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Alte Mauern neu entdeckt | FAZ

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Alte Mauern neu entdeckt

Lesezeit:

Das 1341 errichtete Haus Tannen über dem Vierwaldstättersee gehört zu den ältesten Holzhäusern Europas.Stiftung Ferien im Baudenkmal / Studio Gataric

Ferien im Baudenkmal: Eine Stiftung in der Schweiz vermietet liebevoll restaurierte Häuser und Wohnungen in den Bergen.

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Alte Mauern neu entdeckt

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Das 1341 errichtete Haus Tannen über dem Vierwaldstättersee gehört zu den ältesten Holzhäusern Europas.Stiftung Ferien im Baudenkmal / Studio Gataric

Ferien im Baudenkmal: Eine Stiftung in der Schweiz vermietet liebevoll restaurierte Häuser und Wohnungen in den Bergen.

Quelle: www.faz.net

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Schweiz: Wird die SNB im Dezember die Zinsen senken – oder 2026?


Wichtige Erkenntnisse

  • Eine Rückkehr zu negativen Zinssätzen bleibt für 2026 unwahrscheinlich, sagen Ökonomen.
  • Der starke Schweizer Franken führt dazu, dass importierte Waren günstiger werden, während die Inflation im Inland bei einem soliden Lohnwachstum stabil bleibt.
  • Niedrige Hypothekenzinsen unterstützen den Schweizer Immobilienmarkt und die Nachfrage nach Krediten.

Trotz eines kürzlich unerwarteten Rückgangs der Inflation wird die Schweizerische Nationalbank ihren Leitzins bei ihrer nächsten geldpolitischen Sitzung am 11. Dezember voraussichtlich unverändert bei 0 % belassen. Die Terminmärkte preisen diesmal keine Zinssenkung ein, und auch für 2026 erwarten Ökonomen keine Rückkehr zu Negativzinsen.

Im November sanken die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, wodurch die jährliche Inflationsrate laut Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 3. Dezember auf 0 % zurückging. Niedrigere Hotelpreise, günstigere Pauschalreisen, sinkende Autopreise und rückläufige Gemüsepreise trugen zu diesem Rückgang der Inflation bei.

„Dies sind ausreichende Gründe für die SNB, ihre derzeitige Politik beizubehalten und die Zinsen bei ihrer Sitzung am 11. Dezember nicht weiter zu senken“, erklärt Karsten Junius, Chefökonom bei J. Safra Sarasin. David Kohl, Chefökonom bei Julius Bär, erklärt, die SNB halte sich „Negativzinsen für wirklich schwierige Zeiten vor“.

Die Einschätzung der Ökonomen spiegelt sich auch in den Swap-Märkten wider, die bis Herbst 2026 keine nennenswerten Zinssenkungen einpreisen. Eine Rückkehr in den negativen Bereich wird als äußerst unwahrscheinlich angesehen.

Die SNB überraschte die Märkte im März 2024 mit einer Zinssenkung. Sie war eine der ersten Zentralbanken, die ihren Leitzins senkte – und die erste große westliche Zentralbank, die diesen Schritt unternahm.

Die Inflationsdynamik in der Schweiz

Angesichts der jüngsten Inflationsdaten dürfte die SNB ihre Inflationsprognose für 2026 von 0,5 % auf 0,4 % nach unten korrigieren. „Wir sehen jedoch keine Notwendigkeit für die SNB, ihre mittelfristigen Inflationserwartungen zu revidieren“, so Junius.

Die aktuellen Inflationsdaten verdeutlichen eine strukturelle Kluft bei der Inflation in der Schweiz: Während die importierte Inflation voraussichtlich negativ bleiben wird, befindet sich die inländische Inflation, die rund 77 % des Warenkorbs ausmacht, weiterhin deutlich im positiven Bereich, so Junius.

Der Hauptgrund hierfür ist der starke Schweizer Franken, der im Vergleich zum Vorjahr nominal um rund 4,9 % und real um 1,9 % aufgewertet hat. Dies übt einen Abwärtsdruck auf die Preise importierter Güter aus und belastet sowohl die Verbraucher- als auch die Erzeugerpreise.

Weltweit tragen auch niedrige Energiepreise und Überkapazitäten in der Industrie, insbesondere in China, dazu bei, den Preisdruck zu dämpfen. Für die SNB bleibt jedoch die Lohn- und Dienstleistungsdynamik in der Schweiz entscheidend.

Junius erwartet ein solides Lohnwachstum, das das Deflationsrisiko mittelfristig begrenzen wird: „Für die geldpolitische Entscheidung der SNB ist die Entwicklung der inländischen Löhne und Dienstleistungspreise von größerer Bedeutung. Die Lohnerhöhungen dürften weiterhin solide ausfallen, was unserer Ansicht nach das geringe Risiko einer deflationären Entwicklung auf mittlere Sicht unterstreicht.

„Wir sehen Anzeichen dafür, dass die expansive Politik der SNB zunehmend Wirkung zeigt. Das Kreditwachstum und die Preise für Immobilien beschleunigen sich, und Konjunkturumfragen lassen erste Anzeichen für eine Erholung in mehreren Sektoren und auf dem Arbeitsmarkt erkennen“, fügt er hinzu.

Dies bedeutet, dass die derzeitige Nullinflation kein Anzeichen für eine Deflation ist, sondern vielmehr Ausdruck eines Gleichgewichts zwischen importierten Preisrückgängen und stabilem inländischem Preisdruck. Der Ökonom von J. Safra Sarasin bezeichnet dies als ein entscheidendes Argument gegen weitere Zinssenkungen.

Wird die SNB in den Devisenmarkt eingreifen?

Offiziell bleibt die SNB bereit, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren. Obwohl der Schweizer Franken gegenüber dem Euro in letzter Zeit weitgehend stabil geblieben ist, hat er gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert gewonnen. Junius sagt, dies sei für die Zentralbank kein großes Problem: „Es ist wenig sinnvoll, den Schweizer Franken gegenüber einer bereits überbewerteten Währung wie dem Dollar weiter zu schwächen.“

Julius Bär-Experte Kohl äußert, dass die SNB eher in den Devisenmarkt eingreifen würde, als erneut Negativzinsen einzuführen. Darüber hinaus hat sich die Exportindustrie weitgehend an das Wechselkursniveau angepasst.

Hypotheken bleiben aufgrund niedriger Zinsen attraktiv

Im Jahr 2025 blieben die Schweizer Hypothekenzinsen über alle Laufzeiten hinweg günstig. Hypotheken mit dem Swiss Average Rate Overnight (SARON) profitieren von niedrigen Geldmarktzinsen, wobei der SARON derzeit bei -0,04 % liegt.

Gleichzeitig sind laut Zürcher Kantonalbank auch Festhypotheken günstiger geworden. Zehnjährige Laufzeiten werden derzeit zu rund 1,88 % angeboten, was sie für langfristige Immobilienkäufer attraktiv macht.

