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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Der Westschweizer Wohnimmobilienfonds hat im Geschäftsjahr 2025/26 den Nettoertrag um 38,8 % gesteigert. Trotz eines tieferen Diskontsatzes trugen Neubewertungen aber kaum etwas zum Gesamterfolg bei.


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Die kürzlich erworbene Liegenschaft Avenue d’Echallens 123 in Lausannne (Bild: Dominicé)

Mit 17 Zukäufen in den Kantonen Genf und Waadt ist das Portfolio des Dominicé Swiss Property Fund (DSPF) im Geschäftsjahr bis Ende Juni 2026 erstmals über die Milliardengrenze gewachsen: Der Verkehrswert der Liegenschaften erreichte 1,01 Mrd. CHF, nach 836,7 Mio. CHF ein Jahr zuvor. Für die neuen Objekte zahlte der Fonds insgesamt 153,0 Mio. CHF, finanziert unter anderem über zwei Kapitalerhöhungen von 98,9 Mio. und 88,8 Mio. CHF. Laut Erfolgsrechnung stiegen die Mietzinseinnahmen um 25,9 % auf 36,7 Mio. CHF, nach Angaben der Fondsleitung vor allem dank der Käufe der letzten beiden Geschäftsjahre. Der annualisierte Soll-Mietertrag lag am Stichtag bei 40,0 Mio. CHF (+16,3 %). Beim Leerstand ging die Quote für den Monat Juni, ohne sanierungsbedingte Leerstände, auf 1,27 % zurück (Vj. 1,41 %), die Mietausfallquote auf 1,58 %.

Einen Beitrag aus dem Bestand lieferten Renovationen bei Mieterwechseln: 57 Wohnungen wurden vollständig, vier teilweise erneuert. Nach der Wiedervermietung lagen die Mieten dieser Einheiten laut Bericht im Schnitt über 46 % höher, was annualisiert mehr als 402.000 CHF zusätzlich einbringt; die Baukosten beziffert der Fonds auf knapp 1.200 CHF pro qm ohne Honorare. An der Rue du Simplon 33 in Vevey (VD) entstanden durch eine Aufstockung zwei Dachwohnungen von je rund 35 qm, die zusammen 30.480 CHF Jahresmiete einbringen. Von der Gesamtinvestition von 1,7 Mio. CHF rentiert laut Bericht die Verdichtung mit 7,3 %, die energetische Sanierung mit 2,9 %. Mehr als fünfzig weitere Entwicklungs- und Renovationsprojekte befinden sich in Planung oder Umsetzung, darunter ein Neubau mit 18 Wohnungen und rund 1.066 qm Mietfläche an der Route de Neuchâtel 30 in Prilly (VD), für den eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt.

Tieferer Diskontsatz ohne Aufwertungseffekt

Beim Nettoertrag meldet der Fonds ein Plus von 38,8 % auf 21,0 Mio. CHF. Neben den höheren Mieten half die Finanzierungsseite: Trotz grösserem Hypothekarvolumen sank der Zinsaufwand um 25,4 % auf 1,86 Mio. CHF, während der Gesamtaufwand um 22,0 % auf 19,6 Mio. CHF zulegte. Im Nettoertrag enthalten sind allerdings auch 3,63 Mio. CHF (Vj. 1,89 Mio.), die Zeichner der Kapitalerhöhungen für aufgelaufene Erträge einbezahlt haben. Obwohl der durchschnittliche Diskontsatz von 3,21 % auf 3,12 % sank, beliefen sich die nicht realisierten Kapitalgewinne auf lediglich 0,53 Mio. CHF, nach 21,19 Mio. im Vorjahr. Mit 20,9 Mio. CHF liegt der Gesamterfolg damit fast exakt auf Höhe des realisierten Ergebnisses, und die Anlagerendite fiel auf 2,79 % (Vj. 6,38 %).

Die Ausschüttung soll auf 3,25 CHF je Anteil steigen (Vj. 3,20). Mit insgesamt 19,73 Mio. CHF bleibt sie unter dem realisierten Erfolg von 20,96 Mio. CHF und ist damit aus dem laufenden Ertrag gedeckt; die Ausschüttungsquote beträgt 94,11 %. Die Fremdfinanzierungsquote stieg auf 30,70 % (Vj. 28,66 %). Das liegt unter der gesetzlichen Obergrenze von einem Drittel des Verkehrswerts, aber über der Spanne von 26 bis 28 %, die die Fondsleitung im Mai als Ziel genannt hatte. Von den Hypotheken über 310,1 Mio. CHF sind 303,2 Mio. CHF kurzfristig mit Laufzeiten unter einem Jahr, die Restlaufzeit der Fremdfinanzierung beträgt 0,19 Jahre. Der tiefere Durchschnittszins von 0,63 % (Vj. 0,86 %) spiegelt damit die günstigere kurzfristige Refinanzierung wider.

