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Eine Erdogan-nahe Stiftung erwirbt in der Schweiz eine Immobilie nach der anderen, in Zürich plant sie einen millionenschweren Neubau. Das zeigen interne Dokumente. Während der Recherche dazu ändert die Stiftung plötzlich Name und Statuten.


Wie weit reicht der Einfluss aus der Türkei? Blick auf die Süleymaniye-Moschee in Istanbul.

Emrah Gurel / AP

Donnerstagmorgen in einem Industriequartier in Rümlang im Zürcher Unterland. Alle paar Minuten wird der Strassenlärm kurz vom Abfluglärm des Flughafens Zürich übertönt. In den Büroräumlichkeiten in der oberen Etage eines Einkaufszentrums öffnet sich eine andere, ruhigere Welt: Mekka-Gemälde, Büchergestelle mit muslimischen Ratgebern, ein «Brüdertreff» genannter Sofa-Raum und überall türkische Flaggen und Wimpel. Es ist der Sitz der Türkisch-Islamischen Stiftung für die Schweiz.

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Die Stiftung bietet Pilgerreisen und islamische Bestattungen an, und sie unterrichtet Konvertiten, Muslime und Kinder in Islamkunde. Was man nicht sofort sieht: Hinter dieser Stiftung steht die türkische Religionsbehörde, die im Ausland Einfluss nehmen will und sich zusehends radikalisiert.

Interne Dokumente zeigen nun erstmals, wie die Stiftung expandiert und wie direkt die Steuerung aus der Türkei erfolgt.

Grossprojekt in Zürich Oerlikon

Gegründet wurde die Türkisch-Islamische Stiftung 1987, heute ist sie die Dachorganisation von rund fünfzig türkischen Moschee-Vereinen in der ganzen Schweiz. Ab 2017 expandierte sie stark. Seither hat die Stiftung Immobilienkäufe in Höhe von rund 16 Millionen Franken getätigt oder eingeplant, wie interne Auflistungen zeigen, die der «NZZ am Sonntag» vorliegen.

Sie gab zum Beispiel 2,5 Millionen Franken für ein Gebäude in Giubiasco im Tessin aus, 1,6 Millionen für mehrere Wohnungen in Egnach im Thurgau oder knapp 0,5 Millionen für ein freistehendes Haus mit Umschwung in Solothurn. Zu den zahlreichen Käufen kommen mehrere Schenkungen von Häusern und Wohnungen hinzu. In manchen Fällen handelt es sich um Moschee-Räume, die vorher bereits angemietet waren. In anderen Fällen ist der Zweck nicht ersichtlich.

Vor einem Jahr hat die Stiftung das bisher grösste der aufgelisteten Immobilienprojekte in Angriff genommen, auch das zeigen die internen Unterlagen: Sie plant in Zürich Oerlikon einen Neubau für 7 Millionen Franken. Beteiligte sprechen von einer Moschee mit angegliederten Wohnungen. Die Stiftung bezeichnet das Objekt offiziell als «Kulturzentrum».

Ein bemerkenswertes Detail: Trotz der offenbar rosigen Finanzlage profitiert die Stiftung seit diesem Jahr von staatlicher Unterstützung. Eine ihr angegliederte Moschee im Zürcher Kreis 4 erhält vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) 14 215 Franken zur «Unterstützung von Minderheiten».

Wer finanziert die teure Expansionsstrategie? Mehrere angefragte Experten vermuten: Das Geld kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Türkei, von der dortigen staatlichen Religionsbehörde. Rebecca Schönenbach, deutsche Expertin für islamisches Finanzwesen, sagt: «Die Geldflüsse bei Türkei-nahen Vereinen ähneln sich. Sie mögen gewisse eigene Einnahmen generieren, doch der Hauptteil stammt jeweils direkt aus Ankara.»

