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Risiko für Immobilienblase erneut klar gestiegen
Der von UBS ermittelte Swiss Real Estate Bubble Index legt im ersten Quartal um 0,23 Punkte auf 0,69 zu.
Für die kommenden Quartale erwarten die UBS-Experten eine graduelle Abschwächung der Nachfrage nach Eigenheimen.
Bild: Iris C. Ritter
Das Risiko für eine Blase am Schweizer Immobilienmarkt ist im ersten Quartal 2026 gestiegen. Noch weist der von der Grossbank UBS erhobene «Swiss Real Estate Bubble Index» zwar nur ein «moderates» Blasenrisiko aus, die Tendenz zeigt aber klar nach oben.
Der Index stieg laut einer Mitteilung vom Donnerstag im Startquartal 2026 um 0,23 auf 0,69 Indexpunkte. Bereits im Vorquartal war der Index deutlich gestiegen und verzeichnete sogar den stärksten Quartalsanstieg seit 1989, hiess es damals. Der Risikobereich beginnt bei 1,0 Indexpunkten, was nicht mehr allzu fern ist. Ab 2,0 Punkten ist dann von einer Immobilienblase die Rede.
«Nullzinsen und eine schwache Konjunktur führen zu steigenden Risiken auf dem Eigenheimmarkt», schreibt UBS in ihrer Mitteilung zum Index. Gerade die Haushaltsverschuldung steige dabei deutlicher als die Einkommen. Während die Preise für Wohneigentum laut UBS im ersten Quartal um 3,5% zulegten, waren die Haushaltseinkommen trotz höherer Inflation rückläufig.
Leichte Abschwächung erwartet
In den kommenden Quartalen erwarten die UBS-Experten eine graduelle Abschwächung der Nachfrage nach Eigenheimen. Nominal soll der Preisanstieg jedoch immer noch bei rund 3% liegen. Dies würde damit erneut die Einkommens- und Mietentwicklung übertreffen.
Die Preise für Wohneigentum dürften auch längerfristig hoch bleiben. «Absolut tiefe Zinsen und vergleichsweise geringe Nutzungskosten machen eine Preiskorrektur unwahrscheinlich», schreiben UBS-Analysten. Gegen eine Blase spreche die geringe Neubautätigkeit, die jedoch einen leichten Aufwärtstrend zeige, heisst es weiter.
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Risiko für Immobilienblase erneut klar gestiegen
Der von UBS ermittelte Swiss Real Estate Bubble Index legt im ersten Quartal um 0,23 Punkte auf 0,69 zu.
Für die kommenden Quartale erwarten die UBS-Experten eine graduelle Abschwächung der Nachfrage nach Eigenheimen.
Bild: Iris C. Ritter
Das Risiko für eine Blase am Schweizer Immobilienmarkt ist im ersten Quartal 2026 gestiegen. Noch weist der von der Grossbank UBS erhobene «Swiss Real Estate Bubble Index» zwar nur ein «moderates» Blasenrisiko aus, die Tendenz zeigt aber klar nach oben.
Der Index stieg laut einer Mitteilung vom Donnerstag im Startquartal 2026 um 0,23 auf 0,69 Indexpunkte. Bereits im Vorquartal war der Index deutlich gestiegen und verzeichnete sogar den stärksten Quartalsanstieg seit 1989, hiess es damals. Der Risikobereich beginnt bei 1,0 Indexpunkten, was nicht mehr allzu fern ist. Ab 2,0 Punkten ist dann von einer Immobilienblase die Rede.
«Nullzinsen und eine schwache Konjunktur führen zu steigenden Risiken auf dem Eigenheimmarkt», schreibt UBS in ihrer Mitteilung zum Index. Gerade die Haushaltsverschuldung steige dabei deutlicher als die Einkommen. Während die Preise für Wohneigentum laut UBS im ersten Quartal um 3,5% zulegten, waren die Haushaltseinkommen trotz höherer Inflation rückläufig.
Leichte Abschwächung erwartet
In den kommenden Quartalen erwarten die UBS-Experten eine graduelle Abschwächung der Nachfrage nach Eigenheimen. Nominal soll der Preisanstieg jedoch immer noch bei rund 3% liegen. Dies würde damit erneut die Einkommens- und Mietentwicklung übertreffen.
Die Preise für Wohneigentum dürften auch längerfristig hoch bleiben. «Absolut tiefe Zinsen und vergleichsweise geringe Nutzungskosten machen eine Preiskorrektur unwahrscheinlich», schreiben UBS-Analysten. Gegen eine Blase spreche die geringe Neubautätigkeit, die jedoch einen leichten Aufwärtstrend zeige, heisst es weiter.
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Quelle: www.fuw.ch
