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Fokus: Wirtschaft, Finanzen, Banken, Hypotheken und Märkte.
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Nenne, falls vorhanden, wichtige Zahlen, Entwicklungen oder Zitate kurz.
TEXT:
Bildquelle: Comparis.ch AG, übermittelt via Presseportal.ch
13.01.2026, Obwohl die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Dezember den Leitzins bei 0 Prozent belassen
hat, sind Hypotheken in der Schweiz im vierten Quartal wieder etwas teurer geworden. Die Richtsätze
für 5- und 10-jährige Festhypotheken stiegen Ende Dezember spürbar auf 1,61 beziehungsweise
1,91 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich bei den Abschlüssen von Festhypotheken eine leichte
Verschiebung hin zu Laufzeiten von 8 oder 9 Jahren. «Hypothekarnehmende setzen sich bei der
Finanzierung oft eine persönliche Obergrenze. Wird sie überschritten, wählen sie Laufzeiten, die
diese Vorgaben wieder erfüllen. So bevorzugen sie günstigere 8- oder 9-jährige Festhypotheken
anstelle der teureren 10-jährige Festhypotheken», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Dezember den Leitzins bei 0 Prozent belassen.
Sie orientiert sich bei ihrem Entscheid an der Entwicklung der Teuerung. Die Inflation hat sich in den
letzten Monaten deutlich abgeschwächt und sank im November gegenüber dem Vorjahresmonat auf
0 Prozent. «Die Beibehaltung des Nullzinses kommt nicht überraschend und wurde von den
Marktteilnehmenden erwartet. Ein starker Franken und sinkende Importpreise drücken weiter auf die
Inflation, die im November etwas tiefer ausfiel als zunächst erwartet. Eine gemeinsame Erklärung mit
den USA dürfte der SNB helfen, künftig stärker am Devisenmarkt zur Sicherung der Preisstabilität
tätig zu sein, ohne gleich als Währungsmanipulator zu gelten. Weitere Zinssenkungen werden
dadurch weniger wahrscheinlich», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert.
Auch die
Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins bei 2 Prozent belassen. Die Inflation hat sich im
November bei 2,1 Prozent stabilisiert. Damit bewegt sie sich nahe der avisierten 2-Prozent-Marke. Im
EZB-Gremium werden jedoch erste Stimmen laut, die Zinserhöhungen ins Spiel bringen, falls die
Inflation wieder anziehen sollte. Im Gegensatz zur SNB und EZB senkte die US-Notenbank (Fed) den
Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf 3,5 bis 3,75 Prozent. «Der Entscheid zur
Zinssenkung in den USA fiel nicht eindeutig aus und wurde mit dem schwachen Arbeitsmarkt
begründet. Zwar sank die Inflation im November überraschend auf 2,7 Prozent, doch wird die
Aussagekraft der Zahlen infrage gestellt, weil die Daten aufgrund des Bürokratie-Stillstands
(Shutdown) nicht vollständig erhoben werden konnten. Ob und wie schnell weitere Zinssenkungen
folgen, hängt auch davon ab, wer die Nachfolge des Fed-Vorsitzenden antritt. Kommt im nächsten
Jahr ein regierungstreuer Notenbanker an die Spitze, droht eine Aushöhlung der Unabhängigkeit der
Fed – ähnlich wie in den 1970er-Jahren, als dies mit hoher Inflation und Stabilitätseinbussen
einherging», warnt Renkert.
Anstieg der Hypothekarzinsen durch höhere
Kapitalmarktzinsen und Margenausweitung
Die von über 30 Kreditinstituten öffentlich
publizierten Referenzzinsen (sogenannte Richtsätze) für 10-jährige Festhypotheken lagen am
31. Dezember bei 1,91 Prozent. Das sind 0,23 Prozentpunkte mehr als Ende September und zu
Jahresbeginn (jeweils 1,68 Prozent). Der Richtsatz für 5-jährige Festhypotheken lag am
31. Dezember bei 1,61 Prozent. Ende September lag er noch bei 1,39 Prozent, zu Jahresbeginn bei
1,5 Prozent.
