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Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Quelle: www.blick.ch

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Preise für Wohneigentum legen im Frühling weiter zu

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Neuenburg – Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im zweiten Quartal weiter gestiegen. Grund dafür sind die Eigentumswohnungen, die teurer wurden, während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken.

Von April bis Juni legte der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent auf 127,7 Punkte zu, wie das BFS am Donnerstag bekannt gab. Im Jahresvergleich klettern die Preise um 3,5 Prozent.

Auf nationaler Ebene sind die Preise für Einfamilienhäuser um 0,4 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind die Eigentumswohnungen im Vergleich zum Startquartal um 1,6 Prozent teurer geworden. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden oder in kleinen Städten (+1,8 Prozent). Derweil sind sie in den ländlichen Gemeinden stabil geblieben.

Häuschen in Grossstädten und Dörfern billiger geworden
Dabei haben die Eigentumswohnungen in allen Gemeindegrössen aufgeschlagen. Am stärksten zogen die Preise in den Dörfern auf dem Land an (+2,8 Prozent).

Umgekehrt war die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern: Gerade in Dörfern auf dem Land gaben die Preise am stärksten nach (-1,8 Prozent). Auch in den so genannten «Intermediären Gemeinden» (-0,6 Prozent) und in grossen Städten (-0,8 Prozent) sind Einfamilienhäuser billiger geworden. Dagegen haben die Preise in mittelgrossen Städten und kleinen Städten angezogen.

Aufwärtstrend fortgesetzt
Auf längere Sicht hält der Steigflug am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise an. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser (+2,7 Prozent) als auch Eigentumswohnungen (+4,2 Prozent) deutlich.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 28 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird, heisst es. (awp/mc/ps)

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Neuenburg – Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im zweiten Quartal weiter gestiegen. Grund dafür sind die Eigentumswohnungen, die teurer wurden, während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken.

Von April bis Juni legte der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent auf 127,7 Punkte zu, wie das BFS am Donnerstag bekannt gab. Im Jahresvergleich klettern die Preise um 3,5 Prozent.

Auf nationaler Ebene sind die Preise für Einfamilienhäuser um 0,4 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind die Eigentumswohnungen im Vergleich zum Startquartal um 1,6 Prozent teurer geworden. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden oder in kleinen Städten (+1,8 Prozent). Derweil sind sie in den ländlichen Gemeinden stabil geblieben.

Häuschen in Grossstädten und Dörfern billiger geworden
Dabei haben die Eigentumswohnungen in allen Gemeindegrössen aufgeschlagen. Am stärksten zogen die Preise in den Dörfern auf dem Land an (+2,8 Prozent).

Umgekehrt war die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern: Gerade in Dörfern auf dem Land gaben die Preise am stärksten nach (-1,8 Prozent). Auch in den so genannten «Intermediären Gemeinden» (-0,6 Prozent) und in grossen Städten (-0,8 Prozent) sind Einfamilienhäuser billiger geworden. Dagegen haben die Preise in mittelgrossen Städten und kleinen Städten angezogen.

Aufwärtstrend fortgesetzt
Auf längere Sicht hält der Steigflug am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise an. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser (+2,7 Prozent) als auch Eigentumswohnungen (+4,2 Prozent) deutlich.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 28 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird, heisst es. (awp/mc/ps)

Quelle: www.moneycab.com

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Während über Zuwanderung gestritten wird, wollen 92’400 Romands die Schweiz verlassen (Swiss-Press)

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Bildrechte: comparis.ch AG

31.07.2026, Zürich – Die Romands ächzen unter hohen Wohnkosten. Das zeigt die repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes
Comparis mit dem grössten Immobilienportal der Schweiz. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Miete oder Kaufpreis
in ihrer aktuellen Region teuer finden. Kein Wunder, dass ein Wegzug über die Grenze nach Frankreich für viele finanziell attraktiv
ist.

