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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Gastkommentar

Mathias Binswanger

Die Schweizer Haushalte sind hoch verschuldet. Dabei geht es aber primär um Hypothekarschulden, denn diese lassen sich von der Steuer abziehen. Vom Eigenmietwert und von der damit verbundenen Möglichkeit des Steuerabzuges profitieren somit in erster Linie die Banken.


Steuerliche Anreize zur Hypothekarverschuldung haben dazu geführt, dass die Schweiz trotz tiefer Eigenheimquote zum Hypothekarkreditweltmeister wurde.

Annick Ramp / NZZ

In der vergangenen Wintersession diskutierten unsere gewählten Volksvertreter einmal mehr ausgiebig über die Abschaffung des Eigenmietwerts. Und nach langem Hin und Her wurde schliesslich beschlossen, dass dieser für Haupt- und Zweitwohnsitze abgeschafft werden soll. Schuldzinsenabzüge für Hypotheken wären nur noch beschränkt möglich auf Basis einer Quote, bei der das unbewegliche Vermögen (ohne selbstgenutztes Wohneigentum) ins Verhältnis zum Gesamtvermögen gesetzt wird.

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Jemand, der nur selbstgenutztes Wohneigentum hat, kann dann überhaupt keine Zinsen mehr abziehen. Ob das allerdings so durchkommt, steht noch in den Sternen, denn das Volk darf als letzte Instanz darüber entscheiden.

Kredite, die gar nicht gebraucht werden

Profiteure des in der Schweiz seit den 1930er Jahren existierenden und 1958 als dauerhaftes Recht eingeführten Eigenmietwertes waren allerdings nicht in erster Linie verschuldete Haushalte, sondern die Banken. Um das zu verstehen, sei ein Bonmot von Mark Twain in Erinnerung gerufen, welches lautet: «Eine Bank ist eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können – vorausgesetzt, Sie können nachweisen, dass Sie es nicht brauchen.»

Hinter dieser Aussage steckt mehr Wahrheit, als gemeinhin vermutet wird. Denn tatsächlich sind für Banken Kunden ideal, die einen Kredit gar nicht brauchen. Ein solcher Kunde besitzt eine hohe Kreditwürdigkeit, da die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls gegen null geht. Wer hingegen tatsächlich Geld braucht, ist schon aus diesem Grund verdächtig. Deshalb sind etwa Kredite an KMU bei Banken nicht sonderlich beliebt. Sie sind mit hohem Risiko und hohem Abklärungsbedarf verbunden und erscheinen deshalb oftmals wenig lukrativ. Entsprechend häufig werden Kreditgesuche von KMU auch abgelehnt.

Also war es schon immer das Bestreben der Banken, möglichst viele Kredite an Kunden zu vergeben, die das Geld nicht brauchen. Da kam der Eigenmietwert und die mit ihm verbundene Möglichkeit, Hypothekarzinsen von den Steuern abzuziehen, wie gerufen. Denn ein erheblicher Teil der heute bestehenden Hypothekarkredite in der Schweiz wird eigentlich nicht benötigt. Man lässt die Kredite aber zu einem grossen Teil stehen, weil es sich lohnt, weiterhin Schuldzinsen zu zahlen, aber diese von den Steuern abziehen zu können.

Das Vermögenszentrum (VZ) hat bei einer Untersuchung von 435 Eigenheimbesitzern zwischen 2001 und 2022 festgestellt, dass 61 Prozent bis zur Pensionierung keine Amortisation ihrer Hypotheken vornahmen und 33 Prozent nur teilweise amortisierten. 6 Prozent erhöhten sogar ihre Hypothek, und kein einziger zahlte die Hypothek vollständig zurück.

Amortisiert werden müssen Hypotheken bei dauerhaft selbst bewohntem Wohneigentum gemäss den Standesregeln der Schweizerischen Bankiervereinigung nur so lange, wie die Hypothek zwei Drittel des Immobilienwertes übersteigt. Dies entspricht der zweiten Hypothek, welche im Normalfall innerhalb von 15 Jahren amortisiert werden muss. Der grösste Teil der Hypothekarschulden wird in der Schweiz nicht zurückbezahlt, was den Banken ein praktisch risikofreies, regelmässiges Zinseinkommen beschert.

Das geringe Risiko dieser Hypothekarschulden ist einerseits das Resultat der steigenden Immobilienpreise. Da die Immobilien in den letzten Jahrzehnten enorm an Wert gewonnen haben, wurden die entsprechenden Immobilienbesitzer zu immer besseren Schuldnern, da ihre Sicherheiten laufend an Wert gewannen.

