361122 Keine Kommentare

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Die Schweizer Bevölkerung geht mehrheitlich bewusst mit Geld um. Dennoch fehlt vielen Haushalten ein ausreichendes finanzielles Polster für unvorhergesehene Ereignisse. Wie eine neue Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt, könnten knapp 45 Prozent der Befragten ihren bisherigen Lebensstandard bei einem Einkommensausfall höchstens drei Monate aufrechterhalten.

Sparen allein reicht nicht

Rund 15 Prozent der Befragten verfügen über keinerlei liquide Reserven, um ihren Lebensstandard ohne Einkommen weiterzuführen. Weitere 30 Prozent könnten einen Einkommensausfall lediglich ein bis drei Monate überbrücken. Demgegenüber verfügen 23 Prozent über genügend finanzielle Mittel, um länger als ein Jahr ohne Einkommen auszukommen.

«Regelmässiges Sparen bedeutet noch nicht, dass ein Haushalt ausreichend auf einen Einkommensausfall vorbereitet ist», erklärt ZHAW-Expertin Selina Lehner. Entscheidend sei, wie viel sofort verfügbares Geld tatsächlich vorhanden ist.

Steigende Fixkosten bereiten Sorgen

Die grösste finanzielle Belastung sehen viele Befragte in den steigenden Fixkosten. Für 22 Prozent stellen sie die wichtigste finanzielle Sorge dar. Dahinter folgen die ungenügende Absicherung im Alter mit 12 Prozent sowie die Befürchtung, künftige Wünsche und Lebensziele nicht finanzieren zu können, mit 11 Prozent.

«Steigende Fixkosten belasten Haushalte nicht nur einmalig, sondern Monat für Monat», erklärt ZHAW-Experte Holger Hohgardt. Gerade bei knappen Reserven werde es dadurch schwieriger, unerwartete Ausgaben aufzufangen. Als wichtigstes finanzielles Ziel nennen 29 Prozent die Sicherung ihres Lebensstandards. Knapp 24 Prozent möchten vor allem ohne Geldsorgen durch den Alltag kommen.

Finanzielle Zufriedenheit deutlich tiefer

Die Studie zeigt auch eine auffällige Differenz zwischen allgemeiner Lebenszufriedenheit und finanziellem Wohlbefinden. Während die Befragten ihre allgemeine Lebenszufriedenheit durchschnittlich mit 7,17 von 10 Punkten bewerten, erreicht die finanzielle Zufriedenheit lediglich 5,6 Punkte.

Fast jede vierte befragte Person (23,8 Prozent) musste in den vergangenen zwölf Monaten Geld leihen. Auch die Steuerrechnung bereitet vielen Schwierigkeiten. 29 Prozent gaben an, in mindestens einem der vergangenen fünf Jahre Probleme gehabt zu haben, ihre Steuern fristgerecht zu bezahlen.

963 Personen befragt

Für die Studie wurden im Juni 2026 insgesamt 963 Personen online befragt. Untersucht wurden das subjektive finanzielle Wohlbefinden, finanzielle Ziele und Sorgen sowie das alltägliche Verhalten im Umgang mit Geld. 

Partner der Untersuchung sind die Bank Cler und G+D Netcetera. Unterstützt wurde das Forschungsprojekt durch Innosuisse.

Zur Studie

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Die Schweizer Bevölkerung geht mehrheitlich bewusst mit Geld um. Dennoch fehlt vielen Haushalten ein ausreichendes finanzielles Polster für unvorhergesehene Ereignisse. Wie eine neue Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt, könnten knapp 45 Prozent der Befragten ihren bisherigen Lebensstandard bei einem Einkommensausfall höchstens drei Monate aufrechterhalten.

Sparen allein reicht nicht

Rund 15 Prozent der Befragten verfügen über keinerlei liquide Reserven, um ihren Lebensstandard ohne Einkommen weiterzuführen. Weitere 30 Prozent könnten einen Einkommensausfall lediglich ein bis drei Monate überbrücken. Demgegenüber verfügen 23 Prozent über genügend finanzielle Mittel, um länger als ein Jahr ohne Einkommen auszukommen.

«Regelmässiges Sparen bedeutet noch nicht, dass ein Haushalt ausreichend auf einen Einkommensausfall vorbereitet ist», erklärt ZHAW-Expertin Selina Lehner. Entscheidend sei, wie viel sofort verfügbares Geld tatsächlich vorhanden ist.

Steigende Fixkosten bereiten Sorgen

Die grösste finanzielle Belastung sehen viele Befragte in den steigenden Fixkosten. Für 22 Prozent stellen sie die wichtigste finanzielle Sorge dar. Dahinter folgen die ungenügende Absicherung im Alter mit 12 Prozent sowie die Befürchtung, künftige Wünsche und Lebensziele nicht finanzieren zu können, mit 11 Prozent.

«Steigende Fixkosten belasten Haushalte nicht nur einmalig, sondern Monat für Monat», erklärt ZHAW-Experte Holger Hohgardt. Gerade bei knappen Reserven werde es dadurch schwieriger, unerwartete Ausgaben aufzufangen. Als wichtigstes finanzielles Ziel nennen 29 Prozent die Sicherung ihres Lebensstandards. Knapp 24 Prozent möchten vor allem ohne Geldsorgen durch den Alltag kommen.

Finanzielle Zufriedenheit deutlich tiefer

Die Studie zeigt auch eine auffällige Differenz zwischen allgemeiner Lebenszufriedenheit und finanziellem Wohlbefinden. Während die Befragten ihre allgemeine Lebenszufriedenheit durchschnittlich mit 7,17 von 10 Punkten bewerten, erreicht die finanzielle Zufriedenheit lediglich 5,6 Punkte.

Fast jede vierte befragte Person (23,8 Prozent) musste in den vergangenen zwölf Monaten Geld leihen. Auch die Steuerrechnung bereitet vielen Schwierigkeiten. 29 Prozent gaben an, in mindestens einem der vergangenen fünf Jahre Probleme gehabt zu haben, ihre Steuern fristgerecht zu bezahlen.

963 Personen befragt

Für die Studie wurden im Juni 2026 insgesamt 963 Personen online befragt. Untersucht wurden das subjektive finanzielle Wohlbefinden, finanzielle Ziele und Sorgen sowie das alltägliche Verhalten im Umgang mit Geld. 

Partner der Untersuchung sind die Bank Cler und G+D Netcetera. Unterstützt wurde das Forschungsprojekt durch Innosuisse.

Zur Studie

Quelle: marchhoefe24.ch