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Wincasa gewinnt Auftrag zur Bewirtschaftung der Immobilien von Publica

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Zürich (awp) – Der Immobiliendienstleister Wincasa hat ein umfangreiches Bewirtschaftungsmandat gewonnen. Per Anfang 2027 wird Wincasa die Bewirtschaftung des gesamten Immobilienportfolios der Pensionskasse Publica als Single Provider übernehmen.

Da Mandat umfasst die die vollständige Betreuung des Portfolios, von der Bewirtschaftung über ESG-Dienstleistungen und Baumanagement bis zur Führung der MWST-Anlagebuchhaltung, wie die Tochtergesellschaft des Baukonzerns Implenia am Freitag mitteilte.

Publica ist die Pensionskasse des Bundes. Ihr Immobilienportfolio hat laut Wincasa einen Anlagewert von rund 4 Milliarden Franken.

cf/ra

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Zürich (awp) – Der Immobiliendienstleister Wincasa hat ein umfangreiches Bewirtschaftungsmandat gewonnen. Per Anfang 2027 wird Wincasa die Bewirtschaftung des gesamten Immobilienportfolios der Pensionskasse Publica als Single Provider übernehmen.

Da Mandat umfasst die die vollständige Betreuung des Portfolios, von der Bewirtschaftung über ESG-Dienstleistungen und Baumanagement bis zur Führung der MWST-Anlagebuchhaltung, wie die Tochtergesellschaft des Baukonzerns Implenia am Freitag mitteilte.

Publica ist die Pensionskasse des Bundes. Ihr Immobilienportfolio hat laut Wincasa einen Anlagewert von rund 4 Milliarden Franken.

cf/ra

Quelle: ch.marketscreener.com

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Preise für Wohneigentum steigen im November weiter

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04.12.2025, 08:4704.12.2025, 08:47

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Quelle: www.watson.ch

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Houzy lanciert umfassendste Marktwertanalyse der Schweiz – Immobilienwertentwicklung bis 1985 zurück erstmals öffentlich einsehbar

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Zürich – Die Schweizer Wohneigentümer-Plattform Houzy lanciert gemeinsam mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) ein neues Analysetool, das erstmals die Marktwertentwicklung von Schweizer Wohnimmobilien bis ins Jahr 1985 zurück offenlegt. Damit erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer den bisher umfassendsten Einblick in historische Preisentwicklungen – inklusive Prognosen für die kommenden 12 Monate.

Mit der neuen Bewertung Pro macht Houzy Daten zugänglich, die Endnutzerinnen und Endnutzern bislang nicht zur Verfügung standen. Nun können sie die historische Marktwertentwicklung eines individuellen Objekts bis ins Jahr 1985 zurückverfolgen, langfristige Trends einordnen und erhalten zusätzlich einen qualitativen Ausblick auf die erwartete Preisentwicklung. Besonders im Kauf- oder Verkaufsprozess bietet diese Transparenz einen erheblichen Mehrwert und schafft eine fundierte Grundlage für wichtige Entscheidungen.

Immobilienpreise haben sich regional vervielfacht
Die Langzeitdaten zeigen eindrücklich, wie stark die Immobilienwerte in der Schweiz seit 1985 gestiegen sind. In zahlreichen Regionen haben sich die Preise mehr als vervierfacht. Am stärksten war der Anstieg in der MS-Region Zug, gefolgt von Zürich und Lausanne – sie gehören landesweit zu den Regionen mit der dynamischsten Wertentwicklung.

Zur Einordnung ein Rechenbeispiel anhand der MS-Region (Stadt) Zürich: Dort stieg der durchschnittliche Marktwert eines mittleren Einfamilienhauses seit 1985 von einem Indexwert 100 auf 472. Das bedeutet, dass sich der Wert eines typischen Objekts in dieser Zeitspanne beinahe verfünffacht hat. Die Übersicht der zehn Regionen mit dem höchsten Preisanstieg verdeutlicht, wie stark sich die Immobilienpreise in urbanen und wirtschaftlich attraktiven Gebieten entwickelt haben.

(Quelle: Houzy)

Partnerschaft mit FPRE bringt wissenschaftliche Tiefe
Die Marktdaten und Modelle stammen von Fahrländer Partner FPRE, einem der führenden Schweizer Anbieter für Immobilienanalysen. Die Zusammenarbeit ermöglicht eine für Privatnutzer bisher unerreichte Daten- und Prognosequalität.

«Mit den Langzeitdaten ab 1985 eröffnen wir Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern auf houzy.ch eine neue Informationsdimension. Die historische Tiefe erlaubt nicht nur eine fundiertere Einschätzung der Wertentwicklung, sondern schafft auch ein besseres Verständnis für regionale Unterschiede und langfristige Preiszyklen.»

Anna Zimmermann, Analystin & Partnerin FPRE

Transparenz für Eigentümer – nicht nur für Institutionen
Mit der neuen Bewertung Pro verfolgt Houzy das Ziel, die oft komplexe Schweizer Immobilienwelt verständlicher und zugänglicher zu machen.

«Bis jetzt waren tiefgehende Immobilienmarktdaten fast ausschliesslich institutionellen Akteuren vorbehalten. Wir freuen uns, diese Informationen nun erstmals auch für private Eigentümerinnen und Eigentümer zugänglich zu machen – einfach, verständlich und mit historischem Kontext.»

Nicolas Steiner, CMO/COO Houzy

(Houzy/mc/ps)

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Zürich – Die Schweizer Wohneigentümer-Plattform Houzy lanciert gemeinsam mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) ein neues Analysetool, das erstmals die Marktwertentwicklung von Schweizer Wohnimmobilien bis ins Jahr 1985 zurück offenlegt. Damit erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer den bisher umfassendsten Einblick in historische Preisentwicklungen – inklusive Prognosen für die kommenden 12 Monate.

Mit der neuen Bewertung Pro macht Houzy Daten zugänglich, die Endnutzerinnen und Endnutzern bislang nicht zur Verfügung standen. Nun können sie die historische Marktwertentwicklung eines individuellen Objekts bis ins Jahr 1985 zurückverfolgen, langfristige Trends einordnen und erhalten zusätzlich einen qualitativen Ausblick auf die erwartete Preisentwicklung. Besonders im Kauf- oder Verkaufsprozess bietet diese Transparenz einen erheblichen Mehrwert und schafft eine fundierte Grundlage für wichtige Entscheidungen.

Immobilienpreise haben sich regional vervielfacht
Die Langzeitdaten zeigen eindrücklich, wie stark die Immobilienwerte in der Schweiz seit 1985 gestiegen sind. In zahlreichen Regionen haben sich die Preise mehr als vervierfacht. Am stärksten war der Anstieg in der MS-Region Zug, gefolgt von Zürich und Lausanne – sie gehören landesweit zu den Regionen mit der dynamischsten Wertentwicklung.

