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Das Portfolio schrumpfte um vier kleinere Objekte, eine Büroliegenschaft in Basel wurde über Verkehrswert abgegeben. Das Gesamtvermögen legte trotz der geringeren Zahl an Liegenschaften leicht zu.



Eines der Projekte der Anlagegruppe in der Rue du Léman in Martigny (Bild: SPA AST)

Das Portfolio der SPA Immobilien Schweiz schrumpfte im 1. Halbjahr 2026 um fünf Objekte. Es umfasst nun 132 Liegenschaften mit 614.757 qm Mietfläche. Das Gesamtvermögen stieg mit weniger Liegenschaften auf 4,59 Mrd. CHF, wofür die Aufwertung und die laufenden Bauprojekte gesorgt hat. Die Anlagerendite sank von 2,41% auf 2,12 %.

Leerstand höher

Auf 2,29 % kletterte die Leerstandsquote im zweiten Quartal, nach 1,57 % ein Jahr zuvor und 1,80 % per Ende 2025. Im Gesamtjahr 2025 war die Mietausfallquote von 2,13 % auf 2,83 % gestiegen, obwohl die Leerstandsquote nahezu unverändert blieb. Verantwortlich dafür waren die Inkassoverluste auf Mietzinsen, die sich von 551.000 auf 1,52 Mio. CHF fast verdreifachten.

Die Aufwertung betrug unterdessen netto 25,83 Mio. CHF, nach 32,53 Mio. CHF in der Vorjahresperiode. Ursächlich waren höhere Mieterträge, Anpassungen des Diskontsatzes und Entwicklungsgewinne aus Bauprojekten.

Büro in Basel über Verkehrswert verkauft

Bereinigt hat die SPA im ersten Quartal drei Wohnliegenschaften mit einem Marktwert von jeweils unter 5 Mio. CHF und älteren Baujahren in Madiswil (BE), St. Gallen (SG) und Wil (SG). Im zweiten Quartal folgte die Büroliegenschaft Horburgstrasse 105 in Basel (BS) mit 2.462 qm vermietbarer Fläche, Baujahr 1964, die nach Angaben der Anlagestiftung über Verkehrswert veräussert wurde; im Halbjahresbericht 2025 war sie noch mit 10,64 Mio. CHF bewertet. Fortgesetzt wird damit, was 2025 begann: Zehn kleinere Wohnliegenschaften trennte die SPA im Vorjahr für zusammen 61,81 Mio. CHF ab. Zum Rückgang der Liegenschaftszahl um fünf trägt zudem eine Umklassierung bei: Die Zürcher Objekte an der Schaffhauserstrasse 481, 491 und 495, wo ein Neubau mit 64 Wohnungen geplant ist, führt das Inventar neu als eine Position unter Bauland statt als zwei kommerzielle Liegenschaften. Der Baulandanteil am Verkehrswert stieg dadurch und durch die Projekte von 8,16 % auf 9,64 %.

Investitionsvolumen von 50 Millionen Franken in Brugg

Zum grössten Neuzugang des letzten Geschäftsjahres zählt das Stadtentwicklungsprojekt «Neue Galerie» an der Hauptstrasse 2 in Brugg (AG), für das im ersten Halbjahr die Baufreigabe erteilt wurde. Rund 50,0 Mio. CHF beträgt das Investitionsvolumen für das Wohn- und Geschäftshaus mit 40 Wohnungen sowie Büro-, Verkaufs- und weiteren Gewerbeflächen; das ehemalige Jelmoli-Gebäude wird teilrückgebaut und um einen Ergänzungsneubau in Holz-Beton-Hybridbauweise erweitert. Gekauft hat die SPA das bewilligte Projekt von der zur selben Gruppe gehörenden Swiss Prime Site Immobilien AG. Der Jahresbericht weist die Transaktion unter Nahestehenden aus und hält fest, sie sei in einem zweistufigen öffentlichen Bieterverfahren durch ein unabhängiges Vermarktungsunternehmen abgewickelt und das Kaufangebot auf Schätzungen zweier unabhängiger Experten gestützt worden. Den Marktwert nannte er per Ende 2025 mit 16,76 Mio. CHF, das Inventar per Ende Juni mit 18,70 Mio. CHF.

Verkäufe

  • Madiswil (BE), Untergässli 19 (Wohnen)
  • St. Gallen (SG), Brühlbleichestrasse 10 (Wohnen)
  • Wil (SG), Marktgasse 41 (Wohnen)
  • Basel (BS), Horburgstrasse 105 (Gewerbe)

 

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Das Portfolio schrumpfte um vier kleinere Objekte, eine Büroliegenschaft in Basel wurde über Verkehrswert abgegeben. Das Gesamtvermögen legte trotz der geringeren Zahl an Liegenschaften leicht zu.



