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Hitzeinseln in den Städten werden unbeliebter.Symbolbild: Keystone
Die vielen Hitzewellen wirken sich auf die Immobiliensuche und die Preise aus. Auch in der Schweiz wird die Hitze zunehmend beim Bau und bei der Haussuche eingeplant.
14.08.2026, 11:1114.08.2026, 11:11
Hitzeperioden, wie wir sie zurzeit erleben, haben zunehmend Einfluss aufs Wohnen. Wo früher von grossen Fenstern, lichtdurchfluteten Räumen und grossen Terrassen geträumt und dafür auch mehr hingeblättert wurde, sorgen diese Merkmale nun für Wohnungen mit Temperaturen um die 30 Grad und genervte Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Hitze staut sich vor allem in dicht bebauten Gebieten, den sogenannten Wärmeinseln. Grund dafür sind Asphalt und Beton, die über den Tag Wärme speichern und diese nachts nur langsam wieder abgeben. Auch der Verkehr tut sein Übriges. Daneben fehle es an vielen Stellen an Grünflächen, schreibt der Beobachter. Die Folge: mehr Tropennächte.
Studien zu Immobilienpreisen
Bei der Immobiliensuche sind Faktoren wie Schatten, Kühlung und Begrünung immer wichtiger. Auch die Ökonomen haben sich dem Problem angenommen. Eine Studie aus mehreren französischen Städten zeigt, dass, wenn die Oberflächentemperatur um ein Grad Celsius steigt, die Immobilienpreise im Durchschnitt um 2,2 Prozent sinken. Eine weitere Studie aus Berlin beweist zudem einen messbaren Einfluss städtischer Wärmeinseln auf die Immobilienpreise.
Und auch Analysen aus Teheran zeigen, dass sich Hitze in der Stadt unregelmässig ausbreitet, wobei kühlere und grünere Wohnquartiere höhere Preise erzielten und heissere einen Wertverlust erlitten. Für die Schweiz gibt es noch keine ähnlichen Untersuchungen.
Goldküste als Wärmeinsel
Bei der Immobiliensuche zählen für Herrn und Frau Schweizer weiterhin sonnige Lagen, die Nähe zu Arbeitsplätzen und Schulen und attraktive Einkaufsmöglichkeiten. Am Beispiel Goldküste gegen Pfnüselküste liess sich in letzter Zeit zwar ein gewisser Wertgewinn bei der Pfnüselküste ausmachen; ob die geringere Sonneneinstrahlung Einfluss hatte, lässt sich aber nicht sagen.
Die Goldküste ist trotz Sonneneinstrahlung immer noch beliebt.Bild: KEYSTONE
Gemäss der Versicherung Swiss Life sind Beschattung, Begrünung, Aufenthaltsqualität im Freien und Wärmeschutz bei Käufern und Mietern durchaus ein Thema, vor allem bei Neubauten. Reagiert wird darauf aber nicht mit günstigeren Preisen, sondern mit besserer Planung beim Bauen. (kek)
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Hitzeinseln in den Städten werden unbeliebter.Symbolbild: Keystone
Die vielen Hitzewellen wirken sich auf die Immobiliensuche und die Preise aus. Auch in der Schweiz wird die Hitze zunehmend beim Bau und bei der Haussuche eingeplant.
14.08.2026, 11:1114.08.2026, 11:11
Hitzeperioden, wie wir sie zurzeit erleben, haben zunehmend Einfluss aufs Wohnen. Wo früher von grossen Fenstern, lichtdurchfluteten Räumen und grossen Terrassen geträumt und dafür auch mehr hingeblättert wurde, sorgen diese Merkmale nun für Wohnungen mit Temperaturen um die 30 Grad und genervte Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Hitze staut sich vor allem in dicht bebauten Gebieten, den sogenannten Wärmeinseln. Grund dafür sind Asphalt und Beton, die über den Tag Wärme speichern und diese nachts nur langsam wieder abgeben. Auch der Verkehr tut sein Übriges. Daneben fehle es an vielen Stellen an Grünflächen, schreibt der Beobachter. Die Folge: mehr Tropennächte.
Studien zu Immobilienpreisen
Bei der Immobiliensuche sind Faktoren wie Schatten, Kühlung und Begrünung immer wichtiger. Auch die Ökonomen haben sich dem Problem angenommen. Eine Studie aus mehreren französischen Städten zeigt, dass, wenn die Oberflächentemperatur um ein Grad Celsius steigt, die Immobilienpreise im Durchschnitt um 2,2 Prozent sinken. Eine weitere Studie aus Berlin beweist zudem einen messbaren Einfluss städtischer Wärmeinseln auf die Immobilienpreise.
Und auch Analysen aus Teheran zeigen, dass sich Hitze in der Stadt unregelmässig ausbreitet, wobei kühlere und grünere Wohnquartiere höhere Preise erzielten und heissere einen Wertverlust erlitten. Für die Schweiz gibt es noch keine ähnlichen Untersuchungen.
Goldküste als Wärmeinsel
Bei der Immobiliensuche zählen für Herrn und Frau Schweizer weiterhin sonnige Lagen, die Nähe zu Arbeitsplätzen und Schulen und attraktive Einkaufsmöglichkeiten. Am Beispiel Goldküste gegen Pfnüselküste liess sich in letzter Zeit zwar ein gewisser Wertgewinn bei der Pfnüselküste ausmachen; ob die geringere Sonneneinstrahlung Einfluss hatte, lässt sich aber nicht sagen.
Die Goldküste ist trotz Sonneneinstrahlung immer noch beliebt.Bild: KEYSTONE
Gemäss der Versicherung Swiss Life sind Beschattung, Begrünung, Aufenthaltsqualität im Freien und Wärmeschutz bei Käufern und Mietern durchaus ein Thema, vor allem bei Neubauten. Reagiert wird darauf aber nicht mit günstigeren Preisen, sondern mit besserer Planung beim Bauen. (kek)
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Quelle: www.watson.ch
