Erreichbarkeit als wichtiger Faktor
Die Mobilität und der Einfluss auf den Immobilienmarkt war dann auch Thema in der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion, die von Claudia Marty moderiert wurde. Auf der Bühne nahmen Claudia Strässle, Präsidentin SVIT Ostschweiz, Walter Locher, Präsident HEV Kanton St.Gallen, Peter Grünenfelder und Patrik Stillhart, CEO Zug Estates Holding AG, Platz.
Letzterer stellte im Vorfeld das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz vor. Dieses setzte mit einem innovativen Energiekonzept, einer biodiversitätsfördernden Aussenraumgestaltung und einer durchdachten Mobilitätsstrategie Massstäbe in der nachhaltigen Arealentwicklung. «Wenn man in einer Liegenschaft nicht nur Wohnungen, sondern auch Gewerbeflächen vermietet, ist eine gute Erreichbarkeit umso wichtiger», sagte Stillhart.
Ins gleiche Horn blies Walter Locher: «Aus Sicht des HEV ist der Einfluss der Mobilität sehr gross. Wenn eine Liegenschaft oder ein Ort nicht mehr erreichbar ist, hat das einen negativen Einfluss auf den Wert der Immobilien.» Einen wichtigen Punkt führte Claudia Strässle ins Feld. Sie stellte fest, dass es bei den Mietern eine Schmerzgrenze von rund zehn Minuten Autofahrt bis zum nächsten Autobahnanschluss gebe. «Alles darüber lässt sich schwerer vermieten.»
Bratwurst, Bürli, Bier
Danach ging es für die Teilnehmer zu den drei Bs «Bratwurst, Bürli und Bier» sowie der Gelegenheit für Networking.
«Die erneut über 200 Teilnehmer zeigen, dass sich die im vergangenen Jahr wiederbelebte Immo Vision bereits wieder als beliebte Plattform für die Ostschweizer Immobilienwirtschaft etabliert hat. Einen grossen Anteil daran haben die fachlich hochstehenden Referate», bilanzierte Matthias Hutter, Vizepräsident SVIT Ostschweiz und innerhalb des Verbandes Verantwortlicher Anlässe.