Die Konditionen für Festhypotheken orientieren sich an den Kapitalmarktzinsen.
Diese sind im vierten Quartal wieder gestiegen. Die Rendite für 10-jährige Bundesobligationen lag
Ende Dezember bei 0,33 Prozent. Das sind 0,13 Prozentpunkte mehr als Ende September
(0,20 Prozent). Zum Vergleich: Zu Beginn des Jahres lag die Rendite bei 0,27 Prozent. Auch die
Refinanzierungskosten der Banken, sogenannte Swaps, sind gestiegen: Die Swaps mit 10-jähriger
Laufzeit stiegen von 0,46 Prozent Ende September auf 0,66 Prozent. 5-jährige Swap-Sätze
verdoppelten sich im gleichen Zeitraum von 0,16 auf 0,32 Prozent. 3-jährige Swap-Sätze sind wieder
positiv und liegen bei 0,14 Prozent. Das wirkte sich direkt auf die Konditionen von Festhypotheken
aus, da die Finanzinstitute ihre individuelle Marge auf den Swap-Satz addieren.
Die
angebotenen Zinsen bewegten sich Ende Dezember in folgenden Spannen: Erstrangige Saron-
Hypotheken wurden im Durchschnitt zwischen 0,8 und 1,2 Prozent angeboten, 5-jährige
Festhypotheken zwischen 1,2 und 1,6 Prozent, 10-jährige Festhypotheken zwischen 1,5 und
1,9 Prozent. Gegenüber September haben sich die Konditionen verteuert. Vor drei Monaten lagen
Saron-Hypotheken im Durchschnitt zwischen 0,7 und 1,2 Prozent, 5-jährige Festhypotheken
zwischen 1,0 und 1,5 Prozent und 10-jährige Festhypotheken zwischen 1,3 und 1,8 Prozent.
«Der jüngste Anstieg der Hypothekarzinsen ist auf höhere Kapitalmarktzinsen und eine
Ausweitung der Bankmargen zurückzuführen. Auch wenn die Banken ihre Margen nicht publizieren,
lässt sich die Margenerhöhung bei Saron-Hypotheken am deutlichsten beobachten, da deren
Zinshöhe seit Einführung des Nullzinses durch die SNB ausschliesslich von der Marge bestimmt
wird», kommentiert Renkert.
Anstieg der Abschlüsse von Festhypotheken mit 8- und 9-
jähriger Laufzeit
Bei den Abschlüssen des Comparis-Hypothekenpartners HypoPlus gab
es in den letzten 3 Monaten eine leichte Verschiebung bei der Wahl der Laufzeit. Der Anteil von
Hypotheken mit Laufzeiten bis zu 3 Jahren (einschliesslich Saron-Hypotheken) lag bei rund
17 Prozent – etwas tiefer als im Vorquartal (18 Prozent). Der Anteil der Saron-Hypotheken machte
rund 8 Prozent aller Abschlüsse aus und lag damit leicht über dem Vorquartal (rund 7 Prozent).
Der Anteil von Festhypotheken mit mittleren Laufzeiten (4 bis 7 Jahre) sank von rund 33 Prozent
im Vorquartal auf rund 28 Prozent aller Abschlüsse. Langlaufende Festhypotheken mit 10 Jahren und
länger blieben mit gut 40 Prozent aller Abschlüsse weiterhin sehr gefragt.
«Auch wenn der
Anteil langlaufender Festhypotheken immer noch am grössten ist, hat er sich gegenüber vor einem
Jahr markant reduziert. Vor einem Jahr lag der Anteil mit fast 80 Prozent rund doppelt so hoch.
Nachdem sich die Hypothekarzinsen von durchschnittlich 2,5 Prozent auf 1,5 Prozent deutlich
ermässigt hatten, bevorzugten viele Hypothekarnehmende hohe Planungssicherheit. Mit den
Leitzinssenkungen der SNB hat sich die Situation geändert, und die Kosten stehen bei den
Abschlüssen wieder stärker im Fokus», meint Renkert.