In einem Sitzungszimmer in Rümlang wehrt sich der Stiftungsratspräsident Bilal Yildiz bei türkischem Tee gegen diese Behauptung. «Bei Allah, wir erhalten kein Geld aus dem Ausland», wiederholt Yildiz im Gespräch mehrfach. Das Geld für die Immobilien stamme von Spenden und «Eigenmitteln» der angeschlossenen Moschee-Vereine. Ihre Finanzen legt die Stiftung nicht offen.

Schaut man sich die Strukturen der Stiftung an, entstehen zumindest Zweifel an dieser Darstellung.

Der Mann aus Ankara

Die Stiftung ist seit ihrer Gründung vor knapp vierzig Jahren eng mit der türkischen Religionsbehörde Diyanet verflochten. Diyanet ist eine der mächtigsten Behörden der Türkei, sie untersteht direkt Präsident Erdogan, hat ein Jahresbudget von knapp 3 Milliarden Franken und nimmt damit auch im Ausland Einfluss – religiös und politisch.

Und sie radikalisiert sich. In den letzten Monaten kam es wiederholt zu Kontroversen rund um die Diyanet-Freitagspredigten, die in vielen Ländern 1:1 wiedergegeben werden, auch in Schweizer Moscheen. Darin bezeichnete Diyanet die Hamas-Terroristen als «heilige Krieger» und sprach sich gegen deren Entwaffnung aus. In früheren Jahren richteten sich die Predigten auch schon gegen Homosexualität und Frauenrechte und forderten eine strengere Auslegung des Korans.

Wie ungefiltert kommt diese Propaganda auch in der Schweiz an? Die Frage ist integrationspolitisch relevant, Türken und türkischstämmige Personen bilden mit über 100 000 Menschen eine der grössten Diaspora-Gruppen der Schweiz. Für Beobachter ist klar, dass die Antwort bei der Türkisch-Islamischen Stiftung aus Rümlang liegt, deren türkische Bezeichnung «Isvicre Türk Diyanet Vakfi» lautet. Sie sei der Schweizer Ableger von Diyanet – und soll den türkischen Staatsislam in der Schweiz vertreten und verbreiten.

Kurios ist, dass die Stiftung selber die Verflechtung mit Diyanet bis heute leugnet, obwohl sie die Bezeichnung im Namen trägt und im Hauptsitz in Rümlang ausschliesslich Diyanet-Literatur aufliegt. Und obwohl die Türkei die Stiftung seit Jahren auch dafür nutzt, eigene Imame in die Schweiz zu entsenden.

Die Beweislast, basierend auf den internen Dokumenten, ist indes erdrückend. Von Beginn weg sassen im Stiftungsrat immer auch Vertreter der türkischen Religionsbehörde. Die Statuten selber geben bis heute zwingend vor, dass hochrangige türkische Diyanet-Funktionäre automatisch Mitglieder der Schweizer Stiftung sind. Die internen Dokumente zeigen, dass diese Funktionäre auch immer wieder physisch an Treffen in der Schweiz dabei waren und den Kurs der Stiftung aktiv vorgaben.

So kam es beispielsweise im Herbst 2023 zu einer Versammlung des Stiftungsrats, an der ein Mann aus Ankara als Sitzungsleiter fungierte. Er forderte «unverzüglich» den Erwerb eines neuen Zentrums für die Stiftung. Ein Jahr später beschliesst die Stiftung den geplanten Neubau in Zürich Oerlikon. Bei dem Mann aus Ankara handelt es sich um den Vizepräsidenten der staatlichen Diyanet-Behörde in der Türkei. Ankara befiehlt, Rümlang handelt. Die Dokumente bestätigen weitere Verflechtungen. Sie zeigen, dass zeitweise sogar ein Mitglied der türkischen Botschaft im Stiftungsrat vertreten war.

