Wohneigentum
Die richtige Hypothek
Die Hypozinsen sind gestiegen. Dennoch ist es nicht zu spät, um eine günstige Hypothek abzuschliessen.
So hoch wie jetzt lagen die Hypothekarzinsen dieses Jahr noch nie. Besonders verteuert haben sich die zehnjährigen Sätze. Im Vergleich zu Ende Jahr zahlt man derzeit 25 Prozentpunkte (Pp) mehr. Es gibt Banken, die für die Langläufer nun annähernd 2% verlangen. Die Zinskurve wird zudem steiler. Die Differenz zwischen einer zwei- und einer zehnjährigen Hypothek beträgt über 40 Pp.
SNB steht bereit
Doch was heisst das nun für Sie, falls Sie sich überlegen, Ihre Hypothek abzulösen, Ihre Hypothek bald ausläuft oder Sie gerade dran sind, Ihre Traumimmobilie zu kaufen? Die gute Nachricht vorweg: Es ist noch immer ein guter Zeitpunkt für eine Hypothek.
Doch zunächst ein Blick auf das Zinsumfeld. In der Schweiz entscheidet die Schweizerische Nationalbank (SNB) bereits am 20. März, ob es nochmals runtergeht mit den Leitzinsen. Nachdem die EZB die Zinsen leicht gesenkt hat, ist es durchaus auch realistisch, dass die SNB nochmals 25 Pp nach unten geht. Das wäre gute Kunde für Immobilienbesitzer, allen voran im Falle einer Saron-Hypothek.
Saron-Hypothek lohnt sich
Das Fenster für eine supergünstige zehnjährige Hypothek, die Sie dann für eine Dekade gut schlafen lässt, ist zumindest teilweise geschlossen. Doch die Alternative Saron-Hypothek ist jetzt vielleicht so attraktiv wie schon lange nicht mehr. Nach einem SNB-Zinsschritt dürfte sie teilweise weniger oder knapp mehr als 1% kosten, je nachdem, wie viel Verhandlungsgeschick Sie haben. Eine Marge von 70 bis 80 Basispunkten wäre ideal. Dann haben Sie sehr gut verhandelt. Vergessen Sie zudem nicht: Langfristig fahren Sie mit Saron fast immer am besten.
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