Was sind die finanziellen Folgen?
Ob die Vorlage zu Verlusten oder zu Gewinnen für die öffentliche Hand führt, lässt sich nicht ohne Weiteres abschätzen, weil das von der Höhe der Hypothekarzinsen abhängt. Beim derzeitigen Niveau – 1,5 Prozent – werden die Mindereinnahmen für Bund, Kantone und Gemeinden auf rund 1,8 Milliarden Franken im Jahr geschätzt, wie der Bundesrat schreibt. Steigt das Niveau der Hypothekarzinsen hingegen auf über 3 Prozent, dürfte die öffentliche Hand mehr einnehmen als heute, da die Schuldzinsen mit dem Fall des Eigenmietwerts nicht mehr abgezogen werden können.
