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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Luxusimmobilien: Darum gehts
- Die höchsten Quadratmeterpreise für Luxusimmobilien gibt es in der Schweiz in St. Moritz, Gstaad und Verbier.
- Ausserhalb der Bergregionen stehen die teuersten Immobilien am Genfersee.
- Am Zürichsee ist laut der UBS Küsnacht am teuersten.
Die UBS hat eine Studie zum Luxusimmobiliensegment veröffentlicht. Sie zeigt, wo die Quadratmeterpreise in der Schweiz am höchsten sind. Eine schwächere Wirtschafts- und Vermögensentwicklung könnte die Nachfrage dämpfen, schreibt die Bank. Der Schweizer Luxusimmobilien-Markt dürfte aber weiterhin von seinem Ruf als «sicherer Hafen» profitieren.
St. Moritz, Gstaad und Verbier sind am teuersten
Am teuersten ist St. Moritz, die Quadratmeterpreise beginnen in der Engadiner Gemeinde bei rund 43’000 Franken. Mit Gstaad und Verbier folgen weitere Bergdestinationen mit Preisen ab 39’000 respektive 36’000 Franken pro Quadratmeter. In Ausnahmefällen betragen die Preise sogar über 100’000 Franken, abhängig von Mikrolage und Ausstattung.
Hohe Quadratmeterpreise am Genfersee
Die teuersten Immobilien ausserhalb der Bergregionen stehen laut der UBS mit knapp 36’000 Franken pro Quadratmeter in Cologny am Genfersee. Weitere Gemeinden mit hohem Anteil an Luxusimmobilien in der Nähe von Genf verzeichnen weitgehend Quadratmeterpreise ab 25’000 Franken.
Küsnacht ist am Zürichsee am teuersten
Die höchsten Preise am Zürichsee werden in Küsnacht mit 32’000 Franken pro Quadratmeter erzielt. In den übrigen Gemeinden beginnen Luxusimmobilien ab rund 28’000 Franken pro Quadratmeter.
Am Zürichsee betrug der Preisanstieg von 2023 auf 2024 zwischen 30 bis 40 Prozent, am Genfersee und im Tessin lag er unter 20 Prozent. Den stärksten Preisanstieg verzeichnete die Region Zug mit einem Zuwachs von über 40 Prozent.
Anzahl potenzieller Käufer nimmt ab
Das hohe Preisniveau senkt den Kreis potenzieller Käufer. Davon dürften luxuriöse Eigentumswohnungen im mittleren einstelligen Millionenbereich betroffen sein, bei denen die Tragbarkeits-Richtlinien bei der Hypothekarvergabe innerhalb des Luxussegments am stärksten greifen.
Preisdynamik schwächt sich ab
Die Preise stossen nun aber an Grenzen. So halbierte sich das Plus bei luxuriösen Eigenheimen auf 1,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Eigentumswohnungen legten um drei Prozent zu, die Einfamilienhäuser stagnierten fast. Das Luxussegment entwickelte sich schwächer als die Eigenheimpreise im Gesamtmarkt, die sich um 3,2 Prozent verteuerten.
Preistreibend dürfte die starke Börsenentwicklung im Jahr 2024 gewesen sein, ebenso die gesunkenen Zinsen. Die verhaltene Preisdynamik begründe sich also nicht in einer schwachen Nachfrage, sondern sei eher eine Folge von Preisübertreibungen in den Vorjahren. So liegt das Preisniveau aktuell 27 Prozent über dem Wert von 2019.
Verhaltener Ausblick für 2025
Die Frankenstärke verteuerte Luxusliegenschaften für ausländische Käufer zusätzlich. «Börsenturbulenzen und der verhaltene Ausblick für die Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr lassen nur begrenzte Impulse für die inländische Nachfrage erwarten», schreibt die «UBS» (PDF).
Was denkst du über die hohen Preise für Luxusimmobilien in der Schweiz?
2025 dürfte für das Luxussegment ein Konsolidierungsjahr werden: Die UBS rechnet mit einem ähnlich zurückhaltenden Preisanstieg wie 2024.