Und dann sind da auch noch die enormen liquiden Mittel, über welche Schweizer Haushalte im Durchschnitt verfügen. Das Verhältnis von Bargeld und Bankeinlagen zu den Hypothekarschulden ist gemäss Daten des IWF von etwa 95 Prozent im Jahr 2011 auf mittlerweile über 100 Prozent angestiegen. Das heisst: Viele Schweizer Haushalte könnten ihre Hypothekarverpflichtungen sofort mit liquiden Mitteln decken.

Anreiz zur Verschuldung

Nicht überraschend sind die Schweizer Haushalte aufgrund dieser Situation höher verschuldet als die Haushalte in allen anderen Ländern. In der Schweiz überstiegen die Schulden der privaten Haushalte im Jahr 2024 das BIP, und das Verhältnis dieser Schulden zum BIP ergab den stolzen Wert von 126 Prozent. Die nächsten Länder sind Australien und Kanada mit Werten von 112 Prozent und 102 Prozent. In Deutschland beträgt der Wert gerade einmal 50 Prozent und in Italien 36 Prozent. Der hohe Wert in der Schweiz liegt fast ausschliesslich an den Hypothekarschulden. Andere Kredite, wie zum Beispiel Konsumkredite, spielen kaum eine Rolle.

Der über Steuern gesetzte Anreiz zur Hypothekarverschuldung hat bewirkt, dass die Schweiz trotz tiefer Eigenheimquote zum Hypothekarkreditweltmeister wurde. Mittlerweile machen Hypothekarkredite etwa 85 Prozent aller Bankkredite aus. Alle übrigen Kredite wie etwa Firmenkredite sind nur noch von untergeordneter Bedeutung. Der Eigenmietwert und die damit verbundene Möglichkeit des Steuerabzuges waren und sind eine indirekte Förderung der Schweizer Banken. Über eine Abschaffung werden diese somit kaum erfreut sein, auch wenn sie dieses Thema lieber nicht ansprechen.

Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Ein etwas simpler Text für einen Professor; etwas wenig Substanz für die Länge des Texts.
Die verwendete Ausdrucksweise “… von der Steuer abziehen” trägt nicht eben zur Klarheit bei, auch wenn solche und ähnliche allgemein häufig verwendet werden. Ich frage mich dabei gelegentlich, wie weit Leute denken, dass das heisse, dass die gesamten entsprechenden Ausgaben vom Steuerbetrag abgezogen werden; die Ausgaben also quasi “gratis” seien. Auch beim vorliegenden Text könnte man meinen, dass dem so sei, so folgenreich die steuerliche Abzugsfähigkeit von Hypothekarzinsen dargestellt wird.

Kommentar aus der linken Optik und das übliche Bankenbashing… die Banken verdienen wenig an Hypotheken und der Verwaltungsaufwand ist gross. Bald kostet eine 10 Jahres Festhypothek wieder nur 1,5% (!!) eine Soron Hypothek basierend auf den Geldmarktsätzen kriegt man für weniger als 0,5% (!!). Ergo Hypotheken sind fast gratis und das seit der Finanzkrise 2008!

Finanzieren tun diese Billigsthypotheken die (dummen) Sparer, die seit über 15 Jahren praktisch Nullzinsen für ihr Erspartes kriegen und mit der effektiven Inflation von gegen 5% – das ist die effektive Teuerung für die meisten Haushalte! – kalt enteignet werden! Die knapp 1/3 Eigenheimbesitzer leben eh schon in der besten aller Welten und brauchen keine weitere Entlastung. Die Mehrheit der Mieter, die sich kein Eigentum leisten, geben heute im Durchschnitt drei mal soviel f¨ür’s Wohnen aus, wie die EH Besitzer, die oft praktisch gratis wohnen.

Und die rekordhohe Hypothekarverschuldung hat ganz andere Gründe. Knappheit von Boden und kranke Regulierung und Bauvorschriften, welche das Bauen und den Erwerb von Eigentum für die Mehrheit verungmöglichen. Hier bräuchten wir eine Revolution und können viel billiger bauen wie in Skandinavien mit wesentlich harscheren klimatischen Bedingungen. Nein nicht die Banken sind die grossen Profiteure – es sind die Eigenheimbesitzer, die sich Eigentum leisten können und aufgrund von praktisch Gratishypotheken zu einem Bruchteil der Kosten der Mieter wohnen können.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Gastkommentar

Mathias Binswanger

Die Schweizer Haushalte sind hoch verschuldet. Dabei geht es aber primär um Hypothekarschulden, denn diese lassen sich von der Steuer abziehen. Vom Eigenmietwert und von der damit verbundenen Möglichkeit des Steuerabzuges profitieren somit in erster Linie die Banken.


