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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

  • Die Hauspreise in der Schweiz steigen seit Jahren.
  • Die Nachfrage bleibt trotz Krisen hoch.
  • Die Zukunft ist jedoch unsicher. Eine Eintrübung der Wirtschaft könnte die Preise beeinflussen.

Ein Drittel der Menschen in der Schweiz wohnt in einem Einfamilienhaus. Das ist die tiefste Quote in ganz Europa. Allerdings sind hierzulande auch die Preise deutlich höher als in anderen Ländern und sie steigen seit Jahren.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Anstieg. Einfamilienhäuser sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent teurer geworden, wie die Immobilienberatungsagentur IAZI mitteilt. Bei Eigentumswohnungen beträgt der Anstieg sogar 3,7 Prozent. Insgesamt zeige sich im Eigenheimmarkt über alle Segmente und Regionen hinweg eine robuste Aufwärtsbewegung.

Trotz der steigenden Preise bleibt die Nachfrage hoch. Die Zahlungsbereitschaft für Wohneigentum in den ersten drei Monaten dieses Jahres stieg gegenüber zum Ende des vergangenen Jahres um 0,4 Prozent.

Investoren flüchten in Immobilien-Anlagen

Der Schweizer Immobilienmarkt bestätigte einmal mehr seine Rolle als stabilisierender Anker in einem unsicheren globalen Umfeld mit geopolitischen Spannungen und Kriegswirren. In solchen wirtschaftlich schwierigen Zeiten würden sich Eigenheime als verlässlicher Wertspeicher erweisen, sagt IAZI-Geschäftsführer Donato Scognamiglio.

Das sehen auch Investoren so. Sie suchen laut Scognamiglio in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit und volatiler Kapitalmärkte verstärkt nach stabilen und planbaren Erträgen. Im Markt für Renditeliegenschaften stiegen deshalb die Preise für gemischt genutzte Wohn- und Gewerbeliegenschaften im Jahresvergleich um 3,7 Prozent.

So geht es weiter

In Zukunft könnte die Nachfrage nach Immobilien und damit auch die Preise aber leicht sinken. Die Immobilienexperten verweisen auf die wirtschaftlichen Aussichten für die Schweiz, die sich zuletzt deutlich eingetrübt haben. Die Exportindustrie stehe unter Druck, insbesondere aufgrund der schwachen Industriekonjunktur in Deutschland und der EU. Zusätzlich belasteten US-Zölle zentrale Branchen wie die Pharma- und Uhrenindustrie.

Entscheidend für die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes sei neben der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt das Zinsumfeld. Die Nationalbank beliess den Leitzins Mitte März unverändert bei null Prozent. Damit signalisiere sie Stabilität.

Was denkst du über die steigenden Immobilienpreise in der Schweiz?

Wie sich die Zinsen mittelfristig entwickeln, sei aber wegen des Iran-Kriegs und der damit steigenden Benzinpreisen derzeit schwer vorherzusagen. Denkbare Szenarien sind laut Scognamiglio sowohl eine Rückkehr zu Negativzinsen zur Stützung einer schwächelnden Wirtschaft als auch Zinserhöhungen zur Bekämpfung einer anziehenden Inflation.

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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.

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  • Die Hauspreise in der Schweiz steigen seit Jahren.
  • Die Nachfrage bleibt trotz Krisen hoch.
  • Die Zukunft ist jedoch unsicher. Eine Eintrübung der Wirtschaft könnte die Preise beeinflussen.

Ein Drittel der Menschen in der Schweiz wohnt in einem Einfamilienhaus. Das ist die tiefste Quote in ganz Europa. Allerdings sind hierzulande auch die Preise deutlich höher als in anderen Ländern und sie steigen seit Jahren.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Anstieg. Einfamilienhäuser sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent teurer geworden, wie die Immobilienberatungsagentur IAZI mitteilt. Bei Eigentumswohnungen beträgt der Anstieg sogar 3,7 Prozent. Insgesamt zeige sich im Eigenheimmarkt über alle Segmente und Regionen hinweg eine robuste Aufwärtsbewegung.

Trotz der steigenden Preise bleibt die Nachfrage hoch. Die Zahlungsbereitschaft für Wohneigentum in den ersten drei Monaten dieses Jahres stieg gegenüber zum Ende des vergangenen Jahres um 0,4 Prozent.

Investoren flüchten in Immobilien-Anlagen

Der Schweizer Immobilienmarkt bestätigte einmal mehr seine Rolle als stabilisierender Anker in einem unsicheren globalen Umfeld mit geopolitischen Spannungen und Kriegswirren. In solchen wirtschaftlich schwierigen Zeiten würden sich Eigenheime als verlässlicher Wertspeicher erweisen, sagt IAZI-Geschäftsführer Donato Scognamiglio.

Das sehen auch Investoren so. Sie suchen laut Scognamiglio in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit und volatiler Kapitalmärkte verstärkt nach stabilen und planbaren Erträgen. Im Markt für Renditeliegenschaften stiegen deshalb die Preise für gemischt genutzte Wohn- und Gewerbeliegenschaften im Jahresvergleich um 3,7 Prozent.

So geht es weiter

In Zukunft könnte die Nachfrage nach Immobilien und damit auch die Preise aber leicht sinken. Die Immobilienexperten verweisen auf die wirtschaftlichen Aussichten für die Schweiz, die sich zuletzt deutlich eingetrübt haben. Die Exportindustrie stehe unter Druck, insbesondere aufgrund der schwachen Industriekonjunktur in Deutschland und der EU. Zusätzlich belasteten US-Zölle zentrale Branchen wie die Pharma- und Uhrenindustrie.

Entscheidend für die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes sei neben der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt das Zinsumfeld. Die Nationalbank beliess den Leitzins Mitte März unverändert bei null Prozent. Damit signalisiere sie Stabilität.

Was denkst du über die steigenden Immobilienpreise in der Schweiz?

Wie sich die Zinsen mittelfristig entwickeln, sei aber wegen des Iran-Kriegs und der damit steigenden Benzinpreisen derzeit schwer vorherzusagen. Denkbare Szenarien sind laut Scognamiglio sowohl eine Rückkehr zu Negativzinsen zur Stützung einer schwächelnden Wirtschaft als auch Zinserhöhungen zur Bekämpfung einer anziehenden Inflation.

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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.

Quelle: www.20min.ch