361122 Keine Kommentare

Michelangelos David: Marmorkopie in Klosters von Christian Bolt

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Michelangelos David sieht nicht unbedingt aus wie jemand, der seinen Lebensunterhalt je mit geregelter Arbeit verdienen musste. Der Körper eines griechischen Athleten, der Blick eines Mannes, der Größeres vorhat, und Hände, die eher für Heldentaten als für landwirtschaftliche Arbeit geschaffen sind. Dabei begann seine Laufbahn, folgt man dem Alten Testament, durchaus bodenständig: David war Hirte, bevor er Goliath erschlug, zum Volkshelden wurde und schließlich zum König Israels aufstieg.

Dass er nun in den Schweizer Alpen steht, ist also vielleicht weniger abwegig, als es zunächst scheint – als fünf Meter hohe Marmorkopie in der Gemeinde Klosters. Verantwortlich dafür ist Scultura Viva, eine lokale Kulturinitiative, die sich der Pflege des bildhauerischen Erbes verschrieben hat. Gegründet wurde sie von Christian Bolt, dem ersten Schweizer Bildhauer, der eine Professur an der Florentiner Accademia delle Arti del Disegno erhielt, immerhin der ältesten Kunstakademie der Welt. Bolt will den alpinen David nicht als Reproduktion verstanden wissen. Ihn interessiere, was mit einer Ikone geschieht, wenn man sie aus ihrem vertrauten Zusammenhang reißt.

Klar ist: Auch in Höhenlagen verliert David keineswegs an Strahlkraft. Die Figur wurde übrigens schon 2017 vollendet, von der Bildhauerwerkstatt Studi d’Arte Cave Michelangelo in Carrara, wo Bolt sie entdeckte. Zunächst fräste ein Roboter die groben Formen aus dem Stein; Feinheiten wie Augen, Ohren und Nasenpartie wurden anschließend von Bildhauern ausgearbeitet. Verwendet wurde sogenannter „Marmo bianco Michelangelo“ aus den Polvaccio-Steinbrüchen – jener Gegend, in der auch Michelangelo selbst das Material für seine Skulpturen auswählte.

Idyllisch: Auch im Hochalpinen verliert die Plastik nichts von ihrer Strahlkraft.DDK/Rogantini

Die Reise in die Schweiz war entsprechend aufwendig. David kam auf einem Sattelschlepper nach Klosters und wurde dort mithilfe von einem der größten verfügbaren Mobilkräne auf seinen Sockel gehoben. Die Figur allein wiegt mehr als neun Tonnen, zusammen mit dem Unterbau sind es siebzehn. Obwohl der David zu den meistkopierten Kunstwerken der Welt gehört, sind originalgroße Ausführungen aus Marmor erstaunlich selten. Weltweit soll es davon nur etwa ein halbes Dutzend geben. Das hat nicht nur mit den Kosten zu tun. Marmorblöcke von entsprechender Größe und Qualität lassen sich selbst in Carrara nicht beliebig aus dem Berg schneiden.

Schon Michelangelos Original entstand aus einem nicht ganz unkomplizierten Block. Zwei andere Bildhauer hatten ihn zuvor als ungeeignet abgewiesen. Michelangelo nahm sich des Steins dennoch an und vollendete daraus 1504 jene Figur, die zum Sinnbild der Florentiner Republik und später der gesamten Renaissance werden sollte. Ursprünglich stand dieser erste David vor dem Palazzo Vecchio auf der Piazza della Signoria. Seit 1873 befindet sich das Original geschützt unter einer Lichtkuppel in der Galleria dell’Accademia, draußen steht nur noch eine Kopie. Das Florentiner Wetter war der empfindlichen Marmorhaut auf Dauer nicht bekommen. In Klosters ist das Klima zwar nicht unbedingt milder. Dafür hat David dort nun freie Sicht auf die Berge.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Michelangelos David sieht nicht unbedingt aus wie jemand, der seinen Lebensunterhalt je mit geregelter Arbeit verdienen musste. Der Körper eines griechischen Athleten, der Blick eines Mannes, der Größeres vorhat, und Hände, die eher für Heldentaten als für landwirtschaftliche Arbeit geschaffen sind. Dabei begann seine Laufbahn, folgt man dem Alten Testament, durchaus bodenständig: David war Hirte, bevor er Goliath erschlug, zum Volkshelden wurde und schließlich zum König Israels aufstieg.

Dass er nun in den Schweizer Alpen steht, ist also vielleicht weniger abwegig, als es zunächst scheint – als fünf Meter hohe Marmorkopie in der Gemeinde Klosters. Verantwortlich dafür ist Scultura Viva, eine lokale Kulturinitiative, die sich der Pflege des bildhauerischen Erbes verschrieben hat. Gegründet wurde sie von Christian Bolt, dem ersten Schweizer Bildhauer, der eine Professur an der Florentiner Accademia delle Arti del Disegno erhielt, immerhin der ältesten Kunstakademie der Welt. Bolt will den alpinen David nicht als Reproduktion verstanden wissen. Ihn interessiere, was mit einer Ikone geschieht, wenn man sie aus ihrem vertrauten Zusammenhang reißt.

Klar ist: Auch in Höhenlagen verliert David keineswegs an Strahlkraft. Die Figur wurde übrigens schon 2017 vollendet, von der Bildhauerwerkstatt Studi d’Arte Cave Michelangelo in Carrara, wo Bolt sie entdeckte. Zunächst fräste ein Roboter die groben Formen aus dem Stein; Feinheiten wie Augen, Ohren und Nasenpartie wurden anschließend von Bildhauern ausgearbeitet. Verwendet wurde sogenannter „Marmo bianco Michelangelo“ aus den Polvaccio-Steinbrüchen – jener Gegend, in der auch Michelangelo selbst das Material für seine Skulpturen auswählte.

Idyllisch: Auch im Hochalpinen verliert die Plastik nichts von ihrer Strahlkraft.DDK/Rogantini

Die Reise in die Schweiz war entsprechend aufwendig. David kam auf einem Sattelschlepper nach Klosters und wurde dort mithilfe von einem der größten verfügbaren Mobilkräne auf seinen Sockel gehoben. Die Figur allein wiegt mehr als neun Tonnen, zusammen mit dem Unterbau sind es siebzehn. Obwohl der David zu den meistkopierten Kunstwerken der Welt gehört, sind originalgroße Ausführungen aus Marmor erstaunlich selten. Weltweit soll es davon nur etwa ein halbes Dutzend geben. Das hat nicht nur mit den Kosten zu tun. Marmorblöcke von entsprechender Größe und Qualität lassen sich selbst in Carrara nicht beliebig aus dem Berg schneiden.

Schon Michelangelos Original entstand aus einem nicht ganz unkomplizierten Block. Zwei andere Bildhauer hatten ihn zuvor als ungeeignet abgewiesen. Michelangelo nahm sich des Steins dennoch an und vollendete daraus 1504 jene Figur, die zum Sinnbild der Florentiner Republik und später der gesamten Renaissance werden sollte. Ursprünglich stand dieser erste David vor dem Palazzo Vecchio auf der Piazza della Signoria. Seit 1873 befindet sich das Original geschützt unter einer Lichtkuppel in der Galleria dell’Accademia, draußen steht nur noch eine Kopie. Das Florentiner Wetter war der empfindlichen Marmorhaut auf Dauer nicht bekommen. In Klosters ist das Klima zwar nicht unbedingt milder. Dafür hat David dort nun freie Sicht auf die Berge.

Quelle: www.faz.net

361122 Keine Kommentare

Die Swiss-Prime-Site-Aktie zeigt Stabilität dank hoher Vermietungsquote

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Swiss Prime Site (ISIN CH0011029946) gehört zu den größten kotierten Immobiliengesellschaften der Schweiz und verwaltet ein umfangreiches Portfolio an Büro-, Retail- und Spezialliegenschaften mit Schwerpunkt auf wirtschaftlich starken Standorten wie Zürich, Genf und Basel. Der Fokus liegt auf Core-Immobilien mit langfristig stabilen Cashflows; die Aktie reagiert damit eher auf Zins- und Konjunkturtrends als auf kurzfristige Ereignisse.

Das Geschäftsmodell von Swiss Prime Site basiert im Kern auf der Bewirtschaftung eines qualitativ hochwertigen Immobilienportfolios, ergänzt um projektbezogene Entwicklungen, Umnutzungen und Dienstleistungen über Tochtergesellschaften. Dadurch erzielt der Konzern planbare Mieterträge, während Wertsteigerungen aus Projektentwicklungen zusätzliche Ertragsquellen eröffnen. Für Anleger sind vor allem die wiederkehrenden Mieteinnahmen, die Ausschüttungspolitik und die Bilanzstruktur entscheidend.

Als Schweizer Immobilienwert ist die Swiss-Prime-Site-Aktie typischerweise an der SIX Swiss Exchange gelistet und in wichtigen Schweizer Immobilienindizes vertreten. Investoren nutzen den Titel oft zur Diversifikation, um von der Stabilität des Schweizer Immobilienmarktes zu profitieren. Die Gesellschaft setzt auf eine Kombination aus Bestandsbewirtschaftung und selektiver Projektentwicklung, um den Net Asset Value langfristig zu steigern.

Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst überwiegend Büroflächen, Retail-Immobilien und gemischt genutzte Objekte in urbanen Lagen. Hinzu kommen Spezialobjekte wie Hotels, Logistikflächen oder Gesundheitsimmobilien, je nach strategischer Ausrichtung und Marktopportunitäten. Diese Diversifikation innerhalb des Immobiliensegments soll die Abhängigkeit von einzelnen Nutzungsarten reduzieren und die Resilienz gegenüber Marktschwankungen erhöhen.

Die Gesellschaft adressiert vor allem institutionelle und private Anleger, die an einer börsennotierten Immobilienanlage mit Fokus auf die Schweiz interessiert sind. Dabei spielen neben der operativen Entwicklung auch regulatorische und steuerliche Rahmenbedingungen eine Rolle, insbesondere im Hinblick auf Immobilienbewertungen und Bewirtschaftungsstandards.

Ertragsprofil und Vermietung

Im Mittelpunkt der operativen Stärke von Swiss Prime Site stehen die Mieteinnahmen, die über langfristige Mietverträge mit einer breiten Basis an gewerblichen und teilweise auch privaten Mietern gesichert sind. Eine hohe Vermietungsquote signalisiert, dass die Flächen nachgefragt sind und Leerstandskosten begrenzt bleiben. Typischerweise strebt der Konzern Vermietungsquoten im hohen 90-Prozent-Bereich an, um die Ertragssicherheit zu maximieren.

