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Ohne Käufe und ohne Neubewertung legt der Nettoertrag des Wohnimmobilienfonds im Halbjahr auf 30,1 Mio. CHF zu. Die Ablösung eines grösseren Leerstands in Zürich drückt die Mietausfallrate deutlich.


–

Eine der Liegenschaften des Fonds: Zur Stahlgiesserei 1/2 in Schaffhausen (Bild: Swiss Life Asset Managers)

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (per 31. März) hat der kotierte Fonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties weder Liegenschaften gekauft noch verkauft. Der Nettoertrag erreichte 30,09 Mio. CHF nach 27,40 Mio. im Vorjahreshalbjahr – ein Plus von rund einem Zehntel. Da keine Aufwertungen und keine realisierten Verkaufsgewinne anfielen, entspricht der Gesamterfolg mit 30,08 Mio. CHF praktisch dem Nettoertrag; im Vorjahr hatte sich zusätzlich ein realisierter Verkaufsgewinn beim Gesamterfolg bemerkbar gemacht. Die Mietzinseinnahmen lagen mit 62,61 Mio. CHF nahezu auf Vorjahresniveau (Vj.: 62,44 Mio.).

Zürcher Leerstand aufgelöst

Treiber des höheren Nettoertrags war damit nicht die Top-Line, sondern die operative Effizienz. Ausgewirkt hat sich insbesonder die auf 2,07% gesunkene Mietzinsausfallrate (Vj.: 3,84%). Das hat vor allem mit einer einzelnen Liegenschaft zu tun: An der Löwenstrasse 55/57 in Zürich, einem kommerziellen Objekt, waren wegen des Ausfall eines Einzelhandelsmieters die Mietzahlungen ausgefallen. Per 31. März hat die Liegen schaft wieder Mieteinahmen generiert, zudem wurde ein Teil der im Vorjahr gebildeten Wertberichtigungen auf Mietforderungen aufgelöst.

Beim Unterhalt wandte der Fonds 7,38 Mio. CHF auf, nach 8,23 Mio. im Vorjahreshalbjahr. In der Summe stieg die Betriebsgewinnmarge (Ebit-Marge) auf 68,91% nach 67,56% ein Jahr zuvor.

Tiefere Zinskosten

Die Hypothekarzinsen sanken im Vergleich zum Vorjahres-Halbjahr von 5,9 Mio. auf 4,7 Mio. CHF. Die Durchschnittsverzinsung der Fremdfinanzierungen sank deutlich auf 1,32% (Vj.: 1,64%), während die Restlaufzeit mit 2,16 Jahren nahezu unverändert blieb. Der Verkehrswert des Portfolios von 194 Liegenschaften lag bei 3,25 Mrd. CHF. Da zum Stichtag keine Neubewertung erfolgte, geht der leichte Anstieg gegenüber dem 30. September (3,23 Mrd.) auf aktivierte wertvermehrende Investitionen in den Bestand zurück.

Wachsendes Agio

Der Anteil erzielte im Halbjahr eine Performance von 5,19%, während sich das Agio gegenüber dem Nettoinventarwert auf 18,95% ausweitete – nach 11,59% ein Jahr zuvor.

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Ohne Käufe und ohne Neubewertung legt der Nettoertrag des Wohnimmobilienfonds im Halbjahr auf 30,1 Mio. CHF zu. Die Ablösung eines grösseren Leerstands in Zürich drückt die Mietausfallrate deutlich.


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Eine der Liegenschaften des Fonds: Zur Stahlgiesserei 1/2 in Schaffhausen (Bild: Swiss Life Asset Managers)

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (per 31. März) hat der kotierte Fonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties weder Liegenschaften gekauft noch verkauft. Der Nettoertrag erreichte 30,09 Mio. CHF nach 27,40 Mio. im Vorjahreshalbjahr – ein Plus von rund einem Zehntel. Da keine Aufwertungen und keine realisierten Verkaufsgewinne anfielen, entspricht der Gesamterfolg mit 30,08 Mio. CHF praktisch dem Nettoertrag; im Vorjahr hatte sich zusätzlich ein realisierter Verkaufsgewinn beim Gesamterfolg bemerkbar gemacht. Die Mietzinseinnahmen lagen mit 62,61 Mio. CHF nahezu auf Vorjahresniveau (Vj.: 62,44 Mio.).

Zürcher Leerstand aufgelöst

Treiber des höheren Nettoertrags war damit nicht die Top-Line, sondern die operative Effizienz. Ausgewirkt hat sich insbesonder die auf 2,07% gesunkene Mietzinsausfallrate (Vj.: 3,84%). Das hat vor allem mit einer einzelnen Liegenschaft zu tun: An der Löwenstrasse 55/57 in Zürich, einem kommerziellen Objekt, waren wegen des Ausfall eines Einzelhandelsmieters die Mietzahlungen ausgefallen. Per 31. März hat die Liegen schaft wieder Mieteinahmen generiert, zudem wurde ein Teil der im Vorjahr gebildeten Wertberichtigungen auf Mietforderungen aufgelöst.

Beim Unterhalt wandte der Fonds 7,38 Mio. CHF auf, nach 8,23 Mio. im Vorjahreshalbjahr. In der Summe stieg die Betriebsgewinnmarge (Ebit-Marge) auf 68,91% nach 67,56% ein Jahr zuvor.

Tiefere Zinskosten

Die Hypothekarzinsen sanken im Vergleich zum Vorjahres-Halbjahr von 5,9 Mio. auf 4,7 Mio. CHF. Die Durchschnittsverzinsung der Fremdfinanzierungen sank deutlich auf 1,32% (Vj.: 1,64%), während die Restlaufzeit mit 2,16 Jahren nahezu unverändert blieb. Der Verkehrswert des Portfolios von 194 Liegenschaften lag bei 3,25 Mrd. CHF. Da zum Stichtag keine Neubewertung erfolgte, geht der leichte Anstieg gegenüber dem 30. September (3,23 Mrd.) auf aktivierte wertvermehrende Investitionen in den Bestand zurück.

Wachsendes Agio

Der Anteil erzielte im Halbjahr eine Performance von 5,19%, während sich das Agio gegenüber dem Nettoinventarwert auf 18,95% ausweitete – nach 11,59% ein Jahr zuvor.

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Quelle: www.immobilienbusiness.ch