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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Immobilien Schweiz
Hypozinsen fallen mit dem Herbstbeginn nochmals
Das neue Plateau vom Sommer hat nicht lange gehalten. Seit Anfang September sinken die Richtsätze für Immobilienkredite.
Die Richtsätze in der Schweiz sinken derzeit stärker als die langfristigen Zinsen.
Bild: Urs Flueeler/Keystone
- Hypothekenzinsen in der Schweiz sind auch im Oktober weiter gesunken.
- Zinsen für zehnjährige Hypotheken liegen jetzt durchschnittlich bei 1,75%.
- Mobiliar Versicherung offeriert aktuell beste Konditionen für kürzere Laufzeiten.
Der Rückgang der Hypozinsen in der Schweiz setzt sich zu Beginn des Oktobers fort. Die Richtwerte für Hypothekarkredite sanken in den vergangenen zwei Wochen je nach Laufzeit zwischen 0,06 und 0,08 Prozentpunkten. Zuvor hatten sie in der zweiten Augusthälfte vorübergehend ein Plateau erreicht, von dem sie bereits im September wieder zu sinken begannen.
Dies zeigt die aktuelle Auswertung von 15 Anbietern von Immobiliendarlehen in der Eidgenossenschaft, die die «Finanz und Wirtschaft» regelmässig beobachtet. Demnach haben durchweg alle Anbieter in den vergangenen Wochen ihre Richtsätze gesenkt, und zwar über alle Laufzeiten hinweg. Für zehnjährige Hypotheken bieten sie jetzt im Schnitt 1,75%, für fünfjährige sind es 1,63%, für dreijährige 1,59% und zweijährige 1,57%. Dabei war der Rückgang bei den kurzfristigen Hypozinsen stärker ausgeprägt als bei den längerfristigen.
Die besten Angebote kommen derzeit von der Mobiliar Versicherung, die bei kürzeren Laufzeiten zwischen 1,3 und 1,34% verlangt. Für eine zehnjährige Hypothek liegt der Satz bei 1,51%. Die höchsten Richtwerte finden sich aktuell bei Credit Suisse (zwei Jahre), die als UBS-Tochter weiterhin selbstständig Immobilienkredite vergibt. Bei den drei- und fünfjährigen Hypotheken liegt Valiant ganz oben und bei den zehnjährigen verlangt Raiffeisen den höchsten Satz aller beobachteten Anbieter.
Zinserwartungen sinken in der Schweiz
Der jüngste Rückgang bei den Hypothekenzinsen spiegelt vor allem die sinkenden Erwartungen an den Leitzins der Schweizerischen Nationalbank. So sind die an den Terminmärkten vorweggenommenen Sätze bis Ende 2025 in den vergangenen zwei Wochen um rund 0,06 Prozentpunkte gesunken. Entscheidend für die Hypozinsen sind jedoch die langfristigen Zinsen, wie sich vor allem in den Swap-Sätzen zeigt. Diese sind entscheidend dafür, wie die Banken die Hypotheken refinanzieren.
Die Renditen der eidgenössischen Bundesanleihen sind zuletzt wieder gestiegen, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag positiv überrascht hatte. Die Swap-Sätze sanken dagegen weiter, was auch darauf zurückzuführen ist, dass eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Oktober immer wahrscheinlicher wird. Die Hypozinsen gingen allerdings stärker zurück. Fachleute erwarten, dass die Sätze in nächster Zeit eher aufwärts tendieren werden.
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Hypozinsen fallen mit dem Herbstbeginn nochmals
Das neue Plateau vom Sommer hat nicht lange gehalten. Seit Anfang September sinken die Richtsätze für Immobilienkredite.
Die Richtsätze in der Schweiz sinken derzeit stärker als die langfristigen Zinsen.
Bild: Urs Flueeler/Keystone
- Hypothekenzinsen in der Schweiz sind auch im Oktober weiter gesunken.
- Zinsen für zehnjährige Hypotheken liegen jetzt durchschnittlich bei 1,75%.
- Mobiliar Versicherung offeriert aktuell beste Konditionen für kürzere Laufzeiten.
Der Rückgang der Hypozinsen in der Schweiz setzt sich zu Beginn des Oktobers fort. Die Richtwerte für Hypothekarkredite sanken in den vergangenen zwei Wochen je nach Laufzeit zwischen 0,06 und 0,08 Prozentpunkten. Zuvor hatten sie in der zweiten Augusthälfte vorübergehend ein Plateau erreicht, von dem sie bereits im September wieder zu sinken begannen.
Dies zeigt die aktuelle Auswertung von 15 Anbietern von Immobiliendarlehen in der Eidgenossenschaft, die die «Finanz und Wirtschaft» regelmässig beobachtet. Demnach haben durchweg alle Anbieter in den vergangenen Wochen ihre Richtsätze gesenkt, und zwar über alle Laufzeiten hinweg. Für zehnjährige Hypotheken bieten sie jetzt im Schnitt 1,75%, für fünfjährige sind es 1,63%, für dreijährige 1,59% und zweijährige 1,57%. Dabei war der Rückgang bei den kurzfristigen Hypozinsen stärker ausgeprägt als bei den längerfristigen.
Die besten Angebote kommen derzeit von der Mobiliar Versicherung, die bei kürzeren Laufzeiten zwischen 1,3 und 1,34% verlangt. Für eine zehnjährige Hypothek liegt der Satz bei 1,51%. Die höchsten Richtwerte finden sich aktuell bei Credit Suisse (zwei Jahre), die als UBS-Tochter weiterhin selbstständig Immobilienkredite vergibt. Bei den drei- und fünfjährigen Hypotheken liegt Valiant ganz oben und bei den zehnjährigen verlangt Raiffeisen den höchsten Satz aller beobachteten Anbieter.
Zinserwartungen sinken in der Schweiz
Der jüngste Rückgang bei den Hypothekenzinsen spiegelt vor allem die sinkenden Erwartungen an den Leitzins der Schweizerischen Nationalbank. So sind die an den Terminmärkten vorweggenommenen Sätze bis Ende 2025 in den vergangenen zwei Wochen um rund 0,06 Prozentpunkte gesunken. Entscheidend für die Hypozinsen sind jedoch die langfristigen Zinsen, wie sich vor allem in den Swap-Sätzen zeigt. Diese sind entscheidend dafür, wie die Banken die Hypotheken refinanzieren.
Die Renditen der eidgenössischen Bundesanleihen sind zuletzt wieder gestiegen, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag positiv überrascht hatte. Die Swap-Sätze sanken dagegen weiter, was auch darauf zurückzuführen ist, dass eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Oktober immer wahrscheinlicher wird. Die Hypozinsen gingen allerdings stärker zurück. Fachleute erwarten, dass die Sätze in nächster Zeit eher aufwärts tendieren werden.
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Quelle: www.fuw.ch