Steuerliche Anreize zur Hypothekarverschuldung haben dazu geführt, dass die Schweiz trotz tiefer Eigenheimquote zum Hypothekarkreditweltmeister wurde.

Annick Ramp / NZZ

In der vergangenen Wintersession diskutierten unsere gewählten Volksvertreter einmal mehr ausgiebig über die Abschaffung des Eigenmietwerts. Und nach langem Hin und Her wurde schliesslich beschlossen, dass dieser für Haupt- und Zweitwohnsitze abgeschafft werden soll. Schuldzinsenabzüge für Hypotheken wären nur noch beschränkt möglich auf Basis einer Quote, bei der das unbewegliche Vermögen (ohne selbstgenutztes Wohneigentum) ins Verhältnis zum Gesamtvermögen gesetzt wird.

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Jemand, der nur selbstgenutztes Wohneigentum hat, kann dann überhaupt keine Zinsen mehr abziehen. Ob das allerdings so durchkommt, steht noch in den Sternen, denn das Volk darf als letzte Instanz darüber entscheiden.

Kredite, die gar nicht gebraucht werden

Profiteure des in der Schweiz seit den 1930er Jahren existierenden und 1958 als dauerhaftes Recht eingeführten Eigenmietwertes waren allerdings nicht in erster Linie verschuldete Haushalte, sondern die Banken. Um das zu verstehen, sei ein Bonmot von Mark Twain in Erinnerung gerufen, welches lautet: «Eine Bank ist eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können – vorausgesetzt, Sie können nachweisen, dass Sie es nicht brauchen.»

Hinter dieser Aussage steckt mehr Wahrheit, als gemeinhin vermutet wird. Denn tatsächlich sind für Banken Kunden ideal, die einen Kredit gar nicht brauchen. Ein solcher Kunde besitzt eine hohe Kreditwürdigkeit, da die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls gegen null geht. Wer hingegen tatsächlich Geld braucht, ist schon aus diesem Grund verdächtig. Deshalb sind etwa Kredite an KMU bei Banken nicht sonderlich beliebt. Sie sind mit hohem Risiko und hohem Abklärungsbedarf verbunden und erscheinen deshalb oftmals wenig lukrativ. Entsprechend häufig werden Kreditgesuche von KMU auch abgelehnt.

Also war es schon immer das Bestreben der Banken, möglichst viele Kredite an Kunden zu vergeben, die das Geld nicht brauchen. Da kam der Eigenmietwert und die mit ihm verbundene Möglichkeit, Hypothekarzinsen von den Steuern abzuziehen, wie gerufen. Denn ein erheblicher Teil der heute bestehenden Hypothekarkredite in der Schweiz wird eigentlich nicht benötigt. Man lässt die Kredite aber zu einem grossen Teil stehen, weil es sich lohnt, weiterhin Schuldzinsen zu zahlen, aber diese von den Steuern abziehen zu können.

Das Vermögenszentrum (VZ) hat bei einer Untersuchung von 435 Eigenheimbesitzern zwischen 2001 und 2022 festgestellt, dass 61 Prozent bis zur Pensionierung keine Amortisation ihrer Hypotheken vornahmen und 33 Prozent nur teilweise amortisierten. 6 Prozent erhöhten sogar ihre Hypothek, und kein einziger zahlte die Hypothek vollständig zurück.

Amortisiert werden müssen Hypotheken bei dauerhaft selbst bewohntem Wohneigentum gemäss den Standesregeln der Schweizerischen Bankiervereinigung nur so lange, wie die Hypothek zwei Drittel des Immobilienwertes übersteigt. Dies entspricht der zweiten Hypothek, welche im Normalfall innerhalb von 15 Jahren amortisiert werden muss. Der grösste Teil der Hypothekarschulden wird in der Schweiz nicht zurückbezahlt, was den Banken ein praktisch risikofreies, regelmässiges Zinseinkommen beschert.

Das geringe Risiko dieser Hypothekarschulden ist einerseits das Resultat der steigenden Immobilienpreise. Da die Immobilien in den letzten Jahrzehnten enorm an Wert gewonnen haben, wurden die entsprechenden Immobilienbesitzer zu immer besseren Schuldnern, da ihre Sicherheiten laufend an Wert gewannen.

