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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
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In drei Gemeinden ist der Kauf einer Neubauwohnungen im Vergleich zum Bestand sogar günstiger.bild: watson.ch
Wer in der Schweiz eine neue Wohnung kaufen will, zahlt vielerorts deutlich mehr als für eine Bestandswohnung. Eine Auswertung von 102 Städten zeigt, wo der Aufpreis besonders hoch ist – und in welchen drei Gemeinden Neubauten sogar günstiger sind.
10.08.2026, 07:0510.08.2026, 07:38
Wenn es um die Wahl einer neuen Wohnung geht, gehen die Vorlieben von Person zu Person weit auseinander. Während manche Altbauwohnungen schätzen, ziehen andere lieber in neuere Wohnungen. Eines ist jedoch sicher: In der Schweiz sind neue Wohnungen rar und in der Regel teurer als Bestandswohnungen.
In einem kürzlich veröffentlichten Artikel haben wir die Mieten von Neubauwohnungen – also Wohnungen in Gebäuden, die höchstens zwei Jahre alt sind – mit denen von Bestandswohnungen in rund hundert Schweizer Gemeinden verglichen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Je nach Ort können die erstgenannten bis zu 80 Prozent teurer sein als die zweitgenannten.
Doch wie sieht es bei den zum Verkauf stehenden Wohnungen aus? Sind dort die gleichen Unterschiede zu beobachten? Daten, die das Lausanner Unternehmen Lookmove ausgewertet und uns exklusiv zur Verfügung gestellt hat, geben auch Aufschluss darüber.
Diese Zahlen, die sich auf das Jahr 2025 beziehen, zeigen die Medianpreise pro Quadratmeter für Neubau- und Bestandswohnungen in 102 Schweizer Städten. Der Bund weist diesen Status rund 180 Gemeinden zu, doch wir haben nur diejenigen berücksichtigt, in denen im vergangenen Jahr mindestens zehn Neubauwohnungen zum Verkauf standen. Dies zeigt deutlich, wie rar diese Immobilien in unserem Land sind.
Wo Daten vorliegen, zeigt sich, dass die Unterschiede teilweise sehr gross sind. Brig VS ist dabei die «extremste» Gemeinde: Der Medianpreis für eine Bestandswohnung liegt bei 5446 Franken pro Quadratmeter, während er bei einer Neubauwohnung fast 9500 Franken erreicht – das entspricht einer Differenz von 74 Prozent.
Kriens LU und Arlesheim BL vervollständigen das wenig beneidenswerte Podium mit Abweichungen von 55 Prozent beziehungsweise 70 Prozent.
Interessant ist , dass sich die Medianpreise in den Grossstädten von der einen Wohnform zur anderen nicht allzu stark unterscheiden. Neubauwohnungen sind dort zwar teurer, doch liegen die Unterschiede in der Regel unter oder knapp über 10 Prozent. Dies gilt insbesondere für Lausanne (5,7 Prozent), Genf (9,1 Prozent) oder Zürich (10,9 Prozent).
Allerdings sind die Preise in diesen Gemeinden deutlich höher als anderswo. In Zürich liegt der Medianpreis für eine Neubauwohnung bei fast 20’000 Franken pro Quadratmeter, gegenüber beispielsweise 6813 Franken in Altstätten SG.
Wo neue Wohnungen günstiger sind
Drei Gemeinden weisen sogar leicht negative Werte auf. Dies gilt für Chur GR, Zermatt VS und Delémont JU, wo neue Wohnungen laut den Zahlen von Lookmove zwischen 3 und 15 Prozent günstiger sind als Bestandswohnungen.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Generell können sich die im Datensatz enthaltenen Wohnungen hinsichtlich Fläche, Qualität oder Lage erheblich unterscheiden, wie Lookmove mitteilt. Dies könne sich auf das beobachtete Preisniveau auswirken.
Manchmal umfasse der bestehende Bestand einen erheblichen Anteil an Objekten in guter Lage oder renovierten Objekten, was die Preise in die Höhe treibe. «Zudem können neue Wohnungen auch in weniger zentralen Lagen gebaut werden, wo noch Grundstücke verfügbar sind», so das Fazit von Lookmove.
Neubauwohnungen vs. Bestandswohnungen
Im verwendeten Datensatz basiert die Unterscheidung zwischen Neubau- und Bestandswohnungen auf den in den Immobilienanzeigen verfügbaren Informationen. Konkret gilt eine Immobilie als Neubau, wenn sie in der Anzeige ausdrücklich als solcher bezeichnet wird, wenn sie zu einem Immobilienprojekt gehört oder wenn ihr Baujahr nicht lange zurückliegt (höchstens zwei Jahre vor Veröffentlichung der Anzeige). Ebenfalls berücksichtigt werden Immobilien, die vor ihrer Übergabe vermarktet werden, insbesondere Wohnungen, die noch im Bau sind oder nach Plan verkauft werden. Diese Unterscheidung entspricht keiner offiziellen behördlichen Klassifizierung.
Die Dienste von Lookmove sind über das Immobilienportal Lookmove sowie über die Data-Intelligence-Plattform zugänglich und werden von zahlreichen Immobilienfachleuten sowie von Privatpersonen genutzt, die Zugang zu präzisen Informationen über einen sich ständig wandelnden Markt wünschen. Bei bestimmten Indikatoren kann je nach Qualität der zugrunde liegenden Informationen eine Fehlerquote von bis zu 10 Prozent auftreten.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
Verwende nur Zeilen, die mit “- ” beginnen, keine Emojis oder HTML.
