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Die Zahl der Verträge zum Kauf bereits bestehender US-Häuser ist im Juli stärker als erwartet gesunken. Höhere Hypothekenzinsen und ein sich abkühlender Arbeitsmarkt haben potenzielle Eigenheimbesitzer vermehrt ins Abseits gedrängt.

Wie die National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag mitteilte, fielen die sogenannten Pending Home Sales, die auf unterzeichneten Kaufverträgen basieren, im vergangenen Monat um 0,4 %. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang von 0,1 % gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die schwebenden Immobilienverkäufe jedoch um 0,7 % zu.

Hohe Hypothekenzinsen belasten weiterhin den Immobilienmarkt. Zwar sind die Zinsen von ihren diesjährigen Höchstständen zurückgegangen, da erwartet wird, dass die US-Notenbank Federal Reserve im September erneut die Leitzinsen senkt. Dennoch bleiben sie auf einem erhöhten Niveau. Auch die nachlassende Dynamik am Arbeitsmarkt wirkt sich zunehmend bremsend auf den Immobilienverkauf aus.

„Selbst bei moderaten Verbesserungen bei Hypothekenzinsen, Erschwinglichkeit und Angebot bleiben die Käufer weiterhin zurückhaltend“, kommentierte Lawrence Yun, Chefökonom der NAR.

(Bericht von Lucia Mutikani; Redaktion: Andrea Ricci)



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