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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:
Der Vatikan besitzt in der Schweiz ein Dutzend Wohnhäuser. Doch die Mieter kennen ihren wahren Vermieter nicht.
Ein unscheinbares Wohnhaus im Genfer Quartier Eaux-Vives. Eine Anwohnerin kommt aus der Eingangstür. Sie ist Mieterin, kennt aber ihren Vermieter nicht.
Auch der Sicherheitsmann, der mit seinem Hund rund um die Häuser zieht, hat keine Ahnung, wem das Gebäude gehört.
Beide wissen nicht: Die formelle Hauseigentümerin – «SI Rieu-Soleil SA» – hat einen einzigen Aktionär: den Vatikan.
Nebst dem Wohnhaus in Genf besitzt der Vatikan rund ein Dutzend Renditeliegenschaften in Lausanne.
Bereits in den 30er-Jahren hat der Vatikan in Genf und Lausanne Boden und Liegenschaften gekauft.
Doch für Aussenstehende ist dies nicht einfach erkennbar. Hinweise finden sich nur vereinzelt in Dokumenten im Handelsregister.
In Lausanne besitzt der Vatikan ein Dutzend Wohnliegenschaften.
SRF
Gekauft hat der Vatikan die Immobilien in der Schweiz mit Geld von Italiens Ex-Diktator Benito Mussolini.
Mit diesem Geld ging der Vatikan auf Einkaufstour – nicht nur in der Schweiz.
In Paris gehören ihm Wohnhäuser mit luxuriösen Wohnungen an bester Lage.
In London gehört dem Vatikan unter anderem eine Immobilie an einer teuren Einkaufsstrasse. Mieter ist ein Luxusgüterkonzern.
Bei keiner der Gesellschaften, die formell Eigentümerinnen dieser Immobilien sind, ist nach aussen ersichtlich, wer wahrer Besitzer ist.
Für den Investigativjournalisten Gianluigi Nuzzi wenig erstaunlich. Er hat mehrere Enthüllungsbücher zum Papst und dem Vatikan geschrieben.
Er sagt: «Undurchsichtigkeit ist das Rückgrat dieses Systems. Deshalb finden Sie nichts über Investments, Immobiliengesellschaften in der Schweiz, Spanien, Frankreich.»
Der Vatikan habe eine ganze Gruppe von Firmen, Aktiengesellschaften, undurchsichtigen Unternehmen.
Eine solche Vatikan-Gesellschaft hat ihren Sitz in Fribourg. Sie dient als Investitionsvehikel und hält Aktien, unter anderem an UBS, an Roche und am Dufthersteller Givaudan.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
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Der Vatikan besitzt in der Schweiz ein Dutzend Wohnhäuser. Doch die Mieter kennen ihren wahren Vermieter nicht.
Ein unscheinbares Wohnhaus im Genfer Quartier Eaux-Vives. Eine Anwohnerin kommt aus der Eingangstür. Sie ist Mieterin, kennt aber ihren Vermieter nicht.
Auch der Sicherheitsmann, der mit seinem Hund rund um die Häuser zieht, hat keine Ahnung, wem das Gebäude gehört.
Beide wissen nicht: Die formelle Hauseigentümerin – «SI Rieu-Soleil SA» – hat einen einzigen Aktionär: den Vatikan.
Nebst dem Wohnhaus in Genf besitzt der Vatikan rund ein Dutzend Renditeliegenschaften in Lausanne.
Bereits in den 30er-Jahren hat der Vatikan in Genf und Lausanne Boden und Liegenschaften gekauft.
Doch für Aussenstehende ist dies nicht einfach erkennbar. Hinweise finden sich nur vereinzelt in Dokumenten im Handelsregister.
In Lausanne besitzt der Vatikan ein Dutzend Wohnliegenschaften.
SRF
Gekauft hat der Vatikan die Immobilien in der Schweiz mit Geld von Italiens Ex-Diktator Benito Mussolini.
Mit diesem Geld ging der Vatikan auf Einkaufstour – nicht nur in der Schweiz.
In Paris gehören ihm Wohnhäuser mit luxuriösen Wohnungen an bester Lage.
In London gehört dem Vatikan unter anderem eine Immobilie an einer teuren Einkaufsstrasse. Mieter ist ein Luxusgüterkonzern.
Bei keiner der Gesellschaften, die formell Eigentümerinnen dieser Immobilien sind, ist nach aussen ersichtlich, wer wahrer Besitzer ist.
Für den Investigativjournalisten Gianluigi Nuzzi wenig erstaunlich. Er hat mehrere Enthüllungsbücher zum Papst und dem Vatikan geschrieben.
Er sagt: «Undurchsichtigkeit ist das Rückgrat dieses Systems. Deshalb finden Sie nichts über Investments, Immobiliengesellschaften in der Schweiz, Spanien, Frankreich.»
Der Vatikan habe eine ganze Gruppe von Firmen, Aktiengesellschaften, undurchsichtigen Unternehmen.
Eine solche Vatikan-Gesellschaft hat ihren Sitz in Fribourg. Sie dient als Investitionsvehikel und hält Aktien, unter anderem an UBS, an Roche und am Dufthersteller Givaudan.
Quelle: www.srf.ch