Die Mieteinnahmen verteilen sich auf verschiedene Standorte und Branchen, wodurch das Risiko einzelner Mieterausfälle reduziert wird. Büroflächen werden häufig von Dienstleistungsunternehmen, Finanzinstituten und beratenden Firmen genutzt, während Retail-Flächen vom Handel und Gastronomie belegt sind. In Spezialimmobilien sind beispielsweise Hotelbetreiber oder Gesundheitsdienstleister als Mieter aktiv.

Ein wichtiger Indikator für die Qualität des Portfolios ist der Anteil von Core-Immobilien mit stabiler Nachfrage und geringer Leerstandsanfälligkeit. Swiss Prime Site fokussiert sich in der Regel auf solche Objekte, die attraktive Lagequalitäten, moderne Ausstattung und langfristige Nutzungskonzepte vereinen. Dies erleichtert die Anschlussvermietung und stützt die Bewertung im Rahmen regelmäßiger Portfolio-Analysen.

Zur Steuerung des Ertragsprofils werden Mietverträge oft mit indexierten Mieten oder Wertsicherungsklauseln versehen, die an die Inflationsentwicklung oder andere Referenzgrößen gekoppelt sind. Dadurch sollen reale Mieterträge im Zeitverlauf gesichert werden, was die Attraktivität des Titels als Inflationsschutzkomponente erhöhen kann.

Die laufenden Bewirtschaftungskosten sind ein weiterer Hebel für die Ergebnisentwicklung. Effizientes Facility Management, Energieoptimierung und digitale Steuerung der Gebäudeinfrastruktur können helfen, Betriebskosten zu senken und die Nettomargen zu verbessern. Swiss Prime Site nutzt solche Maßnahmen, um die Wirtschaftlichkeit ihrer Objekte zu steigern und somit den operativen Cashflow zu stabilisieren.

Bilanz, Finanzierung und Zinsumfeld

Die Bilanzstruktur ist für Immobiliengesellschaften entscheidend, da die Finanzierung des Portfolios typischerweise über einen Mix aus Eigenkapital und Fremdkapital erfolgt. Swiss Prime Site strebt eine solide Verschuldungsquote an, bei der die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Immobilienwert und zum Cashflow tragfähig bleibt. Rating-Agenturen und Investoren beurteilen anhand dieser Kennzahlen die Stabilität des Geschäftsmodells.

Langfristige Hypothekarkredite und Anleihen stellen zentrale Finanzierungsinstrumente dar. Die Konditionen hängen vom allgemeinen Zinsniveau, vom Kreditprofil der Gesellschaft und von der Qualität des Portfolios ab. Ein Anstieg der Marktzinsen kann die Finanzierungskosten erhöhen und die Bewertungen von Immobilien belasten, während sinkende Zinsen tendenziell positive Effekte auf Bewertung und Refinanzierung haben.

Zur Absicherung des Zinsrisikos werden häufig Derivate oder Zinsbindungen genutzt, etwa in Form von Festzinsphasen oder Swaps. Swiss Prime Site kann solche Instrumente einsetzen, um die Planbarkeit der Zinsaufwendungen über mehrere Jahre zu sichern. Dies ist insbesondere für Anleger wichtig, die Wert auf verlässliche Dividendenzahlungen und stabile Cashflows legen.

Die Bewertung des Portfolios erfolgt in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Gutachter oder interne Bewertungsmodelle, die Marktmieten, Leerstandsrisiken und Kapitalkosten berücksichtigen. Anpassungen der Bewertungen schlagen sich direkt im Eigenkapital und im Net Asset Value nieder. Ein robustes Bewertungsregime ist daher ein zentraler Bestandteil des Risikomanagements einer börsennotierten Immobiliengesellschaft.

Die Liquiditätssteuerung umfasst neben klassischen Kreditlinien auch die Möglichkeit, selektiv Objekte zu veräußern, um Mittel für neue Akquisitionen oder zur Schuldenreduktion freizusetzen. Swiss Prime Site kann durch Portfoliooptimierungen die Struktur der Bestände verändern, etwa indem peripher gelegene oder weniger rentable Objekte verkauft und Kernimmobilien in attraktiven Lagen verstärkt werden.

Das Zinsumfeld bleibt für Immobilienaktien ein wesentliches Marktbarometer. In Phasen steigender Zinsen tendieren Investoren dazu, vom Immobiliensektor in andere Anlageklassen umzuschichten, während in Niedrigzinsphasen die Attraktivität regelmäßiger Mieteinnahmen und Dividenden steigt. Die Swiss-Prime-Site-Aktie reflektiert diese Mechanismen im Kursverlauf.

ESG, Nachhaltigkeit und Modernisierung

Nachhaltigkeitsaspekte spielen für Immobiliengesellschaften zunehmend eine zentrale Rolle. Energieeffizienz, CO2-Reduktion und nachhaltige Baustandards beeinflussen sowohl die Betriebskosten als auch die Nachfrage seitens Mietern und Investoren. Swiss Prime Site kann durch Sanierungen, energetische Optimierungen und nachhaltige Neubauprojekte den ökologischen Fußabdruck ihres Portfolios verringern.

Green-Building-Zertifizierungen, etwa nach internationalen Standards, sind ein sichtbarer Ausdruck solcher Bemühungen. Gebäude mit hoher Energieeffizienz und ressourcenschonender Technik sind für Mieter attraktiv, da sie Betriebskosten reduzieren und Corporate-Social-Responsibility-Ziele unterstützen. Für Investoren erhöhen nachhaltige Standards die Zukunftsfähigkeit des Portfolios.

Modernisierungen und Revitalisierungen bestehender Objekte stellen einen wichtigen Hebel dar, um Flächen an aktuelle Anforderungen anzupassen. Dazu gehören flexible Grundrisse, moderne Arbeitswelten, digitale Infrastruktur und verbesserte Aufenthaltsqualitäten. Solche Maßnahmen können die Vermietbarkeit steigern und Leerstandsrisiken senken.

Im Bereich Governance achten Investoren auf transparente Berichterstattung, klare Verantwortlichkeiten und eine angemessene Ausrichtung des Managements auf langfristige Wertschaffung. Eine robuste Corporate Governance unterstützt das Vertrauen des Kapitalmarkts in die strategische Ausrichtung und die Entscheidungsprozesse des Unternehmens.

Soziale Aspekte, etwa die Einbindung von Stakeholdern bei großen Entwicklungsprojekten oder der Umgang mit Mietern in Transformationsphasen, gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Immobiliengesellschaften stehen zunehmend im Fokus einer breiten Öffentlichkeit, wenn es um Stadtentwicklung, Wohnraum und Arbeitsplatzgestaltung geht.

Portfolio und regionale Schwerpunkte

Das Portfolio von Swiss Prime Site konzentriert sich auf wirtschaftlich starke Regionen in der Schweiz. In Städten wie Zürich, Genf, Basel oder Bern sind Büro- und Retail-Flächen besonders gefragt, was die Grundlage für stabile Mieteinnahmen bildet. Durch die Fokussierung auf solche Standorte profitiert die Gesellschaft von der robusten Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit hochwertiger Flächen.

Ein Teil des Portfolios dürfte aus gemischt genutzten Objekten bestehen, in denen sich Büro, Retail und Gastronomie ergänzen. Diese Nutzungsmischungen tragen zu lebendigen Quartieren bei und sind oft langfristig stabil, da sie unterschiedliche Nachfragequellen vereinen. Für Investoren sind solche Objekte interessant, weil sie an mehreren wirtschaftlichen Trends partizipieren.

Die Gesellschaft kann gezielt Entwicklungsprojekte realisieren, um bestehende Flächen neu zu positionieren oder Grundstücke mit neuen Nutzungen zu versehen. Projektentwicklungen gehen in der Regel mit höheren Risiken einher, bieten aber auch Chancen auf zusätzliche Wertsteigerungen, wenn die Nachfrage nach den geschaffenen Flächen hoch ist.

Neben klassischen Büro- und Retailimmobilien können auch Spezialobjekte wie Hotels, Logistikzentren oder Gesundheitsimmobilien zum Portfolio gehören. Diese Segmente reagieren unterschiedlich auf Konjunktur- und Marktveränderungen, was zusätzliche Diversifikation bietet. Gleichzeitig erfordern sie spezifisches Know-how in Bewirtschaftung und Vermarktung.

Die strategische Steuerung des Portfolios umfasst die laufende Prüfung, welche Objekte Kernbestände sind und welche einer Veräußerung oder Umnutzung zugeführt werden können. Swiss Prime Site kann durch solche Optimierungen den Fokus auf besonders ertragreiche oder zukunftsfähige Liegenschaften verstärken.

Dividendenpolitik und Aktionärsperspektive

Für Aktionäre sind Dividenden ein zentrales Element der Gesamtrendite von Immobilienaktien. Swiss Prime Site verfolgt traditionell eine Ausschüttungspolitik, die sich am nachhaltigen Cashflow und an regulatorischen Rahmenbedingungen orientiert. Ziel ist eine planbare und möglichst kontinuierliche Dividendenzahlung, die den Charakter der Aktie als Einkommens-Investment unterstreicht.

Der Spielraum für Dividenden hängt von der Ertragslage, Investitionsplänen und der Verschuldungssituation ab. In Phasen intensiver Projektentwicklung oder größerer Akquisitionsvorhaben kann ein höherer Anteil des Cashflows im Unternehmen verbleiben, um Wachstum zu finanzieren. Umgekehrt ermöglichen stabile Erträge und moderate Investitionsvolumina eine großzügigere Ausschüttung.

Aktionäre bewerten neben der Ausschüttungshöhe auch die Transparenz der Dividendenpolitik. Klar kommunizierte Leitlinien, etwa eine Zielquote bezogen auf den Gewinn oder den Cashflow, schaffen Erwartungssicherheit und erleichtern die langfristige Planung. Swiss Prime Site adressiert diese Bedürfnisse über ihre Investor-Relations-Kommunikation.

Langfristig orientierte Anleger betrachten die Swiss-Prime-Site-Aktie als Möglichkeit, an der Wertentwicklung des Schweizer Immobilienmarktes teilzuhaben, ohne direkt einzelne Liegenschaften erwerben zu müssen. Die Kombination aus Kursentwicklung, Dividenden und möglicher Wertsteigerung des Portfolios prägt die Gesamtrendite.

Institutionelle Investoren, etwa Pensionskassen oder Versicherungen, nutzen solche Titel häufig zur Ergänzung ihres Portfolios um stabile, immobilienbezogene Cashflows. Für sie sind neben der Rendite auch regulatorische Anforderungen und Bilanzierungsfragen entscheidend.