«Alles keine Überraschung», findet der österreichische Politologe und Islam-Experte Nicolas Stockhammer. «Die Diyanet-Strukturen sind eigentlich eine türkische Einflussoperation im Rahmen des politischen Islams», sagt er. Es gehe darum, die eigene, konservative Islamvorstellung möglichst weit zu verbreiten. Stiftungen wie jene aus Rümlang sind laut Stockhammer «möglicherweise Islamisierungsvehikel der dahinterstehenden Akteure».

«Die türkischen Moscheen in der Schweiz wirken oft wie ferngesteuert von Ankara», sagt die Islamismus-Expertin Saïda Keller-Messahli. Die Immobilienkäufe passten in dieses Muster: «Diyanet ist stramm organisiert und auf Expansionskurs, durch die Immobilienstrategie will man auch physisch Terrain besetzen.»

Der Stiftungsratspräsident Bilal Yildiz wehrt sich entschieden dagegen, spricht von unzähligen «Missverständnissen». Und plötzlich wartet er gegenüber der «NZZ am Sonntag» mit einer Überraschung auf. Die Stiftung habe ihre Statuten geändert und auch ihren Namen. Man heisse neu Schweizerisch-Islamische Stiftung, türkische Staatsangehörige seien im Stiftungsrat nicht mehr zugelassen. Das sei vor Jahren beschlossen worden, stehe einfach noch nicht im Handelsregister.

Was ist von dem abrupten Versuch eines Imagewandels zu halten? Er könnte durchaus einen politischen Hintergrund haben. Vor eineinhalb Jahren reichte der SP-Nationalrat Fabian Molina einen Vorstoss ein, der mehr Transparenz bei der Finanzierung von religiösen Organisationen durch das Ausland fordert. Durch die Aktivitäten von Diyanet sieht er sich bestätigt, «dass der gewählte Ansatz über die Finanzflüsse richtig ist».

Das Bundesamt für Justiz erarbeitet derzeit einen Bericht zum Thema und schlägt Massnahmen vor. Je nachdem, wie scharf diese ausfallen, wird es auch für Diyanet schwieriger, in der Schweiz im Versteckten zu operieren.

Ein Artikel aus dem «NZZ am Sonntag»

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Eine Erdogan-nahe Stiftung erwirbt in der Schweiz eine Immobilie nach der anderen, in Zürich plant sie einen millionenschweren Neubau. Das zeigen interne Dokumente. Während der Recherche dazu ändert die Stiftung plötzlich Name und Statuten.


Wie weit reicht der Einfluss aus der Türkei? Blick auf die Süleymaniye-Moschee in Istanbul.

Emrah Gurel / AP

Donnerstagmorgen in einem Industriequartier in Rümlang im Zürcher Unterland. Alle paar Minuten wird der Strassenlärm kurz vom Abfluglärm des Flughafens Zürich übertönt. In den Büroräumlichkeiten in der oberen Etage eines Einkaufszentrums öffnet sich eine andere, ruhigere Welt: Mekka-Gemälde, Büchergestelle mit muslimischen Ratgebern, ein «Brüdertreff» genannter Sofa-Raum und überall türkische Flaggen und Wimpel. Es ist der Sitz der Türkisch-Islamischen Stiftung für die Schweiz.

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Interne Dokumente zeigen nun erstmals, wie die Stiftung expandiert und wie direkt die Steuerung aus der Türkei erfolgt.

Grossprojekt in Zürich Oerlikon

Gegründet wurde die Türkisch-Islamische Stiftung 1987, heute ist sie die Dachorganisation von rund fünfzig türkischen Moschee-Vereinen in der ganzen Schweiz. Ab 2017 expandierte sie stark. Seither hat die Stiftung Immobilienkäufe in Höhe von rund 16 Millionen Franken getätigt oder eingeplant, wie interne Auflistungen zeigen, die der «NZZ am Sonntag» vorliegen.