Laut Renkert steigt zudem der Anteil
von Festhypotheken mit 8- und 9-jähriger Laufzeit. Lag dieser Anteil im ersten Quartal noch bei rund
4 Prozent, betrug er im vierten Quartal rund 14 Prozent. «Hypothekarnehmende, die hohe
Planungssicherheit suchen, setzen bei der Finanzierung oft eine persönliche Obergrenze. Wird sie
überschritten, wählen sie Laufzeiten, die diese Vorgaben wieder erfüllen. So bevorzugen sie
günstigere 8- oder 9-jährige Festhypotheken anstelle der teureren 10-jährigen Festhypotheken», sagt
Renkert.
Hohes Sparpotenzial beim Verhandeln
Comparis hat die
durchschnittliche Differenz zwischen dem Richtsatz und dem Top-Zinssatz von HypoPlus für 3-, 5-,
10- und 15-jährige Festhypotheken per 31. Dezember 2025 verglichen und das mögliche
Sparpotenzial über die Laufzeit berechnet.
Bei den von Comparis berechneten Richtsätzen
handelt es sich um publizierte, aber noch verhandelbare Durchschnittszinsen von über 30
Hypothekarinstituten. Die von HypoPlus tatsächlich ausgehandelten Zinssätze liegen deutlich tiefer:
Der beste ausgehandelte Zins für eine zehnjährige Festhypothek lag am 31. Dezember 2025 bei
1,48 Prozent. Der Richtsatz lag zum selben Zeitpunkt bei 1,91 Prozent.
Datengrundlage
HypoPlus, der Hypothekenpartner von Comparis, stellt die Zinssätze des Comparis-
Hypothekenbarometers zur Verfügung. Diese basieren auf den Richtsätzen von über
30 Hypothekarinstituten. Sie werden täglich aktualisiert und im
Erfahrung zeigt, dass die Zinsen der Hypothekarofferten in den meisten Fällen unter den offiziellen
Richtsätzen liegen. Der nächste
erscheint im April 2026.
Weitere Informationen:
Dirk RenkertFinanz-
ExperteTelefon: 044 360 53 91E-Mail:
— ENDE Pressemitteilung Trotz SNB-Nullzins: Hypotheken werden wieder teurer —
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
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Bildquelle: Comparis.ch AG, übermittelt via Presseportal.ch
13.01.2026, Obwohl die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Dezember den Leitzins bei 0 Prozent belassen
hat, sind Hypotheken in der Schweiz im vierten Quartal wieder etwas teurer geworden. Die Richtsätze
für 5- und 10-jährige Festhypotheken stiegen Ende Dezember spürbar auf 1,61 beziehungsweise
1,91 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich bei den Abschlüssen von Festhypotheken eine leichte
Verschiebung hin zu Laufzeiten von 8 oder 9 Jahren. «Hypothekarnehmende setzen sich bei der
Finanzierung oft eine persönliche Obergrenze. Wird sie überschritten, wählen sie Laufzeiten, die
diese Vorgaben wieder erfüllen. So bevorzugen sie günstigere 8- oder 9-jährige Festhypotheken
anstelle der teureren 10-jährige Festhypotheken», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Dezember den Leitzins bei 0 Prozent belassen.
Sie orientiert sich bei ihrem Entscheid an der Entwicklung der Teuerung. Die Inflation hat sich in den
letzten Monaten deutlich abgeschwächt und sank im November gegenüber dem Vorjahresmonat auf
0 Prozent. «Die Beibehaltung des Nullzinses kommt nicht überraschend und wurde von den
Marktteilnehmenden erwartet. Ein starker Franken und sinkende Importpreise drücken weiter auf die
Inflation, die im November etwas tiefer ausfiel als zunächst erwartet. Eine gemeinsame Erklärung mit
den USA dürfte der SNB helfen, künftig stärker am Devisenmarkt zur Sicherung der Preisstabilität
tätig zu sein, ohne gleich als Währungsmanipulator zu gelten. Weitere Zinssenkungen werden
dadurch weniger wahrscheinlich», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert.