Produkt- und Dienstleistungsbezug

Ein repräsentativer Schwerpunkt im Geschäftsmodell von Swiss Prime Site sind Büro- und Retailimmobilien in urbanen Lagen, die als ‘Produkte’ im weiteren Sinne fungieren, indem sie Mietern hochwertige Flächen für ihre Geschäftstätigkeit bieten. Diese Objekte werden kontinuierlich bewirtschaftet, modernisiert und an neue Nutzungsanforderungen angepasst.

Zusätzlich erbringt der Konzern immobiliennahe Dienstleistungen, etwa im Bereich Facility Management, Vermietung oder Projektentwicklung. Solche Services unterstützen die Werterhaltung und Wertsteigerung der Liegenschaften und tragen dazu bei, die Nutzerzufriedenheit hoch zu halten.

Ein Teil der Aktivitäten kann sich auch auf spezialisierte Immobilienkonzepte erstrecken, etwa gemischt genutzte Areale mit Büro, Retail, Gastronomie und Freizeitangeboten. Diese Projekte sind auf langfristige Quartiersentwicklung und hohe Standortattraktivität ausgerichtet.

Swiss-Prime-Site-Aktie im Marktüberblick

Die Swiss-Prime-Site-Aktie repräsentiert einen Zugang zum Schweizer Immobiliensektor und wird typischerweise an der SIX Swiss Exchange in Schweizer Franken gehandelt. Der Kursverlauf spiegelt Erwartungen an Mieteinnahmen, Dividenden, Bewertungsanpassungen und das Zinsumfeld wider. In Phasen stabiler oder sinkender Zinsen kann der Titel von einer erhöhten Nachfrage nach Immobilienaktien profitieren.

Der Marktwert der Gesellschaft, ausgedrückt in der Marktkapitalisierung, liefert Anlegern eine Orientierung zur Größe und Bedeutung des Unternehmens im Vergleich zu anderen Immobilienwerten. Je nach Gesamtmarktumfeld und eigener Ergebnisentwicklung kann die Marktkapitalisierung schwanken, ohne dass sich kurzfristig die Substanz des Portfolios verändert.

Die Volatilität der Swiss-Prime-Site-Aktie ist im Vergleich zu zyklischeren Branchen häufig moderater, da die zugrunde liegenden Mieteinnahmen und Immobilienwerte relativ stabil sind. Dennoch können Bewertungsanpassungen, Zinsänderungen oder größere Portfolioentscheidungen signifikante Kursreaktionen auslösen.

Im Schweizer Marktumfeld konkurriert Swiss Prime Site mit anderen börsennotierten Immobiliengesellschaften und Anlagevehikeln, etwa Immobilienfonds oder Real Estate Investment Trusts mit Schweizer Fokus. Performancevergleiche innerhalb dieser Peer-Gruppe helfen Anlegern, die relative Attraktivität des Titels zu beurteilen.

Die Aktie eignet sich insbesondere für Investoren, die einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen und an der Entwicklung des Schweizer Immobilienmarktes teilhaben möchten. Kurzfristige Spekulationen stehen bei solchen Titeln meist weniger im Vordergrund als die kontinuierliche Ertrags- und Wertentwicklung.

Fakten zur Swiss-Prime-Site-Aktie

  • Unternehmen: Swiss Prime Site AG
  • ISIN: CH0011029946
  • Ticker: SPSN
  • Handelsplatz: SIX Swiss Exchange
  • Sektor / Branche: Immobilien, Büro- und Retailimmobilien
  • Indexzugehörigkeit: Schweizer Immobilienindizes (z.B. SPI-Immobilien)

Weiterführende Informationen zur Swiss-Prime-Site-Aktie


Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Swiss Prime Site (ISIN CH0011029946) gehört zu den größten kotierten Immobiliengesellschaften der Schweiz und verwaltet ein umfangreiches Portfolio an Büro-, Retail- und Spezialliegenschaften mit Schwerpunkt auf wirtschaftlich starken Standorten wie Zürich, Genf und Basel. Der Fokus liegt auf Core-Immobilien mit langfristig stabilen Cashflows; die Aktie reagiert damit eher auf Zins- und Konjunkturtrends als auf kurzfristige Ereignisse.

Das Geschäftsmodell von Swiss Prime Site basiert im Kern auf der Bewirtschaftung eines qualitativ hochwertigen Immobilienportfolios, ergänzt um projektbezogene Entwicklungen, Umnutzungen und Dienstleistungen über Tochtergesellschaften. Dadurch erzielt der Konzern planbare Mieterträge, während Wertsteigerungen aus Projektentwicklungen zusätzliche Ertragsquellen eröffnen. Für Anleger sind vor allem die wiederkehrenden Mieteinnahmen, die Ausschüttungspolitik und die Bilanzstruktur entscheidend.

Als Schweizer Immobilienwert ist die Swiss-Prime-Site-Aktie typischerweise an der SIX Swiss Exchange gelistet und in wichtigen Schweizer Immobilienindizes vertreten. Investoren nutzen den Titel oft zur Diversifikation, um von der Stabilität des Schweizer Immobilienmarktes zu profitieren. Die Gesellschaft setzt auf eine Kombination aus Bestandsbewirtschaftung und selektiver Projektentwicklung, um den Net Asset Value langfristig zu steigern.

Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst überwiegend Büroflächen, Retail-Immobilien und gemischt genutzte Objekte in urbanen Lagen. Hinzu kommen Spezialobjekte wie Hotels, Logistikflächen oder Gesundheitsimmobilien, je nach strategischer Ausrichtung und Marktopportunitäten. Diese Diversifikation innerhalb des Immobiliensegments soll die Abhängigkeit von einzelnen Nutzungsarten reduzieren und die Resilienz gegenüber Marktschwankungen erhöhen.

Die Gesellschaft adressiert vor allem institutionelle und private Anleger, die an einer börsennotierten Immobilienanlage mit Fokus auf die Schweiz interessiert sind. Dabei spielen neben der operativen Entwicklung auch regulatorische und steuerliche Rahmenbedingungen eine Rolle, insbesondere im Hinblick auf Immobilienbewertungen und Bewirtschaftungsstandards.

Ertragsprofil und Vermietung

Im Mittelpunkt der operativen Stärke von Swiss Prime Site stehen die Mieteinnahmen, die über langfristige Mietverträge mit einer breiten Basis an gewerblichen und teilweise auch privaten Mietern gesichert sind. Eine hohe Vermietungsquote signalisiert, dass die Flächen nachgefragt sind und Leerstandskosten begrenzt bleiben. Typischerweise strebt der Konzern Vermietungsquoten im hohen 90-Prozent-Bereich an, um die Ertragssicherheit zu maximieren.

Die Mieteinnahmen verteilen sich auf verschiedene Standorte und Branchen, wodurch das Risiko einzelner Mieterausfälle reduziert wird. Büroflächen werden häufig von Dienstleistungsunternehmen, Finanzinstituten und beratenden Firmen genutzt, während Retail-Flächen vom Handel und Gastronomie belegt sind. In Spezialimmobilien sind beispielsweise Hotelbetreiber oder Gesundheitsdienstleister als Mieter aktiv.

Ein wichtiger Indikator für die Qualität des Portfolios ist der Anteil von Core-Immobilien mit stabiler Nachfrage und geringer Leerstandsanfälligkeit. Swiss Prime Site fokussiert sich in der Regel auf solche Objekte, die attraktive Lagequalitäten, moderne Ausstattung und langfristige Nutzungskonzepte vereinen. Dies erleichtert die Anschlussvermietung und stützt die Bewertung im Rahmen regelmäßiger Portfolio-Analysen.

Zur Steuerung des Ertragsprofils werden Mietverträge oft mit indexierten Mieten oder Wertsicherungsklauseln versehen, die an die Inflationsentwicklung oder andere Referenzgrößen gekoppelt sind. Dadurch sollen reale Mieterträge im Zeitverlauf gesichert werden, was die Attraktivität des Titels als Inflationsschutzkomponente erhöhen kann.

Die laufenden Bewirtschaftungskosten sind ein weiterer Hebel für die Ergebnisentwicklung. Effizientes Facility Management, Energieoptimierung und digitale Steuerung der Gebäudeinfrastruktur können helfen, Betriebskosten zu senken und die Nettomargen zu verbessern. Swiss Prime Site nutzt solche Maßnahmen, um die Wirtschaftlichkeit ihrer Objekte zu steigern und somit den operativen Cashflow zu stabilisieren.

Bilanz, Finanzierung und Zinsumfeld

Die Bilanzstruktur ist für Immobiliengesellschaften entscheidend, da die Finanzierung des Portfolios typischerweise über einen Mix aus Eigenkapital und Fremdkapital erfolgt. Swiss Prime Site strebt eine solide Verschuldungsquote an, bei der die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Immobilienwert und zum Cashflow tragfähig bleibt. Rating-Agenturen und Investoren beurteilen anhand dieser Kennzahlen die Stabilität des Geschäftsmodells.

Langfristige Hypothekarkredite und Anleihen stellen zentrale Finanzierungsinstrumente dar. Die Konditionen hängen vom allgemeinen Zinsniveau, vom Kreditprofil der Gesellschaft und von der Qualität des Portfolios ab. Ein Anstieg der Marktzinsen kann die Finanzierungskosten erhöhen und die Bewertungen von Immobilien belasten, während sinkende Zinsen tendenziell positive Effekte auf Bewertung und Refinanzierung haben.

Zur Absicherung des Zinsrisikos werden häufig Derivate oder Zinsbindungen genutzt, etwa in Form von Festzinsphasen oder Swaps. Swiss Prime Site kann solche Instrumente einsetzen, um die Planbarkeit der Zinsaufwendungen über mehrere Jahre zu sichern. Dies ist insbesondere für Anleger wichtig, die Wert auf verlässliche Dividendenzahlungen und stabile Cashflows legen.

Die Bewertung des Portfolios erfolgt in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Gutachter oder interne Bewertungsmodelle, die Marktmieten, Leerstandsrisiken und Kapitalkosten berücksichtigen. Anpassungen der Bewertungen schlagen sich direkt im Eigenkapital und im Net Asset Value nieder. Ein robustes Bewertungsregime ist daher ein zentraler Bestandteil des Risikomanagements einer börsennotierten Immobiliengesellschaft.

Die Liquiditätssteuerung umfasst neben klassischen Kreditlinien auch die Möglichkeit, selektiv Objekte zu veräußern, um Mittel für neue Akquisitionen oder zur Schuldenreduktion freizusetzen. Swiss Prime Site kann durch Portfoliooptimierungen die Struktur der Bestände verändern, etwa indem peripher gelegene oder weniger rentable Objekte verkauft und Kernimmobilien in attraktiven Lagen verstärkt werden.

