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TEXT:
- Die Preise von Einfamilienhäusern steigen in der Schweiz weiter.
- Auch Wohnungen haben sich seit dem letzten Quartal verteuert.
- Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik und von Realadvisor.
Die Preise fürs Wohnen gehen in der Schweiz weiter steil nach oben: Im zweiten Quartal 2025 kostete Wohneigentum 1,9 Prozent mehr als im ersten Quartal, wie der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik zeigt. Gegenüber dem Vorjahresquartal betrug die Teuerung fünf Prozent.
So hat der Bund gerechnet
Das Bundesamt für Statistik publiziert den Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex seit dem 3. Quartal 2020 quartalsweise. Es berechnet ihn aus durchschnittlich 8000 Transaktionen, die aus allen Regionen der Schweiz stammen, auf Basis von Daten der 28 grössten Schweizer Hypothekarinstitute.
Die Preise von Einfamilienhäusern zogen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent an, in ländlichen Gemeinden um 3,4 Prozent. Das Marktsegment der Eigentumswohnungen weist in allen Gemeindetypen höhere Preise auf als im ersten Quartal. Das stärkste Plus von drei Prozent gab es in der Kategorie der ländlichen Gemeinden, insgesamt stiegen die Preise im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent.
Starkes Preisplus in Zug, Luzern und Sitten
Auch vom Immobilienbewerter Realadvisor gibts neue Quartalszahlen: Er spricht von einem Preisplus von 1,2 Prozent für Wohnungen und einem Prozent für Einfamilienhäuser, gestützt durch niedrige Hypothekarzinsen.
Die Städte Zug und Luzern verzeichnen die stärksten Zuwächse bei Wohnungen (je plus 2,4 Prozent), gefolgt von Sitten (plus zwei Prozent). Bei Häusern liegen Sitten (plus 2,3 Prozent), Zug und Lausanne (je plus 1,6 Prozent) vorne.
Kluft zwischen Angebot und Nachfrage
Trotz einer erwarteten leichten Verbesserung sank die Zahl der Baugenehmigungen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 13 Prozent. «Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage vergrössert sich und verstärkt den kurz- und mittelfristigen Preisdruck», schreibt Realadvisor.
Mehr Artikel zum «Wohnimmobilienpreisindex»
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- Die Preise von Einfamilienhäusern steigen in der Schweiz weiter.
- Auch Wohnungen haben sich seit dem letzten Quartal verteuert.
- Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik und von Realadvisor.
Die Preise fürs Wohnen gehen in der Schweiz weiter steil nach oben: Im zweiten Quartal 2025 kostete Wohneigentum 1,9 Prozent mehr als im ersten Quartal, wie der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik zeigt. Gegenüber dem Vorjahresquartal betrug die Teuerung fünf Prozent.
So hat der Bund gerechnet
Das Bundesamt für Statistik publiziert den Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex seit dem 3. Quartal 2020 quartalsweise. Es berechnet ihn aus durchschnittlich 8000 Transaktionen, die aus allen Regionen der Schweiz stammen, auf Basis von Daten der 28 grössten Schweizer Hypothekarinstitute.
Die Preise von Einfamilienhäusern zogen im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent an, in ländlichen Gemeinden um 3,4 Prozent. Das Marktsegment der Eigentumswohnungen weist in allen Gemeindetypen höhere Preise auf als im ersten Quartal. Das stärkste Plus von drei Prozent gab es in der Kategorie der ländlichen Gemeinden, insgesamt stiegen die Preise im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent.
Starkes Preisplus in Zug, Luzern und Sitten
Auch vom Immobilienbewerter Realadvisor gibts neue Quartalszahlen: Er spricht von einem Preisplus von 1,2 Prozent für Wohnungen und einem Prozent für Einfamilienhäuser, gestützt durch niedrige Hypothekarzinsen.
Die Städte Zug und Luzern verzeichnen die stärksten Zuwächse bei Wohnungen (je plus 2,4 Prozent), gefolgt von Sitten (plus zwei Prozent). Bei Häusern liegen Sitten (plus 2,3 Prozent), Zug und Lausanne (je plus 1,6 Prozent) vorne.
Kluft zwischen Angebot und Nachfrage
Trotz einer erwarteten leichten Verbesserung sank die Zahl der Baugenehmigungen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 13 Prozent. «Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage vergrössert sich und verstärkt den kurz- und mittelfristigen Preisdruck», schreibt Realadvisor.
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Quelle: www.20min.ch