Zur Einordnung ein Rechenbeispiel anhand der MS-Region (Stadt) Zürich: Dort stieg der durchschnittliche Marktwert eines mittleren Einfamilienhauses seit 1985 von einem Indexwert 100 auf 472. Das bedeutet, dass sich der Wert eines typischen Objekts in dieser Zeitspanne beinahe verfünffacht hat. Die Übersicht der zehn Regionen mit dem höchsten Preisanstieg verdeutlicht, wie stark sich die Immobilienpreise in urbanen und wirtschaftlich attraktiven Gebieten entwickelt haben.

(Quelle: Houzy)

Partnerschaft mit FPRE bringt wissenschaftliche Tiefe
Die Marktdaten und Modelle stammen von Fahrländer Partner FPRE, einem der führenden Schweizer Anbieter für Immobilienanalysen. Die Zusammenarbeit ermöglicht eine für Privatnutzer bisher unerreichte Daten- und Prognosequalität.

«Mit den Langzeitdaten ab 1985 eröffnen wir Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern auf houzy.ch eine neue Informationsdimension. Die historische Tiefe erlaubt nicht nur eine fundiertere Einschätzung der Wertentwicklung, sondern schafft auch ein besseres Verständnis für regionale Unterschiede und langfristige Preiszyklen.»

Anna Zimmermann, Analystin & Partnerin FPRE

Transparenz für Eigentümer – nicht nur für Institutionen
Mit der neuen Bewertung Pro verfolgt Houzy das Ziel, die oft komplexe Schweizer Immobilienwelt verständlicher und zugänglicher zu machen.

«Bis jetzt waren tiefgehende Immobilienmarktdaten fast ausschliesslich institutionellen Akteuren vorbehalten. Wir freuen uns, diese Informationen nun erstmals auch für private Eigentümerinnen und Eigentümer zugänglich zu machen – einfach, verständlich und mit historischem Kontext.»

Nicolas Steiner, CMO/COO Houzy

(Houzy/mc/ps)

Quelle: www.moneycab.com

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Immobilienexperte warnt: Schweiz steht vor Wohnungsnot

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  • Wohneigentum ist für viele Menschen kaum mehr erschwinglich.
  • Auch die Mieten sind stark gestiegen. Besonders in den Städten ist das Angebot knapp.
  • Bewohner werden aus den Zentren in ländliche Gebiete verdrängt.

Der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen. Die Preise für Wohneigentum sind in fünf Jahren um 26 Prozent gestiegen. Die tiefen Hypothekarzinsen fördern die Nachfrage zusätzlich, sagte Donato Scognamiglio vom Immobilienberatungs-Unternehmen Iazi und Zürcher Kantonsrat (EVP) an einer Medienkonferenz.

Ein typisches Einfamilienhaus kostet in Zürich 3,45 Millionen Franken. Ein Haus in Uster kostete vor zehn Jahren fast noch die Hälfte. Wer Uster nicht mehr bezahlen kann, gehe nach Weinfelden in den Thurgau, so der Experte. «Der Thurgauer Dialekt wird zu einer Mischung aus Zürichdeutsch und Hochdeutsch.»

Bezahlbare Häuser gebe es nur noch selten. «Ein Haus für unter einer Million Franken gibt es dort, wo niemand ist und keine Arbeitsstellen vorhanden sind, beispielsweise in Poschiavo GR oder im Jura.»

Kaufen lohne sich mehr als Mieten, aber es sei so teuer, dass viele nicht zugreifen könnten. «Nach jahrelangem Boom und aufgrund der flächendeckend hohen Preise sind Eigenheime in der Schweiz ohne Darlehen oder Erbvorbezug für viele kaum mehr erschwinglich», sagt Scognamiglio.

Nur noch ein Prozent freie Wohnungen

Auch für Mieter verschärfe sich die Lage. Die Leerwohnungsziffer liegt schweizweit bei 1 Prozent. Der Bund spricht bei einer Leerwohnungsziffer unter 1,5 Prozent von einem Mangel, bei weniger als 1 Prozent von Not. «Wir sind an der Grenze zur Wohnungsnot», so Scognamiglio. Extrem knapp sei das Angebot in den Städten, in Zürich stehen 0,1 Prozent der Wohnungen frei.

Das Resultat: Eine typische Wohnung in Zürich gebe es für Neumieterinnen und Neumieter für 4200 Franken pro Monat. Schweizweit seien die Angebotsmieten in 20 Jahren um 38 Prozent gestiegen. Nur wer in der Wohnung bleibe, müsse keinen grossen Anstieg befürchten.

Jetzt steigen die Mieten auch auf dem Land

Diese Entwicklung führe auch bei den Mieten zu einer sichtbaren Verlagerung von Zentren in die Agglomeration, wie die Auswertung der Umzüge innerhalb der Schweiz zeige. In grossen Städten wie Zürich, Lausanne und in den Tourismusregionen würden Ansässige verdrängt, während ländliche Regionen positive Wanderungssaldi verzeichneten.

Scognamiglio spricht von Stop and Go: «Die Ansässigen gehen, dafür kommen Menschen aus dem Ausland. Die bleiben eine Weile und sehen, dass es zu teuer ist und ziehen auch weiter.» Der Zuzug in die ländlichen Regionen habe zur Folge, dass auch dort die Mieten stark gestiegen seien, in Maloja GR beispielsweise um über 30 Prozent in fünf Jahren, in Obersimmental-Saanen um 20 Prozent.

Ein Ende dieser Entwicklung sei nicht abzusehen. Zwar gebe es viele Initiativen, aber das ändere nichts, solange die Schweiz attraktiver als die umliegenden Länder sei. Bis 2055 dürfte die Schweizer Bevölkerung gemäss Zahlen des Bundes um 16 Prozent wachsen. Ausserdem sei die Schweiz bereits so verdichtet, dass kaum noch ausgebaut werden könne, solange nicht auf Gewerbezonen gebaut werden dürfe.

Wie findest du den neuen Look?

Neues Design, neues Logo und neue Features: Wir haben die 20-Minuten-App und die Website umfassend überarbeitet. Gelungen? Bitte meldet uns hier eure ehrliche Meinung dazu. Damit helft ihr uns, 20 Minuten noch besser zu machen.

Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.

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  • Auch die Mieten sind stark gestiegen. Besonders in den Städten ist das Angebot knapp.
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Der Wunsch nach Wohneigentum ist ungebrochen. Die Preise für Wohneigentum sind in fünf Jahren um 26 Prozent gestiegen. Die tiefen Hypothekarzinsen fördern die Nachfrage zusätzlich, sagte Donato Scognamiglio vom Immobilienberatungs-Unternehmen Iazi und Zürcher Kantonsrat (EVP) an einer Medienkonferenz.

