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Preise am Schweizer Luxusimmobilienmarkt ziehen weiter an
Gemäss «UBS Luxury Property Focus 2026» haben sich im letzten Jahr im Schnitt enstprechende Immobilien um 3% verteuert. Jedoch werden Anzeichen für eine Abschwächung des Marktes gesehen.
Besonders gefragt blieben Luxusimmobilien in den Bergregionen.
Bild: piovesempre/Getty Images
Luxusimmobilien sind in der Schweiz letztes Jahr teurer geworden, allerdings verlangsamt sich der Trend zunehmend. Das Preisplateau dürfte laut der Grossbank UBS bald erreicht sein.
Im Schnitt hätten sich die Preise für Luxusimmobilien um 3% verteuert, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht «UBS Luxury Property Focus 2026». Das Wachstum sei allerdings geringer ausgefallen als am Gesamtmarkt.
Besonders gefragt blieben Objekte in den Bergregionen. Dort verteuerten sich Luxusimmobilien im vergangenen Jahr durchschnittlich um rund 6%. Treiber seien vor allem vermögende Käufer aus dem Ausland gewesen.
Teuerster Luxusimmobilienstandort der Schweiz blieb St. Moritz GR mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von rund 52’000 Fr. Dahinter folgen Gstaad BE und Verbier VS mit jeweils etwa 45’000 Fr. pro Quadratmeter.
Ausserhalb der Bergregionen weist Cologny GE am Genfersee mit durchschnittlich 43’000 Fr. pro Quadratmeter die höchsten Preise auf. Am Zürichsee führt Küsnacht ZH mit durchschnittlich 37’000 Fr. pro Quadratmeter.
Für eine 150 Quadratmeter grosse Eigentumswohnung «in guter Lage und mit hochwertigem Ausbaustandard» seien in Schweizer Luxusgemeinden im Durchschnitt 4 bis 5 Mio. Fr. zu bezahlen, schreibt die UBS. Einfamilienhäuser mit mehr als 1000 Quadratmetern Umschwung kosteten häufig über 10 Mio. Fr.
Preisplateau erwartet
Die UBS sieht allerdings Anzeichen für eine Abschwächung des Marktes. In den vergangenen fünf Jahren seien die Preise für Luxusimmobilien im Schnitt noch um knapp 5% pro Jahr gestiegen. Nun zeichne sich insbesondere an den Erstwohnungsmärkten am Genfer- und Zürichsee ein Preisplateau ab.
Für 2026 erwartet die UBS denn auch eine schwächere Preisentwicklung. Belastend wirkten die schwache Konjunktur sowie die sinkende Tragbarkeit von luxuriösen Eigentumswohnungen im mittleren einstelligen Millionenbereich.
Im internationalen Vergleich bleibt St. Moritz laut UBS die teuerste Luxusdestination. Dahinter folgen Monaco und Aspen in den USA. In allen drei Märkten liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei mindestens 60’000 $.
Regional zeigt sich laut der Studie ein gemischtes Bild. In Zürich und Zug bremse das schwächere Beschäftigungswachstum die Nachfrage, während die Dynamik im Raum Zug anhalte. Am Genfersee erwartet UBS zusätzlichen Preisauftrieb durch eine leicht steigende Nachfrage aus dem Nahen Osten.
Im Tessin hätten die Preise zuletzt stagniert. Hohe Verkaufszeiten führten bei Verkäufen unter Zeitdruck zu Preisabschlägen. In den Bergregionen dagegen sei vorerst keine Trendwende zu erwarten. Luxusliegenschaften dort seien inzwischen rund 40% teurer als vor fünf Jahren.
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Preise am Schweizer Luxusimmobilienmarkt ziehen weiter an
Gemäss «UBS Luxury Property Focus 2026» haben sich im letzten Jahr im Schnitt enstprechende Immobilien um 3% verteuert. Jedoch werden Anzeichen für eine Abschwächung des Marktes gesehen.
Besonders gefragt blieben Luxusimmobilien in den Bergregionen.
Bild: piovesempre/Getty Images
Luxusimmobilien sind in der Schweiz letztes Jahr teurer geworden, allerdings verlangsamt sich der Trend zunehmend. Das Preisplateau dürfte laut der Grossbank UBS bald erreicht sein.
Im Schnitt hätten sich die Preise für Luxusimmobilien um 3% verteuert, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht «UBS Luxury Property Focus 2026». Das Wachstum sei allerdings geringer ausgefallen als am Gesamtmarkt.
Besonders gefragt blieben Objekte in den Bergregionen. Dort verteuerten sich Luxusimmobilien im vergangenen Jahr durchschnittlich um rund 6%. Treiber seien vor allem vermögende Käufer aus dem Ausland gewesen.
Teuerster Luxusimmobilienstandort der Schweiz blieb St. Moritz GR mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von rund 52’000 Fr. Dahinter folgen Gstaad BE und Verbier VS mit jeweils etwa 45’000 Fr. pro Quadratmeter.
Ausserhalb der Bergregionen weist Cologny GE am Genfersee mit durchschnittlich 43’000 Fr. pro Quadratmeter die höchsten Preise auf. Am Zürichsee führt Küsnacht ZH mit durchschnittlich 37’000 Fr. pro Quadratmeter.
Für eine 150 Quadratmeter grosse Eigentumswohnung «in guter Lage und mit hochwertigem Ausbaustandard» seien in Schweizer Luxusgemeinden im Durchschnitt 4 bis 5 Mio. Fr. zu bezahlen, schreibt die UBS. Einfamilienhäuser mit mehr als 1000 Quadratmetern Umschwung kosteten häufig über 10 Mio. Fr.
Preisplateau erwartet
Die UBS sieht allerdings Anzeichen für eine Abschwächung des Marktes. In den vergangenen fünf Jahren seien die Preise für Luxusimmobilien im Schnitt noch um knapp 5% pro Jahr gestiegen. Nun zeichne sich insbesondere an den Erstwohnungsmärkten am Genfer- und Zürichsee ein Preisplateau ab.
Für 2026 erwartet die UBS denn auch eine schwächere Preisentwicklung. Belastend wirkten die schwache Konjunktur sowie die sinkende Tragbarkeit von luxuriösen Eigentumswohnungen im mittleren einstelligen Millionenbereich.
Im internationalen Vergleich bleibt St. Moritz laut UBS die teuerste Luxusdestination. Dahinter folgen Monaco und Aspen in den USA. In allen drei Märkten liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei mindestens 60’000 $.
Regional zeigt sich laut der Studie ein gemischtes Bild. In Zürich und Zug bremse das schwächere Beschäftigungswachstum die Nachfrage, während die Dynamik im Raum Zug anhalte. Am Genfersee erwartet UBS zusätzlichen Preisauftrieb durch eine leicht steigende Nachfrage aus dem Nahen Osten.
Im Tessin hätten die Preise zuletzt stagniert. Hohe Verkaufszeiten führten bei Verkäufen unter Zeitdruck zu Preisabschlägen. In den Bergregionen dagegen sei vorerst keine Trendwende zu erwarten. Luxusliegenschaften dort seien inzwischen rund 40% teurer als vor fünf Jahren.
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Quelle: www.fuw.ch
