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In der Schweiz hat sich die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt weiter verschärft. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am 1. Juni 2026 erhob, standen zu diesem Zeitpunkt landesweit 45’493 Wohnungen leer. Dies entspricht einer Leerwohnungsquote von 0,93 Prozent des gesamten Wohnungsbestands, einschliesslich Einfamilienhäuser. Damit fiel die Quote erstmals seit längerer Zeit wieder unter die Ein-Prozent-Marke.

Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Statistik einen Rückgang um 2962 Wohnungen, was einem Minus von 6,1 Prozent entspricht. In Prozentpunkten ausgedrückt sank die Quote von 1,00 Prozent auf 0,93 Prozent.

Dieser Trend setzt sich bereits seit 2021 fort; seither verringerte sich der Leerstand um insgesamt 0,79 Prozentpunkte. Historisch betrachtet stellt dies eine Umkehr der Entwicklung zwischen 2009 und 2020 dar, als die Leerwohnungsziffer noch von 0,9 Prozent auf 1,72 Prozent angestiegen war.

Deutlicher Rückgang bei Mietobjekten

Der Rückgang betrifft sämtliche Segmente des Wohnungsmarktes, zeigt sich jedoch besonders deutlich im Bereich der Mietobjekte. Von den insgesamt gemeldeten Leerständen entfielen am Stichtag 34’690 Einheiten auf Mietwohnungen, was einem Rückgang von 6,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Bei den zum Kauf angebotenen Wohnungen sank die Zahl der Leerstände um 4,1 Prozent auf 10’803 Einheiten.

Auch Neubauwohnungen blieben nicht von der Verknappung ausgenommen. Hier sank die Zahl der leeren Objekte um 1,2 Prozent auf 3910. Bei den Einfamilienhäusern verzeichnete das BFS einen Leerstand von 6496 Einheiten, was einem Rückgang von 4,4 Prozent entspricht. Das Bundesamt stellte für die statistische Auswertung zudem ein Dashboard bereit, das die Entwicklung der Daten über den Zeitraum von 1980 bis 2026 abbildet.

Regionale Unterschiede und Ausnahmen

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Die Leerwohnungsquote der Schweiz ist erstmals unter ein Prozent gefallen — auf 0,93 Prozent zum Stichtag 1. Juni 2026, ein Rückgang um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Investoren und Mieter verändert sich damit die Kalkulationsgrundlage spürbar. Unser kostenloser Report ordnet die Daten ein und zeigt, welche Hebel in einem Knappheitsmarkt wirklich zählen. Kostenlosen Immobilien-Report anfordern

Die Analyse der Grossregionen zeigt ein fast flächendeckendes Bild der Verknappung. In sechs von sieben Grossregionen waren die Leerstände rückläufig. Besonders deutlich fiel der Rückgang in der Ostschweiz aus, wo die Quote um 0,16 Prozentpunkte auf 0,93 Prozent sank. In der Nordwestschweiz und im Tessin verringerte sich der Wert jeweils um 0,14 Prozentpunkte auf 0,90 Prozent respektive 1,78 Prozent.

Einzig die Grossregion Zürich bildete eine Ausnahme von diesem Trend und verzeichnete einen leichten Anstieg der Leerwohnungsquote um 0,04 Prozentpunkte auf 0,52 Prozent. Dennoch gehört Zürich damit weiterhin zu den Regionen mit dem geringsten Angebot. Auf kantonaler Ebene meldeten 20 Kantone rückläufige Zahlen, während lediglich fünf Kantone einen Anstieg verzeichneten.

In 15 Kantonen liegt die Quote mittlerweile unter einem Prozent. Die tiefsten Werte wurden im Kanton Zug mit 0,20 Prozent, im Kanton Genf mit 0,31 Prozent und im Kanton Obwalden mit 0,38 Prozent gemessen. Die höchsten Leerstandsziffern wiesen hingegen der Kanton Jura mit 3,35 Prozent und der Kanton Solothurn mit 1,91 Prozent aus.

Kritik an steigenden Belastungen für Mieter

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Der Mieterverband warnt vor missbräuchlich hohen Mieten, und das Angebot günstiger Mietwohnungen hat sich innerhalb von drei Jahren halbiert. Gleichzeitig stieg der Anteil institutioneller Eigentümer zwischen 2000 und 2023 von 31 auf 44 Prozent. Wer seine Rechte und Pflichten kennt, ist in dieser Lage klar im Vorteil. Unsere Checkliste zu Mietrecht und Mieterhöhungen schafft Orientierung. Checkliste Mietrecht jetzt sichern

In einem aktuellen Bericht vom 10. September 2026 äusserte sich der Mieterverband besorgt über die anhaltende Marktentwicklung. Der Verband kritisierte demnach missbräuchlich hohe Mieten und wies darauf hin, dass sich das Angebot an günstigen Mietwohnungen innerhalb der letzten drei Jahre halbiert habe.

Zudem thematisierten die Vertreter der Mieterschaft die Veränderung in der Eigentümerstruktur. Laut Angaben des Verbandes ist der Anteil institutioneller Eigentümer zwischen den Jahren 2000 und 2023 von 31 Prozent auf 44 Prozent angestiegen. Diese Entwicklung trage nach Ansicht des Verbandes zur aktuellen Drucksituation auf dem Wohnungsmarkt bei.

