Validierung durch den Finanzierungsmarkt. Im genannten Fall finanzierte eine renommierte Kantonalbank den Exit-Preis vollumfänglich. Wenn eine Kantonalbank den neuen Wert anerkennt, ist das der stärkste Beweis für eine substanzielle Wertschöpfung. Banken in der Schweiz finanzieren keine Luftschlösser – sie bewerten Substanz und Handwerk.

Kritiker wenden ein, dass Immobilienhandel in der Schweiz nicht funktioniere. Zu teuer, zu reguliert, zu kompliziert. Genau diese Wahrnehmung schafft die Opportunität. «Oft höre ich: ‹I de Schwiiz gaht das nöd.› Meine Antwort: Gerade weil alle so denken, liegt das Gold auf der Strasse», so Ikanovic. «Während die Masse über Zinsen jammert, kaufe ich Immobilien, die sonst niemand will, und mache daraus Wohnraum, den jeder sucht.»

Die steuerliche Behandlung spielt eine zentrale Rolle. Durch strukturierte Ansätze, etwa Handel über Gesellschaften im dualistischen System, lässt sich die Grundstücksgewinnsteuer auf rund 15 Prozent reduzieren statt der üblichen 40 bis 45 Prozent bei natürlichen Personen. Diese Optimierung ist legal, etabliert und setzt lediglich voraus, dass die Tätigkeit als gewerbsmässiger Handel eingestuft wird.

Win-win-win für alle Beteiligten

Was den Ansatz von klassischer Projektentwicklung unterscheidet, ist die Geschwindigkeit und Liquidität. Während traditionelle Entwickler teilweise etliche Jahre für Grossprojekte benötigen, realisieren aktive Händler ihre Renditen in vier bis sechs Monaten. Das Kapital rotiert schneller, das Marktrisiko sinkt damit, und die Liquidität bleibt erhalten. Es ist keine passive Strategie. Sie erfordert Arbeit, Marktkenntnis und Handwerk. Aber es ist auch keine Spekulation, sondern sorgfältig kalkulierte Wertschöpfung.

Der gesellschaftliche Mehrwert ist messbar: Der Schweizer Wohnungsmarkt erhält renovierte, bezugsfertige Objekte im bezahlbaren Segment. Junge Käufer erwerben Eigentum, ohne sich mit monatelangen Sanierungen belasten zu müssen. Verkäufer aus Erbengenerationen werden entlastet. Handwerksbetriebe erhalten Aufträge. Es ist kein Nullsummenspiel, sondern Wertschöpfung für alle Beteiligten.

Die Methode ist systematisierbar. Erfolgreiche Händler arbeiten nicht mit Bauchgefühl, sondern mit standardisierten Prozessen: Objektakquise über definierte Kanäle, Kalkulation mit festen Margen, Sanierung mit bewährten Handwerkern, Verkauf über professionelle Vermarktung. Was in den USA seit Jahrzehnten etabliert ist, findet nun auch in der Schweiz Anwendung, angepasst an lokale Gegebenheiten, Baurecht und Finanzierungsstrukturen.

Der Paradigmenwechsel ist eindeutig: Die Zeit des passiven Wartens auf Wertsteigerung durch Inflation ist vorbei. Die neue Ära gehört jenen, die aktiv Wert schaffen: Durch Sanierung, durch Problemlösung, durch unternehmerisches Handeln. Nicht als Hype, sondern als logische, kaufmännische Antwort auf veränderte Marktbedingungen.

Adin Ikanovic, Gründer der Swiss Fix&Flip AcademyzVg
Adin Ikanovic, Gründer der Swiss Fix&Flip AcademyzVg

Ausbildungsstätte Swiss Fix & Flip Academy

Die erste professionelle Ausbildungsstätte der Schweiz, die Immobilienhandel als systematisches Handwerk lehrt. Abgrenzung: Wir sind keine Makler und kein Fonds. Wir befähigen Menschen, selbst zu Investoren zu werden, indem wir ihnen Zugang zu Off-Market-Strategien, Kalkulations-Tools und einem Netzwerk aus Handwerkern/Notaren/Anwälten geben. Es ist eine «Hilfe zur Selbsthilfe» für Macher.

Quelle: www.bilanz.ch

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Deutsche Häuser werden billiger – Schweizer haben Pech

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Während Deutschland wegen der Boomer-Welle sinkende Hauspreise erwartet, entwarnen Experten für die Schweiz: Ein Preiszerfall sei hierzulande nicht in Sicht.

Boomer-Häuser fluten deutschen Markt – und in der Schweiz? (Bild aus Konolfingen BE) – keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche Boomer fluten den Häusermarkt. Wegen mangelnder Nachfrage dürften Preise sinken.

  • In der Schweiz erwarten Experten keinen Preiseinbruch – dem Generationenwechsel zum Trotz.

  • Schweizer Hauspreise bleiben wohl stabil, da die Nachfrage weiter das Angebot übertrumpft.

In Deutschland könnte der Immobilienmarkt vor einem grossen Umbruch stehen. Grund sind die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge. Die Ü-60-Deutschen besitzen über 30 Prozent aller Eigentumsimmobilien.

Dazu kommt: In den kommenden Jahren nimmt die Zahl der Erbschaften zu. Immobilien gehen an die Kinder geburtenschwächerer Generationen, welche zunehmend in die Stadt abwandern.

Welcher Generation gehörst du an?

Die Folge: Das Angebot wächst, während die Nachfrage zu wünschen übrig lässt. Und das wiederum dürfte, wie die «Bild» kürzlich berichtete, enorm auf die Preise drücken.

Die Frage drängt sich auf, wie die Lage in der Schweiz aussieht.

Laut Experte: Kein Preisrutsch in Sicht

Alex Bangerter ist Vorsitzender der Geschäftsleitung der Von Graffenried AG Vermarktung. Er schätzt die Auswirkungen auf den Schweizer Immobilienmarkt aufgrund des Generationenwechsels gegenüber Nau.ch ein.

Und zwar als wesentlich anders als bei unserem nördlichen Nachbarn: Er geht «nicht davon aus, dass das erwartete Zusatzangebot einen messbaren Effekt auf die Preise von Einfamilienhäusern haben dürfte».

«Selbst, wenn», ergänzt Bangerter, «der Effekt erst in den kommenden Jahren verstärkt eintreten würde».

Der Generationenwechsel sei schliesslich bereits in vollem Gange, dennoch: «Sinkende Preise konnten bis jetzt nicht beobachtet werden.»

Stabilisierung «auf sehr hohem Niveau»

Das unterschreibt auch Fabian Korn, Sprecher der Swiss Marketplace Group (SMG). Er legt sogar noch eine Schippe drauf: «Die aktuellen Zahlen zu den Angebotspreisen für Einfamilienhäuser deuten auf eine gewisse Stabilisierung hin, allerdings auf sehr hohem Niveau.»

Dennoch habe die Preisdynamik hierzulande nach Jahren steigender Preise nachgelassen.

Dies liegt daran, wie Nau.ch bereits kürzlich berichtete und auch Korn bestätigt, dass «viele Haushalte zunehmend an ihre finanziellen Grenzen stossen». Betroffen sind immer häufiger sogar Menschen mit mittlerem Einkommen.

Nachfrage übertrifft das Angebot hierzulande

Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt ungebrochen hoch – gute Aussichten also für alle, die ihr Haus verkaufen möchten. Bangerter weiss, «dass sowohl die bestehende als auch die künftig erwartete Nachfrage das Zusatzangebot klar übertreffen.»

Das Erfolgsrezept? Gemäss Bangerter «eine mässige Bautätigkeit sowie ein positiver Wanderungssaldo.» Also, dass mehr Menschen zu- als abwandern.

Boomer bleiben in eigenen vier Wänden

Genau von Letzterem hänge – so Korn – in Teilen auch die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes ab. Es sei «aktuell nicht untermauert», dass die Schweizer Boomer in naher Zukunft mehrheitlich ihre Einfamilienhäuser aufgeben.

Aus einem simplen Grund: «Es wäre weitaus teurer, in eine kleinere Mietwohnung umzuziehen, als im mehrheitlich abbezahlten Eigenheim wohnhaft zu bleiben.»

Besitzt du eine Wohnung oder ein Haus?

Und würden sie die eigenen vier Wände doch verlassen? Dann wäre «eine Übernahme durch die jüngere Generation aufgrund der erwähnt hohen Marktpreise oft nicht mehr möglich», erklärt Korn.

Also kein grösseres Angebot ausgeschriebener Einfamilienhäuser, sondern, so der SMG-Sprecher: «Sie werden häufig durch eine professionelle Trägerschaft abgerissen und durch ein Mehrfamilienhaus mit Miet- oder Eigentumswohnungen ersetzt.»

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Während Deutschland wegen der Boomer-Welle sinkende Hauspreise erwartet, entwarnen Experten für die Schweiz: Ein Preiszerfall sei hierzulande nicht in Sicht.

Boomer-Häuser fluten deutschen Markt – und in der Schweiz? (Bild aus Konolfingen BE) – keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche Boomer fluten den Häusermarkt. Wegen mangelnder Nachfrage dürften Preise sinken.

  • In der Schweiz erwarten Experten keinen Preiseinbruch – dem Generationenwechsel zum Trotz.

  • Schweizer Hauspreise bleiben wohl stabil, da die Nachfrage weiter das Angebot übertrumpft.

In Deutschland könnte der Immobilienmarkt vor einem grossen Umbruch stehen. Grund sind die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge. Die Ü-60-Deutschen besitzen über 30 Prozent aller Eigentumsimmobilien.

Dazu kommt: In den kommenden Jahren nimmt die Zahl der Erbschaften zu. Immobilien gehen an die Kinder geburtenschwächerer Generationen, welche zunehmend in die Stadt abwandern.

Welcher Generation gehörst du an?

Die Folge: Das Angebot wächst, während die Nachfrage zu wünschen übrig lässt. Und das wiederum dürfte, wie die «Bild» kürzlich berichtete, enorm auf die Preise drücken.

Die Frage drängt sich auf, wie die Lage in der Schweiz aussieht.

Laut Experte: Kein Preisrutsch in Sicht

Alex Bangerter ist Vorsitzender der Geschäftsleitung der Von Graffenried AG Vermarktung. Er schätzt die Auswirkungen auf den Schweizer Immobilienmarkt aufgrund des Generationenwechsels gegenüber Nau.ch ein.

Und zwar als wesentlich anders als bei unserem nördlichen Nachbarn: Er geht «nicht davon aus, dass das erwartete Zusatzangebot einen messbaren Effekt auf die Preise von Einfamilienhäusern haben dürfte».

«Selbst, wenn», ergänzt Bangerter, «der Effekt erst in den kommenden Jahren verstärkt eintreten würde».

Der Generationenwechsel sei schliesslich bereits in vollem Gange, dennoch: «Sinkende Preise konnten bis jetzt nicht beobachtet werden.»

Stabilisierung «auf sehr hohem Niveau»

Das unterschreibt auch Fabian Korn, Sprecher der Swiss Marketplace Group (SMG). Er legt sogar noch eine Schippe drauf: «Die aktuellen Zahlen zu den Angebotspreisen für Einfamilienhäuser deuten auf eine gewisse Stabilisierung hin, allerdings auf sehr hohem Niveau.»

Dennoch habe die Preisdynamik hierzulande nach Jahren steigender Preise nachgelassen.

Dies liegt daran, wie Nau.ch bereits kürzlich berichtete und auch Korn bestätigt, dass «viele Haushalte zunehmend an ihre finanziellen Grenzen stossen». Betroffen sind immer häufiger sogar Menschen mit mittlerem Einkommen.

Nachfrage übertrifft das Angebot hierzulande

Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt ungebrochen hoch – gute Aussichten also für alle, die ihr Haus verkaufen möchten. Bangerter weiss, «dass sowohl die bestehende als auch die künftig erwartete Nachfrage das Zusatzangebot klar übertreffen.»

Das Erfolgsrezept? Gemäss Bangerter «eine mässige Bautätigkeit sowie ein positiver Wanderungssaldo.» Also, dass mehr Menschen zu- als abwandern.

Boomer bleiben in eigenen vier Wänden

Genau von Letzterem hänge – so Korn – in Teilen auch die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes ab. Es sei «aktuell nicht untermauert», dass die Schweizer Boomer in naher Zukunft mehrheitlich ihre Einfamilienhäuser aufgeben.

Aus einem simplen Grund: «Es wäre weitaus teurer, in eine kleinere Mietwohnung umzuziehen, als im mehrheitlich abbezahlten Eigenheim wohnhaft zu bleiben.»

Besitzt du eine Wohnung oder ein Haus?