Auch die
Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins bei 2 Prozent belassen. Die Inflation hat sich im
November bei 2,1 Prozent stabilisiert. Damit bewegt sie sich nahe der avisierten 2-Prozent-Marke. Im
EZB-Gremium werden jedoch erste Stimmen laut, die Zinserhöhungen ins Spiel bringen, falls die
Inflation wieder anziehen sollte. Im Gegensatz zur SNB und EZB senkte die US-Notenbank (Fed) den
Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte auf 3,5 bis 3,75 Prozent. «Der Entscheid zur
Zinssenkung in den USA fiel nicht eindeutig aus und wurde mit dem schwachen Arbeitsmarkt
begründet. Zwar sank die Inflation im November überraschend auf 2,7 Prozent, doch wird die
Aussagekraft der Zahlen infrage gestellt, weil die Daten aufgrund des Bürokratie-Stillstands
(Shutdown) nicht vollständig erhoben werden konnten. Ob und wie schnell weitere Zinssenkungen
folgen, hängt auch davon ab, wer die Nachfolge des Fed-Vorsitzenden antritt. Kommt im nächsten
Jahr ein regierungstreuer Notenbanker an die Spitze, droht eine Aushöhlung der Unabhängigkeit der
Fed – ähnlich wie in den 1970er-Jahren, als dies mit hoher Inflation und Stabilitätseinbussen
einherging», warnt Renkert.
Anstieg der Hypothekarzinsen durch höhere
Kapitalmarktzinsen und Margenausweitung
Die von über 30 Kreditinstituten öffentlich
publizierten Referenzzinsen (sogenannte Richtsätze) für 10-jährige Festhypotheken lagen am
31. Dezember bei 1,91 Prozent. Das sind 0,23 Prozentpunkte mehr als Ende September und zu
Jahresbeginn (jeweils 1,68 Prozent). Der Richtsatz für 5-jährige Festhypotheken lag am
31. Dezember bei 1,61 Prozent. Ende September lag er noch bei 1,39 Prozent, zu Jahresbeginn bei
1,5 Prozent.
Die Konditionen für Festhypotheken orientieren sich an den Kapitalmarktzinsen.
Diese sind im vierten Quartal wieder gestiegen. Die Rendite für 10-jährige Bundesobligationen lag
Ende Dezember bei 0,33 Prozent. Das sind 0,13 Prozentpunkte mehr als Ende September
(0,20 Prozent). Zum Vergleich: Zu Beginn des Jahres lag die Rendite bei 0,27 Prozent. Auch die
Refinanzierungskosten der Banken, sogenannte Swaps, sind gestiegen: Die Swaps mit 10-jähriger
Laufzeit stiegen von 0,46 Prozent Ende September auf 0,66 Prozent. 5-jährige Swap-Sätze
verdoppelten sich im gleichen Zeitraum von 0,16 auf 0,32 Prozent. 3-jährige Swap-Sätze sind wieder
positiv und liegen bei 0,14 Prozent. Das wirkte sich direkt auf die Konditionen von Festhypotheken
aus, da die Finanzinstitute ihre individuelle Marge auf den Swap-Satz addieren.
Die
angebotenen Zinsen bewegten sich Ende Dezember in folgenden Spannen: Erstrangige Saron-
Hypotheken wurden im Durchschnitt zwischen 0,8 und 1,2 Prozent angeboten, 5-jährige
Festhypotheken zwischen 1,2 und 1,6 Prozent, 10-jährige Festhypotheken zwischen 1,5 und
1,9 Prozent. Gegenüber September haben sich die Konditionen verteuert. Vor drei Monaten lagen
Saron-Hypotheken im Durchschnitt zwischen 0,7 und 1,2 Prozent, 5-jährige Festhypotheken
zwischen 1,0 und 1,5 Prozent und 10-jährige Festhypotheken zwischen 1,3 und 1,8 Prozent.
«Der jüngste Anstieg der Hypothekarzinsen ist auf höhere Kapitalmarktzinsen und eine
Ausweitung der Bankmargen zurückzuführen. Auch wenn die Banken ihre Margen nicht publizieren,
lässt sich die Margenerhöhung bei Saron-Hypotheken am deutlichsten beobachten, da deren
Zinshöhe seit Einführung des Nullzinses durch die SNB ausschliesslich von der Marge bestimmt
wird», kommentiert Renkert.
