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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Das Unternehmen verkaufte in H1 über Buchwert und steigerte dank Aufwertungen den Gewinn deutlich. Das Like-for-like-Mietwachstum ging unterdessen etwas zurück.
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20. August 2026
Swiss Prime Site hat im ersten Halbjahr 2026 Mieterträge von 230,6 Mio. CHF erzielt, 2,2 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der Konzern führt das auf Neuvermietungen nach Umbauten, Vertragsverlängerungen zu höheren Mieten und die Zukäufe des Vorjahres zurück; Verkäufe und laufende Umbauten wirkten gegenläufig. Auf vergleichbarer Basis (EPRA like-for-like) stiegen die Mieten um 1,4 %, nach 2,2 % im ersten Halbjahr 2025. Davon entfielen 1,3 % auf Neuabschlüsse und Verlängerungen über den bisherigen Bestandsmieten, lediglich 0,1 % auf Indexierung und Leerstandsabbau. Regional ging die Schere auseinander: Am Genfersee legten die vergleichbaren Nettomieten um 7,3 % zu, in der Zentralschweiz gaben sie um 5,8 % nach, in Zürich betrug das Plus 0,7 %.
Als Beispiele für Vermietungserfolge nennt der Bericht das Alto Pont-Rouge in Lancy (GE), das nun vollständig vermietet sei, und den Prime Tower in Zürich, wo «bedeutende» Mieter nach 15 Jahren um weitere 5 bis 15 Jahre verlängert hätten. Die Leerstandsquote blieb gegenüber Ende 2025 unverändert bei 3,7 %, die gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) stieg von 5,3 auf 5,7 Jahre. Der Betriebsertrag des Konzerns sank wegen des Wegfalls der Jelmoli-Umsätze auf 271,1 Mio. CHF; bereinigt um diesen Effekt lag er mit 270,3 Mio. CHF um 3,4 % über Vorjahr. Das um Neubewertungen und Verkaufsgewinne bereinigte Ebitda stieg um 4,6 % auf 208,7 Mio. CHF, der FFO I je Aktie um 2,4 % auf 2,15 CHF.
Der Reingewinn legte um 17,2 % auf 192,5 Mio. CHF zu. Treiber war die Neubewertung der Renditeliegenschaften mit 148,0 Mio. CHF (Vj. 102,0 Mio.), was rund 60 % des Gewinns vor Steuern von 247,1 Mio. CHF entspricht. Von 107 Bestandsliegenschaften wurden 84 höher und 22 tiefer bewertet. Ohne Neubewertungen, Verkäufe, latente Steuern und den Einmaleffekt aus der Refinanzierung weist der Konzern einen Gewinn von 165,7 Mio. CHF aus (Vj. 156,3 Mio.).
Verkäufe über Buchwert, keine Zukäufe
Im ersten Halbjahr trennte sich Swiss Prime Site von fünf Liegenschaften mit einem Marktwert von 166,9 Mio. CHF per Ende 2025, vor allem kleineren Einkaufszentren an Sekundärlagen. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 6,9 Mio. CHF oder 4,2 % über dem Fair Value, wobei Gewinnen von 10,0 Mio. CHF Verluste von 3,0 Mio. CHF gegenüberstanden. Zukäufe gab es keine, «angesichts der hohen Preise am Transaktionsmarkt». Das Portfolio umfasst damit 127 Objekte (Ende 2025: 132) mit einem Wert von 14,01 Mrd. CHF (+0,6 %) und 1.565.528 qm vermietbarer Fläche. Das Projekt Bern 131 an der Stauffacherstrasse 131 in Bern (BE) mit 14.080 qm Nutzfläche, davon 90 % Büro, wurde fertiggestellt und in den Bestand umklassiert; die Leerstandsquote liegt dort bei 0,7 %.
Assetmanagement mit 0,95 Mrd. CHF Neugeld
Die Assetmanagement-Sparte mit der Tochter Swiss Prime Site Solutions steigerte den Ertrag um 5,2 % auf 40,0 Mio. CHF und das Ebitda um 8,9 % auf 26,0 Mio. CHF, bei um 1,0 % auf 14,0 Mio. CHF gesunkenen Kosten. Die verwalteten Vermögen wuchsen um 3,5 % auf 14,8 Mrd. CHF, der Neugeldzufluss erreichte 0,95 Mrd. CHF (Vj. 0,62 Mrd.).
Guidance bestätigt
Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen FFO I am oberen Ende der Bandbreite von 4,25 bis 4,30 CHF je Aktie. Die Mieterträge sollen höher und die Leerstandsquote tiefer liegen als im Vorjahr. Im Assetmanagement hält das Unternehmen am Ziel eines organischen Wachstums der Assets under Management von rund 1,0 Mrd. CHF pro Jahr fest. Der Verschuldungsgrad soll im Jahresverlauf wieder unter 39% sinken.
Verkäufe
- Olten (SO), Frohburgstrasse 1 (Verkauf per 05.01.2026; Marktwert Ende 2025: 6,535 Mio. CHF)
- Lutry (VD), Route de l’Ancienne Ciblerie 2 (per 01.02.2026; 26,88 Mio. CHF)
- Payerne (VD), Route de Bussy 2 (per 01.02.2026; 23,74 Mio. CHF)
- Luzern (LU), Kreuzbuchstrasse 33/35 (per 01.05.2026; 18,93 Mio. CHF)
- Thônex (GE), Rue de Genève 104–108 (per 01.05.2026; 90,78 Mio. CHF)
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Das Unternehmen verkaufte in H1 über Buchwert und steigerte dank Aufwertungen den Gewinn deutlich. Das Like-for-like-Mietwachstum ging unterdessen etwas zurück.