Hohe Wohnkosten machen Frankreich für viele Westschweizerinnen und Westschweizer zur Wohnalternative. Rund sieben
von zehn Befragten bezeichnen Miete oder Kaufpreis in ihrer Region als teuer. 4,2 Prozent der Befragten – hochgerechnet rund
92’400 Westschweizer – sind aktiv auf der Suche nach einer Immobilie in Frankreich. «Während in der Schweiz über die
Begrenzung der Zuwanderung diskutiert wird, denken viele Romands aus Kostengründen darüber nach, selbst die Grenze zu
überschreiten. Das zeigt, wie stark die Wohnkosten inzwischen in den Alltag hineinwirken», sagt Comparis-Immobilienexperte Harry
Büsser.

Befragt wurden alle französischsprachigen Regionen, also etwa auch Gemeinden im Kanton Bern. Dabei
zeigen sich starke regionale Unterschiede. Während im Kanton Genf die Hälfte der Befragten die Wohnkosten nicht nur als teuer,
sondern sogar als sehr teuer einstuft, sind es in Bern nur 10 Prozent, im Jura 11 Prozent und im Wallis 12 Prozent.

Besorgniserregend ist die finanzielle Belastung, die Wohnkosten im Haushaltsbudget hinterlassen: Jeder vierte Befragte gab
an, 36 Prozent oder mehr vom Haushaltsbudget für Wohnkosten aufzuwenden. Acht Prozent geben sogar mehr als die Hälfte des
Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Entsprechend attraktiv ist für die Welschen das Auswanderungsland Frankreich, wo
die Wohnkosten oft nur einen Bruchteil von dem betragen, was man in der Schweiz bezahlen muss.

Tiefere
Wohnkosten sind der Hauptgrund für die Attraktivität von Frankreich

Wie in der Umfrage vor einem Jahr, zeigt sich
auch dieses Jahr wieder, dass fast jeder dritte Erwachsene in der Romandie (30 Prozent) sich mit einem Umzug nach Frankreich
anfreunden kann. 4,2 Prozent aller Befragten geben an, derzeit aktiv auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus in
Frankreich zu sein – das sind 92’400 Romands.

Das Motiv ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlicher ausgeprägt:
Mehr Befragte als 2025 rechnen bei einem Grenzübertritt mit tieferen Mieten oder günstigeren Kaufpreisen für Wohneigentum (38
Prozent gegenüber 34 Prozent im Vorjahr).

Die Hürden für den Umzug nach Frankreich

Auch wenn
Frankreich attraktiv ist, gibt es doch einen starken Hinderungsgrund für einen Umzug: 4 von 10 Romands akzeptieren keine
längeren Pendelwege, um günstiger zu wohnen. Weitere 34 Prozent würden höchstens eine halbe Stunde mehr Arbeitsweg in Kauf
nehmen. Damit akzeptieren rund drei Viertel der Befragten gar keine oder nur sehr begrenzte zusätzliche Pendelzeit. «Viele
Romands sitzen in der Pendelfalle, weil Frankreich finanziell attraktiv wäre, ein längerer Arbeitsweg aber kaum akzeptiert ist», sagt
Comparis-Immobilienexperte Harry Büsser.

Viele Romands pendeln heute relativ kurz: 38 Prozent brauchen eine Viertel-
bis halbe Stunde, 21 Prozent weniger als eine Viertelstunde. Weitere 21 Prozent liegen bei 31 bis 60 Minuten, etwas über 6
Prozent pendeln mehr als eine Stunde.

Noch wichtiger als Pendelzeit sind soziale und organisatorische Hürden. Am
häufigsten nennen die Befragten die Entfernung zu Familie und Freunden. Danach folgen Pendelzeit und Verkehrsanbindung sowie
Unsicherheiten bei Verwaltung, Steuern und Krankenkasse. Frankreich ist damit für viele finanziell interessant, aber alltagspraktisch
anspruchsvoll.

«Der Preis zieht. Aber Alltag, Familie und Administration entscheiden mit», sagt Büsser. «Frankreich kann
für Romands finanziell attraktiv sein. Ob ein Umzug funktioniert, entscheidet sich aber daran, ob er im täglichen Leben tragbar
bleibt.»