Und würden sie die eigenen vier Wände doch verlassen? Dann wäre «eine Übernahme durch die jüngere Generation aufgrund der erwähnt hohen Marktpreise oft nicht mehr möglich», erklärt Korn.

Also kein grösseres Angebot ausgeschriebener Einfamilienhäuser, sondern, so der SMG-Sprecher: «Sie werden häufig durch eine professionelle Trägerschaft abgerissen und durch ein Mehrfamilienhaus mit Miet- oder Eigentumswohnungen ersetzt.»

Quelle: www.nau.ch

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Immobilienentwickler aus der Schweiz mit stabilem Portfolio

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TEXT:

Mobimo Holding AG aus der Schweiz bleibt mit ihrem breit diversifizierten Immobilienportfolio und laufenden Entwicklungsprojekten eine feste Größe am Schweizer Markt. Jüngste Unternehmenszahlen und Projektfortschritte geben Einblick in die Positionierung der Aktie an der SIX Swiss Exchange.

Die Mobimo Holding AG-Aktie ist in der Schweiz an der SIX Swiss Exchange primär gelistet und repräsentiert einen etablierten Immobilienkonzern mit Fokus auf Wohn- und Geschäftsimmobilien in wirtschaftlich starken Regionen. Das Unternehmen mit Sitz in Luzern ist schwerpunktmäßig im Bereich Entwicklung, Bestandshaltung und Bewirtschaftung von Immobilien tätig und adressiert damit wesentliche Segmente des Schweizer Immobilienmarktes. Anleger in der Schweiz und im übrigen Europa verfolgen die Entwicklung der Aktie vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen Zins- und Immobilienumfelds, in dem Faktoren wie Finanzierungskosten, Leerstandsquoten und Projektpipeline eine zentrale Rolle spielen.

Stand: 28.05.2026

Von der Redaktion – spezialisiert auf Aktien-Coverage.

Auf einen Blick

  • Name: Mobimo
  • Sektor/Branche: Immobilien, Entwicklung und Bewirtschaftung
  • Hauptsitz/Land: Luzern, Schweiz
  • Kernmärkte: Schweizer Ballungsräume wie Zürich, Genferseeregion und Zentralschweiz
  • Wesentliche Umsatztreiber: Mieterträge aus Bestandsliegenschaften, Verkauf von entwickelten Projekten, Dienstleistungen im Immobilienmanagement
  • Heimatbörse/Listing: SIX Swiss Exchange
  • Handelswährung: CHF

Mobimo Holding AG: Geschäftsmodell

Die Mobimo Holding AG betreibt ein integriertes Geschäftsmodell entlang der Wertschöpfungskette von Immobilien. Im Kern kombiniert das Unternehmen die Entwicklung von Projekten mit der langfristigen Bewirtschaftung und dem Halten eines stabilen Bestandsportfolios. Dieses Geschäftsmodell ist in der Schweiz weit verbreitet und soll Erträge sowohl aus wiederkehrenden Mieten als auch aus dem Verkauf von entwickelten Objekten generieren. Mobimo konzentriert sich dabei auf Wohn- und Geschäftsimmobilien in wirtschaftlich attraktiven Regionen mit guter Infrastruktur, hoher Kaufkraft und stabiler Nachfrage.

Im Rahmen der Immobilienentwicklung akquiriert und entwickelt Mobimo Bauland sowie Bestandsobjekte mit Aufwertungspotenzial. Dies umfasst die Planung, Projektierung und Realisierung von Wohnquartieren, Mischnutzungsprojekten und Büro- oder Gewerbeflächen. Im Anschluss können die Objekte entweder im eigenen Bestandsportfolio gehalten und vermietet oder an institutionelle Investoren sowie private Käufer veräußert werden. Diese duale Ausrichtung soll eine ausgewogene Balance zwischen planbaren Mieterträgen und projektbezogenen Ergebnisbeiträgen sicherstellen.

Die Bewirtschaftung und das Asset Management der Bestandsliegenschaften sind ein weiterer zentraler Baustein des Geschäftsmodells. Mobimo organisiert Vermietung, Instandhaltung und laufende Optimierung der Immobilien, um Leerstandsquoten niedrig zu halten und die Ertragskraft zu stärken. In der Schweiz sind regulatorische Rahmenbedingungen, Mietrecht und energetische Anforderungen an Gebäude wichtige Faktoren, die in die Bewirtschaftungsstrategie einfließen. Das Unternehmen orientiert sich an langfristigen Mietverhältnissen mit bonitätsstarken Mietern und achtet darauf, seine Objekte in attraktiven Mikrolagen zu positionieren.

Ein strategischer Schwerpunkt liegt zudem auf nachhaltiger Entwicklung und dem ESG-Kontext. Schweizer Immobiliengesellschaften werden zunehmend daran gemessen, wie energieeffizient und klimaverträglich ihre Portfolios sind. Für Mobimo bedeutet das, bei Neubauten hohe Effizienzstandards zu berücksichtigen und im Bestand sukzessive energetische Sanierungen umzusetzen. Der Fokus auf Nachhaltigkeit kann sowohl das Risiko regulatorischer Eingriffe reduzieren als auch die Attraktivität der Objekte für Mieter und Investoren steigern.

Die Gesellschaft agiert vor allem in der Schweiz als Pure-Play-Immobilienunternehmen und ist nicht in anderen Ländern aktiv. Dies reduziert zwar die geografische Diversifikation, erlaubt aber eine starke lokale Marktkenntnis und tiefe Vernetzung mit Kommunen, Planern und Investoren. Das Geschäftsmodell ist damit klar auf den heimischen Immobilienmarkt ausgerichtet, was für Anleger den Vorteil einer engen Korrelation mit der Entwicklung von Mieten, Preisen und Zinsen in der Schweiz mit sich bringt.

Wesentliche Umsatz- und Produkttreiber von Mobimo Holding AG

Die Erlöse der Mobimo Holding AG stammen in erster Linie aus zwei Quellen: den wiederkehrenden Mieterträgen aus dem Bestandsportfolio und den Erlösen aus der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilienprojekten. Mieterträge sind planbar und gelten als wichtiger Stabilitätsanker. Sie hängen von der Vermietungsquote, den vereinbarten Mietniveaus, der Struktur der Mietverträge sowie der Qualität und Lage der Objekte ab. In Zeiten steigender Zinsen und unverändert hoher Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz genießen Wohnimmobilien in guten Lagen besondere Aufmerksamkeit.

Der zweite wichtige Umsatztreiber sind die Projektentwicklungen und Verkäufe. Hier erzielt Mobimo Einnahmen aus dem Verkauf von fertiggestellten Wohnungen, Geschäftshäusern oder gemischt genutzten Quartieren an Investoren oder Endnutzer. Die Höhe der Beiträge hängt vom Transaktionsvolumen, den Entwicklungskosten, der Marktnachfrage und den erzielbaren Verkaufspreisen ab. In einem Umfeld, in dem Finanzierungskosten für Käufer gestiegen sind, kann sich der Absatzmarkt zyklischer entwickeln, weshalb das Unternehmen auf eine gut diversifizierte Projektpipeline und flexible Vermarktungsstrategien angewiesen ist.

Zu den Produkttypen, die Mobimo adressiert, zählen moderne Wohnanlagen, innerstädtische Mischnutzungsobjekte mit Wohn-, Büro- und Retailanteilen sowie reine Büro- und Gewerbeimmobilien. In der Schweiz spielt die Erreichbarkeit mit öffentlichem Verkehr eine große Rolle, ebenso die Nähe zu Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen und Dienstleistungen. Projekte, die solche Faktoren bündeln, haben in der Regel eine höhere Attraktivität für Mieter und Käufer und können entsprechend zu besseren Konditionen vermietet oder veräußert werden.

Zudem leisten Nebenerlöse aus Dienstleistungen rund um das Immobilienmanagement, etwa technische und kaufmännische Bewirtschaftung oder Projektsteuerung, einen zusätzlichen Beitrag. Diese Aktivitäten stärken die Kundenbindung und ergänzen das Kerngeschäft, ohne dass dafür zwingend große Kapitalbeträge gebunden werden müssen. Für einen Immobilienkonzern wie Mobimo sind diese Leistungen ein Baustein, um das Geschäftsmodell breiter aufzustellen und Know-how zu monetarisieren.

Im aktuellen Umfeld wirken sich makroökonomische Faktoren direkt auf die Umsatztreiber aus. Steigende oder erhöhte Zinsniveaus gehen mit höheren Finanzierungskosten einher, was sowohl Projektkalkulationen als auch die Zahlungsbereitschaft von Käufern beeinflusst. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohnraum in vielen Schweizer Städten robust, was den Vermietungsmarkt stützt. Die Entwicklung der Leerstandsquoten ist daher ein wichtiges Steuerungsinstrument, an dem Anleger die operative Qualität des Portfolios messen können.

Aktuelle Unternehmensmaßnahmen

Als börsennotiertes Immobilienunternehmen kommuniziert Mobimo regelmäßige Informationen zu laufenden Projekten, dem Stand wichtiger Entwicklungen und finanziellen Kennzahlen über seine Investor-Relations-Plattform. In der jüngeren Vergangenheit konzentrierte sich das Management darauf, die Projektpipeline im Bereich Wohn- und Mischnutzungsprojekte weiterzuführen, während gleichzeitig Portfoliobereinigungen und Optimierungen im Bestand vorgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise selektive Verkäufe nicht mehr strategiekonformer Objekte sowie Investitionen in die Qualität des verbleibenden Portfolios.

Im Schweizer Immobiliensektor sind Unternehmensmaßnahmen wie Kapitalerhöhungen, Anleiheemissionen und Veränderungen in der Dividendenpolitik üblich, um die Finanzierung von Projekten und den Kapitalbedarf zu steuern. Auch bei Mobimo stehen solche Instrumente zur Verfügung, um das Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig eine solide Bilanzstruktur zu wahren. Bei der Planung neuer Projekte wird darauf geachtet, dass die Finanzierungslast im Verhältnis zur Ertragskraft des Bestandsportfolios beherrschbar bleibt. Daher spielt die Schuldenquote eine wichtige Rolle bei der Einschätzung der Unternehmenspolitik.

Auf Ebene der Portfoliostrategie steht neben der Projektentwicklung die langfristige Sicherung der Mieterträge im Mittelpunkt. Dazu gehören Mietvertragsverlängerungen mit Kernmietern, Anpassungen an neue regulatorische Anforderungen sowie Investitionen in die Gebäudequalität. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit umfassen Unternehmensmaßnahmen etwa energetische Sanierungen, der Einsatz neuer Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz und gegebenenfalls der Zertifizierung von Gebäuden nach gängigen Nachhaltigkeitsstandards.

Da Immobilienprojekte oftmals über mehrere Jahre geplant und umgesetzt werden, ist die Projektpipeline ein zentraler Indikator für die künftige Ertragslage. Zu typischen Maßnahmen zählen der Start neuer Bauetappen, die Fertigstellung von Projekten sowie deren anschließende Vermietung oder Vermarktung. In der Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt legt Mobimo Wert auf Transparenz hinsichtlich Projektstatus, Investitionsvolumen und erwarteten Erträgen. Anleger können auf dieser Basis besser abschätzen, in welchem Umfang zukünftige Verkaufsgewinne oder zusätzliche Mieterträge zu erwarten sind.

Was Banken und Researchhäuser zu Mobimo Holding AG sagen

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag keine verifizierte Analystencoverage vor.

Stimmung und Reaktionen zu Mobimo Holding AG

Rund um die Aktie von Mobimo Holding AG diskutieren Marktteilnehmer in sozialen Medien und Finanzforen vor allem die Auswirkungen des Zinsumfelds, die Entwicklung der Schweizer Immobilienpreise und die Projektpipeline.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Schweizer Immobilienmarkt ist in den vergangenen Jahren von einem Umfeld sehr tiefer Zinsen hin zu einem deutlich restriktiveren monetären Umfeld übergegangen. Für Immobiliengesellschaften wie Mobimo bedeutet dies, dass sowohl die Refinanzierungskosten als auch die Renditeanforderungen der Investoren gestiegen sind. In der Folge werden Investitionsentscheidungen und Projektkalkulationen sorgfältiger geprüft, und die Ertragserwartungen werden stärker an das neue Zinsniveau angepasst. Trotzdem bleibt Wohnraum in vielen urbanen Zentren der Schweiz knapp, was insbesondere Wohnimmobilien-Portfolios strukturell stützt.