Agio von 27 %

Nach dem Stichtag hat der Fonds zwei weitere Liegenschaften übernommen. Laut Jahresbericht bezahlte er für die Wohnüberbauung an der Avenue des Libellules in Vernier (GE) 33 Mio. CHF und für das gemischt genutzte Gebäude an der Avenue d’Echallens 123 in Lausanne (VD) 11 Mio. CHF. Die Lausanner Liegenschaft stammt von einer nahestehenden Person; die dafür nötige Ausnahmebewilligung erteilte die Finma am 19. August. Einschliesslich weit fortgeschrittener Transaktionen beziffert der Fonds das Investitionsvolumen seit Juli auf knapp 100 Mio. CHF. An der Börse notierte der Anteil Ende Juni mit einem Agio von 27,18 %. Über die jüngsten sechs Zukäufe hatten wir hier berichtet.

Käufe

  • Lausanne (VD), Avenue du Vingt-Quatre-Janvier 4 / Rue du Maupas 48bis: 8,3 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Rue Saint-Roch 25, 27: 8,4 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Passage Mathias-Mayor 2: 5,95 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Rue des Crêtes 23 / Rue des Jardins 24, 26: 13,95 Mio. CHF
  • Genf (GE), Rue Liotard 31: 16,05 Mio. CHF
  • Prilly (VD), Avenue de Florissant 23: 5,45 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Rue du Petit-Chêne 10: 8,2 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Route d’Oron 5: 5,0 Mio. CHF
  • Genf (GE), Rue Emile-Nicolet 1: 10,1 Mio. CHF
  • Genf (GE), Rue Jean-Dassier 16: 8,3 Mio. CHF
  • Le Grand-Saconnex (GE), Chemin Alfred-Bétems 7: 12,0 Mio. CHF
  • Corsier-sur-Vevey (VD), Rue Carlo-Hemmerling 11: 7,65 Mio. CHF
  • Thônex (GE), Chemin des Deux-Communes 19: 10,45 Mio. CHF
  • Prilly (VD), Route de Neuchâtel 30 (Bauland mit Abbruchobjekt): 6,6 Mio. CHF
  • Le Grand-Saconnex (GE), Chemin Alfred-Bétems 5: 8,2 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Route Aloys-Fauquez 109: 8,7 Mio. CHF
  • Bussigny (VD), Route de Sullens 18, 20: 9,7 Mio. CHF
  • Vernier (GE), Avenue des Libellules 18, 20: 33 Mio. CHF (18. August 2026)
  • Lausanne (VD), Avenue d’Echallens 123: 11 Mio. CHF (2. September 2026)

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Der Westschweizer Wohnimmobilienfonds hat im Geschäftsjahr 2025/26 den Nettoertrag um 38,8 % gesteigert. Trotz eines tieferen Diskontsatzes trugen Neubewertungen aber kaum etwas zum Gesamterfolg bei.


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Die kürzlich erworbene Liegenschaft Avenue d’Echallens 123 in Lausannne (Bild: Dominicé)

Mit 17 Zukäufen in den Kantonen Genf und Waadt ist das Portfolio des Dominicé Swiss Property Fund (DSPF) im Geschäftsjahr bis Ende Juni 2026 erstmals über die Milliardengrenze gewachsen: Der Verkehrswert der Liegenschaften erreichte 1,01 Mrd. CHF, nach 836,7 Mio. CHF ein Jahr zuvor. Für die neuen Objekte zahlte der Fonds insgesamt 153,0 Mio. CHF, finanziert unter anderem über zwei Kapitalerhöhungen von 98,9 Mio. und 88,8 Mio. CHF. Laut Erfolgsrechnung stiegen die Mietzinseinnahmen um 25,9 % auf 36,7 Mio. CHF, nach Angaben der Fondsleitung vor allem dank der Käufe der letzten beiden Geschäftsjahre. Der annualisierte Soll-Mietertrag lag am Stichtag bei 40,0 Mio. CHF (+16,3 %). Beim Leerstand ging die Quote für den Monat Juni, ohne sanierungsbedingte Leerstände, auf 1,27 % zurück (Vj. 1,41 %), die Mietausfallquote auf 1,58 %.

Einen Beitrag aus dem Bestand lieferten Renovationen bei Mieterwechseln: 57 Wohnungen wurden vollständig, vier teilweise erneuert. Nach der Wiedervermietung lagen die Mieten dieser Einheiten laut Bericht im Schnitt über 46 % höher, was annualisiert mehr als 402.000 CHF zusätzlich einbringt; die Baukosten beziffert der Fonds auf knapp 1.200 CHF pro qm ohne Honorare. An der Rue du Simplon 33 in Vevey (VD) entstanden durch eine Aufstockung zwei Dachwohnungen von je rund 35 qm, die zusammen 30.480 CHF Jahresmiete einbringen. Von der Gesamtinvestition von 1,7 Mio. CHF rentiert laut Bericht die Verdichtung mit 7,3 %, die energetische Sanierung mit 2,9 %. Mehr als fünfzig weitere Entwicklungs- und Renovationsprojekte befinden sich in Planung oder Umsetzung, darunter ein Neubau mit 18 Wohnungen und rund 1.066 qm Mietfläche an der Route de Neuchâtel 30 in Prilly (VD), für den eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt.

