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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:
- Die Immobilienpreise haben in der Vergangenheit stark zugelegt.
- Doch in Zukunft teilt sich der Immobilienmarkt.
- In zehn Kantonen sinkt die Nachfrage wegen demografischen Veränderungen.
- In elf Kantonen steigen die Preise weiter.
Immobilien in der Schweiz stehen für Stabilität und Wertzuwachs. In den vergangenen fünf Jahren sind Eigenheime im Schnitt um rund 25 Prozent teurer geworden. Auch 2025 sind die Preise weiter gestiegen. Doch damit könnte zumindest in zehn Kantonen bald Schluss sein, wie eine Analyse von Moneypark zeigt.
Von der wachsenden Nachfrage wegen der Zuwanderung dürften nur elf Kantone profitieren. In zehn Kantonen rechnen die Immobilienepxerten von Moneypark mit einer langfristig sinkenden Wohnraumnachfrage. So dürften die Immobilienpreise in den nächsten 20 Jahren in Kantonen wie Graubünden, Bern und Schaffhausen unter Druck geraten (siehe Grafik).
Rund 86 Prozent des zukünftigen Bevölkerungswachstums entfallen auf nur elf Kantone, während am anderen Ende der Skala zehn Kantone trotz «10-Millionen-Schweiz» schrumpfen oder zumindest einen Rückgang bei der erwerbstätigen Bevölkerung verzeichnen werden.
Rund ein Viertel des Schweizer Hypothekarvolumens (23 Prozent) liegt aktuell in diesen zehn Kantonen. In diesen sorge der demografische Wandel mit sinkenden Geburtenraten, einer alternden Gesellschaft und wenig Zuwanderung für eine sinkende Nachfrage.
«In zahlreichen Kantonen fehlen künftig die Käufer»
«Der Schweizer Immobilienmarkt wird sich in den nächsten 20 Jahren stark auseinanderentwickeln. In zahlreichen Kantonen fehlen künftig schlicht die Käufer – nicht wegen der Preise, sondern wegen der Demografie», sagt Hendrik Budliger, CEO von Demografik.
Hast du Pläne, in den nächsten Jahren eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen?
Nicht jede Immobilie werde an Wert verlieren, aber es sei längst nicht mehr selbstverständlich, dass jede Immobilie an Wert gewinnt. In Regionen mit sinkender Wohnraumnachfrage drohten längere Verkaufsdauern, stagnierende Preise oder sogar reale Wertverluste.
Moneypark-CEO Lukas Vogt warnt: «Gerade für Neukäuferinnen und Neukäufer kann es sich als fatal erweisen, wenn sie heute zu einem zu hohen Preis kaufen und dann allenfalls in einigen Jahren gezwungen sind über die Pflichtamortisation hinaus Rückzahlungen tätigen zu müssen, um die Hypothekaranforderungen zu erfüllen.»
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- Die Immobilienpreise haben in der Vergangenheit stark zugelegt.
- Doch in Zukunft teilt sich der Immobilienmarkt.
- In zehn Kantonen sinkt die Nachfrage wegen demografischen Veränderungen.
- In elf Kantonen steigen die Preise weiter.
Immobilien in der Schweiz stehen für Stabilität und Wertzuwachs. In den vergangenen fünf Jahren sind Eigenheime im Schnitt um rund 25 Prozent teurer geworden. Auch 2025 sind die Preise weiter gestiegen. Doch damit könnte zumindest in zehn Kantonen bald Schluss sein, wie eine Analyse von Moneypark zeigt.
Von der wachsenden Nachfrage wegen der Zuwanderung dürften nur elf Kantone profitieren. In zehn Kantonen rechnen die Immobilienepxerten von Moneypark mit einer langfristig sinkenden Wohnraumnachfrage. So dürften die Immobilienpreise in den nächsten 20 Jahren in Kantonen wie Graubünden, Bern und Schaffhausen unter Druck geraten (siehe Grafik).
Rund 86 Prozent des zukünftigen Bevölkerungswachstums entfallen auf nur elf Kantone, während am anderen Ende der Skala zehn Kantone trotz «10-Millionen-Schweiz» schrumpfen oder zumindest einen Rückgang bei der erwerbstätigen Bevölkerung verzeichnen werden.
Rund ein Viertel des Schweizer Hypothekarvolumens (23 Prozent) liegt aktuell in diesen zehn Kantonen. In diesen sorge der demografische Wandel mit sinkenden Geburtenraten, einer alternden Gesellschaft und wenig Zuwanderung für eine sinkende Nachfrage.
«In zahlreichen Kantonen fehlen künftig die Käufer»
«Der Schweizer Immobilienmarkt wird sich in den nächsten 20 Jahren stark auseinanderentwickeln. In zahlreichen Kantonen fehlen künftig schlicht die Käufer – nicht wegen der Preise, sondern wegen der Demografie», sagt Hendrik Budliger, CEO von Demografik.
Hast du Pläne, in den nächsten Jahren eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen?
Nicht jede Immobilie werde an Wert verlieren, aber es sei längst nicht mehr selbstverständlich, dass jede Immobilie an Wert gewinnt. In Regionen mit sinkender Wohnraumnachfrage drohten längere Verkaufsdauern, stagnierende Preise oder sogar reale Wertverluste.
Moneypark-CEO Lukas Vogt warnt: «Gerade für Neukäuferinnen und Neukäufer kann es sich als fatal erweisen, wenn sie heute zu einem zu hohen Preis kaufen und dann allenfalls in einigen Jahren gezwungen sind über die Pflichtamortisation hinaus Rückzahlungen tätigen zu müssen, um die Hypothekaranforderungen zu erfüllen.»
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Quelle: www.20min.ch
