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39 ProzentSo wirken die US-Zölle auf den Schweizer Immobilienmarkt

Die US-Zölle könnten zu einer Abnahme der Zuwanderung und zu einer tieferen Nachfrage nach Wohnraum führen, sagt das Immobilienunternehmen Wüest Partner.

  • Die USA erheben 39 Prozent Zoll auf Schweizer Exporte.

  • Wüest Partner erwartet darum eine sinkende Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnimmobilien.

  • Die Zuwanderung könnte abnehmen, was die Nachfrage nach Wohnraum reduzieren würde.

Die USA verlangen neu 39 Prozent Zoll auf Schweizer Exporte. Das belastet die Schweizer Wirtschaft. Das Unternehmen Wüest Partner zeigt auf, wie sich diese Zölle auf den Schweizer Immobilienmarkt auswirken.

Der Immobilienspezialist listet folgende vier Punkte auf:

Die Nachfrage nach Geschäftsflächen sinkt

Die Umsätze bei vielen Exportunternehmen sinken, das erhöhe die Unsicherheit und verbessere den relativen Standortvorteil in der EU. So nehme die Flächennachfrage nach hiesigen Gewerbe‑, Industrie- und Logistikliegenschaften ab. Da diese üblicherweise im Eigentum der direkt betroffenen Firmen sind, sei die Wirkung auf Mietzinsen aber moderat.

Bremseffekt auf Wohnimmobilienpreise

Der konjunkturelle Dämpfer – insbesondere im Vergleich zur EU, die deutlich tiefere US-Importzölle aushandeln konnte – dürfte auf das Schweizer Beschäftigungswachstum drücken, schreibt Wüest Partner.

In der Folge sei mit einer Abnahme der Zuwanderung zu rechnen, was die Nachfrage nach Wohnraum verringere. Zudem sinke die Kaufkraft und damit die Zahlungsbereitschaft auf dem Wohnungsmarkt. Das bremse den Anstieg der Mieten und der Preise für Wohneigentum.

«Insgesamt dürfte die Wirkung auf den Wohnungsmarkt jedoch limitiert bleiben – vorausgesetzt, das Schweizer Life-Science-Cluster gerät nicht in Schieflage», schreibt Wüest Partner.

Zinsen könnten sinken

Die für den Immobilienmarkt so entscheidenden Zinsen dürften eine tendenziell leicht sinkende Entwicklung zeigen, was die zollbedingte Immobilienpreisdämpfung partiell abfedere.

Lokale Konzentration als Nachteil?

Im Gegensatz zu vielen börsenkotierten Firmen generiert der Schweizer Immobiliensektor seine Erträge überwiegend im Inland. Diese lokale Konzentration habe schon oft als Schutzschild bei globalen Turbulenzen gewirkt, schreibt Wüest Partner. Derzeit sei die Schweizer Wirtschaft aber stärker exponiert als jene in Europa, dann habe das auch Nachteile.

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