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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
- Nur 34 Prozent der Schweizer Bevölkerung lebte 2024 in einem Haus. Das ist der letzte Platz im EU-Vergleich.
- Hohe Preise für Bauland und Immobilien machen den Eigenheim-Traum unerreichbar, wie die Community schreibt.
- Zuwanderung, Eigenmietwert und Bauvorschriften werden als Gründe genannt.
- Viele User befürchten, die Schweiz steuere in eine Hochhauswüste.
Der Traum vom Eigenheim ist für viele Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr Realität. Wie eine Datenanalyse des Immobilienportals Home24 und von Datenstudio zeigt, lebten 2024 nur 34 Prozent der Menschen in der Schweiz in einem Haus – damit belegt die Schweiz im EU-Vergleich den letzten Platz. Mehr dazu liest du im Originalartikel.
Strukturelle Ursachen im Markt, Zuwanderung und eine hohe Nachfrage: In diesem Kommentarartikel fassen wir die Meinungen der Community dazu zusammen.
«Einfamilienhaus bleibt für die meisten ein Traum»
Viele Userinnen und User betonen, dass man sich bei den aktuellen Preisen kaum noch Wohneigentum leisten kann. NOK64 schreibt: «Bei den exorbitant hohen Bodenpreisen (Bauland) in Ballungsgebieten wie im Raum Zürich erst recht bleibt der Erwerb eines Einfamilienhauses für die meisten Menschen in der Schweiz nur ein Traum.»
Auch Realistin40 stimmt dem zu: «Kein Wunder, wenn ein normales Haus schon auf dem Land mehr als eine Million Franken kostet. Wer kann sich das denn schon leisten?» Früher sei dies noch möglich gewesen, betont sie: Ihre Eltern hätten vor 45 Jahren noch 380’000 Franken für ihr Haus bezahlt, das heute fast 900’000 Franken wert sein soll. «Die Mieten sind so hoch, dass die Alten in ihren fast abbezahlten Häusern sitzen, bis sie ins Altersheim kommen, und Familien müssen in viel zu kleinen Wohnungen bleiben, weil sie sich nix anderes leisten können», schreibt die Userin.
Auch Nero_Cat wundert sich nicht: «Wie soll man als Normalo noch Geld sparen? Wer nicht geerbt hat, kann es vergessen!» User Benny100 sagt dazu nur: «Und das in einem der angeblich reichsten Länder der Welt – lächerlich.»
Hast du den Traum vom Eigenheim in der Schweiz schon aufgegeben?
«Wer Immobilien besitzt, will nur noch mehr Gewinn rausholen»
LePrince-duWelschland sagt, dass das Verhältnis zwischen dem Einkommen im Mittelstand und den Baulandpreisen in der Schweiz im Vergleich zu den umliegenden Ländern miserabel sei. «Die Schweizer sind nun mal ein Volk von Mietern.»
TattooCat wohnt als Mieter in Bern und berichtet, dass jedes zweite Häuschen umgebaut werde. Dabei entstünden vor allem AirBnBs und Ferienwohnungen – «Kann dies die Lösung sein?» Wer in der Schweiz eine Immobilie besitze, wolle nur noch mehr Gewinn daraus herausholen.
Auch GiovanniLamour zeigt sich über diese Entwicklung nicht überrascht: «Andere Länder haben mehr Raum. Die Schweiz steuert immer mehr in eine Hochhauswüste.» IG0782 meint zudem, man solle die Grösse und die Bevölkerungsdichte städtischer Gebiete mit dem Anteil ländlicher Regionen vergleichen. «Es macht keinen Sinn, bei uns in der Agglo ein Einfamilienhaus zu bauen.»
Hinweis: Die inhaltliche Auswertung der Kommentare spiegelt die Ansichten der Kommentarschreiber wider. Die grafische Auswertung und Selektion der Kommentare erfolgt mithilfe von künstlicher Intelligenz, um die grossen Datenmengen zu verarbeiten.
