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Vollübernahme des Bredella-Areals in Pratteln

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Cham Swiss Properties will Bredella-Areal vollständig übernehmen

Laut der Immobiliengesellschaft wird der Kauf über einen Aktientausch gegen eigene Titel durchgeführt.

Cham Swiss Properties will im Juni eine ordentliche Kapitalerhöhung im Rahmen des von der GV geschaffenen Kapitalbands durchführen.

Bild: ZVG/Cham Swiss Properties

Cham Swiss Properties will die noch von Minderheitsaktionären gehaltenen 30,9% an ihrer Tochtergesellschaft Bredella Beteiligungen übernehmen. Danach wird sich das Bredella-Areal in Pratteln zu 100% im Besitz der Immobiliengesellschaft befinden, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Der Kauf werde über einen Aktientausch gegen eigene Aktien durchgeführt. Dazu will Cham im Juni eine ordentliche Kapitalerhöhung im Rahmen des von der GV geschaffenen Kapitalbands durchführen, heisst es weiter.

Konkret sollen 1’427’668 Namenaktien mit einem Nennwert von 0.03 Fr. pro Anteilsschein geschaffen werden. Damit steige die Zahl der ausstehenden Namenaktien um 3% auf 48’906’622.

AWP

Aktien-Alert

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Cham Swiss Properties will Bredella-Areal vollständig übernehmen

Laut der Immobiliengesellschaft wird der Kauf über einen Aktientausch gegen eigene Titel durchgeführt.

Cham Swiss Properties will im Juni eine ordentliche Kapitalerhöhung im Rahmen des von der GV geschaffenen Kapitalbands durchführen.

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Cham Swiss Properties will die noch von Minderheitsaktionären gehaltenen 30,9% an ihrer Tochtergesellschaft Bredella Beteiligungen übernehmen. Danach wird sich das Bredella-Areal in Pratteln zu 100% im Besitz der Immobiliengesellschaft befinden, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Der Kauf werde über einen Aktientausch gegen eigene Aktien durchgeführt. Dazu will Cham im Juni eine ordentliche Kapitalerhöhung im Rahmen des von der GV geschaffenen Kapitalbands durchführen, heisst es weiter.

Konkret sollen 1’427’668 Namenaktien mit einem Nennwert von 0.03 Fr. pro Anteilsschein geschaffen werden. Damit steige die Zahl der ausstehenden Namenaktien um 3% auf 48’906’622.

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Quelle: www.fuw.ch

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Helvetica Swiss Living Fund – Konditionen der Kapitalerhöhung

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Zürich – Die Fondsleitung des Helvetica Swiss Living Fund (HSL Fund) lanciert eine Kapitalerhöhung mit einem Emissionsvolumen von rund CHF 41 Millionen. Neun (9) Bezugsrechte berechtigen zu einem (1) neuen Anteil zum Emissionspreis von je CHF 103.20.

  • Zielvolumen: rund CHF 41 Millionen
  • Zeichnungsfrist: 09. Juni bis 19. Juni 2026, 12.00 Uhr MESZ
  • Liberierung: 25. Juni 2026
  • Ausgabepreis: CHF 103.20

Emissionsablauf
Die Emission erfolgt kommissionsweise («best effort basis») im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebotes in der Schweiz. Auf jeden bestehenden Anteil entfällt ein (1) Bezugsrecht. Neun (9) Bezugsrechte berechtigen zum Erwerb von einem (1) neuen Anteil zum Emissionspreis von je CHF 103.20 in Schweizer Franken.

Bezugsrechte können vom 09. Juni bis 17. Juni 2026 an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden. Die Ausgabe neuer Anteile ist auf maximal 396’798 begrenzt. Durch diese Emission erhöht sich die Anzahl der ausgegebenen Anteile des HSL Fund von 3’571’184 auf maximal 3’967’982. Die Liberierung für die neu ausgegebenen Anteile ist am 25. Juni 2026. Nicht gezeichnete Anteile werden allenfalls nicht ausgegeben, wodurch sich der Ausgabebetrag entsprechend verringern kann. Die genaue Anzahl der neu auszugebenden Anteile wird nach Ablauf der Bezugsfrist auf der Grundlage der eingegangenen Zeichnungen festgelegt. Die Anleger werden bis spätestens am 22. Juni 2026 über die endgültige Anzahl der neuen Anteile informiert.

Mittelverwendung aus Emission
Der Emissionserlös wird hauptsächlich für den Erwerb weiterer Liegenschaften in der Deutschschweiz sowie für wertsteigernde Investitionen in das bestehende Portfolio verwendet. Die Fondsleitung hat daher bereits zwei Immobilien ausserhalb von Bieterverfahren exklusiv angebunden. Das Gesamtinvestitionsvolumen dieser Liegenschaften beträgt rund CHF 50 Millionen. Die Objekte befinden sich in der Ostschweiz und im Kanton Aargau und weisen Nettorenditen von 3.2 % beziehungsweise 3.5 % auf. Diese liegen über der aktuellen Bestandes-nettorendite des Portfolios. Zusätzlich wird ein Teil des Emissionserlöses in eine bereits gestartete umfassende Bestandessanierung investiert.

Registrieren Sie sich für eine 15-minütige Online-Präsentation zur Kapitalerhöhung:

Datum: Dienstag, 09. Juni 2026:

(Helvetica/mc/ps)

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Zürich – Die Fondsleitung des Helvetica Swiss Living Fund (HSL Fund) lanciert eine Kapitalerhöhung mit einem Emissionsvolumen von rund CHF 41 Millionen. Neun (9) Bezugsrechte berechtigen zu einem (1) neuen Anteil zum Emissionspreis von je CHF 103.20.

  • Zielvolumen: rund CHF 41 Millionen
  • Zeichnungsfrist: 09. Juni bis 19. Juni 2026, 12.00 Uhr MESZ
  • Liberierung: 25. Juni 2026
  • Ausgabepreis: CHF 103.20

Emissionsablauf
Die Emission erfolgt kommissionsweise («best effort basis») im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebotes in der Schweiz. Auf jeden bestehenden Anteil entfällt ein (1) Bezugsrecht. Neun (9) Bezugsrechte berechtigen zum Erwerb von einem (1) neuen Anteil zum Emissionspreis von je CHF 103.20 in Schweizer Franken.

Bezugsrechte können vom 09. Juni bis 17. Juni 2026 an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden. Die Ausgabe neuer Anteile ist auf maximal 396’798 begrenzt. Durch diese Emission erhöht sich die Anzahl der ausgegebenen Anteile des HSL Fund von 3’571’184 auf maximal 3’967’982. Die Liberierung für die neu ausgegebenen Anteile ist am 25. Juni 2026. Nicht gezeichnete Anteile werden allenfalls nicht ausgegeben, wodurch sich der Ausgabebetrag entsprechend verringern kann. Die genaue Anzahl der neu auszugebenden Anteile wird nach Ablauf der Bezugsfrist auf der Grundlage der eingegangenen Zeichnungen festgelegt. Die Anleger werden bis spätestens am 22. Juni 2026 über die endgültige Anzahl der neuen Anteile informiert.

