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Wohnen in der Schweiz wird teurer

Seit dem vierten Quartal 2023 haben sich Wohnimmobilien um 10,5% verteuert, die Mieten sind 6,4% gestiegen.

Der Anstieg der Schweizer Immobilienpreise setzt sich ungebremst fort. Wohnimmobilien haben sich auch im dritten Quartal verteuert. Das zeigt der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete schweizerische Wohnimmobilienpreisindex: Im Vergleich zum Vorquartal ist er um 1,7% gestiegen.

Die Preise für Einfamilienhäuser legten für einmal überdurchschnittlich zu (+2,1%). Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen um nur 1,2%. In den vergangenen Jahren war dies umgekehrt: Die Preise für Eigentumswohnungen haben seit dem vierten Quartal 2023 um 11,4% zugelegt, die von Einfamilienhäusern um nur 8,6%.

Wie der Chart zeigt, gibt es auch zwischen Stadt und Land beachtliche Unterschiede. Das BFS definiert fünf Gemeindetypen (vgl. Chart). Auf dem Land (Typ 5) und in sogenannten intermediären Gemeinden (Typ 4) sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren am wenigsten gestiegen. Sie haben 8,1% zugenommen.

In den Städten steigen die Preise generell stärker. Allerdings nimmt die Preisdynamik mit zunehmender Grösse der Städte ab. Am kräftigsten zogen die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden einer kleinen Agglomeration oder ausserhalb einer Agglomeration (Typ 3) an. Seit Ende 2023 haben sie sich um 14,6% erhöht. Allein im dritten Quartal verteuerten sich Wohnimmobilien dort um 3,4%.

In den mittelgrossen Städten (Typ 2) stiegen die Preise in den vergangenen knapp drei Jahren um 12,5%. In grossen Agglomerationen (Typ 1) waren es 11,3%, ähnlich viel wie im nationalen Durchschnitt.

Wer Immobilien besitzt, kann sich somit über einen steten Wertzuwachs freuen. Wer zur Miete wohnt, muss dagegen mit steigenden Kosten rechnen. Seit Ende 2023 sind die Mietpreise um 6,4% gestiegen.

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Seit dem vierten Quartal 2023 haben sich Wohnimmobilien um 10,5% verteuert, die Mieten sind 6,4% gestiegen.

Der Anstieg der Schweizer Immobilienpreise setzt sich ungebremst fort. Wohnimmobilien haben sich auch im dritten Quartal verteuert. Das zeigt der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete schweizerische Wohnimmobilienpreisindex: Im Vergleich zum Vorquartal ist er um 1,7% gestiegen.

Die Preise für Einfamilienhäuser legten für einmal überdurchschnittlich zu (+2,1%). Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen um nur 1,2%. In den vergangenen Jahren war dies umgekehrt: Die Preise für Eigentumswohnungen haben seit dem vierten Quartal 2023 um 11,4% zugelegt, die von Einfamilienhäusern um nur 8,6%.

Wie der Chart zeigt, gibt es auch zwischen Stadt und Land beachtliche Unterschiede. Das BFS definiert fünf Gemeindetypen (vgl. Chart). Auf dem Land (Typ 5) und in sogenannten intermediären Gemeinden (Typ 4) sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren am wenigsten gestiegen. Sie haben 8,1% zugenommen.

In den Städten steigen die Preise generell stärker. Allerdings nimmt die Preisdynamik mit zunehmender Grösse der Städte ab. Am kräftigsten zogen die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden einer kleinen Agglomeration oder ausserhalb einer Agglomeration (Typ 3) an. Seit Ende 2023 haben sie sich um 14,6% erhöht. Allein im dritten Quartal verteuerten sich Wohnimmobilien dort um 3,4%.

In den mittelgrossen Städten (Typ 2) stiegen die Preise in den vergangenen knapp drei Jahren um 12,5%. In grossen Agglomerationen (Typ 1) waren es 11,3%, ähnlich viel wie im nationalen Durchschnitt.

Wer Immobilien besitzt, kann sich somit über einen steten Wertzuwachs freuen. Wer zur Miete wohnt, muss dagegen mit steigenden Kosten rechnen. Seit Ende 2023 sind die Mietpreise um 6,4% gestiegen.

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Quelle: www.fuw.ch