Das Zinsumfeld bleibt für Immobilienaktien ein wesentliches Marktbarometer. In Phasen steigender Zinsen tendieren Investoren dazu, vom Immobiliensektor in andere Anlageklassen umzuschichten, während in Niedrigzinsphasen die Attraktivität regelmäßiger Mieteinnahmen und Dividenden steigt. Die Swiss-Prime-Site-Aktie reflektiert diese Mechanismen im Kursverlauf.

ESG, Nachhaltigkeit und Modernisierung

Nachhaltigkeitsaspekte spielen für Immobiliengesellschaften zunehmend eine zentrale Rolle. Energieeffizienz, CO2-Reduktion und nachhaltige Baustandards beeinflussen sowohl die Betriebskosten als auch die Nachfrage seitens Mietern und Investoren. Swiss Prime Site kann durch Sanierungen, energetische Optimierungen und nachhaltige Neubauprojekte den ökologischen Fußabdruck ihres Portfolios verringern.

Green-Building-Zertifizierungen, etwa nach internationalen Standards, sind ein sichtbarer Ausdruck solcher Bemühungen. Gebäude mit hoher Energieeffizienz und ressourcenschonender Technik sind für Mieter attraktiv, da sie Betriebskosten reduzieren und Corporate-Social-Responsibility-Ziele unterstützen. Für Investoren erhöhen nachhaltige Standards die Zukunftsfähigkeit des Portfolios.

Modernisierungen und Revitalisierungen bestehender Objekte stellen einen wichtigen Hebel dar, um Flächen an aktuelle Anforderungen anzupassen. Dazu gehören flexible Grundrisse, moderne Arbeitswelten, digitale Infrastruktur und verbesserte Aufenthaltsqualitäten. Solche Maßnahmen können die Vermietbarkeit steigern und Leerstandsrisiken senken.

Im Bereich Governance achten Investoren auf transparente Berichterstattung, klare Verantwortlichkeiten und eine angemessene Ausrichtung des Managements auf langfristige Wertschaffung. Eine robuste Corporate Governance unterstützt das Vertrauen des Kapitalmarkts in die strategische Ausrichtung und die Entscheidungsprozesse des Unternehmens.

Soziale Aspekte, etwa die Einbindung von Stakeholdern bei großen Entwicklungsprojekten oder der Umgang mit Mietern in Transformationsphasen, gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Immobiliengesellschaften stehen zunehmend im Fokus einer breiten Öffentlichkeit, wenn es um Stadtentwicklung, Wohnraum und Arbeitsplatzgestaltung geht.

Portfolio und regionale Schwerpunkte

Das Portfolio von Swiss Prime Site konzentriert sich auf wirtschaftlich starke Regionen in der Schweiz. In Städten wie Zürich, Genf, Basel oder Bern sind Büro- und Retail-Flächen besonders gefragt, was die Grundlage für stabile Mieteinnahmen bildet. Durch die Fokussierung auf solche Standorte profitiert die Gesellschaft von der robusten Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit hochwertiger Flächen.

Ein Teil des Portfolios dürfte aus gemischt genutzten Objekten bestehen, in denen sich Büro, Retail und Gastronomie ergänzen. Diese Nutzungsmischungen tragen zu lebendigen Quartieren bei und sind oft langfristig stabil, da sie unterschiedliche Nachfragequellen vereinen. Für Investoren sind solche Objekte interessant, weil sie an mehreren wirtschaftlichen Trends partizipieren.

Die Gesellschaft kann gezielt Entwicklungsprojekte realisieren, um bestehende Flächen neu zu positionieren oder Grundstücke mit neuen Nutzungen zu versehen. Projektentwicklungen gehen in der Regel mit höheren Risiken einher, bieten aber auch Chancen auf zusätzliche Wertsteigerungen, wenn die Nachfrage nach den geschaffenen Flächen hoch ist.

Neben klassischen Büro- und Retailimmobilien können auch Spezialobjekte wie Hotels, Logistikzentren oder Gesundheitsimmobilien zum Portfolio gehören. Diese Segmente reagieren unterschiedlich auf Konjunktur- und Marktveränderungen, was zusätzliche Diversifikation bietet. Gleichzeitig erfordern sie spezifisches Know-how in Bewirtschaftung und Vermarktung.

Die strategische Steuerung des Portfolios umfasst die laufende Prüfung, welche Objekte Kernbestände sind und welche einer Veräußerung oder Umnutzung zugeführt werden können. Swiss Prime Site kann durch solche Optimierungen den Fokus auf besonders ertragreiche oder zukunftsfähige Liegenschaften verstärken.

Dividendenpolitik und Aktionärsperspektive

Für Aktionäre sind Dividenden ein zentrales Element der Gesamtrendite von Immobilienaktien. Swiss Prime Site verfolgt traditionell eine Ausschüttungspolitik, die sich am nachhaltigen Cashflow und an regulatorischen Rahmenbedingungen orientiert. Ziel ist eine planbare und möglichst kontinuierliche Dividendenzahlung, die den Charakter der Aktie als Einkommens-Investment unterstreicht.

Der Spielraum für Dividenden hängt von der Ertragslage, Investitionsplänen und der Verschuldungssituation ab. In Phasen intensiver Projektentwicklung oder größerer Akquisitionsvorhaben kann ein höherer Anteil des Cashflows im Unternehmen verbleiben, um Wachstum zu finanzieren. Umgekehrt ermöglichen stabile Erträge und moderate Investitionsvolumina eine großzügigere Ausschüttung.

Aktionäre bewerten neben der Ausschüttungshöhe auch die Transparenz der Dividendenpolitik. Klar kommunizierte Leitlinien, etwa eine Zielquote bezogen auf den Gewinn oder den Cashflow, schaffen Erwartungssicherheit und erleichtern die langfristige Planung. Swiss Prime Site adressiert diese Bedürfnisse über ihre Investor-Relations-Kommunikation.

Langfristig orientierte Anleger betrachten die Swiss-Prime-Site-Aktie als Möglichkeit, an der Wertentwicklung des Schweizer Immobilienmarktes teilzuhaben, ohne direkt einzelne Liegenschaften erwerben zu müssen. Die Kombination aus Kursentwicklung, Dividenden und möglicher Wertsteigerung des Portfolios prägt die Gesamtrendite.

Institutionelle Investoren, etwa Pensionskassen oder Versicherungen, nutzen solche Titel häufig zur Ergänzung ihres Portfolios um stabile, immobilienbezogene Cashflows. Für sie sind neben der Rendite auch regulatorische Anforderungen und Bilanzierungsfragen entscheidend.

Produkt- und Dienstleistungsbezug

Ein repräsentativer Schwerpunkt im Geschäftsmodell von Swiss Prime Site sind Büro- und Retailimmobilien in urbanen Lagen, die als ‘Produkte’ im weiteren Sinne fungieren, indem sie Mietern hochwertige Flächen für ihre Geschäftstätigkeit bieten. Diese Objekte werden kontinuierlich bewirtschaftet, modernisiert und an neue Nutzungsanforderungen angepasst.

Zusätzlich erbringt der Konzern immobiliennahe Dienstleistungen, etwa im Bereich Facility Management, Vermietung oder Projektentwicklung. Solche Services unterstützen die Werterhaltung und Wertsteigerung der Liegenschaften und tragen dazu bei, die Nutzerzufriedenheit hoch zu halten.

Ein Teil der Aktivitäten kann sich auch auf spezialisierte Immobilienkonzepte erstrecken, etwa gemischt genutzte Areale mit Büro, Retail, Gastronomie und Freizeitangeboten. Diese Projekte sind auf langfristige Quartiersentwicklung und hohe Standortattraktivität ausgerichtet.

Swiss-Prime-Site-Aktie im Marktüberblick

Die Swiss-Prime-Site-Aktie repräsentiert einen Zugang zum Schweizer Immobiliensektor und wird typischerweise an der SIX Swiss Exchange in Schweizer Franken gehandelt. Der Kursverlauf spiegelt Erwartungen an Mieteinnahmen, Dividenden, Bewertungsanpassungen und das Zinsumfeld wider. In Phasen stabiler oder sinkender Zinsen kann der Titel von einer erhöhten Nachfrage nach Immobilienaktien profitieren.

Der Marktwert der Gesellschaft, ausgedrückt in der Marktkapitalisierung, liefert Anlegern eine Orientierung zur Größe und Bedeutung des Unternehmens im Vergleich zu anderen Immobilienwerten. Je nach Gesamtmarktumfeld und eigener Ergebnisentwicklung kann die Marktkapitalisierung schwanken, ohne dass sich kurzfristig die Substanz des Portfolios verändert.

Die Volatilität der Swiss-Prime-Site-Aktie ist im Vergleich zu zyklischeren Branchen häufig moderater, da die zugrunde liegenden Mieteinnahmen und Immobilienwerte relativ stabil sind. Dennoch können Bewertungsanpassungen, Zinsänderungen oder größere Portfolioentscheidungen signifikante Kursreaktionen auslösen.

Im Schweizer Marktumfeld konkurriert Swiss Prime Site mit anderen börsennotierten Immobiliengesellschaften und Anlagevehikeln, etwa Immobilienfonds oder Real Estate Investment Trusts mit Schweizer Fokus. Performancevergleiche innerhalb dieser Peer-Gruppe helfen Anlegern, die relative Attraktivität des Titels zu beurteilen.

Die Aktie eignet sich insbesondere für Investoren, die einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen und an der Entwicklung des Schweizer Immobilienmarktes teilhaben möchten. Kurzfristige Spekulationen stehen bei solchen Titeln meist weniger im Vordergrund als die kontinuierliche Ertrags- und Wertentwicklung.

Fakten zur Swiss-Prime-Site-Aktie

  • Unternehmen: Swiss Prime Site AG
  • ISIN: CH0011029946
  • Ticker: SPSN
  • Handelsplatz: SIX Swiss Exchange
  • Sektor / Branche: Immobilien, Büro- und Retailimmobilien
  • Indexzugehörigkeit: Schweizer Immobilienindizes (z.B. SPI-Immobilien)

Weiterführende Informationen zur Swiss-Prime-Site-Aktie


Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

Quelle: www.ad-hoc-news.de

361122 Keine Kommentare

Quiz: Schätze, wie teuer Schweizer Immobilien sind

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Bist du ein Immobilien-Profi? Schätze die Preise!Bild: Shutterstock

Hast du ein Gespür für Schweizer Immobilienpreise oder tappst du völlig im Dunkeln? Dieses Quiz verrät dir, ob du ein Immobilienexperte oder ein Blender bist.

18.07.2026, 20:2918.07.2026, 20:33

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Bist du ein Immobilien-Profi? Schätze die Preise!Bild: Shutterstock

Hast du ein Gespür für Schweizer Immobilienpreise oder tappst du völlig im Dunkeln? Dieses Quiz verrät dir, ob du ein Immobilienexperte oder ein Blender bist.

