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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:

  • Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen sind vor allem in der Deutschschweiz gestiegen.
  • Besonders im zweiten Quartal nahm die Preisdynamik zu.
  • Die attraktivsten Angebote für Hypothekarkredite bieten Pensionskassen.

Die Immobilienpreise in der Schweiz sind erneut deutlich gestiegen. Zur Jahresmitte erreichten Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser neue Höchststände, wie die Immo-Unternehmen Pricehubble und Moneypark mitteilen.

Zum Ende der ersten Jahreshälfte sind Eigentumswohnungen im Vorjahresvergleich durchschnittlich 5,9 Prozent teurer. Bei Einfamilienhäusern stieg der Durchschnittspreis sogar um 6,9 Prozent. Besonders im zweiten Quartal nahm die Preisdynamik in beiden Segmenten spürbar zu, wie die beiden Unternehmen unter Bezug auf eine Analyse der Transaktions- und Angebotsdaten schreiben.

In der Deutschschweiz stiegen die Preise stärker als in der Westschweiz. Einfamilienhäuser sind im Jahresvergleich in der Deutschschweiz 8,2 Prozent teurer, in der Westschweiz sind es lediglich 3,4 Prozent. Auch bei Eigentumswohnungen ist der Anstieg in der Deutschschweiz stärker, aber weniger ausgeprägt (6 Prozent respektive 5,5 Prozent).

Saron und 10-jährige Festhypotheken gefragt

Bei Immobilienkrediten setzt die Deutschschweiz insbesondere beim Neukauf auf den Saron und zehnjährige Festhypotheken. Im abgelaufenen Halbjahr wurde rund ein Drittel des Hypothekarvolumens an den Saron angebunden und damit ebenso viel wie an die zehnjährige Festhypothek. Historisch betrachtet fliessen weniger als 10 Prozent des Volumens in Saron-Hypotheken. Moneypark und Pricehubble erklären die aktuell hohe Nachfrage mit der Nullzinspolitik, die den Saron finanziell attraktiv mache.

Wie empfindest du die aktuelle Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt?

Die anhaltend hohe Zinsdifferenz zwischen den Laufzeiten lässt die Nachfrage nach sehr langen Laufzeiten weiter sinken. Nur noch rund 1 Prozent des vermittelten Volumens wird über elf Jahre oder länger abgeschlossen, was den niedrigsten Wert bei der Nachfrage der letzten Jahre darstellt. Im Vorjahr entschieden sich immerhin noch 2 Prozent der Hypothekarnehmer für eine Laufzeit von elf oder mehr Jahren.

Die besten Zinsen bieten gemäss der Analyse der beiden Unternehmen bei zehnjährigen Hypotheken nach wie vor Pensionskassen. Allerdings haben sich die Angebote von Versicherungen und Banken verbessert und sind näher an die Pensionskassen herangerückt.

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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort Wirtschaft

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  • Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen sind vor allem in der Deutschschweiz gestiegen.
  • Besonders im zweiten Quartal nahm die Preisdynamik zu.
  • Die attraktivsten Angebote für Hypothekarkredite bieten Pensionskassen.

Die Immobilienpreise in der Schweiz sind erneut deutlich gestiegen. Zur Jahresmitte erreichten Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser neue Höchststände, wie die Immo-Unternehmen Pricehubble und Moneypark mitteilen.

Zum Ende der ersten Jahreshälfte sind Eigentumswohnungen im Vorjahresvergleich durchschnittlich 5,9 Prozent teurer. Bei Einfamilienhäusern stieg der Durchschnittspreis sogar um 6,9 Prozent. Besonders im zweiten Quartal nahm die Preisdynamik in beiden Segmenten spürbar zu, wie die beiden Unternehmen unter Bezug auf eine Analyse der Transaktions- und Angebotsdaten schreiben.

In der Deutschschweiz stiegen die Preise stärker als in der Westschweiz. Einfamilienhäuser sind im Jahresvergleich in der Deutschschweiz 8,2 Prozent teurer, in der Westschweiz sind es lediglich 3,4 Prozent. Auch bei Eigentumswohnungen ist der Anstieg in der Deutschschweiz stärker, aber weniger ausgeprägt (6 Prozent respektive 5,5 Prozent).

Saron und 10-jährige Festhypotheken gefragt

Bei Immobilienkrediten setzt die Deutschschweiz insbesondere beim Neukauf auf den Saron und zehnjährige Festhypotheken. Im abgelaufenen Halbjahr wurde rund ein Drittel des Hypothekarvolumens an den Saron angebunden und damit ebenso viel wie an die zehnjährige Festhypothek. Historisch betrachtet fliessen weniger als 10 Prozent des Volumens in Saron-Hypotheken. Moneypark und Pricehubble erklären die aktuell hohe Nachfrage mit der Nullzinspolitik, die den Saron finanziell attraktiv mache.

Wie empfindest du die aktuelle Situation auf dem Schweizer Immobilienmarkt?

Die anhaltend hohe Zinsdifferenz zwischen den Laufzeiten lässt die Nachfrage nach sehr langen Laufzeiten weiter sinken. Nur noch rund 1 Prozent des vermittelten Volumens wird über elf Jahre oder länger abgeschlossen, was den niedrigsten Wert bei der Nachfrage der letzten Jahre darstellt. Im Vorjahr entschieden sich immerhin noch 2 Prozent der Hypothekarnehmer für eine Laufzeit von elf oder mehr Jahren.

Die besten Zinsen bieten gemäss der Analyse der beiden Unternehmen bei zehnjährigen Hypotheken nach wie vor Pensionskassen. Allerdings haben sich die Angebote von Versicherungen und Banken verbessert und sind näher an die Pensionskassen herangerückt.

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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort Wirtschaft

Quelle: www.20min.ch