Zuwanderung treibt Knappheit und Preise
19 Prozent der Kommentare sehen die starke Zuwanderung als Hauptgrund für Wohnraummangel und steigende Boden- und Immobilienpreise. Sie fordern eine Begrenzung der Zuwanderung oder weniger Nachzug.
Bodenpreise und wenig Bauland
Viele erklären den tiefen Einfamilienhaus-Anteil mit extrem teurem Bauland und knappem, bebaubarem Boden. Ein Einfamilienhaus rechne sich kaum, weil Land und Baukosten so hoch sind, dass Mehrfamilienhäuser wirtschaftlicher werden.
Eigenmietwert und Hypotheken als Hürde
Einige machen den Eigenmietwert und das Hypothekarsystem für die tiefe Eigentumsquote verantwortlich. Sie finden, man zahle über Jahrzehnte, bleibe aber wegen Steuern und Bankfinanzierung abhängig und werde kaum schuldenfrei.
Raumplanung und Vorschriften bremsen Bau
Fast 10 Prozent der Kommentare geben Politik, Raumplanung und Bauvorschriften die Schuld: Einzonungen seien zu stark eingeschränkt, Verfahren zu langsam und Auflagen zu teuer. Sie sehen Verdichtung als politisch gewollt und kritisieren Behörden und Kommissionen als ineffizient oder willkürlich.
Einfamilienhaus nicht für alle sinnvoll
Viele betonen, dass mehr Einfamilienhäuser nicht wünschbar oder fair wären, weil Fläche für Landwirtschaft und Natur fehlt und Einfamilienhäuser oft ineffizient genutzt werden. Einige finden, Einfamilienhäuser sollten eher die Ausnahme bleiben oder nur für bestimmte Gruppen infrage kommen.
Wie wichtig ist dir ein eigener Garten – und wie viel Verdichtung findest du in deiner Gemeinde noch sinnvoll? Schreib deinen Kommentar unten.
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- Nur 34 Prozent der Schweizer Bevölkerung lebte 2024 in einem Haus. Das ist der letzte Platz im EU-Vergleich.
- Hohe Preise für Bauland und Immobilien machen den Eigenheim-Traum unerreichbar, wie die Community schreibt.
- Zuwanderung, Eigenmietwert und Bauvorschriften werden als Gründe genannt.
- Viele User befürchten, die Schweiz steuere in eine Hochhauswüste.
Der Traum vom Eigenheim ist für viele Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr Realität. Wie eine Datenanalyse des Immobilienportals Home24 und von Datenstudio zeigt, lebten 2024 nur 34 Prozent der Menschen in der Schweiz in einem Haus – damit belegt die Schweiz im EU-Vergleich den letzten Platz. Mehr dazu liest du im Originalartikel.
Strukturelle Ursachen im Markt, Zuwanderung und eine hohe Nachfrage: In diesem Kommentarartikel fassen wir die Meinungen der Community dazu zusammen.
«Einfamilienhaus bleibt für die meisten ein Traum»
Viele Userinnen und User betonen, dass man sich bei den aktuellen Preisen kaum noch Wohneigentum leisten kann. NOK64 schreibt: «Bei den exorbitant hohen Bodenpreisen (Bauland) in Ballungsgebieten wie im Raum Zürich erst recht bleibt der Erwerb eines Einfamilienhauses für die meisten Menschen in der Schweiz nur ein Traum.»
Auch Realistin40 stimmt dem zu: «Kein Wunder, wenn ein normales Haus schon auf dem Land mehr als eine Million Franken kostet. Wer kann sich das denn schon leisten?» Früher sei dies noch möglich gewesen, betont sie: Ihre Eltern hätten vor 45 Jahren noch 380’000 Franken für ihr Haus bezahlt, das heute fast 900’000 Franken wert sein soll. «Die Mieten sind so hoch, dass die Alten in ihren fast abbezahlten Häusern sitzen, bis sie ins Altersheim kommen, und Familien müssen in viel zu kleinen Wohnungen bleiben, weil sie sich nix anderes leisten können», schreibt die Userin.