Mittelverwendung aus Emission
Der Emissionserlös wird hauptsächlich für den Erwerb weiterer Liegenschaften in der Deutschschweiz sowie für wertsteigernde Investitionen in das bestehende Portfolio verwendet. Die Fondsleitung hat daher bereits zwei Immobilien ausserhalb von Bieterverfahren exklusiv angebunden. Das Gesamtinvestitionsvolumen dieser Liegenschaften beträgt rund CHF 50 Millionen. Die Objekte befinden sich in der Ostschweiz und im Kanton Aargau und weisen Nettorenditen von 3.2 % beziehungsweise 3.5 % auf. Diese liegen über der aktuellen Bestandes-nettorendite des Portfolios. Zusätzlich wird ein Teil des Emissionserlöses in eine bereits gestartete umfassende Bestandessanierung investiert.

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Datum: Dienstag, 09. Juni 2026:

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Quelle: www.moneycab.com

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Angebotspreise für Einfamilienhäuser geben im Mai leicht nach

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Immobilien

Die Angebotspreise für Wohneigentum in der Schweiz haben sich im Mai in verschiedene Richtungen entwickelt. Während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken, stiegen jene für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vormonat leicht.

Konkret gingen die ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zurück. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten ImmoScout24-Kaufindex hervor, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen legten derweil um 0,4 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kaufangebote für Einfamilienhäuser indes um 3,8 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 4,0 Prozent.


Empfehlungen der Redaktion


“Ein wesentlicher Grund für die leicht rückläufigen Preise dürfte das gewachsene Angebot an bestehenden Häusern sein”, heisst es weiter. In einzelnen Regionen wie etwa in der hochpreisigen Grossregion Zürich stünden aktuell deutlich mehr Einfamilienhäuser zum Verkauf als noch vor einigen Monaten.

Gemessen an der Bevölkerungszahl sei das Angebot an ausgeschriebenen Objekten in Zürich aber weiterhin niedrig. Die meisten Angebote fänden sich derweil in der Genferseeregion, im Tessin sowie im Mittelland. Dort seien Einfamilienhäuser im schweizweiten Vergleich auch noch am erschwinglichsten. Im Mittelland koste ein durchschnittliches Objekt mit 140 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt noch unter einer Million Franken. 
© Keystone-SDA

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Immobilien

Die Angebotspreise für Wohneigentum in der Schweiz haben sich im Mai in verschiedene Richtungen entwickelt. Während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken, stiegen jene für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vormonat leicht.

Konkret gingen die ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zurück. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten ImmoScout24-Kaufindex hervor, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen legten derweil um 0,4 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Kaufangebote für Einfamilienhäuser indes um 3,8 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 4,0 Prozent.


Empfehlungen der Redaktion


“Ein wesentlicher Grund für die leicht rückläufigen Preise dürfte das gewachsene Angebot an bestehenden Häusern sein”, heisst es weiter. In einzelnen Regionen wie etwa in der hochpreisigen Grossregion Zürich stünden aktuell deutlich mehr Einfamilienhäuser zum Verkauf als noch vor einigen Monaten.

Gemessen an der Bevölkerungszahl sei das Angebot an ausgeschriebenen Objekten in Zürich aber weiterhin niedrig. Die meisten Angebote fänden sich derweil in der Genferseeregion, im Tessin sowie im Mittelland. Dort seien Einfamilienhäuser im schweizweiten Vergleich auch noch am erschwinglichsten. Im Mittelland koste ein durchschnittliches Objekt mit 140 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt noch unter einer Million Franken. 
© Keystone-SDA

Quelle: www.gmx.ch

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SPS-CEO: Renditespread spricht gegen Immobilienblase

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SPS-CEO: Renditespread spricht gegen Immobilienblase

Marcel Kucher findet im Gespräch mit der NZZ den Renditespread zwischen Immobilienerträgen und risikofreien Anlagen attraktiv.

Marcel Kucher, geboren 1971, ist seit 1. Januar dieses Jahres CEO von Swiss Prime Site.

Bild: Iris C. Ritter

Swiss Prime Site (SPS) sieht den Schweizer Immobilienmarkt weiter gut abgestützt. Der Renditespread zwischen Immobilienerträgen und risikofreien Anlagen sei derzeit «äusserst attraktiv» und eher grösser als im langfristigen Durchschnitt, sagte CEO Marcel Kucher in einem Interview mit dem Medienhaus «NZZ». Das spreche gegen eine Blase und lasse «durchaus noch Luft nach oben».

Gestützt werde der Markt von Zinsen nahe null, der Stabilität der Schweiz sowie der starken Nachfrage institutioneller Anleger. SPS biete stabile Immobilienwerte und verlässliche Dividenden; die künftige Rendite solle aus Ausschüttungen sowie einer mindestens inflationsangepassten Wertentwicklung des Portfolios kommen.

Auch operativ zeigt sich Kucher zuversichtlich. Im Prime-Segment an besten Lagen spüre SPS keinen Nachfragerückgang, die Leerstandsquote liege auf einem historischen Rekordtief. Wachstumsimpulse erwartet SPS zudem vom kapitaleffizienten Asset Management für Dritte mit wiederkehrenden Erträgen. Die positive Kursentwicklung der vergangenen anderthalb Jahre zeige, dass der Kapitalmarkt diese Kombination aus Stabilität und kontrolliertem Wachstum schätze.

Zu einer möglichen Verschärfung der Lex Koller sagte Kucher, der Wegfall der Ausnahme für börsenkotierte Immobiliengesellschaften würde erhebliche Komplikationen bringen. Für grosse Gewerbeprojekte brauche es kotierte Strukturen, um genügend Kapital zu bündeln. Zugleich wäre die Wirkung auf den Wohnungsmarkt gering, da laut einem Expertenbericht maximal ein Prozent aller Schweizer Wohnungen im Besitz kotierter Gesellschaften liege. Zudem sei schon oft versucht worden, die Lex Koller zu verschärfen. «Ich glaub nicht, dass solche extremen Forderungen im politischen Prozess eine Mehrheit finden werden.»

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SPS-CEO: Renditespread spricht gegen Immobilienblase

Marcel Kucher findet im Gespräch mit der NZZ den Renditespread zwischen Immobilienerträgen und risikofreien Anlagen attraktiv.

Marcel Kucher, geboren 1971, ist seit 1. Januar dieses Jahres CEO von Swiss Prime Site.

Bild: Iris C. Ritter

Swiss Prime Site (SPS) sieht den Schweizer Immobilienmarkt weiter gut abgestützt. Der Renditespread zwischen Immobilienerträgen und risikofreien Anlagen sei derzeit «äusserst attraktiv» und eher grösser als im langfristigen Durchschnitt, sagte CEO Marcel Kucher in einem Interview mit dem Medienhaus «NZZ». Das spreche gegen eine Blase und lasse «durchaus noch Luft nach oben».

Gestützt werde der Markt von Zinsen nahe null, der Stabilität der Schweiz sowie der starken Nachfrage institutioneller Anleger. SPS biete stabile Immobilienwerte und verlässliche Dividenden; die künftige Rendite solle aus Ausschüttungen sowie einer mindestens inflationsangepassten Wertentwicklung des Portfolios kommen.

Auch operativ zeigt sich Kucher zuversichtlich. Im Prime-Segment an besten Lagen spüre SPS keinen Nachfragerückgang, die Leerstandsquote liege auf einem historischen Rekordtief. Wachstumsimpulse erwartet SPS zudem vom kapitaleffizienten Asset Management für Dritte mit wiederkehrenden Erträgen. Die positive Kursentwicklung der vergangenen anderthalb Jahre zeige, dass der Kapitalmarkt diese Kombination aus Stabilität und kontrolliertem Wachstum schätze.

