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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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TEXT:
Die effektiven Hypothekarzinsen stabilisieren sich im Oktober
Der FuW-Hypo-Index beendet erst einmal den Anstieg, der den gesamten September angedauert hatte.
Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.
Illustration: Marco Tancredi
In der zweiten Oktoberwoche zahlen Interessierte für zehnjährige Festhypotheken in der Schweiz im Schnitt einen Zins von 1,74%. Das zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit beträgt der Zins 1,6%.
Innerhalb einer Woche gaben die Zinsen für die längere Laufzeit um 0,02 Prozentpunkte nach. Anfang Oktober hatten sie das bisherige Jahreshoch von Ende Juli erreicht. Hingegen legten bei der kürzeren Laufzeit die Sätze im Vergleich zur Vorwoche um 0,04 Prozentpunkte zu. Diese Woche stabilisierten sie sich jedoch ebenfalls.
Anders als die langfristigen Sätze liegen die kurzfristigen 0,08 Prozentpunkte über dem Jahreshoch von Anfang August. Die effektiven Hypozinsen notierten davor zuletzt im Jahr 2024 auf einem vergleichbaren Niveau.
Die europäischen Anleihen- und Swapmärkte durchlaufen gegenwärtig turbulente Zeiten. Vor allem die Sorge um die Verschuldung Frankreichs lässt die Marktzinsen steigen. Die Schweiz kann sich dem nicht vollständig entziehen. Aber das Festhalten der Nationalbank an ihrer Nullzinspolitik wirkt wie ein Puffer gegen die Zinsbewegungen am Euromarkt. So hat der zehnjährige Frankenswapsatz in der letzten Septemberwoche seinen Höchststand erreicht und notiert seither tiefer.
Swapsätze bestimmen mit, zu welchen Konditionen Banken Hypotheken refinanzieren. Der FuW-Hypo-Index erfasst die Durchschnittszinsen aller Abschlüsse bei Credit Exchange (CredEx), der führenden Schweizer Digitalplattform für Hypotheken. Interessenten können sich auf der Plattform einen Zinssatz für wenige Tage reservieren. Deshalb reagieren die effektiven Sätze mitunter verzögert auf die Zinsbewegungen an den Anleihen- und Swapmärkten.
Mit dem FuW-Hypo-Index publiziert «Finanz und Wirtschaft» seit Mai den ersten Schweizer Zins, der auf real abgeschlossenen Hypothekargeschäften basiert. Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, kann die eigenen Konditionen damit direkt mit dem Markt vergleichen. Bisher dienten dazu meist nur die Richtsätze der Anbieter. Diese entsprechen jedoch selten den tatsächlichen Verträgen und fallen oft höher aus.
Erstelle 3–5 stichpunktartige Kernaussagen (je max. 15 Wörter) mit Fokus auf wirtschaftliche oder finanzielle Aspekte.
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Die effektiven Hypothekarzinsen stabilisieren sich im Oktober
Der FuW-Hypo-Index beendet erst einmal den Anstieg, der den gesamten September angedauert hatte.
Den FuW-Hypo-Index gibt es neu einmal die Woche auf fuw.ch.
Illustration: Marco Tancredi
In der zweiten Oktoberwoche zahlen Interessierte für zehnjährige Festhypotheken in der Schweiz im Schnitt einen Zins von 1,74%. Das zeigt der FuW-Hypo-Index dieser Woche. Für die fünfjährige Laufzeit beträgt der Zins 1,6%.
Innerhalb einer Woche gaben die Zinsen für die längere Laufzeit um 0,02 Prozentpunkte nach. Anfang Oktober hatten sie das bisherige Jahreshoch von Ende Juli erreicht. Hingegen legten bei der kürzeren Laufzeit die Sätze im Vergleich zur Vorwoche um 0,04 Prozentpunkte zu. Diese Woche stabilisierten sie sich jedoch ebenfalls.
Anders als die langfristigen Sätze liegen die kurzfristigen 0,08 Prozentpunkte über dem Jahreshoch von Anfang August. Die effektiven Hypozinsen notierten davor zuletzt im Jahr 2024 auf einem vergleichbaren Niveau.
Die europäischen Anleihen- und Swapmärkte durchlaufen gegenwärtig turbulente Zeiten. Vor allem die Sorge um die Verschuldung Frankreichs lässt die Marktzinsen steigen. Die Schweiz kann sich dem nicht vollständig entziehen. Aber das Festhalten der Nationalbank an ihrer Nullzinspolitik wirkt wie ein Puffer gegen die Zinsbewegungen am Euromarkt. So hat der zehnjährige Frankenswapsatz in der letzten Septemberwoche seinen Höchststand erreicht und notiert seither tiefer.
Swapsätze bestimmen mit, zu welchen Konditionen Banken Hypotheken refinanzieren. Der FuW-Hypo-Index erfasst die Durchschnittszinsen aller Abschlüsse bei Credit Exchange (CredEx), der führenden Schweizer Digitalplattform für Hypotheken. Interessenten können sich auf der Plattform einen Zinssatz für wenige Tage reservieren. Deshalb reagieren die effektiven Sätze mitunter verzögert auf die Zinsbewegungen an den Anleihen- und Swapmärkten.
Mit dem FuW-Hypo-Index publiziert «Finanz und Wirtschaft» seit Mai den ersten Schweizer Zins, der auf real abgeschlossenen Hypothekargeschäften basiert. Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, kann die eigenen Konditionen damit direkt mit dem Markt vergleichen. Bisher dienten dazu meist nur die Richtsätze der Anbieter. Diese entsprechen jedoch selten den tatsächlichen Verträgen und fallen oft höher aus.
Quelle: www.fuw.ch