Grenzgänger im Umfeld senken die Hemmschwelle

Ganz abstrakt ist der Schritt über die Grenze
allerdings nicht. Rund 68 Prozent der Befragten kennen Freunde oder Bekannte, die als Grenzgängerinnen oder Grenzgänger in
Frankreich leben. Das senkt die Schwelle. Wer solche Beispiele im eigenen Umfeld kennt, nimmt einen Umzug eher als machbar
wahr und weniger als Sprung ins Ungewisse.

«Grenzgänger im Bekanntenkreis machen aus einer abstrakten Idee eine
reale Option», sagt Büsser. «Man sieht dann nicht nur den Preisvorteil, sondern auch, wie der Alltag auf der anderen Seite der
Grenze tatsächlich funktioniert.»

Wohnungen auf dem Markt sind oft zu teuer zum Wechseln

Weil
Wohnungen auf dem Markt oft deutlich teurer sind als bestehende Mietverhältnisse, bleiben viele Romands lange in ihrer aktuellen
Wohnsituation. 44 Prozent der Befragten wohnen länger als 10 Jahre in derselben Wohnung oder im selben Haus. Besonders
ausgeprägt ist diese Sesshaftigkeit bei den älteren Romands: 70 Prozent der über 56-Jährigen wohnen seit mehr als zehn Jahren
am gleichen Ort. Auch bei den 36- bis 55-Jährigen sind es 39 Prozent – und selbst bei den 18- bis 35-Jährigen bereits 29 Prozent.
«Wer schon lange in der gleichen Wohnung lebt, hat wenig Anreiz umzuziehen, wohl auch nicht über die Grenze hinweg», vermutet
Büsser.

Der entscheidende Hebel bleibt mehr Wohnraum in den Zentren

Die Analyse zeigt keine einfache
Abwanderungsgeschichte, sondern einen Zielkonflikt: Bleiben ist teuer, Wegziehen kompliziert. Für viele Romands ist Frankreich
eine mögliche finanzielle Entlastung, aber kein müheloser Ausweg.

Für Büsser liegt die wirtschaftliche Pointe deshalb nicht
allein auf der Nachfrageseite. «Zur Wohnungsnot wird hohe Nachfrage erst dann, wenn das Angebot nicht mitwächst», sagt er.
«Wenn viele Menschen dort wohnen wollen, wo die Jobs, die Infrastruktur und das soziale Umfeld sind, dann muss genau dort
mehr gebaut werden.»

Tipps fürs Auswandern

Gesamtkosten statt nur Wohnkosten vergleichen

Eine tiefere Miete oder ein günstigerer Kaufpreis reicht nicht als Entscheidungsgrundlage. Die aktuelle Wohnsituation sollte
einem Umzug innerhalb der Schweiz und einem Umzug nach Frankreich gegenübergestellt werden, inklusive Kalkulation von
Steuern, Krankenversicherung, Energie, Mobilität, Versicherungen, Gebühren und Wechselkursrisiken.

Pendelzeit
realistisch testen

Nicht nur die Distanz auf der Karte prüfen. Entscheidend sind Fahrzeiten zu Stosszeiten,
Grenzverkehr, ÖV-Anschluss, Parkplatzsituation und Homeoffice-Regeln.

Szenarien prüfen

Eine
günstigere Alternative muss nicht nur heute passen, sondern auch bei veränderten Arbeitswegen, Familienpflichten, Zinsen,
Nebenkosten oder Energiepreisen tragbar bleiben.

Soziales Umfeld mitberücksichtigen

Nähe zu Familie,
Freunden, Kinderbetreuung, Schule oder Pflege kann einen finanziellen Vorteil relativieren. Ein Umzug verändert nicht nur
Wohnkosten, sondern auch Alltagsorganisation und persönliche Unterstützung.