Zu einer möglichen Verschärfung der Lex Koller sagte Kucher, der Wegfall der Ausnahme für börsenkotierte Immobiliengesellschaften würde erhebliche Komplikationen bringen. Für grosse Gewerbeprojekte brauche es kotierte Strukturen, um genügend Kapital zu bündeln. Zugleich wäre die Wirkung auf den Wohnungsmarkt gering, da laut einem Expertenbericht maximal ein Prozent aller Schweizer Wohnungen im Besitz kotierter Gesellschaften liege. Zudem sei schon oft versucht worden, die Lex Koller zu verschärfen. «Ich glaub nicht, dass solche extremen Forderungen im politischen Prozess eine Mehrheit finden werden.»

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Quelle: www.fuw.ch

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Wo reicht Ihr Geld zum Wohnen?

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Tausende Menschen marschierten Ende Mai durch die Strassen von Zürich. Ihr gemeinsames Leid: Wohnungsnot. Dabei geht es nicht nur um einen Mangel an Wohnungen, sondern allen voran um ihren Preis.

Lena, 25, ist für ihren Master von Berlin nach Zürich gezogen. „Ich arbeite in einem Quartierscafe in Teilzeit als Servicekraft, so viele Stunden wie neben dem Studium möglich sind.“ Mit Abzügen verdient sie 24.50 Franken pro Stunde. „Wie viel ich arbeite, hängt aber stark von meinem Chef ab, manchmal bekomme ich nicht so viele Einsätze.“ In der Regel bewegt sich ihr Einkommen zwischen 1’000 und 1’500 Franken im Monat. „Von meiner Familie werde ich nicht mehr finanziell unterstützt, ich bin also voll und ganz auf dieses Einkommen angewiesen.“

Im Vergleich zu vielen anderen hatte Lena Glück. Sie hat ein WG-Zimmer in der Stadt gefunden. In der Wohnung sind sie zu dritt. „Es ist eine normale Verwaltung, keine Juwo oder Genossenschaft, und ich bezahle 600 Franken im Monat für mein Zimmer.“ Dies aber auch nur, weil die Wohnung bald abgerissen wird. „Wir haben einen befristeten Vertrag bis Oktober 2027.“

Vor allem in den Städten wird immer mehr abgerissen und teuer neu gebaut, Mieterinnen und Mietern leer gekündigt und daraufhin teuer saniert. Die Folge: Die Angebotsmieten mit geringem und selbst mit mittlerem Einkommen sind oft nicht mehr bezahlbar. Dazu kommt: Kaufen ist angesichts der Immobilienpreise vielerorts ebenfalls unmöglich.

Das Wohnometer

Bisher gab es keine lokalen Daten, die Wohnpreise vergleichbar machten. Unser europäisches Netzwerk CORRECTIV.Europe hat erstmals Mieten und Kaufpreise aus allen knapp 100’000 Städten und Gemeinden in Europa ausgewertet. So auch für die Schweiz und ihre Gemeinden.

Wo ist die Belastung am grössten? Und wo gibt es noch bezahlbaren Wohnraum? Auf dieser interaktiven Karte können Sie Ihr Gehalt angeben und sehen, wo Sie sich eine Wohnung von 45 oder 75 Quadratmetern leisten könnten – zur Miete oder zum Kauf – und wo nicht.

Methodik

Die Preisdaten wurden uns von dem EU-Forschungsprojekt ESPON House4All zur Verfügung gestellt. Die Wissenschaftler haben die durchschnittlichen Angebotsmieten und Kaufpreise in den knapp 100’000 Städten und Gemeinden zwischen März 2024 und März 2025 ermittelt. Dafür haben sie mehr als 100 Millionen Angebote auf Immobilienportalen ausgewertet. In den meisten Ländern wurden die Meta-Portale Properstar und Nestoria analysiert. Es können teils Nebenkosten enthalten sein, wenn sie in dem inserierten Mietpreis inbegriffen und nicht gesondert ausgewiesen waren.

Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Situation, mit der viele Wohnungssuchende konfrontiert sind: Wenn sie umziehen wollen oder müssen, online nach einer neuen Wohnung suchen – und dabei nicht auf persönliche Empfehlungen, Kontakte oder Wartelisten zurückgreifen können.

Auf der Karte wird sichtbar, wo die Miete oder die monatliche Kreditrate 30 Prozent eines Nettolohns überschreiten würden und deshalb als unleistbar eingestuft sind. Diese Grenze gilt als Faustregel für die Leistbarkeit und wurde – in Ermangelung eines genaueren Massstabs – auch von Harvard-Wissenschaftlern als verlässliche Grösse bestätigt.

Der Wohnungsmangel in der Schweiz betrifft besonders städtische Gebiete. Dort finden sich kaum mehr bezahlbare Angebote. Auch Tourismusorte mit Bergnähe, wie Altdorf in Uri, haben vermehrt Mühe, den dort dauerhaft Wohnenden eine bezahlbare Wohnung zu bieten. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) spiegeln innerhalb der letzten 30 Jahre einen signifikanten Anstieg der Mieten wider. Der durchschnittliche monatliche Mietzins (Netto) für Miet- und Genossenschaftswohnungen in der Schweiz ist konkret von 820 Franken (1990) auf 1’485 Franken (2024) gestiegen. Dies entspricht einem nominalen Anstieg um rund 81 Prozent.

Rund 44 Prozent der Mietwohnungen in der Schweiz gehören institutionellen Eigentümern, darunter Pensionskassen. Diese investieren in Immobilien, um Renten zu finanzieren. Je höher die Mieten, desto grösser der Profit. Denn 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben zur Miete, einer der höchsten Werte in Europa. Dadurch treffen steigende Mieten einen viel grösseren Teil der Bevölkerung als in Ländern mit hoher Wohneigentumsquote.

Aber auch Kaufen ist teurer geworden. Laut der Immobilienbewertung Real Advisor stiegen 2025 die Preise für Eigentumswohnungen landesweit um rund 4,2 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt aktuell bei zirka 7’904 Franken.

Vergleichsweise reich, aber arm

In kaum einem anderen Land Europas verdienen Menschen nominell so viel – und fühlen sich gleichzeitig so arm wie in den teuersten Regionen der Schweiz. Zu den häufigsten Niedriglohnbranchen gehören Reinigung, Detailhandel, Gastronomie, Pflegehilfsberufe, Logistik, Lieferdienste und private Betreuung. Viele dieser Berufe gelten gleichzeitig als gesellschaftlich unverzichtbar.

Zwar scheint es der Schweizer Bevölkerung mit einem Medianlohn von brutto rund 7’024 Franken gutzugehen. Doch gerade weniger gut ausgebildete Personen, Frauen, und Ausländerinnen und Ausländer verdienen deutlich weniger.
Working poor – also viel arbeiten und trotzdem arm sein – ist hierzulande verbreitet. Denn die Schweiz hat eine Arbeitslosenquote von nur rund 2,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2024. Viele Menschen arbeiten, können sich aber die Städte, in denen sie arbeiten, immer weniger leisten. Bei tiefem Einkommen liegt die Wohnkostenbelastung oft deutlich über den empfohlenen 30 Prozent des Einkommens. Beispiel: Mit einem Nettoverdienst von 4’200 Franken und einer Miete von 1’900 Franken gehen fast 45 Prozent des Einkommens allein für die Miete weg.