Ein typisches Einfamilienhaus kostet in Zürich 3,45 Millionen Franken. Ein Haus in Uster kostete vor zehn Jahren fast noch die Hälfte. Wer Uster nicht mehr bezahlen kann, gehe nach Weinfelden in den Thurgau, so der Experte. «Der Thurgauer Dialekt wird zu einer Mischung aus Zürichdeutsch und Hochdeutsch.»

Bezahlbare Häuser gebe es nur noch selten. «Ein Haus für unter einer Million Franken gibt es dort, wo niemand ist und keine Arbeitsstellen vorhanden sind, beispielsweise in Poschiavo GR oder im Jura.»

Kaufen lohne sich mehr als Mieten, aber es sei so teuer, dass viele nicht zugreifen könnten. «Nach jahrelangem Boom und aufgrund der flächendeckend hohen Preise sind Eigenheime in der Schweiz ohne Darlehen oder Erbvorbezug für viele kaum mehr erschwinglich», sagt Scognamiglio.

Nur noch ein Prozent freie Wohnungen

Auch für Mieter verschärfe sich die Lage. Die Leerwohnungsziffer liegt schweizweit bei 1 Prozent. Der Bund spricht bei einer Leerwohnungsziffer unter 1,5 Prozent von einem Mangel, bei weniger als 1 Prozent von Not. «Wir sind an der Grenze zur Wohnungsnot», so Scognamiglio. Extrem knapp sei das Angebot in den Städten, in Zürich stehen 0,1 Prozent der Wohnungen frei.

Das Resultat: Eine typische Wohnung in Zürich gebe es für Neumieterinnen und Neumieter für 4200 Franken pro Monat. Schweizweit seien die Angebotsmieten in 20 Jahren um 38 Prozent gestiegen. Nur wer in der Wohnung bleibe, müsse keinen grossen Anstieg befürchten.

Jetzt steigen die Mieten auch auf dem Land

Diese Entwicklung führe auch bei den Mieten zu einer sichtbaren Verlagerung von Zentren in die Agglomeration, wie die Auswertung der Umzüge innerhalb der Schweiz zeige. In grossen Städten wie Zürich, Lausanne und in den Tourismusregionen würden Ansässige verdrängt, während ländliche Regionen positive Wanderungssaldi verzeichneten.

Scognamiglio spricht von Stop and Go: «Die Ansässigen gehen, dafür kommen Menschen aus dem Ausland. Die bleiben eine Weile und sehen, dass es zu teuer ist und ziehen auch weiter.» Der Zuzug in die ländlichen Regionen habe zur Folge, dass auch dort die Mieten stark gestiegen seien, in Maloja GR beispielsweise um über 30 Prozent in fünf Jahren, in Obersimmental-Saanen um 20 Prozent.

Ein Ende dieser Entwicklung sei nicht abzusehen. Zwar gebe es viele Initiativen, aber das ändere nichts, solange die Schweiz attraktiver als die umliegenden Länder sei. Bis 2055 dürfte die Schweizer Bevölkerung gemäss Zahlen des Bundes um 16 Prozent wachsen. Ausserdem sei die Schweiz bereits so verdichtet, dass kaum noch ausgebaut werden könne, solange nicht auf Gewerbezonen gebaut werden dürfe.

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Swiss Prime Site setzt Plan stringent um

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Swiss Prime Site setzt Plan stringent um

Die Immobiliengesellschaft kauft das Zürcher Bürogebäude, das der Finanzdienstleister SIX nutzt. Innerhalb von weniger als einem Jahr ist eine interessante Portfolioerweiterung gelungen.

SIX residiert seit 2016 in dem seinerzeit neu erstellten Gebäude als Einzelmieter.

Bild: Iris C. Ritter

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BotTalk

Einschätzung von Marc Forster um 9.40 Uhr

Swiss Prime Site kauft in Zürich-West das Gebäude, das derzeit der Finanzdienstleister und Börsenbetreiber SIX Group mietet. Es verfügt über 19’000 Quadratmeter Mietfläche und weist, so Swiss Prime Site, eine Nettorendite von 3,8% auf. Der Bau stammt von 2016 und ist baulich-energetisch in sehr guter Verfassung.

Swiss Prime Site hat innerhalb von weniger als einem Jahr die Mittel aus einer Kapitalerhöhung von 300 Mio. Fr. investiert. Diese war Ende Februar angekündigt worden. Inklusive Fremdkapital konnten wohl gegen 500 Mio. Fr. ausgegeben werden: Im April kaufte Swiss Prime Site den bisherigen Hauptsitz des Warenprüfers SGS an der Genfer Place des Alpes für schätzungsweise 80 Mio. Fr. Im August folgte ein moderner Bürokomplex in Lausanne-Prilly. Dort, wie auch für den nun vermeldeten Kauf in Zürich-West, dürften mindestens 200 Mio. Fr. eingesetzt worden sein.

Swiss Prime Site, die grösste reine Immobiliengesellschaft an der Schweizer Börse, hat diese Prestigeobjekte sicherlich nicht zum Spottpreis erhalten. Im gegenwärtig kleinen Markt für grosse Geschäftsliegenschaften ist dies nicht zu erwarten.

Swiss Prime Site hat indessen ihren Plan zur Erweiterung des mit 13,3 Mrd. Fr. bewerteten Liegenschaftsportfolios (per Mitte 2025) stringent und in relativ kurzer Zeit umgesetzt. Die drei Neuzugänge dieses Jahres sind Geschäftskomplexe an zentralen Lagen respektive in Büroquartieren mit guter Verkehrsanbindung. An solchen Standorten zu expandieren, war vom Unternehmen immer wieder als klares Interesse genannt worden, so beispielsweise von CEO René Zahnd in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» im November 2024.

Mit dem Kauf in Zürich-West bestätigte Swiss Prime Site, im Rahmen der Kapitalerhöhung von 2025 und der Akquisitionen in Genf, Lausanne und Zürich könne mit 17 Mio. Fr. zusätzlichen Mieteinnahmen im Jahr gerechnet werden. Weil das Unternehmen zudem offenbar entschieden hat, gleichzeitig weniger Objekte aus seinem Portfolio zu verkaufen als bisher impliziert, führe die Kapitalerhöhung «indirekt» zu 20 Mio. Fr. höheren Mieteinnahmen.

«Finanz und Wirtschaft» stuft die Aktie von Swiss Prime Site als einzigen Schweizer Immobilientitel explizit mit «Kaufen» ein. Anleger dürfen nach wie vor mit einer gewissen Dynamik rechnen. Das Interesse dürfte sich nach den grossen Liegenschaftskäufen dieses Jahres stärker auf den Asset-Management-Arm Swiss Prime Site Solutions (SPSS) richten.

