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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Immobilien Schweiz
Hypotheken mit längeren Laufzeiten werden teurer
Im November sind die Hypozinsen für fünf- und zehnjährige Immobilienfinanzierungen etwas gestiegen.
Wohnhäuser der Siedlung Tscharnergut in Bern Betlehem.
Bild: Christian Beutler/Keystone
- Die Nationalbank hält das Zinsniveau tief, wodurch kurzfristige Hypotheken stabil bleiben.
- Mittel- und langfristige Zinssätze steigen leicht an, mit unterschiedlichen Anbietersätzen.
- Die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Hypothekenlaufzeiten haben sich im November vergrössert.
Die stabile Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wirkt sich auf den Schweizer Hypothekarmarkt aus. Im November sind die kurzfristigen Hypotheken günstig geblieben. Die Richtsätze für zwei- und dreijährige Festhypotheken werden weiterhin durchschnittlich für 1,19% und 1,24% angeboten, wie im vergangenen Monat.
Das ergibt die Umfrage von «Finanz und Wirtschaft» unter 20 Anbietern auf dem Schweizer Markt. Es handelt sich um Richtsätze für Ersthypotheken. Wie viel der einzelne Kreditnehmer tatsächlich zahlt, hängt von der individuellen Situation ab. Aber der Trend ist klar: Die Nationalbank hält das Zinsniveau am kurzen Ende auf dem Minimum fest.
Leichter Anstieg
Bei den mittel- und langfristigen Zinssätzen sieht es hingegen anders aus. Festhypotheken mit einer Laufzeit von fünf Jahren werden zu durchschnittlich 1,39% angeboten, etwas mehr als im vergangenen Monat.
Zehnjährige kosten 1,71%. Sie sind ebenfalls etwas teurer geworden. 17 der 20 Anbieter haben den Richtsatz angehoben. Zwei haben ihn beibehalten und nur eine, die Appenzeller Kantonalbank, hat ihn gesenkt, von 1,7 auf 1,65%. Das obere Ende liegt bei 1,94%, dieser Satz wird von der Graubündner Kantonalbank für eine Langfristhypothek veranschlagt.
Mit 1,43% bietet Vaudoise unter den befragten Anbietern den günstigsten Richtsatz für Zehnjahreshypotheken an. Die Anzahl der Anbieter, die Zehnjährige von einem Jahreszins unter 1,5% verkaufen, hat sich im November auf vier gegenüber dem Vormonat fast halbiert.
Ausblick: Stabile Sätze
Die Bandbreite hat sich damit etwas ausgeweitet. Die teuerste zehnjährige und die günstigste zweijährige Festhypothek liegen aktuell knapp über 1 Prozentpunkt auseinander. Im Oktober hatte die Spanne 0,92 Prozentpunkte betragen.
Niedrige Inflationsraten in der Schweiz und ein fester Franken sprechen eher dagegen, dass die Hypothekarzinsen weiter nach oben tendieren. UBS rechnet damit, dass auch der hypothekarische Referenzsatz – an dem sich die Mietzinsen ausrichten – in den kommenden Quartalen stabil bleiben wird. Die Nationalbank berechnet ihn als Durchschnitt sämtlicher ausstehender Hypotheken in der Schweiz. Dieser Satz beträgt 1,25%.
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Hypotheken mit längeren Laufzeiten werden teurer
Im November sind die Hypozinsen für fünf- und zehnjährige Immobilienfinanzierungen etwas gestiegen.
Wohnhäuser der Siedlung Tscharnergut in Bern Betlehem.
Bild: Christian Beutler/Keystone
- Die Nationalbank hält das Zinsniveau tief, wodurch kurzfristige Hypotheken stabil bleiben.
- Mittel- und langfristige Zinssätze steigen leicht an, mit unterschiedlichen Anbietersätzen.
- Die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Hypothekenlaufzeiten haben sich im November vergrössert.
Die stabile Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wirkt sich auf den Schweizer Hypothekarmarkt aus. Im November sind die kurzfristigen Hypotheken günstig geblieben. Die Richtsätze für zwei- und dreijährige Festhypotheken werden weiterhin durchschnittlich für 1,19% und 1,24% angeboten, wie im vergangenen Monat.
Das ergibt die Umfrage von «Finanz und Wirtschaft» unter 20 Anbietern auf dem Schweizer Markt. Es handelt sich um Richtsätze für Ersthypotheken. Wie viel der einzelne Kreditnehmer tatsächlich zahlt, hängt von der individuellen Situation ab. Aber der Trend ist klar: Die Nationalbank hält das Zinsniveau am kurzen Ende auf dem Minimum fest.
Leichter Anstieg
Bei den mittel- und langfristigen Zinssätzen sieht es hingegen anders aus. Festhypotheken mit einer Laufzeit von fünf Jahren werden zu durchschnittlich 1,39% angeboten, etwas mehr als im vergangenen Monat.
Zehnjährige kosten 1,71%. Sie sind ebenfalls etwas teurer geworden. 17 der 20 Anbieter haben den Richtsatz angehoben. Zwei haben ihn beibehalten und nur eine, die Appenzeller Kantonalbank, hat ihn gesenkt, von 1,7 auf 1,65%. Das obere Ende liegt bei 1,94%, dieser Satz wird von der Graubündner Kantonalbank für eine Langfristhypothek veranschlagt.
Mit 1,43% bietet Vaudoise unter den befragten Anbietern den günstigsten Richtsatz für Zehnjahreshypotheken an. Die Anzahl der Anbieter, die Zehnjährige von einem Jahreszins unter 1,5% verkaufen, hat sich im November auf vier gegenüber dem Vormonat fast halbiert.
Ausblick: Stabile Sätze
Die Bandbreite hat sich damit etwas ausgeweitet. Die teuerste zehnjährige und die günstigste zweijährige Festhypothek liegen aktuell knapp über 1 Prozentpunkt auseinander. Im Oktober hatte die Spanne 0,92 Prozentpunkte betragen.
Niedrige Inflationsraten in der Schweiz und ein fester Franken sprechen eher dagegen, dass die Hypothekarzinsen weiter nach oben tendieren. UBS rechnet damit, dass auch der hypothekarische Referenzsatz – an dem sich die Mietzinsen ausrichten – in den kommenden Quartalen stabil bleiben wird. Die Nationalbank berechnet ihn als Durchschnitt sämtlicher ausstehender Hypotheken in der Schweiz. Dieser Satz beträgt 1,25%.
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Quelle: www.fuw.ch