Zugleich ist der Wettbewerb unter börsennotierten Immobiliengesellschaften und großen institutionellen Investoren intensiv. Unternehmen mit Zugang zum Kapitalmarkt, einer soliden Bilanz und bewährten Entwicklungs- und Bewirtschaftungsteams können sich hier Vorteile sichern. Mobimo positioniert sich in diesem Umfeld, indem das Unternehmen auf die Kombination aus Entwicklungskompetenz und Bestandsmanagement setzt und sein Portfolio auf langfristig attraktive Lagen konzentriert.

Ein weiterer Branchentrend betrifft die energetische Sanierung und Dekarbonisierung von Immobilien. Gebäude verursachen einen wesentlichen Teil der CO2-Emissionen, und nationale sowie kantonale Vorgaben verschärfen sich. Immobiliengesellschaften müssen daher Investitionen in Modernisierung und neue Technologien einplanen. Für Mobimo ergibt sich daraus die Chance, durch frühzeitige und konsequente Modernisierungen das Portfolio für Mieter und Investoren attraktiver zu machen und mögliche regulatorische Risiken zu reduzieren.

Auch die Digitalisierung der Immobilienbranche schreitet voran. Themen wie digitale Vermietungsprozesse, Smart-Building-Technologien und datenbasierte Bewirtschaftung gewinnen an Bedeutung. Unternehmen, die digitale Werkzeuge erfolgreich implementieren, können ihre Betriebskosten senken, die Effizienz steigern und bessere Services für Mieter anbieten. Für Mobimo ist die Integration solcher Technologien ein Teil der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.

Warum Mobimo Holding AG für Anleger im Heimatmarkt Schweiz relevant ist

Für Schweizer Anleger ist die Aktie von Mobimo Holding AG vor allem deshalb interessant, weil sie Zugang zu einem diversifizierten Portfolio von Wohn-, Büro- und Mischnutzungsimmobilien in attraktiven Regionen des Landes bietet. Anstatt in einzelne Objekte zu investieren, können Investoren über die Aktie an der Entwicklung eines professionell gemanagten Immobilienportfolios partizipieren. Die Konzentration auf den Schweizer Markt bedeutet zugleich, dass die Geschäftsentwicklung stark mit der inländischen Konjunktur, dem Arbeitsmarkt und dem Immobilienpreisniveau verknüpft ist.

Die Heimatbörse der Gesellschaft ist die SIX Swiss Exchange, an der zahlreiche bedeutende Schweizer Immobilien- und Infrastrukturwerte gelistet sind. Für Anleger bietet dies eine gute Vergleichbarkeit mit anderen Immobiliengesellschaften und eine etablierte Marktinfrastruktur. Darüber hinaus ist die Aktie üblicherweise auch über verschiedene Handelsplätze in Europa zugänglich, wodurch sich Investoren aus Deutschland und anderen Ländern ebenfalls engagieren können. Eine Sekundärnotiz in Deutschland über Plattformen wie Tradegate oder regionale Börsen kann für deutsche Privatanleger den Zugang erleichtern, sofern entsprechendes Handelsvolumen besteht.

Dividenden spielen bei Immobiliengesellschaften häufig eine zentrale Rolle, weil ein erheblicher Teil der Erträge aus Mieten stammt und diese in Form von Ausschüttungen an die Aktionäre weitergegeben werden können. Auch bei Mobimo ist die Dividendenpolitik für Anleger von Interesse, da sie einen Hinweis darauf gibt, in welchem Umfang die laufenden Erträge für Investitionen, Schuldentilgung oder Ausschüttungen verwendet werden. Die genaue Ausgestaltung hängt von der Ertragslage, dem Investitionsbedarf und der strategischen Ausrichtung des Managements ab.

Risiken und offene Fragen

Wie alle Immobiliengesellschaften ist Mobimo mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die Anleger im Blick behalten sollten. Ein zentrales Risiko ist das Zinsniveau: Steigen die Finanzierungskosten weiter oder bleiben sie länger hoch, kann dies die Profitabilität von Entwicklungsprojekten beeinträchtigen und die Attraktivität von Immobilieninvestments im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen verringern. Zugleich kann bei einem deutlich höheren Zinsumfeld die Bewertung von Immobilien unter Druck geraten, was sich in Bewertungsanpassungen und damit in der Erfolgsrechnung niederschlagen könnte.

Ein weiteres Risiko sind regulatorische Änderungen im Immobilien- und Mietrecht. In der Schweiz gibt es Diskussionen rund um Mieterschutz, Verdichtung und energetische Standards. Zusätzliche Auflagen können zu höheren Investitionskosten führen oder die Spielräume bei Mieterhöhungen einschränken. Für ein Unternehmen wie Mobimo besteht die Herausforderung darin, diese Anforderungen proaktiv in der Planung und Bewirtschaftung zu berücksichtigen, um spätere Anpassungen zu vermeiden.

Marktrisiken ergeben sich insbesondere im Segment der Entwicklungsprojekte. Sollte die Nachfrage nach Eigentumswohnungen oder Büroflächen in bestimmten Regionen zurückgehen oder sollten Käufer Schwierigkeiten bei der Finanzierung haben, können Vermarktungszeiten länger und erzielbare Preise niedriger ausfallen. Dies hätte direkten Einfluss auf die Ergebnisse aus Projektverkäufen. Die geographische und nutzungsbezogene Diversifikation innerhalb der Schweiz soll dieses Risiko abmildern, aber nicht vollständig ausschließen.

Schließlich spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine doppelte Rolle als Chance und Risiko. Investitionen in energieeffiziente Gebäude und nachhaltige Materialien können langfristig zu geringeren Betriebskosten, höherer Attraktivität und stabileren Werten führen. Werden solche Anpassungen jedoch nicht rechtzeitig umgesetzt, drohen in Zukunft höhere Modernisierungskosten, mögliche regulatorische Sanktionen oder geringere Nachfrage von Mietern und Investoren, die verstärkt auf ESG-Kriterien achten.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für die Kursentwicklung der Mobimo Holding AG-Aktie sind Termine wie die Veröffentlichung von Jahres- und Halbjahreszahlen, Quartalsinformationen, Generalversammlungen sowie größere Projektankündigungen von Bedeutung. Im Rahmen der Finanzberichte informiert das Unternehmen über Mieterträge, Bewertungsergebnisse, Nettogewinn, Finanzierungsstruktur und Dividendenvorschläge. Anleger achten dabei besonders auf die Entwicklung der Leerstandsquote, die Nettoanfangsrenditen im Portfolio und die Fortschritte bei zentralen Entwicklungsprojekten.

Generalversammlungen sind für Aktionäre zudem ein wichtiger Termin, um über Dividenden, Wahlen in den Verwaltungsrat und andere unternehmensrelevante Beschlüsse abzustimmen. Im Vorfeld solcher Veranstaltungen veröffentlicht Mobimo die relevanten Unterlagen, darunter Geschäftsberichte und Anträge des Verwaltungsrats. Entscheidungen über die Verwendung des Bilanzgewinns, mögliche Kapitalmaßnahmen oder Satzungsänderungen können Impulse für die Wahrnehmung der Aktie am Markt liefern.

Als zusätzliche Katalysatoren fungieren Projektmeilensteine wie Baubeginn oder Fertigstellung größerer Arealentwicklungen. Solche Ereignisse können Hinweise auf die künftige Ertragsentwicklung geben, insbesondere wenn bereits Vorvermietungsstände oder Vorverkäufe kommuniziert werden. Darüber hinaus können auch Veränderungen im Zinsumfeld, geldpolitische Entscheidungen der Schweizerischen Nationalbank und regulatorische Initiativen im Immobiliensektor die Einschätzung der Anleger zur Attraktivität der Aktie beeinflussen.

Fazit

Die Mobimo Holding AG-Aktie verkörpert ein Schweizer Immobilienunternehmen mit einem integrierten Geschäftsmodell, das Entwicklung und Bewirtschaftung von Immobilien in attraktiven Regionen kombiniert. Das Bestandsportfolio generiert wiederkehrende Mieterträge, während die Entwicklungsaktivitäten zusätzliche Wertschöpfung durch Projektverkäufe ermöglichen. In einem von höheren Zinsen und regulatorischen Anforderungen geprägten Umfeld ist die Fähigkeit, Projekte sorgfältig zu prüfen und das Portfolio aktiv zu steuern, von zentraler Bedeutung.

Für Anleger im Heimatmarkt Schweiz bietet die Aktie einen fokussierten Zugang zu Wohn- und Geschäftsimmobilien in wirtschaftlich starken Regionen. Die Positionierung an der SIX Swiss Exchange ermöglicht Vergleichbarkeit mit anderen Schweizer Immobiliengesellschaften und erleichtert institutionellen wie privaten Investoren den Zugang. Gleichzeitig bleibt die Aktie auch für internationale Investoren interessant, die an der Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts partizipieren möchten.

Die wesentlichen Chancen liegen in der anhaltenden Nachfrage nach Wohnraum, der Möglichkeit zur Wertsteigerung durch Projektentwicklung und der strategischen Ausrichtung auf nachhaltige, moderne Immobilien. Risiken ergeben sich aus Zins- und Marktschwankungen, regulatorischen Veränderungen und der Umsetzung komplexer Entwicklungsprojekte. Insgesamt hängt die langfristige Attraktivität der Mobimo Holding AG-Aktie maßgeblich davon ab, wie erfolgreich das Unternehmen seine Projektpipeline managt, seine Bestandsliegenschaften positioniert und auf strukturelle Trends im Schweizer Immobilienmarkt reagiert.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der umfassende Inhalt dieses informativen Artikels wurde unter Einsatz von a.i. erstellt. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Mobimo Holding AG aus der Schweiz bleibt mit ihrem breit diversifizierten Immobilienportfolio und laufenden Entwicklungsprojekten eine feste Größe am Schweizer Markt. Jüngste Unternehmenszahlen und Projektfortschritte geben Einblick in die Positionierung der Aktie an der SIX Swiss Exchange.

Die Mobimo Holding AG-Aktie ist in der Schweiz an der SIX Swiss Exchange primär gelistet und repräsentiert einen etablierten Immobilienkonzern mit Fokus auf Wohn- und Geschäftsimmobilien in wirtschaftlich starken Regionen. Das Unternehmen mit Sitz in Luzern ist schwerpunktmäßig im Bereich Entwicklung, Bestandshaltung und Bewirtschaftung von Immobilien tätig und adressiert damit wesentliche Segmente des Schweizer Immobilienmarktes. Anleger in der Schweiz und im übrigen Europa verfolgen die Entwicklung der Aktie vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen Zins- und Immobilienumfelds, in dem Faktoren wie Finanzierungskosten, Leerstandsquoten und Projektpipeline eine zentrale Rolle spielen.

Stand: 28.05.2026

Von der Redaktion – spezialisiert auf Aktien-Coverage.

Auf einen Blick

  • Name: Mobimo
  • Sektor/Branche: Immobilien, Entwicklung und Bewirtschaftung
  • Hauptsitz/Land: Luzern, Schweiz
  • Kernmärkte: Schweizer Ballungsräume wie Zürich, Genferseeregion und Zentralschweiz
  • Wesentliche Umsatztreiber: Mieterträge aus Bestandsliegenschaften, Verkauf von entwickelten Projekten, Dienstleistungen im Immobilienmanagement
  • Heimatbörse/Listing: SIX Swiss Exchange
  • Handelswährung: CHF

Mobimo Holding AG: Geschäftsmodell

Die Mobimo Holding AG betreibt ein integriertes Geschäftsmodell entlang der Wertschöpfungskette von Immobilien. Im Kern kombiniert das Unternehmen die Entwicklung von Projekten mit der langfristigen Bewirtschaftung und dem Halten eines stabilen Bestandsportfolios. Dieses Geschäftsmodell ist in der Schweiz weit verbreitet und soll Erträge sowohl aus wiederkehrenden Mieten als auch aus dem Verkauf von entwickelten Objekten generieren. Mobimo konzentriert sich dabei auf Wohn- und Geschäftsimmobilien in wirtschaftlich attraktiven Regionen mit guter Infrastruktur, hoher Kaufkraft und stabiler Nachfrage.

Im Rahmen der Immobilienentwicklung akquiriert und entwickelt Mobimo Bauland sowie Bestandsobjekte mit Aufwertungspotenzial. Dies umfasst die Planung, Projektierung und Realisierung von Wohnquartieren, Mischnutzungsprojekten und Büro- oder Gewerbeflächen. Im Anschluss können die Objekte entweder im eigenen Bestandsportfolio gehalten und vermietet oder an institutionelle Investoren sowie private Käufer veräußert werden. Diese duale Ausrichtung soll eine ausgewogene Balance zwischen planbaren Mieterträgen und projektbezogenen Ergebnisbeiträgen sicherstellen.

