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Gesetze bremsen laut Raiffeisen die Bautätigkeit in der Schweiz. (Archivbild)

Keystone

Die Mietpreisspirale in der Schweiz dürfte sich bald wieder schneller drehen. Das sagen die Ökonomen von Raiffeisen voraus. Mit ein Grund seien immer umfangreichere Baugesetze.

In den letzten zwei Jahren habe sich die Preisdynamik auf dem Mietwohnungsmarkt deutlich beruhigt, heisst es in einer am Donnerstag vorgestellten Studie. Diese Phase dürfte in den Augen der Experten bald zu Ende gehen.

Ein Grund seien die höheren Energiepreise wegen des Irankrieges, welche die Baupreise steigen liessen. Zudem laufe der mietpreissenkende Effekt durch den gesunkenen Referenzzinssatz aus. Und nach wie vor treffe eine sehr hohe Nachfrage auf ein tiefes Angebot.

Bautätigkeit historisch tief

Die Phase der Preisberuhigung, die durch eine rückläufige Nachfrage aus dem Ausland geprägt gewesen sei, wurde laut Raiffeisen nicht genutzt, um mehr zu bauen. «Allen Knappheitssignalen zum Trotz verharrt die Wohnbautätigkeit in der Schweiz auf historisch tiefem Niveau», schreiben die Experten.

Die zunehmende regulatorische Komplexität sei ein Grund dafür. Die Baugesetze seien in den letzten zwanzig Jahren im Durchschnitt der Kantone um 26 Prozent länger geworden, die Bauverordnungen sogar um 32 Prozent.

Für sich allein betrachtet mögen die einzelnen Regulierungen sinnvoll erscheinen, meint Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile. «In ihrer Gesamtheit tragen sie jedoch dazu bei, dass Komplexität, Risiken und Kosten des Wohnungsbaus derart stark zunehmen, dass diese Effekte durch den technischen Fortschritt und Effizienzgewinne nicht mehr ausgeglichen werden können.»

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Gesetze bremsen laut Raiffeisen die Bautätigkeit in der Schweiz. (Archivbild)

Keystone

Die Mietpreisspirale in der Schweiz dürfte sich bald wieder schneller drehen. Das sagen die Ökonomen von Raiffeisen voraus. Mit ein Grund seien immer umfangreichere Baugesetze.

In den letzten zwei Jahren habe sich die Preisdynamik auf dem Mietwohnungsmarkt deutlich beruhigt, heisst es in einer am Donnerstag vorgestellten Studie. Diese Phase dürfte in den Augen der Experten bald zu Ende gehen.

Ein Grund seien die höheren Energiepreise wegen des Irankrieges, welche die Baupreise steigen liessen. Zudem laufe der mietpreissenkende Effekt durch den gesunkenen Referenzzinssatz aus. Und nach wie vor treffe eine sehr hohe Nachfrage auf ein tiefes Angebot.

Bautätigkeit historisch tief

Die Phase der Preisberuhigung, die durch eine rückläufige Nachfrage aus dem Ausland geprägt gewesen sei, wurde laut Raiffeisen nicht genutzt, um mehr zu bauen. «Allen Knappheitssignalen zum Trotz verharrt die Wohnbautätigkeit in der Schweiz auf historisch tiefem Niveau», schreiben die Experten.

Die zunehmende regulatorische Komplexität sei ein Grund dafür. Die Baugesetze seien in den letzten zwanzig Jahren im Durchschnitt der Kantone um 26 Prozent länger geworden, die Bauverordnungen sogar um 32 Prozent.

Für sich allein betrachtet mögen die einzelnen Regulierungen sinnvoll erscheinen, meint Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile. «In ihrer Gesamtheit tragen sie jedoch dazu bei, dass Komplexität, Risiken und Kosten des Wohnungsbaus derart stark zunehmen, dass diese Effekte durch den technischen Fortschritt und Effizienzgewinne nicht mehr ausgeglichen werden können.»

Quelle: www.bluewin.ch