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In drei Gemeinden ist der Kauf einer Neubauwohnungen im Vergleich zum Bestand sogar günstiger.bild: watson.ch
Wer in der Schweiz eine neue Wohnung kaufen will, zahlt vielerorts deutlich mehr als für eine Bestandswohnung. Eine Auswertung von 102 Städten zeigt, wo der Aufpreis besonders hoch ist – und in welchen drei Gemeinden Neubauten sogar günstiger sind.
10.08.2026, 07:0510.08.2026, 07:38
Wenn es um die Wahl einer neuen Wohnung geht, gehen die Vorlieben von Person zu Person weit auseinander. Während manche Altbauwohnungen schätzen, ziehen andere lieber in neuere Wohnungen. Eines ist jedoch sicher: In der Schweiz sind neue Wohnungen rar und in der Regel teurer als Bestandswohnungen.
In einem kürzlich veröffentlichten Artikel haben wir die Mieten von Neubauwohnungen – also Wohnungen in Gebäuden, die höchstens zwei Jahre alt sind – mit denen von Bestandswohnungen in rund hundert Schweizer Gemeinden verglichen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Je nach Ort können die erstgenannten bis zu 80 Prozent teurer sein als die zweitgenannten.
Doch wie sieht es bei den zum Verkauf stehenden Wohnungen aus? Sind dort die gleichen Unterschiede zu beobachten? Daten, die das Lausanner Unternehmen Lookmove ausgewertet und uns exklusiv zur Verfügung gestellt hat, geben auch Aufschluss darüber.
Diese Zahlen, die sich auf das Jahr 2025 beziehen, zeigen die Medianpreise pro Quadratmeter für Neubau- und Bestandswohnungen in 102 Schweizer Städten. Der Bund weist diesen Status rund 180 Gemeinden zu, doch wir haben nur diejenigen berücksichtigt, in denen im vergangenen Jahr mindestens zehn Neubauwohnungen zum Verkauf standen. Dies zeigt deutlich, wie rar diese Immobilien in unserem Land sind.
Wo Daten vorliegen, zeigt sich, dass die Unterschiede teilweise sehr gross sind. Brig VS ist dabei die «extremste» Gemeinde: Der Medianpreis für eine Bestandswohnung liegt bei 5446 Franken pro Quadratmeter, während er bei einer Neubauwohnung fast 9500 Franken erreicht – das entspricht einer Differenz von 74 Prozent.
Kriens LU und Arlesheim BL vervollständigen das wenig beneidenswerte Podium mit Abweichungen von 55 Prozent beziehungsweise 70 Prozent.
Interessant ist , dass sich die Medianpreise in den Grossstädten von der einen Wohnform zur anderen nicht allzu stark unterscheiden. Neubauwohnungen sind dort zwar teurer, doch liegen die Unterschiede in der Regel unter oder knapp über 10 Prozent. Dies gilt insbesondere für Lausanne (5,7 Prozent), Genf (9,1 Prozent) oder Zürich (10,9 Prozent).
Allerdings sind die Preise in diesen Gemeinden deutlich höher als anderswo. In Zürich liegt der Medianpreis für eine Neubauwohnung bei fast 20’000 Franken pro Quadratmeter, gegenüber beispielsweise 6813 Franken in Altstätten SG.
Wo neue Wohnungen günstiger sind
Drei Gemeinden weisen sogar leicht negative Werte auf. Dies gilt für Chur GR, Zermatt VS und Delémont JU, wo neue Wohnungen laut den Zahlen von Lookmove zwischen 3 und 15 Prozent günstiger sind als Bestandswohnungen.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Generell können sich die im Datensatz enthaltenen Wohnungen hinsichtlich Fläche, Qualität oder Lage erheblich unterscheiden, wie Lookmove mitteilt. Dies könne sich auf das beobachtete Preisniveau auswirken.
Manchmal umfasse der bestehende Bestand einen erheblichen Anteil an Objekten in guter Lage oder renovierten Objekten, was die Preise in die Höhe treibe. «Zudem können neue Wohnungen auch in weniger zentralen Lagen gebaut werden, wo noch Grundstücke verfügbar sind», so das Fazit von Lookmove.
Neubauwohnungen vs. Bestandswohnungen
Im verwendeten Datensatz basiert die Unterscheidung zwischen Neubau- und Bestandswohnungen auf den in den Immobilienanzeigen verfügbaren Informationen. Konkret gilt eine Immobilie als Neubau, wenn sie in der Anzeige ausdrücklich als solcher bezeichnet wird, wenn sie zu einem Immobilienprojekt gehört oder wenn ihr Baujahr nicht lange zurückliegt (höchstens zwei Jahre vor Veröffentlichung der Anzeige). Ebenfalls berücksichtigt werden Immobilien, die vor ihrer Übergabe vermarktet werden, insbesondere Wohnungen, die noch im Bau sind oder nach Plan verkauft werden. Diese Unterscheidung entspricht keiner offiziellen behördlichen Klassifizierung.
Die Dienste von Lookmove sind über das Immobilienportal Lookmove sowie über die Data-Intelligence-Plattform zugänglich und werden von zahlreichen Immobilienfachleuten sowie von Privatpersonen genutzt, die Zugang zu präzisen Informationen über einen sich ständig wandelnden Markt wünschen. Bei bestimmten Indikatoren kann je nach Qualität der zugrunde liegenden Informationen eine Fehlerquote von bis zu 10 Prozent auftreten.
Quelle: www.watson.ch