Die Bewirtschaftung und das Asset Management der Bestandsliegenschaften sind ein weiterer zentraler Baustein des Geschäftsmodells. Mobimo organisiert Vermietung, Instandhaltung und laufende Optimierung der Immobilien, um Leerstandsquoten niedrig zu halten und die Ertragskraft zu stärken. In der Schweiz sind regulatorische Rahmenbedingungen, Mietrecht und energetische Anforderungen an Gebäude wichtige Faktoren, die in die Bewirtschaftungsstrategie einfließen. Das Unternehmen orientiert sich an langfristigen Mietverhältnissen mit bonitätsstarken Mietern und achtet darauf, seine Objekte in attraktiven Mikrolagen zu positionieren.

Ein strategischer Schwerpunkt liegt zudem auf nachhaltiger Entwicklung und dem ESG-Kontext. Schweizer Immobiliengesellschaften werden zunehmend daran gemessen, wie energieeffizient und klimaverträglich ihre Portfolios sind. Für Mobimo bedeutet das, bei Neubauten hohe Effizienzstandards zu berücksichtigen und im Bestand sukzessive energetische Sanierungen umzusetzen. Der Fokus auf Nachhaltigkeit kann sowohl das Risiko regulatorischer Eingriffe reduzieren als auch die Attraktivität der Objekte für Mieter und Investoren steigern.

Die Gesellschaft agiert vor allem in der Schweiz als Pure-Play-Immobilienunternehmen und ist nicht in anderen Ländern aktiv. Dies reduziert zwar die geografische Diversifikation, erlaubt aber eine starke lokale Marktkenntnis und tiefe Vernetzung mit Kommunen, Planern und Investoren. Das Geschäftsmodell ist damit klar auf den heimischen Immobilienmarkt ausgerichtet, was für Anleger den Vorteil einer engen Korrelation mit der Entwicklung von Mieten, Preisen und Zinsen in der Schweiz mit sich bringt.

Wesentliche Umsatz- und Produkttreiber von Mobimo Holding AG

Die Erlöse der Mobimo Holding AG stammen in erster Linie aus zwei Quellen: den wiederkehrenden Mieterträgen aus dem Bestandsportfolio und den Erlösen aus der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilienprojekten. Mieterträge sind planbar und gelten als wichtiger Stabilitätsanker. Sie hängen von der Vermietungsquote, den vereinbarten Mietniveaus, der Struktur der Mietverträge sowie der Qualität und Lage der Objekte ab. In Zeiten steigender Zinsen und unverändert hoher Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz genießen Wohnimmobilien in guten Lagen besondere Aufmerksamkeit.

Der zweite wichtige Umsatztreiber sind die Projektentwicklungen und Verkäufe. Hier erzielt Mobimo Einnahmen aus dem Verkauf von fertiggestellten Wohnungen, Geschäftshäusern oder gemischt genutzten Quartieren an Investoren oder Endnutzer. Die Höhe der Beiträge hängt vom Transaktionsvolumen, den Entwicklungskosten, der Marktnachfrage und den erzielbaren Verkaufspreisen ab. In einem Umfeld, in dem Finanzierungskosten für Käufer gestiegen sind, kann sich der Absatzmarkt zyklischer entwickeln, weshalb das Unternehmen auf eine gut diversifizierte Projektpipeline und flexible Vermarktungsstrategien angewiesen ist.

Zu den Produkttypen, die Mobimo adressiert, zählen moderne Wohnanlagen, innerstädtische Mischnutzungsobjekte mit Wohn-, Büro- und Retailanteilen sowie reine Büro- und Gewerbeimmobilien. In der Schweiz spielt die Erreichbarkeit mit öffentlichem Verkehr eine große Rolle, ebenso die Nähe zu Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen und Dienstleistungen. Projekte, die solche Faktoren bündeln, haben in der Regel eine höhere Attraktivität für Mieter und Käufer und können entsprechend zu besseren Konditionen vermietet oder veräußert werden.

Zudem leisten Nebenerlöse aus Dienstleistungen rund um das Immobilienmanagement, etwa technische und kaufmännische Bewirtschaftung oder Projektsteuerung, einen zusätzlichen Beitrag. Diese Aktivitäten stärken die Kundenbindung und ergänzen das Kerngeschäft, ohne dass dafür zwingend große Kapitalbeträge gebunden werden müssen. Für einen Immobilienkonzern wie Mobimo sind diese Leistungen ein Baustein, um das Geschäftsmodell breiter aufzustellen und Know-how zu monetarisieren.

Im aktuellen Umfeld wirken sich makroökonomische Faktoren direkt auf die Umsatztreiber aus. Steigende oder erhöhte Zinsniveaus gehen mit höheren Finanzierungskosten einher, was sowohl Projektkalkulationen als auch die Zahlungsbereitschaft von Käufern beeinflusst. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohnraum in vielen Schweizer Städten robust, was den Vermietungsmarkt stützt. Die Entwicklung der Leerstandsquoten ist daher ein wichtiges Steuerungsinstrument, an dem Anleger die operative Qualität des Portfolios messen können.

Aktuelle Unternehmensmaßnahmen

Als börsennotiertes Immobilienunternehmen kommuniziert Mobimo regelmäßige Informationen zu laufenden Projekten, dem Stand wichtiger Entwicklungen und finanziellen Kennzahlen über seine Investor-Relations-Plattform. In der jüngeren Vergangenheit konzentrierte sich das Management darauf, die Projektpipeline im Bereich Wohn- und Mischnutzungsprojekte weiterzuführen, während gleichzeitig Portfoliobereinigungen und Optimierungen im Bestand vorgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise selektive Verkäufe nicht mehr strategiekonformer Objekte sowie Investitionen in die Qualität des verbleibenden Portfolios.

Im Schweizer Immobiliensektor sind Unternehmensmaßnahmen wie Kapitalerhöhungen, Anleiheemissionen und Veränderungen in der Dividendenpolitik üblich, um die Finanzierung von Projekten und den Kapitalbedarf zu steuern. Auch bei Mobimo stehen solche Instrumente zur Verfügung, um das Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig eine solide Bilanzstruktur zu wahren. Bei der Planung neuer Projekte wird darauf geachtet, dass die Finanzierungslast im Verhältnis zur Ertragskraft des Bestandsportfolios beherrschbar bleibt. Daher spielt die Schuldenquote eine wichtige Rolle bei der Einschätzung der Unternehmenspolitik.

Auf Ebene der Portfoliostrategie steht neben der Projektentwicklung die langfristige Sicherung der Mieterträge im Mittelpunkt. Dazu gehören Mietvertragsverlängerungen mit Kernmietern, Anpassungen an neue regulatorische Anforderungen sowie Investitionen in die Gebäudequalität. Im Hinblick auf Nachhaltigkeit umfassen Unternehmensmaßnahmen etwa energetische Sanierungen, der Einsatz neuer Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz und gegebenenfalls der Zertifizierung von Gebäuden nach gängigen Nachhaltigkeitsstandards.

Da Immobilienprojekte oftmals über mehrere Jahre geplant und umgesetzt werden, ist die Projektpipeline ein zentraler Indikator für die künftige Ertragslage. Zu typischen Maßnahmen zählen der Start neuer Bauetappen, die Fertigstellung von Projekten sowie deren anschließende Vermietung oder Vermarktung. In der Kommunikation gegenüber dem Kapitalmarkt legt Mobimo Wert auf Transparenz hinsichtlich Projektstatus, Investitionsvolumen und erwarteten Erträgen. Anleger können auf dieser Basis besser abschätzen, in welchem Umfang zukünftige Verkaufsgewinne oder zusätzliche Mieterträge zu erwarten sind.

Was Banken und Researchhäuser zu Mobimo Holding AG sagen

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag keine verifizierte Analystencoverage vor.

Stimmung und Reaktionen zu Mobimo Holding AG

Rund um die Aktie von Mobimo Holding AG diskutieren Marktteilnehmer in sozialen Medien und Finanzforen vor allem die Auswirkungen des Zinsumfelds, die Entwicklung der Schweizer Immobilienpreise und die Projektpipeline.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Schweizer Immobilienmarkt ist in den vergangenen Jahren von einem Umfeld sehr tiefer Zinsen hin zu einem deutlich restriktiveren monetären Umfeld übergegangen. Für Immobiliengesellschaften wie Mobimo bedeutet dies, dass sowohl die Refinanzierungskosten als auch die Renditeanforderungen der Investoren gestiegen sind. In der Folge werden Investitionsentscheidungen und Projektkalkulationen sorgfältiger geprüft, und die Ertragserwartungen werden stärker an das neue Zinsniveau angepasst. Trotzdem bleibt Wohnraum in vielen urbanen Zentren der Schweiz knapp, was insbesondere Wohnimmobilien-Portfolios strukturell stützt.

Zugleich ist der Wettbewerb unter börsennotierten Immobiliengesellschaften und großen institutionellen Investoren intensiv. Unternehmen mit Zugang zum Kapitalmarkt, einer soliden Bilanz und bewährten Entwicklungs- und Bewirtschaftungsteams können sich hier Vorteile sichern. Mobimo positioniert sich in diesem Umfeld, indem das Unternehmen auf die Kombination aus Entwicklungskompetenz und Bestandsmanagement setzt und sein Portfolio auf langfristig attraktive Lagen konzentriert.

Ein weiterer Branchentrend betrifft die energetische Sanierung und Dekarbonisierung von Immobilien. Gebäude verursachen einen wesentlichen Teil der CO2-Emissionen, und nationale sowie kantonale Vorgaben verschärfen sich. Immobiliengesellschaften müssen daher Investitionen in Modernisierung und neue Technologien einplanen. Für Mobimo ergibt sich daraus die Chance, durch frühzeitige und konsequente Modernisierungen das Portfolio für Mieter und Investoren attraktiver zu machen und mögliche regulatorische Risiken zu reduzieren.

Auch die Digitalisierung der Immobilienbranche schreitet voran. Themen wie digitale Vermietungsprozesse, Smart-Building-Technologien und datenbasierte Bewirtschaftung gewinnen an Bedeutung. Unternehmen, die digitale Werkzeuge erfolgreich implementieren, können ihre Betriebskosten senken, die Effizienz steigern und bessere Services für Mieter anbieten. Für Mobimo ist die Integration solcher Technologien ein Teil der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.

Warum Mobimo Holding AG für Anleger im Heimatmarkt Schweiz relevant ist

Für Schweizer Anleger ist die Aktie von Mobimo Holding AG vor allem deshalb interessant, weil sie Zugang zu einem diversifizierten Portfolio von Wohn-, Büro- und Mischnutzungsimmobilien in attraktiven Regionen des Landes bietet. Anstatt in einzelne Objekte zu investieren, können Investoren über die Aktie an der Entwicklung eines professionell gemanagten Immobilienportfolios partizipieren. Die Konzentration auf den Schweizer Markt bedeutet zugleich, dass die Geschäftsentwicklung stark mit der inländischen Konjunktur, dem Arbeitsmarkt und dem Immobilienpreisniveau verknüpft ist.

Die Heimatbörse der Gesellschaft ist die SIX Swiss Exchange, an der zahlreiche bedeutende Schweizer Immobilien- und Infrastrukturwerte gelistet sind. Für Anleger bietet dies eine gute Vergleichbarkeit mit anderen Immobiliengesellschaften und eine etablierte Marktinfrastruktur. Darüber hinaus ist die Aktie üblicherweise auch über verschiedene Handelsplätze in Europa zugänglich, wodurch sich Investoren aus Deutschland und anderen Ländern ebenfalls engagieren können. Eine Sekundärnotiz in Deutschland über Plattformen wie Tradegate oder regionale Börsen kann für deutsche Privatanleger den Zugang erleichtern, sofern entsprechendes Handelsvolumen besteht.

Dividenden spielen bei Immobiliengesellschaften häufig eine zentrale Rolle, weil ein erheblicher Teil der Erträge aus Mieten stammt und diese in Form von Ausschüttungen an die Aktionäre weitergegeben werden können. Auch bei Mobimo ist die Dividendenpolitik für Anleger von Interesse, da sie einen Hinweis darauf gibt, in welchem Umfang die laufenden Erträge für Investitionen, Schuldentilgung oder Ausschüttungen verwendet werden. Die genaue Ausgestaltung hängt von der Ertragslage, dem Investitionsbedarf und der strategischen Ausrichtung des Managements ab.