Methodik 

Die
repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt, im Auftrag des Online-Vergleichsdienstes
comparis.ch, welcher das grösste unabhängige Immobilienportal der Schweiz betreibt. Die Erhebung fand im Mai 2026 statt.
Befragt wurden 1’001 Personen in den Westschweizer Kantonen Genf, Jura, Neuenburg und Waadt sowie den
französischsprachigen Teilen der Kantone Bern, Freiburg und Wallis

Weitere Informationen:

Harry
Büsser
Immobilienexperte
Telefon: 044 360 53 91
E-Mail: media@comparis.ch
comparis.ch


— ENDE Pressemitteilung Während über Zuwanderung gestritten wird, wollen 92’400 Romands die Schweiz verlassen —


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Bildrechte: comparis.ch AG

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31.07.2026, Zürich – Die Romands ächzen unter hohen Wohnkosten. Das zeigt die repräsentative Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes
Comparis mit dem grössten Immobilienportal der Schweiz. Rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Miete oder Kaufpreis
in ihrer aktuellen Region teuer finden. Kein Wunder, dass ein Wegzug über die Grenze nach Frankreich für viele finanziell attraktiv
ist.

Hohe Wohnkosten machen Frankreich für viele Westschweizerinnen und Westschweizer zur Wohnalternative. Rund sieben
von zehn Befragten bezeichnen Miete oder Kaufpreis in ihrer Region als teuer. 4,2 Prozent der Befragten – hochgerechnet rund
92’400 Westschweizer – sind aktiv auf der Suche nach einer Immobilie in Frankreich. «Während in der Schweiz über die
Begrenzung der Zuwanderung diskutiert wird, denken viele Romands aus Kostengründen darüber nach, selbst die Grenze zu
überschreiten. Das zeigt, wie stark die Wohnkosten inzwischen in den Alltag hineinwirken», sagt Comparis-Immobilienexperte Harry
Büsser.

Befragt wurden alle französischsprachigen Regionen, also etwa auch Gemeinden im Kanton Bern. Dabei
zeigen sich starke regionale Unterschiede. Während im Kanton Genf die Hälfte der Befragten die Wohnkosten nicht nur als teuer,
sondern sogar als sehr teuer einstuft, sind es in Bern nur 10 Prozent, im Jura 11 Prozent und im Wallis 12 Prozent.

Besorgniserregend ist die finanzielle Belastung, die Wohnkosten im Haushaltsbudget hinterlassen: Jeder vierte Befragte gab
an, 36 Prozent oder mehr vom Haushaltsbudget für Wohnkosten aufzuwenden. Acht Prozent geben sogar mehr als die Hälfte des
Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Entsprechend attraktiv ist für die Welschen das Auswanderungsland Frankreich, wo
die Wohnkosten oft nur einen Bruchteil von dem betragen, was man in der Schweiz bezahlen muss.

Tiefere
Wohnkosten sind der Hauptgrund für die Attraktivität von Frankreich

Wie in der Umfrage vor einem Jahr, zeigt sich
auch dieses Jahr wieder, dass fast jeder dritte Erwachsene in der Romandie (30 Prozent) sich mit einem Umzug nach Frankreich
anfreunden kann. 4,2 Prozent aller Befragten geben an, derzeit aktiv auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus in
Frankreich zu sein – das sind 92’400 Romands.

Das Motiv ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlicher ausgeprägt:
Mehr Befragte als 2025 rechnen bei einem Grenzübertritt mit tieferen Mieten oder günstigeren Kaufpreisen für Wohneigentum (38
Prozent gegenüber 34 Prozent im Vorjahr).

Die Hürden für den Umzug nach Frankreich

Auch wenn
Frankreich attraktiv ist, gibt es doch einen starken Hinderungsgrund für einen Umzug: 4 von 10 Romands akzeptieren keine
längeren Pendelwege, um günstiger zu wohnen. Weitere 34 Prozent würden höchstens eine halbe Stunde mehr Arbeitsweg in Kauf
nehmen. Damit akzeptieren rund drei Viertel der Befragten gar keine oder nur sehr begrenzte zusätzliche Pendelzeit. «Viele
Romands sitzen in der Pendelfalle, weil Frankreich finanziell attraktiv wäre, ein längerer Arbeitsweg aber kaum akzeptiert ist», sagt
Comparis-Immobilienexperte Harry Büsser.

Viele Romands pendeln heute relativ kurz: 38 Prozent brauchen eine Viertel-
bis halbe Stunde, 21 Prozent weniger als eine Viertelstunde. Weitere 21 Prozent liegen bei 31 bis 60 Minuten, etwas über 6
Prozent pendeln mehr als eine Stunde.

