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Hypozinsen springen kurz vor Weihnachten nach oben

Die Spekulationen auf steigende Leitzinsen in der Schweiz heben die Kosten für Hypotheken schlagartig an.

Bereits acht Anbieter verlangen wieder mehr als 2% für zehnjährige Hypotheken.

Bild: Gaetan Bally/Keystone

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In Kürze:

  • Die Richtsätze für Hypothekardarlehen in der Schweiz stiegen deutlich, angetrieben durch Äusserungen der EZB.
  • Zehnjährige Schweizer Hypozinsen kletterten im Schnitt um 0,16 Prozentpunkte auf 1,87%.
  • Alle Anbieter erhöhten ihre Richtsätze, am stärksten Valiant mit 0,21 Prozentpunkten.

Die erhebliche Verschiebung der Leitzinserwartungen in der Vorweihnachtszeit hinterlässt ihre Spuren bei den Zinsen für Hypothekardarlehen in der Schweiz. Die Richtsätze sind in den vergangenen zwei Wochen deutlich gestiegen. Dies zeigt die jüngste Auswertung von zwanzig Anbietern von Hypothekarkrediten in der Schweiz, deren Konditionen «Finanz und Wirtschaft» regelmässig beobachtet.

Auslöser für den Zinsschub waren Äusserungen von Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank. Sie hatte vergangene Woche gesagt, sie könne sich mit der Möglichkeit anfreunden, dass die nächste Zinsentscheidung eine Erhöhung bringt. Seitdem wetten Anleger an den Terminmärkten im dünnen Vorweihnachtshandel sowohl im Euroraum als auch in der Schweiz auf steigende Leitzinsen. Dies löste an den Anleihenmärkten, auch bei länger laufenden Papieren, einen Renditeschub aus.

Bei einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen die Schweizer Hypozinsen im Schnitt um 0,16 Prozentpunkte auf 1,87%. Das war der höchste Wert seit Ende März. Für Immobiliendarlehen mit einer Laufzeit von fünf Jahren erhöhte sich der durchschnittliche Richtwert von 1,39 auf 1,54%. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren hoben die Anbieter den Satz im Schnitt um 0,08 Prozentpunkte auf 1,28% an. Wie viel der einzelne Kreditnehmer tatsächlich zahlt, hängt von der individuellen Situation ab. Der Abstand zwischen den zehn- und den zweijährigen Hypozinsen nahm von 0,52 auf 0,59 Prozentpunkte zu und erreichte damit das höchste Niveau seit Ende 2022.

Ausnahmslos alle Anbieter erhöhten ihre Richtsätze. Am stärksten stiegen sie bei Valiant: um 0,21 Prozentpunkte auf 2,11% für zehnjährige Hypotheken. Diesen Wert verlangt nun auch die Luzerner Kantonalbank – beide Institute liegen gemeinsam an der Spitze. Insgesamt übersprangen acht Institute die Schwelle von 2%. Das beste Angebot kommt mit 1,56% von Generali. Bei den kürzeren Laufzeiten bietet Hypomat die besten Zinsen, mit Sätzen zwischen 0,99 und 1,27%. Die Plattform bietet die Online-Hypothek der Glarner Kantonalbank an.

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Die Spekulationen auf steigende Leitzinsen in der Schweiz heben die Kosten für Hypotheken schlagartig an.

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  • Die Richtsätze für Hypothekardarlehen in der Schweiz stiegen deutlich, angetrieben durch Äusserungen der EZB.
  • Zehnjährige Schweizer Hypozinsen kletterten im Schnitt um 0,16 Prozentpunkte auf 1,87%.
  • Alle Anbieter erhöhten ihre Richtsätze, am stärksten Valiant mit 0,21 Prozentpunkten.

Die erhebliche Verschiebung der Leitzinserwartungen in der Vorweihnachtszeit hinterlässt ihre Spuren bei den Zinsen für Hypothekardarlehen in der Schweiz. Die Richtsätze sind in den vergangenen zwei Wochen deutlich gestiegen. Dies zeigt die jüngste Auswertung von zwanzig Anbietern von Hypothekarkrediten in der Schweiz, deren Konditionen «Finanz und Wirtschaft» regelmässig beobachtet.

Auslöser für den Zinsschub waren Äusserungen von Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank. Sie hatte vergangene Woche gesagt, sie könne sich mit der Möglichkeit anfreunden, dass die nächste Zinsentscheidung eine Erhöhung bringt. Seitdem wetten Anleger an den Terminmärkten im dünnen Vorweihnachtshandel sowohl im Euroraum als auch in der Schweiz auf steigende Leitzinsen. Dies löste an den Anleihenmärkten, auch bei länger laufenden Papieren, einen Renditeschub aus.

Bei einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen die Schweizer Hypozinsen im Schnitt um 0,16 Prozentpunkte auf 1,87%. Das war der höchste Wert seit Ende März. Für Immobiliendarlehen mit einer Laufzeit von fünf Jahren erhöhte sich der durchschnittliche Richtwert von 1,39 auf 1,54%. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren hoben die Anbieter den Satz im Schnitt um 0,08 Prozentpunkte auf 1,28% an. Wie viel der einzelne Kreditnehmer tatsächlich zahlt, hängt von der individuellen Situation ab. Der Abstand zwischen den zehn- und den zweijährigen Hypozinsen nahm von 0,52 auf 0,59 Prozentpunkte zu und erreichte damit das höchste Niveau seit Ende 2022.

Ausnahmslos alle Anbieter erhöhten ihre Richtsätze. Am stärksten stiegen sie bei Valiant: um 0,21 Prozentpunkte auf 2,11% für zehnjährige Hypotheken. Diesen Wert verlangt nun auch die Luzerner Kantonalbank – beide Institute liegen gemeinsam an der Spitze. Insgesamt übersprangen acht Institute die Schwelle von 2%. Das beste Angebot kommt mit 1,56% von Generali. Bei den kürzeren Laufzeiten bietet Hypomat die besten Zinsen, mit Sätzen zwischen 0,99 und 1,27%. Die Plattform bietet die Online-Hypothek der Glarner Kantonalbank an.

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Quelle: www.fuw.ch