Tieferer Diskontsatz ohne Aufwertungseffekt

Beim Nettoertrag meldet der Fonds ein Plus von 38,8 % auf 21,0 Mio. CHF. Neben den höheren Mieten half die Finanzierungsseite: Trotz grösserem Hypothekarvolumen sank der Zinsaufwand um 25,4 % auf 1,86 Mio. CHF, während der Gesamtaufwand um 22,0 % auf 19,6 Mio. CHF zulegte. Im Nettoertrag enthalten sind allerdings auch 3,63 Mio. CHF (Vj. 1,89 Mio.), die Zeichner der Kapitalerhöhungen für aufgelaufene Erträge einbezahlt haben. Obwohl der durchschnittliche Diskontsatz von 3,21 % auf 3,12 % sank, beliefen sich die nicht realisierten Kapitalgewinne auf lediglich 0,53 Mio. CHF, nach 21,19 Mio. im Vorjahr. Mit 20,9 Mio. CHF liegt der Gesamterfolg damit fast exakt auf Höhe des realisierten Ergebnisses, und die Anlagerendite fiel auf 2,79 % (Vj. 6,38 %).

Die Ausschüttung soll auf 3,25 CHF je Anteil steigen (Vj. 3,20). Mit insgesamt 19,73 Mio. CHF bleibt sie unter dem realisierten Erfolg von 20,96 Mio. CHF und ist damit aus dem laufenden Ertrag gedeckt; die Ausschüttungsquote beträgt 94,11 %. Die Fremdfinanzierungsquote stieg auf 30,70 % (Vj. 28,66 %). Das liegt unter der gesetzlichen Obergrenze von einem Drittel des Verkehrswerts, aber über der Spanne von 26 bis 28 %, die die Fondsleitung im Mai als Ziel genannt hatte. Von den Hypotheken über 310,1 Mio. CHF sind 303,2 Mio. CHF kurzfristig mit Laufzeiten unter einem Jahr, die Restlaufzeit der Fremdfinanzierung beträgt 0,19 Jahre. Der tiefere Durchschnittszins von 0,63 % (Vj. 0,86 %) spiegelt damit die günstigere kurzfristige Refinanzierung wider.

Agio von 27 %

Nach dem Stichtag hat der Fonds zwei weitere Liegenschaften übernommen. Laut Jahresbericht bezahlte er für die Wohnüberbauung an der Avenue des Libellules in Vernier (GE) 33 Mio. CHF und für das gemischt genutzte Gebäude an der Avenue d’Echallens 123 in Lausanne (VD) 11 Mio. CHF. Die Lausanner Liegenschaft stammt von einer nahestehenden Person; die dafür nötige Ausnahmebewilligung erteilte die Finma am 19. August. Einschliesslich weit fortgeschrittener Transaktionen beziffert der Fonds das Investitionsvolumen seit Juli auf knapp 100 Mio. CHF. An der Börse notierte der Anteil Ende Juni mit einem Agio von 27,18 %. Über die jüngsten sechs Zukäufe hatten wir hier berichtet.

Käufe

  • Lausanne (VD), Avenue du Vingt-Quatre-Janvier 4 / Rue du Maupas 48bis: 8,3 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Rue Saint-Roch 25, 27: 8,4 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Passage Mathias-Mayor 2: 5,95 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Rue des Crêtes 23 / Rue des Jardins 24, 26: 13,95 Mio. CHF
  • Genf (GE), Rue Liotard 31: 16,05 Mio. CHF
  • Prilly (VD), Avenue de Florissant 23: 5,45 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Rue du Petit-Chêne 10: 8,2 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Route d’Oron 5: 5,0 Mio. CHF
  • Genf (GE), Rue Emile-Nicolet 1: 10,1 Mio. CHF
  • Genf (GE), Rue Jean-Dassier 16: 8,3 Mio. CHF
  • Le Grand-Saconnex (GE), Chemin Alfred-Bétems 7: 12,0 Mio. CHF
  • Corsier-sur-Vevey (VD), Rue Carlo-Hemmerling 11: 7,65 Mio. CHF
  • Thônex (GE), Chemin des Deux-Communes 19: 10,45 Mio. CHF
  • Prilly (VD), Route de Neuchâtel 30 (Bauland mit Abbruchobjekt): 6,6 Mio. CHF
  • Le Grand-Saconnex (GE), Chemin Alfred-Bétems 5: 8,2 Mio. CHF
  • Lausanne (VD), Route Aloys-Fauquez 109: 8,7 Mio. CHF
  • Bussigny (VD), Route de Sullens 18, 20: 9,7 Mio. CHF
  • Vernier (GE), Avenue des Libellules 18, 20: 33 Mio. CHF (18. August 2026)
  • Lausanne (VD), Avenue d’Echallens 123: 11 Mio. CHF (2. September 2026)

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Quelle: www.immobilienbusiness.ch