Eines der Projekte der Anlagegruppe in der Rue du Léman in Martigny (Bild: SPA AST)

Das Portfolio der SPA Immobilien Schweiz schrumpfte im 1. Halbjahr 2026 um fünf Objekte. Es umfasst nun 132 Liegenschaften mit 614.757 qm Mietfläche. Das Gesamtvermögen stieg mit weniger Liegenschaften auf 4,59 Mrd. CHF, wofür die Aufwertung und die laufenden Bauprojekte gesorgt hat. Die Anlagerendite sank von 2,41% auf 2,12 %.

Leerstand höher

Auf 2,29 % kletterte die Leerstandsquote im zweiten Quartal, nach 1,57 % ein Jahr zuvor und 1,80 % per Ende 2025. Im Gesamtjahr 2025 war die Mietausfallquote von 2,13 % auf 2,83 % gestiegen, obwohl die Leerstandsquote nahezu unverändert blieb. Verantwortlich dafür waren die Inkassoverluste auf Mietzinsen, die sich von 551.000 auf 1,52 Mio. CHF fast verdreifachten.

Die Aufwertung betrug unterdessen netto 25,83 Mio. CHF, nach 32,53 Mio. CHF in der Vorjahresperiode. Ursächlich waren höhere Mieterträge, Anpassungen des Diskontsatzes und Entwicklungsgewinne aus Bauprojekten.

Büro in Basel über Verkehrswert verkauft

Bereinigt hat die SPA im ersten Quartal drei Wohnliegenschaften mit einem Marktwert von jeweils unter 5 Mio. CHF und älteren Baujahren in Madiswil (BE), St. Gallen (SG) und Wil (SG). Im zweiten Quartal folgte die Büroliegenschaft Horburgstrasse 105 in Basel (BS) mit 2.462 qm vermietbarer Fläche, Baujahr 1964, die nach Angaben der Anlagestiftung über Verkehrswert veräussert wurde; im Halbjahresbericht 2025 war sie noch mit 10,64 Mio. CHF bewertet. Fortgesetzt wird damit, was 2025 begann: Zehn kleinere Wohnliegenschaften trennte die SPA im Vorjahr für zusammen 61,81 Mio. CHF ab. Zum Rückgang der Liegenschaftszahl um fünf trägt zudem eine Umklassierung bei: Die Zürcher Objekte an der Schaffhauserstrasse 481, 491 und 495, wo ein Neubau mit 64 Wohnungen geplant ist, führt das Inventar neu als eine Position unter Bauland statt als zwei kommerzielle Liegenschaften. Der Baulandanteil am Verkehrswert stieg dadurch und durch die Projekte von 8,16 % auf 9,64 %.

Investitionsvolumen von 50 Millionen Franken in Brugg

Zum grössten Neuzugang des letzten Geschäftsjahres zählt das Stadtentwicklungsprojekt «Neue Galerie» an der Hauptstrasse 2 in Brugg (AG), für das im ersten Halbjahr die Baufreigabe erteilt wurde. Rund 50,0 Mio. CHF beträgt das Investitionsvolumen für das Wohn- und Geschäftshaus mit 40 Wohnungen sowie Büro-, Verkaufs- und weiteren Gewerbeflächen; das ehemalige Jelmoli-Gebäude wird teilrückgebaut und um einen Ergänzungsneubau in Holz-Beton-Hybridbauweise erweitert. Gekauft hat die SPA das bewilligte Projekt von der zur selben Gruppe gehörenden Swiss Prime Site Immobilien AG. Der Jahresbericht weist die Transaktion unter Nahestehenden aus und hält fest, sie sei in einem zweistufigen öffentlichen Bieterverfahren durch ein unabhängiges Vermarktungsunternehmen abgewickelt und das Kaufangebot auf Schätzungen zweier unabhängiger Experten gestützt worden. Den Marktwert nannte er per Ende 2025 mit 16,76 Mio. CHF, das Inventar per Ende Juni mit 18,70 Mio. CHF.

Verkäufe

  • Madiswil (BE), Untergässli 19 (Wohnen)
  • St. Gallen (SG), Brühlbleichestrasse 10 (Wohnen)
  • Wil (SG), Marktgasse 41 (Wohnen)
  • Basel (BS), Horburgstrasse 105 (Gewerbe)

 

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Quelle: www.immobilienbusiness.ch