Dadurch bleibt deutlich weniger Geld für Krankenkasse, Kinderbetreuung, Rücklagen, Freizeit und Altersvorsorge. „Die Miete kann ich bezahlen, dafür bleibt mir immer ein bestimmter Bereich des sozialen Lebens verwehrt, Essen oder was trinken gehen bei mir im Quartier zum Beispiel, das liegt einfach nicht drin“, beklagt Lena. Sie fühlt sich in einem Teufelskreis gefangen. „Ich bin zwar zum Studieren hierhergekommen, aber muss meine ganze Freizeit durcharbeiten, auch um die Miete zu finanzieren. Trotzdem habe ich wirklich viel Glück mit der Wohnung.“

Im Ländervergleich

Im Ländervergleich sind die durchschnittlichen Kaufpreise in Luxemburg (8’473 Euro pro Quadratmeter), der Schweiz (8’093 Euro) und Malta (6’792 Euro) am höchsten. Die durchschnittlichen Mieten sind in Luxemburg (27,74 Euro pro Quadratmeter und Monat), Island (27,20 Euro) und der Schweiz (25,02 Euro) am höchsten.

Die Wohnkosten in ganz Europa sind in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen, sodass es für viele Menschen schwierig geworden ist, sich Wohnraum leisten zu können. Laut Daten von Eurostat stiegen die durchschnittlichen Mieten zwischen 2015 und 2025 um 21,1 Prozent, während die Kaufpreise im selben Zeitraum sogar um 63,6 Prozent zunahmen – wobei die Mieten in städtischen Gebieten noch stärker anstiegen.

Während früher vor allem Menschen mit sehr tiefem Einkommen Probleme mit bezahlbarem Wohnraum hatten, berichten heute zunehmend auch Lehrpersonen, Pflegefachkräfte, junge Akademikerinnen und Berufseinsteiger von Schwierigkeiten, in Städten wie Zürich oder Genf eine Wohnung zu finden. Wer also heute in Zürich eine Wohnung sucht, konkurriert auf einem Markt, auf dem nur jede tausendste Wohnung frei steht – und durchschnittliche Neuvermietungen (vier Zimmer) längst 2’200 Franken pro Monat kosten.

Text & Recherche: Hanna Fröhlich, Sven Niederhäuser, Lilith Grull, Frida Thurm
Redaktion: Marc Engelhardt
Faktencheck: Janina Bauer
Daten und Visualisierung: Luc Martinon
Bild: Ivo Mayr
Kommunikation: Charlotte Liedtke

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Tausende Menschen marschierten Ende Mai durch die Strassen von Zürich. Ihr gemeinsames Leid: Wohnungsnot. Dabei geht es nicht nur um einen Mangel an Wohnungen, sondern allen voran um ihren Preis.

Lena, 25, ist für ihren Master von Berlin nach Zürich gezogen. „Ich arbeite in einem Quartierscafe in Teilzeit als Servicekraft, so viele Stunden wie neben dem Studium möglich sind.“ Mit Abzügen verdient sie 24.50 Franken pro Stunde. „Wie viel ich arbeite, hängt aber stark von meinem Chef ab, manchmal bekomme ich nicht so viele Einsätze.“ In der Regel bewegt sich ihr Einkommen zwischen 1’000 und 1’500 Franken im Monat. „Von meiner Familie werde ich nicht mehr finanziell unterstützt, ich bin also voll und ganz auf dieses Einkommen angewiesen.“

Im Vergleich zu vielen anderen hatte Lena Glück. Sie hat ein WG-Zimmer in der Stadt gefunden. In der Wohnung sind sie zu dritt. „Es ist eine normale Verwaltung, keine Juwo oder Genossenschaft, und ich bezahle 600 Franken im Monat für mein Zimmer.“ Dies aber auch nur, weil die Wohnung bald abgerissen wird. „Wir haben einen befristeten Vertrag bis Oktober 2027.“

Vor allem in den Städten wird immer mehr abgerissen und teuer neu gebaut, Mieterinnen und Mietern leer gekündigt und daraufhin teuer saniert. Die Folge: Die Angebotsmieten mit geringem und selbst mit mittlerem Einkommen sind oft nicht mehr bezahlbar. Dazu kommt: Kaufen ist angesichts der Immobilienpreise vielerorts ebenfalls unmöglich.

Das Wohnometer

Bisher gab es keine lokalen Daten, die Wohnpreise vergleichbar machten. Unser europäisches Netzwerk CORRECTIV.Europe hat erstmals Mieten und Kaufpreise aus allen knapp 100’000 Städten und Gemeinden in Europa ausgewertet. So auch für die Schweiz und ihre Gemeinden.

Wo ist die Belastung am grössten? Und wo gibt es noch bezahlbaren Wohnraum? Auf dieser interaktiven Karte können Sie Ihr Gehalt angeben und sehen, wo Sie sich eine Wohnung von 45 oder 75 Quadratmetern leisten könnten – zur Miete oder zum Kauf – und wo nicht.

Methodik

Die Preisdaten wurden uns von dem EU-Forschungsprojekt ESPON House4All zur Verfügung gestellt. Die Wissenschaftler haben die durchschnittlichen Angebotsmieten und Kaufpreise in den knapp 100’000 Städten und Gemeinden zwischen März 2024 und März 2025 ermittelt. Dafür haben sie mehr als 100 Millionen Angebote auf Immobilienportalen ausgewertet. In den meisten Ländern wurden die Meta-Portale Properstar und Nestoria analysiert. Es können teils Nebenkosten enthalten sein, wenn sie in dem inserierten Mietpreis inbegriffen und nicht gesondert ausgewiesen waren.

Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Situation, mit der viele Wohnungssuchende konfrontiert sind: Wenn sie umziehen wollen oder müssen, online nach einer neuen Wohnung suchen – und dabei nicht auf persönliche Empfehlungen, Kontakte oder Wartelisten zurückgreifen können.

Auf der Karte wird sichtbar, wo die Miete oder die monatliche Kreditrate 30 Prozent eines Nettolohns überschreiten würden und deshalb als unleistbar eingestuft sind. Diese Grenze gilt als Faustregel für die Leistbarkeit und wurde – in Ermangelung eines genaueren Massstabs – auch von Harvard-Wissenschaftlern als verlässliche Grösse bestätigt.

Der Wohnungsmangel in der Schweiz betrifft besonders städtische Gebiete. Dort finden sich kaum mehr bezahlbare Angebote. Auch Tourismusorte mit Bergnähe, wie Altdorf in Uri, haben vermehrt Mühe, den dort dauerhaft Wohnenden eine bezahlbare Wohnung zu bieten. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) spiegeln innerhalb der letzten 30 Jahre einen signifikanten Anstieg der Mieten wider. Der durchschnittliche monatliche Mietzins (Netto) für Miet- und Genossenschaftswohnungen in der Schweiz ist konkret von 820 Franken (1990) auf 1’485 Franken (2024) gestiegen. Dies entspricht einem nominalen Anstieg um rund 81 Prozent.

