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Schweizer Hypothekenmarkt legt zu
Gemäss dem Hypothekarvermittler Resolve ist die Belebung vor allem auf das weiterhin günstige Zinsumfeld zurückzuführen.
Im Segment der Wohnimmobilien erhöhte sich das Volumen der neu vergebenen Hypotheken leicht auf 11,07 Mrd. Fr.
Bild: Gaetan Bally/Keystone
Der Schweizer Hypothekarmarkt hat im vierten Quartal 2025 weiter an Fahrt gewonnen. Begünstigt durch das anhaltende Tiefzinsumfeld zeigten sowohl Wohn- als auch Anlageimmobilien eine Aufwärtstendenz.
Das Volumen der neu vergebenen Hypotheken stieg gegenüber dem Vorquartal insgesamt um 11,9% auf 23,62 Mrd. Fr., wie der Hypothekarvermittler Resolve am Montag mitteilte. Die Zahl der Transaktionen nahm um 9,4% auf 24’526 zu.
Die Belebung sei vor allem auf das weiterhin günstige Zinsumfeld zum Jahresende zurückzuführen, erklärte Resolve. Trotz eines nach wie vor begrenzten Wohnungsangebots blieben die Fundamentaldaten des Schweizer Hypothekarmarktes solide.
Leicht höhere Preise
Im Segment der Wohnimmobilien erhöhte sich das Volumen der neu vergebenen Hypotheken leicht auf 11,07 Mrd. Fr. Das selbstgenutzte Wohneigentum habe dabei erneut seine zentrale Rolle und Widerstandsfähigkeit bestätigt, heisst es.
Begleitet wurde die steigende Aktivität von moderat höheren Preisen. Der Medianpreis für Wohnimmobilien legte im Quartalsvergleich um 1,5% auf 996’800 Fr. zu. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Hypothekarbetrag um 3,5% auf 590’000 Fr., was laut Studie auf eine stärkere Nachfrage im höherpreisigen Segment hindeutet.
Noch ausgeprägter war die Dynamik bei Anlageimmobilien. Hier zog das Volumen der Neukredite im Schlussquartal um 21,3% auf 12,55 Mrd. Fr. an. Diese Entwicklung deute auf eine schrittweise Rückkehr der Risikobereitschaft der Kreditgeber nach mehreren zurückhaltenden Quartalen hin.
Weiterhin tiefe Zinsen erwartet
Regional blieben die Unterschiede deutlich. In den Zentren Zürich und Genf herrschte mit Leerstandsquoten von 0,48 beziehungsweise 0,34% weiterhin ein angespanntes Marktumfeld, während in Randregionen teilweise entspanntere Bedingungen zu beobachten waren.
Für das Jahr 2026 rechnet Resolve bei verhaltener Inflation mit einer Fortsetzung der Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank. Gleichzeitig könnten die Festhypothekarzinsen unter dem Einfluss internationaler Märkte leicht um rund 0,15 bis 0,30% ansteigen. Dies würde auf ein allmähliches Ende der Phase allgemein sinkender Zinsen hindeuten.
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Schweizer Hypothekenmarkt legt zu
Gemäss dem Hypothekarvermittler Resolve ist die Belebung vor allem auf das weiterhin günstige Zinsumfeld zurückzuführen.
Im Segment der Wohnimmobilien erhöhte sich das Volumen der neu vergebenen Hypotheken leicht auf 11,07 Mrd. Fr.
Bild: Gaetan Bally/Keystone
Der Schweizer Hypothekarmarkt hat im vierten Quartal 2025 weiter an Fahrt gewonnen. Begünstigt durch das anhaltende Tiefzinsumfeld zeigten sowohl Wohn- als auch Anlageimmobilien eine Aufwärtstendenz.
Das Volumen der neu vergebenen Hypotheken stieg gegenüber dem Vorquartal insgesamt um 11,9% auf 23,62 Mrd. Fr., wie der Hypothekarvermittler Resolve am Montag mitteilte. Die Zahl der Transaktionen nahm um 9,4% auf 24’526 zu.
Die Belebung sei vor allem auf das weiterhin günstige Zinsumfeld zum Jahresende zurückzuführen, erklärte Resolve. Trotz eines nach wie vor begrenzten Wohnungsangebots blieben die Fundamentaldaten des Schweizer Hypothekarmarktes solide.
Leicht höhere Preise
Im Segment der Wohnimmobilien erhöhte sich das Volumen der neu vergebenen Hypotheken leicht auf 11,07 Mrd. Fr. Das selbstgenutzte Wohneigentum habe dabei erneut seine zentrale Rolle und Widerstandsfähigkeit bestätigt, heisst es.
Begleitet wurde die steigende Aktivität von moderat höheren Preisen. Der Medianpreis für Wohnimmobilien legte im Quartalsvergleich um 1,5% auf 996’800 Fr. zu. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Hypothekarbetrag um 3,5% auf 590’000 Fr., was laut Studie auf eine stärkere Nachfrage im höherpreisigen Segment hindeutet.
Noch ausgeprägter war die Dynamik bei Anlageimmobilien. Hier zog das Volumen der Neukredite im Schlussquartal um 21,3% auf 12,55 Mrd. Fr. an. Diese Entwicklung deute auf eine schrittweise Rückkehr der Risikobereitschaft der Kreditgeber nach mehreren zurückhaltenden Quartalen hin.
Weiterhin tiefe Zinsen erwartet
Regional blieben die Unterschiede deutlich. In den Zentren Zürich und Genf herrschte mit Leerstandsquoten von 0,48 beziehungsweise 0,34% weiterhin ein angespanntes Marktumfeld, während in Randregionen teilweise entspanntere Bedingungen zu beobachten waren.
Für das Jahr 2026 rechnet Resolve bei verhaltener Inflation mit einer Fortsetzung der Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank. Gleichzeitig könnten die Festhypothekarzinsen unter dem Einfluss internationaler Märkte leicht um rund 0,15 bis 0,30% ansteigen. Dies würde auf ein allmähliches Ende der Phase allgemein sinkender Zinsen hindeuten.
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Quelle: www.fuw.ch