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Luxusimmobilien: Darum gehts
- Die höchsten Quadratmeterpreise für Luxusimmobilien gibt es in der Schweiz in St. Moritz, Gstaad und Verbier.
- Ausserhalb der Bergregionen stehen die teuersten Immobilien am Genfersee.
- Am Zürichsee ist laut der UBS Küsnacht am teuersten.
Die UBS hat eine Studie zum Luxusimmobiliensegment veröffentlicht. Sie zeigt, wo die Quadratmeterpreise in der Schweiz am höchsten sind. Eine schwächere Wirtschafts- und Vermögensentwicklung könnte die Nachfrage dämpfen, schreibt die Bank. Der Schweizer Luxusimmobilien-Markt dürfte aber weiterhin von seinem Ruf als «sicherer Hafen» profitieren.
St. Moritz, Gstaad und Verbier sind am teuersten
Am teuersten ist St. Moritz, die Quadratmeterpreise beginnen in der Engadiner Gemeinde bei rund 43’000 Franken. Mit Gstaad und Verbier folgen weitere Bergdestinationen mit Preisen ab 39’000 respektive 36’000 Franken pro Quadratmeter. In Ausnahmefällen betragen die Preise sogar über 100’000 Franken, abhängig von Mikrolage und Ausstattung.
Hohe Quadratmeterpreise am Genfersee
Die teuersten Immobilien ausserhalb der Bergregionen stehen laut der UBS mit knapp 36’000 Franken pro Quadratmeter in Cologny am Genfersee. Weitere Gemeinden mit hohem Anteil an Luxusimmobilien in der Nähe von Genf verzeichnen weitgehend Quadratmeterpreise ab 25’000 Franken.
Küsnacht ist am Zürichsee am teuersten
Die höchsten Preise am Zürichsee werden in Küsnacht mit 32’000 Franken pro Quadratmeter erzielt. In den übrigen Gemeinden beginnen Luxusimmobilien ab rund 28’000 Franken pro Quadratmeter.
Am Zürichsee betrug der Preisanstieg von 2023 auf 2024 zwischen 30 bis 40 Prozent, am Genfersee und im Tessin lag er unter 20 Prozent. Den stärksten Preisanstieg verzeichnete die Region Zug mit einem Zuwachs von über 40 Prozent.
Anzahl potenzieller Käufer nimmt ab
Das hohe Preisniveau senkt den Kreis potenzieller Käufer. Davon dürften luxuriöse Eigentumswohnungen im mittleren einstelligen Millionenbereich betroffen sein, bei denen die Tragbarkeits-Richtlinien bei der Hypothekarvergabe innerhalb des Luxussegments am stärksten greifen.
Preisdynamik schwächt sich ab
Die Preise stossen nun aber an Grenzen. So halbierte sich das Plus bei luxuriösen Eigenheimen auf 1,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Eigentumswohnungen legten um drei Prozent zu, die Einfamilienhäuser stagnierten fast. Das Luxussegment entwickelte sich schwächer als die Eigenheimpreise im Gesamtmarkt, die sich um 3,2 Prozent verteuerten.
Preistreibend dürfte die starke Börsenentwicklung im Jahr 2024 gewesen sein, ebenso die gesunkenen Zinsen. Die verhaltene Preisdynamik begründe sich also nicht in einer schwachen Nachfrage, sondern sei eher eine Folge von Preisübertreibungen in den Vorjahren. So liegt das Preisniveau aktuell 27 Prozent über dem Wert von 2019.
Verhaltener Ausblick für 2025
Die Frankenstärke verteuerte Luxusliegenschaften für ausländische Käufer zusätzlich. «Börsenturbulenzen und der verhaltene Ausblick für die Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr lassen nur begrenzte Impulse für die inländische Nachfrage erwarten», schreibt die «UBS» (PDF).
Was denkst du über die hohen Preise für Luxusimmobilien in der Schweiz?
2025 dürfte für das Luxussegment ein Konsolidierungsjahr werden: Die UBS rechnet mit einem ähnlich zurückhaltenden Preisanstieg wie 2024.
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Quelle: www.20min.ch