Rund 44 Prozent der Mietwohnungen in der Schweiz gehören institutionellen Eigentümern, darunter Pensionskassen. Diese investieren in Immobilien, um Renten zu finanzieren. Je höher die Mieten, desto grösser der Profit. Denn 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben zur Miete, einer der höchsten Werte in Europa. Dadurch treffen steigende Mieten einen viel grösseren Teil der Bevölkerung als in Ländern mit hoher Wohneigentumsquote.

Aber auch Kaufen ist teurer geworden. Laut der Immobilienbewertung Real Advisor stiegen 2025 die Preise für Eigentumswohnungen landesweit um rund 4,2 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt aktuell bei zirka 7’904 Franken.

Vergleichsweise reich, aber arm

In kaum einem anderen Land Europas verdienen Menschen nominell so viel – und fühlen sich gleichzeitig so arm wie in den teuersten Regionen der Schweiz. Zu den häufigsten Niedriglohnbranchen gehören Reinigung, Detailhandel, Gastronomie, Pflegehilfsberufe, Logistik, Lieferdienste und private Betreuung. Viele dieser Berufe gelten gleichzeitig als gesellschaftlich unverzichtbar.

Zwar scheint es der Schweizer Bevölkerung mit einem Medianlohn von brutto rund 7’024 Franken gutzugehen. Doch gerade weniger gut ausgebildete Personen, Frauen, und Ausländerinnen und Ausländer verdienen deutlich weniger.
Working poor – also viel arbeiten und trotzdem arm sein – ist hierzulande verbreitet. Denn die Schweiz hat eine Arbeitslosenquote von nur rund 2,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2024. Viele Menschen arbeiten, können sich aber die Städte, in denen sie arbeiten, immer weniger leisten. Bei tiefem Einkommen liegt die Wohnkostenbelastung oft deutlich über den empfohlenen 30 Prozent des Einkommens. Beispiel: Mit einem Nettoverdienst von 4’200 Franken und einer Miete von 1’900 Franken gehen fast 45 Prozent des Einkommens allein für die Miete weg.

Dadurch bleibt deutlich weniger Geld für Krankenkasse, Kinderbetreuung, Rücklagen, Freizeit und Altersvorsorge. „Die Miete kann ich bezahlen, dafür bleibt mir immer ein bestimmter Bereich des sozialen Lebens verwehrt, Essen oder was trinken gehen bei mir im Quartier zum Beispiel, das liegt einfach nicht drin“, beklagt Lena. Sie fühlt sich in einem Teufelskreis gefangen. „Ich bin zwar zum Studieren hierhergekommen, aber muss meine ganze Freizeit durcharbeiten, auch um die Miete zu finanzieren. Trotzdem habe ich wirklich viel Glück mit der Wohnung.“

Im Ländervergleich

Im Ländervergleich sind die durchschnittlichen Kaufpreise in Luxemburg (8’473 Euro pro Quadratmeter), der Schweiz (8’093 Euro) und Malta (6’792 Euro) am höchsten. Die durchschnittlichen Mieten sind in Luxemburg (27,74 Euro pro Quadratmeter und Monat), Island (27,20 Euro) und der Schweiz (25,02 Euro) am höchsten.

Die Wohnkosten in ganz Europa sind in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen, sodass es für viele Menschen schwierig geworden ist, sich Wohnraum leisten zu können. Laut Daten von Eurostat stiegen die durchschnittlichen Mieten zwischen 2015 und 2025 um 21,1 Prozent, während die Kaufpreise im selben Zeitraum sogar um 63,6 Prozent zunahmen – wobei die Mieten in städtischen Gebieten noch stärker anstiegen.

Während früher vor allem Menschen mit sehr tiefem Einkommen Probleme mit bezahlbarem Wohnraum hatten, berichten heute zunehmend auch Lehrpersonen, Pflegefachkräfte, junge Akademikerinnen und Berufseinsteiger von Schwierigkeiten, in Städten wie Zürich oder Genf eine Wohnung zu finden. Wer also heute in Zürich eine Wohnung sucht, konkurriert auf einem Markt, auf dem nur jede tausendste Wohnung frei steht – und durchschnittliche Neuvermietungen (vier Zimmer) längst 2’200 Franken pro Monat kosten.

Text & Recherche: Hanna Fröhlich, Sven Niederhäuser, Lilith Grull, Frida Thurm
Redaktion: Marc Engelhardt
Faktencheck: Janina Bauer
Daten und Visualisierung: Luc Martinon
Bild: Ivo Mayr
Kommunikation: Charlotte Liedtke

Quelle: correctiv.org

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18. Immobilien-Event der Schaffhauser Kantonalbank

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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

Kaum ein anderes Thema ist derzeit so präsent wie künstliche Intelligenz (KI). So traf die Schaffhauser Kantonalbank mit dem diesjährigen Immobilien-Event am Donnerstag. 4. Juni, zu genau dieser Thematik den Nerv der Zeit. Zum Auftakt stellte sich Moderator Reto Brennwald die Frage, in welchen Bereichen die KI im finanziellen Bereich nützlich sein könnte – zum Beispiel bei Prognosen zur künftigen Entwicklung der Hypothekarzinsen?

André Merz, Leiter Firmen & Immobilien der Schaffhauser Kantonalbank, gab ihm einige Beispiele an die Hand: «Es gibt Prozesse, auf die KI auch im Bereich Immobilieninvestoren sehr gut anwendbar ist, zum Beispiel bei der Dateneffizienz. Allerdings ersetzt sie nie die das menschliche Bauchgefühl.» Er ordnete das Thema künstliche Intelligenz aus seiner persönlichen und aus Sicht der Bank ein: «Vertrauen, Verlässlichkeit und Empathie sind für uns als Schaffhauser Kantonalbank zentral – dafür braucht es etwas Fassbares, einen Menschen und eine persönliche Beratung.»

Utopie versus Realität

Wie viel Einfluss die künstliche Intelligenz auf die Wirtschaft tatsächlich bereits nimmt, das zeigte die erste Gastreferentin beeindruckend auf. Dr. Nadine Eve Rusch-Schenker, Head Departement Banking & Finance, Controlling und Real Estate, HWZ Zürich, sprach aber nicht nur von technischen Hintergründen und Möglichkeiten, sondern auch von Grenzen: «Die grosse Stärke von KI ist es, Muster zu erkennen. Eine menschliche Kontrolle ist aber unabdingbar.» Jeder Arbeitsschritt, den die KI erledige, erfordere einen nächsten menschlichen Schritt. Sie präsentierte kurz verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für die Immobilienwirtschaft und resümierte: «Realistisch ist, dass Bewertungsmodelle und Markt- sowie Risikoanalysen durch KI mehr Genauigkeit erzielen. Viele weitere Handlungsfelder bleiben aber vorerst noch Utopie.»

Die Baubranche ist heute zu wenig effizient – das könnte sich dank KI ändern. Dass dafür nicht die technologischen Hilfsmittel fehlen, sondern ein Umdenken stattfinden muss, erklärte Markus Mettler, Delegierter des Verwaltungsrates der Halter Gruppe AG und Verwaltungsratspräsident der Halter AG. «Bei neuen Projekten beginnen viele Unternehmer immer wieder bei null. Dabei wären zwischen 80 und 95 Prozent aller Informationen rund um einen Bau standardisierbar und somit auf andere Projekte skalierbar.» Ein weiteres Problem sei heute, dass alle Baubeteiligten im «stillen Kämmerlein» für sich arbeiten, obwohl es viel effizienter und kreativer wäre, wenn Wissen über Städtebau allen zugänglich wäre. «Strukturierte gesammelte Daten zahlen sich für jeden Betrieb aus: Es braucht nur noch Stunden statt Tage, um schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Das ist schliesslich auch in den Betriebskosten messbar.»