Auch Nero_Cat wundert sich nicht: «Wie soll man als Normalo noch Geld sparen? Wer nicht geerbt hat, kann es vergessen!» User Benny100 sagt dazu nur: «Und das in einem der angeblich reichsten Länder der Welt – lächerlich.»
Hast du den Traum vom Eigenheim in der Schweiz schon aufgegeben?
«Wer Immobilien besitzt, will nur noch mehr Gewinn rausholen»
LePrince-duWelschland sagt, dass das Verhältnis zwischen dem Einkommen im Mittelstand und den Baulandpreisen in der Schweiz im Vergleich zu den umliegenden Ländern miserabel sei. «Die Schweizer sind nun mal ein Volk von Mietern.»
TattooCat wohnt als Mieter in Bern und berichtet, dass jedes zweite Häuschen umgebaut werde. Dabei entstünden vor allem AirBnBs und Ferienwohnungen – «Kann dies die Lösung sein?» Wer in der Schweiz eine Immobilie besitze, wolle nur noch mehr Gewinn daraus herausholen.
Auch GiovanniLamour zeigt sich über diese Entwicklung nicht überrascht: «Andere Länder haben mehr Raum. Die Schweiz steuert immer mehr in eine Hochhauswüste.» IG0782 meint zudem, man solle die Grösse und die Bevölkerungsdichte städtischer Gebiete mit dem Anteil ländlicher Regionen vergleichen. «Es macht keinen Sinn, bei uns in der Agglo ein Einfamilienhaus zu bauen.»
Hinweis: Die inhaltliche Auswertung der Kommentare spiegelt die Ansichten der Kommentarschreiber wider. Die grafische Auswertung und Selektion der Kommentare erfolgt mithilfe von künstlicher Intelligenz, um die grossen Datenmengen zu verarbeiten.
Zuwanderung treibt Knappheit und Preise
19 Prozent der Kommentare sehen die starke Zuwanderung als Hauptgrund für Wohnraummangel und steigende Boden- und Immobilienpreise. Sie fordern eine Begrenzung der Zuwanderung oder weniger Nachzug.
Bodenpreise und wenig Bauland
Viele erklären den tiefen Einfamilienhaus-Anteil mit extrem teurem Bauland und knappem, bebaubarem Boden. Ein Einfamilienhaus rechne sich kaum, weil Land und Baukosten so hoch sind, dass Mehrfamilienhäuser wirtschaftlicher werden.
Eigenmietwert und Hypotheken als Hürde
Einige machen den Eigenmietwert und das Hypothekarsystem für die tiefe Eigentumsquote verantwortlich. Sie finden, man zahle über Jahrzehnte, bleibe aber wegen Steuern und Bankfinanzierung abhängig und werde kaum schuldenfrei.
Raumplanung und Vorschriften bremsen Bau
Fast 10 Prozent der Kommentare geben Politik, Raumplanung und Bauvorschriften die Schuld: Einzonungen seien zu stark eingeschränkt, Verfahren zu langsam und Auflagen zu teuer. Sie sehen Verdichtung als politisch gewollt und kritisieren Behörden und Kommissionen als ineffizient oder willkürlich.
Einfamilienhaus nicht für alle sinnvoll
Viele betonen, dass mehr Einfamilienhäuser nicht wünschbar oder fair wären, weil Fläche für Landwirtschaft und Natur fehlt und Einfamilienhäuser oft ineffizient genutzt werden. Einige finden, Einfamilienhäuser sollten eher die Ausnahme bleiben oder nur für bestimmte Gruppen infrage kommen.
Wie wichtig ist dir ein eigener Garten – und wie viel Verdichtung findest du in deiner Gemeinde noch sinnvoll? Schreib deinen Kommentar unten.
Quelle: www.20min.ch
