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Wohneigentum Schweiz | 5. August 2026

Die anhaltende Nullzinspolitik gibt dem Schweizer Immobilienmarkt weiterhin Rückenwind. Die Preise für Wohneigentum sind im ersten Halbjahr 2026 erneut gestiegen. Besonders Einfamilienhäuser verteuerten sich deutlich.

Einfamilienhaus in der Schweiz: Vor allem in der Deutschschweiz ist der Preisanstieg besonders hoch.Fotos: Keystone

Die Preise für Eigentumswohnungen legten gegenüber Ende 2025 im Durchschnitt um 2,4 Prozent zu, jene für Einfamilienhäuser sogar um 3,7 Prozent. Das geht aus einer am Mittwoch publizierten Analyse von Moneypark und PriceHubble hervor.

Besonders im zweiten Quartal habe sich der Preisauftrieb deutlich beschleunigt. Im Jahresvergleich verteuerten sich Einfamilienhäuser damit schweizweit um 6,9 Prozent und Eigentumswohnungen um 5,9 Prozent.

Regional zeigte sich vor allem bei Häusern ein deutlicher Unterschied: In der Deutschschweiz stiegen die Preise innert Jahresfrist um 8,2 Prozent, in der Westschweiz um 3,4 Prozent. Bei Wohnungen lagen die Zuwächse bei 6,0 beziehungsweise 5,5 Prozent.

Saron-Hypothek bei Käufern gefragt

Auch bei der Finanzierung macht sich das niedrige Zinsniveau bemerkbar. Immer mehr Hypothekarnehmer setzen auf eine kurzfristige Saron-Hypothek mit variablen Zinsen.

Schweizweit entfielen im ersten Halbjahr 24 Prozent des von Moneypark vermittelten Hypothekarvolumens auf solche Saron-Hypotheken, nach 22 Prozent im zweiten Halbjahr 2025.

Hypothekenberechnung: Neben der klassischen Festhypothek entscheiden sich immer mehr Käufer für eine Saron-Hypothek. Ein Vergleich der Angebote kann je nach Anbieter Einsparungen von mehreren Zehntausend Franken ermöglichen.

In der Deutschschweiz lag der Anteil bei 32 Prozent. Bei Neukäufen entschieden sich dort laut Studie sogar mehr als 40 Prozent für eine Saron-Finanzierung. In der Westschweiz lag der Anteil am vermittelten Saron-Volumen dagegen lediglich bei zehn Prozent.

Beliebtestes Hypothekarprodukt blieb allerdings die zehnjährige Festhypothek mit einem Anteil von 38 Prozent. Sehr lange Laufzeiten von elf Jahren und mehr spielten mit einem Anteil von lediglich einem Prozent kaum noch eine Rolle.

Versicherungen gewinnen Marktanteile

Bei der Wahl des Anbieters blieben Banken mit einem Anteil von 70 Prozent klar führend. Ihr Anteil sank jedoch von 74 Prozent im zweiten Halbjahr 2025. Versicherungen steigerten ihren Anteil dagegen auf 19 von zuvor 14 Prozent, während Pensionskassen auf elf Prozent kamen.

Moneypark in Zürich: Die Analyse des Hypothekenvermittlers zeigt, dass die Preise für Wohneigentum weiter steigen und Saron-Hypotheken bei Käuferinnen und Käufern zunehmend an Beliebtheit gewinnen.

Vergleich der Angebote lohnt sich

Ein Vergleich der Angebote könne sich laut Moneypark wieder stärker lohnen. Bei zehnjährigen Festhypotheken betrage der Zinsunterschied zwischen den günstigsten und teuersten Anbietergruppen in der Deutschschweiz rund 40 Basispunkte, in der Westschweiz rund 30 Basispunkte.

Bei einer Hypothek über 750’000 Franken entspreche dies einem Einsparpotenzial von mehreren Zehntausend Franken über die gesamte Laufzeit.