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20. August 2026
Swiss Prime Site hat im ersten Halbjahr 2026 Mieterträge von 230,6 Mio. CHF erzielt, 2,2 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der Konzern führt das auf Neuvermietungen nach Umbauten, Vertragsverlängerungen zu höheren Mieten und die Zukäufe des Vorjahres zurück; Verkäufe und laufende Umbauten wirkten gegenläufig. Auf vergleichbarer Basis (EPRA like-for-like) stiegen die Mieten um 1,4 %, nach 2,2 % im ersten Halbjahr 2025. Davon entfielen 1,3 % auf Neuabschlüsse und Verlängerungen über den bisherigen Bestandsmieten, lediglich 0,1 % auf Indexierung und Leerstandsabbau. Regional ging die Schere auseinander: Am Genfersee legten die vergleichbaren Nettomieten um 7,3 % zu, in der Zentralschweiz gaben sie um 5,8 % nach, in Zürich betrug das Plus 0,7 %.
Als Beispiele für Vermietungserfolge nennt der Bericht das Alto Pont-Rouge in Lancy (GE), das nun vollständig vermietet sei, und den Prime Tower in Zürich, wo «bedeutende» Mieter nach 15 Jahren um weitere 5 bis 15 Jahre verlängert hätten. Die Leerstandsquote blieb gegenüber Ende 2025 unverändert bei 3,7 %, die gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) stieg von 5,3 auf 5,7 Jahre. Der Betriebsertrag des Konzerns sank wegen des Wegfalls der Jelmoli-Umsätze auf 271,1 Mio. CHF; bereinigt um diesen Effekt lag er mit 270,3 Mio. CHF um 3,4 % über Vorjahr. Das um Neubewertungen und Verkaufsgewinne bereinigte Ebitda stieg um 4,6 % auf 208,7 Mio. CHF, der FFO I je Aktie um 2,4 % auf 2,15 CHF.
Der Reingewinn legte um 17,2 % auf 192,5 Mio. CHF zu. Treiber war die Neubewertung der Renditeliegenschaften mit 148,0 Mio. CHF (Vj. 102,0 Mio.), was rund 60 % des Gewinns vor Steuern von 247,1 Mio. CHF entspricht. Von 107 Bestandsliegenschaften wurden 84 höher und 22 tiefer bewertet. Ohne Neubewertungen, Verkäufe, latente Steuern und den Einmaleffekt aus der Refinanzierung weist der Konzern einen Gewinn von 165,7 Mio. CHF aus (Vj. 156,3 Mio.).
Verkäufe über Buchwert, keine Zukäufe
Im ersten Halbjahr trennte sich Swiss Prime Site von fünf Liegenschaften mit einem Marktwert von 166,9 Mio. CHF per Ende 2025, vor allem kleineren Einkaufszentren an Sekundärlagen. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 6,9 Mio. CHF oder 4,2 % über dem Fair Value, wobei Gewinnen von 10,0 Mio. CHF Verluste von 3,0 Mio. CHF gegenüberstanden. Zukäufe gab es keine, «angesichts der hohen Preise am Transaktionsmarkt». Das Portfolio umfasst damit 127 Objekte (Ende 2025: 132) mit einem Wert von 14,01 Mrd. CHF (+0,6 %) und 1.565.528 qm vermietbarer Fläche. Das Projekt Bern 131 an der Stauffacherstrasse 131 in Bern (BE) mit 14.080 qm Nutzfläche, davon 90 % Büro, wurde fertiggestellt und in den Bestand umklassiert; die Leerstandsquote liegt dort bei 0,7 %.
Assetmanagement mit 0,95 Mrd. CHF Neugeld
Die Assetmanagement-Sparte mit der Tochter Swiss Prime Site Solutions steigerte den Ertrag um 5,2 % auf 40,0 Mio. CHF und das Ebitda um 8,9 % auf 26,0 Mio. CHF, bei um 1,0 % auf 14,0 Mio. CHF gesunkenen Kosten. Die verwalteten Vermögen wuchsen um 3,5 % auf 14,8 Mrd. CHF, der Neugeldzufluss erreichte 0,95 Mrd. CHF (Vj. 0,62 Mrd.).
Guidance bestätigt
Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen FFO I am oberen Ende der Bandbreite von 4,25 bis 4,30 CHF je Aktie. Die Mieterträge sollen höher und die Leerstandsquote tiefer liegen als im Vorjahr. Im Assetmanagement hält das Unternehmen am Ziel eines organischen Wachstums der Assets under Management von rund 1,0 Mrd. CHF pro Jahr fest. Der Verschuldungsgrad soll im Jahresverlauf wieder unter 39% sinken.
Verkäufe
- Olten (SO), Frohburgstrasse 1 (Verkauf per 05.01.2026; Marktwert Ende 2025: 6,535 Mio. CHF)
- Lutry (VD), Route de l’Ancienne Ciblerie 2 (per 01.02.2026; 26,88 Mio. CHF)
- Payerne (VD), Route de Bussy 2 (per 01.02.2026; 23,74 Mio. CHF)
- Luzern (LU), Kreuzbuchstrasse 33/35 (per 01.05.2026; 18,93 Mio. CHF)
- Thônex (GE), Rue de Genève 104–108 (per 01.05.2026; 90,78 Mio. CHF)
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Quelle: www.immobilienbusiness.ch