18.07.2026, 20:2918.07.2026, 20:33

Quelle: www.watson.ch

361122 Keine Kommentare

Immobilienmarkt Schweiz: Logistikgebäude begehrter als Büros – News

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Industrie- und Logistikgebäude sind gefragt. Was hinter der Entwicklung steckt – und weshalb Investoren genau hinschauen.

Unterschätzte Immobilien: Dass Einfamilienhäuser und Wohnungen immer teurer werden, das ist bekannt, die Preise sind astronomisch. Im Schatten dazu stehen Industrie- und Logistikgebäude. Sie würden unterschätzt, so das Fazit einer Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Die Nachfrage nach solchen Flächen und Gebäuden sei grösser als man erwarten würde. Mit dem zunehmenden Onlinehandel seien moderne Logistikzentren wichtiger geworden und dank der florierenden Pharmaindustrie seien auch Industriegebäude gefragt.

Bedarf nimmt zu: In der Logistikbranche gibt es derzeit 25 Prozent mehr Beschäftigte als noch vor zehn Jahren. Demzufolge braucht es auch mehr Gebäude: «Gefragt sind grosse, hochautomatisierte Distributionszentren mit Hochregallagern und Robotik sowie ergänzend urbane Lager für die letzte Meile», sagt Robert Weinert, Studienleiter von Wüest Partner. Die Kombination aus robuster Nachfrage und knappem Angebot habe die Mieten für Lagerhäuser seit 2021 in praktisch allen europäischen Logistikmärkten steigen lassen, so auch in der Schweiz.

Legende:


Logistikzentrum eines Schweizer Onlinehändlers. Solche Anlagen brauchen viel Platz und Flächen.


KEYSTONE/Peter Schneider

Angebot bleibt knapp: Trotz grosser Bauprojekte gibt es laut Studie in der Schweiz einen Mangel an Lagerhallen und Industrieimmobilien. Lediglich zwischen 1 und 1.5 Prozent der bestehenden Industrie- und Lagerflächen seien frei verfügbar, deutlich weniger als bei den Büros und den Mietwohnungen. Das Angebot bleibe weiter knapp, denn es gebe wenig verfügbares Bauland und die Verfahren für Baubewilligungen seien kompliziert und lang.

Pharma statt Maschinen: «Von den Schwierigkeiten in der Industrie ist auf dem Immobilienmarkt wenig zu spüren», sagt Robert Weinert zur Flaute in der Maschinenindustrie. Die boomende Logistik absorbiere zusätzliche Flächen, und weil kaum neues Industriebauland entstehe, treffe selbst eine gedämpfte Nachfrage auf ein noch knapperes Angebot. Von einem erhöhten Risiko seien lediglich ältere oder stark spezialisierte Objekte an peripheren Lagen betroffen.

Legende:


Schubladen so weit das Auge reicht: Hochregallager einer Schweizer Firma.


Keystone / CHRISTIAN BEUTLER

Neue Investitionen: Zwischen dem 2. Quartal 2025 und dem 1. Quartal 2026 wurden in der Schweiz Baubewilligungen für Industrie- und Logistikflächen im Umfang von 4.4 Milliarden Franken erteilt. Dies zeigt, dass es nach wie vor einen grossen Bedarf gibt. Zum Vergleich: Für Büroflächen wurden im gleichen Zeitraum Baubewilligungen von 1.9 Milliarden Franken budgetiert, also deutlich weniger. Industrie- und Logistikgebäude sind derzeit attraktiver als Büroflächen.

Die grössten Industriebauten der Schweiz


Box aufklappen
Box zuklappen

Zu den wichtigsten in den vergangenen zwei Jahren bewilligten Projekten zählt die neue Produktionsstätte der Uhrenmarke Rolex in Bulle. Das Grossprojekt umfasst Produktionsflächen, Verwaltungsgebäude und Lagerräume, verteilt auf fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 250 000 m². Längerfristig könnten dort bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen.

Zu den weiteren bedeutenden Bauprojekten gehören ein Industrie- und Logistikkomplex im Kanton Zug sowie Logistikzentren mit Hochregallagern in Morges und Aarau. Auch die Kantone Genf und Zürich verzeichnen eine hohe Zahl grösserer Bauvorhaben: In den vergangenen zwei Jahren wurden dort jeweils fast zwanzig Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 10 Millionen Franken bewilligt.

Hohe Mieten: Im internationalen Vergleich sind die Mieten in den grossen Schweizer Städten für Industrie- und Logistikimmobilien sehr hoch und liegen zum Teil bei über 300 Euro pro Jahr und Quadratmeter. Zürich und Genf belegen in der Liste der teuersten europäischen Städte die Plätze zwei und drei, nur gerade in London sind die Mieten für solche Liegenschaften noch höher. In Amsterdam, Barcelona und Frankfurt wiederum kann man Industriehallen und Lagerräume im Vergleich zu Zürich zum halben Preis mieten.

Wo sind die Logistikzentren


Box aufklappen
Box zuklappen

Legende:


Wüest Partner

Die Arbeitsplätze in den Bereichen Transport, Logistik und Distribution konzentrieren sich vor allem rund um die grossen Wirtschaftszentren: Zürich, Genf, Basel und Bern sowie, in geringerem Masse, Lausanne. Die Achse Zürich–Olten nimmt dank zentraler Lage und der Anbindung an die wichtigsten Strassen- und Schienennetze eine besondere Position ein. Weitere bedeutende Konzentrationen finden sich zwischen Zug und Luzern sowie auf dem Korridor Zürich–Winterthur–St. Gallen.

Höhere Rendite als bei Büros: Aus Sicht von Wüst Partner sind Investitionen in Industrie- und Lagerhallen für institutionelle Anleger wie Pensionskassen attraktiv. Die Renditen seien höher als zum Beispiel bei Investitionen in Verkaufsflächen oder Büros. Einzig Investitionen in Wohnungen seien noch etwas lukrativer.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Industrie- und Logistikgebäude sind gefragt. Was hinter der Entwicklung steckt – und weshalb Investoren genau hinschauen.

Unterschätzte Immobilien: Dass Einfamilienhäuser und Wohnungen immer teurer werden, das ist bekannt, die Preise sind astronomisch. Im Schatten dazu stehen Industrie- und Logistikgebäude. Sie würden unterschätzt, so das Fazit einer Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Die Nachfrage nach solchen Flächen und Gebäuden sei grösser als man erwarten würde. Mit dem zunehmenden Onlinehandel seien moderne Logistikzentren wichtiger geworden und dank der florierenden Pharmaindustrie seien auch Industriegebäude gefragt.

Bedarf nimmt zu: In der Logistikbranche gibt es derzeit 25 Prozent mehr Beschäftigte als noch vor zehn Jahren. Demzufolge braucht es auch mehr Gebäude: «Gefragt sind grosse, hochautomatisierte Distributionszentren mit Hochregallagern und Robotik sowie ergänzend urbane Lager für die letzte Meile», sagt Robert Weinert, Studienleiter von Wüest Partner. Die Kombination aus robuster Nachfrage und knappem Angebot habe die Mieten für Lagerhäuser seit 2021 in praktisch allen europäischen Logistikmärkten steigen lassen, so auch in der Schweiz.

Legende:


Logistikzentrum eines Schweizer Onlinehändlers. Solche Anlagen brauchen viel Platz und Flächen.


KEYSTONE/Peter Schneider

Angebot bleibt knapp: Trotz grosser Bauprojekte gibt es laut Studie in der Schweiz einen Mangel an Lagerhallen und Industrieimmobilien. Lediglich zwischen 1 und 1.5 Prozent der bestehenden Industrie- und Lagerflächen seien frei verfügbar, deutlich weniger als bei den Büros und den Mietwohnungen. Das Angebot bleibe weiter knapp, denn es gebe wenig verfügbares Bauland und die Verfahren für Baubewilligungen seien kompliziert und lang.

Pharma statt Maschinen: «Von den Schwierigkeiten in der Industrie ist auf dem Immobilienmarkt wenig zu spüren», sagt Robert Weinert zur Flaute in der Maschinenindustrie. Die boomende Logistik absorbiere zusätzliche Flächen, und weil kaum neues Industriebauland entstehe, treffe selbst eine gedämpfte Nachfrage auf ein noch knapperes Angebot. Von einem erhöhten Risiko seien lediglich ältere oder stark spezialisierte Objekte an peripheren Lagen betroffen.

Legende:


Schubladen so weit das Auge reicht: Hochregallager einer Schweizer Firma.


Keystone / CHRISTIAN BEUTLER

Neue Investitionen: Zwischen dem 2. Quartal 2025 und dem 1. Quartal 2026 wurden in der Schweiz Baubewilligungen für Industrie- und Logistikflächen im Umfang von 4.4 Milliarden Franken erteilt. Dies zeigt, dass es nach wie vor einen grossen Bedarf gibt. Zum Vergleich: Für Büroflächen wurden im gleichen Zeitraum Baubewilligungen von 1.9 Milliarden Franken budgetiert, also deutlich weniger. Industrie- und Logistikgebäude sind derzeit attraktiver als Büroflächen.

Die grössten Industriebauten der Schweiz


Box aufklappen
Box zuklappen

Zu den wichtigsten in den vergangenen zwei Jahren bewilligten Projekten zählt die neue Produktionsstätte der Uhrenmarke Rolex in Bulle. Das Grossprojekt umfasst Produktionsflächen, Verwaltungsgebäude und Lagerräume, verteilt auf fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 250 000 m². Längerfristig könnten dort bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen.

Zu den weiteren bedeutenden Bauprojekten gehören ein Industrie- und Logistikkomplex im Kanton Zug sowie Logistikzentren mit Hochregallagern in Morges und Aarau. Auch die Kantone Genf und Zürich verzeichnen eine hohe Zahl grösserer Bauvorhaben: In den vergangenen zwei Jahren wurden dort jeweils fast zwanzig Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 10 Millionen Franken bewilligt.

Hohe Mieten: Im internationalen Vergleich sind die Mieten in den grossen Schweizer Städten für Industrie- und Logistikimmobilien sehr hoch und liegen zum Teil bei über 300 Euro pro Jahr und Quadratmeter. Zürich und Genf belegen in der Liste der teuersten europäischen Städte die Plätze zwei und drei, nur gerade in London sind die Mieten für solche Liegenschaften noch höher. In Amsterdam, Barcelona und Frankfurt wiederum kann man Industriehallen und Lagerräume im Vergleich zu Zürich zum halben Preis mieten.