Sie gab zum Beispiel 2,5 Millionen Franken für ein Gebäude in Giubiasco im Tessin aus, 1,6 Millionen für mehrere Wohnungen in Egnach im Thurgau oder knapp 0,5 Millionen für ein freistehendes Haus mit Umschwung in Solothurn. Zu den zahlreichen Käufen kommen mehrere Schenkungen von Häusern und Wohnungen hinzu. In manchen Fällen handelt es sich um Moschee-Räume, die vorher bereits angemietet waren. In anderen Fällen ist der Zweck nicht ersichtlich.

Vor einem Jahr hat die Stiftung das bisher grösste der aufgelisteten Immobilienprojekte in Angriff genommen, auch das zeigen die internen Unterlagen: Sie plant in Zürich Oerlikon einen Neubau für 7 Millionen Franken. Beteiligte sprechen von einer Moschee mit angegliederten Wohnungen. Die Stiftung bezeichnet das Objekt offiziell als «Kulturzentrum».

Ein bemerkenswertes Detail: Trotz der offenbar rosigen Finanzlage profitiert die Stiftung seit diesem Jahr von staatlicher Unterstützung. Eine ihr angegliederte Moschee im Zürcher Kreis 4 erhält vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) 14 215 Franken zur «Unterstützung von Minderheiten».

Wer finanziert die teure Expansionsstrategie? Mehrere angefragte Experten vermuten: Das Geld kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Türkei, von der dortigen staatlichen Religionsbehörde. Rebecca Schönenbach, deutsche Expertin für islamisches Finanzwesen, sagt: «Die Geldflüsse bei Türkei-nahen Vereinen ähneln sich. Sie mögen gewisse eigene Einnahmen generieren, doch der Hauptteil stammt jeweils direkt aus Ankara.»

In einem Sitzungszimmer in Rümlang wehrt sich der Stiftungsratspräsident Bilal Yildiz bei türkischem Tee gegen diese Behauptung. «Bei Allah, wir erhalten kein Geld aus dem Ausland», wiederholt Yildiz im Gespräch mehrfach. Das Geld für die Immobilien stamme von Spenden und «Eigenmitteln» der angeschlossenen Moschee-Vereine. Ihre Finanzen legt die Stiftung nicht offen.

Schaut man sich die Strukturen der Stiftung an, entstehen zumindest Zweifel an dieser Darstellung.

Der Mann aus Ankara

Die Stiftung ist seit ihrer Gründung vor knapp vierzig Jahren eng mit der türkischen Religionsbehörde Diyanet verflochten. Diyanet ist eine der mächtigsten Behörden der Türkei, sie untersteht direkt Präsident Erdogan, hat ein Jahresbudget von knapp 3 Milliarden Franken und nimmt damit auch im Ausland Einfluss – religiös und politisch.

Und sie radikalisiert sich. In den letzten Monaten kam es wiederholt zu Kontroversen rund um die Diyanet-Freitagspredigten, die in vielen Ländern 1:1 wiedergegeben werden, auch in Schweizer Moscheen. Darin bezeichnete Diyanet die Hamas-Terroristen als «heilige Krieger» und sprach sich gegen deren Entwaffnung aus. In früheren Jahren richteten sich die Predigten auch schon gegen Homosexualität und Frauenrechte und forderten eine strengere Auslegung des Korans.

Wie ungefiltert kommt diese Propaganda auch in der Schweiz an? Die Frage ist integrationspolitisch relevant, Türken und türkischstämmige Personen bilden mit über 100 000 Menschen eine der grössten Diaspora-Gruppen der Schweiz. Für Beobachter ist klar, dass die Antwort bei der Türkisch-Islamischen Stiftung aus Rümlang liegt, deren türkische Bezeichnung «Isvicre Türk Diyanet Vakfi» lautet. Sie sei der Schweizer Ableger von Diyanet – und soll den türkischen Staatsislam in der Schweiz vertreten und verbreiten.