SPSS verwaltete per Mitte 2025 Vermögenswerte über 13,7 Mrd. Fr. Verschiedene Fonds profitieren dieses Jahr von beträchtlichen Kapitalzuflüssen, die indirekten Schweizer Immobilienanlagen nach wie vor zukommen. Der Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial wird kotiert und am 9. Dezember erstmals an der Börse SIX gehandelt.

Eine interessante, wenn auch zurzeit noch spekulativ besetzte Perspektive für Anleger bietet die Idee eines kompletten oder eines teilweisen Börsengangs der ganzen Sparte SPSS. Dies könnte zudem Mittel freisetzen für weitere Zukäufe im angestammten Liegenschaftsportfolio von Swiss Prime Site. Per 1. Januar steht zudem der CEO-Wechsel an: Nach zehn Jahren übergibt René Zahnd an den bisherigen Finanzchef Marcel Kucher.

Lesen Sie hier die ausführliche Analyse.

(AWP) Swiss Prime Site wird der neue Vermieter der Schweizer Börsenbetreiberin SIX Group Services. Der Immobilienkonzern hat von einem privaten Eigentümer die Büroliegenschaft an der Pfingstweidstrasse in Zürich erworben, in dem die SIX seit 2016 in dem seinerzeit neu erstellen Gebäude als Einzelmieterin residiert.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte SPS am Mittwoch mit. Die Akquisition stärke die Position des Unternehmens im wichtigen Markt Zürich. Die Nettorendite beträgt 3,8%.

Mit dieser Transaktion hat Swiss Prime Site die 300 Mio. Fr. aus der Kapitalerhöhung vom Februar 2025 vollständig und wertsteigernd investiert, hiess es weiter. Bereits im April und im August 2025 hatte das Unternehmen den Kauf von Liegenschaften in Genf und in Lausanne bekannt gegeben.

Die genannten Akquisitionen werden die jährlichen Mieterträge wie geplant um rund 17 Mio. Fr. erhöhen, wie es weiter hiess. Dank der leicht stärkeren Kapitalbasis könne SPS zudem die geplanten Verkäufe von Bestandesimmobilien leicht reduzieren.

Entsprechend rechne Swiss Prime Site nun direkt und indirekt mit knapp 20 Mio. Fr. höheren Mieteinnahmen aus der Kapitalerhöhung ab 2026.

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Swiss Prime Site setzt Plan stringent um

Die Immobiliengesellschaft kauft das Zürcher Bürogebäude, das der Finanzdienstleister SIX nutzt. Innerhalb von weniger als einem Jahr ist eine interessante Portfolioerweiterung gelungen.

SIX residiert seit 2016 in dem seinerzeit neu erstellten Gebäude als Einzelmieter.

Bild: Iris C. Ritter

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Swiss Prime Site kauft in Zürich-West das Gebäude, das derzeit der Finanzdienstleister und Börsenbetreiber SIX Group mietet. Es verfügt über 19’000 Quadratmeter Mietfläche und weist, so Swiss Prime Site, eine Nettorendite von 3,8% auf. Der Bau stammt von 2016 und ist baulich-energetisch in sehr guter Verfassung.

Swiss Prime Site hat innerhalb von weniger als einem Jahr die Mittel aus einer Kapitalerhöhung von 300 Mio. Fr. investiert. Diese war Ende Februar angekündigt worden. Inklusive Fremdkapital konnten wohl gegen 500 Mio. Fr. ausgegeben werden: Im April kaufte Swiss Prime Site den bisherigen Hauptsitz des Warenprüfers SGS an der Genfer Place des Alpes für schätzungsweise 80 Mio. Fr. Im August folgte ein moderner Bürokomplex in Lausanne-Prilly. Dort, wie auch für den nun vermeldeten Kauf in Zürich-West, dürften mindestens 200 Mio. Fr. eingesetzt worden sein.

Swiss Prime Site, die grösste reine Immobiliengesellschaft an der Schweizer Börse, hat diese Prestigeobjekte sicherlich nicht zum Spottpreis erhalten. Im gegenwärtig kleinen Markt für grosse Geschäftsliegenschaften ist dies nicht zu erwarten.

Swiss Prime Site hat indessen ihren Plan zur Erweiterung des mit 13,3 Mrd. Fr. bewerteten Liegenschaftsportfolios (per Mitte 2025) stringent und in relativ kurzer Zeit umgesetzt. Die drei Neuzugänge dieses Jahres sind Geschäftskomplexe an zentralen Lagen respektive in Büroquartieren mit guter Verkehrsanbindung. An solchen Standorten zu expandieren, war vom Unternehmen immer wieder als klares Interesse genannt worden, so beispielsweise von CEO René Zahnd in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» im November 2024.

Mit dem Kauf in Zürich-West bestätigte Swiss Prime Site, im Rahmen der Kapitalerhöhung von 2025 und der Akquisitionen in Genf, Lausanne und Zürich könne mit 17 Mio. Fr. zusätzlichen Mieteinnahmen im Jahr gerechnet werden. Weil das Unternehmen zudem offenbar entschieden hat, gleichzeitig weniger Objekte aus seinem Portfolio zu verkaufen als bisher impliziert, führe die Kapitalerhöhung «indirekt» zu 20 Mio. Fr. höheren Mieteinnahmen.

«Finanz und Wirtschaft» stuft die Aktie von Swiss Prime Site als einzigen Schweizer Immobilientitel explizit mit «Kaufen» ein. Anleger dürfen nach wie vor mit einer gewissen Dynamik rechnen. Das Interesse dürfte sich nach den grossen Liegenschaftskäufen dieses Jahres stärker auf den Asset-Management-Arm Swiss Prime Site Solutions (SPSS) richten.

SPSS verwaltete per Mitte 2025 Vermögenswerte über 13,7 Mrd. Fr. Verschiedene Fonds profitieren dieses Jahr von beträchtlichen Kapitalzuflüssen, die indirekten Schweizer Immobilienanlagen nach wie vor zukommen. Der Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial wird kotiert und am 9. Dezember erstmals an der Börse SIX gehandelt.

Eine interessante, wenn auch zurzeit noch spekulativ besetzte Perspektive für Anleger bietet die Idee eines kompletten oder eines teilweisen Börsengangs der ganzen Sparte SPSS. Dies könnte zudem Mittel freisetzen für weitere Zukäufe im angestammten Liegenschaftsportfolio von Swiss Prime Site. Per 1. Januar steht zudem der CEO-Wechsel an: Nach zehn Jahren übergibt René Zahnd an den bisherigen Finanzchef Marcel Kucher.

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(AWP) Swiss Prime Site wird der neue Vermieter der Schweizer Börsenbetreiberin SIX Group Services. Der Immobilienkonzern hat von einem privaten Eigentümer die Büroliegenschaft an der Pfingstweidstrasse in Zürich erworben, in dem die SIX seit 2016 in dem seinerzeit neu erstellen Gebäude als Einzelmieterin residiert.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte SPS am Mittwoch mit. Die Akquisition stärke die Position des Unternehmens im wichtigen Markt Zürich. Die Nettorendite beträgt 3,8%.