Wo sind die Logistikzentren


Box aufklappen
Box zuklappen

Legende:


Wüest Partner

Die Arbeitsplätze in den Bereichen Transport, Logistik und Distribution konzentrieren sich vor allem rund um die grossen Wirtschaftszentren: Zürich, Genf, Basel und Bern sowie, in geringerem Masse, Lausanne. Die Achse Zürich–Olten nimmt dank zentraler Lage und der Anbindung an die wichtigsten Strassen- und Schienennetze eine besondere Position ein. Weitere bedeutende Konzentrationen finden sich zwischen Zug und Luzern sowie auf dem Korridor Zürich–Winterthur–St. Gallen.

Höhere Rendite als bei Büros: Aus Sicht von Wüst Partner sind Investitionen in Industrie- und Lagerhallen für institutionelle Anleger wie Pensionskassen attraktiv. Die Renditen seien höher als zum Beispiel bei Investitionen in Verkaufsflächen oder Büros. Einzig Investitionen in Wohnungen seien noch etwas lukrativer.

Quelle: www.srf.ch

361122 Keine Kommentare

Immobilienmarkt Schweiz: Logistikgebäude begehrter als Büros – News

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Industrie- und Logistikgebäude sind gefragt. Was hinter der Entwicklung steckt – und weshalb Investoren genau hinschauen.

Unterschätzte Immobilien: Dass Einfamilienhäuser und Wohnungen immer teurer werden, das ist bekannt, die Preise sind astronomisch. Im Schatten dazu stehen Industrie- und Logistikgebäude. Sie würden unterschätzt, so das Fazit einer Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Die Nachfrage nach solchen Flächen und Gebäuden sei grösser als man erwarten würde. Mit dem zunehmenden Onlinehandel seien moderne Logistikzentren wichtiger geworden und dank der florierenden Pharmaindustrie seien auch Industriegebäude gefragt.

Bedarf nimmt zu: In der Logistikbranche gibt es derzeit 25 Prozent mehr Beschäftigte als noch vor zehn Jahren. Demzufolge braucht es auch mehr Gebäude: «Gefragt sind grosse, hochautomatisierte Distributionszentren mit Hochregallagern und Robotik sowie ergänzend urbane Lager für die letzte Meile», sagt Robert Weinert, Studienleiter von Wüest Partner. Die Kombination aus robuster Nachfrage und knappem Angebot habe die Mieten für Lagerhäuser seit 2021 in praktisch allen europäischen Logistikmärkten steigen lassen, so auch in der Schweiz.

Legende:


Logistikzentrum eines Schweizer Onlinehändlers. Solche Anlagen brauchen viel Platz und Flächen.


KEYSTONE/Peter Schneider

Angebot bleibt knapp: Trotz grosser Bauprojekte gibt es laut Studie in der Schweiz einen Mangel an Lagerhallen und Industrieimmobilien. Lediglich zwischen 1 und 1.5 Prozent der bestehenden Industrie- und Lagerflächen seien frei verfügbar, deutlich weniger als bei den Büros und den Mietwohnungen. Das Angebot bleibe weiter knapp, denn es gebe wenig verfügbares Bauland und die Verfahren für Baubewilligungen seien kompliziert und lang.

Pharma statt Maschinen: «Von den Schwierigkeiten in der Industrie ist auf dem Immobilienmarkt wenig zu spüren», sagt Robert Weinert zur Flaute in der Maschinenindustrie. Die boomende Logistik absorbiere zusätzliche Flächen, und weil kaum neues Industriebauland entstehe, treffe selbst eine gedämpfte Nachfrage auf ein noch knapperes Angebot. Von einem erhöhten Risiko seien lediglich ältere oder stark spezialisierte Objekte an peripheren Lagen betroffen.

Legende:


Schubladen so weit das Auge reicht: Hochregallager einer Schweizer Firma.


Keystone / CHRISTIAN BEUTLER

Neue Investitionen: Zwischen dem 2. Quartal 2025 und dem 1. Quartal 2026 wurden in der Schweiz Baubewilligungen für Industrie- und Logistikflächen im Umfang von 4.4 Milliarden Franken erteilt. Dies zeigt, dass es nach wie vor einen grossen Bedarf gibt. Zum Vergleich: Für Büroflächen wurden im gleichen Zeitraum Baubewilligungen von 1.9 Milliarden Franken budgetiert, also deutlich weniger. Industrie- und Logistikgebäude sind derzeit attraktiver als Büroflächen.

Die grössten Industriebauten der Schweiz


Box aufklappen
Box zuklappen

Zu den wichtigsten in den vergangenen zwei Jahren bewilligten Projekten zählt die neue Produktionsstätte der Uhrenmarke Rolex in Bulle. Das Grossprojekt umfasst Produktionsflächen, Verwaltungsgebäude und Lagerräume, verteilt auf fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 250 000 m². Längerfristig könnten dort bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen.

Zu den weiteren bedeutenden Bauprojekten gehören ein Industrie- und Logistikkomplex im Kanton Zug sowie Logistikzentren mit Hochregallagern in Morges und Aarau. Auch die Kantone Genf und Zürich verzeichnen eine hohe Zahl grösserer Bauvorhaben: In den vergangenen zwei Jahren wurden dort jeweils fast zwanzig Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 10 Millionen Franken bewilligt.

Hohe Mieten: Im internationalen Vergleich sind die Mieten in den grossen Schweizer Städten für Industrie- und Logistikimmobilien sehr hoch und liegen zum Teil bei über 300 Euro pro Jahr und Quadratmeter. Zürich und Genf belegen in der Liste der teuersten europäischen Städte die Plätze zwei und drei, nur gerade in London sind die Mieten für solche Liegenschaften noch höher. In Amsterdam, Barcelona und Frankfurt wiederum kann man Industriehallen und Lagerräume im Vergleich zu Zürich zum halben Preis mieten.

Wo sind die Logistikzentren


Box aufklappen
Box zuklappen

Legende:


Wüest Partner

Die Arbeitsplätze in den Bereichen Transport, Logistik und Distribution konzentrieren sich vor allem rund um die grossen Wirtschaftszentren: Zürich, Genf, Basel und Bern sowie, in geringerem Masse, Lausanne. Die Achse Zürich–Olten nimmt dank zentraler Lage und der Anbindung an die wichtigsten Strassen- und Schienennetze eine besondere Position ein. Weitere bedeutende Konzentrationen finden sich zwischen Zug und Luzern sowie auf dem Korridor Zürich–Winterthur–St. Gallen.

Höhere Rendite als bei Büros: Aus Sicht von Wüst Partner sind Investitionen in Industrie- und Lagerhallen für institutionelle Anleger wie Pensionskassen attraktiv. Die Renditen seien höher als zum Beispiel bei Investitionen in Verkaufsflächen oder Büros. Einzig Investitionen in Wohnungen seien noch etwas lukrativer.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Industrie- und Logistikgebäude sind gefragt. Was hinter der Entwicklung steckt – und weshalb Investoren genau hinschauen.

Unterschätzte Immobilien: Dass Einfamilienhäuser und Wohnungen immer teurer werden, das ist bekannt, die Preise sind astronomisch. Im Schatten dazu stehen Industrie- und Logistikgebäude. Sie würden unterschätzt, so das Fazit einer Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Die Nachfrage nach solchen Flächen und Gebäuden sei grösser als man erwarten würde. Mit dem zunehmenden Onlinehandel seien moderne Logistikzentren wichtiger geworden und dank der florierenden Pharmaindustrie seien auch Industriegebäude gefragt.

Bedarf nimmt zu: In der Logistikbranche gibt es derzeit 25 Prozent mehr Beschäftigte als noch vor zehn Jahren. Demzufolge braucht es auch mehr Gebäude: «Gefragt sind grosse, hochautomatisierte Distributionszentren mit Hochregallagern und Robotik sowie ergänzend urbane Lager für die letzte Meile», sagt Robert Weinert, Studienleiter von Wüest Partner. Die Kombination aus robuster Nachfrage und knappem Angebot habe die Mieten für Lagerhäuser seit 2021 in praktisch allen europäischen Logistikmärkten steigen lassen, so auch in der Schweiz.

Legende:


Logistikzentrum eines Schweizer Onlinehändlers. Solche Anlagen brauchen viel Platz und Flächen.


KEYSTONE/Peter Schneider

Angebot bleibt knapp: Trotz grosser Bauprojekte gibt es laut Studie in der Schweiz einen Mangel an Lagerhallen und Industrieimmobilien. Lediglich zwischen 1 und 1.5 Prozent der bestehenden Industrie- und Lagerflächen seien frei verfügbar, deutlich weniger als bei den Büros und den Mietwohnungen. Das Angebot bleibe weiter knapp, denn es gebe wenig verfügbares Bauland und die Verfahren für Baubewilligungen seien kompliziert und lang.

Pharma statt Maschinen: «Von den Schwierigkeiten in der Industrie ist auf dem Immobilienmarkt wenig zu spüren», sagt Robert Weinert zur Flaute in der Maschinenindustrie. Die boomende Logistik absorbiere zusätzliche Flächen, und weil kaum neues Industriebauland entstehe, treffe selbst eine gedämpfte Nachfrage auf ein noch knapperes Angebot. Von einem erhöhten Risiko seien lediglich ältere oder stark spezialisierte Objekte an peripheren Lagen betroffen.

Legende:


Schubladen so weit das Auge reicht: Hochregallager einer Schweizer Firma.


Keystone / CHRISTIAN BEUTLER

Neue Investitionen: Zwischen dem 2. Quartal 2025 und dem 1. Quartal 2026 wurden in der Schweiz Baubewilligungen für Industrie- und Logistikflächen im Umfang von 4.4 Milliarden Franken erteilt. Dies zeigt, dass es nach wie vor einen grossen Bedarf gibt. Zum Vergleich: Für Büroflächen wurden im gleichen Zeitraum Baubewilligungen von 1.9 Milliarden Franken budgetiert, also deutlich weniger. Industrie- und Logistikgebäude sind derzeit attraktiver als Büroflächen.

Die grössten Industriebauten der Schweiz


Box aufklappen
Box zuklappen

Zu den wichtigsten in den vergangenen zwei Jahren bewilligten Projekten zählt die neue Produktionsstätte der Uhrenmarke Rolex in Bulle. Das Grossprojekt umfasst Produktionsflächen, Verwaltungsgebäude und Lagerräume, verteilt auf fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von über 250 000 m². Längerfristig könnten dort bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen.

Zu den weiteren bedeutenden Bauprojekten gehören ein Industrie- und Logistikkomplex im Kanton Zug sowie Logistikzentren mit Hochregallagern in Morges und Aarau. Auch die Kantone Genf und Zürich verzeichnen eine hohe Zahl grösserer Bauvorhaben: In den vergangenen zwei Jahren wurden dort jeweils fast zwanzig Projekte mit einem Investitionsvolumen von mindestens 10 Millionen Franken bewilligt.