Risiken und offene Fragen

Wie alle Immobiliengesellschaften ist Mobimo mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die Anleger im Blick behalten sollten. Ein zentrales Risiko ist das Zinsniveau: Steigen die Finanzierungskosten weiter oder bleiben sie länger hoch, kann dies die Profitabilität von Entwicklungsprojekten beeinträchtigen und die Attraktivität von Immobilieninvestments im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen verringern. Zugleich kann bei einem deutlich höheren Zinsumfeld die Bewertung von Immobilien unter Druck geraten, was sich in Bewertungsanpassungen und damit in der Erfolgsrechnung niederschlagen könnte.

Ein weiteres Risiko sind regulatorische Änderungen im Immobilien- und Mietrecht. In der Schweiz gibt es Diskussionen rund um Mieterschutz, Verdichtung und energetische Standards. Zusätzliche Auflagen können zu höheren Investitionskosten führen oder die Spielräume bei Mieterhöhungen einschränken. Für ein Unternehmen wie Mobimo besteht die Herausforderung darin, diese Anforderungen proaktiv in der Planung und Bewirtschaftung zu berücksichtigen, um spätere Anpassungen zu vermeiden.

Marktrisiken ergeben sich insbesondere im Segment der Entwicklungsprojekte. Sollte die Nachfrage nach Eigentumswohnungen oder Büroflächen in bestimmten Regionen zurückgehen oder sollten Käufer Schwierigkeiten bei der Finanzierung haben, können Vermarktungszeiten länger und erzielbare Preise niedriger ausfallen. Dies hätte direkten Einfluss auf die Ergebnisse aus Projektverkäufen. Die geographische und nutzungsbezogene Diversifikation innerhalb der Schweiz soll dieses Risiko abmildern, aber nicht vollständig ausschließen.

Schließlich spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine doppelte Rolle als Chance und Risiko. Investitionen in energieeffiziente Gebäude und nachhaltige Materialien können langfristig zu geringeren Betriebskosten, höherer Attraktivität und stabileren Werten führen. Werden solche Anpassungen jedoch nicht rechtzeitig umgesetzt, drohen in Zukunft höhere Modernisierungskosten, mögliche regulatorische Sanktionen oder geringere Nachfrage von Mietern und Investoren, die verstärkt auf ESG-Kriterien achten.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für die Kursentwicklung der Mobimo Holding AG-Aktie sind Termine wie die Veröffentlichung von Jahres- und Halbjahreszahlen, Quartalsinformationen, Generalversammlungen sowie größere Projektankündigungen von Bedeutung. Im Rahmen der Finanzberichte informiert das Unternehmen über Mieterträge, Bewertungsergebnisse, Nettogewinn, Finanzierungsstruktur und Dividendenvorschläge. Anleger achten dabei besonders auf die Entwicklung der Leerstandsquote, die Nettoanfangsrenditen im Portfolio und die Fortschritte bei zentralen Entwicklungsprojekten.

Generalversammlungen sind für Aktionäre zudem ein wichtiger Termin, um über Dividenden, Wahlen in den Verwaltungsrat und andere unternehmensrelevante Beschlüsse abzustimmen. Im Vorfeld solcher Veranstaltungen veröffentlicht Mobimo die relevanten Unterlagen, darunter Geschäftsberichte und Anträge des Verwaltungsrats. Entscheidungen über die Verwendung des Bilanzgewinns, mögliche Kapitalmaßnahmen oder Satzungsänderungen können Impulse für die Wahrnehmung der Aktie am Markt liefern.

Als zusätzliche Katalysatoren fungieren Projektmeilensteine wie Baubeginn oder Fertigstellung größerer Arealentwicklungen. Solche Ereignisse können Hinweise auf die künftige Ertragsentwicklung geben, insbesondere wenn bereits Vorvermietungsstände oder Vorverkäufe kommuniziert werden. Darüber hinaus können auch Veränderungen im Zinsumfeld, geldpolitische Entscheidungen der Schweizerischen Nationalbank und regulatorische Initiativen im Immobiliensektor die Einschätzung der Anleger zur Attraktivität der Aktie beeinflussen.

Fazit

Die Mobimo Holding AG-Aktie verkörpert ein Schweizer Immobilienunternehmen mit einem integrierten Geschäftsmodell, das Entwicklung und Bewirtschaftung von Immobilien in attraktiven Regionen kombiniert. Das Bestandsportfolio generiert wiederkehrende Mieterträge, während die Entwicklungsaktivitäten zusätzliche Wertschöpfung durch Projektverkäufe ermöglichen. In einem von höheren Zinsen und regulatorischen Anforderungen geprägten Umfeld ist die Fähigkeit, Projekte sorgfältig zu prüfen und das Portfolio aktiv zu steuern, von zentraler Bedeutung.

Für Anleger im Heimatmarkt Schweiz bietet die Aktie einen fokussierten Zugang zu Wohn- und Geschäftsimmobilien in wirtschaftlich starken Regionen. Die Positionierung an der SIX Swiss Exchange ermöglicht Vergleichbarkeit mit anderen Schweizer Immobiliengesellschaften und erleichtert institutionellen wie privaten Investoren den Zugang. Gleichzeitig bleibt die Aktie auch für internationale Investoren interessant, die an der Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts partizipieren möchten.

Die wesentlichen Chancen liegen in der anhaltenden Nachfrage nach Wohnraum, der Möglichkeit zur Wertsteigerung durch Projektentwicklung und der strategischen Ausrichtung auf nachhaltige, moderne Immobilien. Risiken ergeben sich aus Zins- und Marktschwankungen, regulatorischen Veränderungen und der Umsetzung komplexer Entwicklungsprojekte. Insgesamt hängt die langfristige Attraktivität der Mobimo Holding AG-Aktie maßgeblich davon ab, wie erfolgreich das Unternehmen seine Projektpipeline managt, seine Bestandsliegenschaften positioniert und auf strukturelle Trends im Schweizer Immobilienmarkt reagiert.

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Quelle: www.ad-hoc-news.de

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Nein-Lager wächst auf 51 Prozent

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
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Leicht wachsendes Nein-Lager bei der 10-Mio.-Initiative

Laut dem Marktforschungsinstitut YouGov sprechen sich derzeit 51% der Stimmberechtigten gegen die SVP-Vorlage aus, 43% befürworten sie, 6% sind noch unentschlossen.

Für das zweite Stimmungsbarometer von YouGov zur Abstimmung vom 14. Juni wurden im Zeitraum vom 18. bis 26. Mai 2518 Menschen befragt.

Bild: Christian Beutler/Keystone

Bei der eidgenössischen Abstimmung vom 14. Juni zur 10-Millionen-Initiative der SVP offenbart sich ein leichter Trend zugunsten des Nein-Lagers. Der Ausgang der Abstimmung bleibt aber weiterhin offen, wie das aktuelle Stimmungsbarometer des Marktforschungsinstituts YouGov Schweiz aufzeigt.

Aktuell sprechen sich gemäss Stimmungsbarometer vom Mittwoch 51% der Stimmberechtigten gegen die SVP-Vorlage aus, während sie von 43% befürwortet wird. Sechs Prozent würden sich noch unentschlossen geben.

Damit habe sich das Kräfteverhältnis gegenüber dem ersten Stimmungsbarometer von Anfang Mai leicht verändert, heisst es. Das Nein-Lager ist demnach um 5 Prozentpunkte von 46 auf 51% gewachsen, während das Lager der Zustimmenden von 45 auf 43% leicht zurückging.

Auch wenn sich beide Seiten weiterhin innerhalb des statistischen Unsicherheitsbereichs bewegten, sei ein Nein zur 10-Millionen-Initiative derzeit wahrscheinlicher, schreibt YouGov.

Für das zweite Stimmungsbarometer zur Abstimmung vom 14. Juni wurden im Zeitraum vom 18. bis 26. Mai 2518 Personen befragt.

Enges Rennen bei der Zivildienst-Vorlage

Bei der Änderung des Zivildienstgesetzes erschwert der hohe Anteil an Unentschlossenen von 16% eine Aussage über einen möglichen Ausgang der Abstimmung. Aktuell würden gemäss Stimmungsbarometer 44% der Befragten die Vorlage ablehnen, während 40% auf der Seite der Zustimmenden zu finden sind.

Auch hier habe sich gegenüber dem ersten Stimmungsbarometer ein leichter Trend zugunsten des Nein-Lagers offenbart. Anfang Mai hatte dieses noch eine Pattsituation von je 40% auf beiden Seiten ergeben.

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Leicht wachsendes Nein-Lager bei der 10-Mio.-Initiative

Laut dem Marktforschungsinstitut YouGov sprechen sich derzeit 51% der Stimmberechtigten gegen die SVP-Vorlage aus, 43% befürworten sie, 6% sind noch unentschlossen.

Für das zweite Stimmungsbarometer von YouGov zur Abstimmung vom 14. Juni wurden im Zeitraum vom 18. bis 26. Mai 2518 Menschen befragt.

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Bei der eidgenössischen Abstimmung vom 14. Juni zur 10-Millionen-Initiative der SVP offenbart sich ein leichter Trend zugunsten des Nein-Lagers. Der Ausgang der Abstimmung bleibt aber weiterhin offen, wie das aktuelle Stimmungsbarometer des Marktforschungsinstituts YouGov Schweiz aufzeigt.

Aktuell sprechen sich gemäss Stimmungsbarometer vom Mittwoch 51% der Stimmberechtigten gegen die SVP-Vorlage aus, während sie von 43% befürwortet wird. Sechs Prozent würden sich noch unentschlossen geben.

Damit habe sich das Kräfteverhältnis gegenüber dem ersten Stimmungsbarometer von Anfang Mai leicht verändert, heisst es. Das Nein-Lager ist demnach um 5 Prozentpunkte von 46 auf 51% gewachsen, während das Lager der Zustimmenden von 45 auf 43% leicht zurückging.

Auch wenn sich beide Seiten weiterhin innerhalb des statistischen Unsicherheitsbereichs bewegten, sei ein Nein zur 10-Millionen-Initiative derzeit wahrscheinlicher, schreibt YouGov.

Für das zweite Stimmungsbarometer zur Abstimmung vom 14. Juni wurden im Zeitraum vom 18. bis 26. Mai 2518 Personen befragt.

Enges Rennen bei der Zivildienst-Vorlage

Bei der Änderung des Zivildienstgesetzes erschwert der hohe Anteil an Unentschlossenen von 16% eine Aussage über einen möglichen Ausgang der Abstimmung. Aktuell würden gemäss Stimmungsbarometer 44% der Befragten die Vorlage ablehnen, während 40% auf der Seite der Zustimmenden zu finden sind.

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«Die Konsolidierung im Schweizer Banking wird wieder an Fahrt aufnehmen»

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«Die Konsolidierung im Schweizer Banking wird wieder an Fahrt aufnehmen»

Stephan Zwahlen kann die Prüfung der Regulierung nach dem Fall von Credit Suisse nachvollziehen, befürchtet aber, dass im Sog der Diskussionen Institute überschaubarer Grösse übermässig belastet werden.

«Die Branche hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt und professionalisiert.»

Bild: Markus Forte

Stephan Zwahlen spricht im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» über das Schweizer Private Banking. Er meint, dass mehrere Faktoren den Banken beim technologischen Wandel zwar Zeit verschaffen, die Entwicklung aber dennoch unausweichlich sei. Trotzdem werde es im Private Banking immer Bereiche geben, in denen menschliches Urteilsvermögen zentral bleibe.

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Stephan Zwahlen kann die Prüfung der Regulierung nach dem Fall von Credit Suisse nachvollziehen, befürchtet aber, dass im Sog der Diskussionen Institute überschaubarer Grösse übermässig belastet werden.

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Stephan Zwahlen spricht im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» über das Schweizer Private Banking. Er meint, dass mehrere Faktoren den Banken beim technologischen Wandel zwar Zeit verschaffen, die Entwicklung aber dennoch unausweichlich sei. Trotzdem werde es im Private Banking immer Bereiche geben, in denen menschliches Urteilsvermögen zentral bleibe.

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Immobilienwert aus der Schweiz stabil im SMIM unterwegs

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Die Aktie von PSP Swiss Property AG zeigt sich zum Wochenschluss im Umfeld des Schweizer Immobiliensektors robust und notiert nahe der jüngsten Handelsspanne im SMIM. Ein Blick auf Kursniveaus, 52-Wochen-Spanne und Sektorumfeld gibt deutschen Privatanlegern zusätzliche Orientierung.