Mit dieser Transaktion hat Swiss Prime Site die 300 Mio. Fr. aus der Kapitalerhöhung vom Februar 2025 vollständig und wertsteigernd investiert, hiess es weiter. Bereits im April und im August 2025 hatte das Unternehmen den Kauf von Liegenschaften in Genf und in Lausanne bekannt gegeben.

Die genannten Akquisitionen werden die jährlichen Mieterträge wie geplant um rund 17 Mio. Fr. erhöhen, wie es weiter hiess. Dank der leicht stärkeren Kapitalbasis könne SPS zudem die geplanten Verkäufe von Bestandesimmobilien leicht reduzieren.

Entsprechend rechne Swiss Prime Site nun direkt und indirekt mit knapp 20 Mio. Fr. höheren Mieteinnahmen aus der Kapitalerhöhung ab 2026.

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Preise für Wohneigentum steigen im November weiter

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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Preise für Wohneigentum steigen im November weiter

Die Angebotspreise für Stockwerkeigentum haben um durchschnittlich 0,6% zugelegt, Einfamilienhäuser verzeichnen einen Preisanstieg von 0,3%. Die regionalen Unterschiede sind gross.

Die Zentralschweiz verzeichnete einen besonders starken Preisanstieg bei Einfamilienhäusern (+3,9%).

Bild: Christian Beutler/Keystone

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Im schweizweiten Durchschnitt sind die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser im November im Vergleich zum Vormonat gestiegen. In einigen Regionen nimmt allerdings das Angebot zu, wodurch sich auch der Preisdruck erhöht.

Konkret stiegen die Angebotspreise für Stockwerkeigentum im November um durchschnittlich 0,6%. Einfamilienhäuser verzeichneten einen Preisanstieg von 0,3%, wie einer am Donnerstag veröffentlichten Auswertung von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI zu entnehmen ist.

Je nach Region zeigen sich aber Unterschiede. Während die Zentralschweiz einen besonders starken Preisanstieg bei Einfamilienhäusern verzeichnete (+3,9%), fielen die ausgeschriebenen Preise in der Ostschweiz laut der Auswertung aufgrund des derzeit «umfangreicheren Angebots» um 2,5%. Dies sei im aktuellen Marktumfeld ein «bemerkenswerter Rückgang».

Ebenfalls in der Ostschweiz stiegen die Preise für Eigentumswohnungen markant (+3,4%). Rückläufig zeigten sich hingegen die Preise in der Zentralschweiz (-0,4%), im Tessin (-0,3%) und in der Genferseeregion (-0,1%).

Hohe Mieten stützen Nachfrage

Die Immobilienexperten führen die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigentum und damit die stabilen Preise auch darauf zurück, dass viele Haushalte aktuell von tieferen Wohnkosten im Eigenheim im Vergleich zur Miete profitieren können. Dieser finanzielle Vorteil werde bei modernen Gebäuden mit guter Energiebilanz dank geringerer Betriebskosten zusätzlich verstärkt.

Der ImmoScout24-Kaufindex analysiert die Preisentwicklung der zum Verkauf ausgeschriebenen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Der Index erlaubt somit eine monatliche Überwachung der Entwicklung der Angebotspreise von Wohneigentum.

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Die Zentralschweiz verzeichnete einen besonders starken Preisanstieg bei Einfamilienhäusern (+3,9%).

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Konkret stiegen die Angebotspreise für Stockwerkeigentum im November um durchschnittlich 0,6%. Einfamilienhäuser verzeichneten einen Preisanstieg von 0,3%, wie einer am Donnerstag veröffentlichten Auswertung von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI zu entnehmen ist.

Je nach Region zeigen sich aber Unterschiede. Während die Zentralschweiz einen besonders starken Preisanstieg bei Einfamilienhäusern verzeichnete (+3,9%), fielen die ausgeschriebenen Preise in der Ostschweiz laut der Auswertung aufgrund des derzeit «umfangreicheren Angebots» um 2,5%. Dies sei im aktuellen Marktumfeld ein «bemerkenswerter Rückgang».

Ebenfalls in der Ostschweiz stiegen die Preise für Eigentumswohnungen markant (+3,4%). Rückläufig zeigten sich hingegen die Preise in der Zentralschweiz (-0,4%), im Tessin (-0,3%) und in der Genferseeregion (-0,1%).

Hohe Mieten stützen Nachfrage

Die Immobilienexperten führen die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigentum und damit die stabilen Preise auch darauf zurück, dass viele Haushalte aktuell von tieferen Wohnkosten im Eigenheim im Vergleich zur Miete profitieren können. Dieser finanzielle Vorteil werde bei modernen Gebäuden mit guter Energiebilanz dank geringerer Betriebskosten zusätzlich verstärkt.

Der ImmoScout24-Kaufindex analysiert die Preisentwicklung der zum Verkauf ausgeschriebenen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Der Index erlaubt somit eine monatliche Überwachung der Entwicklung der Angebotspreise von Wohneigentum.

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Hypothek: In diesen Regionen ziehen die Immobilienpreise an

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Die Schweizer Immobilienpreise steigen weiter. Eine Analyse von UBS zeigt, welche Regionen besonders betroffen sind und was das für Kaufinteressierte bedeutet.

Die UBS-Analysten erwarten in der Region Luzern eine Preissteigerung. – zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Preissteigerung von drei Prozent bis Ende 2026 erwartet.

  • Markt bleibt stabil, ohne grossflächige Überhitzung.

  • Attraktive Bedingungen für Hypotheken.

Laut dem UBS Chief Investment Office dürften die Eigenheimpreise bis Ende 2026 im Durchschnitt um rund drei Prozent steigen, und auch 2027 dürfte der Aufwärtstrend anhalten. Je nach Region gibt es aber grosse Unterschiede. Das eröffnet interessante Möglichkeiten für alle, die überlegen, ein Eigenheim zu kaufen.

Regionen mit besonders viel Wachstumspotenzial

Im Oberwallis, dem Linthgebiet sowie in Schaffhausen, Luzern samt Hinterland und Chur erwarten die UBS-Analysten überdurchschnittliche Preissteigerungen von jährlich drei bis fünf Prozent.

Diese Regionen profitieren von mehreren Faktoren:

• hohe Lebensqualität und gute Erreichbarkeit

• Zuzug und neue Arbeitsplätze, die den Wohnraumbedarf erhöhen

• knappes Angebot, wodurch freie Objekte sehr gefragt sind

• vergleichsweise moderate Preise, die weiterhin attraktiv wirken

Diese Mischung sorgt für langfristig stabile Wertperspektiven, ohne dass der Markt überhitzt.

Stabilere Märkte in anderen Regionen

Im Genferseegebiet, in der Nordwestschweiz und dem Jurabogen verläuft die Preisentwicklung ruhiger. Die Preissteigerungen bleiben hier voraussichtlich vorerst bei ein bis zwei Prozent pro Jahr.