Noch wichtiger als Pendelzeit sind soziale und organisatorische Hürden. Am
häufigsten nennen die Befragten die Entfernung zu Familie und Freunden. Danach folgen Pendelzeit und Verkehrsanbindung sowie
Unsicherheiten bei Verwaltung, Steuern und Krankenkasse. Frankreich ist damit für viele finanziell interessant, aber alltagspraktisch
anspruchsvoll.

«Der Preis zieht. Aber Alltag, Familie und Administration entscheiden mit», sagt Büsser. «Frankreich kann
für Romands finanziell attraktiv sein. Ob ein Umzug funktioniert, entscheidet sich aber daran, ob er im täglichen Leben tragbar
bleibt.»

Grenzgänger im Umfeld senken die Hemmschwelle

Ganz abstrakt ist der Schritt über die Grenze
allerdings nicht. Rund 68 Prozent der Befragten kennen Freunde oder Bekannte, die als Grenzgängerinnen oder Grenzgänger in
Frankreich leben. Das senkt die Schwelle. Wer solche Beispiele im eigenen Umfeld kennt, nimmt einen Umzug eher als machbar
wahr und weniger als Sprung ins Ungewisse.

«Grenzgänger im Bekanntenkreis machen aus einer abstrakten Idee eine
reale Option», sagt Büsser. «Man sieht dann nicht nur den Preisvorteil, sondern auch, wie der Alltag auf der anderen Seite der
Grenze tatsächlich funktioniert.»

Wohnungen auf dem Markt sind oft zu teuer zum Wechseln

Weil
Wohnungen auf dem Markt oft deutlich teurer sind als bestehende Mietverhältnisse, bleiben viele Romands lange in ihrer aktuellen
Wohnsituation. 44 Prozent der Befragten wohnen länger als 10 Jahre in derselben Wohnung oder im selben Haus. Besonders
ausgeprägt ist diese Sesshaftigkeit bei den älteren Romands: 70 Prozent der über 56-Jährigen wohnen seit mehr als zehn Jahren
am gleichen Ort. Auch bei den 36- bis 55-Jährigen sind es 39 Prozent – und selbst bei den 18- bis 35-Jährigen bereits 29 Prozent.
«Wer schon lange in der gleichen Wohnung lebt, hat wenig Anreiz umzuziehen, wohl auch nicht über die Grenze hinweg», vermutet
Büsser.

Der entscheidende Hebel bleibt mehr Wohnraum in den Zentren

Die Analyse zeigt keine einfache
Abwanderungsgeschichte, sondern einen Zielkonflikt: Bleiben ist teuer, Wegziehen kompliziert. Für viele Romands ist Frankreich
eine mögliche finanzielle Entlastung, aber kein müheloser Ausweg.

Für Büsser liegt die wirtschaftliche Pointe deshalb nicht
allein auf der Nachfrageseite. «Zur Wohnungsnot wird hohe Nachfrage erst dann, wenn das Angebot nicht mitwächst», sagt er.
«Wenn viele Menschen dort wohnen wollen, wo die Jobs, die Infrastruktur und das soziale Umfeld sind, dann muss genau dort
mehr gebaut werden.»

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Eine tiefere Miete oder ein günstigerer Kaufpreis reicht nicht als Entscheidungsgrundlage. Die aktuelle Wohnsituation sollte
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Nebenkosten oder Energiepreisen tragbar bleiben.

Soziales Umfeld mitberücksichtigen

Nähe zu Familie,
Freunden, Kinderbetreuung, Schule oder Pflege kann einen finanziellen Vorteil relativieren. Ein Umzug verändert nicht nur
Wohnkosten, sondern auch Alltagsorganisation und persönliche Unterstützung.