Hohe Mieten: Im internationalen Vergleich sind die Mieten in den grossen Schweizer Städten für Industrie- und Logistikimmobilien sehr hoch und liegen zum Teil bei über 300 Euro pro Jahr und Quadratmeter. Zürich und Genf belegen in der Liste der teuersten europäischen Städte die Plätze zwei und drei, nur gerade in London sind die Mieten für solche Liegenschaften noch höher. In Amsterdam, Barcelona und Frankfurt wiederum kann man Industriehallen und Lagerräume im Vergleich zu Zürich zum halben Preis mieten.

Wo sind die Logistikzentren


Box aufklappen
Box zuklappen

Legende:


Wüest Partner

Die Arbeitsplätze in den Bereichen Transport, Logistik und Distribution konzentrieren sich vor allem rund um die grossen Wirtschaftszentren: Zürich, Genf, Basel und Bern sowie, in geringerem Masse, Lausanne. Die Achse Zürich–Olten nimmt dank zentraler Lage und der Anbindung an die wichtigsten Strassen- und Schienennetze eine besondere Position ein. Weitere bedeutende Konzentrationen finden sich zwischen Zug und Luzern sowie auf dem Korridor Zürich–Winterthur–St. Gallen.

Höhere Rendite als bei Büros: Aus Sicht von Wüst Partner sind Investitionen in Industrie- und Lagerhallen für institutionelle Anleger wie Pensionskassen attraktiv. Die Renditen seien höher als zum Beispiel bei Investitionen in Verkaufsflächen oder Büros. Einzig Investitionen in Wohnungen seien noch etwas lukrativer.

Quelle: www.srf.ch

361122 Keine Kommentare

Lex Koller: Was sich für den Schweizer Immobilienmarkt ändert

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Sie vermuten sogar, dass die an der Börse gelisteten Gesellschaften eine Dekotierung droht – eine Befürchtung, welche auch in der Branche umgeht: Eine gründliche Vorabprüfung, die einem de-facto-Verbot gleichkommt, sei weder möglich noch praktikabel, denn Börsengeschäfte müssten rasch und oft sogar automatisch ausgeführt werden, sagt Marco Feusi, CEO der Immobiliengesellschaft Hiag, laut der Nachrichtenagentur SDA. Die Folge wäre: «Alle börsenkotierten Immobilienunternehmen würden sich dekotieren lassen», so Feusi.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Sie vermuten sogar, dass die an der Börse gelisteten Gesellschaften eine Dekotierung droht – eine Befürchtung, welche auch in der Branche umgeht: Eine gründliche Vorabprüfung, die einem de-facto-Verbot gleichkommt, sei weder möglich noch praktikabel, denn Börsengeschäfte müssten rasch und oft sogar automatisch ausgeführt werden, sagt Marco Feusi, CEO der Immobiliengesellschaft Hiag, laut der Nachrichtenagentur SDA. Die Folge wäre: «Alle börsenkotierten Immobilienunternehmen würden sich dekotieren lassen», so Feusi.

Quelle: www.beobachter.ch

361122 Keine Kommentare

Renditeimmobilien: Expertenblick auf Markt und Trends 2026

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Herr Walde, wie entwickelt sich der Markt für Renditeimmobilien?

2024 war ein solides Jahr. Aber 2025 hat noch einmal eine deutliche Beschleunigung gebracht – vor allem auf der Nachfrageseite. Das hat sich bis in dieses Jahr hineingezogen. Institutionelle Investoren haben grosse Kapitalerhöhungen durchgeführt, und auch auf der privaten Seite ist klar zu spüren: Renditeimmobilien sind nach wie vor sehr gesucht. Ein konkretes Beispiel aus unserem Haus: Allein in der Stadt Zürich haben wir 2025 rund 50 Prozent mehr Mehrfamilienhäuser verkauft als im Vorjahr. Das Kapital ist vorhanden – und entsprechend sind die Preise gestiegen.

Zur Person

Claudio F. Walde ist CEO von Walde Immobilien. Das Familienunternehmen gehört zu den führenden Immobilienmaklern der Deutschschweiz und ist mit elf Standorten in den Regionen Zürich, Aargau, Zentralschweiz und Graubünden präsent. Rund 20 bis 25 Prozent des Geschäfts entfällt auf Renditeimmobilien, der Rest auf selbstgenutztes Wohneigentum.

Was passiert im Markt gerade?

Auf der Nachfrageseite haben geopolitische Unsicherheiten, relativ hohe Aktienbewertungen und das Tiefzinsumfeld dazu geführt, dass Immobilien einmal mehr als sicherer Hafen gesucht werden. Die Schweizer Immobilie ist ein solides Ankerprodukt – das spüren wir täglich. Auf der Angebotsseite gibt es aber zwei Faktoren, die im Moment für etwas Unruhe sorgen. Erstens die laufende Bau- und Zonenordnungsrevision der Stadt Zürich, deren Entwurf bis Ende Mai öffentlich auflag und bei Käufern wie Verkäufern eine gewisse Verunsicherung auslöst. Und zweitens die Wohnschutzinitiative im Kanton Zürich, die am 14. Juni zur Abstimmung kommt.

Können Sie die Zonenrevision kurz erklären?

Die Stadt Zürich überarbeitet ihre Bau- und Zonenordnung grundlegend. Es gibt Umzonungen, und gewisse Quartiere werden aufgezont, womit die Möglichkeit geschaffen wird, höher zu bauen. Allerdings gekoppelt an Auflagen wie etwa einen Pflichtanteil an preisgünstigem Wohnraum. Für Investoren bedeutet das im Moment schlicht viel Ungewissheit.

Und die Wohnschutz-Initiative?

Die Initiative will, vereinfacht gesagt, Mietzinserhöhungen nach Sanierungen erschweren und Leerkündigungen verhindern. Das klingt sozial, bremst aber Investitionen – und schafft keinen neuen Wohnraum. Dies führt käufer- und verkäuferseitig aktuell zu Unsicherheiten. Das spüren wir täglich.

Welche Art von Renditeimmobilien ist im Moment besonders attraktiv?

Was gerade sehr gesucht ist, würde ich als «Standard-Case» bezeichnen: ein gepflegtes Mehrfamilienhaus mit soliden Mieteinnahmen, gut unterhalten, kein Sanierungsrisiko, klare Rahmenbedingungen. Man weiss, womit man in den nächsten Jahren rechnen kann. Vollvermietet, gute Lage, hoher Wohnanteil – das ist das ideale Objekt. Solche Liegenschaften sind äusserst begehrt.

Gibt es in der Stadt Zürich noch «Hidden Gems» – Quartiere, deren Potenzial vom Markt unterschätzt wird?

Ehrlich gesagt: Nein – da sind wir zu spät. Die Stadt Zürich ist schlicht zu überschaubar und zu gut vernetzt; alle relevanten Lagen sind längst auf dem Radar. Was ich aber sagen kann: Es müssen nicht immer nur Zürich-Objekte sein. Baden, St. Gallen, die Zentralschweiz – wer gut angeschlossen ist, ist interessant.

Bremsen die neuen Eigenkapitalregeln?

Ganz so schlimm ist es nicht. Was wir beobachten, ist, dass Finanzierungsprozesse länger dauern. Investoren brauchen mehr Zeit, um den richtigen Finanzierungspartner zu finden. Einen grossen Player wie die Credit Suisse vermisst man aktuell im Markt. Gleichzeitig kommen alternative Finanzierungspartner – Private-Debt-Anbieter, Pensionskassen, die zunehmend als Kreditgeber auftreten. Das Spielfeld hat sich verändert, aber ausgebremst wurde der Markt nicht. Wir machen nach wie vor viele Transaktionen.

Wie viel Eigenkapital braucht man, um ein Mehrfamilienhaus zu kaufen?

Das kommt sehr auf die individuellen Ausgangslagen an. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Banken bei einem erstmaligen Kauf im Bestand heute in der Regel mit 35 bis 40 Prozent Eigenkapital rechnen. Früher – vor den Verschärfungen – waren es bei professionellen Investoren eher 25 bis 35 Prozent. Es ist also schon mehr geworden.

Was für ein Investment empfehlen Sie mir mit Eigenmitteln von 2 Millionen Franken?

Da schicke ich Sie zuerst zu Ihrer Bank oder Ihrem Vermögensverwalter. Finanzberatung ist nicht unser Geschäft, wir vermitteln Immobilien. Aber wenn Sie meine persönliche Meinung hören wollen: Kaufen Sie ein Mehrfamilienhaus. Mit 40 Prozent Eigenkapital sind Sie bei einem Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Franken. Das ist der realistische Einstieg heute.

Und wo? Schwamendingen oder Zollikon?

(lacht) Das kommt auf Ihre persönlichen Präferenzen an. Besuchen Sie die Quartiere. Fahren Sie vorbei. Was ich grundsätzlich empfehlen würde: einen S-Bahn-Anschluss in Fussdistanz. Einen gesunden Wohnungsmix mit verschiedenen Grössen. Und wenn die energetische Sanierung bereits gemacht und die Wärmeerzeugung nachhaltig gelöst ist – dann haben Sie das Sahnehäubchen obendrauf.

Gibt es Preisdruck am Markt?

Nein, den spüren wir ehrlich gesagt nicht. Was es gibt: Je schwieriger die Finanzierung wird, desto kleiner wird der Käuferkreis. Das kann dazu führen, dass Objekte länger auf dem Markt sind. Aber zu schmerzhaften Preiszugeständnissen ist es nicht gekommen.

Ein Ausblick auf die nächsten Jahre?

Drei Faktoren werden entscheidend sein. Erstens das regulatorische Umfeld: Was bei der Wohnschutzinitiative im Kanton Zürich passiert, was später auf eidgenössischer Ebene mit dem Mieterschutz kommt – das wird Auswirkungen auf den Markt haben. Wir sehen in Basel bereits, wie stark regulatorische Unsicherheit die Bau- und Sanierungstätigkeit bremsen kann. Zweitens das Zinsumfeld: Solange wir im Tiefzinsbereich bleiben, bleibt die Schweizer Immobilie attraktiv. Und drittens die geopolitische Lage: Die Schweiz gilt international als sicherer Hafen – politisch stabil, starke Währung, rechtssicher. Das stärkt die Nachfrage nach Schweizer Immobilien strukturell und unabhängig von kurzfristigen Marktzyklen.

Und Ihre grössten Risiken?