Für Käuferinnen und Käufer bietet das ein Umfeld mit:

• geringeren Preisausschlägen

• soliden Strukturen und konstanter Nachfrage

Finanzierungsbedingungen bleiben attraktiv

Im Moment ist es für Personen, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten, besonders günstig: Die Nutzungskosten eines Eigenheims liegen deutlich tiefer als noch Mitte 2023. Ausserdem sind die monatlichen Kosten für ein eigenes Zuhause aktuell über 20 Prozent niedriger als bei einer vergleichbaren Mietwohnung. Und weil der sogenannte Eigenmietwert bald abgeschafft wird und die Zinsen gerade sehr niedrig sind, könnten die laufenden Kosten für Wohneigentum in Zukunft sogar noch weiter sinken.

0,35% Zinsreduktion für Ihr erstes Eigenheim

Vorzugszins auf Ihre erste Hypothek und UBS-Bankpaket für zwei Jahre kostenlos nutzen.

Warum steigende Preise keine Blase bedeuten

UBS CIO geht davon aus, dass die Immobilienpreise weiterhin langsam steigen werden. Der Markt bleibt also attraktiv, ohne dass es Anzeichen für eine Überhitzung oder ein erhöhtes Risiko für eine Immobilienblase gibt.

Das zeigt auch der UBS Swiss Real Estate Bubble Index: Er stuft den Schweizer Immobilienmarkt aktuell im moderaten, nicht kritischen Bereich ein. Die Risiken bewegen sich auf einem stabilen Niveau – ein Hinweis auf ein gesundes Marktumfeld ohne spekulative Übertreibungen.

Fazit: Attraktive Perspektiven für künftige Eigentümerinnen und Eigentümer

Der Schweizer Immobilienmarkt zeigt ein gesundes Gleichgewicht mit:

• stabilen bis steigenden Preisen

• freundlichen Hypothekarbedingungen

• keinen Anzeichen einer Marktüberhitzung

• klaren regionalen Chancen

• langfristiger Wertstabilität

Für Personen, die Wohneigentum in Betracht ziehen, bietet der aktuelle Markt damit verlässliche Rahmenbedingungen und attraktive Perspektiven – je nach Region sogar mit besonders viel Potenzial für die Zukunft.

UBS – Ihre erste Adresse für Hypotheken und Eigenheim

Erhalten Sie eine kostenlose Beratung und ein individuelles Angebot – auf Wunsch mit Kreditentscheid innerhalb von 48 Stunden.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit UBS Schweiz.

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Die UBS-Analysten erwarten in der Region Luzern eine Preissteigerung. – zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Preissteigerung von drei Prozent bis Ende 2026 erwartet.

  • Markt bleibt stabil, ohne grossflächige Überhitzung.

  • Attraktive Bedingungen für Hypotheken.

Laut dem UBS Chief Investment Office dürften die Eigenheimpreise bis Ende 2026 im Durchschnitt um rund drei Prozent steigen, und auch 2027 dürfte der Aufwärtstrend anhalten. Je nach Region gibt es aber grosse Unterschiede. Das eröffnet interessante Möglichkeiten für alle, die überlegen, ein Eigenheim zu kaufen.

Regionen mit besonders viel Wachstumspotenzial

Im Oberwallis, dem Linthgebiet sowie in Schaffhausen, Luzern samt Hinterland und Chur erwarten die UBS-Analysten überdurchschnittliche Preissteigerungen von jährlich drei bis fünf Prozent.

Diese Regionen profitieren von mehreren Faktoren:

• hohe Lebensqualität und gute Erreichbarkeit

• Zuzug und neue Arbeitsplätze, die den Wohnraumbedarf erhöhen

• knappes Angebot, wodurch freie Objekte sehr gefragt sind

• vergleichsweise moderate Preise, die weiterhin attraktiv wirken

Diese Mischung sorgt für langfristig stabile Wertperspektiven, ohne dass der Markt überhitzt.

Stabilere Märkte in anderen Regionen

Im Genferseegebiet, in der Nordwestschweiz und dem Jurabogen verläuft die Preisentwicklung ruhiger. Die Preissteigerungen bleiben hier voraussichtlich vorerst bei ein bis zwei Prozent pro Jahr.

Für Käuferinnen und Käufer bietet das ein Umfeld mit:

• geringeren Preisausschlägen

• soliden Strukturen und konstanter Nachfrage

Finanzierungsbedingungen bleiben attraktiv

Im Moment ist es für Personen, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten, besonders günstig: Die Nutzungskosten eines Eigenheims liegen deutlich tiefer als noch Mitte 2023. Ausserdem sind die monatlichen Kosten für ein eigenes Zuhause aktuell über 20 Prozent niedriger als bei einer vergleichbaren Mietwohnung. Und weil der sogenannte Eigenmietwert bald abgeschafft wird und die Zinsen gerade sehr niedrig sind, könnten die laufenden Kosten für Wohneigentum in Zukunft sogar noch weiter sinken.

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Warum steigende Preise keine Blase bedeuten

UBS CIO geht davon aus, dass die Immobilienpreise weiterhin langsam steigen werden. Der Markt bleibt also attraktiv, ohne dass es Anzeichen für eine Überhitzung oder ein erhöhtes Risiko für eine Immobilienblase gibt.

Das zeigt auch der UBS Swiss Real Estate Bubble Index: Er stuft den Schweizer Immobilienmarkt aktuell im moderaten, nicht kritischen Bereich ein. Die Risiken bewegen sich auf einem stabilen Niveau – ein Hinweis auf ein gesundes Marktumfeld ohne spekulative Übertreibungen.

Fazit: Attraktive Perspektiven für künftige Eigentümerinnen und Eigentümer

Der Schweizer Immobilienmarkt zeigt ein gesundes Gleichgewicht mit:

• stabilen bis steigenden Preisen

• freundlichen Hypothekarbedingungen

• keinen Anzeichen einer Marktüberhitzung

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit UBS Schweiz.

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Industrie-PMI springt nah an die Wachstumsschwelle

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Schweizer Industrie-PMI springt nah an die Wachstumsschwelle

Die Senkung der US-Importzölle für Schweizer Waren zeigt Wirkung, der Einkaufsmanagerindex der Industrie übertrifft die Erwartungen.

Bekanntlich werden die USA den Strafzoll für viele Schweizer Güter auf 15 von zuvor 39% deutlich senken.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

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Einschätzung von Sylvia Walter um 9.55 Uhr

Die grosse Frage war, ob sich die Stimmung auf den Schweizer Chefetagen nach Senkung des US-Zolls bereits deutlich aufhellen würde. Und tatsächlich zeigt der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die hiesige Industrie eine markante Aufwärtsbewegung und übertrifft damit die Erwartungen (48,9) deutlich. Die Wachstumsschwelle bei 50 wird mit 49,7 Punkten noch nicht geknackt, doch das Ziel ist nicht mehr fern. Die Unternehmer trauen dem Zollfrieden zwar nicht ganz, doch der Ausblick für den Geschäftsgang über die kommenden zwölf Monate hat sich klar aufgehellt.

