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TEXT:

  • Wer Ende 2025 ein Haus kaufen wollte, zahlte im Schnitt 2,6 Prozent mehr als noch zu Jahresanfang.
  • Bei Eigentumswohnungen stieg der Durchschnittspreis um 4,2 Prozent.
  • Im vergangenen Jahr kamen viele Altbauten auf den Markt.

Würdest du dir trotz der steigenden Preise Wohneigentum zulegen, wenn du könntest?

Die Immobilienpreise kennen fast überall in der Schweiz nur die Richtung nach oben. Im vergangenen Jahr sind die Preise wieder deutlich gestiegen, wie ein Kaufindex von Immoscout24 und dem Immobilien-Beratungsunternehmen Iazi zeigt.

Landesweit stiegen die zum Verkauf ausgeschriebenen Einfamilienhäuser im vergangenen Jahr im Schnitt um 2,6 Prozent, wie eine Auswertung der Verkaufsinserate zeigt. Wer eine Eigentumswohnung kaufen wollte, zahlte zum Jahresende sogar 4,2 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor.

Den geringeren Preisanstieg bei Einfamilienhäusern im Vergleich zu Eigentumswohnungen erklärt Immoscout24 mit einer spürbaren Zunahme der Anzahl inserierter Objekte. Insbesondere mehr Altbauten seien auf den Markt gekommen. Bei Eigentumswohnungen sei das Angebot hingegen gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Zürich und Zentralschweiz bis zu 30 Prozent teurer

Allerdings gibt es je nach Region grosse Unterschiede. In der Grossregion Zürich und der Zentralschweiz ist das Preisniveau mittlerweile teilweise mehr als 30 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt.

Am stärksten stiegen die Preise im vergangenen Jahr in der Zentralschweiz. Eigentumswohnungen kosten in der Region 9,5 Prozent, Einfamilienhäuser 7,7 Prozent mehr. An zweiter Stelle folgt die Ostschweiz mit einem Anstieg von 6,5 Prozent bei Eigentumswohnungen und 4,1 Prozent bei den Hauspreisen (siehe Grafiken).

Laut Martin Waeber, Managing Director Real Estate der Swiss Marketplace Group, hat das vergangene Jahr die Attraktivität von Eigenheimen weiter gestärkt. «Tiefe Hypothekarzinsen senken die Wohnkosten im Vergleich zur Miete merklich, zusätzlich wird die im Herbst beschlossene Abschaffung des Eigenmietwerts bei vielen Eigentümerinnen und Eigentümern für Steuerentlastungen in den kommenden Jahren sorgen.»

In unsicheren geopolitischen und wirtschaftlichen Zeiten bestätige sich damit einmal mehr die Wertstabilität des Schweizer Wohneigentums, so Waeber weiter. Anbieterinnen und Anbieter von Eigenheimen träfen weiterhin auf zahlungskräftige Käuferinnen und Käufer.

Nur im Tessin gehen die Preise zurück

Verkäuferinnen und Verkäufer konnten ihre Wohnobjekte aber nicht überall problemlos teurer veräussern: «Im Tessin mussten die Angebotspreise gesenkt werden, und ausserhalb der grossen Arbeitsmarktzentren und Agglomerationen war etwas mehr Geduld bis zum Verkauf erforderlich», so der Experte von Swiss Marketplace Group (SMG). Immoscout24 ist Teil der SMG, an der das Mutterunternehmen von 20 Minuten, die TX Group, beteiligt ist.

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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.

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  • Wer Ende 2025 ein Haus kaufen wollte, zahlte im Schnitt 2,6 Prozent mehr als noch zu Jahresanfang.
  • Bei Eigentumswohnungen stieg der Durchschnittspreis um 4,2 Prozent.
  • Im vergangenen Jahr kamen viele Altbauten auf den Markt.

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Die Immobilienpreise kennen fast überall in der Schweiz nur die Richtung nach oben. Im vergangenen Jahr sind die Preise wieder deutlich gestiegen, wie ein Kaufindex von Immoscout24 und dem Immobilien-Beratungsunternehmen Iazi zeigt.

Landesweit stiegen die zum Verkauf ausgeschriebenen Einfamilienhäuser im vergangenen Jahr im Schnitt um 2,6 Prozent, wie eine Auswertung der Verkaufsinserate zeigt. Wer eine Eigentumswohnung kaufen wollte, zahlte zum Jahresende sogar 4,2 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor.

Den geringeren Preisanstieg bei Einfamilienhäusern im Vergleich zu Eigentumswohnungen erklärt Immoscout24 mit einer spürbaren Zunahme der Anzahl inserierter Objekte. Insbesondere mehr Altbauten seien auf den Markt gekommen. Bei Eigentumswohnungen sei das Angebot hingegen gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Zürich und Zentralschweiz bis zu 30 Prozent teurer

Allerdings gibt es je nach Region grosse Unterschiede. In der Grossregion Zürich und der Zentralschweiz ist das Preisniveau mittlerweile teilweise mehr als 30 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt.

Am stärksten stiegen die Preise im vergangenen Jahr in der Zentralschweiz. Eigentumswohnungen kosten in der Region 9,5 Prozent, Einfamilienhäuser 7,7 Prozent mehr. An zweiter Stelle folgt die Ostschweiz mit einem Anstieg von 6,5 Prozent bei Eigentumswohnungen und 4,1 Prozent bei den Hauspreisen (siehe Grafiken).

Laut Martin Waeber, Managing Director Real Estate der Swiss Marketplace Group, hat das vergangene Jahr die Attraktivität von Eigenheimen weiter gestärkt. «Tiefe Hypothekarzinsen senken die Wohnkosten im Vergleich zur Miete merklich, zusätzlich wird die im Herbst beschlossene Abschaffung des Eigenmietwerts bei vielen Eigentümerinnen und Eigentümern für Steuerentlastungen in den kommenden Jahren sorgen.»

In unsicheren geopolitischen und wirtschaftlichen Zeiten bestätige sich damit einmal mehr die Wertstabilität des Schweizer Wohneigentums, so Waeber weiter. Anbieterinnen und Anbieter von Eigenheimen träfen weiterhin auf zahlungskräftige Käuferinnen und Käufer.

Nur im Tessin gehen die Preise zurück

Verkäuferinnen und Verkäufer konnten ihre Wohnobjekte aber nicht überall problemlos teurer veräussern: «Im Tessin mussten die Angebotspreise gesenkt werden, und ausserhalb der grossen Arbeitsmarktzentren und Agglomerationen war etwas mehr Geduld bis zum Verkauf erforderlich», so der Experte von Swiss Marketplace Group (SMG). Immoscout24 ist Teil der SMG, an der das Mutterunternehmen von 20 Minuten, die TX Group, beteiligt ist.

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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.

Quelle: www.20min.ch