Weniger auf KI, dafür mehr auf die Entwicklung des Immobilienmarktes in der Region fokussierte das Referat von Traditionsgast Prof. Dr. Donato Scognamiglio. Trotz Energiekrise und Unsicherheiten boomen Eigenheime auch in Schaffhausen nach wie vor: «Es dauert zwar inzwischen länger, bis Immobilien verkauft sind, aber die stark steigenden Angebotsmieten sprechen noch immer fürs Kaufen.» Die aktuelle Weltlage lasse aber viele Zukunftsszenarios zu, so zum Beispiel auch eine Inflation: «Diese könnte die Hypothekarzinsen natürlich in die Höhe treiben, aber gut amortisierte Eigenheimbesitzer müssen keine Angst haben.»

Viele Perspektiven, spannender Austausch

Nachdem die Referierenden den Anwesenden viele Informationen und Einblicke aus der Branche präsentiert hatten, neigte sich der informative Teil des Anlasses dem Ende entgegen. Den Schlusspunkt setzte Alain Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaffhauser Kantonalbank. Ihn beschäftigt KI bereits seit längerem: «Im Gegensatz zu anderen technologischen Entwicklungen können alle KI spüren und erleben. Es ist weniger die Frage, ob man KI als Unternehmen einsetzt, sondern mehr wie man sie einsetzt. Die Schaffhauser Kantonalbank hält am Menschlichen fest und stellt das Persönliche in den Vordergrund.» Der Einsatz bei der Bank sei daher auf Prozessoptimierung beschränkt.

Im Anschluss fand der inzwischen traditionsreiche Immobilien-Event der Schaffhauser Kantonalbank bei einem durch und durch analogen Stehlunch mit regem Austausch zwischen Gästen und Referierenden einen stimmungsvollen Abschluss.

 

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Kaum ein anderes Thema ist derzeit so präsent wie künstliche Intelligenz (KI). So traf die Schaffhauser Kantonalbank mit dem diesjährigen Immobilien-Event am Donnerstag. 4. Juni, zu genau dieser Thematik den Nerv der Zeit. Zum Auftakt stellte sich Moderator Reto Brennwald die Frage, in welchen Bereichen die KI im finanziellen Bereich nützlich sein könnte – zum Beispiel bei Prognosen zur künftigen Entwicklung der Hypothekarzinsen?

André Merz, Leiter Firmen & Immobilien der Schaffhauser Kantonalbank, gab ihm einige Beispiele an die Hand: «Es gibt Prozesse, auf die KI auch im Bereich Immobilieninvestoren sehr gut anwendbar ist, zum Beispiel bei der Dateneffizienz. Allerdings ersetzt sie nie die das menschliche Bauchgefühl.» Er ordnete das Thema künstliche Intelligenz aus seiner persönlichen und aus Sicht der Bank ein: «Vertrauen, Verlässlichkeit und Empathie sind für uns als Schaffhauser Kantonalbank zentral – dafür braucht es etwas Fassbares, einen Menschen und eine persönliche Beratung.»

Utopie versus Realität

Wie viel Einfluss die künstliche Intelligenz auf die Wirtschaft tatsächlich bereits nimmt, das zeigte die erste Gastreferentin beeindruckend auf. Dr. Nadine Eve Rusch-Schenker, Head Departement Banking & Finance, Controlling und Real Estate, HWZ Zürich, sprach aber nicht nur von technischen Hintergründen und Möglichkeiten, sondern auch von Grenzen: «Die grosse Stärke von KI ist es, Muster zu erkennen. Eine menschliche Kontrolle ist aber unabdingbar.» Jeder Arbeitsschritt, den die KI erledige, erfordere einen nächsten menschlichen Schritt. Sie präsentierte kurz verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für die Immobilienwirtschaft und resümierte: «Realistisch ist, dass Bewertungsmodelle und Markt- sowie Risikoanalysen durch KI mehr Genauigkeit erzielen. Viele weitere Handlungsfelder bleiben aber vorerst noch Utopie.»

Die Baubranche ist heute zu wenig effizient – das könnte sich dank KI ändern. Dass dafür nicht die technologischen Hilfsmittel fehlen, sondern ein Umdenken stattfinden muss, erklärte Markus Mettler, Delegierter des Verwaltungsrates der Halter Gruppe AG und Verwaltungsratspräsident der Halter AG. «Bei neuen Projekten beginnen viele Unternehmer immer wieder bei null. Dabei wären zwischen 80 und 95 Prozent aller Informationen rund um einen Bau standardisierbar und somit auf andere Projekte skalierbar.» Ein weiteres Problem sei heute, dass alle Baubeteiligten im «stillen Kämmerlein» für sich arbeiten, obwohl es viel effizienter und kreativer wäre, wenn Wissen über Städtebau allen zugänglich wäre. «Strukturierte gesammelte Daten zahlen sich für jeden Betrieb aus: Es braucht nur noch Stunden statt Tage, um schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Das ist schliesslich auch in den Betriebskosten messbar.»

Weniger auf KI, dafür mehr auf die Entwicklung des Immobilienmarktes in der Region fokussierte das Referat von Traditionsgast Prof. Dr. Donato Scognamiglio. Trotz Energiekrise und Unsicherheiten boomen Eigenheime auch in Schaffhausen nach wie vor: «Es dauert zwar inzwischen länger, bis Immobilien verkauft sind, aber die stark steigenden Angebotsmieten sprechen noch immer fürs Kaufen.» Die aktuelle Weltlage lasse aber viele Zukunftsszenarios zu, so zum Beispiel auch eine Inflation: «Diese könnte die Hypothekarzinsen natürlich in die Höhe treiben, aber gut amortisierte Eigenheimbesitzer müssen keine Angst haben.»

Viele Perspektiven, spannender Austausch

Nachdem die Referierenden den Anwesenden viele Informationen und Einblicke aus der Branche präsentiert hatten, neigte sich der informative Teil des Anlasses dem Ende entgegen. Den Schlusspunkt setzte Alain Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaffhauser Kantonalbank. Ihn beschäftigt KI bereits seit längerem: «Im Gegensatz zu anderen technologischen Entwicklungen können alle KI spüren und erleben. Es ist weniger die Frage, ob man KI als Unternehmen einsetzt, sondern mehr wie man sie einsetzt. Die Schaffhauser Kantonalbank hält am Menschlichen fest und stellt das Persönliche in den Vordergrund.» Der Einsatz bei der Bank sei daher auf Prozessoptimierung beschränkt.

Im Anschluss fand der inzwischen traditionsreiche Immobilien-Event der Schaffhauser Kantonalbank bei einem durch und durch analogen Stehlunch mit regem Austausch zwischen Gästen und Referierenden einen stimmungsvollen Abschluss.