Die Schweizer Immobiliengesellschaft PSP Swiss Property AG bleibt zum Ende der Handelswoche ein fester Bestandteil des heimischen Aktienmarktes und ist im Schweizer Mid-Cap-Index SMIM prominent vertreten, in dem der Titel zuletzt mit Kursen im Bereich von rund 148 bis 150 CHF geführt wurde, wie Daten von finanzen.ch für den 29.05.2026 ausweisen (Schlusskurse im SMIM-Snapshot mit PSP Swiss Property um 148,80 CHF).finanzen.ch, Stand 29.05.2026

Die Aktie von PSP Swiss Property AG, deren Heimatbörse die SIX Swiss Exchange in der Schweiz ist, bewegt sich damit weiter in einer engen Handelsspanne, was für den defensiven Charakter vieler börsennotierter Immobilienwerte im Schweizer Markt spricht, während auch strukturierte Produkte auf den Titel, etwa von der Zürcher Kantonalbank, auf Basis eines Kassakurses von rund 147,40 CHF als Tagestief und einem Tageshoch knapp darunter verweisen und so die jüngste Kursspanne konkretisieren.finanzen.ch, Stand 29.05.2026

Stand: 30.05.2026

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Auf einen Blick

  • Name: PSP Swiss
  • Sektor/Branche: Gewerbliche Immobilien / Büro- und Geschäftsliegenschaften
  • Hauptsitz/Land: Zug, Schweiz
  • Kernmärkte: Schweizer Ballungsräume mit Schwerpunkt auf wirtschaftsstarken Regionen
  • Wesentliche Umsatztreiber: Mieteinnahmen aus Büro- und Geschäftsimmobilien sowie ertragsorientiertes Portfoliomanagement
  • Heimatbörse/Listing: SIX Swiss Exchange (PSPN)
  • Handelswährung: CHF

PSP Swiss Property AG: Geschäftsmodell

PSP Swiss Property AG fokussiert sich auf den Aufbau und die Bewirtschaftung eines hochwertigen Portfolios aus renditestarken Büro- und Geschäftsimmobilien in der Schweiz, wobei stabile Mieterträge und eine aktive Bewirtschaftung der Liegenschaften den finanziellen Erfolg maßgeblich bestimmen.

Insider-Aktivität und Eigentümerstruktur

Als im Schweizer Immobiliensegment etablierter Börsenwert weist PSP Swiss Property AG eine breit gestreute Aktionärsbasis auf, in der institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Fonds eine wichtige Rolle spielen, was sich unter anderem in der Berücksichtigung der Aktie in Immobilienindizes wie dem STOXX Europe 600 Real Estate und entsprechenden ETFs widerspiegelt, in denen PSP Swiss Property AG zu den größeren Positionen zählt.finanzen.net, Stand 29.05.2026

Konkrete aktuelle Director-Dealing-Meldungen aus den letzten Wochen waren auf den einschlägigen Publikationsplattformen und regulatorischen Bekanntmachungen für das Unternehmen zuletzt nicht hervorgehoben sichtbar, was im Zusammenspiel mit der stabilen Kursentwicklung darauf hindeutet, dass größere insiderrelevante Transaktionen im jüngeren Zeitraum nicht im Fokus standen.

Stimmung und Reaktionen zu PSP Swiss Property AG

Im Umfeld der zuletzt stabilen Kursentwicklung von PSP Swiss Property AG diskutieren Marktteilnehmer auf Video- und Social-Media-Plattformen vor allem die Rolle des Titels als defensiver Immobilienwert aus der Schweiz und dessen Einbindung in europäische Immobilienindizes.

YouTubeXTikTokInstagram

Fazit

PSP Swiss Property AG bestätigt mit ihrer aktuellen Notierung im Bereich von knapp 150 CHF an der SIX Swiss Exchange ihren Status als etablierter Immobilienwert im Schweizer Mid-Cap-Segment, der sich durch vergleichsweise ruhige Kursverläufe auszeichnet.

Für Anleger, die die Rolle des Titels in europäischen Immobilienindizes oder in defensiv ausgerichteten Portfolios beobachten, bleibt insbesondere die weitere Entwicklung am Schweizer Büromarkt und im Zinsumfeld ein wesentlicher Faktor für die künftige Wahrnehmung von PSP Swiss Property AG.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der umfassende Inhalt dieses informativen Artikels wurde unter Einsatz von a.i. erstellt. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Die Aktie von PSP Swiss Property AG zeigt sich zum Wochenschluss im Umfeld des Schweizer Immobiliensektors robust und notiert nahe der jüngsten Handelsspanne im SMIM. Ein Blick auf Kursniveaus, 52-Wochen-Spanne und Sektorumfeld gibt deutschen Privatanlegern zusätzliche Orientierung.

Die Schweizer Immobiliengesellschaft PSP Swiss Property AG bleibt zum Ende der Handelswoche ein fester Bestandteil des heimischen Aktienmarktes und ist im Schweizer Mid-Cap-Index SMIM prominent vertreten, in dem der Titel zuletzt mit Kursen im Bereich von rund 148 bis 150 CHF geführt wurde, wie Daten von finanzen.ch für den 29.05.2026 ausweisen (Schlusskurse im SMIM-Snapshot mit PSP Swiss Property um 148,80 CHF).finanzen.ch, Stand 29.05.2026

Die Aktie von PSP Swiss Property AG, deren Heimatbörse die SIX Swiss Exchange in der Schweiz ist, bewegt sich damit weiter in einer engen Handelsspanne, was für den defensiven Charakter vieler börsennotierter Immobilienwerte im Schweizer Markt spricht, während auch strukturierte Produkte auf den Titel, etwa von der Zürcher Kantonalbank, auf Basis eines Kassakurses von rund 147,40 CHF als Tagestief und einem Tageshoch knapp darunter verweisen und so die jüngste Kursspanne konkretisieren.finanzen.ch, Stand 29.05.2026

Stand: 30.05.2026

Von der AD HOC NEWS Redaktion – spezialisiert auf Aktien-Coverage. Unterstützt durch a.i..

Auf einen Blick

  • Name: PSP Swiss
  • Sektor/Branche: Gewerbliche Immobilien / Büro- und Geschäftsliegenschaften
  • Hauptsitz/Land: Zug, Schweiz
  • Kernmärkte: Schweizer Ballungsräume mit Schwerpunkt auf wirtschaftsstarken Regionen
  • Wesentliche Umsatztreiber: Mieteinnahmen aus Büro- und Geschäftsimmobilien sowie ertragsorientiertes Portfoliomanagement
  • Heimatbörse/Listing: SIX Swiss Exchange (PSPN)
  • Handelswährung: CHF

PSP Swiss Property AG: Geschäftsmodell

PSP Swiss Property AG fokussiert sich auf den Aufbau und die Bewirtschaftung eines hochwertigen Portfolios aus renditestarken Büro- und Geschäftsimmobilien in der Schweiz, wobei stabile Mieterträge und eine aktive Bewirtschaftung der Liegenschaften den finanziellen Erfolg maßgeblich bestimmen.

Insider-Aktivität und Eigentümerstruktur

Als im Schweizer Immobiliensegment etablierter Börsenwert weist PSP Swiss Property AG eine breit gestreute Aktionärsbasis auf, in der institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Fonds eine wichtige Rolle spielen, was sich unter anderem in der Berücksichtigung der Aktie in Immobilienindizes wie dem STOXX Europe 600 Real Estate und entsprechenden ETFs widerspiegelt, in denen PSP Swiss Property AG zu den größeren Positionen zählt.finanzen.net, Stand 29.05.2026

Konkrete aktuelle Director-Dealing-Meldungen aus den letzten Wochen waren auf den einschlägigen Publikationsplattformen und regulatorischen Bekanntmachungen für das Unternehmen zuletzt nicht hervorgehoben sichtbar, was im Zusammenspiel mit der stabilen Kursentwicklung darauf hindeutet, dass größere insiderrelevante Transaktionen im jüngeren Zeitraum nicht im Fokus standen.

Stimmung und Reaktionen zu PSP Swiss Property AG

Im Umfeld der zuletzt stabilen Kursentwicklung von PSP Swiss Property AG diskutieren Marktteilnehmer auf Video- und Social-Media-Plattformen vor allem die Rolle des Titels als defensiver Immobilienwert aus der Schweiz und dessen Einbindung in europäische Immobilienindizes.

YouTubeXTikTokInstagram

Fazit

PSP Swiss Property AG bestätigt mit ihrer aktuellen Notierung im Bereich von knapp 150 CHF an der SIX Swiss Exchange ihren Status als etablierter Immobilienwert im Schweizer Mid-Cap-Segment, der sich durch vergleichsweise ruhige Kursverläufe auszeichnet.

Für Anleger, die die Rolle des Titels in europäischen Immobilienindizes oder in defensiv ausgerichteten Portfolios beobachten, bleibt insbesondere die weitere Entwicklung am Schweizer Büromarkt und im Zinsumfeld ein wesentlicher Faktor für die künftige Wahrnehmung von PSP Swiss Property AG.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der umfassende Inhalt dieses informativen Artikels wurde unter Einsatz von a.i. erstellt. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

Quelle: www.ad-hoc-news.de

361122 Keine Kommentare

Interview mit einem Luxusmakler: «Ich habe schon Immobilien mit einem unterirdischen Fussballfeld gesehen»

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Am Zürichsee findet man einige schöne Villen.

KEYSTONE

Während Mark Zuckerberg für 170 Millionen Dollar eine Villa kauft, bleibt der Schweizer Luxusimmobilienmarkt deutlich zurückhaltender. Benjamin Stamm von Walde Immobilien gibt Einblick in die Szene hierzulande.

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • In Amerika gibt es viele grosse Villen. Wie beispielsweise das neue Haus von Mark Zuckerberg.
  • Es hat unter anderem neun Zimmer und elf Badezimmer und kostete 170 Millionen US-Dollar.
  • Auch in der Schweiz existiert ein Luxusimmobilienmarkt, jedoch um einiges zurückhaltender.
  • Benjamin Stamm von Walde Immobilien gibt blue News einen Einblick.

Benjamin Stamm, Mark Zuckerberg hat kürzlich eine Villa für rund 170 Millionen US-Dollar gekauft. Unter anderem hat das Haus neun Schlafzimmer und elf Badezimmer. In welcher Grössenordnung verkaufen Sie Häuser?

Wir vermarkten verschiedene Immobilien. Dazu gehören auch Villen mit entsprechend vielen Zimmern, insbesondere die Anzahl der Schlafzimmer ist oft ein Thema. Badezimmer spielen hingegen eine weniger zentrale Rolle. Anders als in den USA, wo meist jedes Schlafzimmer ein eigenes Bad hat, ist dies in der Schweiz kulturell nicht üblich. In grossen Villen sind durchschnittlich drei bis fünf Badezimmer vorhanden, wobei fünf bereits selten sind. Häufig gilt die Lösung «ein Bad pro Stockwerk». Beim Masterschlafzimmer wird jedoch oft auf ein direkt angeschlossenes Badezimmer geachtet.

Zur Person

zvg

Benjamin Stamm ist seit rund 25 Jahren in der Immobilienbranche tätig. Derzeit arbeitet er bei Walde Immobilien. Sie zählen im Premiumsegment zu den wichtigen Anbietern. Stamm ist Leiter für die Region rechter Zürichsee.

Also leben Amerikanerinnen und Amerikaner pompöser als Schweizerinnen und Schweizer?

Ich glaube, man darf schon sagen, dass Amerika per se sehr gross ist. Alles ist grösser als in der Schweiz, auch das Land an sich. Zuckerbergs Anwesen umfasst rund 8000 Quadratmeter. Solche Dimensionen sind in der Schweiz kaum anzutreffen, insbesondere für einzelne Wohnhäuser. Zwar gibt es auch hier grosse Grundstücke, jedoch selten in vergleichbarer Grössenordnung.

Zuckerberg ist ein Extrembeispiel. Sind Schweizerinnen und Schweizer generell zurückhaltender, gerade wenn es um Eigentum geht? Über das Vermögen spricht man hierzulande ja bekanntlich nicht so gerne.

Grundsätzlich tritt man hier eher zurückhaltend und privat auf. Käuferinnen und Käufer solcher Häuser sind oft bereits in der Schweiz lebende Einheimische, aber auch Expats. Zwischen diesen beiden Gruppen lassen sich klare Unterschiede erkennen. Expats, mehrheitlich aus dem europäischen Raum, bringen häufig andere Erwartungen und ein anderes Mindset an ein Haus mit als Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind. Schweizerinnen und Schweizer haben tendenziell das Mindset: kleiner, zurückhaltender, etwas konservativer. Und das spiegelt sich auch in der Immobilienwahl wider, selbst im Premiumsegment.

Welche Unterschiede zeigen sich bei den Immobilien selbst?