Kurios ist, dass die Stiftung selber die Verflechtung mit Diyanet bis heute leugnet, obwohl sie die Bezeichnung im Namen trägt und im Hauptsitz in Rümlang ausschliesslich Diyanet-Literatur aufliegt. Und obwohl die Türkei die Stiftung seit Jahren auch dafür nutzt, eigene Imame in die Schweiz zu entsenden.

Die Beweislast, basierend auf den internen Dokumenten, ist indes erdrückend. Von Beginn weg sassen im Stiftungsrat immer auch Vertreter der türkischen Religionsbehörde. Die Statuten selber geben bis heute zwingend vor, dass hochrangige türkische Diyanet-Funktionäre automatisch Mitglieder der Schweizer Stiftung sind. Die internen Dokumente zeigen, dass diese Funktionäre auch immer wieder physisch an Treffen in der Schweiz dabei waren und den Kurs der Stiftung aktiv vorgaben.

So kam es beispielsweise im Herbst 2023 zu einer Versammlung des Stiftungsrats, an der ein Mann aus Ankara als Sitzungsleiter fungierte. Er forderte «unverzüglich» den Erwerb eines neuen Zentrums für die Stiftung. Ein Jahr später beschliesst die Stiftung den geplanten Neubau in Zürich Oerlikon. Bei dem Mann aus Ankara handelt es sich um den Vizepräsidenten der staatlichen Diyanet-Behörde in der Türkei. Ankara befiehlt, Rümlang handelt. Die Dokumente bestätigen weitere Verflechtungen. Sie zeigen, dass zeitweise sogar ein Mitglied der türkischen Botschaft im Stiftungsrat vertreten war.

«Alles keine Überraschung», findet der österreichische Politologe und Islam-Experte Nicolas Stockhammer. «Die Diyanet-Strukturen sind eigentlich eine türkische Einflussoperation im Rahmen des politischen Islams», sagt er. Es gehe darum, die eigene, konservative Islamvorstellung möglichst weit zu verbreiten. Stiftungen wie jene aus Rümlang sind laut Stockhammer «möglicherweise Islamisierungsvehikel der dahinterstehenden Akteure».

«Die türkischen Moscheen in der Schweiz wirken oft wie ferngesteuert von Ankara», sagt die Islamismus-Expertin Saïda Keller-Messahli. Die Immobilienkäufe passten in dieses Muster: «Diyanet ist stramm organisiert und auf Expansionskurs, durch die Immobilienstrategie will man auch physisch Terrain besetzen.»

Der Stiftungsratspräsident Bilal Yildiz wehrt sich entschieden dagegen, spricht von unzähligen «Missverständnissen». Und plötzlich wartet er gegenüber der «NZZ am Sonntag» mit einer Überraschung auf. Die Stiftung habe ihre Statuten geändert und auch ihren Namen. Man heisse neu Schweizerisch-Islamische Stiftung, türkische Staatsangehörige seien im Stiftungsrat nicht mehr zugelassen. Das sei vor Jahren beschlossen worden, stehe einfach noch nicht im Handelsregister.

Was ist von dem abrupten Versuch eines Imagewandels zu halten? Er könnte durchaus einen politischen Hintergrund haben. Vor eineinhalb Jahren reichte der SP-Nationalrat Fabian Molina einen Vorstoss ein, der mehr Transparenz bei der Finanzierung von religiösen Organisationen durch das Ausland fordert. Durch die Aktivitäten von Diyanet sieht er sich bestätigt, «dass der gewählte Ansatz über die Finanzflüsse richtig ist».

Das Bundesamt für Justiz erarbeitet derzeit einen Bericht zum Thema und schlägt Massnahmen vor. Je nachdem, wie scharf diese ausfallen, wird es auch für Diyanet schwieriger, in der Schweiz im Versteckten zu operieren.

Ein Artikel aus dem «NZZ am Sonntag»

Quelle: www.nzz.ch