Hinweis:

Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf Börse Express bereitgestellten Informationen stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken. Für individuelle Finanzberatung wenden Sie sich an einen qualifizierten Finanzberater. Börse Express schließt jegliche Regressansprüche aus.

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In der Schweiz hat sich die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt weiter verschärft. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am 1. Juni 2026 erhob, standen zu diesem Zeitpunkt landesweit 45’493 Wohnungen leer. Dies entspricht einer Leerwohnungsquote von 0,93 Prozent des gesamten Wohnungsbestands, einschliesslich Einfamilienhäuser. Damit fiel die Quote erstmals seit längerer Zeit wieder unter die Ein-Prozent-Marke.

Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Statistik einen Rückgang um 2962 Wohnungen, was einem Minus von 6,1 Prozent entspricht. In Prozentpunkten ausgedrückt sank die Quote von 1,00 Prozent auf 0,93 Prozent.

Dieser Trend setzt sich bereits seit 2021 fort; seither verringerte sich der Leerstand um insgesamt 0,79 Prozentpunkte. Historisch betrachtet stellt dies eine Umkehr der Entwicklung zwischen 2009 und 2020 dar, als die Leerwohnungsziffer noch von 0,9 Prozent auf 1,72 Prozent angestiegen war.

Deutlicher Rückgang bei Mietobjekten

Der Rückgang betrifft sämtliche Segmente des Wohnungsmarktes, zeigt sich jedoch besonders deutlich im Bereich der Mietobjekte. Von den insgesamt gemeldeten Leerständen entfielen am Stichtag 34’690 Einheiten auf Mietwohnungen, was einem Rückgang von 6,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Bei den zum Kauf angebotenen Wohnungen sank die Zahl der Leerstände um 4,1 Prozent auf 10’803 Einheiten.

Auch Neubauwohnungen blieben nicht von der Verknappung ausgenommen. Hier sank die Zahl der leeren Objekte um 1,2 Prozent auf 3910. Bei den Einfamilienhäusern verzeichnete das BFS einen Leerstand von 6496 Einheiten, was einem Rückgang von 4,4 Prozent entspricht. Das Bundesamt stellte für die statistische Auswertung zudem ein Dashboard bereit, das die Entwicklung der Daten über den Zeitraum von 1980 bis 2026 abbildet.

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Die Leerwohnungsquote der Schweiz ist erstmals unter ein Prozent gefallen — auf 0,93 Prozent zum Stichtag 1. Juni 2026, ein Rückgang um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Investoren und Mieter verändert sich damit die Kalkulationsgrundlage spürbar. Unser kostenloser Report ordnet die Daten ein und zeigt, welche Hebel in einem Knappheitsmarkt wirklich zählen. Kostenlosen Immobilien-Report anfordern

Die Analyse der Grossregionen zeigt ein fast flächendeckendes Bild der Verknappung. In sechs von sieben Grossregionen waren die Leerstände rückläufig. Besonders deutlich fiel der Rückgang in der Ostschweiz aus, wo die Quote um 0,16 Prozentpunkte auf 0,93 Prozent sank. In der Nordwestschweiz und im Tessin verringerte sich der Wert jeweils um 0,14 Prozentpunkte auf 0,90 Prozent respektive 1,78 Prozent.

Einzig die Grossregion Zürich bildete eine Ausnahme von diesem Trend und verzeichnete einen leichten Anstieg der Leerwohnungsquote um 0,04 Prozentpunkte auf 0,52 Prozent. Dennoch gehört Zürich damit weiterhin zu den Regionen mit dem geringsten Angebot. Auf kantonaler Ebene meldeten 20 Kantone rückläufige Zahlen, während lediglich fünf Kantone einen Anstieg verzeichneten.

In 15 Kantonen liegt die Quote mittlerweile unter einem Prozent. Die tiefsten Werte wurden im Kanton Zug mit 0,20 Prozent, im Kanton Genf mit 0,31 Prozent und im Kanton Obwalden mit 0,38 Prozent gemessen. Die höchsten Leerstandsziffern wiesen hingegen der Kanton Jura mit 3,35 Prozent und der Kanton Solothurn mit 1,91 Prozent aus.

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Der Mieterverband warnt vor missbräuchlich hohen Mieten, und das Angebot günstiger Mietwohnungen hat sich innerhalb von drei Jahren halbiert. Gleichzeitig stieg der Anteil institutioneller Eigentümer zwischen 2000 und 2023 von 31 auf 44 Prozent. Wer seine Rechte und Pflichten kennt, ist in dieser Lage klar im Vorteil. Unsere Checkliste zu Mietrecht und Mieterhöhungen schafft Orientierung. Checkliste Mietrecht jetzt sichern

In einem aktuellen Bericht vom 10. September 2026 äusserte sich der Mieterverband besorgt über die anhaltende Marktentwicklung. Der Verband kritisierte demnach missbräuchlich hohe Mieten und wies darauf hin, dass sich das Angebot an günstigen Mietwohnungen innerhalb der letzten drei Jahre halbiert habe.

Zudem thematisierten die Vertreter der Mieterschaft die Veränderung in der Eigentümerstruktur. Laut Angaben des Verbandes ist der Anteil institutioneller Eigentümer zwischen den Jahren 2000 und 2023 von 31 Prozent auf 44 Prozent angestiegen. Diese Entwicklung trage nach Ansicht des Verbandes zur aktuellen Drucksituation auf dem Wohnungsmarkt bei.

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Quelle: www.boerse-express.com