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Wie geht es bei den Schweizer Mietpreisen weiter?

Die Kluft der Preisdynamik zwischen Bestandes- und Angebotsmieten ist sehr gross. 2026 bringt etwas Entlastung.

Quelle: Wüest Partner

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Die Schweiz ist ein Land der Mieter. Knapp 60% der Bevölkerung bezahlen Miete und geben im Schnitt rund ein Viertel ihres Einkommens für die Wohnkosten aus. Geringverdiener werden deutlich mehr belastet, oft bis zu 50% des verfügbaren Einkommens. Bei Immobilieneigentümern liegt die monatliche Belastung im Schnitt bei etwa 19% des Einkommens.

Bei Neuvermietungen sind die Mieten für gleich grosse Wohnungen oft deutlich höher. Wer hingegen lange in der Wohnung wohnt, profitiert von einer tieferen Miete – der Effekt verstärkt sich nach zehn Jahren deutlich. Das Jahr 2024 brachte für viele Mieter schmerzhafte Einschnitte in das Haushaltsbudget mit sich. Und das nach zwei Jahren, in denen die Preise, insbesondere bei Angebotsmieten, bereits ungewöhnlich stark angezogen hatten.

Im dritten Quartal 2025 lag der hedonische Angebotsmietpreisindex noch 1,9% über Vorjahr, wie die Experten von Wüest Partner errechnet haben. Gründe sind eine nachlassende Zusatznachfrage, eine leicht erhöhte Neubautätigkeit und zunehmende Erschwinglichkeitsgrenzen. «Für 2026 erwarten wir im Schweizer Durchschnitt einen moderaten Anstieg der Angebotsmieten von 0,7%», schreiben Wüest Partner.

«Bei den Bestandesmieten dürfte 2026 hingegen Entlastung bringen. Die zweimalige Senkung des Referenzzinses im Jahr 2025 – zuletzt per 1. September auf 1,25% – ermöglicht Mietzinssenkungen.» Die Experten erwarten, dass diese Senkungen in der Praxis meist zwischen 1,3 und 2,6 % liegen werden. Insgesamt kann man mit um 0,8% rückläufigen Bestandesmieten rechnen.

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Die Kluft der Preisdynamik zwischen Bestandes- und Angebotsmieten ist sehr gross. 2026 bringt etwas Entlastung.

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Bei Neuvermietungen sind die Mieten für gleich grosse Wohnungen oft deutlich höher. Wer hingegen lange in der Wohnung wohnt, profitiert von einer tieferen Miete – der Effekt verstärkt sich nach zehn Jahren deutlich. Das Jahr 2024 brachte für viele Mieter schmerzhafte Einschnitte in das Haushaltsbudget mit sich. Und das nach zwei Jahren, in denen die Preise, insbesondere bei Angebotsmieten, bereits ungewöhnlich stark angezogen hatten.

Im dritten Quartal 2025 lag der hedonische Angebotsmietpreisindex noch 1,9% über Vorjahr, wie die Experten von Wüest Partner errechnet haben. Gründe sind eine nachlassende Zusatznachfrage, eine leicht erhöhte Neubautätigkeit und zunehmende Erschwinglichkeitsgrenzen. «Für 2026 erwarten wir im Schweizer Durchschnitt einen moderaten Anstieg der Angebotsmieten von 0,7%», schreiben Wüest Partner.

«Bei den Bestandesmieten dürfte 2026 hingegen Entlastung bringen. Die zweimalige Senkung des Referenzzinses im Jahr 2025 – zuletzt per 1. September auf 1,25% – ermöglicht Mietzinssenkungen.» Die Experten erwarten, dass diese Senkungen in der Praxis meist zwischen 1,3 und 2,6 % liegen werden. Insgesamt kann man mit um 0,8% rückläufigen Bestandesmieten rechnen.

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Quelle: www.fuw.ch