Anders als in vielen anderen europäischen Ländern rettet der Dienstleistungs-PMI die Show nicht. Der Vorlaufindikator verliert im November 2,5 Punkte und sinkt auf 45,3 ab. Insbesondere die Auftragssituation hat sich für die heimischen Dienstleister verschlechtert. Dies dürfte die Geschäftstätigkeit in den kommenden Monaten nochmals verlangsamen.

Das zyklische Bild für die Schweizer Wirtschaft bleibt somit fragil. Ein weiteres Quartalswachstum mit negativem Vorzeichen kann nicht ganz ausgeschlossen werden. Das Bruttoinlandprodukt ist bereits im dritten Quartal um 0,5% geschrumpft. Doch die Industriekonjunktur dürfte sich in den kommenden Monaten stabilisieren. Die Signale machen eine weitere Zinssenkung der SNB am 11. Dezember unwahrscheinlich.

(AWP) Die Stimmung bei den Schweizer Industrieunternehmen hat sich im November deutlich aufgehellt. Grund dafür dürfte der mit der US-Regierung erreichte Zoll-Deal zur Senkung der Importzölle sein. Bei den Dienstleistern verschlechterte sich dagegen die Lage.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie legte im November im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Zähler auf 49,7 Punkte zu, wie die Grossbank UBS und der Einkauf-Fachverband Procure.ch am Donnerstag mitteilten. Der Index signalisiere damit nur noch einen leichten Rückgang; er liege so nahe an der 50-Punkte-Marke wie seit Ende 2022 nicht mehr.

Der Industrie-PMI lag damit auch am oberen Ende der von Ökonomen erwarteten 48,5 bis 50,0 Punkte. Bei Werten unter 50 Punkten gehen die befragten Unternehmen von einer schrumpfenden wirtschaftlichen Aktivität aus. Liegt der Index oberhalb, dann ist von Wachstum auszugehen.

Die Aufhellung in der Industrie ist vor allem mit der Zolleinigung mit den USA zu erklären, denkt die UBS. Bekanntlich werden die USA den Strafzoll für viele Schweizer Güter auf 15 von zuvor 39% deutlich senken. Damit gewinnt die Schweizer Exportwirtschaft insbesondere zum EU-Raum an Wettbewerbsfähigkeit, da bald ein gleich hoher Strafzoll gilt.

Der PMI für den Dienstleistungssektor ging derweil klar zurück. Der Index nahm um 2,5 Stellen auf 45,3 Punkte ab und verbleibt somit unter der Wachstumsschwelle. Dabei habe sich bei den Dienstleistern vor allem die Auftragssituation verschlechtert, hiess es. In der AWP-Umfrage hatten Ökonomen einen höheren Index-Wert von 48,5 bis 50,4 Punkten erwartet.

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Schweizer Industrie-PMI springt nah an die Wachstumsschwelle

Die Senkung der US-Importzölle für Schweizer Waren zeigt Wirkung, der Einkaufsmanagerindex der Industrie übertrifft die Erwartungen.

Bekanntlich werden die USA den Strafzoll für viele Schweizer Güter auf 15 von zuvor 39% deutlich senken.

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Die grosse Frage war, ob sich die Stimmung auf den Schweizer Chefetagen nach Senkung des US-Zolls bereits deutlich aufhellen würde. Und tatsächlich zeigt der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die hiesige Industrie eine markante Aufwärtsbewegung und übertrifft damit die Erwartungen (48,9) deutlich. Die Wachstumsschwelle bei 50 wird mit 49,7 Punkten noch nicht geknackt, doch das Ziel ist nicht mehr fern. Die Unternehmer trauen dem Zollfrieden zwar nicht ganz, doch der Ausblick für den Geschäftsgang über die kommenden zwölf Monate hat sich klar aufgehellt.

Anders als in vielen anderen europäischen Ländern rettet der Dienstleistungs-PMI die Show nicht. Der Vorlaufindikator verliert im November 2,5 Punkte und sinkt auf 45,3 ab. Insbesondere die Auftragssituation hat sich für die heimischen Dienstleister verschlechtert. Dies dürfte die Geschäftstätigkeit in den kommenden Monaten nochmals verlangsamen.

Das zyklische Bild für die Schweizer Wirtschaft bleibt somit fragil. Ein weiteres Quartalswachstum mit negativem Vorzeichen kann nicht ganz ausgeschlossen werden. Das Bruttoinlandprodukt ist bereits im dritten Quartal um 0,5% geschrumpft. Doch die Industriekonjunktur dürfte sich in den kommenden Monaten stabilisieren. Die Signale machen eine weitere Zinssenkung der SNB am 11. Dezember unwahrscheinlich.

(AWP) Die Stimmung bei den Schweizer Industrieunternehmen hat sich im November deutlich aufgehellt. Grund dafür dürfte der mit der US-Regierung erreichte Zoll-Deal zur Senkung der Importzölle sein. Bei den Dienstleistern verschlechterte sich dagegen die Lage.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie legte im November im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Zähler auf 49,7 Punkte zu, wie die Grossbank UBS und der Einkauf-Fachverband Procure.ch am Donnerstag mitteilten. Der Index signalisiere damit nur noch einen leichten Rückgang; er liege so nahe an der 50-Punkte-Marke wie seit Ende 2022 nicht mehr.

Der Industrie-PMI lag damit auch am oberen Ende der von Ökonomen erwarteten 48,5 bis 50,0 Punkte. Bei Werten unter 50 Punkten gehen die befragten Unternehmen von einer schrumpfenden wirtschaftlichen Aktivität aus. Liegt der Index oberhalb, dann ist von Wachstum auszugehen.

Die Aufhellung in der Industrie ist vor allem mit der Zolleinigung mit den USA zu erklären, denkt die UBS. Bekanntlich werden die USA den Strafzoll für viele Schweizer Güter auf 15 von zuvor 39% deutlich senken. Damit gewinnt die Schweizer Exportwirtschaft insbesondere zum EU-Raum an Wettbewerbsfähigkeit, da bald ein gleich hoher Strafzoll gilt.

Der PMI für den Dienstleistungssektor ging derweil klar zurück. Der Index nahm um 2,5 Stellen auf 45,3 Punkte ab und verbleibt somit unter der Wachstumsschwelle. Dabei habe sich bei den Dienstleistern vor allem die Auftragssituation verschlechtert, hiess es. In der AWP-Umfrage hatten Ökonomen einen höheren Index-Wert von 48,5 bis 50,4 Punkten erwartet.

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