Wir haben unterschiedliche Baustile, etwa historische Jugendstilvillen aus der Jahrhundertwende. Menschen mit internationalem Hintergrund bevorzugen oft modernere Objekte mit tendenziell grösseren Räumen. Allerdings sind Zimmer mit 40 bis 50 Quadratmetern hier unüblich, 20 Quadratmeter gelten bereits als grosszügig. Selbst bei Häusern mit zehn bis zwölf Zimmern sind die Räume nicht überdimensioniert. Das hat auch mit der begrenzten Fläche in der Schweiz zu tun.

Welche Rolle spielen Expats auf dem Immobilienmarkt, und nimmt ihre Bedeutung zu?

Nein, Expats dominieren den Markt nicht. Rund drei Viertel der Käuferinnen und Käufer sind stark in der Schweiz verwurzelt.

Zuwanderung spielt zwar eine Rolle, insbesondere in wirtschaftsstarken Regionen wie rund um den Zürichsee oder in Genf, wo viele Arbeitsplätze angesiedelt sind. Entsprechend steigt dort auch die Bereitschaft, Wohneigentum zu erwerben. Steuerliche Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen, lassen sich jedoch nicht pauschal gewichten.

Insgesamt bleibt der Markt jedoch klar von inländischen Käuferinnen und Käufern geprägt.

Sie betreuen die rechte Zürichsee-Seite. Wie gross ist das Durchschnittshaus, das sie verkaufen?

Ein typisches freistehendes Haus umfasst fünf bis acht Zimmer, wobei Wohn- und Essbereiche mitgezählt werden. Entscheidend ist für viele Käuferinnen und Käufer jedoch die Anzahl abschliessbarer Zimmer. Meist wird ein Zimmer pro Kind plus ein Elternschlafzimmer benötigt.

Grössere Villen mit zehn bis fünfzehn Zimmern finden sich vor allem an Lagen wie dem Zürichberg. An der Goldküste sind es eher bis zu acht Zimmer. Dabei spielt auch das Baujahr eine wichtige Rolle: Viele dieser grosszügigen Objekte stammen aus der Zeit um 1910, als noch anders und oft mit mehr Platz gebaut wurde als heute.

Sie haben Familien erwähnt. Sind das Ihre typischen Kundinnen und Kunden?

Es gibt nicht diesen einen Kunden oder diese eine Kundin. Es sind aber schon tendenziell Familien, die sich eine Villa kaufen.

Aber warum braucht man so viel Platz?

Man muss hier sicher unterscheiden, von welcher Immobilie man spricht. Bei den älteren Häusern geht es gar nicht wirklich um die Anzahl der Zimmer, sondern um den Charme des Hauses: hohe Decken, Stuckaturen und ein gewisser historischer Charme stehen hier vor allem im Vordergrund.

Der Bedarf an mehr Platz entsteht aber häufig ganz pragmatisch. Sobald Kinder da sind, braucht es einfach zusätzliche Zimmer. Das gilt nicht nur im Luxussegment, sondern ganz allgemein im Immobilienmarkt. 

Ein wichtiger Punkt ist auch die Raumaufteilung: Viele möchten mehrere Schlafzimmer auf demselben Stock haben. Wenn man beispielsweise drei oder vier Schlafzimmer auf einer Etage unterbringen will, braucht es automatisch mehr Fläche, und das macht die Immobilie entsprechend teurer.

Dazu kommen die klassischen Wohnräume wie Wohn- und Essbereich sowie heute oft ein oder sogar zwei Arbeitszimmer. Gerade seit der Pandemie hat sich das stark verändert: Auch Paare ohne Kinder wünschen sich häufig ein eigenes Homeoffice pro Person.

So kommt man relativ schnell auf sieben oder acht Zimmer. Das klingt zunächst sehr gross, ergibt sich aber oft aus ganz praktischen Bedürfnissen.

Häuser mit deutlich mehr Zimmern gibt es zwar auch, sie sind in der Schweiz aber eher die Ausnahme. Der Markt verlangt solche Grössen in der Regel nicht. Im Premiumsegment bewegen sich die meisten Objekte immer noch im einstelligen Zimmerbereich.

Gibt es auch zu grosse Häuser? Sagen Sie das Ihren Kundinnen und Kunden?

Nein. Ob eine Immobilie zu gross ist, lässt sich so pauschal nicht beurteilen. Entscheidend ist vielmehr, ob sie die grundlegenden Anforderungen erfüllt, insbesondere für ein gehobenes Klientel, dessen Erwartungen wir gut kennen.

Neben der Grösse spielen viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle, etwa Privatsphäre, Aussicht oder Lage. In diesem Segment geht es nicht nur um Quadratmeter. Wenn die zentralen Kriterien stimmen, sind Käuferinnen und Käufer durchaus bereit, bei einzelnen Aspekten Abstriche zu machen. Wer jedoch bereit ist, einen hohen Preis zu zahlen, erwartet insgesamt ein stimmiges Gesamtpaket.

Die neue Villa von Mark Zuckerberg hat einen eigenen Spa, eine Himalaya-Salzwand, einen Pool, einen privaten Bootssteg und mehr. Ist das auch für Ihre Kundinnen und Kunden wichtig?

Das ist natürlich der Superlativ, der schon auch amerikanisiert ist. In der Schweiz ist sicher der Pool ein Thema. Nicht, dass es dringend verlangt wird, viele Häuser haben einfach schon einen. Aber natürlich wird im Premiumsegment auch darauf geschaut, dass das Untergeschoss schön ausgebaut ist, wo normalerweise einfach ein Keller oder Beton ist. In den grösseren Luxushäusern kann es schon vorkommen, dass es eine Sauna, ein Kaltwasserbecken oder einen Fitnessbereich gibt. Aber Heimkinos oder sehr ausgefallene Ausstattungen sind eher Einzelfälle.

Haben Sie Beispiele für besonders extravagante Immobilien?

Solche Fälle sind selten. Ich habe einmal eine Immobilie mit einem unterirdischen Fussballfeld gesehen. Es gibt auch sehr aufwendig gestaltete Poolanlagen oder spezielle Materialien wie vergoldete Fliesen. Insgesamt sind Schweizerinnen und Schweizer aber eher konservativ und zurückhaltend.

Wie oft verkaufen Sie denn ein Haus im Luxussegment?

Ich kann keine Zahlen nennen, aber: Es gibt uns schon seit 40 Jahren und wir sind ein wichtiger Marktteilnehmer im Premiumsegment. Dementsprechend haben wir regelmässig Verkäufe, die wir betreuen dürfen. Nicht nur am Zürichsee, sondern überall in der Deutschschweiz. Wir haben auch Partner im Tessin und um den Genfersee herum.

Diskretion nehmen wir sehr ernst und ist in diesem Segment auch ein grosses Thema. Auf beiden Seiten, bei Verkäuferinnen und Verkäufern und bei Käuferinnen und Käufern Sie wollen sehr anonym bleiben und das berücksichtigen wir. 

Wie lange dauert ein Verkauf?

Unterschiedlich. Im Luxussegment braucht es Zeit. Unter einem halben Jahr ist selten. Käuferinnen und Käufer stehen in der Regel nicht unter Zeitdruck.

Stimmt es, dass wohlhabende Personen ihre Häuser tendenziell schneller verkaufen? Oder wie lange bleiben sie in solchen Immobilien?

Im Gegenteil: Im Premiumsegment bleiben Menschen oft deutlich länger. Zehn, zwanzig oder dreissig Jahre sind keine Seltenheit. Aber eine konkrete Zeitspanne kann ich Ihnen nicht sagen. Einige Kundinnen und Kunden, die wir haben, sind in den Häusern schon aufgewachsen, dann verkauft man es nicht einfach so. Zudem ist Schweizerinnen und Schweizern ihr Zuhause extrem wichtig. Findet man das passende Objekt, will man es nicht so schnell wieder verkaufen. Anders als etwa in den USA, wo Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Häuser im Schnitt deutlich öfter wechseln.

Man sagt: Frauen haben beim Kauf eines Hauses immer das letzte Wort. Können Sie das bestätigen?

(lacht) Es ist wichtig, dass sich die Partnerinnen wohlfühlen. Aber auch hier ist es unterschiedlich. Für uns ist es ein gutes Zeichen, wenn man sich vor Ort schon gedanklich einrichtet. Beispielsweise wenn man die Kinder im Garten schon spielen sieht.

Eine letzte Frage: Welcher Verkauf ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Es ist weniger ein einzelner Fall als vielmehr das Zusammenspiel von Vertrauen und Emotion. Wenn Verkäuferinnen und Verkäufer einem ihr Zuhause anvertrauen und Käuferinnen und Käufer darin ihr neues Zuhause sehen, ist das jedes Mal etwas Besonderes.


Mietkauf: Ohne Eigenkapital zum Traumhaus, klappt das tatsächlich?

Während die Preise auf dem Eigenheim-Markt durch die Decke gehen und notwendiges Eigenkapital immer mehr zum Problem wird, soll «Mietkauf» eine Alternative zum klassischen Immobilienkauf bieten. Die Vor- und Nachteile erklären wir im Video.

10.09.2021

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Am Zürichsee findet man einige schöne Villen.

KEYSTONE

Während Mark Zuckerberg für 170 Millionen Dollar eine Villa kauft, bleibt der Schweizer Luxusimmobilienmarkt deutlich zurückhaltender. Benjamin Stamm von Walde Immobilien gibt Einblick in die Szene hierzulande.

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • In Amerika gibt es viele grosse Villen. Wie beispielsweise das neue Haus von Mark Zuckerberg.
  • Es hat unter anderem neun Zimmer und elf Badezimmer und kostete 170 Millionen US-Dollar.
  • Auch in der Schweiz existiert ein Luxusimmobilienmarkt, jedoch um einiges zurückhaltender.
  • Benjamin Stamm von Walde Immobilien gibt blue News einen Einblick.

Benjamin Stamm, Mark Zuckerberg hat kürzlich eine Villa für rund 170 Millionen US-Dollar gekauft. Unter anderem hat das Haus neun Schlafzimmer und elf Badezimmer. In welcher Grössenordnung verkaufen Sie Häuser?

Wir vermarkten verschiedene Immobilien. Dazu gehören auch Villen mit entsprechend vielen Zimmern, insbesondere die Anzahl der Schlafzimmer ist oft ein Thema. Badezimmer spielen hingegen eine weniger zentrale Rolle. Anders als in den USA, wo meist jedes Schlafzimmer ein eigenes Bad hat, ist dies in der Schweiz kulturell nicht üblich. In grossen Villen sind durchschnittlich drei bis fünf Badezimmer vorhanden, wobei fünf bereits selten sind. Häufig gilt die Lösung «ein Bad pro Stockwerk». Beim Masterschlafzimmer wird jedoch oft auf ein direkt angeschlossenes Badezimmer geachtet.

Zur Person

zvg

Benjamin Stamm ist seit rund 25 Jahren in der Immobilienbranche tätig. Derzeit arbeitet er bei Walde Immobilien. Sie zählen im Premiumsegment zu den wichtigen Anbietern. Stamm ist Leiter für die Region rechter Zürichsee.

Also leben Amerikanerinnen und Amerikaner pompöser als Schweizerinnen und Schweizer?

Ich glaube, man darf schon sagen, dass Amerika per se sehr gross ist. Alles ist grösser als in der Schweiz, auch das Land an sich. Zuckerbergs Anwesen umfasst rund 8000 Quadratmeter. Solche Dimensionen sind in der Schweiz kaum anzutreffen, insbesondere für einzelne Wohnhäuser. Zwar gibt es auch hier grosse Grundstücke, jedoch selten in vergleichbarer Grössenordnung.

Zuckerberg ist ein Extrembeispiel. Sind Schweizerinnen und Schweizer generell zurückhaltender, gerade wenn es um Eigentum geht? Über das Vermögen spricht man hierzulande ja bekanntlich nicht so gerne.

Grundsätzlich tritt man hier eher zurückhaltend und privat auf. Käuferinnen und Käufer solcher Häuser sind oft bereits in der Schweiz lebende Einheimische, aber auch Expats. Zwischen diesen beiden Gruppen lassen sich klare Unterschiede erkennen. Expats, mehrheitlich aus dem europäischen Raum, bringen häufig andere Erwartungen und ein anderes Mindset an ein Haus mit als Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind. Schweizerinnen und Schweizer haben tendenziell das Mindset: kleiner, zurückhaltender, etwas konservativer. Und das spiegelt sich auch in der Immobilienwahl wider, selbst im Premiumsegment.

Welche Unterschiede zeigen sich bei den Immobilien selbst?