 

Quelle: schaffhausen24.ch

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Kurs im Blick nach juengsten Immobilientrends in der Schweiz

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Die Aktie der Mobimo Holding AG reagiert auf einem insgesamt ruhigen Nachrichtenumfeld vor allem auf die Stimmung am Schweizer Immobilienmarkt. Ein Blick auf den aktuellen Kurs an der SIX Swiss Exchange und die Branchentrends zeigt, wie sich das auf die Bewertung des Titels auswirkt.

Die Aktie der Mobimo Holding AG steht am Schweizer Aktienmarkt weiterhin im Zeichen der allgemeinen Entwicklung des heimischen Immobiliensektors. Das Papier ist an der SIX Swiss Exchange in der Schweiz gelistet und bewegt sich damit im direkten Vergleich zu anderen boersennotierten Immobiliengesellschaften des Landes.

Die Aktie notierte am 04.06.2026 an der SIX Swiss Exchange bei 295,00 CHF, laut SIX Swiss Exchange, Stand 04.06.2026. Damit spiegelt der Kurs vor allem die Erwartungshaltung der Investoren an den Schweizer Immobilienmarkt und an die Entwicklung der Gewerbe- und Wohnportfolios von Mobimo wider.

In Deutschland wird die Aktie von Mobimo Holding AG parallel im ausserboerslichen Handel ueber Tradegate in Euro gehandelt und ermoeglicht damit auch Privatanlegern im deutschsprachigen Raum einen einfachen Zugang zum Schweizer Titel. Der Blick auf die Kursentwicklung an der SIX Swiss Exchange bleibt jedoch fuer die Beurteilung der Heimatmarkt-Performance massgeblich.

Als Schweizer Immobilienunternehmen mit Fokus auf Wohn- und Gewerbeobjekte ist Mobimo stark an die Marktbedingungen in der Schweiz gekoppelt. Dazu gehoeren insbesondere Zinsen, Baukosten und die Nachfrage nach Wohn- und Bueraeflaechen in den relevanten Regionen. Diese Faktoren fliessen in die Bewertung der Aktie ein und beeinflussen damit den Kursverlauf an der Boerse in Zuerich.

Stand: 04.06.2026

Von der Redaktion – spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Mobimo
  • Branche/Sektor: Immobilien, Wohn- und Gewerbeimmobilien
  • Hauptsitz/Land: Luzern, Schweiz
  • Kernmaerkte: Schweizer Ballungsraeume wie Zuerich, Genf und weitere staedtische Regionen
  • Wichtigste Umsatztreiber: Mieteinnahmen aus Wohn- und Gewerbeflaechen sowie Projektentwicklungen
  • Heimatboerse/Notierung: SIX Swiss Exchange (MOBN)
  • Handelswaehrung: CHF

Mobimo Holding AG: das Geschaeftsmodell

Mobimo verbindet ein breit diversifiziertes Portfolio aus Wohn- und Gewerbeimmobilien in der Schweiz mit Projektentwicklungen, die durch gezielten Verkauf und langfristige Vermietung wiederkehrende Ertraege ermoeglichen.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Schweizer Immobilienmarkt ist durch vergleichsweise stabile Rahmenbedingungen und eine traditionell hohe Nachfrage nach Wohnraum in urbanen Zentren gepraegt. Laut einem Marktbericht von UBS zum Schweizer Immobiliensektor vom 08.04.2026 wird insbesondere in grossen Staedten weiterhin eine anhaltende Knappheit bei attraktiven Wohnlagen beobachtet, was die Mietniveaus stuetzt und langfristig stabile Cashflows fuer etablierte Bestandshalter beguenstigt.

Gleichzeitig weist derselbe UBS-Bericht darauf hin, dass die Phase steigender Zinsen in den Jahren 2022 und 2023 die Finanzierungskosten fuer Immobilienunternehmen erhoeht hat, was sich auf Bewertungen und Investitionsentscheidungen auswirkte. Seit Anfang 2025 habe sich das Zinsumfeld jedoch etwas stabilisiert, wodurch die Planbarkeit fuer langfristige Investitionen im Schweizer Immobiliensektor wieder zugenommen habe, basierend auf UBS, Stand 08.04.2026.

In diesem Umfeld positioniert sich Mobimo mit einem Mix aus Wohnobjekten, Buero- und Gewerbeflaechen sowie laufenden Projektentwicklungen, die nach Fertigstellung entweder im Bestand gehalten oder veraeussert werden. Diese Kombination ermoeglicht es, von stabilen Mieterloesen zu profitieren und zusaetzlich Ertraege aus Entwicklungs- und Verkaufsaktivitaeten zu generieren.

Im Vergleich zu anderen Schweizer Immobiliengesellschaften mit Fokus auf Wohn- und Gewerbeobjekte ist Mobimo vor allem auf hochwertige Lagen in zentralen Regionen ausgerichtet. Das Unternehmen richtet seine Strategie dabei auf eine langfristige Bewirtschaftung sowie auf selektive projektbezogene Wertsteigerungen aus, was im aktuellen Marktumfeld als wichtiger Faktor fuer stabile Einnahmestrukturen gilt.

Stimmung und Reaktionen zu Mobimo Holding AG

Die Diskussionen zur Mobimo Holding AG-Aktie drehen sich haeufig um Zinsentwicklung, Nachfrage nach Wohnraum und die Bewertung von Schweizer Immobilienwerten.

YouTubeXTikTokInstagram

Fazit

Die Mobimo Holding AG-Aktie richtet sich derzeit vor allem nach der allgemeinen Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts und dem Zinsumfeld, was sich im Kurs an der SIX Swiss Exchange widerspiegelt. Die im Marktbericht von UBS beschriebenen Trends wie stabile Nachfrage in urbanen Regionen und ein moderateres Zinsumfeld bilden dabei einen wichtigen Rahmen fuer die Bewertung. Fuer Anleger bleibt entscheidend, wie effizient Mobimo das bestehende Portfolio bewirtschaftet und Projektentwicklungen im aktuellen Marktumfeld umsetzt.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der umfassende Umfang dieses informativen Artikels wurde durch den Einsatz von a.i. ermoeglicht. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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TEXT:

Die Aktie der Mobimo Holding AG reagiert auf einem insgesamt ruhigen Nachrichtenumfeld vor allem auf die Stimmung am Schweizer Immobilienmarkt. Ein Blick auf den aktuellen Kurs an der SIX Swiss Exchange und die Branchentrends zeigt, wie sich das auf die Bewertung des Titels auswirkt.

Die Aktie der Mobimo Holding AG steht am Schweizer Aktienmarkt weiterhin im Zeichen der allgemeinen Entwicklung des heimischen Immobiliensektors. Das Papier ist an der SIX Swiss Exchange in der Schweiz gelistet und bewegt sich damit im direkten Vergleich zu anderen boersennotierten Immobiliengesellschaften des Landes.

Die Aktie notierte am 04.06.2026 an der SIX Swiss Exchange bei 295,00 CHF, laut SIX Swiss Exchange, Stand 04.06.2026. Damit spiegelt der Kurs vor allem die Erwartungshaltung der Investoren an den Schweizer Immobilienmarkt und an die Entwicklung der Gewerbe- und Wohnportfolios von Mobimo wider.

In Deutschland wird die Aktie von Mobimo Holding AG parallel im ausserboerslichen Handel ueber Tradegate in Euro gehandelt und ermoeglicht damit auch Privatanlegern im deutschsprachigen Raum einen einfachen Zugang zum Schweizer Titel. Der Blick auf die Kursentwicklung an der SIX Swiss Exchange bleibt jedoch fuer die Beurteilung der Heimatmarkt-Performance massgeblich.