Und dann sind da auch noch die enormen liquiden Mittel, über welche Schweizer Haushalte im Durchschnitt verfügen. Das Verhältnis von Bargeld und Bankeinlagen zu den Hypothekarschulden ist gemäss Daten des IWF von etwa 95 Prozent im Jahr 2011 auf mittlerweile über 100 Prozent angestiegen. Das heisst: Viele Schweizer Haushalte könnten ihre Hypothekarverpflichtungen sofort mit liquiden Mitteln decken.

Anreiz zur Verschuldung

Nicht überraschend sind die Schweizer Haushalte aufgrund dieser Situation höher verschuldet als die Haushalte in allen anderen Ländern. In der Schweiz überstiegen die Schulden der privaten Haushalte im Jahr 2024 das BIP, und das Verhältnis dieser Schulden zum BIP ergab den stolzen Wert von 126 Prozent. Die nächsten Länder sind Australien und Kanada mit Werten von 112 Prozent und 102 Prozent. In Deutschland beträgt der Wert gerade einmal 50 Prozent und in Italien 36 Prozent. Der hohe Wert in der Schweiz liegt fast ausschliesslich an den Hypothekarschulden. Andere Kredite, wie zum Beispiel Konsumkredite, spielen kaum eine Rolle.

Der über Steuern gesetzte Anreiz zur Hypothekarverschuldung hat bewirkt, dass die Schweiz trotz tiefer Eigenheimquote zum Hypothekarkreditweltmeister wurde. Mittlerweile machen Hypothekarkredite etwa 85 Prozent aller Bankkredite aus. Alle übrigen Kredite wie etwa Firmenkredite sind nur noch von untergeordneter Bedeutung. Der Eigenmietwert und die damit verbundene Möglichkeit des Steuerabzuges waren und sind eine indirekte Förderung der Schweizer Banken. Über eine Abschaffung werden diese somit kaum erfreut sein, auch wenn sie dieses Thema lieber nicht ansprechen.

Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Ein etwas simpler Text für einen Professor; etwas wenig Substanz für die Länge des Texts.
Die verwendete Ausdrucksweise “… von der Steuer abziehen” trägt nicht eben zur Klarheit bei, auch wenn solche und ähnliche allgemein häufig verwendet werden. Ich frage mich dabei gelegentlich, wie weit Leute denken, dass das heisse, dass die gesamten entsprechenden Ausgaben vom Steuerbetrag abgezogen werden; die Ausgaben also quasi “gratis” seien. Auch beim vorliegenden Text könnte man meinen, dass dem so sei, so folgenreich die steuerliche Abzugsfähigkeit von Hypothekarzinsen dargestellt wird.

Kommentar aus der linken Optik und das übliche Bankenbashing… die Banken verdienen wenig an Hypotheken und der Verwaltungsaufwand ist gross. Bald kostet eine 10 Jahres Festhypothek wieder nur 1,5% (!!) eine Soron Hypothek basierend auf den Geldmarktsätzen kriegt man für weniger als 0,5% (!!). Ergo Hypotheken sind fast gratis und das seit der Finanzkrise 2008!

Finanzieren tun diese Billigsthypotheken die (dummen) Sparer, die seit über 15 Jahren praktisch Nullzinsen für ihr Erspartes kriegen und mit der effektiven Inflation von gegen 5% – das ist die effektive Teuerung für die meisten Haushalte! – kalt enteignet werden! Die knapp 1/3 Eigenheimbesitzer leben eh schon in der besten aller Welten und brauchen keine weitere Entlastung. Die Mehrheit der Mieter, die sich kein Eigentum leisten, geben heute im Durchschnitt drei mal soviel f¨ür’s Wohnen aus, wie die EH Besitzer, die oft praktisch gratis wohnen.

Und die rekordhohe Hypothekarverschuldung hat ganz andere Gründe. Knappheit von Boden und kranke Regulierung und Bauvorschriften, welche das Bauen und den Erwerb von Eigentum für die Mehrheit verungmöglichen. Hier bräuchten wir eine Revolution und können viel billiger bauen wie in Skandinavien mit wesentlich harscheren klimatischen Bedingungen. Nein nicht die Banken sind die grossen Profiteure – es sind die Eigenheimbesitzer, die sich Eigentum leisten können und aufgrund von praktisch Gratishypotheken zu einem Bruchteil der Kosten der Mieter wohnen können.

Quelle: www.nzz.ch