Wir haben unterschiedliche Baustile, etwa historische Jugendstilvillen aus der Jahrhundertwende. Menschen mit internationalem Hintergrund bevorzugen oft modernere Objekte mit tendenziell grösseren Räumen. Allerdings sind Zimmer mit 40 bis 50 Quadratmetern hier unüblich, 20 Quadratmeter gelten bereits als grosszügig. Selbst bei Häusern mit zehn bis zwölf Zimmern sind die Räume nicht überdimensioniert. Das hat auch mit der begrenzten Fläche in der Schweiz zu tun.

Welche Rolle spielen Expats auf dem Immobilienmarkt, und nimmt ihre Bedeutung zu?

Nein, Expats dominieren den Markt nicht. Rund drei Viertel der Käuferinnen und Käufer sind stark in der Schweiz verwurzelt.

Zuwanderung spielt zwar eine Rolle, insbesondere in wirtschaftsstarken Regionen wie rund um den Zürichsee oder in Genf, wo viele Arbeitsplätze angesiedelt sind. Entsprechend steigt dort auch die Bereitschaft, Wohneigentum zu erwerben. Steuerliche Faktoren können ebenfalls eine Rolle spielen, lassen sich jedoch nicht pauschal gewichten.

Insgesamt bleibt der Markt jedoch klar von inländischen Käuferinnen und Käufern geprägt.

Sie betreuen die rechte Zürichsee-Seite. Wie gross ist das Durchschnittshaus, das sie verkaufen?

Ein typisches freistehendes Haus umfasst fünf bis acht Zimmer, wobei Wohn- und Essbereiche mitgezählt werden. Entscheidend ist für viele Käuferinnen und Käufer jedoch die Anzahl abschliessbarer Zimmer. Meist wird ein Zimmer pro Kind plus ein Elternschlafzimmer benötigt.

Grössere Villen mit zehn bis fünfzehn Zimmern finden sich vor allem an Lagen wie dem Zürichberg. An der Goldküste sind es eher bis zu acht Zimmer. Dabei spielt auch das Baujahr eine wichtige Rolle: Viele dieser grosszügigen Objekte stammen aus der Zeit um 1910, als noch anders und oft mit mehr Platz gebaut wurde als heute.

Sie haben Familien erwähnt. Sind das Ihre typischen Kundinnen und Kunden?

Es gibt nicht diesen einen Kunden oder diese eine Kundin. Es sind aber schon tendenziell Familien, die sich eine Villa kaufen.

Aber warum braucht man so viel Platz?

Man muss hier sicher unterscheiden, von welcher Immobilie man spricht. Bei den älteren Häusern geht es gar nicht wirklich um die Anzahl der Zimmer, sondern um den Charme des Hauses: hohe Decken, Stuckaturen und ein gewisser historischer Charme stehen hier vor allem im Vordergrund.

Der Bedarf an mehr Platz entsteht aber häufig ganz pragmatisch. Sobald Kinder da sind, braucht es einfach zusätzliche Zimmer. Das gilt nicht nur im Luxussegment, sondern ganz allgemein im Immobilienmarkt. 

Ein wichtiger Punkt ist auch die Raumaufteilung: Viele möchten mehrere Schlafzimmer auf demselben Stock haben. Wenn man beispielsweise drei oder vier Schlafzimmer auf einer Etage unterbringen will, braucht es automatisch mehr Fläche, und das macht die Immobilie entsprechend teurer.

Dazu kommen die klassischen Wohnräume wie Wohn- und Essbereich sowie heute oft ein oder sogar zwei Arbeitszimmer. Gerade seit der Pandemie hat sich das stark verändert: Auch Paare ohne Kinder wünschen sich häufig ein eigenes Homeoffice pro Person.

So kommt man relativ schnell auf sieben oder acht Zimmer. Das klingt zunächst sehr gross, ergibt sich aber oft aus ganz praktischen Bedürfnissen.

Häuser mit deutlich mehr Zimmern gibt es zwar auch, sie sind in der Schweiz aber eher die Ausnahme. Der Markt verlangt solche Grössen in der Regel nicht. Im Premiumsegment bewegen sich die meisten Objekte immer noch im einstelligen Zimmerbereich.

Gibt es auch zu grosse Häuser? Sagen Sie das Ihren Kundinnen und Kunden?

Nein. Ob eine Immobilie zu gross ist, lässt sich so pauschal nicht beurteilen. Entscheidend ist vielmehr, ob sie die grundlegenden Anforderungen erfüllt, insbesondere für ein gehobenes Klientel, dessen Erwartungen wir gut kennen.

Neben der Grösse spielen viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle, etwa Privatsphäre, Aussicht oder Lage. In diesem Segment geht es nicht nur um Quadratmeter. Wenn die zentralen Kriterien stimmen, sind Käuferinnen und Käufer durchaus bereit, bei einzelnen Aspekten Abstriche zu machen. Wer jedoch bereit ist, einen hohen Preis zu zahlen, erwartet insgesamt ein stimmiges Gesamtpaket.

Die neue Villa von Mark Zuckerberg hat einen eigenen Spa, eine Himalaya-Salzwand, einen Pool, einen privaten Bootssteg und mehr. Ist das auch für Ihre Kundinnen und Kunden wichtig?

Das ist natürlich der Superlativ, der schon auch amerikanisiert ist. In der Schweiz ist sicher der Pool ein Thema. Nicht, dass es dringend verlangt wird, viele Häuser haben einfach schon einen. Aber natürlich wird im Premiumsegment auch darauf geschaut, dass das Untergeschoss schön ausgebaut ist, wo normalerweise einfach ein Keller oder Beton ist. In den grösseren Luxushäusern kann es schon vorkommen, dass es eine Sauna, ein Kaltwasserbecken oder einen Fitnessbereich gibt. Aber Heimkinos oder sehr ausgefallene Ausstattungen sind eher Einzelfälle.

Haben Sie Beispiele für besonders extravagante Immobilien?

Solche Fälle sind selten. Ich habe einmal eine Immobilie mit einem unterirdischen Fussballfeld gesehen. Es gibt auch sehr aufwendig gestaltete Poolanlagen oder spezielle Materialien wie vergoldete Fliesen. Insgesamt sind Schweizerinnen und Schweizer aber eher konservativ und zurückhaltend.

Wie oft verkaufen Sie denn ein Haus im Luxussegment?

Ich kann keine Zahlen nennen, aber: Es gibt uns schon seit 40 Jahren und wir sind ein wichtiger Marktteilnehmer im Premiumsegment. Dementsprechend haben wir regelmässig Verkäufe, die wir betreuen dürfen. Nicht nur am Zürichsee, sondern überall in der Deutschschweiz. Wir haben auch Partner im Tessin und um den Genfersee herum.

Diskretion nehmen wir sehr ernst und ist in diesem Segment auch ein grosses Thema. Auf beiden Seiten, bei Verkäuferinnen und Verkäufern und bei Käuferinnen und Käufern Sie wollen sehr anonym bleiben und das berücksichtigen wir. 

Wie lange dauert ein Verkauf?

Unterschiedlich. Im Luxussegment braucht es Zeit. Unter einem halben Jahr ist selten. Käuferinnen und Käufer stehen in der Regel nicht unter Zeitdruck.

Stimmt es, dass wohlhabende Personen ihre Häuser tendenziell schneller verkaufen? Oder wie lange bleiben sie in solchen Immobilien?

Im Gegenteil: Im Premiumsegment bleiben Menschen oft deutlich länger. Zehn, zwanzig oder dreissig Jahre sind keine Seltenheit. Aber eine konkrete Zeitspanne kann ich Ihnen nicht sagen. Einige Kundinnen und Kunden, die wir haben, sind in den Häusern schon aufgewachsen, dann verkauft man es nicht einfach so. Zudem ist Schweizerinnen und Schweizern ihr Zuhause extrem wichtig. Findet man das passende Objekt, will man es nicht so schnell wieder verkaufen. Anders als etwa in den USA, wo Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Häuser im Schnitt deutlich öfter wechseln.

Man sagt: Frauen haben beim Kauf eines Hauses immer das letzte Wort. Können Sie das bestätigen?

(lacht) Es ist wichtig, dass sich die Partnerinnen wohlfühlen. Aber auch hier ist es unterschiedlich. Für uns ist es ein gutes Zeichen, wenn man sich vor Ort schon gedanklich einrichtet. Beispielsweise wenn man die Kinder im Garten schon spielen sieht.

Eine letzte Frage: Welcher Verkauf ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Es ist weniger ein einzelner Fall als vielmehr das Zusammenspiel von Vertrauen und Emotion. Wenn Verkäuferinnen und Verkäufer einem ihr Zuhause anvertrauen und Käuferinnen und Käufer darin ihr neues Zuhause sehen, ist das jedes Mal etwas Besonderes.


Mietkauf: Ohne Eigenkapital zum Traumhaus, klappt das tatsächlich?

Während die Preise auf dem Eigenheim-Markt durch die Decke gehen und notwendiges Eigenkapital immer mehr zum Problem wird, soll «Mietkauf» eine Alternative zum klassischen Immobilienkauf bieten. Die Vor- und Nachteile erklären wir im Video.

10.09.2021

Quelle: www.bluewin.ch

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FuW-Hypo-Index steigt in der letzten Maiwoche leicht

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Abo

FuW-Hypo-Index steigt in der letzten Maiwoche leicht

Der globale Zinsanstieg kommt nur gedämpft am Schweizer Immobilienmarkt an. Die Anleihenmärkte beruhigen sich.

Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.

Illustration: Marco Tancredi

Interessenten für eine Hypothek in der Schweiz können in der letzten Maiwoche einen Kreditvertrag mit zehnjähriger Laufzeit zu einem Zins von 1,61% abschliessen. Dies zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit sind es 1,34%. Innerhalb einer Woche sind die Zinsen damit für die längere Laufzeit um 0,03 Prozentpunkte gestiegen und für die kürzere um 0,01 Prozentpunkte. Seit Anfang Mai zeichnet sich ein Aufwärtstrend im zehnjährigen FuW-Hypo-Index ab; seither ist er um 0,07 Prozentpunkte gestiegen.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:

Abo

FuW-Hypo-Index steigt in der letzten Maiwoche leicht

Der globale Zinsanstieg kommt nur gedämpft am Schweizer Immobilienmarkt an. Die Anleihenmärkte beruhigen sich.

Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.

Illustration: Marco Tancredi

Interessenten für eine Hypothek in der Schweiz können in der letzten Maiwoche einen Kreditvertrag mit zehnjähriger Laufzeit zu einem Zins von 1,61% abschliessen. Dies zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit sind es 1,34%. Innerhalb einer Woche sind die Zinsen damit für die längere Laufzeit um 0,03 Prozentpunkte gestiegen und für die kürzere um 0,01 Prozentpunkte. Seit Anfang Mai zeichnet sich ein Aufwärtstrend im zehnjährigen FuW-Hypo-Index ab; seither ist er um 0,07 Prozentpunkte gestiegen.

Quelle: www.fuw.ch

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Immobilienmakler Robert Ferfecki vermittelt exklusive Villen in der Schweiz

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Von diesem Haus können die meisten Menschen am Bodensee nur träumen: Auf der Schweizer Seite steht in Kesswil, knapp zwölf Kilometer von Konstanz entfernt, eine Villa zum Verkauf. Nur ein kleiner Uferweg trennt die künftigen Besitzer vom Bodensee. Das Grundstück ist 2700 Quadratmeter groß, ein Privatstrand gehört zum Anwesen. Kostenpunkt: Fast 12 Millionen Franken, also umgerechnet rund 13 Millionen Euro. „Die Immobilie ist wirklich ein ganz tolles Objekt“, sagt Immobilienmakler Robert Ferfecki. Er kennt sich mit solchen Anwesen aus: Ferfecki vermarktet die Kesswiler Villa im Portfolio seiner Firma Fine Swiss Properties (FSP), zu Deutsch: Feine Schweizer Immobilien.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Von diesem Haus können die meisten Menschen am Bodensee nur träumen: Auf der Schweizer Seite steht in Kesswil, knapp zwölf Kilometer von Konstanz entfernt, eine Villa zum Verkauf. Nur ein kleiner Uferweg trennt die künftigen Besitzer vom Bodensee. Das Grundstück ist 2700 Quadratmeter groß, ein Privatstrand gehört zum Anwesen. Kostenpunkt: Fast 12 Millionen Franken, also umgerechnet rund 13 Millionen Euro. „Die Immobilie ist wirklich ein ganz tolles Objekt“, sagt Immobilienmakler Robert Ferfecki. Er kennt sich mit solchen Anwesen aus: Ferfecki vermarktet die Kesswiler Villa im Portfolio seiner Firma Fine Swiss Properties (FSP), zu Deutsch: Feine Schweizer Immobilien.

Quelle: www.suedkurier.de

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