Anstieg der Abschlüsse von Festhypotheken mit 8- und 9-
jähriger Laufzeit
Bei den Abschlüssen des Comparis-Hypothekenpartners HypoPlus gab
es in den letzten 3 Monaten eine leichte Verschiebung bei der Wahl der Laufzeit. Der Anteil von
Hypotheken mit Laufzeiten bis zu 3 Jahren (einschliesslich Saron-Hypotheken) lag bei rund
17 Prozent – etwas tiefer als im Vorquartal (18 Prozent). Der Anteil der Saron-Hypotheken machte
rund 8 Prozent aller Abschlüsse aus und lag damit leicht über dem Vorquartal (rund 7 Prozent).
Der Anteil von Festhypotheken mit mittleren Laufzeiten (4 bis 7 Jahre) sank von rund 33 Prozent
im Vorquartal auf rund 28 Prozent aller Abschlüsse. Langlaufende Festhypotheken mit 10 Jahren und
länger blieben mit gut 40 Prozent aller Abschlüsse weiterhin sehr gefragt.
«Auch wenn der
Anteil langlaufender Festhypotheken immer noch am grössten ist, hat er sich gegenüber vor einem
Jahr markant reduziert. Vor einem Jahr lag der Anteil mit fast 80 Prozent rund doppelt so hoch.
Nachdem sich die Hypothekarzinsen von durchschnittlich 2,5 Prozent auf 1,5 Prozent deutlich
ermässigt hatten, bevorzugten viele Hypothekarnehmende hohe Planungssicherheit. Mit den
Leitzinssenkungen der SNB hat sich die Situation geändert, und die Kosten stehen bei den
Abschlüssen wieder stärker im Fokus», meint Renkert.
Laut Renkert steigt zudem der Anteil
von Festhypotheken mit 8- und 9-jähriger Laufzeit. Lag dieser Anteil im ersten Quartal noch bei rund
4 Prozent, betrug er im vierten Quartal rund 14 Prozent. «Hypothekarnehmende, die hohe
Planungssicherheit suchen, setzen bei der Finanzierung oft eine persönliche Obergrenze. Wird sie
überschritten, wählen sie Laufzeiten, die diese Vorgaben wieder erfüllen. So bevorzugen sie
günstigere 8- oder 9-jährige Festhypotheken anstelle der teureren 10-jährigen Festhypotheken», sagt
Renkert.
Hohes Sparpotenzial beim Verhandeln
Comparis hat die
durchschnittliche Differenz zwischen dem Richtsatz und dem Top-Zinssatz von HypoPlus für 3-, 5-,
10- und 15-jährige Festhypotheken per 31. Dezember 2025 verglichen und das mögliche
Sparpotenzial über die Laufzeit berechnet.
Bei den von Comparis berechneten Richtsätzen
handelt es sich um publizierte, aber noch verhandelbare Durchschnittszinsen von über 30
Hypothekarinstituten. Die von HypoPlus tatsächlich ausgehandelten Zinssätze liegen deutlich tiefer:
Der beste ausgehandelte Zins für eine zehnjährige Festhypothek lag am 31. Dezember 2025 bei
1,48 Prozent. Der Richtsatz lag zum selben Zeitpunkt bei 1,91 Prozent.
Datengrundlage
HypoPlus, der Hypothekenpartner von Comparis, stellt die Zinssätze des Comparis-
Hypothekenbarometers zur Verfügung. Diese basieren auf den Richtsätzen von über
30 Hypothekarinstituten. Sie werden täglich aktualisiert und im
Erfahrung zeigt, dass die Zinsen der Hypothekarofferten in den meisten Fällen unter den offiziellen
Richtsätzen liegen. Der nächste
erscheint im April 2026.
Weitere Informationen:
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ExperteTelefon: 044 360 53 91E-Mail:
— ENDE Pressemitteilung Trotz SNB-Nullzins: Hypotheken werden wieder teurer —
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Quelle: www.swiss-press.com
