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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:
- Die Hauspreise in der Schweiz sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, mit einem jährlichen Anstieg von 3,6 Prozent für Einfamilienhäuser.
- Ein Haus, das 2015 eine Million Franken kostete, hat heute einen Marktwert von durchschnittlich 1,36 Millionen Franken.
- Für 2025 wird ein weiterer Preisanstieg von 3,8 Prozent für Einfamilienhäuser erwartet.
In den letzten zehn Jahren sind die Preise für Wohneigentum in der Schweiz stark gestiegen. Das zeigt eine Auswertung des Immobilienbewerters Wüest Partner. Laut dieser verteuerten sich Einfamilienhäuser im Landesdurchschnitt jährlich um 3,6 Prozent. Bei Eigentumswohnungen lag der jährliche Anstieg bei 2,9 Prozent.
Wer 2015 ein Haus für eine Million Franken gekauft habe, könne heute durchschnittlich mit einem Marktwert von rund 1,36 Millionen Franken rechnen – ein Wertzuwachs von 360’000 Franken. In einzelnen Regionen sei der Gewinn jedoch deutlich höher: In Schwerzenbach ZH habe der Zuwachs 750’000 Franken betragen, in Reinach BL 520’000 Franken und in Burgdorf BE 350’000 Franken, wie der «Blick» schreibt.
Profit regional sehr unterschiedlich
Wüest Partner habe für verschiedene Regionen den Wertzuwachs typischer Einfamilienhäuser untersucht. In Schwerzenbach ZH sei der Preis von 1,5 Millionen Franken im Jahr 2015 auf 2,25 Millionen Franken im Jahr 2025 gestiegen. In Reinach BL habe ein Haus damals 1,35 Millionen Franken gekostet, heute seien es 1,87 Millionen. In Burgdorf BE sei der Wert von 870’000 auf 1,25 Millionen Franken gestiegen.
Besonders hohe Preise würden aktuell in den Regionen Zürich, Zürichsee, Zug, Genf, Basel-Stadt, in den Schwyzer Bezirken March und Höfe sowie in Davos GR erzielt. Dort koste ein typisches Einfamilienhaus im Schnitt mehr als 2,25 Millionen Franken. Die stärksten Preissteigerungen der letzten zehn Jahre habe es in Nidwalden, Uri sowie im Schanfigg GR mit Arosa und Chur gegeben, mit Anstiegen von über 70 Prozent.
Weitere Preissteigerungen erwartet
Gegenüber «Blick» erklärt Robert Weinert von Wüest Partner, die Zahlen seien qualitätsbereinigt. Das bedeutet, der Zustand und Ausbaustandard der Immobilien sei für die Berechnungen konstant gehalten worden. Eigentümer müssten ihre Liegenschaften gut instand halten, um eine solche Entwicklung zu erzielen. Im Schnitt sei mit jährlichen Unterhaltskosten von etwa einem Prozent des Marktwerts zu rechnen, wobei das vom Alter und der Lage abhänge.
Auch für 2025 rechne Wüest Partner mit weiter steigenden Preisen. Eigentumswohnungen sollen demnach um 3,6 Prozent teurer werden, Einfamilienhäuser um 3,8 Prozent.
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- Die Hauspreise in der Schweiz sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, mit einem jährlichen Anstieg von 3,6 Prozent für Einfamilienhäuser.
- Ein Haus, das 2015 eine Million Franken kostete, hat heute einen Marktwert von durchschnittlich 1,36 Millionen Franken.
- Für 2025 wird ein weiterer Preisanstieg von 3,8 Prozent für Einfamilienhäuser erwartet.
In den letzten zehn Jahren sind die Preise für Wohneigentum in der Schweiz stark gestiegen. Das zeigt eine Auswertung des Immobilienbewerters Wüest Partner. Laut dieser verteuerten sich Einfamilienhäuser im Landesdurchschnitt jährlich um 3,6 Prozent. Bei Eigentumswohnungen lag der jährliche Anstieg bei 2,9 Prozent.
Wer 2015 ein Haus für eine Million Franken gekauft habe, könne heute durchschnittlich mit einem Marktwert von rund 1,36 Millionen Franken rechnen – ein Wertzuwachs von 360’000 Franken. In einzelnen Regionen sei der Gewinn jedoch deutlich höher: In Schwerzenbach ZH habe der Zuwachs 750’000 Franken betragen, in Reinach BL 520’000 Franken und in Burgdorf BE 350’000 Franken, wie der «Blick» schreibt.
Profit regional sehr unterschiedlich
Wüest Partner habe für verschiedene Regionen den Wertzuwachs typischer Einfamilienhäuser untersucht. In Schwerzenbach ZH sei der Preis von 1,5 Millionen Franken im Jahr 2015 auf 2,25 Millionen Franken im Jahr 2025 gestiegen. In Reinach BL habe ein Haus damals 1,35 Millionen Franken gekostet, heute seien es 1,87 Millionen. In Burgdorf BE sei der Wert von 870’000 auf 1,25 Millionen Franken gestiegen.
Besonders hohe Preise würden aktuell in den Regionen Zürich, Zürichsee, Zug, Genf, Basel-Stadt, in den Schwyzer Bezirken March und Höfe sowie in Davos GR erzielt. Dort koste ein typisches Einfamilienhaus im Schnitt mehr als 2,25 Millionen Franken. Die stärksten Preissteigerungen der letzten zehn Jahre habe es in Nidwalden, Uri sowie im Schanfigg GR mit Arosa und Chur gegeben, mit Anstiegen von über 70 Prozent.
Weitere Preissteigerungen erwartet
Gegenüber «Blick» erklärt Robert Weinert von Wüest Partner, die Zahlen seien qualitätsbereinigt. Das bedeutet, der Zustand und Ausbaustandard der Immobilien sei für die Berechnungen konstant gehalten worden. Eigentümer müssten ihre Liegenschaften gut instand halten, um eine solche Entwicklung zu erzielen. Im Schnitt sei mit jährlichen Unterhaltskosten von etwa einem Prozent des Marktwerts zu rechnen, wobei das vom Alter und der Lage abhänge.
Auch für 2025 rechne Wüest Partner mit weiter steigenden Preisen. Eigentumswohnungen sollen demnach um 3,6 Prozent teurer werden, Einfamilienhäuser um 3,8 Prozent.
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Quelle: www.20min.ch