Methodik 

Die
repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt, im Auftrag des Online-Vergleichsdienstes
comparis.ch, welcher das grösste unabhängige Immobilienportal der Schweiz betreibt. Die Erhebung fand im Mai 2026 statt.
Befragt wurden 1’001 Personen in den Westschweizer Kantonen Genf, Jura, Neuenburg und Waadt sowie den
französischsprachigen Teilen der Kantone Bern, Freiburg und Wallis

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Harry
Büsser
Immobilienexperte
Telefon: 044 360 53 91
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— ENDE Pressemitteilung Während über Zuwanderung gestritten wird, wollen 92’400 Romands die Schweiz verlassen —


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Quelle: www.swiss-press.com

361122 Keine Kommentare

Immobilien Schweiz: Wohnungsmieten und Mehrfamilienhäuser teurer als vor einem Jahr

Fasse den folgenden Artikel auf Deutsch in maximal 120 Wörtern zusammen.
Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Wohnungsmieten und Mehrfamilienhäuser teurer als vor einem Jahr

Gemäss einer Erhebung steigen die Marktmieten für Wohnungen im zweiten Quartal zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 2,4%, Preise für Mehrfamilienhäuser um 6,9%.

Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

Bild: Andreas Becker/Keystone

Die Marktmieten für neu abgeschlossene Mietverträge im 2. Quartal 2026 liegen über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

Zum Vorquartal steigen die Marktmieten für Wohnungen insgesamt um 2,4% , wie das Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag bekannt gab. Im Neubausegment fallen die Anstiege in der Südschweiz (+2%), der Ostschweiz (+1,8%) und im Alpenraum (+1,7%) am stärksten aus. Bei Altbauwohnungen weisen der Alpenraum (+3,3%), der Jura und die Ostschweiz (je +3,1%) die höchsten Zuwächse auf.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser liegen im 2. Quartal 2026 um 6,9% über dem Niveau des Vorjahresquartals. Gegenüber dem Vorquartal seien die Preise um 3,5% gestiegen, hiess es weiter. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Preissteigerungen im Mittelland (+7,5%), in der Ostschweiz (+7,4%) und im Alpenraum (+7,3%) am stärksten aus.

Leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals liegen die Marktmieten für Büroflächen (+0,3%). Gegenüber dem Vorquartal gehen sie um 1,1% zurück. Im Vorjahresvergleich steigen die Marktwerte von Büroimmobilien um 4,2% und liegen auch gegenüber dem Vorquartal leicht höher (+0,5%).

FPRE erwartet für den Rest des Jahres weiter steigende Marktmieten für Wohnungen und Marktwerte von Mehrfamilienhäusern. Grund dafür seien die hohe Nachfrage und das begrenzte Angebot. Für Büroimmobilien werden insgesamt stabile Marktbedingungen erwartet.

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Wohnungsmieten und Mehrfamilienhäuser teurer als vor einem Jahr

Gemäss einer Erhebung steigen die Marktmieten für Wohnungen im zweiten Quartal zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 2,4%, Preise für Mehrfamilienhäuser um 6,9%.

Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

Bild: Andreas Becker/Keystone

Die Marktmieten für neu abgeschlossene Mietverträge im 2. Quartal 2026 liegen über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Mieten bei Neubauten erhöhen sich um 1,4% und bei Altbauten um 2,7% .

Zum Vorquartal steigen die Marktmieten für Wohnungen insgesamt um 2,4% , wie das Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Freitag bekannt gab. Im Neubausegment fallen die Anstiege in der Südschweiz (+2%), der Ostschweiz (+1,8%) und im Alpenraum (+1,7%) am stärksten aus. Bei Altbauwohnungen weisen der Alpenraum (+3,3%), der Jura und die Ostschweiz (je +3,1%) die höchsten Zuwächse auf.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser liegen im 2. Quartal 2026 um 6,9% über dem Niveau des Vorjahresquartals. Gegenüber dem Vorquartal seien die Preise um 3,5% gestiegen, hiess es weiter. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Preissteigerungen im Mittelland (+7,5%), in der Ostschweiz (+7,4%) und im Alpenraum (+7,3%) am stärksten aus.

Leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals liegen die Marktmieten für Büroflächen (+0,3%). Gegenüber dem Vorquartal gehen sie um 1,1% zurück. Im Vorjahresvergleich steigen die Marktwerte von Büroimmobilien um 4,2% und liegen auch gegenüber dem Vorquartal leicht höher (+0,5%).

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