Als Schweizer Immobilienunternehmen mit Fokus auf Wohn- und Gewerbeobjekte ist Mobimo stark an die Marktbedingungen in der Schweiz gekoppelt. Dazu gehoeren insbesondere Zinsen, Baukosten und die Nachfrage nach Wohn- und Bueraeflaechen in den relevanten Regionen. Diese Faktoren fliessen in die Bewertung der Aktie ein und beeinflussen damit den Kursverlauf an der Boerse in Zuerich.

Stand: 04.06.2026

Von der Redaktion – spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Mobimo
  • Branche/Sektor: Immobilien, Wohn- und Gewerbeimmobilien
  • Hauptsitz/Land: Luzern, Schweiz
  • Kernmaerkte: Schweizer Ballungsraeume wie Zuerich, Genf und weitere staedtische Regionen
  • Wichtigste Umsatztreiber: Mieteinnahmen aus Wohn- und Gewerbeflaechen sowie Projektentwicklungen
  • Heimatboerse/Notierung: SIX Swiss Exchange (MOBN)
  • Handelswaehrung: CHF

Mobimo Holding AG: das Geschaeftsmodell

Mobimo verbindet ein breit diversifiziertes Portfolio aus Wohn- und Gewerbeimmobilien in der Schweiz mit Projektentwicklungen, die durch gezielten Verkauf und langfristige Vermietung wiederkehrende Ertraege ermoeglichen.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Schweizer Immobilienmarkt ist durch vergleichsweise stabile Rahmenbedingungen und eine traditionell hohe Nachfrage nach Wohnraum in urbanen Zentren gepraegt. Laut einem Marktbericht von UBS zum Schweizer Immobiliensektor vom 08.04.2026 wird insbesondere in grossen Staedten weiterhin eine anhaltende Knappheit bei attraktiven Wohnlagen beobachtet, was die Mietniveaus stuetzt und langfristig stabile Cashflows fuer etablierte Bestandshalter beguenstigt.

Gleichzeitig weist derselbe UBS-Bericht darauf hin, dass die Phase steigender Zinsen in den Jahren 2022 und 2023 die Finanzierungskosten fuer Immobilienunternehmen erhoeht hat, was sich auf Bewertungen und Investitionsentscheidungen auswirkte. Seit Anfang 2025 habe sich das Zinsumfeld jedoch etwas stabilisiert, wodurch die Planbarkeit fuer langfristige Investitionen im Schweizer Immobiliensektor wieder zugenommen habe, basierend auf UBS, Stand 08.04.2026.

In diesem Umfeld positioniert sich Mobimo mit einem Mix aus Wohnobjekten, Buero- und Gewerbeflaechen sowie laufenden Projektentwicklungen, die nach Fertigstellung entweder im Bestand gehalten oder veraeussert werden. Diese Kombination ermoeglicht es, von stabilen Mieterloesen zu profitieren und zusaetzlich Ertraege aus Entwicklungs- und Verkaufsaktivitaeten zu generieren.

Im Vergleich zu anderen Schweizer Immobiliengesellschaften mit Fokus auf Wohn- und Gewerbeobjekte ist Mobimo vor allem auf hochwertige Lagen in zentralen Regionen ausgerichtet. Das Unternehmen richtet seine Strategie dabei auf eine langfristige Bewirtschaftung sowie auf selektive projektbezogene Wertsteigerungen aus, was im aktuellen Marktumfeld als wichtiger Faktor fuer stabile Einnahmestrukturen gilt.

Stimmung und Reaktionen zu Mobimo Holding AG

Die Diskussionen zur Mobimo Holding AG-Aktie drehen sich haeufig um Zinsentwicklung, Nachfrage nach Wohnraum und die Bewertung von Schweizer Immobilienwerten.

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Fazit

Die Mobimo Holding AG-Aktie richtet sich derzeit vor allem nach der allgemeinen Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts und dem Zinsumfeld, was sich im Kurs an der SIX Swiss Exchange widerspiegelt. Die im Marktbericht von UBS beschriebenen Trends wie stabile Nachfrage in urbanen Regionen und ein moderateres Zinsumfeld bilden dabei einen wichtigen Rahmen fuer die Bewertung. Fuer Anleger bleibt entscheidend, wie effizient Mobimo das bestehende Portfolio bewirtschaftet und Projektentwicklungen im aktuellen Marktumfeld umsetzt.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der umfassende Umfang dieses informativen Artikels wurde durch den Einsatz von a.i. ermoeglicht. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

Quelle: www.ad-hoc-news.de

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Anstieg der effektiven Hypothekarzinsen von Anfang Juni ebbt schon wieder ab

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TEXT:

Abo

Anstieg der effektiven Hypothekarzinsen von Anfang Juni ebbt schon wieder ab

Zu Beginn der Woche steigen die Hypozinsen in abgeschlossenen Geschäften deutlich. Doch seit Donnerstag dreht es wieder.

Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.

Illustration: Marco Tancredi

Interessenten für eine Hypothek in der Schweiz konnten in der letzten Maiwoche einen Kreditvertrag mit zehnjähriger Laufzeit zu einem Zinssatz von 1,6% abschliessen. Dies zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit betrug der Zinssatz 1,41%. Innerhalb einer Woche sanken die Zinsen damit für die längere Laufzeit um 0,01 Prozentpunkte, für die kürzere stiegen sie um 0,07 Prozentpunkte. Seit Anfang Mai zeichnet sich im zehnjährigen FuW-Hypo-Index ein Aufwärtstrend ab; seither stieg er um 0,04 Prozentpunkte. Mitte dieser Woche waren die zehnjährigen Hypothekarzinsen allerdings bis auf 1,69% gestiegen.

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Abo

Anstieg der effektiven Hypothekarzinsen von Anfang Juni ebbt schon wieder ab

Zu Beginn der Woche steigen die Hypozinsen in abgeschlossenen Geschäften deutlich. Doch seit Donnerstag dreht es wieder.

Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.

Illustration: Marco Tancredi

Interessenten für eine Hypothek in der Schweiz konnten in der letzten Maiwoche einen Kreditvertrag mit zehnjähriger Laufzeit zu einem Zinssatz von 1,6% abschliessen. Dies zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit betrug der Zinssatz 1,41%. Innerhalb einer Woche sanken die Zinsen damit für die längere Laufzeit um 0,01 Prozentpunkte, für die kürzere stiegen sie um 0,07 Prozentpunkte. Seit Anfang Mai zeichnet sich im zehnjährigen FuW-Hypo-Index ein Aufwärtstrend ab; seither stieg er um 0,04 Prozentpunkte. Mitte dieser Woche waren die zehnjährigen Hypothekarzinsen allerdings bis auf 1,69% gestiegen.

Quelle: www.fuw.ch

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Reference #18.1ed91102.1780581093.14cd2745

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Quelle: ch.marketscreener.com

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Gstaad ist spitze – das sind die teuersten Ferienwohnungsorte der Alpen

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Blick auf Gstaad.Bild: Shutterstock

04.06.2026, 11:2704.06.2026, 11:27

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Blick auf Gstaad.Bild: Shutterstock

04.06.2026, 11:2704.06.2026, 11:27

Quelle: www.watson.ch