Eine grundlegende Änderung der regulatorischen Rahmenbedingungen wäre eine grosse Herausforderung. Persönlich halte ich viele der diskutierten Eingriffe für falsch und für zu kurz gegriffen. Dem Immobilienmakler sagt man übrigens seit zwanzig Jahren den Tod voraus. Ich glaube nach wie vor, dass persönliche Beratung – bei allem technologischen Fortschritt – essenziell bleibt. Man muss sich weiterentwickeln, Effizienz gewinnen. Aber ersetzen lässt sich persönliche Beratung nicht.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Herr Walde, wie entwickelt sich der Markt für Renditeimmobilien?

2024 war ein solides Jahr. Aber 2025 hat noch einmal eine deutliche Beschleunigung gebracht – vor allem auf der Nachfrageseite. Das hat sich bis in dieses Jahr hineingezogen. Institutionelle Investoren haben grosse Kapitalerhöhungen durchgeführt, und auch auf der privaten Seite ist klar zu spüren: Renditeimmobilien sind nach wie vor sehr gesucht. Ein konkretes Beispiel aus unserem Haus: Allein in der Stadt Zürich haben wir 2025 rund 50 Prozent mehr Mehrfamilienhäuser verkauft als im Vorjahr. Das Kapital ist vorhanden – und entsprechend sind die Preise gestiegen.

Zur Person

Claudio F. Walde ist CEO von Walde Immobilien. Das Familienunternehmen gehört zu den führenden Immobilienmaklern der Deutschschweiz und ist mit elf Standorten in den Regionen Zürich, Aargau, Zentralschweiz und Graubünden präsent. Rund 20 bis 25 Prozent des Geschäfts entfällt auf Renditeimmobilien, der Rest auf selbstgenutztes Wohneigentum.

Was passiert im Markt gerade?

Auf der Nachfrageseite haben geopolitische Unsicherheiten, relativ hohe Aktienbewertungen und das Tiefzinsumfeld dazu geführt, dass Immobilien einmal mehr als sicherer Hafen gesucht werden. Die Schweizer Immobilie ist ein solides Ankerprodukt – das spüren wir täglich. Auf der Angebotsseite gibt es aber zwei Faktoren, die im Moment für etwas Unruhe sorgen. Erstens die laufende Bau- und Zonenordnungsrevision der Stadt Zürich, deren Entwurf bis Ende Mai öffentlich auflag und bei Käufern wie Verkäufern eine gewisse Verunsicherung auslöst. Und zweitens die Wohnschutzinitiative im Kanton Zürich, die am 14. Juni zur Abstimmung kommt.

Können Sie die Zonenrevision kurz erklären?

Die Stadt Zürich überarbeitet ihre Bau- und Zonenordnung grundlegend. Es gibt Umzonungen, und gewisse Quartiere werden aufgezont, womit die Möglichkeit geschaffen wird, höher zu bauen. Allerdings gekoppelt an Auflagen wie etwa einen Pflichtanteil an preisgünstigem Wohnraum. Für Investoren bedeutet das im Moment schlicht viel Ungewissheit.

Und die Wohnschutz-Initiative?

Die Initiative will, vereinfacht gesagt, Mietzinserhöhungen nach Sanierungen erschweren und Leerkündigungen verhindern. Das klingt sozial, bremst aber Investitionen – und schafft keinen neuen Wohnraum. Dies führt käufer- und verkäuferseitig aktuell zu Unsicherheiten. Das spüren wir täglich.

Welche Art von Renditeimmobilien ist im Moment besonders attraktiv?

Was gerade sehr gesucht ist, würde ich als «Standard-Case» bezeichnen: ein gepflegtes Mehrfamilienhaus mit soliden Mieteinnahmen, gut unterhalten, kein Sanierungsrisiko, klare Rahmenbedingungen. Man weiss, womit man in den nächsten Jahren rechnen kann. Vollvermietet, gute Lage, hoher Wohnanteil – das ist das ideale Objekt. Solche Liegenschaften sind äusserst begehrt.

Gibt es in der Stadt Zürich noch «Hidden Gems» – Quartiere, deren Potenzial vom Markt unterschätzt wird?

Ehrlich gesagt: Nein – da sind wir zu spät. Die Stadt Zürich ist schlicht zu überschaubar und zu gut vernetzt; alle relevanten Lagen sind längst auf dem Radar. Was ich aber sagen kann: Es müssen nicht immer nur Zürich-Objekte sein. Baden, St. Gallen, die Zentralschweiz – wer gut angeschlossen ist, ist interessant.

Bremsen die neuen Eigenkapitalregeln?

Ganz so schlimm ist es nicht. Was wir beobachten, ist, dass Finanzierungsprozesse länger dauern. Investoren brauchen mehr Zeit, um den richtigen Finanzierungspartner zu finden. Einen grossen Player wie die Credit Suisse vermisst man aktuell im Markt. Gleichzeitig kommen alternative Finanzierungspartner – Private-Debt-Anbieter, Pensionskassen, die zunehmend als Kreditgeber auftreten. Das Spielfeld hat sich verändert, aber ausgebremst wurde der Markt nicht. Wir machen nach wie vor viele Transaktionen.

Wie viel Eigenkapital braucht man, um ein Mehrfamilienhaus zu kaufen?

Das kommt sehr auf die individuellen Ausgangslagen an. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Banken bei einem erstmaligen Kauf im Bestand heute in der Regel mit 35 bis 40 Prozent Eigenkapital rechnen. Früher – vor den Verschärfungen – waren es bei professionellen Investoren eher 25 bis 35 Prozent. Es ist also schon mehr geworden.

Was für ein Investment empfehlen Sie mir mit Eigenmitteln von 2 Millionen Franken?

Da schicke ich Sie zuerst zu Ihrer Bank oder Ihrem Vermögensverwalter. Finanzberatung ist nicht unser Geschäft, wir vermitteln Immobilien. Aber wenn Sie meine persönliche Meinung hören wollen: Kaufen Sie ein Mehrfamilienhaus. Mit 40 Prozent Eigenkapital sind Sie bei einem Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Franken. Das ist der realistische Einstieg heute.

Und wo? Schwamendingen oder Zollikon?

(lacht) Das kommt auf Ihre persönlichen Präferenzen an. Besuchen Sie die Quartiere. Fahren Sie vorbei. Was ich grundsätzlich empfehlen würde: einen S-Bahn-Anschluss in Fussdistanz. Einen gesunden Wohnungsmix mit verschiedenen Grössen. Und wenn die energetische Sanierung bereits gemacht und die Wärmeerzeugung nachhaltig gelöst ist – dann haben Sie das Sahnehäubchen obendrauf.

Gibt es Preisdruck am Markt?

Nein, den spüren wir ehrlich gesagt nicht. Was es gibt: Je schwieriger die Finanzierung wird, desto kleiner wird der Käuferkreis. Das kann dazu führen, dass Objekte länger auf dem Markt sind. Aber zu schmerzhaften Preiszugeständnissen ist es nicht gekommen.

Ein Ausblick auf die nächsten Jahre?

Drei Faktoren werden entscheidend sein. Erstens das regulatorische Umfeld: Was bei der Wohnschutzinitiative im Kanton Zürich passiert, was später auf eidgenössischer Ebene mit dem Mieterschutz kommt – das wird Auswirkungen auf den Markt haben. Wir sehen in Basel bereits, wie stark regulatorische Unsicherheit die Bau- und Sanierungstätigkeit bremsen kann. Zweitens das Zinsumfeld: Solange wir im Tiefzinsbereich bleiben, bleibt die Schweizer Immobilie attraktiv. Und drittens die geopolitische Lage: Die Schweiz gilt international als sicherer Hafen – politisch stabil, starke Währung, rechtssicher. Das stärkt die Nachfrage nach Schweizer Immobilien strukturell und unabhängig von kurzfristigen Marktzyklen.

Und Ihre grössten Risiken?

Eine grundlegende Änderung der regulatorischen Rahmenbedingungen wäre eine grosse Herausforderung. Persönlich halte ich viele der diskutierten Eingriffe für falsch und für zu kurz gegriffen. Dem Immobilienmakler sagt man übrigens seit zwanzig Jahren den Tod voraus. Ich glaube nach wie vor, dass persönliche Beratung – bei allem technologischen Fortschritt – essenziell bleibt. Man muss sich weiterentwickeln, Effizienz gewinnen. Aber ersetzen lässt sich persönliche Beratung nicht.

Quelle: www.bilanz.ch

361122 Keine Kommentare

Bundesratspläne zur Lex Koller sorgen für Frontenbildung

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:

Der Bundesrat will mit der Verschärfung auf die angespannte Lage am Wohnungsmarkt reagieren. Personen im Ausland sollen künftig keine Aktien von börsenkotierten Wohnimmobiliengesellschaften mehr kaufen dürfen. Die Vernehmlassung zu den Plänen endete am Mittwoch.

SP und SVP unterstützten die Vorlage. Ausländisches Kapital heize die Immobilienpreise an, argumentierten sie.

Wirtschaftsverbände, die Mitte-Partei und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) lehnten die Pläne hingegen ab. Sie warnten vor Nachteilen für den Wirtschaftsstandort. Mehrere Immobilienfirmen drohten mit einem Rückzug von der Börse. Die vorgeschlagene Prüfpflicht sei unrealistisch, sagte Hiag-CEO Marco Feusi.

Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
TEXT:

Der Bundesrat will mit der Verschärfung auf die angespannte Lage am Wohnungsmarkt reagieren. Personen im Ausland sollen künftig keine Aktien von börsenkotierten Wohnimmobiliengesellschaften mehr kaufen dürfen. Die Vernehmlassung zu den Plänen endete am Mittwoch.

SP und SVP unterstützten die Vorlage. Ausländisches Kapital heize die Immobilienpreise an, argumentierten sie.

Wirtschaftsverbände, die Mitte-Partei und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) lehnten die Pläne hingegen ab. Sie warnten vor Nachteilen für den Wirtschaftsstandort. Mehrere Immobilienfirmen drohten mit einem Rückzug von der Börse. Die vorgeschlagene Prüfpflicht sei unrealistisch, sagte Hiag-CEO Marco Feusi.

Quelle: www.radiocentral.ch

361122 Keine Kommentare

Die Swiss-Prime-Site-Aktie bleibt von stabilen Immobilienerträgen gestützt

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
Nutze einen professionellen, sachlich-analytischen Ton, ohne Wertung, keine Bilder, keine Emojis, kein HTML.
Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:




Swiss Prime Site, CH0011029946

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 01:04 Uhr,
Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Die Swiss-Prime-Site-Aktie steht für einen der größten kotierten Immobilienwerte der Schweiz. Der Konzern setzt auf hochwertige Büro- und Handelsflächen, was sich in soliden Mieterträgen und einer robusten Vermietungsquote widerspiegelt.






Swiss Prime Site, CH0011029946, Illustration mit AI erstellt.