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Wohneigentum Schweiz | 5. August 2026

Die anhaltende Nullzinspolitik gibt dem Schweizer Immobilienmarkt weiterhin Rückenwind. Die Preise für Wohneigentum sind im ersten Halbjahr 2026 erneut gestiegen. Besonders Einfamilienhäuser verteuerten sich deutlich.

Einfamilienhaus in der Schweiz: Vor allem in der Deutschschweiz ist der Preisanstieg besonders hoch.Fotos: Keystone

Die Preise für Eigentumswohnungen legten gegenüber Ende 2025 im Durchschnitt um 2,4 Prozent zu, jene für Einfamilienhäuser sogar um 3,7 Prozent. Das geht aus einer am Mittwoch publizierten Analyse von Moneypark und PriceHubble hervor.

Besonders im zweiten Quartal habe sich der Preisauftrieb deutlich beschleunigt. Im Jahresvergleich verteuerten sich Einfamilienhäuser damit schweizweit um 6,9 Prozent und Eigentumswohnungen um 5,9 Prozent.

Regional zeigte sich vor allem bei Häusern ein deutlicher Unterschied: In der Deutschschweiz stiegen die Preise innert Jahresfrist um 8,2 Prozent, in der Westschweiz um 3,4 Prozent. Bei Wohnungen lagen die Zuwächse bei 6,0 beziehungsweise 5,5 Prozent.

Saron-Hypothek bei Käufern gefragt

Auch bei der Finanzierung macht sich das niedrige Zinsniveau bemerkbar. Immer mehr Hypothekarnehmer setzen auf eine kurzfristige Saron-Hypothek mit variablen Zinsen.

Schweizweit entfielen im ersten Halbjahr 24 Prozent des von Moneypark vermittelten Hypothekarvolumens auf solche Saron-Hypotheken, nach 22 Prozent im zweiten Halbjahr 2025.

Hypothekenberechnung: Neben der klassischen Festhypothek entscheiden sich immer mehr Käufer für eine Saron-Hypothek. Ein Vergleich der Angebote kann je nach Anbieter Einsparungen von mehreren Zehntausend Franken ermöglichen.

In der Deutschschweiz lag der Anteil bei 32 Prozent. Bei Neukäufen entschieden sich dort laut Studie sogar mehr als 40 Prozent für eine Saron-Finanzierung. In der Westschweiz lag der Anteil am vermittelten Saron-Volumen dagegen lediglich bei zehn Prozent.

Beliebtestes Hypothekarprodukt blieb allerdings die zehnjährige Festhypothek mit einem Anteil von 38 Prozent. Sehr lange Laufzeiten von elf Jahren und mehr spielten mit einem Anteil von lediglich einem Prozent kaum noch eine Rolle.

Versicherungen gewinnen Marktanteile

Bei der Wahl des Anbieters blieben Banken mit einem Anteil von 70 Prozent klar führend. Ihr Anteil sank jedoch von 74 Prozent im zweiten Halbjahr 2025. Versicherungen steigerten ihren Anteil dagegen auf 19 von zuvor 14 Prozent, während Pensionskassen auf elf Prozent kamen.

Moneypark in Zürich: Die Analyse des Hypothekenvermittlers zeigt, dass die Preise für Wohneigentum weiter steigen und Saron-Hypotheken bei Käuferinnen und Käufern zunehmend an Beliebtheit gewinnen.

Vergleich der Angebote lohnt sich

Ein Vergleich der Angebote könne sich laut Moneypark wieder stärker lohnen. Bei zehnjährigen Festhypotheken betrage der Zinsunterschied zwischen den günstigsten und teuersten Anbietergruppen in der Deutschschweiz rund 40 Basispunkte, in der Westschweiz rund 30 Basispunkte.

Bei einer Hypothek über 750’000 Franken entspreche dies einem Einsparpotenzial von mehreren Zehntausend Franken über die gesamte Laufzeit.

Quelle: www.plattformj.ch