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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Immobilien
Pleite statt Günstighotel für Studierende
Niederländer wollten den Wohnungsmarkt für Studierende revolutionieren. Der Plan ist gescheitert.
Aus alten Zeiten: «Vice» gibt es nicht mehr. Ein Nachfolgeprojekt ist gescheitert.
Kenneth Nars
Es war doch keine Marktlücke. Steven Jan Stroband hatte eine solche bei studentischen Unterkünften gesehen. Der Niederländer mit Basler Wohnsitz wollte sie schliessen – in Basel wie auch in anderen Städten der Schweiz.
Stroband handelte für eine Gruppe niederländischer Investoren, die in Basel die Ibex-Gruppe gründeten. Diese Firma hatte denn auch ein generelles Baubegehren eingereicht, ob an der Heuwaage – im Gebäudekomplex, in dem vor einigen Jahren der Club «Vice» Schlagzeilen machte – ein Heim für 131 Studierende eingerichtet werden könne. In Opfikon bei Zürich sollte eine Unterkunft mit 308 Zimmern entstehen.
Die Zürcher Pläne versandeten ohne Nachhall. Im vergangenen März bestätigte Stroband gegenüber der bz, dass auch aus dem Vorhaben an der Steinentorstrasse in Basel wohl nichts werde. Die Ibex, die den Komplex von den heutigen Eigentümern übernehmen wollte, denke über eine neue Nutzung nach, gab Stroband zu Protokoll. Dabei war die Ibex schon damals kaum handlungsfähig.
Ibex-Gruppe zahlte Lohn nicht mehr
Offiziell in Konkurs gesetzt ist die Ibex Gruppe seit Montag. Die Ausgleichskasse hat eine Forderung über 5400 Franken eingeklagt, die nicht beglichen werden konnte. Allerding erhielt bereits Ende 2024 ein Kadermitglied keine Lohnzahlung. Nach drei Monaten reichte er seine fristlose Kündigung ein.
Seit Anfang Dezember ebenfalls in Konkursliquidation ist die von der Familie Stroband persönlich gehaltene Capricorn Capital GmbH mit Sitz in Basel. Auf Anfrage wollte Stroband derzeit keine Stellung nehmen. Weiterhin unklar ist damit, was im Hinterhof an der Heuwaage einziehen wird.
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Immobilien
Pleite statt Günstighotel für Studierende
Niederländer wollten den Wohnungsmarkt für Studierende revolutionieren. Der Plan ist gescheitert.
Aus alten Zeiten: «Vice» gibt es nicht mehr. Ein Nachfolgeprojekt ist gescheitert.
Kenneth Nars
Es war doch keine Marktlücke. Steven Jan Stroband hatte eine solche bei studentischen Unterkünften gesehen. Der Niederländer mit Basler Wohnsitz wollte sie schliessen – in Basel wie auch in anderen Städten der Schweiz.
Stroband handelte für eine Gruppe niederländischer Investoren, die in Basel die Ibex-Gruppe gründeten. Diese Firma hatte denn auch ein generelles Baubegehren eingereicht, ob an der Heuwaage – im Gebäudekomplex, in dem vor einigen Jahren der Club «Vice» Schlagzeilen machte – ein Heim für 131 Studierende eingerichtet werden könne. In Opfikon bei Zürich sollte eine Unterkunft mit 308 Zimmern entstehen.
Die Zürcher Pläne versandeten ohne Nachhall. Im vergangenen März bestätigte Stroband gegenüber der bz, dass auch aus dem Vorhaben an der Steinentorstrasse in Basel wohl nichts werde. Die Ibex, die den Komplex von den heutigen Eigentümern übernehmen wollte, denke über eine neue Nutzung nach, gab Stroband zu Protokoll. Dabei war die Ibex schon damals kaum handlungsfähig.
Ibex-Gruppe zahlte Lohn nicht mehr
Offiziell in Konkurs gesetzt ist die Ibex Gruppe seit Montag. Die Ausgleichskasse hat eine Forderung über 5400 Franken eingeklagt, die nicht beglichen werden konnte. Allerding erhielt bereits Ende 2024 ein Kadermitglied keine Lohnzahlung. Nach drei Monaten reichte er seine fristlose Kündigung ein.
Seit Anfang Dezember ebenfalls in Konkursliquidation ist die von der Familie Stroband persönlich gehaltene Capricorn Capital GmbH mit Sitz in Basel. Auf Anfrage wollte Stroband derzeit keine Stellung nehmen. Weiterhin unklar ist damit, was im Hinterhof an der Heuwaage einziehen wird.
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Quelle: www.bzbasel.ch
